Posts Tagged ‘NASCAR’

Best of 2011 – Teil 5

Posted 04 Jan 2012 — by KristianStooss
Category IndyCar Series, Motorsport, NASCAR

Der fünfte Teil des „Best of 2011“ schließt die vergangenen zwölf Monate erneut fast ausschließlich mit V8-Sound ab, denn es gibt einen exklusiven Rückblick auf den NASCAR Sprint Cup. Zunächst aber wünsche ich allen Lesern und Kollegen ein frohes neues Jahr 2012 im RacingBlog.

Bestes Rennen
Weil im Sprint Cup der NASCAR pro Jahr immer 36 Saisonrennen auf die hartgesottenen Fans warten, fällt die Wahl hier nicht so leicht. Deswegen, und weil auch eine Top5-Platzierung meist wie ein Sieg gefeiert werden kann, habe ich mich für eine Liste der besten fünf Rennen entschieden:

Eine herausragende Platzierung erhält allerdings das wahnsinnig spannende Saisonfinale in Homestead, in welchem Tony Stewart zwei Mal vom Ende des Feldes nach vorne fahren musste, um das Rennen und die Meisterschaft zu gewinnen. Der Sieg war bitter nötig, denn Carl Edwards machte in den Schlussrunden auf Rang 2 liegend mächtig Druck von hinten und am Ende trennten NULL Punkte die beiden Konkurrenten, was den Tiebreaker in Form von 5:1 Saisonsiegen für Stewart zum Einsatz brachte. Das komplette Rennen gibt es bei YouTube:

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NASCAR: Analyse Homestead Saisonfinale 2011

Posted 22 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

„WOW!“ Mehr braucht man im Prinzip nicht zu dieser knappen Entscheidung sagen, denn Tony Stewart und Carl Edwards standen nach den 36 Saisonrennen am Ende des Jahres wieder bei Null. Die fünf Siege im Chase brachten Stewart letztendlich als Tiebreaker den Gewinn des Cup-Titels 2011, doch dieser Triumph war mehrfach gefährdet.

Letztendlich ist es auf dem Homestead-Miami Speedway genau so gekommen, wie es die nahezu günstigsten Szenarien in puncto Spannung vorschlugen. Tony Stewart und Carl Edwards beendeten das Rennen auf den Plätzen 1 und 2, der direkte Kampf um den Sieg entschied die Meisterschaft. Besser hätte es nur werden können, wenn die beiden Fahrer in der letzten Runde Seite an Seite aus Turn 4 gekommen wären. Doch auch so barg das Resultat einige Brisanz, denn aufgrund der Einlaufreihenfolge waren Stewart und Edwards in den Punkten plötzlich gleichauf. Da fährt man 36 Rennen und kommt am Jahresende wieder nach Florida zurück, nur um erneut bei Null zu stehen. Tony Stewart gewann zwar durch den besseren Tiebreaker die Cup-Trophäe, doch seinem Erfolgsdrang wurden zuvor einige Getriebeteile in den Weg geworfen:

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NASCAR: Vorschau Homestead Saisonfinale 2011

Posted 18 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Zum letzten Mal in dieser Saison röhren am Wochenende in der NASCAR die Motoren, bevor es in die knapp drei Monate lange Winterpause geht. Das Zentrum im finalen Kampf um den Titel bilden Carl Edwards und Tony Stewart, welche nur durch drei Punkte getrennt sind. Am Sonntag erwartet uns in Homestead also ein spannendes Rennen.

Das Saisonfinale findet 2011 zum zehnten Mal in Folge auf dem Homestead-Miami Speedway statt, wo aber bereits seit 1999 Cup-Rennen stattfinden. Früher hatte die Strecke ein ähnliches Layout wie der Indianapolis Motor Speedway, war jedoch kürzer als das legendäre Oval. Ein späterer Umbau brachte dem Speedway das heutige Aussehen mit den charakteristischen zwei 180°-Kurven und einem progressiven Banking von maximal 20 Grad auf 1,5 Meilen Länge. Weitere Details können in unserer oben verlinkten Streckenbeschreibung nachgelesen werden. Homestead hat sich im Laufe der Jahre aber vor allem einen sehr bestimmten Ruf aufgebaut, welcher die Meisterschaftsentscheidung noch entscheidend beeinflussen könnte:

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NASCAR: Analyse Phoenix November 2011

Posted 15 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Während sich Carl Edwards und Tony Stewart um die Meisterschaft stritten, drängelte fast unbemerkt Kasey Kahne dazwischen, um Red Bull Racing ein schönes Abschiedsgeschenk zu bereiten. Im Chase steht es dagegen weiterhin unentschieden zwischen den beiden Kandidaten, Phoenix änderte nichts an der 3-Punkte-Situation der Spitze.

Eigentlich hätte man das Rennen auf dem Phoenix International Raceway auslassen können, denn Carl Edwards und Tony Stewart stehen jetzt an derselben Stelle wie vor dem Wochenende. Immer noch trennen nur drei winzige Punkte die beiden Kontrahenten, welche bereits früh Anspruch auf den Sieg anmeldeten. Doch wie es am Ende so kommt, wenn Zwei sich streiten: Der lachende Dritte Kasey Kahne ging plötzlich als Erster aus den finalen Green-Flag-Pitstops hervor und sicherte einem „Werks“-Toyota von Red Bull Racing die vermutlich vorerst letzte Fahrt in die Victory Lane, nachdem er zuvor im Rennen recht unauffällig unterwegs war. Doch diese drei Piloten waren nicht die einzigen ernsthaften Contender am Sonntag.

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NASCAR: Vorschau Phoenix November 2011

Posted 11 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Noch zwei Fahrer haben in zwei verbleibenden Rennen eine realistische Chance auf den Titel, wenn nicht ein Wunder geschieht. Der vorletzte Saisonlauf steht für den Sprint Cup in Phoenix an, wo man die Rennbahn neu asphaltiert und konfiguriert hat. Es ist also die letzte Wildcard der Saison auf einer Strecke mit unbekannten Eigenschaften.

Mitte dieses Jahres wurde der Phoenix International Raceway im Zuge einer Neuasphaltierung auch etwas umkonfiguriert: Man tauschte nicht nur den gut 20 Jahre alten Streckenbelag des 1-Meilen-Ovals in der Wüste Arizonas aus, sondern führte außerdem ein variables Banking ein, um die obere Rennlinie gleichwertig gut befahrbar zu machen. Zusätzlich wurde der charakteristische und einzigartige Dog-Leg umgestaltet und etwas weiter aus dem Raceway herausgelegt, womit er jetzt einen engeren Kurvenradius aufweist. Aus diesem Grund musste dann natürlich auch etwas für das Banking getan werden:

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NASCAR: Analyse Texas November 2011

Posted 08 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Tony Stewart schlug den Fords ausgerechnet auf „ihrer“ Strecke ein Schnippchen und holte sich Chase-Sieg #4 in bisher acht Rennen. Drei Piloten von Roush-Fenway Racing in den Top5 unterstrichen jedoch, dass der Erfolg von Smoke nicht leicht verdient war. Die größte Story des Wochenendes lieferte allerdings Kyle Busch schon am Freitag!

Wenn man von acht Chase-Rennen die Hälfte gewinnt, dann hieß man bis vor kurzem noch Jimmie Johnson. Neuerdings hört man auf den Namen Tony Stewart und macht damit die aktuelle Meisterschaft spannender als jemals zuvor. Das mag zwar auch mit daran liegen, dass Johnson mittlerweile keine realistische Chance mehr auf den Titel hat, doch im Grunde genommen ist die Rechnung hinter der Rechnung simpel: Drei winzige Punkte trennen Stewart jetzt von Carl Edwards, dem Führenden in der Meisterschaft. Diese drei Zähler sind exakt der Abstand, welchen Edwards für seinen einzigen Regular-Season-Sieg in Las Vegas als Bonus für die Playoff gutgeschrieben bekam, während Smoke ohne Hilfe in den Chase startete. Damit sind wir jetzt nach acht Rennen also quasi wieder ganz am Anfang…

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NASCAR: Vorschau Texas November 2011

Posted 04 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Three to go heißt es an diesem Wochenende, wenn die heiße Endphase des Chase in Texas beginnt. Noch drei Rennen verbleiben in der diesjährigen NASCAR-Saison und zwei davon liegen ausgerechnet dem Hersteller Ford. Kann Carl Edwards diese Stärke und sein Momentum in den Gewinn der Meisterschaft ummünzen?

Das erste der drei letzten Chase-Rennen geht am Sonntag auf dem Texas Motor Speedway über die Bühne, welcher erst seit 1997 seinen Platz im Cup-Kalender hat. Damit ist das Intermediate-Oval mit einer Länge von 1,5 Meilen sowie einem Banking von 24° Banking eine der jüngeren Strecken der NASCAR und die Playoff-Ausgabe gibt es sogar erst seit 2005. Texas ist ein ziemlich schneller Speedway und kann sich direkt mit seinen beiden, wesentlich älteren Geschwistern in Atlanta und Charlotte messen. Kurveneingangsgeschwindigkeiten von etwas mehr als 200 mph sind im Lone-Star-State keine Seltenheit. Blickt man in der Geschichte der Strecke zurück, dann fällt vor allem eine Tatsache ins Auge:

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NASCAR: Analyse Martinsville Oktober 2011

Posted 01 Nov 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Wer Talladega am letzten Wochenende schon unübersichtlich fand, der dürfte in Martinsville am Sonntag nicht schlecht über insgesamt 18 Cautions gestaunt haben. Die letzte Gelbphase wurde Jimmie Johnson zum Verhängnis, denn dort verlor er seinen bereits sichergeglaubten Sieg auf den letzten Metern noch an Tony Stewart.

18 Cautions hatte Martinsville zu bieten und schrammte damit nur um drei Exemplare an der Rekordmarke von 21 vorbei. Das war allerdings nurmehr Glück, denn wenn NASCAR es ganz genau genommen hätte, wäre die maximale Anzahl von drei Verlängerungen am Ende auch noch erreicht worden. In der Schlussphase drehten sich in den letzten drei Runden noch mehrere Fahrer von der Strecke, doch die Offiziellen ließen sich nach fast vier Stunden nicht mehr beirren und zogen die Nummer durch. Jimmie Johnson hätte sich wohl gewünscht, dass NASCAR schon vor der letzten Caution zu diesem Entschluss gekommen wäre, denn ausgerechnet die verhagelte ihm das Rennen:

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NASCAR: Vorschau Martinsville Oktober 2011

Posted 28 Okt 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nur noch vier Rennen verbleiben den letzten Mohikanern im Titelrennen, um die Meisterschaft dingfest zu machen und dazu begibt sich der Sprint Cup von der längsten Strecke in Talladega direkt auf die kürzeste Bahn in Martinsville. In den letzten Jahren war dies das Territorium von Denny Hamlin und Jimmie Johnson, jedoch hat keiner dieser beiden Fahrer im Chase 2012 noch einen passablen Anschluss an die Tabellenspitze!

An diesem Wochenende macht der NASCAR-Tross auf dem Martinsville Speedway Station, seines Zeichens das kleinste Oval im Kalender. Mit 0,526 Meilen und 12° Banking bewegt sich Martinsville eindeutig in der Kategorie der Shorttracks. Die Strecke verfügt über eine Menge Tradition und wird schon seit den Anfängen des Sports regelmäßig befahren. Zuletzt sicherten sich Denny Hamlin und Jimmie Johnson seit Ende 2006 neun Rennen in Folge zu zweit alle Siege auf der „Büroklammer“, bevor Kevin Harvick im Frühjahr endlich ihre Serie durchbrechen konnte. Doch nicht nur in Martinsville sind die beiden Piloten derzeit abgeschlagen, auch in der Meisterschaft haben Hamlin und Johnson viele Punkte verloren. Bevor wir aber zur Entscheidung in der Meisterschaft kommen, sei zunächst der wichtigste Faktor für das Rennen am Sonntag genannt:

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NASCAR: Analyse Talladega Oktober 2011

Posted 25 Okt 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Der Talladega Superspeedway bot am Sonntag ein spannendes und interessantes Restrictor-Plate-Rennen mit einem fantastischen Finish. Bis auf einige kleinere Zwischenfälle sowie einen harten Mauereinschlag von Regan Smith blieb es allerdings glücklicherweise wenigstens bei der NASCAR recht ruhig.

Zwar wurde der Rekord von 88 Führungswechseln in diesem Herbst nicht wieder erreicht, doch auch die 72 Lead-Changes im Talladega-Chase-Rennen sorgten für viel Durcheinander an der Spitze. Über dieses Rennen im konventionellen Stil berichten zu wollen, wirkt daher etwas absurd. In den folgenden Zeilen befasse ich mich daher lieber mit den herausragenden Ereignissen des Nachmittags und den dominanten Two-Car-Trains. Falls ich dabei das ein oder andere Pärchen bzw. einen Führungswechsel vergessen sollte, dann bitte ich schon vorab um Entschuldigung und verweise auf die Kommentarfunktion für eure Ergänzungen.

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