Der dritte Teil des NASCAR-Saisonrückblicks führt Monat für Monat durch das abgelaufene Jahr 2009, von Montoyas Fast-Sieg in Indianapolis im Juli bis zu Jimmie Johnsons Gewinn der vierten Meisterschaft in Folge.
Nach einem guten Start in die Saison und bereits einigen Gelegenheiten kam Juan Pablo Montoya seinem ersten NASCAR-Oval-Sieg in Indianapolis 2009 am nächsten. Bereits zu diesem Zeitpunkt hielt er sich im Meisterschaftsgeschehen auf einem Playoff-Platz auf und hoffte, diese Position mit einer Fahrt in die Victory Lane zu zementieren. Diese Fahrt wäre auch fast gelungen, wäre da nicht die verhängnisvolle Fahrt durch die Boxengasse gewesen: Montoya ging bei seinen Stopps ans Limit, welches NASCAR den Teams gewährt (4,99 mph) und wurde mit 60,11 mph geblitzt, wo 55 mph erlaubt waren. Der Kolumbianer war sofort dermaßen erzürnt, dass er noch am Bordfunk schimpfte wie ein Rohrspatz und sogar auf Frau und Kinder schwor, dass er nicht zu schnell gewesen sei. Der spätere Sieger Jimmie Johnson betonte dann noch, dass er aus eigener Kraft wahrscheinlich nicht an Montoya vorbeigekommen wäre. Die #42 führte 116 von 140 Runden an; bis zum verhängnisvollen Boxenstopp.
Im Januar meldeten sich, wie bereits angesprochen, viele kleine Teams für das Daytona 500. Allerdings war für das erste und größte Saisonrennen bei allen Mannschaften noch geplant, die komplette Renndistanz zu absolvieren. Bei vielen kleinen Teams wurde der Einsatz ab Fontana auf „start & park“ zurückgefahren. Vereinzelt konnte man erleben, dass außer Crew Chief und dem Fahrer kein weiteres Teammitglied an der Strecke war und der qualifizierte Wagen wegen eines fehlenden Spotters noch vor dem Schwenken der grünen Flagge mit einer „black flag“ an die Box geschickt wurde.





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