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	<title>RacingBlog &#187; Montoya</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>Grand Am: Analyse der 50. 24h von Daytona</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein sehr annehmbares 24 Stunden Rennen mit einer fantastischen Schlussphase von 4 Stunden gab es dieses Wochenende auf dem Daytona International Speedway zu sehen. Zum guten Eindruck trugen die TV-Übertragung samt Stream, hoher Zuschauerzuspruch und ein Überraschungssieger bei.

Die Prototypen

Die Startphase verlief bei den Prototypen sehr ruhig, außer für die Truppe von SunTrustracing. Das Auto ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein sehr annehmbares 24 Stunden Rennen mit einer fantastischen Schlussphase von 4 Stunden gab es dieses Wochenende auf dem Daytona International Speedway zu sehen. Zum guten Eindruck trugen die TV-Übertragung samt Stream, hoher Zuschauerzuspruch und ein Überraschungssieger bei.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxOS8wMS8wMS0yOC0yMDEyX1JPTEVYMjRfMDAwNS5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/01/01-28-2012_ROLEX24_0005-300x168.jpg" alt="" title="01-28-2012_ROLEX24_0005" width="300" height="168" class="alignleft size-medium wp-image-20685" /></a><strong>Die Prototypen</strong></p>
<p>Die Startphase verlief bei den Prototypen sehr ruhig, außer für die Truppe von SunTrustracing. Das Auto geriet früh in technische Probleme, und wenige Stunden nach dem Start musste man das Auto leider mit Motornschaden irreparabel in der Box stehen lassen. Somit war einer der Favoriten früh im Rennen ausgeschieden. In den ersten Stunden nach dem Start übernahmen erstmal die beiden Fahrzeuge von Chip-Ganassi-Racing die Führung und alle Prototypen fuhren in einem gewissen Respektabstand hintereinander her. Nach knapp 3 Stunden und den ersten Cautions wendete sich das Blatt und die #60, zu diesem Zeitpunkt pilotiert von Justin Wilson, führte das Rennen an, knapp dahinter lag die #9 von Action Express Racing und auf Platz 3 #8 von Starworks Motorsports.<br />
<span id="more-20624"></span><br />
Nach etwas mehr als 6 Stunden waren bei den Prototypen noch 8 Fahrzeuge in der Führungsrunde. Bei Wiedereinstieg der Tv-Stationen nach einer sehr untypischen, ruhigenen Nacht für Daytona bildeteten die Top 5 die #60 von Michael-Shank-Racing, #01 von Chip-Ganassi, #8 von Starworks Motorsports, #6 das zweite Michael-Shank Auto und die #5 von Action Express Racing. Die #02 von Ganassi hatte über Nacht ein Problem mit dem Schalthebel und verlor dadurch einige Runden und auf Grund der wenigen Gelbphasen jegliche Siegchancen. Desweiteren ließ der Gainsco-Prototyp viel Zeit nach einem leichten Kontakt mit den Reifenstapeln viel Zeit liegen. Lucas Luhr verlor den Starworks-Ford mit der #8 zwischendurch und machte erhebliche Bekanntschaft mit den Wiesen von Daytona, was dem Team fast 2 Runden kostete.</p>
<p>Als noch 5 Stunden zu fahren waren lag die #01 von Chip-Ganassi in Führung, dahinter die #60 von Michael-Schank, #8 von Starworks, #6 ebenfalls von Michael-Schank und die #02 von Chip-Ganassi. Durch risikofreudiges Fahren und günstige Cautions schaffte es der Wagen mit der #8 4 Stunden vor Schluss wieder zurück in die Fuhrüngsrunde. Zu dem Zeitpunkt sah es so aus, als hätte das Auto große Siegchancen, da die Fahrer die besten und konstantesten Rundenzeiten fuhren, McNish fuhr Mammut-Stints von 2&#215;3 Stunden bis zum Morgen und die schnellste Runde des Rennens.</p>
<p>Als noch 4 Stunden zu fahren waren und die oben genannte Caution kam, wurde das Rennen schlagartig belebter. Vorne waren nun die #60, die #8 und die #01 in der Führungsrunde und direkt hintereinander und lieferten sich einen sehr sehenswerten Dreikampf in dem es immer wieder hin- und her ging. Eine der Szenen des Rennes lieferten McNish (#8) und Negri Jr. (#60) wenig später ab, als sie 4-Wide (!) im Oval (!!) in der Steilkurve (!!!) 2 Gt-Fahrzeuge überholten. Das waren wirklich 2 Sekunden Luft anhalten, und dass es nicht knallte lag wohl daran, dass in den Gt-Fahrzeugen 2 erfahrene Piloten saßen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/GDpM6veDFxM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Dann spielte die #60-Crew beim Boxenstopp ihr &#8220;Ass&#8221; aus und setzten A. J. Allmendinger ans Steuer, der das Rennen zu Ende fahren sollte, während McNish im Auto mit der #8 blieb. Die beiden konnten sich zu dem Zeitpunkt leicht vom Ganassi-Auto mit der #01 absetzen. McNish hatte nach dem Stop die Führung übernommen doch Allmendinger biss sich fest und versuchte ihn einmal  außenherum an der Einfahrt zum Infield zu überholen, wo ihn McNish zwar hart aber fair abdrängte. 2 Runden später folgte dann wohl die gefährlichste Aktion des Rennens. Allmendinger und McNish fahren Side-by-Side und natürlich mit Höchstgeschwindigkeit im Oval und Allmendinger drängt McNish etwas nach oben, dabei berühren sich die Autos leicht. Diese Berührung kann man durchaus Allmendinger zurechnen, auch wenn dazu immer 2 gehören. Bloß was McNish dann auf der Geraden macht, geht gar nicht: Er fährt Allmendinger bei Vollspeed ziemlich heftig in die Seite. Wäre dort jemand anderes als der ovalerfahrene Allmendinger am Steuer gesessen, hätte das auch ganz böse ausgehen können. Gut, dass es danach eine Caution wegen Debris gab.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/aqucU7U0HMM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Beim nächsten Boxenstop wurde McNish gegen Lucas Luhr getauscht. Dort machte die Ganassi-Truppe von der #01 fantastische Arbeit, und schob sich beim Boxenstop sowohl vor die #60 als auch vor die #08. Danach fuhren die 3 Prototypen in einem gewissen Respektabstand von 2 Sekunden bis eine Stunde vor Schluss des Rennens. Dann kam es unter grün zu den vorletzten Boxenstops, bei denen Pruett das Auto kaum vom Platz wegbekam. Es stellte sich schnell heraus, dass er nur noch die Gänge 3-5 hatte, weswegen er auch das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse überschritt, weil der Limiter nur im ersten Gang funktionierte. Die Folge war eine Durchfahrtsstrafe. Wenig später stellte sich heraus, dass man das Getriebe wechseln musste, und das dauerte einige Runden. Damit waren auch dem zweiten Ganassi-Auto jegliche Siegchancen durch technische Probleme genommen. Montoya brannte zwar zu dem Zeitpunkt in der #02 eine schnelle Runde nach der anderen in den Asphalt, das Auto sollte allerdings bis zum Schluss eine Runde zurück bleiben.</p>
<p>Durch das Zurückfallen der #01 hatte sich für die letzte Stunde der Kampf um die Führung auf einen Zweikampf reduziert, auch wenn nun auch durch günstige Cautions und guter Leistung das zweite Fahrzeug von Michael-Shank-Racing (#6) wieder in der Führungsrunde auftauchte, in den Zweikampf vorne eingreifen konnte das Auto jedoch nicht mehr. Nun kam die Glanzsstunde von A. J. Allmendinger, der es schaffte, Ryan Dalziel, der den Schlussstint für die #8 fuhr, immer sicher auf mindestens 5 Sekunden Distanz zu halten und so das Rennen für die Truppe von Michael-Shank-Racing  zu gewinnen. Es war nur fair von der Grand-Am, dass sie am Ende keine Cautions mehr gab, die auch nicht unbedingt nötig waren, um nicht in den Zweikampf einzugreifen.</p>
<p>Michael-Shank-Racing schafft es also mit einer fantastischen Leistung die Plätze 1 und 3 bei den 24h von Daytona herauszufahren. Ich hoffe, dass dies dem Team auch hilft ihr Indycarprogramm zu finanzieren. Auf Platz 2 kommt mit einer ebenfalls sehr starken Leistung das Starworks Auto mit der #8 ins Ziel und die beiden Ganassiautos verpassen das Podium knapp. Allgemein war es nach den Practice-Sessions sehr überraschend, dass die Ford-Rileys so gut gingen, während die neuen sehr hübschen Corvette-Prototypen leider enttäuschten. Die besten Corvetten waren die beiden Fahrzeuge von Action Express Racing auf den Plätzen 5 umd 9. Mit am enttäuschensten dürfte das Rennen für die Jungs von Suntrustracing gewesen sein, für die das Rennen eigentlich nie richtig los ging. Ein sehr unaufälliges. aber solides Rennen lieferte die #77 von Doran Racing ab, die am Ende auf Platz 7 landete.</p>
<p><strong>Die GT-Kategorie</strong></p>
<p>Bei einem so großem GT-Feld ist es fast unmöglich den Überblick auch nur über alle siegfähigen Autos im Rennen zu behalten, deswegen gibt es hier eine kleine Übersicht von ausgewählten Fahrzeugen. Bloß eines war vor dem Start des Rennens klar: Der Weg zum Sieg würde nur an den über 20 Porschefahrzeugen vorbeiführen, die von diversen Teams eingesetzt wurden (allein 5 von TRG). Und die bestätigten am Ende ihre Favoritenrolle.</p>
<p>Bei den Ferraris hatte man das Gefühl, dass ihnen speziell mit Blick auf das Risiteam und deren Topbesetzung etwas Leistung fehlte und sie sich das Leben selber schwer machten. Kurz nachdem Start kollidierten beispielsweise die #03 von Extreme Speed Motorsports mit dem Risi Ferrari (#63) der am Ende 5. werden sollte und somit bester Ferrari. Das ist zwar eine respektable Leistung, aber man hatte sich da doch etwas mehr erwartet. Der zweite Risi Ferrari hatte gleich am Anfang des Rennens einen Reifenschaden, später Motorenprobleme und fuhr im Endeffekt nur knapp 150 Runden, Platz 41. Der Waltrip Ferrari kam am Ende auf den 22. Platz, nachdem Waltrip das Auto kurz vor Ende nochmal sanft in die Reifenstapel setzte.</p>
<p>Kurz nach dem Start führte in der GT der Brumos Porsche (#59), dahinter lag der Porsche mit der #(44) von Magnus Racing und der Alex Job Racing Porsche mit der #23, wovon auch 2 am Ende aufs Treppchen klettern sollten. Die #44 von Magnus Racing gewann das Rennen mit einer bärenstarken Leistung vor der #67 von TRG, die sich über Nacht nach vorne arbeiteten und der #59 von Brumos Racing. Die 3 Fahrzeuge lieferten sich immer wieder ansehnliche Duelle um die Spitze über fast das gesamte Rennen.</p>
<p>Der Flying-Lizzard-Motorsport-Porsche lag die ganze Zeit gut im Rennen, bis er leider von einem Reifenschaden aufgehalten wurde und jegliche Siegchancen dahin waren, am Ende wurde es nur Platz 15 für die sehr ambitionierte Truppe. Der Porsche von Franz Engstler war leider kaum in Bild und erreichte das Ziel nur als 34.</p>
<p>Gut unterwegs waren zwei der drei Camaros. Die #57 von Stevenson Motorsports kam auf Platz 4 und war in der gleichen Runde wie der Drittplatzierte Brumosporsche. Auf Platz 9 kam der Autohaus Motorsports Camaro mit der #88 ins Ziel. Der dritte Camaro im Feld von Stevenson Motorsports (#75) wurde 30.</p>
<p>Der am besten besetzte Mazda, eingesetzt von Speedsource (#70), wurde auch gleichzeitig Bestplatzierter als 6. Trotz einiger kleinerer Probleme erreichte der Dempsey Racing Mazda (#40) Platz 10. Das zweite Auto von Dempsey Racing mit der #41 wurde leider bei einem Unfall sehr stark beschädigt und kam nur auf Platz 27.</p>
<p>Die BMW M3 erlebten dagegen ein eher schwaches 24 Stunden Rennen. Die 2 von Turner Motorsports eingesetzten Fahrzeuge kamen wegen diversen Problemen unter anderem mit der Motorenkühlung nur auf die Plätze 16 und 43. Einen rabenschwarzen Tag erlebten die beiden Audis. Allen voran, wie leider erwartet, der von Oryx Racing, der zwar nur einen Platz schlechter (32) als der von APR eingesetzte platziert war, aber in etwa 5 Cautions auslöste, entweder durch Fahrfehler oder technische Probleme.</p>
<p>Allgemein bot das GT-Feld wieder tolle Action und natürlich jede Menge Überholmanöver, klasse Positionskämpfe und am Ende ein ebenfalls knappes Finish, die ersten beiden lagen im Ziel auch nur 10 Sekunden auseinander.</p>
<p><strong>Die Übertragung und das Drumherum</strong></p>
<p>Hier muss man Speed und Radio Le Mans ein Lob aussprechen. Auch wenn die Werbung während der TV-Strecke von Speed etwas nervig war, hat man doch eine vernünftige TV-Übertragung auf die Beine gestellt. Leider kam mir die GT-Klasse etwas zu kurz, aber das ist ja meistens so. Am besten war allerdings der Stream während der Nacht, der ausnahmsweise mal nicht &#8220;geoblocked&#8221; war. Dieser hatte eine gute Qualität (1300 kbits) und 4 Kameras zur Auswahl: Turn 2, Bus Stop, Turn 4 und die Roof Cam ! Die Roof Cam muss ganz oben auf der Haupttribühne gestanden haben und wurde die ganze Nacht, also über 7 Stunden von einem Kameramann (!) , genannt Ray Ray, bedient, der die ganze Zeit fantastische Bilder lieferte. Es war nämlich möglich durch die Position der Kamera die gesamte Strecke abzudecken und absolut großartige Panaromabilder zu produzieren. Der Stream war werbefrei und übernahm den Radio Le Mans Kommentar, der ja immer großartig ist. Hier kann man nur sagen: bravo Speed!</p>
<p>Sehr positiv für die Grand-Am waren auch die Zuschauerzahlen. Auch wenn die zugegebenermaßen sehr großen Tribünen immer noch sehr leer waren &#8211; das Infield war komplett ausverkauft, es waren so viele Zuschauer vor Ort, wie nie zuvor. Alles in allem war es ein tolles Rennen ohne schwere Unfälle mit einer sehr guten Übertragung und sehr ansprechender Action. Ein gelungener Start ins Motorsportjahr 2012.</p>

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<a href='http://www.racingblog.de/2012/02/01/grand-am-analyse-der-50-24h-von-daytona/01-29-2012_rolex24_0006/' title='01-29-2012_ROLEX24_0006'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/01/01-29-2012_ROLEX24_0006-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="01-29-2012_ROLEX24_0006" title="01-29-2012_ROLEX24_0006" /></a>

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		<title>NASCAR: Analyse Michigan 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 06:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein echter &#8220;Burner&#8221; war das Rennen in Michigan ja nicht gerade, was Denny Hamlin aber am Ende vermutlich am allerwenigsten störte. </strong> </p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNi8yMDExLU1pY2hpZ2FuLUp1bmUtTlNDUy1EZW5ueS1IYW1saW4tVmljdG9yeS1MYW5lLmpwZw=="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/2011-Michigan-June-NSCS-Denny-Hamlin-Victory-Lane-300x202.jpg" alt="" title="Heluva Good! Sour Cream Dips 400" width="300" height="202" class="alignleft size-medium wp-image-15565" /></a>Es ist immer so eine Sache mit den ultrabreiten 1.5 Meilen Ovalen. In Las Vegas sind die Rennen durchaus brauchbar, in Michigan eher nicht. Und dabei sind beide Ovale fast baugleich, lediglich 2 Grad Banking gibt es in Las Vegas, was ja nun nicht den großen Unterschied machen sollte. Michigan steht meist für Verbrauchsrennen mit wenig Gelbphasen, was dann, ähnlich wie in Pocono dann immerhin den Vorteil hat, dass die Rennen auch schneller vorbei sind. In der Riesenschüssel von Michigan gab es leider auch wenig Abwechslung an der Spitze. Das Rennen teilten sich mehr oder weniger die Gibbs- und die Roushtruppe unter sich auf. Vor allem Roush ist rechtzeitig zum Sommer in guter Form und bringt seine Fahrer wieder in aussichtsreiche Position. Edwards führt die Meisterschaft an, Kenseth lauert auf P6, nur Biffle ist noch nicht im Chase. Größere Sorgenfalten gibt es derweil im Hendrick Lager.</p>
<p><span id="more-15564"></span> </p>
<p>Doch zunächst zum Rennen, dass wie erwähnt eher im Bereich &#8220;Muss man nicht sehen&#8221; angesiedelt ist. Pole-Sitter Kurt Busch führte das Feld zwar nach der ersten Runde an, aber nach 12 Runden war dann schon der erste Roush-Fahrer in Form von Greg Biffle an der Reihe. Bis zur Halbzeit tat sich vorne kaum etwas, sei denn Biffle und Carl Edwards lösten sich an der Spitze an. Auch Matt Kenseth war vorne zu finden hielt sich aber zurück und ließ Edwards und Biffle gewähren. Die Duelle um die Spitze waren nett, aber eben auch etwas fad. Etwas mehr Pfeffer kam in die Sache, als Kyle Busch seinen Toyota nach vorne schieben konnte. Die Gibbs Motoren waren offenbar die einzigen, die mithalten konnten, denn auch Denny Hamlin hielt sich relativ weit vorne. Nur Joey Logano kam mal wieder nicht vom Fleck. </p>
<p>Bis Runde 158 tat sich wenig, dann löste ein unglücklicher Crash zwischen Montoya und Andy Lally eine entscheidende Safety Car Phase ein. Montoya war mitten im letzten Turn der Sprit ausgegangen und er versuchte noch in die Boxeneinfahrt zu kommen, als Lally von hinten angerauscht kam und das Heck der #43 traf. Für den Kolumbianer war es ein Wochenende zum Vergessen. In der Quali lief es schon nicht und im Rennen ging nach vorne gar nichts. Montoya konnte zwar weiterfahren, endete aber auf P29, was seinen Chase-Ambitionen auch nicht gerade gut tut. Auch bei seinem Teamkollegen Jamie McMurray lief es nicht wirklich gut. Der blieb im gesamten Rennen auffällig und blieb im Mittelfeld stecken. Im Ziel landete er auf P19.</p>
<p>Die Gelbphase lag zu einem interessanten Zeitpunkt, mit noch ca. 40 Runden zu fahren. Das lag ganz knapp im Benzinfenster der meisten Teams, allerdings durfte dann auch kein GWC mehr kommen. Also verordneten die meisten Crew Chiefs ihren Fahrern eine Benzin-Diät. Vor allem Kenseth wurde darauf aufmerksam gemacht, dass er rund zwei Runden &#8220;short&#8221; sei, was dieser mit leichten Ungefallen per Boxenfunk quittierte, weil er die Führung an Edwards abegeben musste. Der segelte dann auch davon und schien das Rennen als Sieger beenden zu könnne.</p>
<p>Doch dann hämmerte Junior seinen Wagen in die Mauer und in Runde 192 gab es wieder Gelb. Earnhardt war in Michigan eigentlich sehr gut unterwegs. Er hatte mal wieder einen Top 10 Wagen und lag teilweise auf P5. Doch eine verlorene Radmutter zwang ihn zu einem Extra-Stopp und er landete auf P19. Dort traf er dann unglücklicherweise auf Mark Martin, der Ausgangs Turn 2 massives Untersteuern hatte und Junior leicht in die Mauer zwang. Ein paar Runden später verabschiedete sich dann der rechte Vorderreifen von Junior, was den Abflug erzwang. Dennoch mal wieder ein gutes Rennen für Junior. </p>
<p>Die Pause nutzten alle Fahrer um an die Box zu gehen und nachdem die Stopps absolviert waren, lag plötzlich Denny Hamlin an der Spitze, dessen Team am schnellsten gearbeitet hatte. Seine &#8220;Pole&#8221; setzte er dann in eine Führung um, die er leicht ausbauen konnte, da sich Matt Kenseth und Carl Edwards zunächst nicht so richtig einig waren, wer denn nun hinter Hamlin her sollte. Kenseth entschied das Duelle für sich, hatte aber die entscheidenden Sekunden verloren und konnte Hamlin nicht mehr einholen. </p>
<p>Auf den Plätzen hinter Hamlin und Kenseth landeten Kyle Busch, der erstaunliche Paul Menard, Carl Edwards, Ryan Newman, Tony Stewart, Clint Bowyer, Mark Martin und Brian Vickers. Vor allem für das gebeutelte Red Bull Team mal wieder ein gutes Ergebnis. </p>
<p>Auch das Ergebnis von Mark Martin ist erfreulich, den man so weit vorne lange nicht mehr gesehen hat. Ansonsten lief das Wochenende für Hendrick zäh. Pocono-Sieger Jeff Gordon warf ein besseres Ergebnis beim letzten Stopp weg, als man statt zwei Reifen dann doch auch vier frische Goodyears setzte. Noch schlechter lief es für Jimmie Johnson, der sich schon nach neun Runden drehte und wegen eines Swaybar-Wechsels dann 2 Runden verlor. Die Sommerschwäche von Hendrick ist ebenso ungewöhnlich, wie die Tatsache, dass Dale Earnhardt im Moment noch am Besten in der Meisterschaft liegt. Der benötigt für einen guten Chase aber dringend einen (überfälligen) Sieg.</p>
<p>Nächste Woche geht es aber erst einmal auf die Rundstrecke und nach Infinion. Da dürften andere Namen vorne an der Spitze aufpoppen.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/06/21/nascar-analyse-michigan-2011/heluva-good-sour-cream-dips-400/' title='Heluva Good! Sour Cream Dips 400'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/2011-Michigan-June-NSCS-Denny-Hamlin-Victory-Lane-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Heluva Good! Sour Cream Dips 400" title="Heluva Good! Sour Cream Dips 400" /></a>
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		<title>NASCAR: Analyse Bristol März 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 16:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war mal wieder das Wochenende von Kyle Busch, der beide Rennen der NASCAR am Wochenende gewinnen konnte. Aber auch für andere Fahrer lief das Wochenende nicht schlecht. 

Bristol entwickelt sich zum "Wohnzimmer" von Kyle Busch. Gleich fünf der letzten acht Rennen konnte der jüngere Busch gewinnen, was nicht nur seine, sondern auch die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war mal wieder das Wochenende von Kyle Busch, der beide Rennen der NASCAR am Wochenende gewinnen konnte. Aber auch für andere Fahrer lief das Wochenende nicht schlecht.</strong> </p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wMy8yMjUwNDAuanBn"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/225040-300x199.jpg" alt="" title="225040" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-12488" /></a>Bristol entwickelt sich zum &#8220;Wohnzimmer&#8221; von Kyle Busch. Gleich fünf der letzten acht Rennen konnte der jüngere Busch gewinnen, was nicht nur seine, sondern auch die Stärke von Joe Gibbs Racing auf den Short Tracks zeigt. Dabei sah es zunächst aber nicht nach einem Sieg von ihm aus, denn zu Beginn bestimmte der erstaunlich gut aufgelegte Paul Menard das Tempo, bevor er von dem normalerweise in Bristol ebenfalls starken Martin Truex abgelöst wurde. Aber das Rennen selber war dieses Mal eher eins von der schlechteren Sorte. Seit dem Bristol vor ein paar Jahren eine neue Asphaltdecke bekommen hat und man ein progressives Banking Einzug hielt, habe die Rennen sehr an Biss verloren. Das alte &#8220;beatin&#8217; and bangin&#8217;&#8221; gibt es kaum noch, lange Phasen unter Grün sind mittlerweile völlig normal. Die Langeweile der letzten Jahre schlägt sich auch auf die Anzahl der Besucher nieder.</p>
<p><span id="more-12487"></span> </p>
<p>Noch vor ein drei Jahren war Bristol immer ausverkauft. Der Witz machte die Runde, dass man nur durch ein Erbe in den Besitz von Karten kommen konnte. Vor zwei Jahren gab es dann plötzlich Restkarten, in diesem Jahr waren die Tribünen erschreckend leer. Das kann nicht nur an den immer noch recht hohen Preisen oder der weiterhin schlechten Wirtschaftslage in den USA liegen. Auch die Rennen der NASCAR waren einigermaßen gut, aber Bristol hat eben durch den Umbau viel von seinem Charme verloren. Da helfen auch keine &#8220;Debris-Caution&#8221;. 120.000 Besucher vermeldet die NASCAR für Sonntag, 160.000 passen auf die Tribünen. Das sagt schon eine Menge aus und wenn man die Bilder so sieht, dann finde ich die 120.000 schon eine sportliche Aussage. </p>
<p>Auch gestern war es ein eher zähes Rennen. Wer unten auf der inneren Linie klebte, musste nicht fürchten, dass die Konkurrenz vorbei kam, da oben rum kaum etwas ging. Nur 18 Leadchanges verzeichnet die Statistik, wenn man diejenigen abzieht, die nur eine Runde vorne waren, dann waren es sogar nur 13. </p>
<p>Während in der ersten Rennhälfte Truex und Ryan Newman den Ton angaben, tauchte ab Mitte des Rennens Jimmie Johnson an der Spitze auf, dessen Chevrolet im Gegensatz zu seinen anderen Hendrick-Kollegen vernünftig ging. Zusammen mit Kyle Busch dominierte er ab Runde 192 und die beiden wechselten sich regelmäßig in der Führung ab, ohne jedoch in bissige Zweikämpfe verwickelt zu sein. Das passierte eher weiter hinten, wo es ein wenig Action gab, die allerdings von den Fox-Kameras nur selten eingefangen wurde. Überhaupt gab Fox in Bristol ein eher lustloses Bild ab. Das zähe Rennen zerrte wohl auch an der Laune der Kommentatoren, die sich vor allem im zweiten Rennteil schwer taten, noch irgendetwas neues zu Busch oder Johnson erzählen zu können. </p>
<p>Aber zurück zum Hendrick Team. Während sich Johnson in guter Form zeigte, waren die drei anderen Piloten kaum zu sehen. Jeff Gordon, der eh einen schlechten Start in die Saison hat, blieb wieder unauffällig. Sein Wagen hatte massive Handlingsprobleme, dazu kam, dass er mit Brad Kesolowski aneinander rasselte, als er diesen überrunden wollte. &#8220;Bad Brad&#8221; lag drei Runden zurück, kämpfte aber derartig verbissen gegen Gordon, dass er ihn fast abgeräumt hätte. Am Ende kam nur ein Platz 14 raus. Nicht besser lief es bei Mark Martin, der ebenfalls mit seinem Wagen zu kämpfen hatte, und nicht vorne eingreifen konnte. Auf Platz 11 und damit einen vor Martin, kam Earnhardt jr. ins Ziel, dessen Aufwärtstrend sich zumindest im Moment weiter fortsetzt. Nach einer schlechten Qualifikation arbeitete sich der Publikumsliebling in Richtung Top 10 vor, bevor ihm eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Box wieder zurück warf. Doch während Junior im letzten Jahr nach derartigen Vorfällen meist im Nirvana der Wertung verschwand, kämpfte er sich in Bristol wieder an die Top Ten. Das ist zwar alles noch nicht wirklich richtig gut, aber die konstanten Platzierungen unter den ersten 10 zeigt, dass er zusammen mit Steve Letarte auf einem gutem Weg ist.</p>
<p>Richtig miserabel läuft es dagegen bei RCR. Wenn der bestplatzierte Chevrolet von Childress der von Bezahlfahrer Paul Menard ist, dann heißt das schon was. Jeff Burton und Clint Bowyer hatten früh im Rennen Unfälle, bzw. Probleme, Kevin Harvick drehte sich im letzten Renndrittel und verursachte dabei weitere Kollisionen, die unter anderem den bedauernswerten Trevor Bayne das Rennen kostete. Aber es läuft nicht und bei RCR und die ersten Sorgenfalten dürften im Team auftauchen. Paul Menard liegt in der Meisterschaft zwar auf Platz 5, aber Kevin Harvick nur auf 15, während Bowyer und Burton nicht mal unter den Top 20 sind. </p>
<p>Auch bei ECR ist man mit angezogener Handbremse in die Saison gestartet. Montoya konnte in Las Vegas kurz zeigen, das man noch dabei ist, doch bei Jamie McMurray läuft es überhaupt nicht. Montoya liegt nach Bristol in der Wertung auf Platz 8, sein Teamkollege wird in den Top 20 noch vermisst. </p>
<p>Es war, wie erwähnt, kein sonderlich gutes Rennen in Bristol. Nächste Woche steht Fontana auf dem Program. Eigentlich ein programmierter Langweiler, weil es aber ein Highspeed Oval ist, und Bump Drafting gehen sollte, könnte es doch interessanter werden, als man es gewöhnt.</p>
<p>Das ganze Ergebnis bei <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3JhY2luZy1yZWZlcmVuY2UuaW5mby9yYWNlLzIwMTFfSmVmZl9CeXJkXzUwMF9QcmVzZW50ZWRfYnlfRm9vZF9DaXR5L1c=">Racing Reference</a>.<br />

<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/21/nascar-analyse-bristol-maerz-2011/attachment/225040/' title='225040'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/225040-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="225040" title="225040" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/21/nascar-analyse-bristol-maerz-2011/2011bristolmar_nscs_race_edwards_busch_sidebyside/' title='2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide" title="2011BristolMar_NSCS_Race_Edwards_Busch_SideBySide" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/21/nascar-analyse-bristol-maerz-2011/2011bristolmar_nscs_race_harvick_spin/' title='2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin" title="2011BristolMar_NSCS_Race_Harvick_Spin" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/21/nascar-analyse-bristol-maerz-2011/2011bristolmar_nscs_race_menard_johnson_leading/' title='2011BristolMar_NSCS_Race_Menard_Johnson_Leading'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/2011BristolMar_NSCS_Race_Menard_Johnson_Leading-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011BristolMar_NSCS_Race_Menard_Johnson_Leading" title="2011BristolMar_NSCS_Race_Menard_Johnson_Leading" /></a>
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</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=12487" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die WTCC &#8211; Hintergründe und Diskussionspunkte</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 08:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Start dieser Artikelreihe: In ein paar Wochen geht die Rennsaison wieder richtig los. Und damit für uns Fans auch der Stress: Jedes Jahr kommen neue Klassen dazu. Andere Rennformeln sterben aus, oder werden wiederbelebt. Findige Organisatoren mogeln, wie etwa bei der F2, ein wenig bei den Bezeichnungen. Kurz: Auch der größte Petrolhead kann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wOS9XVENDX1ZhbGVuY2lhXzIwMTBfNi5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-8912" title="WTCC_Valencia_2010_6" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/WTCC_Valencia_2010_6-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><em>Zum Start dieser Artikelreihe</em>: In ein paar Wochen geht die Rennsaison wieder richtig los. Und damit für uns Fans auch der Stress: Jedes Jahr kommen neue Klassen dazu. Andere Rennformeln sterben aus, oder werden wiederbelebt. Findige Organisatoren mogeln, wie etwa bei der F2, ein wenig bei den Bezeichnungen. Kurz: Auch der größte Petrolhead kann schon mal den Überblick verlieren.<br />
Daher die Idee zu dieser Artikelserie: Hier soll es um die Hintergründe der wichtigsten Rennklassen gehen. Dazu gehören ein paar &#8220;historische&#8221; Daten &#8211; aber auch die Eckpunte zur aktuellen Position in der Motorsportwelt, etwa zur Präsentation in der Medien oder der Vermarktung. Und dann will ich auch noch die wichtigsten Streitfragen beleuchten, mit die mir zur Serie im Gedächtnis sind &#8211; Meinungsaustausch in den Kommentaren ist sehr erwünscht. Den Anfang macht heute die<strong> WTCC</strong>.</p>
<p><span id="more-12168"></span></p>
<p><strong>Die Anfänge:</strong><br />
1963 wurde die European Touring Car Challenge im Auftrag der FIA ins Leben gerufen. Der Rennkalender bestand unter anderem aus den Traditionsstrecken Nürburgring, Zandvoort, Zolder und Brands Hatch. Das Starterfeld setzte sich aus wahnwitzigen 9 Klassen zusammen, nach Hubraum geordnet. Trotzdem gab es nur einen Gesamtsieger. Dies führte am Ende der ersten Saison zu der kuriosen Situation , dass gleich 5 Fahrer gleich viele Punkte hatten. Die Serie gewann relativ schnell an Popularität und mehr Hersteller und Fahrzeuge kamen hinzu.<br />
In den 70er Jahren wurde die Serie in European Touring Car Championship umbenannt &#8211; und hatte wegen der Ölkrisen mit kleineren Starterfeldern zu kämpfen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die 80er und 90er:</strong><br />
Anfang der 80er feilte man massiv am Regelwerk, was effektiv den Tod der Serie bedeuten sollte. Es gab nur noch 4 Klassen, die Kosten explodierten und die Rennsieger waren mit Ford, Toyota und BMW immer die Gleichen. 1988 wurde sie Serie eingestellt, nicht jedoch ohne vorher 1987 unter dem Namen World Touring Championship die internationale Expansion zu versuchen. Diese endete jedoch in einem ziemlichen Disaster. Auf Grund  der hohen 60.000 $ Meisterschaftsstartgeld gab es nur 15 Fahrzeuge, die um die Punkte fuhren. Dies sollte für lange Zeit die einzige Saison der WTCC bleiben.<br />
Die Idee von einer Tourenwagenweltmeisterswchaft lebte aber natürlich weiter. Von 1993-1995 wurden Einzelevents, die so genannten Touring Car World Cups ausgetragen, jedoch nur auf jeweils einer Strecke pro Jahr und zwar in Monza, Donington und Le Castellet. Die Bestrebungen für eine Tourenwagenweltmeisterschaft wurden immer konkreter und schließlich wurde 1995 die International Touring Car Championship (=ITC) ins Leben gerufen. Diese war im Prinzip eine &#8220;Internationalisierung der DTM&#8221;, in der die Kosten explodiert waren. Man brauchte also einen &#8220;Grund&#8221; so hohe Summen auszugeben, folglich gründete man die ITC.   Die Rennen wurden mit gleichen Fahrzeugen und Fahrern ausgetragen, die Veranstaltungen im Deutschland brachten Punkte für die DTM, jene im Ausland für die ITC. Als die Verantwortlichen merkten, dass dieses Konzept (besonders im Bezug aufs Marketing) &#8220;überraschenderweise&#8221; nicht ganz aufging, strich man die DTM-Saison 1996 und es gab nur noch die ITC. Diese bot sehr spannende Rennen, da fast alle Marken gleich stark waren. Auch das Fahrerfeld liest sich beeindruckend: Alten DTM-Hasen wie Hans-Joachim Stuck oder Klaus Ludwig und ehemalige Formel 1-Piloten wie JJ Lehto oder Aguri Suzuki. Außerdem junge Talente vom Schlage eines Juan-Pablo Montoya, Jan Magnussen oder Alex Wurz &#8211; vielleicht eines der wenigen Jahre in jüngerer Zeit, in denen der Weg Richtung Formel 1 über eine Tourenwagenklasse geführt hat. Allerdings waren die Eintrittspreise enorm hoch. Desweiteren ging das Wettrüsten auch in der ITC weiter, welche zum damaligen Zeitpunkt wohl weiter entwickelte Autos als die Formel 1 hatte. Die Kosten explodierten in astronomische Höhen. Schließlich war auf für die ITC nach 1996 Schluss.</p>
<p><strong>2000 und heute:</strong><br />
2000 wurde die Italian Superturismo Championship von der FIA zum European Supertouring Cup umbenannt, auch wenn ein Großteil der Rennen noch in Italien und mit italienischen Fahrern stattfand. 2002 folgte die nächste Namensänderung in  European Touring Car Championship (ETCC). Hier tritt Eurosport das erste Mal auf den Plan. Diese übertrugen alle Rennen der ETCC live. 2004 wurde von der FIA beschlossen, die ETCC in die World Touring Car Championship umzuwandeln. Diese weitere Internationalisierung war vorher durch außereuropäische Gehversuche der ETCC vorbereitet worden.<br />
2005 wurde die WTCC schließlich das zweite Mal (nach 1987) ausgetragen. Wieder dabei war Eurosport, die die WTCC auch heute noch mitvermarkten und somit mehr als &#8220;nur ein TV-Partner&#8221; sind, mehr dazu im weiteren Verlauf des Artikels. Die Rennen wurden damals noch zusammen mit der FIA-GT ausgetragen. 2006 wollte Eurosport, die auch diese Serie live übertrugen, die FIA-GT dazu bringen ihre Rennen um 1 Stunde auf 120 Minuten Rennzeit zu verkürzen. Dies lehnte jedoch die SRO, Organisator der FIA-GT ab. Somit  gingen FIA-GT und WTCC ab 2006 getrennte Wege. 5 Hersteller waren in der ersten Saison entweder werksseitig oder auf Kundenbasis dabei: SEAT, BMW, Ford, Alfa Romeo und Chevrolet. 2006 stieg Alfa Romeo werksseitig etwas überraschend aus der WTCC aus und lieferte nur noch technische Unterstützung für Privatteams. Um weiterhin wohl etwas präsenter in der Serie zu bleiben, überwies man das Startgeld an die FIA, womit man in der normalen Fahrerwertung fuhr, und nicht in der Independents Trophy. Erwartet worden war hingegen der Ausstieg von Ford nach einer schlechten Saison 2005.</p>
<p>In den folgenden Jahren gab es kurze Gastspiele von Lada und Honda, die jedoch in keinem großen Engagement mündeten. 2010 stieg dann SEAT werksseitig aus, blieb der Serie aber durch umfrangreiche Betreuung der Privatteams erhalten. Auch BMW begann den schrittweisen Rückzug und war 2010 nur noch mit zwei Werks-Autos dabei. Die Privatteams konnten den Verlust an Fahrzeugen aber in Grenzen halten, so dass man im Durchschnitt immer noch mit mindestens 20 Autos antrat.<br />
2011 wird man mit Volvo immerhin einen weiteren Hersteller in die Serie bekommen, und zwar in Form eines 1-Wagen-Teams. Volvo wird eventuell 2012 komplett werksseitig einsteigen. Auch Subaru denkt wohl über einen Einstieg nach, genau so wie Ford, Honda und &#8211; über den Umweg einer argentinischen Niederlassung &#8211; Toyota.</p>
<p><strong>Vermarktung:</strong><br />
Die Vermarktung und Organisation der WTCC liegt bei der KSO, Kigema Sport Organisation. Diese war von der FIA schon dazu beauftragt worden die ETCC zu vermarkten, den Schritt der KSO nun auch die Vermarktung der WTCC zu übergeben, erscheint logisch. Noch nachvollziehbarer wird der Schritt, wenn man sich die Besitzverhältnisse an der KSO anschaut. Diese gehört zu 60% nämlich Eurosport. Die KSO an sich wiederrum ist eine Tochterfirma SRW Events Ltd (Super Racing Weekend Events), an der der TV-Sender ebenfalls Anteile hält. Als Eursosport 2003 dort einstieg wurde ein Eurosportmann Vorsitzender von SRW Events.<br />
Wie groß das Gewicht des Senders für die Serie ist, zweigt auch das gelegentliche Verschieben der Startzeiten &#8211; manchmal sogar kurzfristig , um sie an das aktuelle Liveprogramm anzupassen. Immerhin wird die WTCC so weltweit in 160 Ländern übertragen.<br />
Es ist schon interessant zu sehen, dass die FIA sich so extrem auf einen Partner eingelassen hat. Man ist schon sehr von Eurosport abhängig. Sollten diese sich entscheiden auszusteigen, steht man plötzlich nicht nur ohne TV-Sender, sondern auch ohne Hauptsponsor und Marketingpartner dar. Derzeit scheint das allerdings unwahrscheinlich &#8211; wie kürzlich bei allesaußersport.de <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbGxlc2F1c3NlcnNwb3J0LmRlL2FyY2hpdi8yMDExLzAzLzAyL3Nwb2Jpcy0yMDExLTItc3BvcnRlcmVpZ25pc3NlLWF1Zi1kZW4tcGxhdHRmb3JtZW4v">zu lesen war</a>, verdient Eurosport mit der WTCC nämlich immer noch gutes Geld.</p>
<p><strong>Diskussionspunkte:</strong><br />
<em>Eurosport</em>: Ein so starker Partner bringt natürlich auch Probleme mit sich. Eurosport möchte aus Programmplanungsgründen die WTCC Rennen möglichst gut zwischen anderen Livevents einbinden. Deshalb gibt es kaum einheitliche Startzeiten oder diese werden kurzerhand verschoben. Dies macht es dem Fan nicht gerade einfacher die Serie zu verfolgen. Auch das Abschieben einiger weniger Rennen zu Eurosport 2 ist zumindest in Deutschland alles andere als erfreulich, da nicht jeder das Programm empfängt. Immerhin dieses Problem ist aber großteils auf Deutschland begrenzt, da nur in Eurosport nur hierzulande Free-TV ist. In allen anderen Staaten ist auch &#8220;Eurosport 1&#8243; Pay-TV und in diesen Paketen ist meistens Eurosport 2 mit drin. Über die Gefahren eines Ausstiegs von Eurosport hab ich oben schon geschrieben.</p>
<p><em>Die Rennlänge</em>: Grundsätzlich ist die Idee von 2 kurzen Sprintrennen ja ganz nett. Allerdings möchte dabei nicht wirkliches Rennfeeling aufkommen, weil zum Beispiel keine Strategie erforderlich ist.Die Rennen haben öfters eher &#8220;Destructionsprint&#8221;-Charakter, was aber auch durchaus ansehbar ist. Da die WTCC es nicht lassen kann auf Strecken wie Marrakesh und Macao zu fahren ist es auch gut möglich, dass 2/3 des Rennens hinter dem Safetycar stattfinden. Es kommt bei Tourenwagenrennen aber so oder so gerne mal zu Safetycarphasen, deshalb wäre schon viel gewonnen, wenn die angesetzte Distanz kopmplett als Rennrunden gefahren wird und Safetycarrunden nicht ab der dritten als Rennrunden zählen würden. Dass die Rennen nicht länger sind liegt aber vermutlich auch an Eurosport, weil sie so viele Liverechte haben, dass die Wochenenden im Programm immer vollkomen überladen sind.</p>
<p><em>Reglement</em>: Ganz heikles Thema für die Serie. Oft wurden Entscheidungen, wie der Ladedruck der Seats von Rennen zu Rennen auf Grund von Beschwerden der Hersteller geändert. Dies tut weder  der Serie noch ihrer Glaubwürdigkeit gut. Aber die Krone setzte man sich selber 2010 auf, als man die Meisterschaft am grünen Tisch entschied. Eine Meisterschaft nicht auf der Rennstrecke zu entscheiden, ist ein absolutes no-go. Wenn man weitere Hersteller in dier Serie locken will, die man dringend braucht, sollte man dort eine konsequente und fanfreundliche Linie einschlagen.</p>
<p><em>Nur 1 vollständiges Werksteam</em>: Mit Chevrolet ist nur noch ein vollständiges Werksteam in der Serie vertreten. Das ist auf lange Sicht einfach zu wenig, man kann das Feld nicht nur mit Privatfahrern auffüllen. Auch Konkurrenz zu den Chevrolets wäre angebracht, die diese auf Dauer die Serie wohl doch dominieren würden, deswegen braucht man dringend einen Gegner. Außerdem schaden vollere Startferfelder einer Serie nie.</p>
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		<title>NASCAR: Rückblick Daytona</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanTegethoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[Hendrick Motorsports]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmie Johnson]]></category>
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		<description><![CDATA[Das letzte Rennwochenende auf dem alten Asphalt bot noch mal all die Aufregung, die sich die Fans von Daytona erwarten. 

Am Freitag ging es los mit dem Nationwide-Rennen, das zwei Besonderheiten bot: den ersten Auftritt des neuen Nationwide-Car of Tomorrow sowie den letzten von Dale Earnhardt Jr. in einem Wagen mit der #3, im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das letzte Rennwochenende auf dem alten Asphalt bot noch mal all die Aufregung, die sich die Fans von Daytona erwarten. </strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wNy8yMDk0NjQuanBn"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/209464-300x199.jpg" alt="" title="209464" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-6930" /></a>Am Freitag ging es los mit dem Nationwide-Rennen, das zwei Besonderheiten bot: den ersten Auftritt des neuen Nationwide-Car of Tomorrow sowie den letzten von Dale Earnhardt Jr. in einem Wagen mit der #3, im gelb-blauen Wrangler-Design, das sein Vater fuhr, bevor er ins noch berühmtere Goodwrench-Schwarz wechselte.</p>
<p>Der sportliche Wert des Rennens ist ein wenig zweifelhaft: zwar wurde es Junior noch verwehrt, in Runde 3 zu führen, als die Fans in Gedenken an Dale Sr. Drei Finger gen Himmel strecken, aber in den Schlussrunden ließ man ihn gewähren und verzichtete auf ernsthafte Angriffe, Brad Keselowski, der eine Chance auf den Sieg gehabt hätte, steckte zugunsten des Sentimental Favorite zurück und so gab es viel Freude und viele Tränen.<br />
<span id="more-6926"></span><br />
Was das neue Auto angeht, so zeigte sich im Laufe des Rennens, dass die Wagen zwar ziemlich loose sind, also übersteuern, und somit schwer kontrollierbar, aber das der Großteil der Fahrer durchaus in der Lage ist, damit klarzukommen. Größere Unfälle gab es hier nicht. Die Entwicklungsabteilung der NASCAR scheint einen guten Job gemacht zu haben: das neue Auto ist anspruchsvoll zu fahren (aber nicht auf eine negative Weise wie das Cup-COT in seien Anfangszeiten) und es bietet die Sicherheitsfeatures des großen Bruders, sieht dabei aber deutlich besser aus.</p>
<p>Am Sonntag schien es erst gar kein Rennen geben zu können, denn es regnete zunächst in Daytona und die Wettervorsage sprach von immer weiteren Schauern. Die blieben aber zum Glück aus und so konnte es irgendwann weit nach drei Uhr deutscher Zeit auf die Reise gehen.</p>
<p>Bis auf eine Competition Caution in Runde 15 versuchte man erstmal, Runden abzuspulen: die Fahrer gingen vorsichtig zur Sache, die NASCAR verzichtete auf überflüssigen Debris-Cautions, die sie ja sonst gern mal einsetzt, wenn sich das Feld zu weit auseinander zieht. Es ging aber auch recht munter zu, auch in den längeren Grünphasen. Zwar wurde nicht dauerhaft im engen Paket gefahren, aber ebenso wenig ausschließlich single-file. So wurde der Rekord an Führenden für das Daytona-Sommerrennen dabei von 15 auf 18 Fahrer hochgeschraubt. Überraschend stark schienen dabei Sam Hornish Jr. (14 Führungsrunden) und Elliott Sadler (11 Führungsrunden). Auch Mitfavorit Kyle Busch verbrachte 23 Runden an der Spitze, bis er schließlich im 103. Umlauf mit Juan Pablo Montoya aneinandergeriet – durch die aerodynamische Beeinflussung der neben ihm fahrenden #42 konnte Busch auf abgefahrenen Reifen den Wagen nicht davon abhalten, leicht nach rechts zu steuern, wodurch ihn Montoya unabsichtlich in die Wand drehte.</p>
<p>Viele weitere Favoriten erwischte es schließlich in Runde 148 in dem anscheinend unvermeidbaren Big One: Jeff Burton, Kurt Busch und Sam Hornish Jr. gerieten am Ende der Gegengeraden aneinander, dahinter wurde gelupft und die Kettenreaktion involvierte ganze 19 Fahrzeuge, denn Burton, Busch und Hornish stritten sich zu dem Zeitpunkt um Rang 3. Burton Busch und Hornish kamen dabei sogar noch unbeschadet davon, ebenso wie einige andere Front-Runner, z.B. Jeff Gordon, Kasey Kahne und Dale Earnhardt Jr.</p>
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<p>Und so blieben die Childress-Fahrer Harvick, Burton und Bowyer, die auch das ganze Rennen über vorn mitspielten, nach dem Ausscheiden vieler Konkurrenten übrig. Und hatten eben insbesondere den Vorteil, zu dritt gegen die Einzelkämpfer Gordon und Kahne zusammenarbeiten zu können. Und so bumpte Harvick Bowyer eineinhalb Runden vor dem regulären Schluss an Jeff Gordon vorbei an die Spitze.</p>
<p>Doch dann übertrieb es Sam Hornish Jr. und löste die letzte Caution des Abends aus, den zutiefst enttäuschten Elliott Sadler riss er dabei mit ins Unglück, indem er ihn hart in die Mauer schickte.</p>
<p>Und obwohl Gordon und Kahne im Green-White-Checkered-Finish dank des zweispurigen Restarts die gezwungenermaßen nebeneinander statt hintereinander startende Childress-Phalanx durchbrachen (Gordon spektakulär außenrum), konnten sie nichts mehr gegen Kevin Harvick unternehmen, der so gefolgt erst von Kahne, dann von Gordon und dem im ganzen Rennen komplett unauffälligen Junior seinen dreizehnten Sprint Cup-Sieg (und den zweiten in Daytona nach dem spektakulären 500 von 2007) einfuhr. Seine letzten drei Rennsiege sind nun allesamt Restrictor Plate-Siege. Außerdme führt er die Meisterschaft weiterhin an.</p>
<p>Kahne brauchte den zweiten Platz dringend, seinen Rückstand auf die Chase-Plätze konnte er damit auf ca. 150 Punkte reduzieren. Ob das aber in den wenigen noch verbleibenden Rennen noch aufholbar ist, ist zu bezweifeln. Der zweite Platz ist aber nach der Verwicklung in einen Unfall gegen Rennmitte und anschließender Reparaturstopps ein großer Erfolg.</p>
<p>Jeff Gordon wurde dank der viele Ausfälle der Konkurrenz auf Meisterschaftsrang 2 vorgespült, Dale Jr. findet sich nun auch in den Chase-Plätze wieder, er rückte von Rang 13 auf 11 vor, hat 46 Punkte Vorsprung auf den 13. Mark Martin, der in den Big One verwickelt war dem die #48-Crew in der Boxengasse aus seinem brennenden Fahrzeug half.</p>
<p><em>[Note: Etwas kürzer als sonst heute. Kristian hat leider keine Zeit und so ist dankenswerterweise Stefan eingesprungen! DD]</em><br />

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