Posts Tagged ‘Michigan International Speedway’

NASCAR: Analyse Michigan August 2011

Posted 23 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das bisher langweiligste Rennen des Jahres lieferte die NASCAR in Michigan am Sonntag ab. Nach 200 Runden und einer sehr späten Gelbphase, welche noch kurz etwas Spannung brachte, gewann am Ende Kyle Busch, obwohl es zunächst nach einem Ford-Tag aussah. Das zähe Rennen sorgte aber trotzdem für einigen Diskussionsstoff.

Wenn man sagen kann, dass beide Pocono-Rennen in diesem Jahr besser waren als die zweite Michigan-Ausgabe 2011, dann spricht das schon Bände. Natürlich ist der Michigan International Speedway auch nicht gerade für große Spannung bekannt, aber entgegen der Norm kam es weder zu einem Benzinkrimi noch zu einem interessanten letzten Rennviertel. Eine Caution kurz vor Schluss, ausgelöst durch einen Reifenschaden von Kurt Busch, den sich dieser vermutlich nach einigen Mauerkontakten durch Übersteuern abgeholt hatte, konnte trotzdem niemand dem komplettesten Auto im Feld von Kyle Busch noch gefährlich werden.

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NASCAR: Vorschau Michigan August 2011

Posted 19 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach Watkins Glen steht als nächstes in Michigan wieder ein Rennen der Kategorie „Kann man schauen, muss man aber nicht“ an und das eigentliche Highlight des Wochenendes dürfte eh der Auftritt der Nationwide Series in Montreal sein. Im Sprint Cup geht es mit vier verbleibenden Rennen bis zum Chase aber allmählich um die Wurst!

Was soll man über den Michigan International Speedway sagen, ohne sich zu wiederholen? Im Grunde genommen kann man das riesige 2-Meilen-Oval ganz gut mit seiner Schwesterstrecke in Fontana oder dem Pocono Raceway vergleichen: Auf wirkliche Spannung muss man meist bis zum letzten Viertel des Rennens warten und ansonsten steigt der Puls auch nur bei den Restarts, wenn über wenige Runden mehrere Fahrspuren für three- oder four-wide Racing sorgen. Oft geht es in Michigan auch in einen Kampf gegen den Benzinverbrauch, was die Ergebnistabellen der letzten Jahre ein wenig durchgeschüttelt hat. Nach zweieinhalb Stunden sind die Rennen dann meist schon zu Ende, womit die 400 Meilen von Michigan eher aus der Reihe fallen.

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NASCAR: Vorschau Michigan Juni 2011

Posted 17 Jun 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Der Michigan International Speedway ist nach dem wenig spannenden Rennen in Pocono das nächste Ziel im Sprint Cup. Dabei kann allerdings nicht wirklich Vorfreude aufkommen, denn in Michigan sind meist auch höchstens die Schlussphasen spannend. Am Wochenende muss Roush-Fenway Racing nach zuletzt teilweise etwas schwächeren Ergebnissen auf der Hausstrecke an den großen Seen zurückschlagen.

Zum Michigan International Speedway gibt es an sich nicht so viel zu erzählen. Das Oval ist mit zwei Meilen Länge eines der größeren im Cup-Kalender, besitzt aber mit 18° Banking gerade einmal 4° mehr Kurvenüberhöhung als seine jüngere Schwester in Fontana. Zum Glück bietet Michigan im Vergleich spannendere Rennen, auch wenn die davon betroffene Schlussphase zunächst meist drei Viertel der Distanz auf sich warten lässt. Das Feld zieht sich nicht so sehr auseinander wie in Fontana oder Pocono, trotzdem ist auf dem Intermediate Oval genug Platz für alle. In Michigan kann man nämlich so ziemlich jede denkbare Linie fahren: oben an der Mauer entlang, in der Mitte oder die weiße Linie umarmend. Vielfach sieht man auch alles bunt gemischt, da der Wagen oft in den ersten beiden Turns anders liegt als in den zwei letzten Kurven und ein Fahrer dann sozusagen seinen Fahrstil auf die Strecke abstimmt und nicht das Auto auf die Rennbahn.

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NASCAR: Analyse Michigan August 2010

Posted 17 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Kevin Harvick und Richard Childress Racing bewiesen am Sonntag, dass Siege in diesem Jahr nicht nur auf „restrictor plate“-Ovalen möglich sind und qualifizierten sich nach dem dritten Erfolg 2010 endgültig für den Chase. Die #29 mauserte sich auf dem Michigan International Speedway vom konstanten Team zum ernsthaften Herausforderer auf den Sprint-Cup-Titel.

Früh im Rennen sah es zunächst eher danach aus, als würde Greg Biffle der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Im Ford mit der #16 bestimmte er die erste Rennhälfte nach Belieben und gab seinem, nach dem Flugzeugabsturz erstmals wieder anwesenden, Teambesitzer Jack Roush allen Grund zur Freude. Die drei erfolgreicheren Teams von Roush-Fenway Racing, #16, #17 (Matt Kenseth) und #99 (Carl Edwards) untermauerten dann mit einem geschlossenen Top5-Auftritt, dass ihr Hersteller den Anschluss an die Spitze wieder gefunden hat – auch auf den Intermediate-Ovalen, wo man vor 1-2 Jahren noch der Klassenprimus war. Selbst David Ragan im kontinuierlich schwächelnden Ford mit der #6 legte mit einem elften Platz sein zweitbestes Saisonresultat nach Rang 6 in Talladega auf den Asphalt.

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NASCAR: Vorschau Michigan August 2010

Posted 13 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das zweite Saisonrennen auf dem Michigan International Speedway ist das letzte Tag-Rennen im Endspurt des „Race to the Chase“, bevor in den nächsten Wochen nur noch unter Flutlicht gefahren wird. Nach Bowyers Schwierigkeiten in Watkins Glen ist der Kampf um den letzten Chase-Rang wieder enger geworden: Vier Fahrer haben noch gute Chancen auf Platz 12.

Der Michigan International Speedway ist im Prinzip der jüngere ältere Zwilling des Auto Club Speedways in Kalifornien. Das Oval ist zwei Meilen lang und weist mit 18° Banking noch einmal vier Grad mehr auf als die Strecke in Fontana. Michigan bietet durch sein größeres Banking etwas mehr Spannung und viele unterschiedliche Fahrlinien: Oben an der Mauer, unten an der weißen Linie und dann noch ein bis zwei weitere „grooves“ in der Mitte der Piste. All das lässt sich auch beliebig miteinander kombinieren, je nachdem in welchem Abschnitt der Turns der Wagen „loose“ oder „tight“ reagiert.

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NASCAR: Analyse Michigan Juni 2010

Posted 15 Jun 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Wer am Sonntag zugunsten des Spiels der Deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika auf das Cup-Rennen der NASCAR in Michigan verzichtet hatte, machte damit im Grunde genommen nichts falsch. Vier Tore waren vermutlich ansehnlicher als die Denny-Hamlin-Show.

Das Rennen auf dem Michigan International Speedway bot exakt zwei Phasen: Den Teil, in welchem Denny Hamlin noch nicht in Schwung gekommen war und den Teil, welchen Denny Hamlin dominierte. Bis Runde 50 brauchte Crew Chief Mike Ford, um Hamlins Wagen in eine Rakete zu verwandeln. Allerdings war die #11 im ersten Rennviertel ohnehin schon konstant in den Top5 unterwegs. Bis dahin führte der Polesitter Kurt Busch das Feld an und konnte seine Führung durch zwei Gelbphasen (Dreher von Marcos Ambrose und „debris caution“) retten. Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als sei der ältere Busch-Bruder derjenige, den es zu schlagen gilt. In Runde 52 ging dann aber Denny Hamlin nur einen Umlauf nach dem Schwenken der grünen Flagge in Führung und läutete die zweite Phase des Rennens ein.

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NASCAR: Vorschau Michigan Juni 2010

Posted 11 Jun 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Saisonrennen Nummer 15 findet auf dem Michigan International Speedway statt. Da die Ford-Dominanz auf den Intermediate-Ovalen beendet ist, werden Nachfolger gesucht. Joe Gibbs Racing und Hendrick Motorsports sind da eigentlich die logische Wahl.

An diesem Wochenende steht der Michigan International Speedway auf dem Programm, der eine ähnliche Streckenführung wie der jüngere Zwilling in Kalifornien bietet. Das Oval ist zwei Meilen lang und weist mit 18° Banking noch einmal vier Grad mehr auf als der Auto Club Speedway. Dieser kleine Unterschied bei der Kurvenüberhöhung sorgt dann auch dafür, dass bei den Michigan-Rennen weniger Langweile herrscht als in Fontana. Das Oval bietet den Fahrern gleich mehrere verschiedene Fahrlinien: Oben an der Mauer, unten an der weißen Linie und dann noch ein bis zwei weitere „grooves“ in der Mitte der Piste. All das lässt sich auch beliebig miteinander kombinieren, je nachdem in welchem Abschnitt der Turns der Wagen „loose“ oder „tight“ reagiert.

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