BMW ALPINA B6 GT3, Lamborghini Gallardo LP600+, Mercedes-Benz SLS AMG GT3, Ferrari 458 Italia GT3, McLaren MP4-12C GT3, Porsche 911 GT3 R, Corvette Z06 GT3, BMW Z4 GT3, Audi R8 LMS ultra, Nissan GT-R GT3, Aston Martin Vantage GT3, Chevrolet Camaro GT3 und Ford GT GT3 dies sind die Fahrzeuge die in der diesjährigen GT Masters Saison eingeschrieben sind. In kaum einer anderen Serie weltweit dürfte die Markenvielfalt höher sein als in der ADAC GT Masters. Der Start der Serie wird dieses Wochenende auf dem verwinkelten Kurs von Oschersleben gefeiert.
Die ADAC GT Masters geht in ihre 6. Saison und es gibt mehr Nennungen als je zuvor, sodass man in Oschersleben ganze 41 Autos von 13 verschiedenen Marken sieht, was deutlich mehr ist als man in den anderen Serien der SRO (GT3 EM , GT1 WM und BES ist). Auch TV technisch ist wieder für Live Übertragung gesorgt, da Kabel 1 wie schon die letzten beiden Jahre alle Rennen Live zeigt! Aber abgesehen von diesen vielen Konstanten, wie der TV Übertragung und der voller Starterfelder gibt es auch einige Neuerung , die noch im Laufe der Saison für Aufregung sorgen könnten.
ADAC GT Masters: Saisonvorschau & Auftakt in Oschersleben
VLN: Saisonvorschau & Auftakt mit der 59. ADAC Westfalenfahrt + Offiziellen Livestream!
Neben dem ADAC GT Masters startet an diesem Wochenende auch die 2. große Serie in die neue Saison: Die VLN geht in ihr 1. Rennen 2012, was zugleich auch der 1. Lauf nach dem Rückzug des “Dicken” ist, oder etwa doch nicht ? Außerdem gibts das 1. Rennen per Stream live auf vln.de zu sehen.
Nachdem bereits letzten Samstag die offzielen Test und Einstellfahrten stattfanden, fällt fast zeitgleich mit dem schon angesprochenen GT Masters um 12 Uhr der Startschuss für die Jagd nach dem Titel in der Gesamtwertung und dem Sieg im 1. Rennen über 4 Stunden. Somit werden alle Teams wieder 9 Möglichkeiten über 4 Stunden und eine über 6 Stunden haben um möglichst viele Punkte in ihrer Klasse zu ergattern und den Titelverteidigern von Black Falcon mit der #1 den Titel abzuluchsen. Der Rennkalender wird dann wie folgt aussehen:
Formel 1: Vorschau GP Malaysia Vorschau 2012
Nach dem ersten Rennen der Saison in Melbourne geht es gleich diese Woche mit dem gar nicht mehr so frühen Aufstehen weiter. Die Formel 1 fährt in Malaysia ihren fast schon traditionellen GP auf dem Kurs von Sepang. Erhoffen darf man sich ein klareres Bild der Kräfteverteilung, sofern es, wie immer in Malaysia, nicht regnet.
Der Sepang International Circuit befindet sich nun immerhin schon seit 1999 durchgehend im Formel 1 Kalender und die Teams wissen was sie erwartet. Eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit, hohe Temperaturen und eine nicht geringe Chance auf heftige Regenfälle. Diese könnten uns auch dieses Wochenende wieder erwarten. Die positiven Vorhersagen sprechen am Samstag von einer 30%-tigen Regenwahrscheinlichkeit ,am Sonntag soll diese sogar bei 60% liegen. Die pessimistischen Vorhersagen prophezeien von Freitag-Sonntag starke Regenfälle mit teilweise schweren Gewitterstürmen. Zu wünschen ist, das es nicht so schlimm wie 2009 wird, damals musste das Rennen nämlich wegen heftigen Regenfällen abgebrochen werden.
Formel Eins: Analyse GP Australien 2012
Das erste Rennen der Saison 2012 war sehr abwechslungsreich, hatte Spannung und zeigte am Ende doch wieder die üblichen Verdächtigen vorne.
Das Gesicht, das Lewis Hamilton nach dem Rennen machte, sprach Bände. Missmutig, fast desinteressiert, so als ob ihm Nicole Scherzinger während des Rennens per Funk die Beziehung aufgekündigt habe. Und das, obwohl er seinen McLaren gerade auf den dritten Platz gefahren hatte. Eigentlich kein schlechtes Ergebnis für einen Saisonstart, wäre da nicht Jenson Button gewesen, der Hamilton über das gesamte Rennen nicht nur im Griff hatte, sondern regelrecht abkochen konnte. Hamilton war aber nicht der einzige, der nach dem Rennen sauer war. Aus dem sonst so gesprächigen Norbert Haug war kein Wort rauszuholen, bei Williams starrte man ungläubig auf die Monitore und bei Ferrari konnte ärgerte man sich ausnahmsweise mal weniger über das Auto, denn über einen Fahrer. Aber der Reihe nach.
Formel Eins: Vorschau 2012 Teil 1: Teams
Wie in jedem Jahr, gibt es auch 2012 unsere große F1 Vorschau. Zunächst sind die Teams an der Reihe, auf die Fahrer gehe ich in einem eigenen Artikel ein.
2012 markiert keine große, aber doch sichtbare Veränderung im Regelwerk der Formel Eins. Sichtbar vor allem an den wohl hässlichsten Formel 1 Wagen seit dem man die Serie kennt. Die Stufe in der Nase resultiert aus dem Wunsch der FIA, die Wagen sicherer zu machen. Die Nasen sind in den letzten Jahren immer weiter noch oben gerutscht, damit die Fahrzeuge mehr Luft unter das Auto bekommen. Gleichzeitig ist so eine hohe Nase aber auch ein Sicherheitsrisiko, wenn es um einen Seitenaufprall geht. Also hat die FIA angeordnet, dass die Nase 10 cm niedriger sein müsse, als vorher, während das Monocoque, also da, wo die Nase angebracht wird, weiterhin die alte Höhe haben darf. So entsteht halt eine Stufe, die einige Team elegant (Lotus), praktisch (Red Bull) oder gar nicht gelöst haben (Der Rest, abgesehen von McLaren und Marussia). Das McLaren keine Stufe hat, liegt daran, dass man das gesamte Monocoque niedriger gebaut. Immerhin gewinnt man damit schon mal recht leicht den Schönheitspreis 2012 in der Formel Eins. Ob die Lösung aber auch schnell ist?
Formel Eins: Testfahrten Barcelona 04.03.2012
Red Bull steckt vielleicht in größeren Problemen, als man bisher angenommen hat. Heute war wieder kein sehr guter Tag für das Weltmeisterteam.
Die neuen Updates, die gestern mit dem neuen Chassis das erste Mal ausprobiert wurden, sind schwer einzuschätzen. Einige Beobachter, wie im vorherigen Artikel schon beschrieben, sehen eine clevere Lösung, die man angebracht hat. Offenbar hat sich Newey auch von der Auspuffführung des Sauber und des McLaren inspirieren lassen. Aber merkwürdig ist dieser Totalumbau des Hecks schon, so zwei Tage vor Schluss der Tests. Dazu kam dann heute noch ein kleiner Ausflug von Vettel ins Kiesbett und ein Getriebeproblem. Beides kostete das Team fast den gesamten Tag, was ein ziemlicher Rückschlag sein dürfte. Weil nun auch Daten fehlen, darf man gespannt sein, welche Variante des RB8 in 14 Tagen in Melbourne an den Start gehen wird. Man dürfte bei Red Bull einiges an Arbeit vor sich haben.
Formel Eins: Testfahrten Barcelona 03.03.2012
Überrachung am dritten Testtag in Barcelona. Red Bull hat ein fast komplett neues Auto mit gebracht. Eine ungewöhnliche Strategie.
Schon gestern Abend kündigte Red Bull an, dass man den Samstag mit einem deutlich überarbeiteten RB8 angehen wollte. Und die Änderungen sind in der Tat recht groß. Neuer Frontflügel, neuer Heckflügel, ein paar kleinere Veränderungen an Seitenkästen. Doch der größte Unterschied zum bisher gefahrenen Modell ist die Lage des Auspuff. Red Bull hat ihn etwas weiter nach hinten gelegt und praktisch eine Art angeblasenes Heck entwickelt, wie man auf einem Foto bei F1technical sehen kann. (Ein HQ-Bild gibt es hier, ein weiteres, aber kleineres Bild hier). Gary Anderson von autosport.com ist der Meinung, dass die Lage des Auspuff das Heck etwas besser anströmt, bzw. die Auspuffgase in den Luftfluss integriert werden. Überraschend ist eine so tiefgreifende Änderung am Wagen aber schon. Mit nur noch zwei Testtagen muss man sich schon sehr sicher sein, dass die Updates funktionieren. Oder es hat vorher Probleme am Wagen gegeben, die man als Außenstehender nicht gesehen hat.
Formel Eins: Testfahrten Barcelona 02.03.2012
Ähnlich wie gestern, fuhren die Teams nur wenig Aussagekräftige Londruns. Stattdessen probierte man weiter neue Teile, sowohl mechanische, wie aerodynamische.
Auch nach dem zweiten Tag in Barcelona, kann man noch wenig über die Form der Teams sagen. Die meisten Teams waren zwar sehr fleissig heute, teilweise fuhr man über 100 Runden, aber genaue Aussagen lassen sich kaum treffen. Das gilt vor allem für die Rangordnung in der Formel Eins. Wirft man einen nur oberflächlichen Blick auf die Zeiten, könnte man den Eindruck bekommen, dass Red Bull noch etwas sehr viel bastelt, ebenso McLaren, während Ferrari fleissig Renndistanzen übt. Das stimmt so nicht, wie die Rundenzeiten belegen, wenn man sie mal nebeneinander legt. Dann stellt man fest, dass Red Bull gegenüber Ferrari und Mercedes immer noch einen ziemlich großen Vorteil hat.
Formel Eins: Analyse Erste Testwoche Barcelona
Wie zu erwarten war, haben die Teams auch in Barcelona weiter gemauert. Eine genaue Analyse fällt schwer, Tendenzen sind aber auf jeden Fall zu erkennen.
Die Teams waren allesamt fleissig in der vergangenen Woche, sieht man mal von Lotus ab, die wegen eines Problems mit dem Chassis gar nicht testen konnten. Sie bekommen beim letzten Test zwar einen “Gratistag” geschenkt, verlieren aber insgesamt dennoch zwei sehr wichtige Testtage. Wie ungemein wichtig die Zeit auf der Strecke ist, hat Ferrari bewiesen, die heute zumindest mal ein Lebenszeichen von sich gegeben haben. Dennoch scheint es so, als ob der aerodynamisch und technisch sehr komplexe F2012 noch einiges an Arbeit benötigt, bis auf dem Niveau von Red Bull und McLaren ist, die beide die bisherigen Tests domniert haben. Im Mittelfeld sieht es vor allem zwischen Sauber und Force India sehr eng aus, Toro Rosso scheint nicht ganz auf deren Niveau zu sein. Weiterhin Großbaustellen sind der Williams und vor allem der Caterham.
Formel Eins: Testfahrten Barcelona 22-02-2012
Interessantes gibt es aus Spanien zu berichgten. Red Bull und McLaren scheinen ziemlich gleich auf zu liegen.
Heute fuhren McLaren und Red Bull etliche Long Runs, die meisten so um die 20 Runden, was einer mittleren Stint-Länge entspricht. Pirelli hat die “Harte” Mischung ein wenig entschärft und sie weicher gemacht, was in näher an die “Medium” Reifen bringt. Der Unterschied pro Runde zwischen den Mischungen soll von 1.2 bis 1.5 Sekunden auf 0.8 Sekunden betragen. Das ändert einerseits ein wenig die Strategie auf manchen Kursen, andererseits ist der “Drop-Off”, also der Verschleiss der Reifen auf einen Stint nun auch bei der harten Mischung etwas höher. Zu Erinnerung – manches Team konnte fast ein gesamtes Rennen mit den Harten fahren. Der Drop-Off wird bei einigen Team eine große Rolle spielen und könnte bei einem derartig engen Feld rennentscheidend werden. Gut sortiert scheinen McLaren und Red Bull zu sein, unsicher darf man sich bei Ferrari und Mercedes sein.
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