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Formel Eins: Bilder McLaren MP4-27

McLaren hat heute den neuen Einsatzwagen für 2012 vorgestellt. Zu sehen ist auf den ersten Blick wenig spektakuläres..

Der neue McLaren wirkt sehr kompakt und vor allem im vorderen Bereich des Wagens etwas flacher, als das Vorgängermodell. Statt einer Stufe wie beim Caterham, setzt man bei McLaren auf eine lange, teilweise recht steil nach unten verlaufende Nase, die auch etwas tiefer hängt, als beim letztjährigen Modell. Eine weitere, etwas überraschende Neuerung, ist der Verzicht auf die L-förmigen Lufteinlässe. Man hat sich wieder für die “klassische” Variante entschieden. Grund dafür ist, dass durch die Änderungen der Aerodynamik im Heckbereich (hot blown diffusor), auch eine andere Luftführung entstehen muss. Dafür hat man das Heck deutlich kompakter gestaltet und auf den Fotos erinnert es es sehr an das, was Red Bull im letzten Jahr gezeigt hat. Auffallend ist auch der sehr tief liegende Auspuff.

Wie immer muss man darauf hinweisen, dass weniger eine Präsentation, sondern eher ein “Showcase” war. Die Aerodynamik, die man hier sieht, wird so nicht nach Australien fliegen. Aber die Grundkonstruktion des Wagens ist erkennbar, vor allem im Vergleich mit dem Vorjahresmodell.

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Formel Eins: Rückblick 2011 – Teams

Der erste Teil des Saisonrückblicks das Jahres 2011 dreht sich um die Teams. Was haben sie falsch, was richtig gemacht?

So eine Saison ist für die Teams mittlerweile recht lang geworden. Die in die Länge gezogene Saison bedeutet, dass man, abgesehen von der dreiwöchtigen Zwangspause im August, von Februar bis Ende November unterwegs ist. Dazu kommen die intensiven Arbeitswochen im Winter, in denen am neuen Wagen gearbeitet wird. Eine richtig lange Pause gibt es nicht mehr, durch die Kostenbeschränkung und Testverbote ist es nicht leicht, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Das mussten 2011 gleich einige Team erleben, die einen miserablen Start in die Saison hatten. Aber es gab auch Überraschungen, vor allem im Mittelfeld, wo mir vor allem ein Rennstall aufgefallen ist. Schwer lief die Saison für die drei “neuen” Teams, die nicht wirklich vom Fleck kamen.

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Formel Eins: Das Ende der FOTA?

Die Zeiten der Einigkeit bei den Teams ist vorbei. Ferrari und Red Bull haben die FOTA verlassen. Bernie Ecclestone wird es freuen.

Ein bisschen überraschend war die Meldung schon. Dass Ferrari mit der Arbeit der FOTA, der Teamvereinigung der Formel Eins, unzufrieden war, ist schon seit längerem bekannt. Aber Red Bull? Die hatten, zumindest offiziell, kaum Kritik an der FOTA. Gegründet wurde die FOTA Mitte 2008, ausgerechnet in Maranello. Ziel war es, gegenüber der FIA und der FOM (Ecclestone) in Zukunft mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen. Zuvor hatte es schon mehrfach derartige Organisationen gegeben, darunter auch die FOCA in den 80er Jahren, die Bernie Ecclestone gegründet hatte, um der damals allmächtigen FISA die Stirn zu bieten. Die FOCA existiert defacto noch, ist aber Teil des Ecclestone Imperiums. Vor der Gründung der FOTA verhandelten die Teams einzeln mit der FIA/FOM, was keine gute Position war. Die FOTA aber nicht nur gegründet, damit man in Zukunft eine höhere Beteiligung an den Einnahmen haben würde, sondern vor allem, um die von Max Mosley implementierte Kostengrenze von 40 Millionen Pfund umgehen zu können. Der Streit führte fast zum Bruch der Formel Eins im Jahr 2009. Und um die Kosten geht es auch jetzt.
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Formel Eins: Vorschau GP 2011

Das letzte Rennen einer ungewöhnlich langen Saison steht auf dem Programm. In der WM geht es noch um zwei Entscheidungen.

Dass der Saisonabschluss wieder in Brasilien stattfindet, kann man nur begrüßen. So imposant die Anlange in Abu Dhabi auch sein mag, ein traditioneller Kurs, wie der von Sao Paulo macht doch dann irgendwie mehr Spaß. Interlagos ist etwas in die Jahre gekommen, besonders die Boxenanlage und Teile der Auslaufzonen, aber sie ist immer noch eine spektakuläre Strecke, die die meisten Fahrer auch mögen. Zudem ist der Kurs immer wieder für eine Überraschung gut, auch wenn es mal nicht um die Meisterschaft (2007/2008) geht. Im letzten Jahr stand, in einer etwas chaotischen Qualifikation, Nico Hülkenberg auf der Pole, und auch in diesem Jahr verspricht das Wetter eine große Rolle zu spielen, so dass das Rennen mehr oder weniger schwer vorherzusagen ist.

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Formel Eins: Vorschau GP Abu Dhabi

In Abu Dhabi steht mal wieder ein Nachtrennen auf dem Programm. Und die Frage, wer die Red Bull schlagen kann

Zum dritten Mal wird das Rennen auf dem neu gebauten Kurs in Abu Dhabi ausgetragen und bisher hat es dort nur einen Sieger gegeben: Sebastian Vettel. Dem Red Bull scheint der Kurs mit seinen sehr langen Geraden offenbar gut zu liegen, also ist Vettel auch in diesem Jahr der Top-Favorit. Es dürfte schwer werden, den Deutschen zu schlagen, zu mal die anderen Teams auch nicht gerade mit wenig Problemen unterwegs sind. Ferrari hat das Jahr abgehakt und testet nur noch Material für 2012, bei McLaren hat Hamilton die Saison schon geistig beendet. Die Luft ist überall ein wenig raus, daher sollte man in den letzten zwei Rennen nicht mehr mit großen Überraschungen rechnen. Also wird es wieder Red Bull werden?
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Formel Eins: Analyse Indien GP 2011

Eine gelungene Premiere legte die Formel Eins in Indien hin. Leider war das Rennen aber eher im Bereich “Langweilig” angesiedelt.

Am Ende des Rennens gab es fast noch ein wenig Ärger. Christian Horner versuchte Sebastian Vettel so zu bremsen, wie es ein besorgter Vater mit seinem Sohn machen würde. “Wir wollen aber nicht mehr auf eine schnelle Runde gehen”. Doch ebenso gut hätte Horner auch nichts sagen können. Vettel fuhr die schnellste Runde in der letzten Runde doch und freute sich über den “Grand Slam” aus Pole, allen Führungsrunden und schnellster Runde. Es zeigte auch, welchen Stellung Vettel im Team hat. Als zweifacher Weltmeister kann er sich mittlerweile über die Order seines Teamchefs hinweg setzen, ohne dass es Ärger gibt. Vettel ist nicht nur im Feld der dominierende Faktor, er ist es auch in seinem Team. Das wird auch so bleiben, denn Mark Webber legte mal wieder ein sehr schwaches Rennen hin.

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Formel Eins: Vorschau Indien 2011

Mal wieder eine neue Strecke im Programm, die zumindest auf dem Papier recht vielversprechend aussieht.

Die Versuche von Bernie Ecclestone, die Formel Eins in Asien fest zu etablieren, sind in den letzten Jahren einigermaßen gut gelaufen. Japan ist schon seit Jahrzehnten ein fester Termin, Singapur hat sich innerhalb weniger Rennen zu einem finanziell erfolgreichen Highlight entwickelt. Korea ist bisher für die Veranstalter ein Reinfall, und China zieht nicht die Massen an, die man sich erwartet hatte. Und das, obwohl die gesamte Stadt schon Wochen vor dem Rennen mit Plakaten voll gepflastert ist und die Eintrittspreise relativ moderat sind. Jetzt versucht man es also in Indien, einem Land mit 1 Milliarde Bewohner, da sollten sich also doch 120.000 Zuschauer finden lassen. Doch so einfach ist die Sache wohl nicht. Indien ist zwar in Sachen automobilie Begeisterung schon sehr weit, in Sachen Motorsport sieht die Sache aber eher düster aus, zumindest ist das Rennen bisher nicht ausverkauft. Der Kurs liegt rund 50km außerhalb von New Delhi, in einem wirtschaftlichen Entwicklungsgebiet und wurde, wie immer, von Herrman Tielke entworfen. Die ersten Daten des Kurses sprechen eher für Red Bull, wäre da nicht die Sache mit den Reifen.

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Formel Eins: Analyse GP Korea 2011

Red Bull hat sich in Korea den Konstrukteurstitel geholt und Vettel seinen ersten Sieg als zweifacher Weltmeister. Das Rennen war aber nicht so spannend.

Wenig überraschendes gibt es aus Korea zu berichten. Zumindest auf den ersten Blick. Interessant war das Rennen, trotz des in diesem Jahr eher üblichen Ergebnisses, aber doch, denn Red Bull sah bis zum Rennen ganz und gar nicht nach einem Sieger aus. McLaren dominierte die Trainingssessions und holte mit Lewis Hamilton auch ziemlich deutlich die Pole. Gleich 2 Zehntel knöpfte der Ex-Weltmeister dem alten und neuen Champion ab, was angesichts der sonst so auftretenden Abstände in den diesjährigen Qualifikationen schon eine kleine Überraschung war. Es sah also nach einem Rennen aus, das McLaren bestimmen würde, zumal Jenson Button in Reihe 2 lauerte und das auch nur deswegen, weil er auf seiner schnellen Runde einen deftigen Schnitzer hatte. Doch wie so oft – im Rennen kam dann wieder alles anders.

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Formel Eins: Vorschau GP Korea

Die WM mag entschieden sein, aber das bedeutet nicht, dass die Sache deswegen unspannend wird. Vor allem in Sachen McLaren vs. Red Bull.

Die Schlappe, die Red Bull in Suzuka einstecken musste, kam schon relativ überraschend. Vielleicht lag es wirklich nur daran, dass dem RB7 in Japan die Reifen nicht passten, vielleicht ist man sehr konservativ an die Sache ran gegangen. Vielleicht ist es aber auch so, dass McLaren einen guten Schritt nach vorne gemacht hat. Die hatten im Laufe der Saison auch nicht immer Glück mit den Reifen, aber offenbar hat man etwas im Bereich der Hinterachse gefunden, dass dem Wagen deutlich geholfen hat. Das Rennen in Korea wird daher schon mal interessant werden, denn wenn McLaren wieder auf Augenhöhe mit Red Bull ist, dann muss man sie schon mal für 2012 sehr ernst nehmen. Denn im nächsten Jahr wird es kaum Regeländerungen geben, die Wagen werden also deutlich enger zusammenrücken. Und in Sachen WM gibt es zumindest noch die Entscheidung, wer Vize-Weltmeister wird.
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F1: James Allen Strategieanalyse Japan

The Japanese Grand Prix was all about race strategy. With tyre wear much more tricky to manage than expected, throughout the field the drivers who succeeded were the ones whose teams got the strategy right, not just on race day but on qualifying day too.

(Sorry, habe die Übersetzung nicht geschafft, wegen Arbeit. Die Übersetzung kostet mich rund 1.5 Stunden und der Text kam gestern Abend sehr spät an. Da ich heute den ganzen Tag auf Achse bin, geht es leider nicht anders. Ist aber sehr lesenswert, weil James haarscharf analysiert, warum Alonso trotz eines deutlich langsameren Wagens in der Lage war, Vettel zu schlagen!)

There were some pretty contrasting races at the front. Of the top three, Sebastian Vettel’s Red Bull had the worst tyre performance and Fernando Alonso’s Ferrari had the best. Alonso was nowhere near as quick as Vettel at the start of each of the stints, but he was always the quickest of the three cars at the end of the stints, with much less tyre drop off. This gave him the opportunity to take second place, despite only having the car pace to qualify 5th. Meanwhile the race winner Jenson Button had the pace to stay with Vettel early on and was able to manage his tyres better in the opening stint so that he could pit a lap later than the world champion and emerge in front of him. But it wasn’t easy for him; as the McLaren has got quicker this year, its tyre performance has edged closer to that of Red Bull, as you would expect given that it’s putting more load through the tyres.

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