Posts Tagged ‘McLaren’

Formel Eins: Analyse Spa 2010

Posted 30 Aug 2010 — by DonDahlmann
Category F1, Formel Eins

Der Regen hielt sich in Belgien in Grenzen und würfelte das Feld nur in Maßen durcheinander. Red Bull muss sich Gedanken machen, was man jetzt mit Vettel anstellen möchte.

Das McLaren mit den gemischten und kühlen Bedingungen in Spa am besten zurecht kam, zeichnete sich schon am Freitag ab. Auch das Red Bull nicht das beste Wochenende habe würde, war schnell klar, und so kam die Pole von Webber etwas überraschend. Noch überraschender war allerdings die Tatsache, dass Vettel am gesamten Wochenende relativ schlecht unterwegs war. Aus irgendwelchen Gründen schien er ausgerechnet auf der Fahrerstrecke größere Probleme zu haben. Ob es an einer schlechten Abstimmung lag oder daran, dass Red Bull auf Grund der neuen Flügeltests der FIA doch etwas verändern müsste, ist schwer zu sagen und wird sich wohl auch erst auf den Strecken zeigen, die mehr Downforce verlangen, was Singapur sein wird. Aber auch ansonsten machte Vettel einen angeschlagenen Eindruck.


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Formel Eins: Vorschau Spa 2010

Posted 26 Aug 2010 — by DonDahlmann
Category F1, Formel Eins

Die dreiwöchige Zwangspause der Formel Eins ist vorbei und auf dem Programm steht ein echter Klassiker.

Um Spa ranken sich Mythen und viele Traditionen. Die Strecke in Belgien gilt als einer der wenigen Klassiker, die im Kalender der Formel Eins geblieben sind. Welche Strecke sonst ist in den letzten 20 Jahren kaum verändert worden? Natürlich hat man auch in Spa viel gebaut. Die Eau Rouge wurde entschärft, an vielen Stellen hat man zurecht größere Auslaufzonen installiert. Zuletzt verschwand die Bus-Stop-Schikane und machte einer nicht eleganten, aber praktischen Lösung Platz. Dieses Jahr hat man dann auch noch die Les Combes Schikane nach der Kemel-Geraden asphaltiert und Schweller eingebaut, damit man nicht allzu sehr abkürzt. Schön ist das nicht, aber die holperige Wiese in Les Combes war schon arg gefährlich. Doch alles in allem ist Spa halt noch Spa. Man sieht der Strecke an, dass sie um die Natur herum, und nicht in sie rein gebaut wurde. Es geht hoch und runter, es ist teilweise eng und natürlich regnet es gerne in den Ardennen. Spa macht selbst dann Spaß, wenn das Rennen einigermaßen mau ist.


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Ferner liefen: Die Newshappen

Posted 25 Aug 2010 — by DonDahlmann
Category ALMS, Audi, F1, F3 Euro, Formel Eins, GP2, LMS, NASCAR, Newshappen

// Die Formel Eins erwacht die Woche aus dem Sommerschlaf. Insgesamt mussten die Fabriken zwei Wochen geschlossen sein, gearbeitet wurde, offiziell, nicht, denn die Mitarbeiter mussten Urlaub nehmen. Zu glauben, dass sich aber in Sachen gar nichts getan hat, wäre natürlich auch nicht richtig. In Spa wird Ferrari einen neuen Diffusor mitbringen, Williams hat einen Front- und Heckflügel, Renault bringt ein F-Duct-System mit und auch der Rest wird ein Updates an den Wagen schrauben. Einige Teams haben die Weiterentwicklung am Wagen aber auch schon mehr oder weniger eingestellt. Virgin, Lotus und HRT konzentrieren sich schon auf das 2011er Auto, ebenso Mercedes und Williams. Man verspricht sich davon einen Vorteil, aber das muss nicht zwingend so sein. Ferrari hatte letztes Jahr nach dem Massa-Unfall die Entwicklung auch eingestellt, gebracht hat es ihnen allerdings wenig.

// Es gibt Gerüchte, dass HRT und Euskadi ihre Bemühungen zusammenlegen. HRT hat bekanntermaßen finanzielle Probleme, Euskadi würde gerne in die F1, hat aber keinen Slot. Bernie Ecclestone möchte aber nicht noch ein wackeliges Team in der Serie haben und hat beiden wohl ein gemeinsames Vorgehen angeraten. Man überlegt wohl, dass man sich das 2010er Chassis von Toyota zulegt, um das als Basis für 2011 zu nehmen. Sinn macht das nur teilweise. Einerseits dürfte man zwar ein gutes Basischassis haben, andererseits ist der Wagen nie gelaufen und man muss das Heck sowieso komplett neubauen, weil der Doppeldiffusor ab 2011 verboten ist. Das ist auch der Grund, warum Pirelli das 2009er Chassis nimmt, das die Abtriebswerte im Heck besser für 2011 simulieren kann.


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Formel Eins: Analyse Ungarn 2010
Der glückliche Webber

Posted 01 Aug 2010 — by DonDahlmann
Category F1

Wenn es der Formel Eins in Ungarn gelingt, ein spannendes Rennen zu produzieren, macht die Serie was richtig. Es gab allerdings auch genug Kontroversen.

Wer hätte das gedacht, dass man nach dem Rennen in Ungarn, von einem der besseren Rennen der Saison reden würde? Schuld daran war eine Safety Car Phase, ein schlafender Vettel und ein Michael Schumacher, der den Bogen mal wieder etwas überspannte, als er sich gegen ein Überholmanöver wehrte. (Umfrage weiter unten im Text). Die Verlierer am Wochenende waren McLaren, Mercedes, Force India und Renault. McLaren verlor Hamilton mit einem technischen Defekt, Button war am Wochenende schlecht drauf. Nach dem Rennen ist man die Führung in beiden Meisterschaften los. Schlimmer hätte es kaum laufen können.

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Formel Eins: Analyse Quali Ungarn 2010

Posted 31 Jul 2010 — by DonDahlmann
Category F1

Man hatte ja noch gedacht, dass die Ferrari erst in Q2 so richtig zeigen, was sie können. Doch dann legte Red Bull noch weiter zu.

Die Gesichter nach der Quali waren überall lang. Sehr, sehr lang und bei einigen sah man eine gewisse Fassungslosigkeit. Red Bull knallte Zeiten hin, die einfach überirdisch waren. Ferrari, in Hockenheim nur um 2 Tausendstel an der Pole gescheitert, wurde von Vettel um sage und schreibe 1.2 Sekunden abgehangen. McLaren verlor Button schon in Q2 und auch ein wild fahrender Hamilton bekam 1.8 Sekunden Rückstand aufgebrummt. Renault, in den freien Trainings noch gut unterwegs, lagen am Ende über 2 Sekunden zurück. Und das auf der winkeligen, kleinen Strecke in Ungarn. Red Bull kann sich morgen vermutlich nur selber schlagen.

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Formel Eins: Analyse Freitagstraining Ungarn 2010

Posted 30 Jul 2010 — by DonDahlmann
Category F1

Red Bull hat heute das Training derartig dominiert, dass der Konkurrenz schlecht werden muss. Allerdings gibt es Kritik an deren Frontflügel.

Beide freien Training wurden von Red Bull mit Zeitabständen dominiert, die man länger nicht mehr gesehen hat. Morgens betrug der Abstand zu drittplatzierten Robert Kubica über eine Sekunde, am Nachmittag lag Alonso noch 6 Zehntel hinter Vettel. Der Rest spielte bisher in Ungarn keine Rolle. Überraschend war auch, dass es bei den Longruns auch nicht anders aussah. Red Bull lag mit hohen 1:24er Zeiten deutlich vorne, danach kam Ferrari, die tiefe 1.25er Zeiten hinlegen konnten. Es folgten die erstaunlich starken Renault die mittlere 1:25er bis 1.26er Zeiten schafften. Wenn Ferrari nicht ordentlich gemauert hat, dann ist Red Bull am Wochenende nicht zu schlagen.

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Formel Eins: Vorschau Ungarn 2010

Posted 29 Jul 2010 — by DonDahlmann
Category F1

Ein Jahr ist es her, da hatte Felippe Massa seinen schweren Unfall am Hungaroring. Jetzt ist er zurück und auch Ferrari ist wieder an der Spitze.

Mittlerweile hat sich jeder, der irgendwas in der Formel Eins zu sagen hat, zum Thema Stallregie gemeldet. Den größten Witz erlaubte sich Christian “Ich nehm meinen Fahrer den Frontflügel weg und sage es ihm später vielleicht mal” Horner, der sich bei autosport.com über ein “manipuliertes” Rennen beklagte. Fehlt noch Flavio Briatore, aber der hält sich ja im Moment bedeckt. Meine Meinung hat sich nicht geändert, ich halte das Verbot für Quatsch, weil es reine Fan-Kosmetik ist. Die Teams haben, normalerweise, elegante Lösungen, wie sie das Problem umgehen können. Ob Ferrari jetzt besonders blöd, oder besonders ehrlich war, ist dann eine Interpretationssache. Immerhin – der schwarze Humor in der Formel Eins ist auch wieder da. Es werden die ersten Wetten angenommen, ob Massa in Ungarn gewinnen darf.

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Formel Eins: Das Problem mit der Teamorder

Posted 26 Jul 2010 — by DonDahlmann
Category F1

Das schlecht orchestrierte Überholmanöver, mit dem Ferrari Alonso in Hockenheim den Sieg schenkte, sorgt für viel Trubel. Und die Frage, ob so ein Sieg “moralisch” gerecht ist.

Die WM 1956 stand ganz im Zeichen von Ferrari mit seinen beiden Piloten Juan Manuel Fangio und Peter Collins. Enzo Ferrari ließ seine Fahrer, die in dem Jahr gleichstark waren, den Kampf um die WM-Krone unter sich ausmachen. Den Luxus konnte er sich erlauben, weil nach dem Ausstieg von Mercedes Ende 1955, kein gleichwertiger Gegner mehr auf den Strecken unterwegs war, nur Stirling Moss im Maserati konnte eingermaßen dagegen halten. Damals konnten Teamkollegen, wie in der NASCAR, die Wagen im Team untereinander tauschen. Fiel ein Wagen aus, konnte man dessen Pilot in den zweiten Wagen setzen und beide Fahrer bekamen die geteilten Punkte für die Position gut geschrieben. Am Ende der Saison lang Fangio acht Punkte vor Collins in der WM, das letzte Rennen in Monza musste die Entscheidung bringen.

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Formel Eins: Analyse Silverstone 2010

Posted 11 Jul 2010 — by DonDahlmann
Category F1

Red Bull hat gewonnen, und doch verloren. McLaren begrenzt den Schaden, Ferrari kocht mal wieder vor Wut und Michael Schumacher gehen langsam die Ausreden aus.

Manche Dinge überraschen mich dann auch nach knapp 30 Jahren, in denen ich die F1 beobachte, dann doch. Es ist nichts neues, dass ein Team einen Fahrer bevorzugt. Das entscheidet sich oft nach Ergebnissen und Sympathie. Bei McLaren mochte man Senna lieber als Prost, obwohl sich beide in Sachen Speed und Zickigkeiten nichts gegeben haben. Viele Jahre später bevorzugte man Hamilton gegenüber Alonso, vermutlich, weil Ron Dennis und Alonso nicht miteinander klar kamen. Ferrari mochte Massa lieber als Räikkönen und so kann man die Liste von F1 Teams, die zwei Nummer Eins Piloten hatten (oder haben) ellenlang weiterführen. Aber egal wie groß der Ärger im Team war – ich kann mich nicht daran erinnern, dass man der einen “Nummer 1″ ein Bauteil weggenommen hat, um es der anderen “Nummer 1″ zu geben. Webber ist das passiert und nach dem Rennen hat er sich gerächt.

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Formel Eins: Vorschau Silverstone 2010

Posted 08 Jul 2010 — by DonDahlmann
Category F1

Die Formel 1 ist nach dem Desaster mit Donington dann doch wieder in Silverstone gelandet. Der Kurs wurde allerdings umgebaut.

Da kommen sie also doch nach Silverstone zurück und der Zirkus darf sich weiterhin über die alten, schmalen Landstrassen zum Kurs quälen. Bernie Ecclestone wollte nach Donington, aber bekanntlich ist dem Investor das Geld ausgegangen, andere Strecken bieten sich nicht an und da man den britischen Grand Prix nicht ausfallen lassen kann, ohne in der Formel Eins eine Palastrevolution zu risikieren, geht man also wieder ins gute, alte Silverstone. Dort hat man allerdings die Jammerei von Ecclestone erhört und hat damit begonnen, den Kurs umzubauen. Die neue Streckenführung soll Silverstone noch schneller machen, im nächsten Jahr gibt es dann auch noch eine komplett neue Boxenanlage im hinteren Teil der Strecke.

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