Posts Tagged ‘Marcos Ambrose’

NASCAR: Analyse Watkins Glen 2011

Posted 16 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Einen Tag später als geplant konnte das zweite Rundkursrennen der Saison in Watkins Glen über die Bühne gebracht werden. Die Warterei war nicht vergeblich, denn die Fans wurden mit einem spannenden Rennen belohnt: Marcos Ambrose fuhr endlich seinen ersten Cup-Sieg, während nicht nur Boris Said und Greg Biffle für ordentlich Action sorgten.

Marcos Ambrose hat lange auf diesen ersten Cup-Sieg warten müssen, nachdem er 2008, 2009 und 2010 schon drei Mal in Folge das Nationwide-Rennen in Watkins Glen gewinnen konnte. Letztes Jahr verhagelte ihm der Spritsparmodus unter Gelb in Sonoma schon einen sichergeglaubten Erfolg, als der Motor in der steilen Bergaufpassage nach der Zielgeraden nicht wieder ansprang und Ambrose seine Führung an den späteren Sieger Jimmie Johnson abgeben musste. Etwas mehr als ein Jahr später steht nun der zweimalige, australische V8-Supercar-Champion endlich in der Victory-Lane und das auch äußerst verdient. Seinen Erfolg hat er sich ganz alleine herausgefahren und musste dieses Mal auch nicht am Benzin sparen, obwohl das Rennen durchaus auch zum Spritpoker hätte verkommen können.

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NASCAR: Analyse Sonoma & Road America 2011

Posted 28 Jun 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Am Wochenende boten die beiden Rundkursauftritte von Nationwide Series und Sprint Cup ordentlich Action. Dabei lohnte sich das Rennen der zweiten Liga aber eindeutig mehr, denn am Sonntag führte Kurt Busch die gesamte Oberliga im Alleingang vor, während einen Tag zuvor nicht mal beim Überfahren der Ziellinie klar war, wer denn nun eigentlich der Sieger war!

Das Sprint Cup Rennen hatte an Spannung nicht sonderlich viel zu bieten, denn nachdem Kurt Busch in Runde 13 die Spitze des Feldes erreicht hatte, gab er diese Boxenstopp-bereinigt nie wieder aus der Hand! 76 von 110 Runden lag der Penske-Pilot, den ich in der Vorschau noch „eher nicht so als Rundkurs-Fahrer“ bezeichnete, in Front. Das spricht schon eine deutliche Sprache, denn die zweitmeisten Führungsrunden holte sich Denny Hamlin mit nur 12 Umläufen zu Beginn des Rennens ab. Die Road-Warriors vom Schlage eines Marcos Ambrose oder Juan Pablo Montoya zeigten – zumindest auf Materialseite – recht eindeutig, dass sie dem Dodge nicht gewachsen waren und gingen teilweise gnadenlos unter.

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NASCAR: Analyse Dover Mai 2011

Posted 17 Mai 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

333 Runden lang hatten Jimmie Johnson und Carl Edwards das Feld im Griff, bevor sich zuerst Clint Bowyer und später Matt Kenseth sowie Mark Martin gegen die Dominanz auflehnten. Grip-Veränderungen auf der Strecke machten Strategiespiele möglich, welche die konservativ agierenden Führenden nicht eingehen wollten. Kenseth nahm ihnen daher den Sieg ab!

Das Rennen auf dem Dover International Speedway am Sonntag war nun nicht unbedingt der Brüller, plätscherte es doch mehr als ein Dreiviertel der Renndistanz vor sich hin. 331 Runden lang war so gut wie nichts passiert, während sich Jimmie Johnson und Carl Edwards wie erwartet an der Spitze um die Führung stritten. Kasey Kahne läutete mit einem Mauerkuss Gelbphase #5 und damit die entscheidende Phase des Rennens ein. Die folgenden Boxenstopps brachten dann erstmals Clint Bowyer nach einer Turboabfertigung vor die beiden Favoriten. Das ist jetzt zwar nicht so ungewöhnlich, jedoch war Bowyer in der folgenden Grünphase der erste Pilot des Tages, welcher sich auch länger als ein oder zwei Runden gegen Johnson und Edwards durchsetzen konnte. Allerdings war nach dem Schwenken der grünen Flagge über 60 Runden vor dem Ende klar, dass der Sprit im Tank wohl genau nicht ausreichen würde.

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NASCAR: Analyse Watkins Glen 2010 / News

Posted 10 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach drei Jahren konnte Juan Pablo Montoya endlich seinen zweiten Sprint-Cup-Sieg feiern. Einziger Wermutstropfen: Watkins Glen ist eben kein Oval, sondern eine Rundstrecke. Für Marcos Ambrose reichte es nach seinem Nationwide-Erfolg wieder nicht für den ersten Cup-Sieg.

Noch am Samstag berief Chip Ganassi beim Team von Juan Pablo Montoya eine Krisensitzung ein. Zu viele Fehler wurden in der Vergangenheit von allen Beteiligten an der #42 gemacht: Neben nicht selbstverschuldeten Ausfällen kam es zu Fehlentscheidungen von Crew Chief Brian Pattie, sowie Fahrfehlern von Montoya. In der Meisterschaft verlor man dadurch wertvollen Boden, der Chase ist in weite Ferne gerückt. Das Machtwort des Teamchefs scheint gefruchtet zu haben, beim Rennen in Watkins Glen lief ausnahmsweise mal alles glatt. 74 von 90 Runden führte der Kolumbianer und gewann das Rennen so auf eine dominante Art und Weise.

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NASCAR: Vorschau Watkins Glen 2010 / News

Posted 06 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach dem vielgescholtenen Pocono Raceway wird in dieser Woche auf dem Watkins Glen International gefahren, wo nach Unfällen von Jeff Gordon und Dale Earnhardt Jr 2009 viel für die Sicherheit der Strecke getan wurde. Rundkurs-Action also in Sprint Cup und Nationwide Series.

Vergangenes Jahr gab es ausgangs Turn 5 bzw. 9 (“inner loop”) zwei größere Unfälle in den beiden nationalen Rennserien der NASCAR, welche auch auf Rundkursen unterwegs sind: Jason Leffler stieg im Freien Training der Nationwide Series in die Luft auf und zwei Tage später kam es im Cup-Rennen zu einem ähnlichen Vorfall. Sam Hornish Jr kam in einem Duell mit Kasey Kahne von der Strecke ab und wurde nach einem Einschlag in den äußeren Reifenstapel zurück auf die Strecke geschleudert. Da im Rennbetrieb allerdings mehr Verkehr herrschte, kamen auch nachfolgende Fahrzeug zu Schaden. Jeff Gordon wurde um 90 Grad gedreht, was zu einem ungebremsten Frontaleinschlag in die innere Leitplanke führte. Jetzt aber bitte nicht laut POCONO schreien, denn die Geschwindigkeiten auf der Rundstrecke im Ausgang dieser Kurve sind nicht mit dem Speed von Elliott Sadler auf der langen Geraden von Pocono zu vergleichen. Trotzdem haben die Verantwortlichen in Watkins Glen etwas für die Sicherheit getan – löblich!

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NASCAR: Analyse Sonoma 2010

Posted 22 Jun 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Zwei actionreiche Rennen bot die NASCAR am Wochenende bei den ersten Ausflügen des Jahres auf Rundkursen. Dabei wiesen die Meisterschaftsläufe von Nationwide Series und Sprint Cup erstaunliche Parallelen auf und hatten auf ihre Art quasi jeweils einen „first time“-Sieger.

Zwei Rundkursspezialisten, die fast gewonnen hätten wäre das Pech nicht hinzu gekommen, Dreher teilweise fast im Minutentakt, eine Unterbrechung des Rennens wegen einer Massenkarambolage und am Ende einen Sieger, für den es auf eine bestimmte Art und Weise das erste Mal war. Damit könnten jetzt im Prinzip beide Rennen des Wochenendes gemeint sein, da sich große Teile der Action des Nationwide Rennens bei den Cup-Stars wiederholten. Am Samstag war es Carl Edwards, der das Rennen auf der Road America in Elkhart Lake, Wisconsin gewann und damit den ersten Sieg für Ford in diesem Jahr einstrich. Dabei hätte auch Jacques Villeneuve am Ende in der „victory lane“ landen können, wäre ihm nicht wenige Runden vor Schluss der Motor hochgegangen. Zuvor musste er sich auch mit einem eingedrückten Kotflügel inkl. „tire rub“ auseinandersetzen.

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NASCAR: Vorschau Sonoma 2010

Posted 18 Jun 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

An diesem Wochenende fährt die NASCAR wieder Rechtskurven: Der Cup ist auf dem Infineon Raceway in Sonoma, Kalifornien unterwegs und auch die Nationwide Series schnuppert „road course“-Luft, allerdings auf der Road America in Wisconsin; spaßig für die Doppelstarter.

Nun kommt wieder eines dieser Wochenenden auf das wir Europäer uns besonders freuen, denn Cup und Nationwide Series fahren gemeinsam nur fünf Rundstreckenrennen pro Saison, bei insgesamt 71 kombinierten Saisonläufen ist das eine Quote von gerade einmal 7%. Wieder werten gast-startende „road course ringer“ das Feld qualitativ auf, zudem sind einige Überraschungen möglich. Allerdings ist das Klischee der Rundstreckenspezialisten mittlerweile fast überfällig: Da die Leistungsdichte in den letzten Jahren deutlich angewachsen ist, braucht man eben selbst als „road course ringer“ ein vernünftiges Auto. Die Oval-Fahrer seien auf den „road courses“ mittlerweile konkurrenzfähig, so hört man seit einiger Zeit die Spatzen von den Dächern pfeifen.

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