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ALMS: Vorschau Mosport

Die ALMS tritt mit einem leicht gewachsenen Feld ihren jährlichen Ausflug nach Kanada an – zum großartigen Mosport International Raceway. Aber auch hinter den Kulissen geht es turbulent zu…

Viel tut sich im Moment hinter den Kulissen, die großen aktuellen Probleme der ALMS sind bekannt und offensichtlich: zum einen ist das jetzt schon kleine Prototypen-Feld der ehemals für diesen Sport so wichtigen Serie unwürdig, vor allem aber wird die WEC im nächsten Jahr weitere Teams, vermutlich auch einige der GT-Werksteams, auf die internationale Bühne locken. Es könnte das Ende der ALMS sein, wie wir sie jetzt kennen. Gerüchtelt wird in alle möglichen Richtungen: zurück zu einer LMP-Klasse wie 2010, die Addition einer Delta Wing-Klasse irgendwann später, Verzicht auf Prototypen zugunsten einer reinen GT-Serie, Reglements-Öffnung für mehr GT-Fahrzeugtypen, Verbindung mit dem ACO beibehalten oder kappen… wir werden abwarten müssen, wohin die Reise geht. Weiter Gas geben →

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Analyse: 24 Stunden von Le Mans – Eng wars…

…und das mehr als einmal. Im knappsten Finish seit 1969 schlug Audi die Dauerkontrahenten aus dem Hause Peugeot ein weiteres Mal, entkam aber zuvor nur knapp einer Katastrophe.

An die 79. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans wird man sich noch lange erinnern – einerseits wegen des Zieleinlaufs, in dem der #2-Audi von Andre Lotterer, Benoit Treluyer und Marcel Fässler den Peugeot von Simon Pagenaud, Pedro Lamy und Sebastien Bourdais um etwa 15 Sekunden schlug, nachdem die beiden sich stundenlang ein hartes Duell geliefert hatten; daneben aber auch wegen der beiden äußert heftigen Unfälle, in die die beiden anderen Audi R18 verwickelt waren, und bei denen es nur wie durch ein Wunder keine ernsthaft Verletzten gab. Die Unfälle machen den Sieg des einzigen verbliebenen Audis noch einmal emotionaler, andererseits sorgen sie für viel Gesprächsstoff, dazu später mehr. Denn so schockierend die Bilder waren, so grandios war der Kampf zwischen Audi und Peugeot bei diesem fünften Aufeinandertreffen. Weiter Gas geben →

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Vorschau: 24 Stunden von Le Mans – LMP2 und GTE-Am

Es ist wieder einmal soweit: die 24 Stunden von Le Mans, eines der größten und historisch bedeutendsten Rennen des Jahres steht kurz bevor. Der erste Teil der dreiteiligen Vorschau behandelt die neu formierten Privatiers-Klassen.

Die ersten zwei Rennen der Triple Crown of Motorsport (oder auch „Grand Slam“ genannt) sind absolviert – der Grand Prix von Monaco und das Indy 500. Beide waren in diesem Jahr höchst spektakulär und bis zum Ende spannend und das könnte auch für die 24 Stunden, den Höhepunkt der Sportwagen-Saison, gelten. Peugeot und Audi werden um den Gesamtsieg kämpfen, BMW, Corvette, Ferrari und Porsche um den Titel unter den GT-Fahrzeugen, auf diesen liegt selbstverständlich das Hauptaugenmerk. Doch mit LMP2 und GTE-Am sind noch zwei weitere Klassen am Start, die man nicht unbeachtet lassen sollte. Weiter Gas geben →

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LMS/F3 Euro: Analyse Le Castellet

Es war ein schwieriges Rennen für die LMS, der den Organisatoren einiges Kopfzerbrechen bereiten sollte. Dennoch war es zumindest zeitweise spannend und mit dem Comeback-Sieg von Henry Pescarolo dominiert am Ende doch eine positive Geschichte den Saisonauftakt. Im Rahmenprogramm startete außerdem die F3-Euroserie in die neue Saison.

Schon am Start zum sechsstündigen LMS-Lauf ging alles schief. Bei schönstem südfranzösischem Frühlingswetter formierte sich das Feld zum fliegenden Start, die Ampel schaltete auf Grün, die Fahrer ab der zweiten Startreihe beschleunigten… und bremsten schnellstmöglich wieder. Denn – was nur die Piloten in der ersten Startreihe klar sehen konnten – das Safety Car war nicht in die Boxengasse abgebogen. Zwar machte der Pilot des Führungsfahrzeuges ob der hinter ihm beschleunigenden Wagen noch schnell einen Schlenker in Richtung Fahrbahnrand, doch da hatte das Unglück schon seinen Lauf genommen. Weiter Gas geben →

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LMS: Saisonauftakt in Le Castellet

Auch ohne die in die ILMC abgewanderten Teams sollte die Le Mans Series im Jahre 2011 spannend werden. Die meisten Klassen scheinen stark und ausgeglichen besetzt zu sein, nur in der LMP2 werfen Test- und Trainingszeiten die Frage auf, ob der ACO nicht bei der Einstufung daneben gegriffen hat. Mit der SPEED EuroSeries gibt es außerdem eine neue Support-Serie.

Der Circuit Paul Ricard nahe dem Örtchen Le Castellet in Südfrankreich ist ein guter Ort für den Saisonauftakt der europäischen Le Mans-Serie. Das Wetter ist dort in Südfrankreich um diese Jahreszeit schon angenehm warm und die Strecke teilt einige Charakteristika mit dem Circuit de la Sarthe, in den letzten Tagen fuhr dort auch Peugeot einen Ausdauer-Test mit dem neuen 908. Aber es ist überhaupt schön, dass dort nach jahrelangem Dasein als reine Teststrecke wieder „große“ Rennen gefahren werden. Gelegentlich als eine der frühen Retortenstrecken verunglimpft hat die Bahn doch ihren Reiz – nicht nur, aber auch wegen der 1,9 km langen Mistral-Geraden, die die LMS ohne unterbrechende Schikane fährt. Auch Kurven wie die ultraschnelle Signes und die langgezogene Le Beausset (beide nach nahe gelegenen Ortschaften benannt) sowie einige langsame Ecken machen die Strecke anspruchsvoll. Weiter Gas geben →

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ALMS: Analyse Petit Le Mans 2010

In Silverstone hatte Audi eine deftige Niederlage gegen Peugeot einstecken müssen. Beim Abschlussrennen der ALMS in Road Atlanta konnte man aber lange dagegen halten.

Das Petit Le Mans hat mittlerweile eine richtige Tradition. Zum Ende der Prototypen-Saison treffen sich noch einmal alle in den USA um den letzten Sieg der Saison auszufahren. Die Strecke ist etwas kurz, aber durchaus sehr anspruchsvoll, vor allem die “Esses”, diese geschwungenen bergab/bergauf Kurven haben es in sich. Da der Vollgasanteil auf der Strecke relativ hoch ist, galten die Peugeot von Anfang an als Favoriten. Die haben dem 908 auch mittlerweile den Defektteufel ausgetrieben, der sie noch in Le Mans heimgesucht hat, indem sie die Titan-Pleuelstangen gegen welche aus Stahl eingetauscht haben. Erstaunlicherweise war Audi im Rennen aber längst nicht so unterlegen, wie man zunächst dachte. Bis zur siebten Stunde des Rennens war der Kampf um den Sieg offen. In der GT2 entschied sich alles erst in der letzten Runde.


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ALMS: Vorschau Petit Le Mans 2010

Am Saisonende steht wie immer ein weiteres Highlight der Prototypen an. Das 10 Stunden Rennen Road Atlanta wird noch einmal zum großen Schlagabstausch zwischen Audi und Peugeot.

Zunächst ein Wort zur Verfügbarkeit der Livebilder vom Rennen. Wie gestern schon geschrieben, hat Kabel Deutschland MotorsTV etwas überraschend aus dem Programm genommen. Auch die Franzosen waren verblüfft, wie man aus der Stellungnahme lesen kann. Kabel Deutschland Kunden haben leider keine Möglichkeit das Rennen zu sehen, es sei denn, sie begeben sich im Netz auf die Suche nach einem verfügbaren Stream. SpeedTV selber zeigt das Rennen leider nicht auf der Webseite, man wird also im trüben fischen müssen. Wir geben uns Mühe im Chat auf den ein oder anderen Stream hinzuweisen. Unity Media, Hansenet und T-Home Kunden sind von dem Problem nicht betroffen. Was mit Kabel BW ist, kann ich leider nicht sagen. Wir werden uns hier bemühen, ein Liveblog auf die Beine zu stellen. Ich bin allerdings bis Samstagmittag in Oschersleben, daher könnte es etwas knapp werden. Ansonsten empfehle ich die Kombination Radio Le Mans und Livetiming. Aber jetzt zum Rennen.


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ALMS: Analyse Mosport 2010

Das Wort “chaotisch” passte zwar nicht auf das Rennen, wohl aber auf die Übertragung von Speed und die Auswürfelung des Endergebnis.

Nach dem sensationellen Rennen der ALMS in Road America folgte mit Mosport ein Kurs, der in der Vergangenheit schon des öfteren für knappe Ergebnisse gut war. Die Strecke ist zwar, gelinde gesagt, in einem miserablen Zustand, aber weil es ein Höchstgeschwindigkeitskurs ist, spielt der Spritverbrach eine große Rolle. Je nach dem, wie die Cautions fallen, kann es am Ende richtig eng werden. Das wurde es gestern aber nicht, stattdessen brach nach einem heftigen Abflug eines Porsche aus der GTC-Klasse das Chaos aus. Richtig genervt war ich von Speed, die während des Rennens komplett den Überblick verloren und alle 10 Minuten eine Werbepause einlegten.


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Sportwagen-Vorschau: LMS in Budapest, ALMS in Elkhart Lake

Dank einer grandiosen organisatorischen Leistung von IMSA und ACO werden am Sonntagabend Le Mans-Sportwagen beiderseits des Atlantiks gleichzeitig unterwegs sein.

Zunächst zur europäischen Le Mans-Serie. Die hat sich dieses Jahr einen Termin auf dem Hungaroring gesichert, einer Strecke, die aus der Formel 1 für ihre vielen Kurven und wenigen Geraden und die daraus resultierende Überholproblematik bekannt ist. Sportwagen sind da zwar etwas weniger empfindlich als die Monoposto-Königsklasse, dennoch dürfte das enge Layout das Rennen entscheidend beeinflussen, und zwar beim Überrunden. Für alle Fahrzeuge, zu Überrundende und Überrundende, wird das ein langer, anstrengender Abend, der viel Geduld erfordert. Zumal der Hungaroring ja auch nicht wenig anspruchsvoll ist.

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Vorschau: ALMS in Salt Lake City

Nicht der Anzahl der Rennen nach, aber gefühlt beginnt an diesem Wochenende die zweite Saisonhälfte der ALMS im Miller Motorsports Park nahe Salt Lake City. Ex-F1-Prominenz ist dabei auch am Start.

Gefühlt deswegen, weil sich die Saison in ALMS und LMS am besten in eine Prä- und eine Post-Le Mans-Hälfte teilen lässt. Die europäische Le Mans Serie läuft nächste Woche mit vergleichsweise dünnem Feld in Portimao auf, das US-Pendant ist mit weitgehend unveränderter Teilnehmerliste eine Woche früher dran.

Aus dem kleinen Prototypen-Feld sind drei Mannschaften in Le Mans dabei gewesen: Highcroft Racing dürfte es etwas wurmen, dass man dem Schwester-HPD von Strakka trotz starkem Fahrertrio und viel Erfahrung unterlegen war, auch bevor man am Sonntagvormittag mit technischen Problemen weiter zurückfiel. Ob man in Utah wieder zu den Top-Favoriten auf den Gesamtsieg zählt, ist aufgrund der besonderen Streckenbedingungen unklar, doch dazu später mehr. Weiter Gas geben →

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