Tag Archives | Kyle Busch

NASCAR: Analyse Richmond April 2011

Kyle Busch gewann in Richmond sein zweites Rennen 2011 und somit die dritte Ausgabe dieses Frühjahrsrennens in Folge. Gemeinsam mit Denny Hamlin beherrschte er nach dem Vorstoß an die Spitze etwa drei Viertel des Abends und musste nur im turbulenten Mittelteil auf die Führung verzichten. Derweil hält sich Carl Edwards mit einem Top5-Resultat an der Tabellenspitze.

Das Rennen in der Nacht von Samstag auf Sonntag startete gemächlich und sah in der ersten Hälfte nur zwei Gelbphasen. Das hat immerhin dafür gesorgt, dass ich recht schnell ins Land der Träume gesegelt und nur vereinzelt mal kurz wieder aufgewacht bin. Viel verpasst habe ich aber anscheinend nicht, denn nach Aufarbeitung des Geschehens stellte sich heraus, dass ich nur das Revanchefoul von Juan Pablo Montoya nicht mehr auf dem Schirm hatte. Ich konnte sogar den unvermeidlichen Sieg von Kyle Busch vermutlich besser riechen als das notwendige Riechsalz zum Wachbleiben, denn die Zieldurchfahrt ist mir ebenfalls nicht mehr in Erinnerung. Das heißt aber nicht, dass das Rennen keine Action zu bieten hatte, immerhin wartete die zweite Hälfte mit nicht weniger als vier Cautions auf – darunter auch ein Big-One! Doch von vorne:

Weiter Gas geben →

Comments { 2 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Richmond April 2011

Das neunte Saisonrennen beschließt an diesem Wochenende das erste Viertel des Jahres. In Richmond findet dabei das bereits dritte echte Shorttrack-Rennen nach Bristol und Martinsville und außerdem die erst zweite Flutlichtschlacht nach Texas statt. Die vier Ausgaben seit 2009 hat Joe Gibbs Racing dominiert, kann Denny Hamlin also endlich in die Gänge kommen?

Drei Monate oder ein Vierteljahr ist die NASCAR-Saison nun schon alt, wenn auf dem Richmond International Raceway Saisonrennen Nummer 9 von 36 ansteht. Damit ist die Orientierungsphase abgeschlossen und jetzt gilt es, die verbliebenen Probleme endlich auszumerzen bzw. weiterhin konstant Top10-Ergebnisse einzufahren, möchte man das „Race to the Chase“ zur Halbzeit der Saison dann aus einer komfortablen Position in Angriff nehmen. Hierbei denke ich besonders an Denny Hamlin, Jeff Burton und Joey Logano, die in Richmond eine gute Vergangenheit hatten, 2011 aber bisher noch nicht in einen vernünftigen Fluss gekommen sind. Das dritte echte Shorttrack-Rennen des Jahres auf dem 0,75 Meilen langen D-shaped-Oval läutet über dies eine zweiwöchige Nachtschicht im Sprint Cup ein, denn in Richmond und Darlington wird unter Flutlicht gefahren. Zur Orientierung: Daraufhin folgt dann Dover zur gewohnten Zeit am Sonntag, bevor das All-Star-Weekend (ebenfalls nachts) und das Coca-Cola 600 (spät am Sonntag) anstehen!

Weiter Gas geben →

Comments { 2 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Texas April 2011

An diesem Wochenende steht auf dem Texas Motor Speedway eine Premiere in doppelter Hinsicht an, denn der siebte Saisonlauf von Samstag auf Sonntag ist nicht nur das erste Nachtrennen 2011 um Meisterschaftspunkte, sondern auch das erste NASCAR-Nachtrennen in Texas überhaupt.

Der Texas Motor Speedway ist einer der „neueren“ Strecken im NASCAR-Kalender, denn der Sprint Cup fährt erst seit 1997 auf dem Intermediate Oval in Fort Worth. Während die IndyCars dort schon länger ihren Saisonlauf am späten Abend abhalten, stellt das diesjährige Frühjahrsrennen der NASCAR in Texas eine Flutlicht-Premiere dar. Zudem ist das siebte Rennen des Jahres 2011 erst das zweite nach Las Vegas auf einem 1,5-Meilen-Oval, auf welchen ein Löwenanteil der Saison ausgetragen wird. Normalerweise gibt es auf solchen Strecken ja immer gewisse Favoriten, doch Texas lässt sich da nur schwerlich einordnen.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Martinsville April 2011

Die Martinsville-Serie ist gebrochen! Am Ende waren es weder Jimmie Johnson noch Denny Hamlin, die in die Victory Lane einbiegen konnten. Auch die Lap-Leader Kyle Busch, Clint Bowyer und Jeff Gordon mussten passen, denn Kevin Harvick kam sechs Runden vor Schluss, ähnlich wie in Fontana, mal wieder aus dem Nirgendwo und stahl Dale Earnhardt Jr den Sieg.

Am Sonntag dominierten vorerst ganz andere Fahrer die 500 Runden von Martinsville und auch Denny Hamlin und Jimmie Johnson waren nicht gänzlich ohne Siegchance. Doch nach dreieinhalb Stunden voller Blechschäden resultierend in elf Cautions und einer roten Flagge war am Ende plötzlich Kevin Harvick zur Stelle und holte sich den Erfolg von einem zunächst überragenden Kyle Busch sowie Dale Earnhardt Jr, der fast seine sieglose Periode durchbrechen konnte. Weil die Gelbphasen das Rennen doch arg zerpflückt haben und dazwischen in ein paar längeren green-flag-runs eher Überleben angesagt war, lässt sich der Tag nicht ganz so einfach zusammenfassen. Statt einer linearen Übersicht, werde ich mich dieses Mal daher eher auf die einzelnen Fahrer konzentrieren.

Weiter Gas geben →

Comments { 2 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Fontana 2011

Wer am Sonntagabend seinen Stream in Erwartung eines Kyle Busch-Sieges frühzeitig ausgeschaltet hatte, dem entging der wohl spannendste Dreikampf seit einigen Jahren. An dessen Ende triumphierte Kevin Harvick, der wie aus dem Nichts erschien und den beiden Streithähnen Jimmie Johnson und dem dominierenden Busch-Bruder die Führung abluchste.

So unwahrscheinlich dürfte ein früher Ausschaltzeitpunkt bei manchem Fan gar nicht gewesen sein, denn das Rennen auf dem Auto Club Speedway in Fontana entpuppte sich zunächst wie erwartet als ganz übler Langweiler. Die 200 Runden wurden überwiegend in langen Grünphasen abgespult und nur durch vier Cautions unterbrochen, dabei zog sich das Feld wie immer sehr schnell sehr stark auseinander. Action gab es eigentlich immer nur während der ersten zehn Runden nach einem Restart, wo es auf den vielen unterschiedlichen Linien, die man auf dem 2-Meilen-Oval wählen kann, teilweise zu viert oder fünft nebeneinander zur Sache ging. Diese Tatsache sorgte dann für ein überraschend spannendes Finale, weil die letzte Gelbphase sehr spät im Rennen kam.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Fontana 2011

An diesem Wochenende steht das fünfte Saisonrennen auf dem Auto Club Speedway in Fontana, Kalifornien auf dem Plan. Normalerweise ist das kein großer Grund zum Jubeln, doch am Sonntag entscheidet sich vorerst der Kampf um die sicheren Startplätze, denn eine Woche später in Martinsville greifen dann die aktuellen Top35 der Owner-Wertung.

Zu Fontana sei nur kurz etwas gesagt: Das 2-Meilen-Intermediate-Oval ist nicht gerade dafür bekannt, spannende Rennen zu generieren. Deshalb hat man bei der NASCAR kurzerhand (wenn man die sehr traditionellen Entscheidungswege dort denn so nennen kann) einen Saisonlauf aus dem Programm geschmissen und fährt nur noch einmal im Jahr auf dem Auto Club Speedway. Dieses Rennen wurde außerdem an das Format der ehemaligen Chase-Ausgabe angepasst und wird nur über 400 Meilen gehen, um die langen Grünphasen im Zaum zu halten und das Ganze etwas ansehnlicher zu gestalten.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Bristol März 2011

Es war mal wieder das Wochenende von Kyle Busch, der beide Rennen der NASCAR am Wochenende gewinnen konnte. Aber auch für andere Fahrer lief das Wochenende nicht schlecht.

Bristol entwickelt sich zum “Wohnzimmer” von Kyle Busch. Gleich fünf der letzten acht Rennen konnte der jüngere Busch gewinnen, was nicht nur seine, sondern auch die Stärke von Joe Gibbs Racing auf den Short Tracks zeigt. Dabei sah es zunächst aber nicht nach einem Sieg von ihm aus, denn zu Beginn bestimmte der erstaunlich gut aufgelegte Paul Menard das Tempo, bevor er von dem normalerweise in Bristol ebenfalls starken Martin Truex abgelöst wurde. Aber das Rennen selber war dieses Mal eher eins von der schlechteren Sorte. Seit dem Bristol vor ein paar Jahren eine neue Asphaltdecke bekommen hat und man ein progressives Banking Einzug hielt, habe die Rennen sehr an Biss verloren. Das alte “beatin’ and bangin’” gibt es kaum noch, lange Phasen unter Grün sind mittlerweile völlig normal. Die Langeweile der letzten Jahre schlägt sich auch auf die Anzahl der Besucher nieder.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Bristol März 2011

An diesem Wochenende startet der Sprint Cup nach einer kurzen Pause wieder voll durch und wegen der Sommerzeitumstellung in den USA beginnt das Rennen am Sonntag sogar schon eine Stunde früher als gewohnt. Und das Einschalten/-loggen lohnt sich, denn auf der 800m-langen Betonbahn in Bristol wird seit jeher ordentlich Action geboten.

Der Bristol Motor Speedway ist eine der großen Traditionsstrecken der NASCAR, denn der 0,5 Meilen lange Shorttrack ist schon seit 1961 mit zwei Saisonrennen im Sprint Cup vertreten. Die Strecke besticht durch seine Fahrbahn aus Beton, die dank progressivem Banking in zwei Fahrspuren zwischen 24 und 30° Kurvenüberhöhung zu befahren ist. Nachdem im vergangenen Jahr die SAFER-Barrier an beiden Kurvenausgängen um mehrere Meter verlängert wurde, ist die Strecke nach der Neuasphaltierung von 2007 wieder schwieriger zu fahren. Denn in Bristol fehlt es vor allem an einem: Platz! Mit einer Streckenlänge von gerade einmal 800 Metern und hohen, steilen Tribünen erinnert das Stadionbauwerk nämlich eher an das Kolosseum in Rom.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Las Vegas 2011

Das dritte Saisonrennen der NASCAR Sprint Cup Series findet wie üblich in der Spielermetropole Las Vegas statt, wo nur einmal im Jahr gefahren wird. Die Lokalmatadoren Kyle und Kurt Busch treten dabei als Tabellenführer in der Fahrerwertung bei ihrem Heimrennen an.

Lange habe ich überlegt, wie ich diese Vorschau gestalten soll: Ja sicher, das dritte Saisonrennen auf dem Las Vegas Motor Speedway ist das erste in diesem Jahr, welches auf einem 1,5-Meilen-Oval ausgetragen wird – bekanntermaßen eine ganz wichtige Disziplin in der NASCAR, da zu mehr als 50% pro Saison auf diesem Streckentyp gefahren wird. Nach Phoenix folgt am Wochenende also eine weitere große Standortbestimmung 2011 für die Teams. Doch: Das einzig besondere, was mir spontan zu Las Vegas einfällt, ist eben „Las Vegas“. Da auf dem Intermediate-Oval erst seit 1998 gefahren wird, und dass auch nur einmal im Jahr, lässt sich auch nicht so viel Geschichte zusätzlich ausbreiten. Deshalb möchte ich mich in dieser Woche mal wieder an einer Statistik-Orgie versuchen, speziell zu den – meiner Meinung nach – starken Fahrern in Las Vegas inkl. eines Trends über die ersten beiden Saisonrennen.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Phoenix Februar 2011

Die erste Bestandsaufnahme unter normalen Bedingungen sollte das Rennen auf dem Phoenix International Raceway werden, doch bekommen haben wir ausgerechnet einen big one. Danach waren gefühlt nicht mehr genügend Autos im Feld, um die elendig langen Grünphasen unterhaltsam zu gestalten. Gewonnen hat am Ende verdient Jeff Gordon vor Kyle Busch.

66 Rennen musste Jeff Gordon warten, um nach seinem Texas-Erfolg von 2009 endlich wieder in die victory lane zurückzukehren und damit seine bisher längste sieglose Periode zu beenden. Die Crew-Chief-Rotation bei Hendrick Motorsports kurz nach dem Ende der letzten Saison scheint sich für das ganze Team gelohnt zu haben, zumindest sieht es bisher danach aus. Alle vier Fahrer platzierten sich auf den vorderen Rängen und nur Mark Martin schaute von Platz 13 in die Top10 hinein. Gordons Sieg ging aus insgesamt 138 Führungsrunden hervor und ist damit mehr als verdient, zumal der – von bösen Zungen bereits in Rente gewähnte – Pilot in den Schlussrunden seinen Erfolg gegen einen ebenfalls starken Kyle Busch selbst herausfuhr.

Weiter Gas geben →

Comments { 1 } | NASCAR