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	<title>RacingBlog &#187; Kyle Busch</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>NASCAR: Vorschau Chicagoland 2011 / Chase</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 06:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach 26 Saisonrennen beginnt an diesem Wochenende auf dem Chicagoland Speedway die Meisterschaftsentscheidung der obersten NASCAR-Liga. Im „Chase for the Sprint Cup“ wird über zehn Rennen unter zwölf Fahrern der Titel ausgefahren. In dieser Vorschau werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Teilnehmer sowie das Format.

Der Beginn des diesjährigen „Chase for the Sprint ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach 26 Saisonrennen beginnt an diesem Wochenende auf dem Chicagoland Speedway die Meisterschaftsentscheidung der obersten NASCAR-Liga. Im „Chase for the Sprint Cup“ wird über zehn Rennen unter zwölf Fahrern der Titel ausgefahren. In dieser Vorschau werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Teilnehmer sowie das Format.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-18212" title="11-GEICO400_CLS_C" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/11-GEICO400_CLS_C-246x300.jpg" alt="" width="246" height="300" />Der Beginn des diesjährigen „Chase for the Sprint Cup“ findet 2011, anders als noch in den vorherigen Saisons, auf dem <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL25hc2Nhci1mYXEvbmFzY2FyLXN0cmVja2VuL2NoaWNhZ29sYW5kLXNwZWVkd2F5Lw==" target=\"_blank\">Chicagoland Speedway</a> statt. Bisher wurde der Anfang vom Ende immer auf dem New Hampshire Motor Speedway ausgetragen, doch wegen eines der seltenen Kalender-Realignments rutschte Loudon an die zweite Stelle, um Platz für Chicagoland zu machen. Für die neue Playoff-Strecke verließ übrigens Fontana den Chase, dessen Termin gleich komplett aus dem Kalender gestrichen wurde. Der Chicagoland Speedway ist noch nicht lange in der NASCAR vertreten, da er erst 2001 fertiggestellt wurde. Somit findet auf dem 1,5-Meilen-mächtigen Intermediate-Oval erst das elfte Cup-Rennen seiner Geschichte statt. Weitere Informationen zur Strecke finden sich wie gewohnt im oben verlinkten Detail-Artikel, dieser Blog-Eintrag soll sich dagegen eher mit dem Grund des Besuchs in Illinois beschäftigen.</p>
<p><span id="more-18210"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-18215" title="CHASE11_4C_PRT" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/CHASE11_4C_PRT-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" />Das nächste Logo im Beitrag der bunten Bilder weist nämlich auf den Chase hin und pünktlich zum Start desselben gibt es zunächst einige Dinge zu klären. Dabei kommen auch alte Hasen auf ihre Kosten, denn seit diesem Jahr gibt es für die erste Setzliste einige Neuerungen: Das für die Saison 2011 neu eingeführte Punktesystem sorgt dafür, dass die Chase-Piloten lediglich auf 2000 Punkte nach vorne gesetzt werden müssen, anstatt wie bisher auf 5000 Zähler. Das liegt darin begründet, dass es seit diesem Jahr bekanntlich nur noch maximal 48 Punkte für einen Sieg zu holen gibt, im Vergleich zu den 195 Zählern bis einschließlich der Saison 2010. Daher musste auch das System der Bonuspunkte angepasst werden, denn wenn es weniger Punkte zu holen gibt, muss der gegönnte Vorsprung im Chase pro Rennsieg auch absinken!</p>
<p>Waren bisher 10 Bonuspunkte pro Sieg üblich, so erhalten die Fahrer anno 2011 nur noch winzige 3 Zähler auf ihrem Konto gutgeschrieben. Aus folgender Rechnung ergibt sich übrigens, dass der Bonus seit diesem Jahr im Verhältnis zum Sieg kleiner ist als in den Saisons zuvor:</p>
<p>195 / 10 = 19,5<br />
48 / 3 = 16</p>
<p>Damit werden die Extrazähler wichtiger als jemals zuvor, um direkt zum Beginn des Chase ein schönes Polster auf die Konkurrenten zu haben.</p>
<p>Auf Teilnehmerseite kommen nach wie vor zwölf Fahrer in die Playoffs der NASCAR, auch wenn die Zusammensetzung sich in diesem Jahr etwas geändert hat. Die regulären Chase-Plätze werden seit 2011 nur noch an die Top10 in der Meisterschaft nach 26 Rennen vergeben, während die letzten zwei Slots für die erfolgreichsten Rennsieger des Jahres vorgesehen sind. Diese Saison sah ausgerechnet keine Änderung, denn die bestplatzierten Victory-Lane-Besucher außerhalb der Top10 waren Brad Keselowski und Denny Hamlin auf den Plätzen 11 und 12. Der einzige Unterschied für die beiden sogenannten Wildcard-Teilnehmer ist, dass sie keine Bonuspunkte für ihre Saisonsiege erhalten, da eine Mitwirkung am Chase schon genug der Belohnung sein soll.</p>
<p>Ausgefahren wird die Meisterschaft immer noch in den letzten zehn Rennen der Saison, wobei eigentlich eine gut gestreute Bandbreite der unterschiedlichen Streckentypen des Kalenders befahren werden soll. Allerdings gibt es schon seit Einführung des Chase einen merklichen Ausschlag des Messgerätes in Richtung Intermediate-Ovale: 2011 finden 5 von 10 Playoff-Rennen auf 1,5-Meilen-Intermediate-Ovalen statt. Drei Rennen werden auf den „Übergangsstrecken“ ausgefahren, wie ich die Speedways von einer Meile Länge gerne nenne, weil sie oft so ein Zwischending inmitten von Cookie-Cuttern und Shorttracks sind. Letztere Fraktion ist mit Martinsville lediglich ein einziges Mal vertreten. Hinzu kommt noch der Superspeedway von Talladega, wo es in der finalen Punktehatz schnell mal zu einer Vorentscheidung kommen kann, wenn denn der berüchtigte Big-One zuschlägt!</p>
<p>Eine Rundstrecke sucht man im Chase vergeblich, dabei gibt es seit Jahren Stimmen, die ein drittes Nicht-Oval-Rennen im Sprint Cup fordern. Bei einer gleichmäßigen Verteilung sollte man ruhig mal ein solches Szenario in Betracht ziehen und stattdessen die Cookie-Cutter etwas verringern, auch wenn ich mich spontan für kein 1,5-Meilen-Oval entscheiden könnte, welches keinen Playoff-Platz verdient hätte. Von mir aus könnte man aber New Hampshire gegen Bristol oder Richmond austauschen.</p>
<p>Als Letztes fehlen noch die Hauptpersonen der Meisterschaftsentscheidung und deshalb stelle ich die Fahrer im Folgenden einmal etwas genauer vor. Wenn ich mich mal nicht zu einem Stärkeurteil durchringen kann, dann liegt das größtenteils an der extremen Leistungsdichte in diesem Jahr. Immerhin haben wir 2011 schon 15 unterschiedliche Piloten bei den 26 Siegesfeiern in der Victory Lane gesehen – Tendenz steigend. Der Meister steht in diesem Jahr im Gegensatz zur vergangenen Saison keinesfalls fest und auch die größten Herausforderer auf den schwächelnden Champion Jimmie Johnson lassen sich nicht direkt erkennen.</p>
<p><strong>1. #18 &#8211; Kyle Busch (2012 Punkte, 4 Siege)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18225" title="2011_NSCS_Kyle_Busch_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Kyle_Busch_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Für mich bietet in diesem Jahr Kyle Busch das kompletteste Paket aller Chaser und dafür gibt es einige Gründe: Zum einen behielt er zum Ende der Regular-Season knapp die Nase vor Jimmie Johnson (3 Punkte), zum anderen überzeugt seine Saisonbilanz durchaus, denn er holte in 26 Rennen nicht weniger als 13 Top5-Resultate. Einziger Nachteil: Busch ist vielleicht immer noch nicht konstant genug, auch wenn er sich im Gegensatz zu seiner wilden Zeit ordentlich gebessert hat.</p>
<p>Die Anzahl seiner Top10-Resultate (16) liegt nur knapp über den Top5s, was im Prinzip bedeutet, dass Busch an den guten Tagen ganz vorne mit dabei ist, jedoch: Ein schlechtes Rennen endet häufig jenseits der Top10, was im Chase schnell hinderlich sein kann, da es auf jede Position ankommt. Hinzu kommen noch drei DNFs, die in den Playoffs nicht passieren dürfen. Wenn die schwächelnden Gibbs-Motoren halten und Busch noch ein wenig konstanter wird, dann könnte er seinen ersten Titel einfahren.</p>
<p><strong>2. #29 &#8211; Kevin Harvick (2012 Punkte, 4 Siege)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18226" title="2011_NSCS_Kevin_Harvick_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Kevin_Harvick_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Auf Platz 2 findet sich zu Beginn des Chase Kevin Harvick ein, weil er als einziger Fahrer neben Kyle Busch vier Saisonsiege einfahren konnte und das auf durchaus unterschiedlichen Strecken. 2011 blieb er auf den Shorttracks Richmond und Martinsville erfolgreich und bewies auch auf den Intermediate-Ovalen von Fontana und Charlotte, dass mit ihm zu rechnen ist. Häufig kam er bei seinen Saisonsiegen auch im Finale aus dem Hinterfeld herangerauscht, was ihm den Spitznamen „Mr. Where did he come from“ einbrachte.</p>
<p>Im letzten Jahr war Harvick ebenfalls Titelkandidat, holte seine Erfolge aber überwiegend auf den Superspeedways. Wenn der Noch-Teambesitzer seine Konstanz bestehend aus 13 Top10-Resultaten zum Chase noch deutlich aufbessern kann, dann sollte er eine Chance auf die Meisterschaft haben. Wie bei Kyle Busch wäre es ebenfalls seine erste, ich mag aber nicht so recht daran glauben.</p>
<p><strong>3. #24 &#8211; Jeff Gordon (2009 Punkte, 3 Siege)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18227" title="2011_NSCS_Jeff_Gordon_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Jeff_Gordon_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Die Leistung, welche Jeff Gordon in dieser Saison bisher gezeigt hat, bringt ihn vermutlich zum letzten Mal ganz nah an seinen fünften Titel heran. Gordon hat mittlerweile die 40 Lenze überschritten und wird sich wohl in den nächsten Jahren so langsam vom aktiven Geschehen zurückziehen. Sein Vertrag läuft noch bis Ende 2013, aber man muss immer bedenken, dass ein Mark Martin sich auch nie wirklich zum Karriereende durchringen konnte. Eine Vertragsverlängerung ist aufgrund des Lifetime-Angebots von Rick Hendrick jedenfalls lediglich einen Handschlag mit dem Teamchef entfernt.</p>
<p>Trotzdem bleibe ich dabei, dass Gordon die Zeit wegläuft und er seinen Run in diesem Jahr dringend umsetzen muss, wenn er noch eine weitere Meisterschaft gewinnen möchte! In puncto Konstanz liegt er in den Top4 zusätzlich bestehend aus Kyle Busch, Jimmie Johnson und Carl Edwards.</p>
<p><strong>4. #17 &#8211; Matt Kenseth (2006 Punkte, 2 Siege)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18228" title="2011_NSCS_Matt_Kenseth_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Matt_Kenseth_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />An Platz 4 wurde aufgrund seiner zwei Saisonsiege Matt Kenseth gesetzt, welcher sich irgendwie reichlich unauffällig in den Chase gefahren hat. Mit 14 Top10s hat er zwar genauso viele Konstanz-Resultate wie z.B. Jeff Gordon, doch er war in 26 Rennen nur sieben Mal in den Top5 zu finden. Das ist eigentlich zu wenig, um den Titel zu gewinnen, jedoch kennt Kenseth sich mit den Gegebenheiten des Chase aus. Immerhin wurden die Playoffs 2004 vermutlich seinetwegen eingeführt. In der Saison 2003 sicherte Kenseth sich nämlich den Titel mit nur einem einzigen Saisonerfolg, was seine konstante Fahrweise bestätigt.</p>
<p>Seine Siege holte er in diesem Jahr in Texas und Dover, was ja recht gut auf die Streckentypen im Chase passt. Kenseth könnte zum zweiten Mal Meister werden, doch wie bei Kevin Harvick sehe ich da eher andere Fahrer in der größten Victory-Lane des Jahres stehen.</p>
<p><strong>5. #99 &#8211; Carl Edwards (2003 Punkte, 1 Sieg)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18229" title="2011_NSCS_Carl_Edwards_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Carl_Edwards_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Kenseths Teamkollege Carl Edwards bestimmte eher den Beginn der Saison und gewann dort entgegen der Erwartungen lediglich ein Saisonrennen in Las Vegas. Mit 17 Top10-Resultaten teilt er sich die bisherige Jahres-Bestmarke mit Konkurrent Jimmie Johnson und verfehlte die 13 Top5-Ergebnisse von Kyle Busch nur um eine Zielankunft in dieser Kategorie. Damit stellt er für mich einen der größten Meisterschaftskandidaten neben Kyle Busch und Johnson dar, was sich ja auch in der Endtabelle der Regular-Season zeigte, in der Edwards den dritten Platz belegte.</p>
<p>Bei dieser Konstanz könnte ich mir sogar vorstellen, dass er den Titel gänzlich ohne weitere Saisonsiege gewinnt. Carl Edwards sollte man in den nächsten zehn Wochen ganz genau im Auge behalten.</p>
<p><strong>6. #48 &#8211; Jimmie Johnson (2003 Punkte, 1 Sieg)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18230" title="2011_NSCS_Jimmie_Johnson_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Jimmie_Johnson_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Ah ja, Jimmie Johnson! Der größte Fehler wäre wohl, ihn wegen seiner sehr unauffälligen Chase-Qualifikation mit nur einem Saisonsieg nicht ernst zu nehmen. Johnson gewann lediglich das Rennen in Talladega und das auch nur denkbar knapp in einem Verbund aus acht Fahrzeugen. In den letzten Jahren zeigte das Team der #48 aber, dass man niemals nie sagen sollte, denn Johnson erreichte seine Topform bisher immer im Chase!</p>
<p>Dazu teilt er die richtig gute Top5/Top10-Statistik von Kyle Busch sowie Carl Edwards und beendete die Regular-Season als Zweiter in der Meisterschaft. Ein sechster Titel in Folge von Johnson käme in diesem Jahr zwar halbwegs aus dem Nichts, da die Leistungsdichte so ungemein hoch ist, doch wer traut es sich schon, dagegen zu wetten?</p>
<p><strong>7. #22 &#8211; Kurt Busch (2003 Punkte, 1 Sieg)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18231" title="2011_NSCS_Kurt_Busch_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Kurt_Busch_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Der große Bruder von Kyle Busch holte sich ebenfalls nur einen Saisonsieg ab und zwar auf der Rundstrecke in Sonoma. Seine Chase-Qualifikation gelang ihm mit Konstanz, er spielt in diesem wichtigen Feld bei 7 Top5s und 14 Top10s in derselben Liga wie Harvick und Kenseth; genau dort sehe ich ihn in diesem Jahr auch. Ob es für einen Titelgewinn reichen kann, müssen die ersten Playoff-Auftritte zeigen. Auf jeden Fall steht er lauernd in der zweiten Reihe hinter den drei großen drei Piloten Kyle Busch, Johnson und Edwards. Diesen Platz teilt er sich mit Jeff Gordon, Kevin Harvick, Matt Kenseth und Ryan Newman, den ich als nächsten Fahrer betrachten werde.</p>
<p><strong>8. #39 &#8211; Ryan Newman (2003 Punkte, 1 Sieg)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18232" title="2011_NSCS_Ryan_Newman_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Ryan_Newman_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Die erste New-Hampshire-Ausgabe des Jahres im Juli gewann Ryan Newman, ansonsten war er ebenfalls sehr unauffällig unterwegs und fuhr konstante Top5- (8) und Top10-Resultate (13) ein. Ob für ihn jemals ein Titelgewinn möglich sein wird, bleibt an dieser Stelle die Frage: Ich denke nicht, dass Newman in derselben Liga wie ein Jimmie Johnson oder Kyle Busch spielt. Sollte er tatsächlich Meister werden, müssten die anderen Fahrer zunächst alle patzen. Doch dann wartet Newman wie erwähnt in der zweiten Reihe.</p>
<p><strong>9. #14 &#8211; Tony Stewart (2000 Punkte, kein Sieg)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18233" title="2011_NSCS_Tony_Stewart_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Tony_Stewart_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Newmans Teamchef Tony Stewart lieferte wirklich eine ungewöhnliche Regular-Season ab, denn für gewöhnlich gewinnt Smoke in der Sommerperiode normalerweise mindestens ein Rennen. In diesem Jahr hat es leider nicht ganz gereicht und auch die wenigen Top5-Ergebnisse (3) lassen eher für ein Übergangsjahr sprechen. Bei Stewart könnte ich mir vorstellen, dass er seinen NASCAR-Zenit bereits überschritten hat und sich fortan eher auf sein Dasein als Owner konzentrieren sollte, vielleicht liegt aber auch hier die störende Ablenkung. Ausschließen sollte man aber bekanntlich nichts&#8230;</p>
<p><strong>10. #88 &#8211; Dale Earnhardt Jr. (2000 Punkte, kein Sieg)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18234" title="2011_NSCS_Dale_Earnhardt_Jr_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Dale_Earnhardt_Jr_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Der wichtigste Teilnehmer des Chase hat sich auf dem letzten regulären Platz für die Meisterschaftsentscheidung qualifiziert. Wichtigster Teilnehmer insofern, als dass Dale Earnhardt Jr. wohl die meisten Fans in der NASCAR auf sich vereint. Sein erstes Mitwirken an den Playoffs seit zwei richtig erfolglosen Jahren dürfte der gesamten Serie außerordentlich gut tun. Immerhin erhält man somit die nötige Aufmerksamkeit, während gleichzeitig die Regular-Season der NFL läuft. An dieser Stelle bleibt daher zu hoffen, dass Junior möglichst lange über intakte Meisterschaftschancen verfügt.</p>
<p>Seit dem Umzug zu Steve Letarte ins Teamgebäude der #48 von Jimmie Johnson und Chad Knaus läuft es wieder einigermaßen bei Earnhardt, auch wenn der lang ersehnte Sieg weiterhin fehlt. Junior hat seine Chase-Teilnahme eindeutig in der ersten Hälfte der Saison herausgefahren und zuletzt viel um die Playoffs zittern müssen. Ich sage, es bleibt bei der Teilnahme, vielleicht gelingt aber doch noch die erhoffte Fahrt in die Victory-Lane.</p>
<p><strong>11. #2 &#8211; Brad Keselowski (2000 Punkte, 3 Siege)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18235" title="2011_NSCS_Brad_Keselowski_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Brad_Keselowski_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Die Überraschung der Saison im Vorfeld zum Chase ist ganz klar Brad Keselowski, denn auch wenn sich mehrere First-Time-Winner in diesem Jahr hervortun konnten, bleibt Bad Brad mit seinen drei Saisonsiegen uneingeholt. Seinen ersten Erfolg feierte er ja schon 2009, als er Carl Edwards in Talladega den Fangzaun schmackhaft machte; damals noch für James Finch in der ehemaligen #09. Für Keselowski als Racer wird die Playoff-Teilnahme vermutlich nicht genug sein und die Siege auf unterschiedlichen Strecken (Kansas, Pocono und Bristol) sorgen dafür, dass der Nachwuchsstar sich einige Chancen ausrechnen darf.</p>
<p>Die Frage wird aber letztlich sein, ob es in puncto Konstanz bei Keselowski reicht, denn trotz dreier Rennsiege konnte er 2011 lediglich 10 Top10-Ergebnisse einfahren. Für einen Meisterschaftsanwärter ist das natürlich zu wenig. Keselowski ist so ein wenig das Dark-Horse des Chase, ich bin jedenfalls sehr gespannt, was er noch zeigen kann. In den letzen neun Rennen fuhr er jedenfalls nur zwei Mal nicht in die Top10 und das schlechteste Resultat der vergangenen sieben Wochen war Platz 12 in Richmond!</p>
<p><strong>12. #11 &#8211; Denny Hamlin (2000 Punkte, 1 Sieg)</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-18236" title="2011_NSCS_Denny_Hamlin_Headshot" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/2011_NSCS_Denny_Hamlin_Headshot.jpg" alt="" width="94" height="141" />Mit Ach und Krach hat sich Denny Hamlin in diesem Jahr in den Chase gequält, nachdem er 2010 noch einer der großen Titelfavoriten war. In der aktuellen Saison machen ihm vor allem die Toyota-Motoren von Joe Gibbs Racing massiv zu schaffen. Deren Haltbarkeit war über weite Strecken des Jahres nicht tragbar, sodass auch Konsequenzen gezogen werden mussten. Deshalb tritt JGR ab der nächsten Saison bekanntlich nur noch mit selbst aufbereiteten Aggregaten von Toyota Racing Development an.</p>
<p>Für Hamlin scheint 2011 ein Übergangsjahr zu werden, ohne dass er innerhalb des Chase wirklich zu viel an Momentum verlieren könnte. Die Qualifikation war wichtig, wird in dieser Saison aber vermutlich das höchste erreichbare Ziel bleiben. Nur Earnhardt hat übrigens schlechtere Top5s und Top10s in seiner Statistik stehen. Sollte Hamlin sich spät im Jahr aber doch noch zu einem ernsthaften Meisterschaftskandidaten entwickeln, wäre sicher nicht nur ich sehr überrascht.</p>
<p>Wie gewohnt folgen an dieser Stelle noch <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzI2cmlyMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">die Links zu den aktuellen Ständen in der Fahrer-</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzI2cmlyMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">Owner-Wertung</a> sowie ein Zeitplan für das Wochenende:</p>
<p>Eine gute Nachricht gab es in dieser Woche zu vermelden, denn ab dieser Saison werden neun von zehn Chase-Rennen im bekannten Format des RaceBuddy als Internet-Stream angeboten – und zwar kostenlos! Acht Kanäle (vier Streckenkameras, vier Cockpit-Perspektiven) werden aufgeteilt auf zwei Mosaiks analog zum Sommer-Service von TNT zur Verfügung stehen. Alle Rennen, welche auf ESPN übertragen werden, können im sogenannten ChaseBuddy auf NASCAR.com angeschaut werden, lediglich auf das Rennen unter Flutlicht aus Charlotte muss verzichtet werden. ABC möchte seine regionalen Affiliates nicht mit einem Stream entblößen, beim Kabelsender ESPN ist dies hingegen kein Problem. Auf der anderen Seite hoffe ich aber noch auf einen Einsatz von ServusTV beim letzten Nachtrennen der Saison. Ob der TV-Kommentar auch mit in den RaceBuddy durchgeschleift wird, ist mir leider nicht bekannt, in der Summer-Series kam es ja öfters dazu.</p>
<p>Der ChaseBuddy ist übrigens kein einmaliger Service, sondern gilt bis zum Ende der aktuellen TV-Verträge nach der Saison 2014. Zusätzlich werden ab 2012 ALLE(!) ESPN-Rennen im RaceBuddy gezeigt, womit nun lediglich die drei ABC-Ausstrahlungen und die FOX-Übertragungen in der Liste fehlen. Da scheint sich auch bis Ende 2014 nichts zu bewegen&#8230;</p>
<p><strong>Ausstrahlungsdaten</strong></p>
<p><em>Freitag, 16.09.</em><br />
16:00 Uhr, Truck Series Practice, nicht im TV<br />
17:30 Uhr, Truck Series Final Practice, nicht im TV<br />
18:40 Uhr, Nationwide Series Practice, nicht im TV<br />
20:00 Uhr, Sprint Cup Series Practice, ESPN2<br />
21:30 Uhr, Truck Series Qualifying, SPEED<br />
22:30 Uhr, Nationwide Series Final Practice, SPEED<br />
00:00 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, SPEED<br />
02:00 Uhr, Truck Series Rennen (Fast Five 225), SPEED</p>
<p><em>Samstag, 17.09.</em><br />
18:00 Uhr, Nationwide Series Qualifying, SPEED<br />
19:30 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED<br />
21:30 Uhr, Nationwide Series Rennen (Dollar General 300), ESPN2</p>
<p><em>Sonntag, 18.09.</em><br />
20:00 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Geico 400), ESPN / RaceBuddy auf NASCAR.com</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=18210" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=18210&amp;md5=9e72a0493ff5732a462417f669684259" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Analyse Birstol Herbst 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 15:51:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach einem für Bristol Verhältnisse wieder verhältnismäßig schnellem Rennen gewann nicht der dominierende Mann des Rennens Jeff Gordon, sondern der dominierende Mann der letzten 3 Rennen. Auch in Bezug auf den Chase hat sich in Bristol einiges getan.

Das Rennen kam ohne größere Zwischenfälle gut in einen Rhythmus. In den ersten 150 Runden gab es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach einem für Bristol Verhältnisse wieder verhältnismäßig schnellem Rennen gewann nicht der dominierende Mann des Rennens Jeff Gordon, sondern der dominierende Mann der letzten 3 Rennen. Auch in Bezug auf den Chase hat sich in Bristol einiges getan.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wOC8yMDExLUJyaXN0b2wtQXVnLU5TQ1MtUmFjZS1LZXNlbG93c2tpLVZpY3RvcnktTGFuZS5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-17483" title="Irwin Tools Night Race" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Keselowski-Victory-Lane-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Das Rennen kam ohne größere Zwischenfälle gut in einen Rhythmus. In den ersten 150 Runden gab es zwar 3 Gelbphasen, die waren aber alle sehr kurz (2 Mal Debris, 1 Mal Motorsachaden bei Kvapil). In den Top 10 befanden sich nach 150 Runden Johnson, Gordon, Keselowski, Kenseth, Newman, Edwards, Kyle Busch, Smith, Hamlin, Truex Jr. Da sollte sich bis zum Rennende auch nicht mehr viel dran ändern, was die hohe Relevanz einer guten Startposition und eines von Anfang an gut fahrbaren Autos in Bristol unterstreicht.</p>
<p><span id="more-17434"></span></p>
<p>Probleme mit den Reifen gab es diesmal übrigens keine, da Goodyear vorsorglich die aus dem Vorjahr an die Strecke gebracht hatte und nicht die aus dem Frühjahr. Nach der Gelbphase durch Kvapil folgte eine lange Grünphase, die über 150 Runden dauerte. In dieser Zeit zeigte sich das überlegene Auto von Jeff Gordon. Er fuhr in dieser Zeit konstant an der Spitze und sammelte Führungsrunde um Führungsrunde, insgesamt sollten es am Ende über 200 werden.</p>
<p>Stewart hingegen musste schon von weit hinten starten und kam nicht nach vorne, am Ende sollte es für ihn nur ein sehr enttäuschender 28. Platz werden. Das schnelle Rennen und die lange Grünphase in der Mitte führten dazu, dass in der Mitte des Rennens nur noch 20 Autos in der Führungsrunde waren. Auch Harvick und Boywer vielen mit schlecht liegenden Autos wenig später weit zurück und sollten sich davon nicht mehr wirklich erholen, Boywer wurde 26. und Harvick 22.</p>
<p>Die lange Grünphase wurde durch 2 unabhängige Situationen beendet, die aber beide zur selben Zeit stattfanden. Einerseits hatte Reutimann beim Überholen Stremme leicht berührt, der aus unerfindlichen Gründen meinte sich unbedingt dafür rächen zu müssen und Reutimann abschoss. Andererseits fuhr Menard, der einen Plattfuß durch schleifende Frontpartie zu erwarten hatte einfach Hamlin eingangs einer Kurve ins Heck.</p>
<p>In Runde 362 gab es dann die nächste Gelbphase, ausgelöst durch Mark Martin, der ausgangs einer Kurve etwas zu weit nach oben kam, Vickers leicht am Heck traf, sich dadurch in die Mauer drehte und hart einschlug, doch die Safer Wall verhinderte schlimmeres. In dieser Gelbphase kamen natürlich alle zum tanken, es hätte sogar mit Green-White-Checkered einen Spritpoker geben können, doch es kam anders. Nachdem Restart in Runde 369 sahen die Top 10 folgendermaßen aus: Gordon, Kenseth, Keselowski, McMurray, Johnson, Edwards, Logano, Kyle Busch, Hamlin, Truex Jr.</p>
<p>Auch nach diesem Restart zeigte Gordon, dass sein Auto weiterhin überlegen war und zog zunächst vorne weg. Kyle Busch hatte das ganze Rennen über ein gutes Auto, hielt sich aus allem raus, wäre folglich ein sicherer Top 5 Kandidat gewesen, zumal er in Bristol so gut wie kein anderer Fahrer in den letzten Jahren war. Doch dieses Mal sollte es nichts werden. Kyle kollidierte leicht mit Labonte und holte sich dadurch einen Platten, der ihn in die Mauer schickte. Dies löste die letzte Caution circa 85 Runden vor Schluss aus.</p>
<p>In dieser gab es auch die letzten Boxenstopps, wobei Newman und Truex Jr nur 2 Reifen nahmen. Für Beide sollte sich das am Ende trotz ausbleiben weiterer Gelbphasen auszahlen. Am schnellsten insgesamt arbeitete jedoch die Crew von Brad Keselowski, der das Feld beim Restart anführte. Gordon und Johnson lagen hinter Kenseth und Truex Jr auf Platz 4 und 5. Nach einige Runden und leichtem Mauerkontakt von Gordon schafften es schließlich Gordon und Johnson an einem mittlerweile wegen eines in der Schlussphase schlecht liegenden Autos frustrierten Kenseth vorbei zu ziehen.</p>
<p>Gordon schloss dann schnell auf Martin Truex Jr auf und die Frage war eigentlich nur, wann Gordon mit seinen 4 neuen Reifen an Truex Jr vorbei gehen würde und ob die Zeit dann noch reichen würde, um den vorne um mittlerweile 2 Sekunden enteilten Keselowski noch einzuholen. Doch was folgte war der beste Zweikampf des gesamten Rennens. Truex Jr fuhr mit alten Reifen die ganze Zeit die obere Linie, während Gordon ihn immer wieder auf der unteren Linie versuchte zu überholen. Immer fair erwehrte sich Truex Jr Gordon mit allem was er hatte und sollte es tatsächlich über 50 Runden lang bis zur Zielflagge schaffen Gordon hinter sich zu halten. Das war eine wirklich beeindruckende Leistung von Truex Jr.</p>
<p>Aber natürlich muss man auch über den Sieger,&#8221;Mister August&#8221;, Brad Keselowski sprechen. Seine Ergebnisse mit gebrochenem Knöchel in den letzten 4 Rennen: 1. (Pocono), 2. (Watkins Glen), 3. (Michigan), 1. (Bristol). Das ist schon sehr sehr stark, außerdem ist er jetzt mit 3 Siegen praktisch sicher im Chase, vielleicht hat sich da in den letzten 4 Rennen ein Meisterschaftskandidat gemausert&#8230;</p>
<p>Auf Platz 2 kam Martin Truex Jr ins Ziel, der zwar keine Chance mehr auf den Chase hat, aber so eine verdiente Belohnung für seinen Kampf gegen Gordon bekam. Dahinter folgten Gordon und Johnson. Johnson ist schon sicher im Chase, aber auch für Gordon besteht eigentlich nur noch eine rechnerische Chance rauszufallen. McMurray wurde 5., dahinter kam Kenseth ins Ziel, der sich somit auch sein Chase Ticket sicherte.</p>
<p>Hamlin wurde 7., hat im Moment die zweite Wild Card inne und sammelte wichtige Punkte um diese gegen Menard zu verteidigen, der nur 30. wurde. 8. wurde Ryan Newman, der 7. in der Meisterschaft ist und unter normalen Umständen ebenso wie Kurt Busch, der 17. wurde, den Chase erreichen sollte. Edwards sicherte sich sein Chaseticket mit einem 9. Platz auch rechnerisch. Einen starken 10. Platz holte sich Marcus Ambrose.</p>
<p>Ebenfalls sicher im Chase ist Kyle Busch nach seinem 14. Platz. Eng könnte es hingegen nochmal für Earnhardt Jr. (16. in Bristol) und Tony Stewart werden, wenn Boywer noch ein Rennen gewinnt, dann würde bei einem schlechten Ergebnis nämlich einer von ihnen aus dem Chase fallen. Weiter geht es nächste Woche in Atlanta. Das Rennergbnis könnt ihr hier einsehen: <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8yNGJtczIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==">http://www.jayski.com/stats/2011/results/24bms2011results.htm</a>, den aktuellen Meisterschaftsstand gibt es hier: <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzI0Ym1zMjAxMXBvaW50cy5odG0=">http://www.jayski.com/stats/2011/points/24bms2011points.htm</a>, und zum Schluss die Owner Points: <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzI0Ym1zMjAxMW93bmVycy5odG0=">http://www.jayski.com/stats/2011/owners/24bms2011owners.htm</a>.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Flyover-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-2/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Jeff-Gordon-Ingrid-Vandebosch-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-3/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/236685-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-4/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Jeff-Gordon-Ryan-Newman-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-5/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Martin-Contact-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-6/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Reutimann-Crew-works-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-10/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Finish-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-11/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Keselowski-Crew-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-12/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Keselowski-donuts-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-13/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Keselowski-Victory-Lane-Tight-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-14/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Keselowski-Victory-Lane-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/29/nascar-analyse-birstol-herbst-2011/irwin-tools-night-race-15/' title='Irwin Tools Night Race'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011-Bristol-Aug-NSCS-Race-Keselowski-Victory-Lane-Wide-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irwin Tools Night Race" title="Irwin Tools Night Race" /></a>

 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=17434" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=17434&amp;md5=399cc50f7b4abba41591379c35bbbe57" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>NASCAR: Vorschau Bristol August 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/08/26/nascar-vorschau-bristol-august-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 06:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Bristol Motor Speedway]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Edwards]]></category>
		<category><![CDATA[Denny Hamlin]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmie Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Harvick]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Nachtrennen trennen die Sprint-Cup-Piloten noch vom Meisterschaftsendspurt in diesem Jahr. Doch für den Chase muss man sich auch erstmal qualifizieren und auf dem Bristol Motor Speedway wird an diesem Wochenende das nächste Kapitel in diesem Buch geschrieben. ServusTV überträgt dabei wieder LIVE in der Nacht von Samstag auf Sonntag!

Der Bristol Motor Speedway ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei Nachtrennen trennen die Sprint-Cup-Piloten noch vom Meisterschaftsendspurt in diesem Jahr. Doch für den Chase muss man sich auch erstmal qualifizieren und auf dem Bristol Motor Speedway wird an diesem Wochenende das nächste Kapitel in diesem Buch geschrieben. ServusTV überträgt dabei wieder LIVE in der Nacht von Samstag auf Sonntag!</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-17374" title="IRWIN Night Race Logo" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IRWIN-Night-Race-Logo-300x152.jpg" alt="" width="300" height="152" />Der <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL25hc2Nhci1mYXEvbmFzY2FyLXN0cmVja2VuL2JyaXN0b2wtbW90b3Itc3BlZWR3YXkv" target=\"_blank\">Bristol Motor Speedway</a> ist schon etwas ganz Besonderes: Wenn auf einem Mini-Oval mit einer Länge von nur gut 800 Metern 43 NASCAR-Boliden unterwegs sind, dann beben die 160.000 Zuschauer fassenden Tribünen gewaltig. Um ansprechende Rennaction auf dem Shorttrack bieten zu können, müssen die beiden 180°-Turns der nur Stadion-großen Strecke einiges an Banking aufweisen. Ca. 30° Kurvenüberhöhung sorgen immerhin noch für Geschwindigkeiten von Minimum 150 km/h in den Turns, was dem Oval den Spitznamen „The world’s fastest half-mile“ einbrachte. In der oben verlinkten Streckenbeschreibung sind die Besonderheiten des Bristol Motor Speedway noch etwas genauer beschrieben.</p>
<p><span id="more-17372"></span></p>
<p>Eines braucht man nach den letzten Wochen (Ausnahme Watkins Glen) am Wochenende in Bristol sicherlich nicht vermissen: Action! Davon bietet die NASCAR auf der halben Meile in Tennessee immer genügend. „Beatin‘ and bangin‘ – shorttrack-style“ wird alte Rivalitäten auffrischen und vermutlich auch wieder neue entstehen lassen. Über 500 Runden lang wird auf engstem Raum Bumper an Bumper gefahren und dabei gilt es vor allem, das Material zu schonen. Die Bremsen sind nicht ganz so wichtig wie in Martinsville oder auf den Rundkursen, doch natürlich möchte niemand nach 400 Umläufen ins Leere treten.</p>
<p>Ebenfalls muss auf die Integrität des Fahrzeugs geachtet werden: Zwar spielt Aerodynamik in Bristol keine Rolle, doch mit einem krummen Auto kann man selbst ein Rennen auf einem Shorttrack nicht mehr gewinnen. Nur sehr selten kommt der Sieger auf der Betonbahn von Bristol ohne Kampfspuren durch die 500 Meilen, weil selbst Überrundungen oft zu Reibereien führen. Da rundenlange Kämpfe auch im Hinterfeld die Piloten meist side-by-side sehen, möchte natürlich niemand eine Position aufgeben, nur um sich dann eine Runde rückwärts befördern zu lassen. Wichtig ist in Bristol daher auch Track-Position, allerdings nicht wegen der (nicht vorhandenen) Clean-Air, sondern wegen der erschwerten Bedingungen im Positionskampf auf dem engen Oval.</p>
<p>Den Bristol Motor Speedway muss man einfach einmal gesehen haben, dann versteht man die besondere Sachlage eigentlich sofort. Als Anschauungsmaterial an dieser Stelle daher eines der wunderbaren „Crank it up“-Videos, leider aber noch aus 2010 mit dem alten Heckflügel:</p>
<p><object width="620" height="374"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2uWvbeiEE_U?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2uWvbeiEE_U?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="374" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Im Rennen in der Nacht von Samstag auf Sonntag werden wir daher wieder viele taktische Spitzfindigkeiten sehen, um die so entscheidende Track-Position nicht auf der Strecke gutmachen zu müssen. Two- oder No-Tire-Stops stellen dabei sicherlich das Mittel der Wahl dar und es kommt wie immer sehr auf die Streckenbedingungen an, ob diese Tricks funktionieren. Wichtig ist es dabei auch, die Konkurrenz im Auge zu behalten: Nichts ist ärgerlicher, als in Führung liegend zehn Runden vor Schluss mit vier neuen Reifen 15 Positionen zu verlieren, weil die Konkurrenz nur zwei Gummis aufgezogen hat. Der Crew-Chief ist in Bristol also ebenso besonders gefordert!</p>
<p>Erstaunlicherweise ist der Shorttrack in den letzten Jahren ausgerechnet zur Hausstrecke von Kyle Busch avanciert, denn der jüngere Busch-Bruder hat in Bristol seit 2009 bis auf ein Rennen alle anderen vier Ausgaben für sich entscheiden können! Zudem holte er 2007 noch für Rick Hendrick den Sieg im ersten CoT-Rennen der NASCAR. Damit gewann Busch fünf der letzten neun Bristol-Rennen und wurde nur zwei Mal von Carl Edwards (August 2007 und 2008), sowie von Jeff Burton (März 2008) und zuletzt Jimmie Johnson (März 2010) übertrumpft. Johnson gilt dabei eher nicht so als der Bristol-Experte, denn sein Sieg im letzten Jahr war gleichzeitig auch sein erster und einziger Erfolg auf der Betonbahn.</p>
<p>Ungewöhnlich ist das in Sachen Kyle Busch halt schon, da sich quasi der größte Hitzkopf von allen Fahrern so oft dort durchsetzt hat, wo es eher darauf ankommt, sich aus jedem Ärger herauszuhalten. Busch ist in den letzten Jahren aber sehr gereift und stellt 2011 einen ernsthaften Kandidaten auf den Gewinn der Meisterschaft dar. Seine bisher vier Saisonsiege und die Führung in der Punktetabelle unterstreichen das noch einmal aussagekräftig. Sollte Busch seinen Sieg in Michigan hier direkt wiederholen können, dann reist er mit einer gehörigen Portion Momentum in den Chase!</p>
<p>Insgesamt gesehen stellt Bristol eine ähnliche Lotterie dar wie Talladega oder Daytona, denn man ist wegen des begrenzten Platzes schon sehr abhängig davon, was die Mitstreiter um einen herum so treiben. Nicht selten kommt es daher auch auf dem Shorttrack zu nicht minder-kleinen Big-Ones! Mehr als die Top4 der Meisterschaft sehe ich daher nicht als die größten Siegkandidaten, wobei Kevin Harvick ja eher für Konstanz-Ergebnisse als für Fahrten in die Victory-Lane bekannt ist. Eine gehörige Portion Glück gehört am Wochenende also auch dazu.</p>
<p>Besagte könnte Denny Hamlin mal wieder gebrauchen, nachdem ihn sein De-facto-DNF auf Platz 14 der Meisterschaft zurückbefördert hat. Die letzten drei Bristol-Rennen endeten für Hamlin leider ebenfalls außerhalb der Top15, was seine Chase-Qualifikation fast auf die Wildcard-Chance dezimiert hat. Holen sich Greg Biffle oder Clint Bowyer vor ihm einen Sieg in den letzten drei Rennen vor den Playoffs, dann ist Hamlin draußen! Ein weiterer Saisonerfolg muss an dieser Stelle also dringend kommen. Allen Piloten hinter Hamlin rechne ich nur noch Außenseiterchancen zu, denn auch ein Mark Martin muss erstmal zwei von drei noch verbleibenden Rennen gewinnen und ob David Ragan oder Paul Menard in diesem Jahr noch einmal in die Victory-Lane fahren können, bleibt dahingestellt.</p>
<p>Die interessante Situation stellt sich also nach wie vor zwischen den Plätzen 9 und 14 dar, was die im nächsten Absatz verlinkte Punktetabelle recht gut zeigt. Earnhardt, Stewart und Bowyer müssen ohne Saisonsieg noch ordentlich zittern, während Brad Keselowski ziemlich sicher im Chase drin sein dürfte. Für Greg Biffle wird es punktemäßig sehr eng, auch hier empfiehlt sich ein Sieg.</p>
<p>Wie gewohnt folgen an dieser Stelle noch <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzIzbWlzMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">die Links zu den aktuellen Ständen in der Fahrer-</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzIzbWlzMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">Owner-Wertung</a> sowie ein Zeitplan für das Wochenende:</p>
<p>Die Trucks sind in dieser Woche zwar ebenfalls in Bristol mit dabei, fuhren ihr Rennen aber bereits am Mittwoch aus. Da nur die Hauler und das Equipment zweier Rennserien im kleinen Kolosseum von Bristol Platz finden und die Nationwide Series den Sprint Cup am Wochenende zusätzlich unterstützen soll, mussten die Trucks schon vorher ran. Das Rennen gewann Kevin Harvick, welcher damit den dritten Saisonlauf in Folge für sich verbuchen konnte. Kyle Buschs Toyota-Truck fiel einem Unfall zum Opfer und wurde nur auf Platz 30 gewertet.</p>
<p>Das Sprint-Cup-Rennen wird an diesem Wochenende mal wieder von ServusTV übertragen, ebenso wie übrigens auch das Finale des Kampfs um die Chase-Qualifikation aus Richmond in zwei Wochen. Ab 01:30 Uhr zeigt der österreichische Sender das Rennen in HD und Zweikanalton. Die deutschen Kommentatoren sind Andreas Gröbl und Christian Kuhn, welche nach einhelliger Meinung hier in den Kommentaren schon beim Rennen aus Daytona einen guten Job erledigt haben. Bei mir funktionierte im Juli auch der Webstream zu ServusTV während des Daytona-Rennens, was eigentlich kaum einen Zuschauer ausschließen dürfte, sollte es erneut im Internet verfügbar sein. Als besonderer Bonus wurde Daytona ja werbefrei gesendet und man wird abwarten müssen, ob das auch in Bristol und Richmond so bleibt.</p>
<p><strong>Ausstrahlungsdaten</strong></p>
<p><em>Freitag, 26.08.</em><br />
15:00 Uhr, Nationwide Series Final Practice, SPEED (TV um 15:30 Uhr)<br />
18:00 Uhr, Sprint Cup Series Practice, SPEED<br />
20:30 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, SPEED<br />
21:30 Uhr, Nationwide Series Qualifying, SPEED<br />
23:00 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED<br />
01:30 Uhr, Nationwide Series Rennen (Food City 250), ESPN2</p>
<p><em>Samstag, 27.08.</em><br />
01:30 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Irwin Tools Night Race), ABC / ServusTV</p>
<p><strong>In eigener Sache:</strong></p>
<p>Zum Schluss möchte ich mich noch zu den Kommentaren für die Michigan-Analyse äußern. Falls in den letzten Wochen der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich hier bewusst NASCAR-Bashing betreiben möchte, dann ist das meine Antwort dazu:</p>
<p>NASCAR ist der Grund, warum ich damals zum Racingblog kam und NASCAR ist gleichzeitig auch mein liebstes Hobby! Versteht mich bloß nicht falsch, ich liebe NASCAR wirklich sehr. Was in den letzten Rennen aber abgelaufen ist, kann man wahrlich nicht mit der Situation vor 2011 vergleichen. Schaut man sich bei Jayski.com beispielsweise einfach mal die Anzahl der Cautions im Vergleich über die Jahre an, dann kann man sehen, dass sich in puncto Rennfluss wirklich etwas verändert hat und das ist sicherlich nicht der einzige Aspekt.</p>
<p>Weniger Cautions/Unfälle und weniger technische Defekte bringen die Rennen in den letzten Monaten eher in einen europäischen Fluss, was mir nicht wirklich gefällt. Schließlich habe ich mich mit meiner Rückkehr zur NASCAR 2007 eigentlich der amerikanischen Variante des Motorsports verschrieben (Geschmäcker sind halt verschieden, was aber nicht heißt, dass ich gerne Unfälle sehen will oder sowas!). Die hohe Leistungsdichte trägt im Moment ihr Übriges dazu bei: Zwar dominieren immer wieder andere Fahrer und das ist ja auch schön, doch tun sie dies meist über das gesamte Rennen, da einer kleiner Unterschied in der Performance oft einen großen Sprung nach vorne oder hinten ermöglicht. Letzteres kommt seit diesem Jahr VERSTÄRKT vor, obwohl es sowas in Pocono oder Michigan schon länger gab. Dazu kommt, dass nur noch knapp 30 Autos ernsthaft um irgendwas mitfahren, während es bei meinem Wiedereinstieg 2007 noch mehr als 40 waren&#8230;</p>
<p>Kritik ist auch nicht immer nur schlecht, hat es doch in Pocono über die letzten zwei Jahre für viele Verbesserungen gesorgt! Fans von dortigen 500-Meilen-Rennen ohne SAFER-Barrier haben selbstverständlich mein vollstes Mitgefühl. Außerdem sehe ich nicht alles nur negativ: Es gibt nämlich durchaus positive Aspekte, welche ich in den Artikeln hier auch erwähne: Die Rennen werden zum Beispiel zwar weniger abwechslungsreich (langweiliger), die Meisterschaft wird wegen der hohen Leistungsdichte aber zunehmend spannender. Zudem gibt es nun mal Strecken, die nicht gerade für spannende Rennen bekannt sind und davon folgten zuletzt einige Ausgaben aufeinander. Über die Reihenfolge kann man sich natürlich streiten, ich persönlich fand Pocono wirklich interessanter als Michigan von letzter Woche!</p>
<p>Falls jemand wissen möchte, warum ich bei den Samstag-Nacht-Rennen öfter einschlafe: Das liegt nicht (nur) an der mangelnden Abwechslung über drei Stunden Rennzeit, sondern auch daran, dass ich unter der Woche einen Hauptberuf habe. Als Student ist mir sowas nicht passiert, aber da hatte ich natürlich auch noch ganz andere Zeiten! ;o) Dass man dann in der Nacht ab 1 Uhr eher müde ist, können viele Leser sicherlich verstehen und/oder nachvollziehen.</p>
<p>Zu guter Letzt: Das hier ist ein Blog und das bietet mir daher auch die Möglichkeit, subjektiv meine Meinung zu äußern. Und das ist sicherlich einer der Gründe, warum ihr gerne zum Lesen und Mitmachen hier auf die Seite kommt und womit wir uns von anderen Angeboten im Netz unterscheiden/abgrenzen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ich liebe NASCAR, aber nicht um jeden Preis! Kritik muss erlaubt bleiben und dafür haben wir hier auch den Kommentarbereich. Für Meinungen gilt das sowieso und nur weil ich ein Rennen langweilig fand, müsst ihr das nicht genauso sehen und andersherum. Trotzdem bemühe ich mich immer, meine persönliche Meinung von der eigentlichen Analyse zu trennen.</p>
<p>Vielen Dank für eure bisherigen Kommentare und ich denke, dass nach diesen Zeilen noch einige dazukommen werden.</p>
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		<title>NASCAR: Analyse Michigan August 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 06:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das bisher langweiligste Rennen des Jahres lieferte die NASCAR in Michigan am Sonntag ab. Nach 200 Runden und einer sehr späten Gelbphase, welche noch kurz etwas Spannung brachte, gewann am Ende Kyle Busch, obwohl es zunächst nach einem Ford-Tag aussah. Das zähe Rennen sorgte aber trotzdem für einigen Diskussionsstoff.

Wenn man sagen kann, dass beide ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das bisher langweiligste Rennen des Jahres lieferte die NASCAR in Michigan am Sonntag ab. Nach 200 Runden und einer sehr späten Gelbphase, welche noch kurz etwas Spannung brachte, gewann am Ende Kyle Busch, obwohl es zunächst nach einem Ford-Tag aussah. Das zähe Rennen sorgte aber trotzdem für einigen Diskussionsstoff.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wOC8yMDExX01JU19BdWdfTlNDU19Ob18xOF9XaW5zLmpwZw=="><img class="alignleft size-medium wp-image-17266" title="2011_MIS_Aug_NSCS_No_18_Wins" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011_MIS_Aug_NSCS_No_18_Wins-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wenn man sagen kann, dass beide Pocono-Rennen in diesem Jahr besser waren als die zweite Michigan-Ausgabe 2011, dann spricht das schon Bände. Natürlich ist der Michigan International Speedway auch nicht gerade für große Spannung bekannt, aber entgegen der Norm kam es weder zu einem Benzinkrimi noch zu einem interessanten letzten Rennviertel. Eine Caution kurz vor Schluss, ausgelöst durch einen Reifenschaden von Kurt Busch, den sich dieser vermutlich nach einigen Mauerkontakten durch Übersteuern abgeholt hatte, konnte trotzdem niemand dem komplettesten Auto im Feld von Kyle Busch noch gefährlich werden.</p>
<p><span id="more-17253"></span></p>
<p>Der einzige ernsthafte Konkurrent war zu diesem Zeitpunkt Jimmie Johnson, der zuvor in der zweiten Rennhälfte auch einige Führungskilometer abspulen konnte. Allerdings beklagte Johnson ein markantes Übersteuern seiner #48 bei Clean-Air, was Busch letztendlich den Sieg brachte. Zusammengenommen waren die beiden Piloten aber nur 40 der 200 Runden in Front des Feldes zu finden, was bei Betrachtung der übrigen Leader für einigen Diskussionsstoff sorgt. Die erste Rennhälfte bestimmte nämlich Boxenstopp-bereinigt ausnahmslos Greg Biffle, welcher mit 86 Führungsrunden auch den entsprechenden Bonuspunkt gutgeschrieben bekam.</p>
<p>Zur Rennhalbzeit verabschiedete sich aufgrund eines Gewitters über Toronto dann kurzzeitig mein TSN-Stream und als ich etliche Werbepausen später wieder am Geschehen dran war, lag Biffle plötzlich außerhalb der Top10 und Kyle Busch bereits in Führung. Später fand ich heraus, dass die Ursache dafür an dreierlei Stellen zu finden war: Zunächst wurde Buschs Wagen im Rennverlauf immer stärker, sodass der Führungswechsel noch aus eigener Kraft kurz vor der Hälfte der Distanz erfolgte. Danach probierten einige Teams während einer Debris-Caution in Runde 105 mit der Reifenwahl herum, was etliche Wagen mit nur zwei neuen Pneus an die Spitze spülte und diese dort sogar konkurrenzfähig beließ.</p>
<p>Busch und auch Biffle mussten sich an dieser Stelle von hinten wieder durchs Feld kämpfen, um vorne die nun tonangebenden Fahrer Jeff Gordon (50 Führungsrunden) und Matt Kenseth (15) abzufangen. Während es Kyle Busch und z.B. Jimmie Johnson jedoch gelang, erneut an die Spitze vorzustoßen, musste (und das ist der dritte erwähnte Grund) Greg Biffle die Segel streichen, weil sein Auto ganz einfach nur in Clean-Air gut funktionierte. Desweiteren spekulierte man im Team mit der #16, dass Biffle wohl einen Satz schlechter Reifen erwischt haben könnte, der bei weiterer Abstimmungsarbeit dann das Setup total durcheinanderbrachte.</p>
<p>Bei Jimmie Johnson kommt noch hinzu, dass ihn ein günstiger Fall der vorletzten Caution nach längerem Aufenthalt um die Top5 herum in Führung brachte, da er seinen Boxenstopp unter grüner Flagge just zu dem Zeitpunkt absolvierte, als Dave Blaney auf der Strecke ausrollte. Im Oval bedeutet solch eine Situation im Gegensatz zur Rundstrecke einen unschätzbaren Vorteil, weshalb Johnson auch während der Boxenstopps der Konkurrenz unter Gelb die Führung übernahm. Bleibt die Frage, ob dies schon der Beginn des bekannten „Late-Season-Lucks“ der #48 ist. Da Johnsons Chevrolet in der Clean-Air jedoch nicht funktionierte, war Kyle Busch wie erwähnt schnell zur Stelle und gab die Führung bis zum Rennende trotz einer Green-White-Checkered-Verlängerung, welche noch kurz für ein wenig Spannung sorgte, nicht mehr ab.</p>
<p>Kommen wir nun also zum angekündigten Diskussionsbedarf:</p>
<p>Auffällig war die Performance von Roush-Fenway Racing, denn nachdem man im Juni noch weitere Teile des Rennens als am Sonntag dominierte, war wieder kein Sieg für die Ford-Truppe drin. Jahrelang ging ein Sieg in Michigan nur über die Fahrzeuge der Marke mit dem blauen Oval, doch mit dem Wechsel zum CoT und der verspäteten Ankunft des FR9-Motors leitete Ford eine Wachablösung ein und überließ der Konkurrenz das Feld. Auch in diesem Jahr fand man bei RFR noch nicht wieder zur alten Stärke zurück, das unterstrich vor dem Verblassen des eigentlichen Siegkandidaten Greg Biffle schon der frühe Motorschaden des Meisterschaftsführenden Carl Edwards.</p>
<p>Nach nur ca. 35 Runden musste sich Edwards in die Garage verabschieden und konnte nach einer umfangreichen Reparatur am Aggregat der #99 nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Platz 36 am Ende des Rennens kommt dabei aber einem Totalausfall gleich und ließ ihn durch den Sieg von Kyle Busch auch gleich 39 Punkte verlieren, was in der Punktetabelle einen Sprung von Rang 1 auf 4 knapp vor den Teamkollegen Matt Kenseth bedeutete. Eine Chase-Qualifikation von Edwards gilt jedoch nahezu als gesichert, was das Drama zwar etwas kleiner macht, aber eine Wiederholung darf sich natürlich trotzdem nicht ereignen.</p>
<p>Auf der anderen Seite steht der siegreiche Toyota von Joe Gibbs Racing mit Kyle Busch am Steuer und auch hier dürfte die unterschiedliche Performance innerhalb des Teams die Ausprägung von zusätzlichen Sorgenfalten noch fördern: Man steckte wie in der Vorschau erwähnt Denny Hamlin einen Motor von Toyota Racing Development unter die Haube, weil sich die Aggregate aus dem eigenen Hause als zu unzuverlässig erwiesen und dann läuft ausgerechnet beim Teamkollegen Busch alles glatt. Letzterer sicherte sich übrigens mit den eigenen Toyota-Motoren nun schon vier Rennsiege und hat somit auch mathematisch seine Playoff-Teilnahme gelöst.</p>
<p>Hamlin landete nach aufwändigen Reparaturen an seinem defekten Frontsplitter leider nur mit Rundenrückstand auf Platz 35, was seinen verbliebenen Chancen auf die Chase-Qualifikation erheblich schadete. Ein zweiter Saisonsieg im Anlauf auf eine Wildcard ist schon fast zur Pflicht geworden und könnte sich auf den beiden Shorttracks von Bristol und Richmond realisieren lassen, denn dort ist Hamlin traditionell sehr stark unterwegs. Schade eigentlich, dass er die gute Möglichkeit in Michigan auslassen musste, denn nach seinem Sieg im Juni-Rennen auf derselben Strecke wäre eigentlich mehr drin gewesen. Das bewies ja auch der Teamkollege&#8230;</p>
<p>Brad Keselowski holte sich unterdessen einen starken dritten Platz, der ihn nun schon auf Platz 12 in der Meisterschaft und damit sogar in die Nähe einer regulären Chase-Qualifikation gebracht hat. Eng wird es derweil für alle Fahrer hinter Clint Bowyer und Keselowski in der Meisterschaft, denn mit mehr als 50 Punkten Rückstand auf Platz 10 kann man in drei Rennen nur schwerlich was werden. Siege müssen her, so der allgemeine Tenor in der Garage. Das gilt auch für Tony Stewart, der sich nach dem Rennen in Michigan über die verpassten Chancen der letzten Wochen ärgerte und auf Platz 10 nur 24 Zähler vor dem Abgrund schwebt.</p>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8yM21pczIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzIzbWlzMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzIzbWlzMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a>.</p>
<p>An den nächsten drei Wochenenden stehen wieder ausnahmslos Nachtrennen im Kalender, in denen die letzten Fahrkarten für den Chase gelöst werden. Dabei folgt als erstes das spektakuläre Bristol. Die Woche drauf steht Atlanta an, wo ausnahmsweise in der Nacht von Sonntag auf Montag gefahren wird, weil die Amis wieder ihren Labor Day feiern. Das letzte Rennen vor den Playoffs ist dann Richmond. Bristol und Richmond werden sogar mal wieder auf ServusTV übertragen. Dazu schreibe ich in den entsprechenden Vorschauen dann noch etwas mehr.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/08/23/nascar-analyse-michigan-august-2011/2011_mis_aug_nscs_childress_vilsack_stabenow/' title='2011_MIS_Aug_NSCS_Childress_Vilsack_Stabenow'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011_MIS_Aug_NSCS_Childress_Vilsack_Stabenow-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011_MIS_Aug_NSCS_Childress_Vilsack_Stabenow" title="2011_MIS_Aug_NSCS_Childress_Vilsack_Stabenow" /></a>
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		<title>NASCAR: Analyse Watkins Glen 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 16:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Tag später als geplant konnte das zweite Rundkursrennen der Saison in Watkins Glen über die Bühne gebracht werden. Die Warterei war nicht vergeblich, denn die Fans wurden mit einem spannenden Rennen belohnt: Marcos Ambrose fuhr endlich seinen ersten Cup-Sieg, während nicht nur Boris Said und Greg Biffle für ordentlich Action sorgten.

Marcos Ambrose hat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen Tag später als geplant konnte das zweite Rundkursrennen der Saison in Watkins Glen über die Bühne gebracht werden. Die Warterei war nicht vergeblich, denn die Fans wurden mit einem spannenden Rennen belohnt: Marcos Ambrose fuhr endlich seinen ersten Cup-Sieg, während nicht nur Boris Said und Greg Biffle für ordentlich Action sorgten.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wOC8yMDExX1dHSV9BdWdfTlNDU19BbWJyb3NlX1Ryb3BoeS5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-17141" title="2011_WGI_Aug_NSCS_Ambrose_Trophy" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/2011_WGI_Aug_NSCS_Ambrose_Trophy-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Marcos Ambrose hat lange auf diesen ersten Cup-Sieg warten müssen, nachdem er 2008, 2009 und 2010 schon drei Mal in Folge das Nationwide-Rennen in Watkins Glen gewinnen konnte. Letztes Jahr verhagelte ihm der Spritsparmodus unter Gelb in Sonoma schon einen sichergeglaubten Erfolg, als der Motor in der steilen Bergaufpassage nach der Zielgeraden nicht wieder ansprang und Ambrose seine Führung an den späteren Sieger Jimmie Johnson abgeben musste. Etwas mehr als ein Jahr später steht nun der zweimalige, australische V8-Supercar-Champion endlich in der Victory-Lane und das auch äußerst verdient. Seinen Erfolg hat er sich ganz alleine herausgefahren und musste dieses Mal auch nicht am Benzin sparen, obwohl das Rennen durchaus auch zum Spritpoker hätte verkommen können.</p>
<p><span id="more-17116"></span></p>
<p>Kyle Busch brachte das Feld zur grünen Flagge und behielt die Spitzenposition insgesamt über die Hälfte der Renndistanz bei. Beim Start musste er sich aber direkt dem Duo von Richard Petty Motorsports geschlagen geben, denn zunächst gaben AJ Allmendinger und Marcos Ambrose den Ton an. In den ersten Runden rutschte bereits Kurt Busch von der Strecke und musste sich an der Box den Kühlergrill reinigen lassen. Blöderweise kam er genau zwischen den beiden Petty-Fords wieder auf die Strecke zurück. Busch wehrte sich so vehement gegen seine Überrundung, dass er Allmendinger kurzerhand abschoss. Letzterer sann über den Funk sofort nicht gerade jugendfrei nach Rache, woraus jedoch nichts werden sollte – zumindest nicht in Watkins Glen, doch dazu später mehr.</p>
<p>Kyle Busch versuchte derweil, wie sein Bruder Kurt in Sonoma, mit einer Zweistopp-Strategie ins Ziel zu kommen. Marcos Ambrose und unter anderem auch Juan Pablo Montoya kamen allerdings recht früh zu ihrem ersten Pitstop, da hier zum Teil auch noch die Rechnung bis zur Halbzeit gemacht wurde, denn der Regen gefährdete zunächst ebenfalls den Montagstermin. Als Montoya und Ambrose in Runde 17 die Box ansteuerten, konnten sie sich sicher sein, zumindest an der Wertungsgrenze (50% des Rennens) in Führung zu liegen, falls es denn erneut regnen würde. Die neuen Reifen waren nämlich schnell genug, um in kürzester Zeit das gesamte Feld umzukrempeln, während vorne Kyle Busch einsam seine Runden abspulte.</p>
<p>Pünktlich zum Ende des Fuel-Windows in Runde 28 rollte dann Greg Biffle ohne Sprit aus, was auch zeigte, dass der Benzinverbrauch sich am Montag nicht gerade als zuverlässig bekannt bezeichnen ließ. Einige Fahrer wie z.B. Jeff Gordon und Jimmie Johnson waren daher ebenfalls schon vor der Caution zum Tanken gekommen. Während die meisten Piloten nun ihre leeren Tanks nachfüllen konnten, kamen Allmendinger und Johnson nur für zwei neue Reifen an die Box und Ambrose sowie Montoya verzichteten sogar gänzlich auf ein Nachfassen, was ihre unterschiedliche Strategie noch einmal unterstrich und die beiden Fahrer wieder in Führung spülte.</p>
<p>Um Runde 40 herum war dann allerdings auch deren Tank leer, was zuerst Ambrose (R38) und danach auch Montoya (R42) zum Pitstop zwang und Kyle Busch direkt zur Halbzeit (R45) wieder an die Spitze des Feldes brachte, da auch Jeff Gordon langsam aber sicher mit alten Reifen zurückfiel. Jimmie Johnson kam übrigens in Runde 43 zum Nachfassen.</p>
<p>Gelbphase #2 war dann wenig später der Grund, warum Kurt Busch keine Rache mehr von AJ Allmendinger fürchten musste, auch wenn das die Situation für ihn nicht besser machte: Ein Reifenplatzer im leicht überhöhten Turn 5 direkt nach dem Inner Loop (Busstop-Schikane) katapultierte Buschs Penske frontal mit einer Menge Geschwindigkeit in die Reifenstapel. Der Onboard-Kamera konnte man dann ganz gut entnehmen, wie das HANS-System seine Arbeit verrichtete, sodass Busch dem Wrack gottseidank unverletzt entsteigen konnte.</p>
<p>Dies sollte allerdings nicht der letzte Unfall des Tages dieser Art bleiben, denn nur gut 15 Runden später ereilte Denny Hamlin derselbe Defekt beim Anbremsen auf den abschüssigen Turn 1. Auch hier folgte ein sehr harter Einschlag, zum Glück jedoch ebenfalls ohne schlimme Folgen. Die Ursache für die Reifenschäden müssen wohl bei den sehr heißen Temperaturen der Bremsen auf Rundstrecken gesucht werden. Obwohl die Bremsen wirklich massiv durch eigene Lüfter und den Fahrtwind gekühlt werden, lässt sich ein Überhitzen bei Überbremsen der Fahrzeuge leider nie ganz vermeiden. Die Hitze setzt dann den Reifen derartig zu, dass sie einfach irgendwann nachgeben. Schlimmer hätte es nur kommen können, wenn einem Fahrer womöglich gar eine ganze Bremsscheibe geplatzt wäre.</p>
<p>Zwischen diesen beiden Gelbphasen kamen dann die unterschiedlichen Strategien sehr schön zum Tragen, als zunächst Brad Keselowski die Führung auf der Rennstrecke von Kyle Busch übernahm, nur um kurze Zeit später den vorletzten Boxenstopp absolvieren zu müssen. Das brachte nun natürlich wieder Ambrose und Montoya in Führung, die bei normalem Rennverlauf nur noch einen finalen Pitstop vor sich haben würden. Diesen legten sie übrigens zwei Umläufe vor Hamlins Umfall in Runde 64 ein, wobei ihnen die anschließende Caution sogar wertvolle Spritspar-Runden für eine später auch eingetretene Green-White-Checkered-Verlängerung einbrachte.</p>
<p>Der Rest des Feldes absolvierte den letzten Boxenstopp während dieser Caution und damit waren dann auch wieder alle Fahrzeuge annähernd in derselben Sequenz unterwegs. Für Ambrose und Montoya kam die Gelbphase leider zwei Runden zu spät, denn sie verloren wertvolle Zeit an der Boxengasse, während die Konkurrenz unter Renntempo an ihnen vorbeidonnerte. Kyle Busch konnte dagegen unter Gelb ganz gemütlich zum Nachfassen erscheinen und die Führung verteidigen. Die Ausgangssituation für das Finale über 21 Runden war damit geschaffen:</p>
<p>Kyle Busch führte das Feld vor Brad Keselowski, Martin Truex Jr und Marcos Ambrose zum Restart, Juan Pablo Montoya war in diesem Moment meiner Erinnerung nach Fünfter. Das Problem von Ambrose und Montoya war nun, dass sie ihre Track-Position bis zum Führenden Busch auf der Strecke gutmachen mussten. Dem Australier gelang das wirklich vortrefflich, denn er war sechs Runden später bereits Zweiter hinter Busch, während Montoya eher zurückfiel und seinen fünften Rang zehn Umläufe nach dem Restart bereits an einen heranstürmenden Jimmie Johnson abgeben musste.</p>
<p>Zehn Runden vor Schluss begann dann die vermeintlich entscheidende Rennsituation, als Marcos Ambrose damit begann, sich Kyle Busch zurechtzulegen. Sechs Umläufe lang gelang es Ambrose allerdings nicht, die Führung zu übernehmen, auch wenn er Busch in den einen oder anderen Fehler zwingen konnte. Dann gab plötzlich auch bei Paul Menard ein Reifen nach, was einen Einschlag inkl. Ölfeuer unter der #27 ausgangs von Turn 5 zum Ergebnis hatte. Natürlich rief NASCAR die vierte Caution aus, weil die Strecke eingehend gesäubert werden musste. Diese längere Maßnahme führte dann dazu, dass der finale Restart direkt als erste Green-White-Checkered-Verlängerung ausgerufen wurde.</p>
<p>Diese begann Kyle Busch auf der Innenseite gegen Marcos Ambrose in Reihe 1, gefolgt von Brad Keselowski und Martin Truex Jr. Innerhalb von einer halben Runde war das Rennen dann entschieden und obwohl Ambrose zunächst mit durchdrehenden Reifen nicht von der Stelle kam, verließ er trotzdem den Inner Loop als neuer Führender. Das passierte, weil zunächst Kyle Busch zu schnell in die Kurve fuhr und innen vom lachenden Dritten Brad Keselowski überholt wurde. Alle drei Piloten waren dann three-wide unterwegs, wobei Busch außen auf dem Gras den Kürzeren zog. Für den neuen Führenden Keselowski war dann vor der Busstop-Schikane Schluss, als Marcos Ambrose auf der Bremse die Position an der Spitze eroberte.</p>
<p>Im Normalfall hätte der Australier jetzt noch mehr als eine Runde zittern müssen, doch nachdem die weiße Flagge draußen war, gab es im Mittelfeld einen massiven Unfall in den Esses (Turns 2, 3 und 4) unter Beteiligung von Boris Said, David Ragan und David Reutimann. Außerdem rodelte Tony Stewart im Inner Loop durchs Gras und räumte dabei noch Clint Bowyer ab. NASCAR machte das einzig Richtige und brach das Rennen mit Marcos Ambrose als verdientem Sieger direkt ab, um den schlimmen Crash am Anfang der Strecke auflösen zu können.</p>
<p>Said hatte auf der Außenseite keinen Platz mehr, ohne selber auf das Gras zu gehen. Daher drehte er in einem typischen Rennunfall stattdessen David Ragan mit der linken Frontpartie zuerst in die Leitplanke. Dabei verletzte sich Ragan nach eigener Aussage leicht am Fuß, da ihm die Fußstütze bzw. -ablage entgegen kam und auch die Pedale einen gehörigen Satz nach rechts machten. Anschließend schoss der Ford mit der #6 quer über die Strecke und traf blöderweise direkt David Reutimann, der dann mit der Fahrerseite zuerst direkt in die gegenüberliegende Leitplanke krachte und sich danach über die Fahrbahn zurück mehrfach überschlug. Kein schöner Anblick und der Unfall ging zum Glück sehr sehr glimpflich aus.</p>
<p>Später forderten beteiligte Fahrer auch an dieser Stelle die Errichtung einer SAFER-Barrier, nachdem zuletzt schon in Turn 10 und 11 eine solche installiert worden war. Grundsätzlich ist diese Forderung zu begrüßen und zu unterstützen, doch leider wird auch hier wieder klar, dass die – für ein solches Upgrade relevanten – Streckenteile vielmals erst nach einem schweren Unfall offenbar werden. Im Grunde genommen könnten viele Rundkurse und Ovale noch weitere Sicherheitsüberholungen vertragen, doch wer investiert schon gerne die Millionen an Umbaukosten.</p>
<p>Der ganz große Spaß brach dann nach dem Rennen los, als ESPN plötzlich hektisch in den Garagenbereich schaltete, wo sich Boris Said mit Greg Biffle ziemlich in der Wolle hatte. Offenbar ging es wohl um eine mir unbekannte Szene während des Rennens, als der Ford-Pilot laut Said trotz Rundenrückstand sehr unfair gefahren sein soll. Dabei wurden beide Piloten auch massiv handgreiflich und ein sehr aufgebrachter Boris Said kündigte an, Greg Biffle unter der Woche mal einen Besuch abzustatten. Die Szene möchte ich hier noch einmal in Bild und Wort wiedergeben, sicherlich schon sehr kurios die Nummer:</p>
<p><object width="620" height="374"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zsSjRhQIu8U?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zsSjRhQIu8U?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="374" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p><em>&#8220;He&#8217;s the most unprofessional little scaredy cat I&#8217;ve ever seen in my life,&#8221; Said fumed. &#8220;He wouldn&#8217;t even fight me like a man after. So, if someone texts me his address, I&#8217;ll go see him Wednesday at his house and show him what he really needs. He needs a whipping, and I&#8217;m going to give it to him. He was flipping me off, giving me the finger. Totally unprofessional, two laps down &#8212; I mean he is a chump.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;I went over there to go talk to him. He wouldn&#8217;t even let me get out of the car. He comes over and throws a few little baby punches, and then when I get out, he runs away and hides behind some big guys. But he won&#8217;t hide from me long. I&#8217;ll find him. I won&#8217;t settle it out on the track. It&#8217;s not right to wreck cars, but he&#8217;ll show up at a race with a black eye one of these days. I&#8217;ll see him somewhere.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8yMndnMjAxMXJlc3VsdHMuaHRt" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzIyd2cyMDExcG9pbnRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzIyd2cyMDExb3duZXJzLmh0bQ==" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a>. Zur aktuellen Meisterschaftssituation äußere ich mich lieber in der nächsten Vorschau etwas ausführlicher, sonst läuft der Artikel hier noch aus dem Ruder.</p>
<p>Am nächsten Wochenende geht es auf dem Michigan International Speedway weiter, wo das letzte Tagrennen vor dem Chase stattfindet. In den drei Wochen danach werden in Bristol, Atlanta und Richmond die endgültigen Playoff-Teilnehmer ausschließlich unter Flutlicht ermittelt, bevor die Meisterschaftsentscheidung auf dem Chicagoland Speedway beginnt. Four to go, also&#8230;</p>
<p>Unterstützt wird der Sprint Cup in Michigan durch die Trucks, während die Nationwide Series ihr beliebtes drittes Rundkursrennen der Saison in Montreal ausfährt. Wahrscheinlich findet das einzig verbliebene Auslandsrennen der drei nationalen NASCAR-Serien aus politischen/finanziellen Gründen zum letzten Mal statt. Reinschauen lohnt sich, die zweite Liga liefert in Kanada regelmäßig spannende Rennen ab. Außerdem ist Jacques Villeneuve im Penske-Dodge mit der #22 als (lang geplanter) Ersatz für Brad Keselowski mit von der Partie!</p>
<p>Eine kleine Anmerkung noch am Rande: In Pocono hat man sich direkt nach dem Abtritt des alternden Geschäftsführers Joseph Mattioli für eine Verkürzung beider Saisonrennen auf 400 Meilen entschieden, um den Fans Zitat „noch mehr Spannung“ zu bringen. Ja gut, Marketingsprech in allen Ehren, aber die Entscheidung der neuen Führung war definitiv die richtige. Vermutlich war der alte Dr. Joe einfach zu verbohrt (pun intended, immerhin war er mal Zahnarzt!) und seine Enkel bringen jetzt frischen Wind in die Anlage. Zu wünschen wäre es ja&#8230;</p>

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