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Formel Eins: Analyse Abu Dhabi GP 2010

Es war kein sonderlich spannendes Rennen, aber es lebte davon, dass Ferrari sich komplett verzockte und McLaren zwei der drei Titelanwärter in die Suppe spuckte.

Im Grunde war die Sache ja nach den Rennen in Korea und Brasilien klar. Red Bull hat den schnellsten Wagen, dahinter kommt der Ferrari mit Alonso. Wenn alles normal laufen würde, müsste die Frage also nur lauten, ob Vettel seinen Kollegen Webber vorbei lassen würde, wenn es um den Titel geht. Aber niemand hatte damit gerechnet, dass die McLaren plötzlich wieder vorne dabei sein würden. Die Briten hatten sich im Titelkampf schon im September verheddert, als damit anfingen, den F-Schacht und den Heckflügel zu verändern. Und ausgerechnet in Abu Dhabi hatte man die Probleme plötzlich im Griff. Dazu kam, dass Mark Webber das gesamte Wochenende nicht in Schwung kam. Und all das spielte Sebastian Vettel in Hände, der einfach mal wieder das machte, was er am Besten kann: Vorne liegen. Doch sein Speed hätte ihm auch nicht geholfen, wenn Ferrari nicht einen fürchterlichen Strategiefehler begangen hatte.

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Formel 1: Vorschau Korea GP 2010

Er findet also wahrscheinlich statt, der Grand Prix von Korea. Wenn denn der Asphalt hält. Und wenn es nicht all zu sehr regnet. Die ersten Bilder von der Strecke sehen zumindest gut aus.

Vor 4 Wochen sah es noch so aus, würde man in Korea niemals fertig werden. Es fehlte einfach alles, vor allem aber eine fertige Rennstrecke. Irgendwie ist es den Koreanern gelungen, dann doch noch fertig zu werden, also zumindest mit der Strecke. Alles drum herum sieht noch ziemlich unberührt aus, vor allem wenn man bedenkt, dass der Kurs ein “Stadtkurs” sein soll. Da fehlt also noch die oder andere Kleinigkeit. Aber das die Strecke fertig ist, bedeutet noch lange nicht, dass das Rennen auch stattfindet. Das Problem hier ist der Asphalt. Normalerweise setzt man 21 bis 30 Tage an, damit der Asphalt unbelastet ausschwitzen und trocknen kann. In Korea hat man aber nur 17 Tage.

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Formel Eins: Analyse Japan GP 2010

Wie erwartet waren die Red Bull eine Klasse für sich. Ferrari betrieb Schadensbegrenzung und für McLaren lief es überhaupt nicht gut.

Nachdem das 3. Freie Training und die Quali am Samstag dem Regen zum Opfer gefallen war, drängelten sich alle Entscheidungen auf den Sonntag. Am Morgen war die Strecke noch richtig nass, aber viel Sonne und ein wenig Wind sorgten dafür, dass der Kurs rechtzeitig trocken wurde. Damit war dann auch klar, dass die Red Bull ihren Vorteil leicht umsetzen konnten, doch wie sah die Hackordnung dahinter aus? Erstaunlicherweise war es nicht McLaren, die die ersten Verfolger waren, sondern Alonso im Ferrari und, etwas überraschend, Robert Kubica im Renault. Doch die Franzosen sollten einen rabenschwarzen Nachmittag haben, während es für Red Bull richtig gut lief. Mann des Rennens war aber Kamui Kobayashi, der mal wieder zeigte, dass er schleunigst in ein Top-Team gehört. (Und Bilder vom Schiffbauwettbewerb am Samstag gibt es auch)


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Formel Eins: Vorschau Japan GP 2010

Red Bull ist der eindeutige Favorit in Japan, doch schlechtes Wetter könnte die ganze Rangfolge auf den Kopf stellen.

Suzuka und Red Bull – diese Kombination scheint unschlagbar. Es gibt kaum eine Stelle des Kurses, die dem Red Bull nicht liegen sollte. Turn 1 und 2, die Esses, Degner Kurve, Spoon Kurve, die 130R – alles wie geschaffen für Webber und Vettel. Einzig die lange Bergauf Gerade zur 130R ist nicht so das Revier des RB6. Aber es könnte am Wochenende vielleicht doch nicht so einfach mit dem schon fast fest eingeplanten Sieg werden. Zum einen soll es regnen, eventuell auch am Rennsonntag, aber hier sind die Vorhersagen noch nicht sicher. Zum anderen legt McLaren mit einem großen Update nach und bei Ferrari weiß man nach den starken Auftritten in Monza und Singapur auch nicht, was die noch aus der Wundertüte zaubern können. Es gibt also doch mehr Favoriten, als man dachte. Die WM könnte nach dem Rennen noch enger sein, als sie das eh schon ist.


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Formel Eins: Analyse Singapur GP

Ein durchaus abwechslungsreiches Rennen in Singapur, auch wenn das Rennen lange scheinbar vor sich hin plätscherte. Aber es gab ja genügend Action weiter hinten.

Wenn es in die Endphase einer Meisterschaft geht, werden die Rennen nicht zwingend besser. Die WM-Kandidaten werden nervös und sind etwas vorsichtiger im Rennen, denn einen Komplettausfall kann man im Herbst nur schwer verkraften. Das führt oft dazu, dass die Rennen statischer werden, auch weil die Top Teams in Sachen Strategie nicht mehr viel riskieren. Doch das Rennen in Singapur sah mutige Entscheidungen und zwei Titelkandidaten, die sich ins Gehege kamen. Weiter hinten wurde das Feld richtig durch gewürfelt und es wurde hart gekämpft. Auf einer Strecke, auf der man eigentlich nicht so richtig gut überholen kann, gab es trotzdem etliche sehenswerte Manöver, die allerdings nicht immer gut gingen. Es war also abwechslungsreich und das Rennergebnis hat die Meisterschaft noch spannender gemacht. Vor allem, wenn man eine mögliche Absage des Korea GP mit einrechnet.


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Formel 1 Vorschau: Singapur 2010

Die Formel 1 beginnt wieder  mit ihren Überseerennen und läutet damit die Endphase der Saison ein. 5 Rennen sind noch zu fahren und der Formel 1 Tross wird dabei über 30.000 km zurücklegen. Die Meisterschaft ist weiterhin sehr spannend und nun geht es hinein in die Nacht von Singapur, eine Strecke, die schon im ersten Rennen (negative) Geschichte schrieb.

Wer erinnert sich nicht, 2008 an den nach einem Fahrfehler aussehenden Dreher und darauffolgenden Unfall von Nelson Piquet Junior, wo man sich dachte: Die Safetycarphase kommt jetzt aber günstig für Fernando Alonso. Der Rest der Geschichte sollte bekannt sein. Aber zurück in die Gegenwart: Die Strecke gibt es erst 2 Jahre und sie hat 2 Eigenschaften, die viele Stadtkurse besitzen: Sie ist schnell, aber es gibt leider wenig Überholmöglichkeiten. Dafür sind die Auslaufzonen für einen Stadtkurs sehr großzügig.

Die 2 bisherigen Rennen waren jetzt nicht grad das Beste was die Formel 1 zu bieten hat, aber dieses Jahr schaffte man es ja bis auf Monza und Bahrain eigentlich immer gute Rennen auch auf tendenziell langweiligen Strecken hin zu bekommen. Und selbst wenn das Rennen langweilig ist, die Bilder aus Singapur sind einfach nur toll, wie die Autos mit 300 durch die “Lichterstraßen” jagen. Was man dort temporär aufbaut ist schon sehr beeindruckend: 1485 Scheinwerfer werden aufgestellt plus 13 Generatoren ergibt den Stromverbrauch einer Kleinstadt. Die Strecke ist etwas über 5 km lang und besteht zu 70% aus öffentlichen Straßen. Und nun das Wichtigste: Ab diesem Jahr gibt es dekorierte Mauern und Auslaufzonen, darauf hat die Welt gewartet. Weiter Gas geben →

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Formel Eins: Analyse GP Monza 2010

Ferrari hat sich zurück gemeldet, Hamilton eine sichere WM-Führung weggeworfen und bei Red Bull hat man offenbar magische, sich selbstheilende Bremsen.

Wirklich viel los war auf der Strecke in Monza ja nicht, aber es war trotzdem ein sehenswerter Grand Prix. Überholmanöver gab es zwar, aber die entscheidenden Momente konnte man an der Box beobachten. Ein “strategischer Leckerbissen” war das Rennen, und das aber auch nur für die wirklich Eingeweihten. Denn es war schwer zu verstehen, warum manche Entscheidungen getroffen wurden, oder warum es Vettel gelang mit einer Strategie nach vorne zu fahren, die so gar nicht hätte funktionieren sollen. Am Ende brachten die unterschiedlichen Herangehensweisen aber ein Ergebnis zusammen, dass die WM so richtig spannend macht. Die geht nun in den Überseerennen erst richtig los.


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Formel Eins: Analyse Spa 2010

Der Regen hielt sich in Belgien in Grenzen und würfelte das Feld nur in Maßen durcheinander. Red Bull muss sich Gedanken machen, was man jetzt mit Vettel anstellen möchte.

Das McLaren mit den gemischten und kühlen Bedingungen in Spa am besten zurecht kam, zeichnete sich schon am Freitag ab. Auch das Red Bull nicht das beste Wochenende habe würde, war schnell klar, und so kam die Pole von Webber etwas überraschend. Noch überraschender war allerdings die Tatsache, dass Vettel am gesamten Wochenende relativ schlecht unterwegs war. Aus irgendwelchen Gründen schien er ausgerechnet auf der Fahrerstrecke größere Probleme zu haben. Ob es an einer schlechten Abstimmung lag oder daran, dass Red Bull auf Grund der neuen Flügeltests der FIA doch etwas verändern müsste, ist schwer zu sagen und wird sich wohl auch erst auf den Strecken zeigen, die mehr Downforce verlangen, was Singapur sein wird. Aber auch ansonsten machte Vettel einen angeschlagenen Eindruck.


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Ferner liefen: Die Newshappen

// Sommerpause in der Formel Eins – das bedeutet auch relativ wenig Nachrichten. Die Teams sind gezwungen, die Fabriken zu schließen, alle Mitarbeiter haben Urlaub und sind nicht im Büro. Das bedeutet zwar nicht, dass man nicht weiter forscht, denn was so ein Mitarbeiter zu Hause macht, kann man nicht wissen (*hüstel*), aber tatsächlich arbeiten kann man kaum. Die einzig nennenswerten Gerüchte gibt es weiter um Renault und den zweiten Platz neben Kubica. Petrov hat, in meinen Augen, keine schlechte Saison abgeliefert. Immerhin war er auch in der GP2 nicht gerade ein Überflieger und dafür hat er sich wacker gehalten. Seit Wochen geht aber das Gerücht rum, dass Renault ihn los werden möchte. Angeblich hat man ihm ein Ultimatum gestellt, das beinhaltet, dass er bis Ende September ein paar nennenswerte Ergebnisse einfahren muss, sonst darf er gehen. Bereit stehen gleich drei Deutsche: Nick Heidfeld, Adrian Sutil und Timo Glock. Heidfeld würde gerne mal wieder Rennen fahren, Glock ist unglücklich bei Virgin, wo es nicht voran geht und Sutil würde ich endlich gerne mal gegen einen Top-Piloten versuchen. Ich denke aber, dass Petrov am Ende bleiben wird. Zum einen ist der russische Markt für Renault zu wichtig, zum anderen hilft es dem Team auch nicht, wenn man alle paar Monate den zweiten Fahrer wechselt. Ich vermute mal, dass man Petrov und sein Management einfach etwa unter Druck setzen möchte.
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Formel Eins: Analyse Quali Ungarn 2010

Man hatte ja noch gedacht, dass die Ferrari erst in Q2 so richtig zeigen, was sie können. Doch dann legte Red Bull noch weiter zu.

Die Gesichter nach der Quali waren überall lang. Sehr, sehr lang und bei einigen sah man eine gewisse Fassungslosigkeit. Red Bull knallte Zeiten hin, die einfach überirdisch waren. Ferrari, in Hockenheim nur um 2 Tausendstel an der Pole gescheitert, wurde von Vettel um sage und schreibe 1.2 Sekunden abgehangen. McLaren verlor Button schon in Q2 und auch ein wild fahrender Hamilton bekam 1.8 Sekunden Rückstand aufgebrummt. Renault, in den freien Trainings noch gut unterwegs, lagen am Ende über 2 Sekunden zurück. Und das auf der winkeligen, kleinen Strecke in Ungarn. Red Bull kann sich morgen vermutlich nur selber schlagen.

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