Posts Tagged ‘Kevin Harvick’

NASCAR: Vorschau Chicagoland 2011 / Chase

Posted 16 Sep 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach 26 Saisonrennen beginnt an diesem Wochenende auf dem Chicagoland Speedway die Meisterschaftsentscheidung der obersten NASCAR-Liga. Im „Chase for the Sprint Cup“ wird über zehn Rennen unter zwölf Fahrern der Titel ausgefahren. In dieser Vorschau werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Teilnehmer sowie das Format.

Der Beginn des diesjährigen „Chase for the Sprint Cup“ findet 2011, anders als noch in den vorherigen Saisons, auf dem Chicagoland Speedway statt. Bisher wurde der Anfang vom Ende immer auf dem New Hampshire Motor Speedway ausgetragen, doch wegen eines der seltenen Kalender-Realignments rutschte Loudon an die zweite Stelle, um Platz für Chicagoland zu machen. Für die neue Playoff-Strecke verließ übrigens Fontana den Chase, dessen Termin gleich komplett aus dem Kalender gestrichen wurde. Der Chicagoland Speedway ist noch nicht lange in der NASCAR vertreten, da er erst 2001 fertiggestellt wurde. Somit findet auf dem 1,5-Meilen-mächtigen Intermediate-Oval erst das elfte Cup-Rennen seiner Geschichte statt. Weitere Informationen zur Strecke finden sich wie gewohnt im oben verlinkten Detail-Artikel, dieser Blog-Eintrag soll sich dagegen eher mit dem Grund des Besuchs in Illinois beschäftigen.

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NASCAR: Analyse Richmond September 2011

Posted 13 Sep 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Vor Richmond = Nach Richmond, denn an der Liste der Chase-Teilnehmer hat sich am Wochenende nichts mehr geändert. Sowohl Tony Stewart als auch Dale Earnhardt Jr und Denny Hamlin schafften als letzte Fahrer den Cut für die Playoffs. Gewonnen hat unterdessen Kevin Harvick, obwohl kurz vor Schluss Jeff Gordon wie der sichere Sieger aussah!

Ein ganz simpler Faktor bestimmte in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Renngeschehen maßgeblich und sorgte am Ende dafür, dass Kevin Harvick anstatt Jeff Gordon in die Victory-Lane fuhr: Cautions – und zwar ohne Ende! Für ganze 15 Gelbphasen reichte es in bester Shorttrack-Manier auf dem Richmond International Raceway, was sogar den bisherigen Rekord egalisierte. Doch während der Löwenanteil dieser Hausnummer kurioserweise in den ersten drei Vierteln des Rennens aufaddiert wurde, ging die Schlussphase relativ ruhig und unfallfrei über die Bühne. Lediglich zwei weitere Cautions in den letzten 100 Runden sorgten nicht zuletzt durch ihr Timing für eine Vorentscheidung im Rennen.

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NASCAR: Vorschau Bristol August 2011

Posted 26 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Drei Nachtrennen trennen die Sprint-Cup-Piloten noch vom Meisterschaftsendspurt in diesem Jahr. Doch für den Chase muss man sich auch erstmal qualifizieren und auf dem Bristol Motor Speedway wird an diesem Wochenende das nächste Kapitel in diesem Buch geschrieben. ServusTV überträgt dabei wieder LIVE in der Nacht von Samstag auf Sonntag!

Der Bristol Motor Speedway ist schon etwas ganz Besonderes: Wenn auf einem Mini-Oval mit einer Länge von nur gut 800 Metern 43 NASCAR-Boliden unterwegs sind, dann beben die 160.000 Zuschauer fassenden Tribünen gewaltig. Um ansprechende Rennaction auf dem Shorttrack bieten zu können, müssen die beiden 180°-Turns der nur Stadion-großen Strecke einiges an Banking aufweisen. Ca. 30° Kurvenüberhöhung sorgen immerhin noch für Geschwindigkeiten von Minimum 150 km/h in den Turns, was dem Oval den Spitznamen „The world’s fastest half-mile“ einbrachte. In der oben verlinkten Streckenbeschreibung sind die Besonderheiten des Bristol Motor Speedway noch etwas genauer beschrieben.

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NASCAR: Analyse Charlotte Mai 2011

Posted 31 Mai 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Kevin Harvick sicherte sich im Coca-Cola 600 seinen dritten Saisonsieg und kam dabei, wie schon bei den ersten beiden Fahrten in die Victory Lane, augenscheinlich aus dem Nichts. Auch im NASCAR-Teil des Super-Wochenendes gab es einen großen Verlierer, denn Dale Earnhardt Jr ging in der letzten Kurve der letzten Runde in Führung liegend der Sprit aus!

Wer am Sonntag gegen Mitternacht nach den spannenden Klassikern von Monaco und Indianapolis noch für eine weitere Runde wach geblieben ist, der wird es wahrscheinlich nicht bereut haben. Zwar ging ein Großteil des Rennens mit längeren Ausdauerfahrten unter Grün über die Bühne, aber das war ja beim längsten Meisterschaftslauf der NASCAR-Saison immerhin angekündigtes Programm. Wer dann auch noch bis zum Ende durchgehalten hat, der wurde mit einem spannenden Finish belohnt. Ich bin dummerweise leider ca. fünf Runden vor Schluss eingeschlafen und wurde gegen Ende von Kevin Harvicks Zeremonie in der Victory Lane wieder kurz wach. Die Frage, welche ich mir sofort stellte, war die übliche zu den Themen Harvick und Rennsiege: Where the hell did he come from? Weil ich dann vor der Arbeit noch etwas Schlaf kriegen wollte, schaltete ich den Rechner aus und bekam dabei ein wichtiges Detail erst gar nicht mit: Fast hätte Dale Earnhardt Jr das Rennen gewonnen, rollte jedoch kurz vor dem ersehnten Ziel ohne Benzin aus!

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Ferner liefen: Die Newshappen

Posted 11 Mai 2011 — by DonDahlmann
Category Motorsport

// Michael Schumacher hat mal wieder einen zähen Start in die Saison. Sein Rennen in der Türkei war geprägt von schlechten Entscheidungen, ruppiger Fahrweise und einer Klatsche in der Qualifikation, als er 1 Sekunde gegenüber Rosberg verlor. Nach der Quali war Schumacher ratlos, später stellte sich heraus, dass er in Turn 1 etwas von der Linie gerutscht war. So ein Fehler passiert jedem mal, aber es fällt doch auf, dass Schumachers Fehlerquote sehr hoch ist. Vorbei die Zeit, in der er fehlerlos seine Runden zog und schon ein leichter Slide Ausgangs einer Kurve für hoch gezogene Augenbrauen sorgte. In den britischen Medien, die traditionell schlecht auf Schumacher zu sprechen ist, sieht man die “Götterdämmerung” eingeleitet. Joe Saward schriebt “In the end one gets no choice as an F1 driver. You have to face up to the realities that you cannot beat age. Some go on deluding themselves that they could still do it and blame others for pushing them out. Others are smarter and get on with their lives. ” Und auch James Allen meint: “He probably accepts that due to his age and time out of racing he’s a few tenths slower than Rosberg, but the Mercedes could turn out to be a contender this year and you can always tell when a driver gets a sniff that there may be a chance to do something special. Schumacher needs a podium at the least to make the comeback worthwhile, to give it some real justification.”
Nach dem Rennen in der Türkei wirkte Schumacher niedergeschlagen und fast deprimiert. Er sprach davon, dass ihm momentan der Spaß am Fahren fehlen würde, was angesichts seiner momentane Chancenlosigkeit auch nicht weiter verwundert. Gleichzeitig werden Gerüchte laut, dass man bei Mercedes schon für die Zukunft plant. Paul di Resta oder Nico Hülkenberg stehen als Nachwuchstalente bereit, nachdem Rosberg in den letzten 18 Monaten gezeigt hat, dass er der Teamleader sein kann. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Don

// Pitpass hat sich die Unternehmensverhältnisse der Formel Eins noch mal genau angeschaut und ist auf ein Unternehmen namens “Delta Prefco” gestossen. Der Autor stochert etwas im Nebel herum, vermutet aber, dass es sich um eine Schlüsselgesellschaft handelt, die außerhalb der normalen Beteiligungen der CVC steht. Die Vermutung, dass die CVC im Prinzip nur eine leere Hülle in den Händen hält und Bernie die Rechte an der F1 über diverse weitere Firmen verteilt hat, wird auch von Pitpass geteilt. Don

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NASCAR: Analyse Darlington 2011

Posted 10 Mai 2011 — by DonDahlmann
Category NASCAR

In welcher Rennserie kann ein Underdog aus einem leicht unterfinanziertem Team noch gewinnen? In der NASCAR, wie Regan Smith am Wochenende gezeigt hat.

Ein bisschen sensationell ist die Sache schon. Furniture-Row-Racing gehört jetzt nicht zwingend zu den Team, die man oft vorne sieht. Aber der Kurs in Darlington, der unter dem Beinamen “to tough to tame” läuft, machte diesem Zusatznamen mal wieder alle Ehre. Es flogen die Fetzen, und das nicht nur, weil Brian Vickers einen der kuriosesten Unfälle seit Ewigkeiten hatten, sondern auch weil nach dem Rennen fast zu viel los war, wie auf der Strecke. Denn die beiden durchaus als Heißsporne bekannten Kyle Busch und Kevin Harvick gerieten ebenso aneinander, wie vor dem Rennen Ryan Newman und Juan Pablo Montoya, die sich angeblich bei einer “Aussprache” am Freitag wortwörtlich in den Haaren gelegen haben sollen. Die NASCAR bezeichnete das Ergebnis der Aussprache als “unglücklich”, beide Fahrer wollten sich nicht so recht äußern. Offenbar sind bei einigen Fahrern die Nerven etwas angespannt.

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NASCAR: Vorschau Richmond April 2011

Posted 29 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das neunte Saisonrennen beschließt an diesem Wochenende das erste Viertel des Jahres. In Richmond findet dabei das bereits dritte echte Shorttrack-Rennen nach Bristol und Martinsville und außerdem die erst zweite Flutlichtschlacht nach Texas statt. Die vier Ausgaben seit 2009 hat Joe Gibbs Racing dominiert, kann Denny Hamlin also endlich in die Gänge kommen?

Drei Monate oder ein Vierteljahr ist die NASCAR-Saison nun schon alt, wenn auf dem Richmond International Raceway Saisonrennen Nummer 9 von 36 ansteht. Damit ist die Orientierungsphase abgeschlossen und jetzt gilt es, die verbliebenen Probleme endlich auszumerzen bzw. weiterhin konstant Top10-Ergebnisse einzufahren, möchte man das „Race to the Chase“ zur Halbzeit der Saison dann aus einer komfortablen Position in Angriff nehmen. Hierbei denke ich besonders an Denny Hamlin, Jeff Burton und Joey Logano, die in Richmond eine gute Vergangenheit hatten, 2011 aber bisher noch nicht in einen vernünftigen Fluss gekommen sind. Das dritte echte Shorttrack-Rennen des Jahres auf dem 0,75 Meilen langen D-shaped-Oval läutet über dies eine zweiwöchige Nachtschicht im Sprint Cup ein, denn in Richmond und Darlington wird unter Flutlicht gefahren. Zur Orientierung: Daraufhin folgt dann Dover zur gewohnten Zeit am Sonntag, bevor das All-Star-Weekend (ebenfalls nachts) und das Coca-Cola 600 (spät am Sonntag) anstehen!

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NASCAR: Analyse Talladega April 2011

Posted 19 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Wie erwartet wurde die Restrictor-Plate-Schlacht von Talladega eine mordsmäßige Lotterie, welche eigentlich jeder der 43 Starter hätte gewinnen können. Dabei wurde es jedoch keinesfalls langweilig, zumal das wahnsinnige Finish den engsten Zieleinlauf in der Geschichte der elektronischen Zeitmessung egalisierte, den Jimmie Johnson knapp für sich entschied.

Kurzfristige Four-Wides hatte man auf dem Talladega Superspeedway ja schon des Öfteren gesehen, doch noch nie im Endspurt um den Sieg. Acht Wagen, von denen sechs innerhalb von einer Zehntelsekunde einliefen, prügelten sich ohne Crash und jederzeit fair um den Einzug in die Victory-Lane. Dass es dabei nicht gekracht hat, war eigentlich ein Wunder. Zusammenhängen könnte es mit der neuen Praxis der Two-Car-Trains, die sich nun auch auf dem anderen Restrictor-Plate-Oval endgültig durchgesetzt hat. Denn zwar fahren die Wagen nun insgesamt enger zusammen, aber eben immer nur paarweise, was die Lücke im Feld für querschießende Wagen deutlich größer macht. Der gefürchtete Big-One blieb am Ende aus, doch trotzdem mussten einige Piloten verfrüht den Heimweg antreten. Nicht so Jimmie Johnson, der in Talladega sein erstes Saisonrennen 2011 gewann.

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NASCAR: Vorschau Texas April 2011

Posted 08 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

An diesem Wochenende steht auf dem Texas Motor Speedway eine Premiere in doppelter Hinsicht an, denn der siebte Saisonlauf von Samstag auf Sonntag ist nicht nur das erste Nachtrennen 2011 um Meisterschaftspunkte, sondern auch das erste NASCAR-Nachtrennen in Texas überhaupt.

Der Texas Motor Speedway ist einer der „neueren“ Strecken im NASCAR-Kalender, denn der Sprint Cup fährt erst seit 1997 auf dem Intermediate Oval in Fort Worth. Während die IndyCars dort schon länger ihren Saisonlauf am späten Abend abhalten, stellt das diesjährige Frühjahrsrennen der NASCAR in Texas eine Flutlicht-Premiere dar. Zudem ist das siebte Rennen des Jahres 2011 erst das zweite nach Las Vegas auf einem 1,5-Meilen-Oval, auf welchen ein Löwenanteil der Saison ausgetragen wird. Normalerweise gibt es auf solchen Strecken ja immer gewisse Favoriten, doch Texas lässt sich da nur schwerlich einordnen.

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NASCAR: Analyse Martinsville April 2011

Posted 05 Apr 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Die Martinsville-Serie ist gebrochen! Am Ende waren es weder Jimmie Johnson noch Denny Hamlin, die in die Victory Lane einbiegen konnten. Auch die Lap-Leader Kyle Busch, Clint Bowyer und Jeff Gordon mussten passen, denn Kevin Harvick kam sechs Runden vor Schluss, ähnlich wie in Fontana, mal wieder aus dem Nirgendwo und stahl Dale Earnhardt Jr den Sieg.

Am Sonntag dominierten vorerst ganz andere Fahrer die 500 Runden von Martinsville und auch Denny Hamlin und Jimmie Johnson waren nicht gänzlich ohne Siegchance. Doch nach dreieinhalb Stunden voller Blechschäden resultierend in elf Cautions und einer roten Flagge war am Ende plötzlich Kevin Harvick zur Stelle und holte sich den Erfolg von einem zunächst überragenden Kyle Busch sowie Dale Earnhardt Jr, der fast seine sieglose Periode durchbrechen konnte. Weil die Gelbphasen das Rennen doch arg zerpflückt haben und dazwischen in ein paar längeren green-flag-runs eher Überleben angesagt war, lässt sich der Tag nicht ganz so einfach zusammenfassen. Statt einer linearen Übersicht, werde ich mich dieses Mal daher eher auf die einzelnen Fahrer konzentrieren.

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