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F1: Der James Allen Strategiereport – China

Beim GP in China ist eine Menge passiert und es ist wichtig sich die Zeit zu nehmen, genau zu überprüfen, wie genau die Dinge sich entwickelt haben

Der klare Eindruck ist, dass es die Strategie war, die am Sonntag über Sieg und Niederlage entscheiden hat. Bei den ersten Rennen konnte man noch einen unterschiedlichen Mix an Strategien sehen, auch wenn die erstern Drei auf die gleiche Strategie gesetzt hatten. In China konnte man zum ersten Mal verschiedene Strategien sehen und sie zeigten, wie genau man seine Entscheidungen in diesem Jahr treffen muss.

Ein weiterer interessanter Unterschied im Vergleich zu den anderen beiden Rennen war, dass vier schnelle Wagen außerhalb ihrer normalen Startposition ins Rennen gingen: Webber von P18, Heidfeld von P16, Schumacher von P14 und Petrov von P10. Das bedeutete, dass beide Toro Rosso und die Force India waren um die Top Ten herum platziert, aber es zeigte sich, dass es schwer wurde, die Positionen zu halten, weil das DRS und die Pirelli Reifen den schnelleren Wagen die Möglichkeit gaben, durchs Feld zu fahren.
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Formel Eins: Analyse GP China 2011

Was für ein Rennen! Selten hat man so viele unterschiedliche Strategien, Überholmanöver und Dramen auf der Strecke gesehen, wie beim Rennen in China. Aber nicht für alle lief das Rennen wirklich gut.

0,7 Sekunden. Das war der Abstand, den Sebastian Vettel in der Qualifikation herausfahren konnte und nach der Quali meinte er noch, dass es relativ leicht gewesen sei. Doch im Rennen sah die Sache plötzlich anders aus, sein überlegener Speed war plötzlich nicht mehr da und McLaren konnte mittels eines guten Strategie den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren. Doch die wahre Stärke des Red Bull blieb nicht verborgen. Mark Webber machte klar, dass der RB7 auch ohne KERS immer noch mehr drauf hat, als die meisten anderen Rennwagen. Seine Fahrt von Platz 18 auf den dritten Podiumsplatz war beeindruckend und das Red Bull trotz der Probleme immer noch auf P2 und P3 einlaufen konnte zeigt, dass sich so viel nicht verändert hat. Dennoch sind McLaren und auch durchaus Mercedes ein Stück näher gekommen. In tiefen Problemen stecken dagegen Ferrari und vor allem Williams.

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Formel Eins: Vorschau GP China 2011

Zwei Läufe innerhalb von einer Woche bedeutet für die Teams einen enormen Stress und normalerweise sieht man dann an den Wagen kaum Veränderungen. Das ist in diesem Jahr anders.

Der GP von Malaysia ist noch nicht ganz verarbeitet, da steht schon der Lauf in China auf dem Programm, der in diesem Jahr in das Frühjahr gerutscht ist. Die meisten Mitarbeiter sind in Malaysia geblieben oder schon in China, ein Rückflug macht da wenig Sinn und belastet vor allem die Fahrer zu stark. Einige machen sich aber die Mühe, vor allem von McLaren und Ferrari hört man, dass etliche Techniker nach Europa geflogen sind, die Taschen voller Daten. Grund für die Reisefreudigkeit: McLaren will wohl in China einen komplett neuen Unterboden einsetzen, der auch einen noch mal veränderte Auspuffluftführung hat. Bei Ferrari gibt es allerdinds wohl handfestere Probleme. Offenbar gibt stimmen die Messdaten nicht, die der Windkanal ausgeworfen hat, nicht mit jenen, die man auf der Strecke hat. Wenn das stimmen sollte, dann hat Ferrari ein riesen Problem.

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Formel Eins: Analyse GP Malaysia 2011

Es gab keinen Regen in Sepang und so konnten die Teams zum ersten Mal sehen, wo ihre Wagen wirklich stehen. Und das Ergebnis wird den meisten nicht gefallen. Red Bull ist dagegen selbst ohne KERS nicht zu schlagen.

Als Sebastian Vettel nach dem Rennen aus dem Wagen, war er nass geschwitzt, aber nicht er sah relativ frisch aus. Nach 56 Runden bei brütender Hitze schien er locker, gelöst und freudig entspannt. Kein Wunder, zum einen hatte er gerade das Rennen gewonnen, zum anderen gab im Rennen keinen Moment, in dem er nicht Herr der Lage war. Vettel cruiste zwar nicht zum Sieg, dafür musste er zu sehr auf Reifen und Konkurrenz aufpassen, aber wie viel Luft er noch nach oben hatte, zeigt ein Rundenzeitenvergleich mit Mark Webber, der seinen RB7 wegen des schlechten Starts deutlich mehr ausquetschen musste. Während Vettels beste Rundenzeit eine 1.41.539min war, zeigte Webber in Runde 46 mit neuen Reifen und leeren Tank eine 1.40.571min. Wohl gemerkt ohne KERS, das wäre also noch schneller gegangen. Vettel hätte also deutlich zulegen können. Die Konkurrenz hält sich mit Durchhalteparolen über Wasser.

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Formel Eins: Quali-Analyse GP Malaysia 2011

Wenn es geregnet hätte, dann wäre der Text wohl nicht entstanden. Aber so hatte die Formel Eins endlich ihren ersten richtigen Vergleichstest auf einer Standard-Strecke.

Überraschend ist das Ergebnis nicht, wenn man sich nur die Positionen auf dem Papier anschaut. Doch ein Blick auf die Zeiten verrät das ganze Glück und Elend der Top 5 Teams. Das Vettel es so schwer haben würde den RB7 auf Pole zu stellen, war über das Wochenende nicht zu erahnen. Zwar war McLaren in allen freien Sessions durchaus auf Augenhöhe mit den Red Bull, doch die hatten immer einen relativ schwachen zweiten Sektor. Und genau dort ist der Bereich mit den schnellen Passagen, bei dem sich die Tankfüllung besonders bemerkbar macht. Die Vermutung war, dass die Bullen ihre schnellen Zeiten immer noch mit jede Menge Sprit im Tank gefahren haben. Das stimmte wohl auch, doch am Ende kam raus, dass McLaren genauso gepokert hatte. Hamilton und Vettel waren quasi gleich schnell.

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Formel Eins: Analyse GP Australien 2011

Sebastian Vettel startet in die neue Saison, wie er die alte beendet hat: Mit einem Sieg. Seine Dominanz in Australien war überragend, aber das galt nur seinen Red Bull. Beide Sauber wurden nach dem Rennen disqualifiziert.

Das erste Rennen einer neuen Saison ist immer etwas Besonderes, auch wenn es nicht gerade zu den besten Läufen gehört. So war es auch in Australien, denn an der Spitze gab es nicht mal am Start die Frage, wer auf den ersten Platz liegt. Sebastian Vettel kam direkt gut weg und während sich hinter ihm der Verkehr staute. Im Grunde kam Vettel nur einmal kurz unter Druck, als Hamilton hinter ihm nach 10 Runden leicht aufholte, und die Lücke auf 2.5 Sekunden schließen konnte. Doch nach den ersten Stopps hatte Vettel schnell seinen 10 Sekunden Vorsprung, den er bis zum Schluss verwaltete. Das bemerkenswerte an Vettels Start war aber der Umstand, dass Red Bull KERS schon am Freitag ausgebaute hatte, weil das System Probleme machte. Vettel hatte seine Pole und sein Rennen also ohne KERS gewonnen, was ja immerhin bis zu 3 Zehntel pro Runde bringen kann. Für Red Bull lief es aber nicht nur gut, denn Mark Webber kämpfte mit einem Wagen, der bei weiten nicht so gut ging. Richtig Ärger gab es für Sauber nach dem Rennen.

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Formel Eins: Quali Analyse GP Australien 2011

“Boom”. Das beschreibt das Ergebnis der Qualifikation in Australien wohl am genausten. Red Bull war eine Klasse für sich und seine schnellste Runde fuhr Vettel auch noch ohne KERS. Weil er kein richtiges an Bord hatte.

Nach der ersten Qualifikation des Jahres gab es nur zwei zufriedene Gesichter, der Rest schaute drein, als habe man ihnen gerade gesagt, dass sie es eh mit dem Weltmeistertitel vergessen können. Nur Vettel und Hamilton blickten zufrieden in die Runde. Wobei der Brite vermutlich deswegen so erleichtert wirkte, weil er der einzige war, der Vettel halbwegs folgen konnte. Mclaren hat aus der Großbaustelle MP4-26 innerhalb von zwei Wochen ein wirklich gut gehendes Auto gezaubert, weil man einen großen Teil der experimentellen Neuentwicklungen wieder aus dem Wagen geschmissen hat. Doch außerhalb von Reihe Eins herrschte fast ausschließlich großer Katzenjammer. Webber, dem Vettel fast 9 Zehntel abgenommen hatte, wirkte zerknirscht, Alonso wusste nicht so wirklich, was er zu den 1.4 Sekunden Rückstand sagen sollte und bei Mercedes verstand man die Welt nicht mehr. Doch trotz der großen Abstände könnte das Rennen enger werden.

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Formel Eins: Vorschau GP Australien 2011

Die Zeit des Wartens ist vorbei, die lange Winterpause geht endlich zu Ende. Ab Freitag geht der Zirkus der Formel Eins wieder auf die Reise und die Saison verspricht sehr abwechslungsreich zu werden.

Die Saison 2011 bringt einige Neuerungen in die Formel Eins, die zum einen nicht unumstritten sind, zum anderen kann man die altbekannten strategischen Lösungen während eines Rennens komplett vergessen. Schuld daran sind die neuen Pirelli Reifen, die auf Wunsch der FIA nicht mehr den Holz-ähnlichen Charakter der Bridgestone Pneus haben. Wunsch der FIA war es, dass man mit den Reifen nicht mehr ein ganzes Rennen durchfahren kann, so wie Button, Vettel und Webber das im letzten Jahr gezeigt habe. Auch wollte man wieder einen weiteren Boxenstopp haben und so hat Pirelli Reifen entwickelt, die eine ganze besondere Charakteristik haben. Denn sie bauen nicht langsam ab, sondern schlagartig und genau das wird den Teams jede Menge Kopfzerbrechen bereiten.

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Formel Eins: Barcelona Test Tag 2

Heute konzentrierten sich fast alle Teams auf die Simulation einer Grand Prix Distanz. Sollten die Zeiten “echt” sein, hat Mercedes ein Problem.

Schwerstarbeit für die Teams heute in Barcelona. Bei den meisten standen Long Runs auf dem Programm und man testete verschiedene Setups. Wie immer sind die Zeiten mit Vorsicht zu geniessen. Wie man im letzten Jahr gesehen hatte, als Williams und Sauber sehr konstant und schnell waren, bedeuten die Zeiten nicht wirklich viel. Noch mal der Hinweis: Wir wissen nicht mit welchen Reifen die Teams unterwegs waren, wie viel Sprit an Bord war, ob man KERS oder das neue Heckflügelsystem genutzt hat und welche Abstimmungsvarianten gewählt wurden. Es ist halt die übliche Kaffeesatzleserei der Zeiten, aber zumindest gibt es wieder ein paar Zweifel, was die Form von Mercedes angeht.

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Formel Eins: Jerez Test Tag 4 & Fazit

Der letzte Testtag brachte wenig Neuigkeiten und nur die Erkenntnis, dass alle Teams wohl kräftig mauern.

Vier Tage wurde in Jerez am Stück getestet, doch die Beobachter tappen immer noch im Dunkeln. Bis gestern dachte man noch, dass man eine ungefähre Hackordnung erkennen würde können, heute machte Barrichello aus diese Vermutung Kleinholz. Er legte nicht nur schnellste Zeit des Tages sondern auch der gesamten vier Testtage hin, was für ein wenig Stirnrunzeln sorgte, zumal Williams in den letzten Tagen von diversen technischen Problemen gebeutelt wurde. Glatte 5 Zehntel war er schneller als die bisher beste Zeit von Schumacher, was schon ein Statement ist. Vermutlich kann man zumindest die bisher schnellsten Zeiten der Teams allesamt vergessen, denn wenn Williams 1.19m fahren kann, sollte es vorne noch mal 1 bis 2 Sekunden schneller gehen. Interessant wird es aber, wenn man sich die Übersicht aller Bestzeiten anschaut.

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