Das Rennen in Baltimore war nicht gerade sonderlich spannend in der LMP1, dafür ging es in der GT-Klasse zu Sache.
Eigentlich war das Rennen in der LMP1 schon vor dem Start vorbei. Das Muscle Milk Team hatte massive Probleme mit dem Aston Martin und musste die gesamte Elektrik wechseln. Das meint nicht ein paar Boxen, sondern die gesamte Verkabelung. Und das über Nacht. Man konnte nicht eine Runde fahren und eigentlich lief der Wagen erst in der Aufwärmrunde zum Rennen. Damit war klar, dass man nicht viel würde ausrichten können. Aber die Strecke war auch nicht wirklich für die LMP1 gemacht. Zwar durchaus schnell, litten die Prototypen sehr unter den Bodenwellen und Asphaltübergängen. In einigen Passagen waren die GT-Wagen klar schneller und während der Gelbphasen gelang es Bill Auberlen wegen der verschobenen Boxenstopps sogar kurz die Gesamtführung zu übernehmen. Überhaupt – in der GT-Klasse gab es ein paar Überraschungen.







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