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	<title>RacingBlog &#187; Jimmie Johnson</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>NASCAR: Analyse Martinsville Oktober 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 07:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Chase for the Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmie Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Martinsville Speedway]]></category>
		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer Talladega am letzten Wochenende schon unübersichtlich fand, der dürfte in Martinsville am Sonntag nicht schlecht über insgesamt 18 Cautions gestaunt haben. Die letzte Gelbphase wurde Jimmie Johnson zum Verhängnis, denn dort verlor er seinen bereits sichergeglaubten Sieg auf den letzten Metern noch an Tony Stewart.

18 Cautions hatte Martinsville zu bieten und schrammte damit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer Talladega am letzten Wochenende schon unübersichtlich fand, der dürfte in Martinsville am Sonntag nicht schlecht über insgesamt 18 Cautions gestaunt haben. Die letzte Gelbphase wurde Jimmie Johnson zum Verhängnis, denn dort verlor er seinen bereits sichergeglaubten Sieg auf den letzten Metern noch an Tony Stewart.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMC8yNDEwODEuanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-19460" title="241081" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/241081-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>18 Cautions hatte Martinsville zu bieten und schrammte damit nur um drei Exemplare an der Rekordmarke von 21 vorbei. Das war allerdings nurmehr Glück, denn wenn NASCAR es ganz genau genommen hätte, wäre die maximale Anzahl von drei Verlängerungen am Ende auch noch erreicht worden. In der Schlussphase drehten sich in den letzten drei Runden noch mehrere Fahrer von der Strecke, doch die Offiziellen ließen sich nach fast vier Stunden nicht mehr beirren und zogen die Nummer durch. <strong>Jimmie Johnson</strong> hätte sich wohl gewünscht, dass NASCAR schon vor der letzten Caution zu diesem Entschluss gekommen wäre, denn ausgerechnet die verhagelte ihm das Rennen:</p>
<p><span id="more-19447"></span></p>
<p>25 Runden vor der Zielflagge drehte <strong>Kurt Busch</strong> den Chevy von <strong>Ryan Newman</strong> um und setzte damit die Serie der zahlreichen neu-geknüpften Freundschaften an diesem Tag fort. Erst kurz zuvor hatte <strong>Tony Stewart</strong> sich an <strong>Jeff Burton</strong> vorbeigekämpft und trat nun die direkte Verfolgung von Spitzenreiter Jimmie Johnson an. Letzterer lag zu diesem Zeitpunkt bereits 37 Umläufe in Führung und war auf einem guten Wege, sich mit einem Sieg wieder in die Meisterschaftsentscheidung einzubringen. Johnson hatte die Spitzenposition übrigens <strong>Kevin Harvick</strong> erst in Runde 438 von 500 abgejagt und war nicht der einzige Fahrer, der sich über das Rennen hinweg längere Zeit vorne festbeißen konnte.</p>
<p>Beim vorletzten Restart nach besagter Caution war Smoke zwar zunächst dicht am Hendrick-Chevy von Jimmie Johnson dran, doch der Dauermeister konnte sich direkt absetzen und seine Führung weiter ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem Johnson-Sieg aus, doch dann folgte ein weiterer Auftritt von <strong>Brian Vickers</strong>, welcher gefühlt an mindestens der Hälfte aller Gelbphasen beteiligt war. Die Schätzung erwies sich als nicht so schlecht, denn tatsächlich zerlegte Vickers seinen Red-Bull-Toyota in einem Drittel der Cautions fachgerecht. Dass er dennoch bis zum Ende dabei war, frustrierte in letzter Konsequenz auch Jimmie Johnson, denn Vickers war zum Schluss nur noch auf Rache aus und hätte sich laut Johnson doch lieber aus der Entscheidung raushalten sollen.</p>
<p>Passiert war das Folgende: Nach einem Scharmützel mit <strong>Matt Kenseth</strong> einige Runden zuvor im Rennen war Payback-Time angesagt. Vickers hatte sich im Rennverlauf mit vielen Kollegen anlegt, auch Kenseth hatte wohl irgendwann die Schnauze voll und räumte Vickers im Positionskampf kurzerhand aus dem Weg. Acht Runden vor Schluss war dann Vickers zum Rückschlag bereit und verpasste Kenseth einen Schubser, wobei er sich dummerweise selbst drehte und die letzte Caution des Tages auslöste. Für Matt Kenseth war das ein Rückschlag, nachdem er zuvor selbst längere Zeit in den Top5 unterwegs war und sogar die Meisterschaftsführung von Carl Edwards temporär übernahm.</p>
<p>Insgesamt fiel auf, dass sich die Sprint-Cup-Piloten an diesem Nachmittag in etwa so benahmen, als hätte ihnen der jeweilige Konkurrent im Kindergarten mal in der Sandkiste die Schaufel geklaut. Das „Boys, have at it“-Prinzip funktionierte in Martinsville gar nicht und teilweise hatte man das Gefühl, in den vergangenen Jahren schon mal mehr Respekt untereinander erlebt zu haben. Ich frage mich gerade, ob sich die Good-Old-Boys wie z.B. Dale Earnhardt Sr., Dale Jarrett oder von mir aus auch ein Rusty Wallace dieses Benehmen einiger Fahrer lange gefallen lassen hätten. <strong>Tony Stewart</strong> sagte <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYXNjYXIuY29tL25ld3MvMTExMDMxL2RyaXZlcnMtZnJ1c3RyYXRpb25zLW1hcnRpbnN2aWxsZS9pbmRleC5odG1s" target=\"_blank\">dazu im hier verlinkten Artikel von Mark Aumann bei NASCAR.com</a>, dass sich ein paar ganz Ungeduldige wohl schnell einen Satz heißer Ohren in der Garage eingefangen hätten.</p>
<p>Nun war aber auch Stewart nicht gerade zimperlich, als er sich vehement gegen seine Überrundung durch <strong>Denny Hamlin</strong> wehrte und dabei ebenfalls kurz davor stand, zum Abschuss freigegeben zu werden. Allerdings fand Smoke jedoch ein recht gesundes Maß, was auch der kleinere Zwischenfall mit <strong>AJ Allmendinger</strong> bewies. Stewart sah, dass er den Petty-Fahrer abgedrängt hatte und gab diesem seine Position auf der Strecke zurück. Mit Karma zum Sieg lautete also vermutlich das Motto und dieses war gar nicht so schlecht, denn wenn du alle anderen Wagen beiseite schiebst, wächst zwangsläufig die Anzahl der Fahrer, welche dich in die Mauer befördern wollen.</p>
<p>Somit finden wir uns in der finalen Situation des Rennens wieder: Letzter Restart – drei Umläufe vor Schluss – auf der Innenbahn <strong>Jimmie Johnson</strong> – außen <strong>Tony Stewart</strong>. Es dauerte nur eine Runde, bis Smoke, der Fahrer des Hendrick-Kundenteams, den Werks-Piloten Johnson auf der äußeren Linie (!) überholt hatte. Woher Stewart diesen Speed plötzlich nehmen konnte, wusste er wohl nicht mal selbst, der schiere Wille ist meine Vermutung. Das Überholmanöver war allererste Sahne, zumal er darauf verzichtete, Johnson einfach aus dem Weg zu räumen. Den letztlich unterlegenen Konkurrenten beeindruckte das anscheinend so sehr, dass er sich ebenfalls nur fair an den Konter wagte und Stewarts Chevy bestenfalls einen leichten Schubser verpasste.</p>
<p>Das war allerdings zu wenig und so holte Tony Stewart sich im Chaos der kreiselnden Wagen den dritten Sieg in insgesamt sieben Chase-Rennen 2011 und brachte sich damit nach den Playoff-Premierenerfolgen von Chicagoland und New Hampshire und einem kurzen Leistungsabfall zurück in die Meisterschaftsentscheidung. Der Schlüssel zum Rennen war nach der turbulenten Startphase zunächst Track-Position und später die notwendige Zurückhaltung im Positionskampf, um nicht selbst Opfer eines übereifrigen Kollegen zu werden. Wie immer gehörte auf dem Shorttrack in Martinsville auch das Glück dazu, nicht unschuldig in einen Auffahrunfall verwickelt zu werden.</p>
<p>Die Strategie war am Sonntag mit Ausnahme des ersten Rennviertels so gut wie zu vernachlässigen, denn nur dort erarbeiteten sich einige Fahrer die Führung durch unterschiedliche Reifen- und Benzinsequenzen, bevor das Rennen in einen geregelteren Betrieb überging.</p>
<p>Die meisten Runden führte <strong>Kyle Busch</strong>, der dabei seinen vermutlich letzten Versuch unternahm, wieder auf die Spitzengruppe in der Meisterschaft aufzuschließen. Knapp 40 Runden vor Ende wurde aber auch Busch in den Top10 zuerst Opfer einer der so zahlreichen Karambolagen und danach seiner eigenen Crew. Beim Reparaturstopp vergas der Front-Tire-Changer in der Hektik des nahenden Pace-Cars, das linke Vorderrad richtig zu fixieren, welches Kyle kurz danach unter Gelb auf der Strecke verlor. Sieben Runden Rückstand und Platz 27 lautete das Ergebnis dieses Desasters, welches Busch nun vermutlich um die letzte kleine Chance im Chase gebracht haben dürfte.</p>
<p>Schlimmer erwischte es nur <strong>Matt Kenseth</strong>, welcher wie erwähnt kurz hintereinander in zwei Kollisionen verwickelt war und danach bis auf Rang 31 zurückgereicht wurde. Vor dem Rennen lag er auf Platz 2 in der Meisterschaft hinter seinem Teamkollegen Carl Edwards, welchem er während der 500-Runden-Schlacht ja sogar in der Live-Punktetabelle die Führung abjagen konnte. Der riesige Positionsverlust bedeutet nun nur noch Platz 5 in den Playoffs bei 36 Punkten Rückstand.</p>
<p>Auch <strong>Brad Keselowski</strong> verlor in den letzten Runden noch eine Menge Ränge und Zähler, als er sich beim finalen Restart drehte. Platz 17 im Rennen bedeutet nur noch Rang 4 im Chase mit 27 Punkten Rückstand auf Carl Edwards, der sich trotz eines miesen Handlings gut durchsetzen konnte.</p>
<p>Obwohl es bei <strong>Carl Edwards</strong> nämlich überhaupt nicht lief, erreichte der Tabellenführer mit Platz 9 noch ein knappes Top10-Ergebnis, welches er nach eigener Aussage überhaupt nicht verdient hätte. Aufgrund des Schwächelns der unmittelbaren Konkurrenz mit Ausnahme von Tony Stewart, konnte Edwards die Spitzenposition knapp mit acht Zählern vor besagtem Rennsieger verteidigen.</p>
<p>Ebenfalls Punkte gewonnen hat <strong>Jimmie Johnson</strong>, der nun drei Rennen vor dem Ende der Saison seinen Rückstand um sieben Zähler auf 43 Punkte verkürzen konnte. Wenn Johnson noch die Meisterschaft gewinnen möchte, dann liegt eine ganze Menge Arbeit vor ihm. Womöglich müsste er sogar in Texas, Phoenix und Homestead gewinnen. Unmöglich ist das nicht, doch es wäre eine Wahnsinnsüberraschung. Auf Platz 3 im Chase rückte unterdessen <strong>Kevin Harvick</strong> vor, welcher nach fünf Zählern Gewinn nun 21 Punkte Abstand zu Edwards aufweist.</p>
<p>Mehr als die Top5 bestehend aus Carl Edwards, Tony Stewart, Kevin Harvick, Brad Keselowski und Matt Kenseth bzw. mit Abstrichen Johnson (Top6) würde ich auch nicht mehr für den Titel in Betracht ziehen. Kyle Busch hat mit 57 Punkten Rückstand schon eine Menge Holz angesammelt und müsste pro Rennen ca. 20 Punkte aufholen, was nahezu unmöglich ist. Selbst wenn der Leader einen schlechten Tag erwischt, schafft man doch meist nicht mehr Zugewinn als 10-15 Zähler.</p>
<p>Beim nächsten Rennen in Texas werden dann vermutlich auch die ersten rechnerischen Vorentscheidungen fallen und die ersten Piloten auch mathematisch aus der Entscheidung draußen sein. Bleibt die Punktetabelle auf einem ähnlichen Niveau, sind Edwards und Stewart die Favoriten, doch wir haben in Martinsville gesehen, wie schnell sich die Situation drehen kann. Matt Kenseth kann ein Lied davon singen!</p>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8zM21hcjIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzMzbWFyMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzMzbWFyMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a>.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/01/nascar-analyse-martinsville-oktober-2011/at-martinsville-speedway-on-october-30-2011-in-martinsville-virginia/' title='at Martinsville Speedway on October 30, 2011 in Martinsville, Virginia.'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/241077-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="at Martinsville Speedway on October 30, 2011 in Martinsville, Virginia." title="at Martinsville Speedway on October 30, 2011 in Martinsville, Virginia." /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/11/01/nascar-analyse-martinsville-oktober-2011/attachment/241076/' title='241076'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/241076-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="241076" title="241076" /></a>
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 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=19447" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=19447&amp;md5=54c79e951c5f4678656fb794769834c9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Vorschau Martinsville Oktober 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 06:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur noch vier Rennen verbleiben den letzten Mohikanern im Titelrennen, um die Meisterschaft dingfest zu machen und dazu begibt sich der Sprint Cup von der längsten Strecke in Talladega direkt auf die kürzeste Bahn in Martinsville. In den letzten Jahren war dies das Territorium von Denny Hamlin und Jimmie Johnson, jedoch hat keiner dieser ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nur noch vier Rennen verbleiben den letzten Mohikanern im Titelrennen, um die Meisterschaft dingfest zu machen und dazu begibt sich der Sprint Cup von der längsten Strecke in Talladega direkt auf die kürzeste Bahn in Martinsville. In den letzten Jahren war dies das Territorium von Denny Hamlin und Jimmie Johnson, jedoch hat keiner dieser beiden Fahrer im Chase 2012 noch einen passablen Anschluss an die Tabellenspitze!</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-19387" title="MVS-08-1016 TUMS 500_Fast Relief_new flags" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/10_TUMS_FR_500_C-300x155.jpg" alt="" width="300" height="155" />An diesem Wochenende macht der NASCAR-Tross auf dem <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL25hc2Nhci1mYXEvbmFzY2FyLXN0cmVja2VuL21hcnRpbnN2aWxsZS1zcGVlZHdheS8=" target=\"_blank\">Martinsville Speedway</a> Station, seines Zeichens das kleinste Oval im Kalender. Mit 0,526 Meilen und 12° Banking bewegt sich Martinsville eindeutig in der Kategorie der Shorttracks. Die Strecke verfügt über eine Menge Tradition und wird schon seit den Anfängen des Sports regelmäßig befahren. Zuletzt sicherten sich Denny Hamlin und Jimmie Johnson seit Ende 2006 neun Rennen in Folge zu zweit alle Siege auf der „Büroklammer“, bevor Kevin Harvick im Frühjahr endlich ihre Serie durchbrechen konnte. Doch nicht nur in Martinsville sind die beiden Piloten derzeit abgeschlagen, auch in der Meisterschaft haben Hamlin und Johnson viele Punkte verloren. Bevor wir aber zur Entscheidung in der Meisterschaft kommen, sei zunächst der wichtigste Faktor für das Rennen am Sonntag genannt:</p>
<p><span id="more-19386"></span></p>
<p>Da man das Thema Bremsen in Martinsville nicht oft genug erwähnen kann, zitiere ich an dieser Stelle auch noch einmal aus der Streckenbeschreibung. Dort steht folgende Bewertung:</p>
<blockquote><p><em>Wichtig sind in Martinsville vor allem die Bremsen, die man in den ersten 300-400 Runden doch extrem schonen sollte. 500 Runden unter Volllast halten die später rot-glühenden Scheiben nicht durch, denn es sind immerhin 1000 Bremsmanöver zu absolvieren. Wer nicht nach 400 Runden ins Leere treten will, sollte die richtige Strategie für eine Fahrt durch die engen Turns wählen: Früh vom Gas gehen, den Wagen mit möglichst viel mitgebrachter Geschwindigkeit durch die Kurve rollen lassen ohne dass man auf dem Gas steht und dann kurz nach dem Scheitelpunkt das Gaspedal, soweit es der Grip zulässt, voll auf das Bodenblech drücken. Diese Strategie heißt im Allgemeinen „roll through the center“ und bei den TV-Übertragungen bekommt man diesen Ausdruck auch besonders oft zu hören. All das impliziert erstens die Notwendigkeit von viel mechanischem Grip, um in den Kurven beim Rollen nicht aus der Bahn geworfen zu werden und im Kurvenausgang kein Übersteuern zu erleiden. Zweitens muss der Motor über ein hohes Drehmoment verfügen, um im Kurvenausgang viel Speed mit auf die Geraden zu nehmen; am besten mal auf den Splitter achten, der sich beim Beschleunigen und Bremsen viel hoch und runter bewegt. Die restliche Aerodynamik spielt anders als z.B. in Charlotte in Martinsville keine größere Rolle.</em></p></blockquote>
<p>Anders als in den Jahren zuvor rechne ich an diesem Wochenende übrigens nicht so stark mit <strong>Jimmie Johnson</strong> oder Denny Hamlin, auch wenn ihre Martinsville-Statistik natürlich nahezu makellos ist. Johnson liegt derzeit nicht auf einer Wellenlänge mit seinem Wunder-Crew-Chief Chad Knaus und das Team trägt gerade noch etwas Ballast aus Talladega auf den Schultern. Dort trat Knaus kurz vor dem Beginn der Einführungsrunden noch einmal an das Fahrerfenster der #48 heran und befahl seinem Schützling, im Falle eines Sieges doch bitte bei den obligatorischen Donuts das Heck des Wagens etwas zu demolieren.</p>
<p>Da NASCAR recht unnachgiebig bei den Toleranzen im Bereich vieler Abmessungen ist, wollte man nach dem Fender-Banging beim Two-Car-Draft wohl ganz sicher gehen und die Maße für die Templates der Offiziellen unbrauchbar machen. Somit hätte man eine mögliche Strafe umgangen, falls das Auto nach den regulären Torturen vielleicht nicht mehr im Rahmen gelegen hätte. Wer kann bei einem Heck nach Mauerkuss schon sagen, wie genau es direkt vorher ausgesehen hat? Super Idee Chad Knaus, doch bitte das nächste Mal darauf achten, dass die Kollegen von ESPN nicht schon mit ihrer Inboard-Kamera drauf sind und alles mithören können. NASCAR ermittelt derweil und lädt wohl zum Gespräch&#8230;</p>
<p>Dagegen stand <strong>Denny Hamlin</strong> das ganze Jahr über nicht gut dar und qualifizierte sich nur mühsam als zwölfter und letzter Pilot für den Chase. Nach einem schleppenden Start steigerte sich Hamlin allerdings kontinuierlich und legte in den letzten beiden Wochen erstmals wieder Top10-Resultate auf den Asphalt. An einen Gewinn der Meisterschaft braucht der Lokalmatador des Wochenendes natürlich nicht mehr zu denken, doch vielleicht gelingt ihm in Martinsville ja ein kleines Comeback und damit die Anhäufung von dringend benötigtem Momentum für 2012.</p>
<p>Um noch einmal die beeindruckende Statistik der beiden Fahrer vom Stapel zu lassen: In ihrer gesamten Sprint-Cup-Karriere fuhren Hamlin und Johnson in 12 bzw. 19 Martinsville-Ausgaben nur zwei (!!!) Mal nicht in die Top9. Eine Platzierung außerhalb der Top30 haben beide schon auf ihrem Konto und das zweitschlechteste Resultat kam für die Ausnahmepiloten in diesem Frühjahr. Platz 11 und 12 zeugten davon, wie gut ihnen die Strecke liegt, auch wenn es mal gerade nicht so wirklich läuft. Wie gesagt, ich rechne nicht mit einem Sieg der #11 oder der #48, aber dagegen wetten will ich auch nicht.</p>
<p>Die wirklich interessanten Fahrer sind derzeit aus Meisterschaftssicht Carl Edwards, Matt Kenseth, Brad Keselowski, Tony Stewart und Kevin Harvick (Rückkehrsieger aus dem diesjährigen April): Alle fünf Chase-Contender bewegen sich nach Talladega innerhalb von 26 Punkten, was in vier Rennen eine durchaus überwindbare Hürde darstellt. <strong>Carl Edwards</strong> liegt dabei im Moment an der Spitze der Tabelle und das mit beeindruckenden Werten wie 16 Top5s und 22 Top10s in 32 Rennen, wo höchstens Kyle Busch und Jimmie Johnson in diesem Jahr rankommen. Anders als Letztere zeigte Edwards aber deutlich mehr Konstanz auch an den schlechten Tagen.</p>
<p>Es wäre schon außergewöhnlich, wenn der Ford-Pilot sich den Titel mit nur einem einzigen Saisonsieg (Las Vegas) holen würde. Damit wäre dann das gesamte Chase-System ad absurdum geführt, schließlich sollte es ebenso wie die neue Punkteverteilung ja eigentlich Rennsiege belohnen. Zurück zum Wochenende: Martinsville ist nicht unbedingt das Pflaster von Carl Edwards, doch was soll nach neun Top11-Resultaten in Folge über die letzten Saisonrennen schon groß schiefgehen? 2008 und 2010 konnte er in Martinsville in ähnliche Sphären vorstoßen und dürfte bei einem guten Resultat am Sonntag in greifbare Nähe der ganz großen Trophäe vorrücken.</p>
<p>Teamkollege <strong>Matt Kenseth</strong> ist ebenfalls kein großer Martinsville-Freund, aber das waren die Ford-Piloten – oder besser gesagt deren Autos – mindestens seit Einführung des CoT eh nicht. Gegenüber Edwards hat Kenseth zwar schon zwei kleinere Ausrutscher im Chase (21. in Chicagoland, 18. in Talladega) hinnehmen müssen, doch seine drei Saisonsiege lassen ihn weiterhin am Auspuff der #99 schnuppern. Hier kommt es ebenfalls drauf an, nicht zu viele Punkte in Martinsville liegenzulassen und dann auf den 1,5-Meilen-Ovalen von Texas und Homestead zurückzuschlagen, welche ja als Ford-Domäne gelten. Und Texas im Frühling gewann wer? Klar, Matt Kenseth!</p>
<p><strong>Brad Keselowski</strong> legt seit dem Sommer einen unglaublichen Run hin, nachdem er sich zu Saisonbeginn eher jenseits der Top20 einsortierte. Der Nachwuchspilot hat dummerweise ebenso schon zwei schlechtere Chase-Resultate in Dover und Charlotte gesammelt. Jetzt muss er seine Allround-Stärke ausspielen und zeigen, dass er nach den Saisonsiegen in Kansas (Intermediate-Oval) und Bristol (Shorttrack) auch die verbleibenden vier Strecken bezwingen kann. In Martinsville hat Keselowski zwar nur ein Top10-Ergebnis aus dem letzten Chase, doch vielleicht ist Bristol als kurze Strecke an sich ein gutes Omen. Er besitzt jedenfalls nach wie vor eine gute Chance auf die Meisterschaft.</p>
<p>Sehr knapp dahinter befindet sich in der Punktetabelle <strong>Tony Stewart</strong>, der zwar ebenfalls schon zwei Ausrutscher im Chase hatte, jedoch auch die ersten beiden Playoff-Rennen gewann. In Charlotte und Talladega fuhr Smoke zuletzt wieder in die Top9 und muss diesen Trend in Martinsville fortsetzen, wenn er noch eine Chance auf die Meisterschaft haben will. Dort lief es allerdings in den letzten drei Ausgaben nicht so gut, favorisierte Ergebnisse sind eher Platz 3-9 aus dem vorletzten Jahr. Martinsville 1 in diesem Jahr war übrigens Stewarts zweitschlechtestes Saisonergebnis 2011!</p>
<p>Noch in Reichweite der Top4 liegt <strong>Kevin Harvick</strong>, der Sieger der Frühjahrsausgabe von Martinsville sowie drei zusätzlicher Saisonrennen. Den Chase begann er wegen der zwölf Bonuspunkte als Erster und hielt sich mit regelmäßigen Top12-Resultaten lange an der Spitze in direkter Verfolgung von Carl Edwards. Sein 32. Platz in Talladega nach einem kaputten Ölkühler, einer schwarzen Flagge deswegen und der anschließenden Reparaturpause sorgte dafür, dass er in der Meisterschaft fast den Anschluss verlor. Ich sage es mal so: Harvick muss eigentlich schon das Wunder aus dem Frühling wiederholen, um nicht völlig abzudriften. Martinsville wird zeigen, ob er sein Momentum verloren hat oder nicht.</p>
<p>Als gute Kandidaten für die Top10 in Martinsville habe ich so kurz vor Saisonende noch <strong>Kyle Busch</strong>, <strong>Jeff Gordon</strong>, <strong>Dale Earnhardt Jr.</strong>, sowie <strong>Ryan Newman</strong> und <strong>Clint Bowyer</strong> auf dem Radar. Bei Gordon kommt es aber darauf an, ob er seinen Schwung nach drei miserablen Ergebnissen in Folge wieder aufbauen kann. Viel vom so wichtigen Momentum hat unterdessen auch <strong>Kasey Kahne</strong> gesammelt, der in Martinsville zwar selten gut unterwegs war, die letzten vier Saisonrennen jedoch in den Top6 beendete. Das ist vermutlich die Vorfreude auf sein nächstes Jahr bei Hendrick Motorsports.</p>
<p>Kaum zu glauben, dass schon 32 Punkterennen in diesem Jahr ausgefahren wurden. Man hat irgendwie das Gefühl, die Saison hätte erst vor ein oder zwei Monaten ihren Premierensieger Trevor Bayne in Daytona gesehen. Doch eigentlich bin ich auch froh, dass das NASCAR-Jahr 2011 so langsam aber sicher zu Ende geht, denn mehr als 70 Artikel pro Jahr sind eindeutig kein Pappenstil und ab sofort kommen ja noch vereinzelte Podcasts dazu. An der allerersten Ausgabe konnte ich aus terminlichen Gründen leider nicht teilnehmen, werde jedoch in den nächsten Wochen auch zum Thema NASCAR etwas beitragen können.</p>
<p>In der Zwischenzeit freue ich mich auf einen spannenden letzten Monat in der Titelentscheidung, bevor wieder die Off-Season beginnt. Diese wird ab sofort fast drei Monate anstatt vorher gut zwei betragen, da die Offiziellen im neuen Kalender nur noch ganze sage und schreibe 2(!!!) Off-Weekends vorgesehen haben. Nur an Ostern und im Sommer vor dem Brickyard 400 in Indianapolis bekommen wir und natürlich auch die Akteure eine kleine Verschnaufpause. Kaum zu glauben, dass die Nummer stressfrei wird&#8230; Nun noch meine Frage an euch: Schafft ihr es eigentlich regelmäßig die meisten Rennen oder sogar alle anzuschauen? Mein Rekord liegt bei einer Unterbrechung 2007 und 2008, dieses Jahr habe ich dagegen schon vier oder fünf Veranstaltungen versäumt.</p>
<p>Wie gewohnt folgen an dieser Stelle noch <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzMydHNzMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">die Links zu den aktuellen Ständen in der Fahrer-</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzMydHNzMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">Owner-Wertung</a> sowie ein Zeitplan für das Wochenende:</p>
<p>Sämtlicher Trainingsbetrieb geht in Martinsville am Freitagabend über die Bühne, Sprint Cup und Trucks immer schön im Wechsel. Die Nationwide Series macht ihre finale Pause in diesem Jahr, bevor es gemeinsam mit dem Cup zu den verbleibenden drei Stationen nach Texas, Phoenix und Homestead geht. Der Samstag steht im Zeichen der Qualifyings und wird durch das Truck-Rennen zur Prime-Time abgerundet.</p>
<p><strong>ACHTUNG: In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden bei uns die Uhren eine Stunde zurückgestellt, während die Amis damit noch eine Woche warten. Da Martinsville in den USA schon etwas eher läuft als gewohnt (1:30 pm ET), erwartet uns durch die zusätzliche einmalige Zeitverschiebung ein Rennstart um 18:30 Uhr!</strong></p>
<p><strong>Ausstrahlungsdaten</strong></p>
<p><em>Freitag, 28.10.</em><br />
17:00 Uhr, Truck Series Practice, nicht im TV<br />
18:30 Uhr, Sprint Cup Series Practice, SPEED<br />
20:00 Uhr, Truck Series Final Practice, SPEED<br />
21:30 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, SPEED</p>
<p><em>Samstag, 29.10.</em><br />
16:30 Uhr, Truck Series Qualifying, SPEED<br />
18:00 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED<br />
20:00 Uhr, Truck Series Rennen (Kroger 200), SPEED</p>
<p><em>Sonntag, 30.10.</em><br />
<strong>18:30 Uhr</strong>, Sprint Cup Series Rennen (Tums Fast Relief 500), ESPN</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=19386" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=19386&amp;md5=b87e1db726d1bb27e0b6acaaffb77159" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>NASCAR: Analyse Charlotte / Vorschau Talladega Oktober 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/10/19/nascar-analyse-charlotte-vorschau-talladega-oktober-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Motor Speedway]]></category>
		<category><![CDATA[Chase for the Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Biffle]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmie Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Kenseth]]></category>
		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Talladega Superspeedway]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende ging die erste Chase-Hälfte zu Ende und brachte auf dem Charlotte Motor Speedway womöglich eine kleine Vorentscheidung in der Meisterschaft mit sich. Schon am Sonntag geht es aber in Talladega weiter, wo sich das Blatt in der Restrictor-Plate-Lotterie natürlich jederzeit wieder wenden könnte.

Die NASCAR-Berichterstattung vom vergangenen Wochenende kommt dieser Tage etwas ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am letzten Wochenende ging die erste Chase-Hälfte zu Ende und brachte auf dem Charlotte Motor Speedway womöglich eine kleine Vorentscheidung in der Meisterschaft mit sich. Schon am Sonntag geht es aber in Talladega weiter, wo sich das Blatt in der Restrictor-Plate-Lotterie natürlich jederzeit wieder wenden könnte.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-19260" title="CHASE11_4C_PRT" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CHASE11_4C_PRT-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" />Die NASCAR-Berichterstattung vom vergangenen Wochenende kommt dieser Tage etwas später, da die emotionale Aufarbeitung der tragischen Geschehnisse vom Sonntag in Las Vegas erstmal Vorrang vor dem Tagesgeschehen haben sollte. Weil mir wie sicherlich vielen von euch in den letzten beiden Tagen nicht so wirklich nach Motorsport – geschweige denn Oval-Rennen – war, habe ich mich für eine Kompromisslösung entschieden: In dieser Woche gibt es ausnahmsweise einen Kombi-Artikel bestehend aus Analyse des Charlotte-Rennens und einer kleinen Vorschau auf Talladega am kommenden Sonntag. So steht uns der Rest der Woche noch für etwas mehr Besinnung zur Verfügung, anstatt groß die Freuden des Motorsports zu preisen. An dieser Stelle möchte ich mich, bevor wir zum eigentlichen Artikel kommen, noch den zahlreichen Kommentaren auch hier im Racingblog anschließen: Rest in Peace, Dan Wheldon! You will be missed! Als jahrelanger Beobachter des amerikanischen Motorsports kann ich das Ergebnis des traurigen Tages immer noch nicht richtig begreifen und erfassen&#8230;</p>
<p><span id="more-19240"></span></p>
<p><strong>Analyse Charlotte Oktober 2011</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-19249" title="matt-kenseth-cms2-leads" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/matt-kenseth-cms2-leads-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" />Da ist es zwar eher zweitrangig, dass <strong>Matt Kenseth</strong> am Wochenende in Charlotte sein drittes Saisonrennen gewinnen konnte und Jimmie Johnson sich nach einem Unfall möglicherweise schon aus dem Titelrennen verabschiedet hat, doch lasst uns ein wenig ablenken und zurückblicken: Die ersten knapp zwei Drittel des Rennens blieben auffällig ruhig und wurden nur durch zwei Gelbphasen unterbrochen. Diesen Teil des Tages konnten vor allem <strong>Tony Stewart</strong> und <strong>Greg Biffle</strong> für sich nutzen, wobei sie knapp die Hälfte der zu vergebenden Führungsrunden für sich beanspruchten. Vor allem Biffle konnte lange Zeit über das Rennen nach Belieben bestimmen, nachdem er Smoke kurz nach den ersten Green-Flag-Pitstops in Runde 50 die Spitzenposition abgenommen hatte.</p>
<p>Doch sein Tag sollte es nicht werden, denn nach weiteren Boxenstopps unter grüner Flagge in Umlauf 125 vergaß seine Mannschaft beim Reifenwechsel eine Radmutter aufzuziehen, was Biffle zu einem erneuten Besuch bei seiner Crew zwang. Glücklicherweise gab es schon kurz danach eine Caution, wodurch er direkt seinen Rundenrückstand per Lucky-Dog wieder aufholen konnte. Zwar konnte Biffle später wieder in die Top5 vordringen, jedoch beendete ein Feindkontakt mit Tony Stewart und Außenmauer knapp 35 Runden vor Schluss sämtliche Hoffnungen auf einen Sieg. Greg Biffle kam nur auf Platz 15 ins Ziel, was jedoch nicht so wichtig ist, da er ohnehin nicht am diesjährigen Chase teilnimmt.</p>
<p>Nachdem Biffle sich aus der Spitzengruppe verabschiedet hatte, nahm der spätere Rennsieger <strong>Matt Kenseth</strong> für knapp 20 Runden seinen Platz ein, bevor <strong>Tony Stewart</strong> ihm mit einem Two-Tire-Stop während Caution #2 in Umlauf 149 die Führung wieder abjagte. Der Chevrolet mit der #14 lief anschließend in der nachfolgenden Grünphase nicht langsamer als erwartet, da um ihn herum viele andere Fahrer ebenfalls mit nur zwei neuen Reifen pokerten. Chad Knaus und Jimmie Johnson setzten in dieser Gelbphase dagegen auf vier Pneus und verzockten sich gewaltig, denn ihre Restart-Position war anschließend nicht mehr die 3, sondern die 15! Das Gerangel im Mittelfeld sollte Johnson später auch noch das Rennen versauen.</p>
<p>An zweiter Stelle startete <strong>Kyle Busch</strong> nach besagter Gelbphase zurück ins Renntempo und benötigte einen kompletten Fuel-Run (50 Umläufe), bevor er seinerseits für etwas mehr als 100 Runden die Führung übernehmen konnte und die letzte Phase des Rennens einleitete. Ursache für den Positionsverlust bei Stewart war letztendlich die Leistung der eigenen Mannschaft, denn sein Team konnte ihn nach einem anstehenden Boxenstopp unter grüner Flagge lediglich als Dritten zurück auf die Strecke bringen. Die nächsten vier (teilweise direkt aufeinander folgenden) Cautions überstand Busch noch als Leader, da er sich bei jedem Restart gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte, doch in Runde 310 kam die Wende:</p>
<p>Nachdem <strong>Matt Kenseth</strong> bei fast allen Restarts zuvor die Räder durchdrehen ließ und mehrere Plätze verlor, erwischte er beim vorletzten Neustart einen Riesen-Lauf. Innerhalb von nur fünf Runden knackte er zunächst Carl Edwards und zog anschließend tatsächlich auch an Kyle Busch vorbei. Doch Kenseth hatte noch eine letzte Schwierigkeit zu überstehen, denn <strong>Jimmie Johnson</strong> verlor bei seiner Aufholjagd am Ende der Top10 liegend sein Auto im Positionskampf aus der Kontrolle und schlug sehr hart frontal in die SAFER-Barrier ein.</p>
<p>Der Unfallhergang erinnerte mich sehr an den fatalen Crash von Dale Earnhardt Sr. damals in Daytona, denn auch Johnson geriet beim Korrigieren auf den Apron und krachte anschließend fast im 90°-Winkel frontal in die Mauer. Schon beeindruckend zu sehen, wie in den letzten zehn Jahren der Sicherheit Rechnung getragen wurde. Auf einen Videolink verzichte ich an dieser Stelle, der geneigte Zuschauer wird sicherlich eigenständig bei YouTube fündig werden. Jedenfalls ließ sich in der Wiederholung sehr gut die Energie-absorbierende Wirkung der SAFER-Barrier erkennen. Johnson wurde zwar ordentlich durchgeschüttelt und sprach anschließend von einem „hard hit“, blieb jedoch zum Glück unverletzt.</p>
<p>Zurück zum Finale: Ausgerechnet beim letzten Restart gelang es <strong>Kyle Busch</strong> nicht, dagegen zu halten, womit <strong>Matt Kenseth</strong> anschließend ungefährdet seinen dritten Saisonsieg einfahren konnte. Busch hingegen musste sich noch in eine Auseinandersetzung mit <strong>Carl Edwards</strong> begeben, doch Kyle setzte sich schlussendlich gegen einen wieder sehr konstanten Ford-Piloten durch. Die Top5 komplettierten die temporär gut zu Recht kommenden <strong>Kasey Kahne</strong> und <strong>Marcos Ambrose</strong>. Alleine Kahne holte sich das dritte Top5-Ergebnis in Folge ab und unterstricht damit seine Vorfreude auf Hendrick Motorsports 2012.</p>
<p><strong>Kevin Harvick</strong>, <strong>AJ Allmendinger</strong>, <strong>Tony Stewart</strong>, <strong>Denny Hamlin</strong> und <strong>Ryan Newman</strong> sicherten sich die Plätze 6-10, wobei vor allem Hamlin mal wieder mit einem recht guten Resultat aufwarten konnte. Vielleicht gibt ihm das den nötigen Schwung, die Saison würdevoll zu beenden, nachdem die Chancen auf den Titel ja schon maximal minimiert sind.</p>
<p>Die übrigen Chaser stammen allesamt aus den Teams von Penske Racing und Hendrick Motorsports, welche beide kein tolles Wochenende erwischten. <strong>Kurt Busch</strong> (13.) und <strong>Brad Keselowski</strong> (16.) konnten das gesamte Rennen über keine Akzente setzen und kamen trotz zwischenzeitlichem Rundenverlust sogar noch halbwegs gut ins Ziel. Für die Meisterschaft bedeutete dies aber einen gehörigen Rückschritt, vor allem da Keselowskis Momentum jetzt am Ende sein könnte.</p>
<p>Noch schlechter lief es für <strong>Dale Earnhardt Jr.</strong> (19.), <strong>Jeff Gordon</strong> (21.) und <strong>Jimmie Johnson</strong> (34.), wobei ich die Ursache von Johnsons Resultat ja schon erwähnt habe. Von Gordon war am gesamten Wochenende nichts zu sehen, nur ein kleines Scharmützel mit David Ragan und Kasey Kahne brachte ihn in der Nacht von Samstag auf Sonntag kurz ins Bild. Juniors kleiner Aufschwung scheint ebenfalls beendet, er konnte zu keinem Zeitpunkt in die Top10 vordringen und kann mit Platz 19 noch durchaus zufrieden sein.</p>
<p>Auf die Situation in der Punktetabelle gehe ich am Ende des zweiten Teils dieses Artikels ein:</p>
<p><strong>Vorschau Talladega Oktober 2011</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-19241" title="Good Sam 500 logos9" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/11_Good_Sam_500_Ca-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" />Am nächsten Wochenende geht es mit dem Restrictor-Plate-Klassiker auf dem <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL25hc2Nhci1mYXEvbmFzY2FyLXN0cmVja2VuL3RhbGxhZGVnYS1zdXBlcnNwZWVkd2F5Lw==" target=\"_blank\">Talladega Superspeedway</a>in die zweite Hälfte des Chase. Das größte aller NASCAR-Ovale ist bei Fans und Fahrern sehr beliebt und stellt den wahrscheinlichsten Game-Changer in den Playoffs dar. Nun ist im Moment sicherlich der falsche Zeitpunkt, um über spannende Windschatten-Schlachten in einem dichten Feld aus 43 Autos zu sprechen, doch vermutlich wird uns genau das erwarten. NASCAR möchte zurück zu den großen Packs und hat aus diesem Grund noch einmal an den Luftmengenbegrenzern und Kühlsystemen gedreht. So werden in Talladega größere Restrictor-Plates zur Verfügung stehen, um die Geschwindigkeiten zu erhöhen.</p>
<p>Das wird sich vor allem bei den Closing-Speeds der Draft-Partner bemerkbar machen, sodass die Two-Car-Tangos in Zukunft wieder schwieriger werden könnten, da man den Vordermann sehr präzise treffen muss. Das Verbot, die Stoßstangen der Fahrzeuge zwecks besseren Andockens mit Fett zu behandeln, wird Letzteres noch erschweren. Unterstützend dazu wurde der maximale Wasserdruck des Kühlmittelkreislaufs erneut verringert, um häufigere Wechsel bei den Drafts im Duett zu erzwingen, damit der Motor nicht überhitzt.</p>
<p>Jetzt kann man natürlich fragen, was NASCAR sich dabei denkt: Die neuen Spezifikationen werden auf jeden Fall eher für mehr Risiko und Unsicherheit als für große Drafting-Pakete sorgen, denn die Teams lassen sich nach Möglichkeit bestimmt nicht die um über 5 mph schnelleren Two-Car-Drafts ausreden. Das haben die Offiziellen schon mehrere Male mit entsprechenden Regeländerungen versucht, doch genützt hat es im Endeffekt nichts. Da die Wechsel nun häufiger kommen müssen und das Andocken schwieriger wird, erwarte ich eher, dass die Rennen wieder gefährlicher werden. Dies ist zurzeit sicherlich das falsche Signal im Motorsport und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass NASCAR da vor dem Wochenende oder im Verlauf desselben noch einmal umdenkt.</p>
<p>Restrictor-Plate-Racing ist weiterhin noch nicht so sicher, wie viele Beteiligte und Beobachter es gerne hätten, doch immerhin haben die Two-Car-Drafts für eine Entzerrung des Feldes und damit zu einem Rückgang der irrwitzigen Big-Ones geführt. Trotzdem sind die Vertreter beider Lager (Two-Car- und Pack-Draft) noch recht ausgeglichen und hier ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Auch die neuen Silhouetten ab der Saison 2013 werden auf den Superspeedways noch weitere Veränderungen mit sich bringen. Man darf gespannt sein und hoffen, dass es sich nicht in eine sicherheitstechnisch grundlegend falsche Richtung entwickelt.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich noch kurz auf die aktuelle Punktetabelle blicken, die in der Restrictor-Plate-Lotterie auch noch ganz gehörig durcheinandergewirbelt werden könnte. Falls nicht, dann haben vorerst nur noch vier Piloten gute Chancen auf die Meisterschaft und Dauermeister <strong>Jimmie Johnson</strong> (-35) gehört sicherlich zur Freude vieler im Moment nicht dazu. Sein Ausfall in Charlotte verfrachte ihn ins Chase-Mittelfeld zurück, wo er sich gemeinsam mit <strong>Tony Stewart</strong> (-24), <strong>Brad Keselowski</strong> (-25) und <strong>Kurt Busch</strong> (-27) in Lauerstellung befindet.</p>
<p>Die belagerte Spitze führt immer noch <strong>Carl Edwards</strong> an, der allerdings dicht gefolgt von <strong>Kevin Harvick</strong> (-5) und seinem Teamkollegen <strong>Matt Kenseth</strong> (-7) weiterhin gute Konstanz-Ergebnisse wie in Charlotte benötigt. Auch ein zweiter Saisonsieg wäre sicherlich hilfreich. Auf Rang 4 wartet noch <strong>Kyle Busch</strong> (-18) auf seinen großen Tag, wobei ich ihn 2011 aber eher nicht zu den großen Favoriten zähle. Zu groß ist IM MOMENT der Rückstand von Joe Gibbs Racing auf den Rest der Spitze. Allerdings kann sich das bekanntlich von Rennen zu Rennen auch wieder ändern.</p>
<p>Abgeschlagen belegen mittlerweile <strong>Dale Earnhardt Jr.</strong> (-60), <strong>Ryan Newman</strong> (-61), <strong>Jeff Gordon</strong> (-66) und <strong>Denny Hamlin</strong> (-86) die Plätze 9-12. Für diese vier Piloten gibt es in diesem Jahr wohl nicht mehr als die goldene Ananas zu holen, wenn sie nicht gleich alle verbleibenden Rennen am Stück gewinnen. Auch an einem sehr guten Tag kann man meist nicht viel mehr als zehn Punkte auf die Konkurrenz gutmachen.</p>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8zMWNtczIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzMxY21zMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzMxY21zMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a> sowie ein Zeitplan für das Wochenende:</p>
<p>Die Nationwide Series macht zwei Wochen Pause und meldet sich aus Texas wieder zurück, dafür unterstützen die Trucks den Sprint Cup in Talladega. Der Zeitplan klingt jetzt nicht so überwältigend, allerdings ist auch das Truck-Rennen am Samstag zu einer humanen Uhrzeit schaubar. Wer am Freitagabend zu Hause bleiben will/muss, der kann in den beiden Cup-Trainingssitzungen schon mal einen guten Blick auf mögliche Drafting-Partner für den Sonntag werfen.</p>
<p><strong>Ausstrahlungsdaten</strong></p>
<p><em>Freitag, 21.10.</em><br />
16:30 Uhr, Truck Series Final Practice, nicht im TV<br />
20:30 Uhr, Sprint Cup Series Practice, SPEED<br />
22:00 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, SPEED<br />
23:00 Uhr, Truck Series Qualifying, SPEED</p>
<p><em>Samstag, 22.10.</em><br />
18:00 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED<br />
22:00 Uhr, Truck Series Rennen (Coca-Cola 250), SPEED</p>
<p><em>Sonntag, 23.10.</em><br />
20:00 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Good Sam Club 500), ESPN</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/10/19/nascar-analyse-charlotte-vorschau-talladega-oktober-2011/carl-edwards-points-leader/' title='carl-edwards-points-leader'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/carl-edwards-points-leader-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="carl-edwards-points-leader" title="carl-edwards-points-leader" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/10/19/nascar-analyse-charlotte-vorschau-talladega-oktober-2011/jeff-gordon-pit-stop-charlotte/' title='jeff-gordon-pit-stop-charlotte'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/jeff-gordon-pit-stop-charlotte-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="jeff-gordon-pit-stop-charlotte" title="jeff-gordon-pit-stop-charlotte" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/10/19/nascar-analyse-charlotte-vorschau-talladega-oktober-2011/kyle-busch-brad-keselowski/' title='kyle-busch-brad-keselowski'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/kyle-busch-brad-keselowski-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="kyle-busch-brad-keselowski" title="kyle-busch-brad-keselowski" /></a>
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		<title>NASCAR: Analyse Kansas Oktober 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 06:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Chase for the Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Clint Bowyer]]></category>
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		<category><![CDATA[Jeff Gordon]]></category>
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		<category><![CDATA[Kansas Speedway]]></category>
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		<description><![CDATA[Jimmie Johnson ist wieder da! Nachdem er sich in Dover Kurt Busch knapp geschlagen geben musste, dominierte der Dauermeister in Kansas fast nach Belieben. Nach langen Grünphasen hätte Johnson nur Kasey Kahne am Ende wirklich gefährlich werden können, doch auch den Red Bull ließ er beim letzten Restart einfach stehen.

197 von 272 Runden führte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jimmie Johnson ist wieder da! Nachdem er sich in Dover Kurt Busch knapp geschlagen geben musste, dominierte der Dauermeister in Kansas fast nach Belieben. Nach langen Grünphasen hätte Johnson nur Kasey Kahne am Ende wirklich gefährlich werden können, doch auch den Red Bull ließ er beim letzten Restart einfach stehen.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMC8yMDExX0thbnNhc19PY3RfTlNDU19SYWNlX0ppbW1pZV9Kb2huc29uX1ZpY3RvcnlfTGFuZS5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-18981" title="2011_Kansas_Oct_NSCS_Race_Jimmie_Johnson_Victory_Lane" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/2011_Kansas_Oct_NSCS_Race_Jimmie_Johnson_Victory_Lane-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>197 von 272 Runden führte Jimmie Johnson am Sonntag auf dem Kansas Speedway an und holte sich damit nach Dover zum zweiten Mal in Folge die meisten Führungsmeilen ab. Dieses Mal reichte es am Ende sogar für eine Fahrt in die Victory-Lane, nachdem er sich am vergangenen Wochenende noch mit Platz 2 hinter Kurt Busch zufriedengeben musste. Dabei sah zunächst alles nach einem Triumpf der Ford-Mannschaft von Roush-Fenway Racing aus, denn im ersten Renndrittel zeigten vor allem Matt Kenseth (26) und Polesitter Greg Biffle (23) mit – im Vergleich zu Johnson – einigen Führungsrunden an, dass auch sie Anspruch auf die Trophäe hätten.</p>
<p><span id="more-18959"></span></p>
<p>Doch der fünffache Titelträger war schnell zur Stelle und holte sich in der ersten Gelbphase mit nur zwei neuen Reifen die nötige Track-Position. Den Platz an der Spitze musste er wegen des alten Gummis zwar noch kurz wieder an Kenseth abtreten, aber nach den ersten Boxenstopps unter grüner Flagge war dann Johnson-Time! Das Team der #48 zeigte damit auch gleich, was schon früh im Rennen strategisch so möglich war und brachte auch andere Mannschaften zum Pokern: So kopierte zum Beispiel Kyle Busch in Caution #2 den Meister, hielt sich wegen des in Kansas generell schlechten Handlings seines Toyotas aber nur acht Runden an der Spitze, bevor Johnson wieder übernahm und die zweite Phase des Rennens einläutete.</p>
<p>Von besagter Gelbphase in Runde 84 bis zur dritten und nächsten Caution dauerte es sage und schreibe 122 Umläufe, bevor NASCAR Einsehen mit den durstigen Fans hatte und Debris auf der Strecke fand. Das Schwenken der gelben Flagge hätte in Runde 206 von eigentlich 267 eigentlich nicht besser für die Spannung sein können, denn immerhin lag man bei einem Spritfenster von ca. 50 Runden in Reichweite eines Fuel-Runs. Schon ein merkwürdiger Zufall eigentlich&#8230; Den Restart führte übrigens wieder Jimmie Johnson an, gefolgt von Tony Stewart, Kyle Busch, Greg Biffle und Brad Keselowski. Nun kam eine alte Rennfahrerweisheit zum Tragen, denn plötzlich gebaren Cautions weitere Cautions und machten somit die Benzinsituation noch interessanter.</p>
<p>Nachdem sich Regan Smith etwas zu sehr in Landon Cassill verbissen hatte, kam die gesamte Meute zum nächsten Tankstopp, um das Spritfenster endgültig zu schließen &#8211; mit Ausnahme von Kurt Busch und Kevin Harvick, die sich mit einem gehörigen Gewinn von Track-Position wieder ins Rennen brachten. Allerdings mussten beide Piloten ja noch massiv an Benzin sparen, um am Ende nicht trockenzulaufen. Bei Richard Childress Racing führte das alsbald zur taktischen Finesse: Da sich hinter Harvick zufällig bis zum anstehenden Boxenstopp der überrundeten Fahrzeuge Einmal-Teamkollege, Childress-Enkel und Cup-Premier Austin Dillon befand, wurde dieser kurzerhand zum Anschieben beordert. Da ein solches VORgehen nur in der letzten Rennrunde zum VERgehen wird, hat Harvick sicherlich die eine oder andere Gallone sparen können.</p>
<p>Genützt hat es ihm allerdings kaum etwas, denn plötzlich wurde Kansas nach der langen Grünphase in der Mitte des Rennens noch zur Caution-Orgie und gab somit eher wieder die Spielwiese für weitere Reifenpoker frei! Es war schon wirklich schwierig, zum diesem Zeitpunkt den Überblick zu behalten, wer denn nun wie viele Pneus gewechselt hat und wann dies geschah. An dieser Stelle fallen mir lediglich zwei prominente Beispiele auf Anhieb ein:</p>
<p>Tony Stewart gab in Caution #5 ca. 30 Runden vor Schluss eine Top5-Platzierung auf und entschied sich für vier neue Reifen, was ihn sogar aus den Top10 herauskatapultierte. Zwar konnte er sich wieder in Reichweite der Top5 zurückkämpfen, verpasste aber in der sechsten und letzten Gelbphase seinen Pitstall und mähte fast die eigene Boxencrew um. Dieser letzte Fehler ließ ihn schließlich nur auf Platz 15 die Zielflagge sehen. Warum Smoke da nochmal kommen musste, hat sich mir nicht gänzlich erschlossen, immerhin kann es nicht wegen Benzin gewesen sein und seine neuen Pneus sollten unter normalen Umständen noch ausreichend Grip geboten haben.</p>
<p>Das zweite Beispiel ist Kasey Kahne, welcher sich zum selben Zeitpunkt wie Stewart für vier neue Reifen entschied, diese aber wesentlich besser nutzen konnte und plötzlich von hinten durchs Feld pflügte. Innerhalb von nicht mal 30 Runden hatte er sich von außerhalb der Top10 auf Platz 2 nach vorne gekämpft und hatte nur noch Jimmie Johnson vor sich. Leider war dieser schon außer Reichweite für seinen zukünftigen Teamkollegen und nur noch eine sehr späte Caution hätte Johnson stoppen können. Tatsächlich hatte der Dauermeister dann ungewöhnliches Pech und konnte sich prompt bei Jeff Gordon bedanken, dessen Motor nach längerer Ankündigung drei Runden vor Schluss noch sein Leben aushauchte.</p>
<p>Eine Verlängerung war angesagt, aber Kahne konnte Johnson leider nicht mehr gefährden. Beim letzten Restart – nach der erwähnten Caution #6 – ließ der noch Red-Bull-Pilot seine Reifen durchdrehen, während sein Konkurrent den schnelleren Gasfuß bewies. Brad Keselowski versuchte zwar noch, Kasey Kahne anzuschieben, da er selbst vor der Ziellinie nicht ausscheren und überholen durfte, aber genützt hat es nichts mehr. So fuhr Johnson dem sicheren Sieg entgegen und positionierte sich mit einer Menge Oberwasser noch einmal neu in der Stärkeverteilung des Chase.</p>
<p>Hinter Johnson, Kahne und Keselowski kamen die Fords von Roush-Fenway Racing mit Matt Kenseth und Carl Edwards am Steuer über die Linie. Edwards kann sich mit seinem Top5-Ergebnis noch glücklich schätzen, nachdem sein Team über die komplette Renndistanz mit dem Handling des Autos haderte und erst zum Schluss endlich bei der Musik dabei war. Lohn für ihn ist nun weiterhin die Spitzenplatzierung in der Meisterschaft, jedoch jetzt alleine und einen Punkt vor Kevin Harvick, welcher in Kansas eine Position hinter Edwards ins Ziel fuhr.</p>
<p>In der Meisterschaft reiht sich hinter den beiden Fahrern im Moment Jimmie Johnson mit winzigen vier Zählern Rückstand auf die Spitze ein. Nach dieser Dreiergruppe nimmt der Abstand schon ein wenig mehr zu, denn Brad Keselowski (-11), Matt Kenseth (-12), Kurt Busch (-16), Tony Stewart (-19) und Kyle Busch (-20) haben schon einige Punkte mehr auf Edwards aufzuholen, sind aber immer noch gut im Rennen.</p>
<p>Pech hatte Jeff Gordon (-47), der durch seinen Motorschaden in der Schlussphase nur auf Platz 34 gewertet wurde und somit mächtig Punkte auf alle anderen Chase-Teilnehmer verlor. Gemeinsam mit Dale Earnhardt Jr. (-43), Ryan Newman (-54) und Denny Hamlin (-79) scheint er schon aus der Meisterschaftsentscheidung herausgerutscht zu sein, da man an dieser Stelle nun mindestens einen Totalausfall aller Konkurrenten benötigt, um wieder zur Spitze vorzustoßen.</p>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8zMGthbjIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzMwa2FuMjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzMwa2FuMjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a>.</p>
<p>Am <strong>nächsten Wochenende</strong> steht das letzte <strong>Flutlichtrennen</strong> in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 01:30 Uhr auf dem Programm. Das Chase-Highlight auf dem <strong>Charlotte Motor Speedway</strong> wird mal wieder <strong>LIVE auf ServusTV</strong> übertragen, also schon mal vormerken!</p>
<p>Zu guter Letzt noch die Mitteilung, dass <strong>Clint Bowyer</strong> für die nächsten drei Jahre bei <strong>Michael Waltrip Racing</strong> unterschrieben hat. Sein neuer <strong>Sponsor ist 5-Hour-Energy</strong>, die sich bei Rusty Wallace Racing in der Nationwide Series wohl etwas unterrepräsentiert gefühlt haben. Jedenfalls ging man von sich aus auf Bowyer zu und wedelte mit dem Geld, was bei der heutigen Wirtschaftslage ja auch eher ungewöhnlich ist. Leider konnte Richard Childress Racing dem damals selbst entdeckten Piloten kein gutes Angebot für eine volle Saison machen, trotz 24 finanzierter Rennen durch den neuen Geldgeber. Waltrip konnte wohl und so fährt Bowyer nun die #15 ab 2012!</p>
<p>Insgesamt steht uns wohl noch einiges Chaos ins Haus, was die Silly-Season in Bezug auf die Stärke des Feldes im nächsten Jahr angeht. So hört man bei <strong>Roush-Fenway Racing</strong> leise Stimmen, dass für <strong>David Ragan</strong> in der neuen Saison möglicherweise <strong>kein Platz mehr</strong> im Team sein soll. Das liegt aber nicht am Willen, sondern mehr oder weniger am schnöden Mammon. Bei RFR sorgt man sich nämlich derzeit noch darüber, wie man alle Rennen von <strong>Matt Kenseth</strong> und <strong>Carl Edwards</strong> verkaufen kann. Greg Biffle und 3M sind hingegen sicher. Düstere Aussichten also bei einigen Teams, bedenkt man, dass RCR wohl auch wieder zum Drei-Wagen-Team zurückgestuft werden dürfte&#8230;</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/10/11/nascar-analyse-kansas-oktober-2011/at-kansas-speedway-on-october-9-2011-in-kansas-city-kansas/' title='at Kansas Speedway on October 9, 2011 in Kansas City, Kansas.'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/239496-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="at Kansas Speedway on October 9, 2011 in Kansas City, Kansas." title="at Kansas Speedway on October 9, 2011 in Kansas City, Kansas." /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/10/11/nascar-analyse-kansas-oktober-2011/at-kansas-speedway-on-october-9-2011-in-kansas-city-kansas-4/' title='at Kansas Speedway on October 9, 2011 in Kansas City, Kansas.'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/239505-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="at Kansas Speedway on October 9, 2011 in Kansas City, Kansas." title="at Kansas Speedway on October 9, 2011 in Kansas City, Kansas." /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/10/11/nascar-analyse-kansas-oktober-2011/2011_kansas_oct_nscs_race_jimmie_johnson_victory_lane/' title='2011_Kansas_Oct_NSCS_Race_Jimmie_Johnson_Victory_Lane'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/2011_Kansas_Oct_NSCS_Race_Jimmie_Johnson_Victory_Lane-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011_Kansas_Oct_NSCS_Race_Jimmie_Johnson_Victory_Lane" title="2011_Kansas_Oct_NSCS_Race_Jimmie_Johnson_Victory_Lane" /></a>

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		<title>NASCAR: Analyse Dover Oktober 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 06:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Edwards]]></category>
		<category><![CDATA[Chase for the Sprint Cup]]></category>
		<category><![CDATA[Dover International Speedway]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmie Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Busch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Favoriten kristallisierten sich am Sonntag in Dover heraus und Kurt Busch holte schließlich den Sieg vor Jimmie Johnson und Carl Edwards. Das Endergebnis sorgt für eine relativ enge Top9-Gruppe in der Meisterschaftswertung und damit für einen Quasi-Reset des Chase nach nur drei Rennen.

Nur 19 Punkte trennen die Top9 in den Playoffs voneinander, wobei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei Favoriten kristallisierten sich am Sonntag in Dover heraus und Kurt Busch holte schließlich den Sieg vor Jimmie Johnson und Carl Edwards. Das Endergebnis sorgt für eine relativ enge Top9-Gruppe in der Meisterschaftswertung und damit für einen Quasi-Reset des Chase nach nur drei Rennen.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMC8yMzkwMjYuanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-18736" title="239026" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/239026-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Nur 19 Punkte trennen die Top9 in den Playoffs voneinander, wobei die Ränge 1 und 2 sowie 3 und 4 sogar jeweils punktgleich die Tabelle schmücken. Kevin Harvick und Carl Edwards luchsten Tony Stewart die Führung in der Meisterschaft ab, der nun gemeinsam mit Kurt Busch, dem Rennsieger von Dover, nur neun Zähler hinter dem Spitzenduo die Plätze belegt. Busch war allerdings nicht der einzige Kandidat für die Fahrt in die Victory-Lane, obwohl er sich schon von Runde 3 an bis zur Competition-Caution in Umlauf 40 in Front des Feldes in Szene setzen konnte. Auch Jimmie Johnson und Carl Edwards zeigten mit 157 bzw. 116 Führungsrunden, dass sie durchaus für einen Sieg in Frage kamen.</p>
<p><span id="more-18723"></span></p>
<p>Johnson führte damit zum sechsten Mal in Folge bei einem Rennen auf dem Dover International Speedway die meisten Umläufe lang die Meute an und holte sich deshalb zusätzlich einen weiteren Bonuspunkt ab. <strong>Kurt Busch</strong> konnte zwar nur 90 Führungsrunden verbuchen, war aber im Gegensatz zur Konkurrenz zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle. Die übrigen 37 Lead-Laps verteilen sich übrigens nicht aussagekräftig auf zehn weitere Piloten, wobei unter ihnen lediglich Kevin Harvick (10) hervorstach. Das Rennen selbst bot in seinen 400 Runden eigentlich fast alles, was man sich für den Sonntag gewünscht hatte: Viele Führungswechsel, gleich drei Kontrahenten im Kampf um den Sieg, zehn Cautions, viel Drama und natürlich ein bissiges Monster namens Miles!</p>
<p>Leider blieb die Schlussphase vergleichsweise unspektakulär, weil Johnson und Edwards lediglich mit stumpfen Waffen zum Endspurt angereist waren. Niemand konnte Busch mehr stoppen, der wie erwähnt auch nicht nur das Finale, sondern zunächst auch den Beginn des Rennens bestimmte. Nach der Competition-Caution war dann die frühe dominante Phase des späteren Siegers vorerst vorbei und an dieser Stelle übernahm <strong>Carl Edwards</strong> das Zepter, welches er Boxenstopp-bereinigt auch fast bis zum Ende der ersten Rennhälfte nicht mehr aus der Hand gab. In Runde 174 sorgte Gelbphase #5 etwa gegen Mitte des Fuel-Runs für einige Strategiespielchen in der Boxengasse.</p>
<p>Edwards bzw. sein Crew-Chief entschied sich in Führung liegend logischerweise für die konservative Variante namens vier neue Reifen, während knapp zehn andere Teams pokerten. So konnten sich zum Beispiel die Chaser Jimmie Johnson, Kevin Harvick und Kyle Busch gute Track-Position sichern, welche sich auch am Sonntag wieder als wichtiger Faktor zu erkennen gab. Allerdings funktionierten die Reifen auf der zu Beginn grünen Strecke im Herbst besser als noch zuletzt im Frühling und ließen weniger Abrieb auf der Betonbahn zurück. Vier neue Reifen erwiesen sich also nicht unbedingt als großer Vorteil, wenngleich sie natürlich trotzdem mehr Grip boten.</p>
<p>Nun war es an <strong>Jimmie Johnson</strong>, die zweite Rennhälfte einzuleiten und die kurzen Gastspiele von AJ Allmendinger und Kevin Harvick in Führung nach gut 15 Runden zu beenden. Das dritte Rennviertel hatte Johnson Boxenstopp-bereinigt komplett in der Hand und schickte sich auch bis Runde 350 langsam an, das Rennen in so dominanter Manier zu gewinnen, um im Chase einen großen Sprung zurück in Richtung eines möglichen sechsten Titels in Folge zu unternehmen. Der Dauermeister ahnte allerdings nicht, dass sich unterdessen Kurt Busch wieder zurückmeldete. Das Team mit der #22 hatte plötzlich die so lange anhaltende Schwäche von Handling-Problemen spät im Rennen überwunden und konnte Busch nach einem überzeugenden Start auch ein Top-Auto für das Finale bereitstellen.</p>
<p>Der entscheidende Moment des Rennens passierte dann in der zehnten und letzten Caution des Nachmittags, welche in Runde 352 glücklicherweise auch das Benzinfenster schloss und damit einen dritten Benzinkrimi in Folge ausschloss. Die Crew von <strong>Kurt Busch</strong> arbeitete schneller als die Meistermannschaft bei Hendrick Motorsports, wodurch der ältere Busch-Brüder als Erster zum Restart antrat. Hier zeigte Johnson plötzlich Nerven und ließ die Räder durchdrehen, was seinem Kontrahenten zu einem De-Facto-Blitzstart verhalf. Den Vorsprung könnte Johnson nicht mehr aufholen und musste sich zum Schluss mit Platz 2 hinter Kurt Busch geschlagen geben.</p>
<p><strong>Carl Edwards</strong> konnte sich in dieser Phase des Rennens leider nicht mehr für weitere Führungsrunden zurückmelden, da er sich während der ersten Green-Flag-Pitstops nach seinem Verlust der Spitzenposition in der Aufholjagd von Platz 9 eine Durchfahrtsstrafe wegen Speedings in der Boxengasse einhandelte! Die anschließende Anstrengung brachte ihm aber immerhin noch einen für die Meisterschaft wichtigen dritten Platz ein. Hätte das Rennen vielleicht noch 50 Runden länger gedauert, wäre Edwards vielleicht noch an Johnson herangekommen.</p>
<p>Die Top5 komplettierten ein – in Erwartung seines baldigen Wechsels zu Hendrick Motorsports – starker <strong>Kasey Kahne</strong> und <strong>Matt Kenseth</strong>, der sich schon früh am Tag eher unauffällig dort festgesetzt hatte und nicht mehr zu vertreiben war. In den Top10 liefen außerdem folgende Piloten ein:</p>
<p>- <strong>Kyle Busch</strong> hielt sich ebenso wie Kenseth das gesamte Rennen über im Dunstkreis der Top5 auf,<br />
- <strong>AJ Allmendinger</strong> hatte zu Anfang eine brisante Situation zu überstehen, als er bei ca. 130 mph einen übersteuernden Wagen in einem atemberaubenden Drift von der Mauer fernhalten konnte,<br />
- <strong>Clint Bowyer</strong>, der vermutlich am nächsten Wochenende in Kansas seinen Wechsel von Richard Childress Racing zu Michael Waltrip Racing bekanntgeben wird,<br />
- sowie <strong>Marcos Ambrose</strong> in einem soliden Rennen und<br />
- <strong>Kevin Harvick</strong>, welcher durch seinen zehnten Platz die Führung in der Meisterschaftswertung erobern konnte.</p>
<p>Die übrigen Chaser im Überblick:</p>
<p>- <strong>Jeff Gordon</strong> erreichte immerhin Platz 12, nachdem das Handling seines Chevrolets die gesamte Renndistanz über nicht vom Untersteuern zu befreien war. <strong>Denny Hamlin</strong> absolvierte ein ebenso unauffälliges Rennen auf einem 18. Rang, was seine Meisterschaftschancen nicht gerade bestärkt hat. Denn wenn ein relativ guter Tag schon so schlecht verläuft&#8230;</p>
<p>- Der in den letzten Wochen so konstante <strong>Brad Keselowski</strong> startete zunächst in den Top5 eine Fortsetzung seiner Super-Serie, handelte sich jedoch nach 115 Runden eine Durchfahrtsstrafe ein. Zwar konnte er den Anschluss an die Spitze wiederherstellen, bekam in der zweiten Rennhälfte aber das nächste Problem in Form einer defekten Servolenkung präsentiert. Unter normalen Umständen wäre also mehr als Platz 20 drin gewesen. Bleibt nur zu hoffen, dass sein Momentum nicht zu stark unter diesem plötzlichen Pech gelitten hat.</p>
<p>- Noch schlechter lief es nur für <strong>Ryan Newman</strong>, Dale Earnhardt Jr. und <strong>Tony Stewart</strong>, die geschlossen die Platzierungen 23-25 belegten. Für die Teamkollegen von Stewart-Hass Racing lief so gut wie nichts zusammen, nachdem Smoke über zwei Wochen in Folge die Cup-Szenerie nach Belieben bestimmt hatte. Unerwartete, größere Handling-Probleme verhagelten Stewart und Newman eine Fortführung des guten Starts in den Chase. Ich kann mir diese überraschende Schwäche absolut nicht erklären!</p>
<p>- Am schlimmsten erwischte es wohl <strong>Dale Earnhardt Jr.</strong>, dem Materialermüdung einen Strich durch die Rechnung machte. Bereits kurz nach dem Start des Rennens brach an Juniors Auto die Sway-Bar, was eine Reparatur notwendig machte. Nachdem er seinen Rundenverlust mit Hilfe des Lucky-Dogs wieder rückgängig machen konnte und gegen Rennhälfte in Griffweite der Top10 angelangt war, brachte ihn ein loser Reifen erneut unter Grün an die Box. Den dabei erhaltenen Rückstand von zwei Umläufen konnte er in der zweiten Rennhälfte nicht wieder korrigieren.</p>
<p>Polesitter <strong>Martin Truex Jr.</strong> landete nur auf Rang 30, nachdem er vor Ablauf der ersten 100 Runden schon die Top20 verlassen hatte und zu Beginn des letzten Rennviertels durch einen Reifenplatzer und anschließendem Boxenstopp unter grüner Flagge eine Menge weitere Plätze verlor.</p>
<p>Der Meisterschaft brachte dieses Rennergebnis eine Menge Spannung, da die Top9 in der Fahrerwertung auf 19 Punkte Unterschied komprimiert wurden. Lediglich Dale Earnhardt Jr. (-34), Ryan Newman (-41) und Denny Hamlin (-68) benötigen bei ihrem Rückstand schon so einige gute Rennen bei gleichzeitigem Pech der Konkurrenz, um noch ein Wörtchen in der Meisterschaft mitzureden.</p>
<p>Dass ein Aufholen nicht so ohne weiteres möglich ist, zeigte Jimmie Johnson ganz gut, der seinen Abstand auf die Spitze von 29 Punkten in einem für ihn guten Rennen nur um 16 Zähler verkürzen konnte. Dabei profitierte er natürlich vom glücklosen Tony Stewart, woran man sieht, wie schwer ein solches Comeback ist.</p>
<p>Die gesamten offiziellen Ergebnisse können <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcmVzdWx0cy8yOWRvdjIwMTFyZXN1bHRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">hier inklusive weiterer Statistiken noch einmal bei Jayski.com nachgeschaut werden</a>. Zum Abschluss folgt wie gewohnt die Übersicht zu den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvcG9pbnRzLzI5ZG92MjAxMXBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Punkteständen bei den Fahrern</a> und <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTEvb3duZXJzLzI5ZG92MjAxMW93bmVycy5odG0=" target=\"_blank\">in der Owner-Wertung</a>.</p>

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