Posted 23 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Bristol hatte an diesem Wochenende vieles zu bieten: Ein Jubiläum, packende Rennaction auf der sehr kurzen, aber stark überhöhten Betonbahn inklusive einiger Kaltverformungen und am Ende sogar einen Rekord. Vermisst habe ich aber so ein wenig die Spannung, denn Kyle Busch dominierte das Cup-Rennen, indem er über die Hälfte der Renndistanz in Führung lag.
Es war das hundertste Cup-Rennen auf dem Bristol Motor Speedway, welches Kyle Busch einen bisher einzigartigen Rekord ermöglichte: Als erster NASCAR-Pilot gelang ihm das Triple, denn er konnte in Bristol sowohl das Truck-Rennen, als auch den Nationwide-Series-Lauf sowie das „Irwin Tools Night Race“ der Sprint Sup Series innerhalb einer Woche für sich entscheiden. Damit setzte er eine Marke, die vermutlich außer von ihm selbst nicht so schnell egalisiert werden wird. Neben Kyle Busch startet nämlich nur Kevin Harvick ähnlich regelmäßig bei allen drei nationalen Rennserien am selben Wochenende auf derselben Strecke. Im Cup lag er dabei sagenhafte 282 von 500 Runden in Führung.
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Posted 20 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Am Wochenende ist Short-Track-Action in Bristol angesagt, wo die Strecke ihr hundertstes Cup-Rennen feiern darf. Bei noch drei Rennen bis zum Chase ist der Kampf um die Top12 in diesem Jahr zwar bereits größtenteils gelaufen, doch Bristol ist auch mal für einen „big one“ gut.
99 Cup-Rennen wurden auf dem Bristol Motor Speedway seit 1961 ausgetragen, was bedeutet, dass beim diesjährigen August-Rennen auf der Traditionsstrecke ein Jubiläum ansteht. Der extrem beliebte Short-Track hat auch 2011 zwei Termine im Kalender bekommen – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass von Beginn an bis ca. 2008 bei jedem Rennen alle Tickets ausverkauft waren. Die Rennen sind für gewöhnlich immer ziemlich actionreich, oft kommt es sogar wie auf den großen Superspeedways zu „big ones“, die mitunter eine Rennunterbrechung zwecks Aufräumarbeiten nach sich ziehen. Sehr wenig Platz bietet die Strecke für die 43 Autos, da wird sich schon mal ordentlich angelehnt und rumgeschubst. Bristol ist damit eigentlich der letzte „game changer“ vor dem Chase, denn mit Atlanta (Intermediate-Oval) und Richmond (Dreiviertelmeile) folgen nur noch halbwegs vorhersehbare Strecken in „normaler Größe“.
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Posted 13 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Das zweite Saisonrennen auf dem Michigan International Speedway ist das letzte Tag-Rennen im Endspurt des „Race to the Chase“, bevor in den nächsten Wochen nur noch unter Flutlicht gefahren wird. Nach Bowyers Schwierigkeiten in Watkins Glen ist der Kampf um den letzten Chase-Rang wieder enger geworden: Vier Fahrer haben noch gute Chancen auf Platz 12.
Der Michigan International Speedway ist im Prinzip der jüngere ältere Zwilling des Auto Club Speedways in Kalifornien. Das Oval ist zwei Meilen lang und weist mit 18° Banking noch einmal vier Grad mehr auf als die Strecke in Fontana. Michigan bietet durch sein größeres Banking etwas mehr Spannung und viele unterschiedliche Fahrlinien: Oben an der Mauer, unten an der weißen Linie und dann noch ein bis zwei weitere „grooves“ in der Mitte der Piste. All das lässt sich auch beliebig miteinander kombinieren, je nachdem in welchem Abschnitt der Turns der Wagen „loose“ oder „tight“ reagiert.
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Posted 06 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Nach dem vielgescholtenen Pocono Raceway wird in dieser Woche auf dem Watkins Glen International gefahren, wo nach Unfällen von Jeff Gordon und Dale Earnhardt Jr 2009 viel für die Sicherheit der Strecke getan wurde. Rundkurs-Action also in Sprint Cup und Nationwide Series.
Vergangenes Jahr gab es ausgangs Turn 5 bzw. 9 (“inner loop”) zwei größere Unfälle in den beiden nationalen Rennserien der NASCAR, welche auch auf Rundkursen unterwegs sind: Jason Leffler stieg im Freien Training der Nationwide Series in die Luft auf und zwei Tage später kam es im Cup-Rennen zu einem ähnlichen Vorfall. Sam Hornish Jr kam in einem Duell mit Kasey Kahne von der Strecke ab und wurde nach einem Einschlag in den äußeren Reifenstapel zurück auf die Strecke geschleudert. Da im Rennbetrieb allerdings mehr Verkehr herrschte, kamen auch nachfolgende Fahrzeug zu Schaden. Jeff Gordon wurde um 90 Grad gedreht, was zu einem ungebremsten Frontaleinschlag in die innere Leitplanke führte. Jetzt aber bitte nicht laut POCONO schreien, denn die Geschwindigkeiten auf der Rundstrecke im Ausgang dieser Kurve sind nicht mit dem Speed von Elliott Sadler auf der langen Geraden von Pocono zu vergleichen. Trotzdem haben die Verantwortlichen in Watkins Glen etwas für die Sicherheit getan – löblich!
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Posted 02 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Das zweite Saisonrennen in Pocono drohte ein weiterer Langweiler zu werden, doch nach 120 Runden sorgten turbulente Restarts und vereinzelte Regentropfen für Spannung. Dazu kam dann der Unfall von Elliott Sadler, welcher das Sicherheitsdefizit der Rennstrecke auf brutale Weise deutlich machte.
Dass der NASCAR am Sonntag kein weiterer Fahrer verloren ging, lag definitiv nicht an den Sicherheitsvorkehrungen des Pocono Raceway. Elliott Sadler kann sich beim R&D-Center der NASCAR für das 2007 eingeführte CoT bedanken und auch Dr. Robert Hubbert einen Brief schreiben – seines Zeichens Erfinder des HANS-Device. Vor nicht ganz zehn Jahren wäre dieser Unfall von Sadler vermutlich sein letzter gewesen. Nach seinem Sieg im Truckrennen am Samstag musste er einen ganz bösen Einschlag in eine Autobahnleitplanke (!!!) samt dahinterliegendem Erdwall einstecken, der ihn frontal von geschätzt ca. 200 km/h auf -50 km/h zurückbeschleunigte, seinen Motor herausriss, den Wagen mit der Nummer #19 bis zur A-Säule komplett zerstörte und auf die Strecke zurückwarf.
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Posted 29 Jul 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Nach dem Knüller von Indianapolis und vor dem zweiten Rundkursrennen in Watkins Glen ist es nun Zeit für das Spätsommerrennen in Pocono. Der erste Meisterschaftslauf im Juni sah einen dominanten Denny Hamlin, der seine Siegesstatistik weiter aufpolieren konnte.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr gastiert der Sprint Cup nun auf dem Pocono Raceway, dieses Mal gibt es allerdings eine Neuerung: Anstatt sich endlich mal von der langweiligen und in puncto Sicherheit überholten Rennstrecke zu verabschieden, lädt man mit den Trucks eine weitere der drei nationalen Rennserien auf das Tri-Oval ein. Während im Juni traditionsgemäß die ARCA-Serie den Cup unterstützt, feiert jetzt Anfang August die Truck-Serie ihr Debüt in Pennsylvania. Was soll man groß zu Pocono sagen? Die Debatte ist bekannt und wird schon länger geführt: Langweilige Rennen, da meist ein Fahrer in dominanter Manier dem Rest des Feldes enteilt und alleine in den Sonnenuntergang fährt. Größere Veränderungen bringen meist nur die Cautions, während denen die Teams ihre Abstimmung verkorksen/verbessern oder die hier so wichtige „track position“ verlieren/gewinnen können. Auf der Strecke geht meist nichts, leider muss man sagen, denn die drei unterschiedlichen Turns und die daher erforderliche Kompromissabstimmung lassen eigentlich besseres Racing vermuten.
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Posted 27 Jul 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Juan Pablo Montoya hatte nach dem Boxengassen-Desaster 2009 in diesem Jahr wieder Pech und konnte einmal mehr nicht seinen ersten Oval-Sieg einfahren. Allerdings brachte 2010 eine taktische Fehlentscheidung den Kolumbianer um den Erfolg, den sein Teamkollege dann einfuhr.
Es ist echt ein Wahnsinn, wie wenig Juan Pablo Montoya in diesem Jahr vom Glück verfolgt wird. Wieder führte er auf dem Indianapolis Motor Speedway in überlegener Manier die meisten Runden, nur um bei den letzten Boxenstopps den Sieg wegzuschmeißen. Crew Chief Brian Pattie entschied sich dazu, die 21-Runden-alten Reifen komplett zu wechseln, während viele andere Teams überraschenderweise nur zwei Reifen austauschten. Der große weitere Siegkandidat zu diesem Zeitpunkt, Greg Biffle, nahm ebenfalls vier neue Pneus und konnte danach nur den dritten Platz ins Ziel bringen. Goldrichtig lagen außer dem späteren Sieger Jamie McMurray unter anderem noch Kevin Harvick (2.), sowie Tony Stewart (5.); Clint Bowyer (4.) wechselte ebenfalls alle Reifen. Der Crew Chief von McMurrays #1, Kevin „Bono“ Manion, sicherte Chip Ganassi damit nach dem Daytona 500 und dem Indy 500 einen Sieg im drittwichtigsten US-Rennen des Jahres.
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Posted 23 Jul 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Die Off-Week des Sprint Cups ist vorbei und nach TNT startet nun ESPN gleich mit dem Klassiker auf dem Indianapolis Motor Speedway durch. Noch sieben Rennen bis zum Chase und es stellt sich die Frage, ob Juan Pablo Montoya bei diesem Brickyard 400 den ersten Ovalsieg schafft.
Zunächst etwas in eigener Sache: Nachdem sich die örtliche Stadtwerke im letzten Jahr entschlossen hatte, der Telekom ein Schnippchen zu schlagen und bei uns Glasfaserkabel zu verlegen, ist es nun soweit. Nur noch bis zum Winter muss ich mit 1 MBit/s auskommen und die Jungs vom Tiefbau sind schon ordentlich am Graben. Da sie auch unter der Straße entlang verlegen mussten, wurde ein ca. 50cm breiter Streifen aufgerissen und mit Pflastersteinen geflickt. In völligem Enthusiasmus habe ich meinen persönlichen „Yard of Bricks“ nun schon auf traditionelle Weise eingeweiht, nachdem ich das “50-MBit/s 400″ gefahren bin. Ihr seht es zuerst im Racingblog, Siegkandidat #1 in dieser Woche bin ja wohl klar ich! Nehmt euch in Acht ihr Jimmie Johnsons und Jeff Gordons! :o)
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Posted 12 Jul 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
Auf dem Chicagoland Speedway wurde nach Daytona das zweite Märchen in dieser Saison geschrieben. Jimmie Johnson dominierte zunächst und fiel nach einem Dreher zurück. Dafür ergriff David Reutimann die Chance und holte sich seinen ersten selbst herausgefahrenen Cup-Sieg.
Das Rennen in der Nacht von Samstag auf Sonntag war sicher nicht das spektakulärste, kann aber dennoch als eines der schönsten in letzter Zeit bezeichnet werden. Da wurde endlich mal wieder eine Geschichte geschrieben, wie sie traumhafter nicht sein kann: David Reutimann gewann im letzten Jahr das prestigeträchtige Coca-Cola 600 in Charlotte. Jedoch kam dieser Sieg nicht aus eigener Kraft zu Stande, sondern der Wettergott sorgte gemeinsam mit einem riskanten Strategiespiel für Reutimanns ersten Sprint-Cup-Sieg. Lange musste er sich, wie er selbst zugab, fragen lassen, ob er denn auch aus eigener Kraft gewinnen könne. In Chicago war es dann endlich soweit:
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Posted 09 Jul 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR
An diesem Wochenende beginnt im Sprint Cup die zweite Saisonhälfte, TNT überträgt zum Glück das letzte ihrer sechs Rennen. Der von mir oft totgeredete Kevin Harvick führt weiterhin die Meisterschaftstabelle an und das nach seinem Sieg in Daytona sogar mit über 200 Punkten.
Das Daytona-Rennen konnte ich in der letzten Woche leider nicht verfolgen, weil die Arbeit rief und außer meinem Gehalt habe ich sogar einen wunderschönen Sonnenbrand mitgenommen. Dankenswerterweise hat mich aber Kollege Stefan Tegethoff vertreten, welcher dann vom Superspeedway-üblichen Favoritensterben im Zuge des großen „big ones“ berichtete. Am Ende gewann wie in Talladega erneut Kevin Harvick, der nun mit zwei Siegen weiterhin an der Tabellenspitze rangiert und kurz vor dem Beginn des Chase sogar schon über 200 Punkte Vorsprung angehäuft hat.
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