Auf dem Indianapolis Motor Speedway gab es eine faustdicke Überraschung, als sich der Nebel der Strategien lichtete und im Endspurt plötzlich Paul Menard an der Spitze zu finden war. Ihm gelang es als einziger Fahrer ohne finalen Boxenstopp, genügend Sprit für ein Duell mit dem heranstürmenden Favoriten Jeff Gordon zu sparen und seinen ersten Sieg im Sprint Cup zu holen.
Wer hätte gedacht, dass am Ende des Nachmittags auf einmal Paul Menard in der Victory Lane steht? Na klar, der Name der Menard-Familie ist untrennbar mit dem Indianapolis Motor Speedway verbunden und jahrelang musste man auf den ersten Sieg auf dieser so legendären Strecke warten. Doch dass dies ausgerechnet dem als Paydriver verschrieenen Sprössling des Baumarktmagnaten John Menard gelingen würde, kam dann doch schon etwas überraschend. Immerhin hatte Team Menard in der IndyCar-Series einige Hochkaräter im Einsatz, um das große Indy 500 zu gewinnen, doch die beste Platzierung bei den Open-Wheelern blieb 1992 ein dritter Rang des großen Al Unser Sr. Fast zehn Jahre später toppte man diesen Rekord nun familienintern und der Erfolg im Benzinkrimi war durchaus gerechtfertigt!
Am Wochenende besuchen die beiden höchsten Rennklassen der NASCAR zum ersten Mal in diesem Jahr den 






Lange habe ich überlegt, wie ich diese Vorschau gestalten soll: Ja sicher, das dritte Saisonrennen auf dem 





