Posts Tagged ‘Jamie McMurray’

NASCAR: Analyse Kentucky 2011

Posted 12 Jul 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Die erste Hälfte der NASCAR-Saison ist Geschichte, ebenso wie das erste Cup-Rennen auf dem Kentucky Speedway. Gewonnen hat Kyle Busch, welcher die Hälfte des Abends in Führung verbrachte und nur durch seinen Bruder Kurt sowie dessen Teamkollegen Brad Keselowski ernsthaft in Bedrängnis gebracht wurde.

Der Sieg von Kyle Busch in Kentucky war für NASCAR-Verhältnisse schon ziemlich dominant, auch wenn Busch nur knapp die Hälfte aller Runden in Führung lag. Dieser Umstand war zu einem Großteil Brad Keselowski geschuldet, der auf einer anderen Strategie unterwegs war und 79 Runden in Front des Feldes verbringen konnte. Früh im Rennen und gegen Ende auch noch einmal für zehn Umläufe trat Bruder Kurt Busch kurzzeitig auf den Plan. Trotzdem waren für die beiden Penske-Fahrer zum Schluss nur Platz 7 und 9 übrig, während sich zum Beispiel die sehr unauffälligen Jimmie Johnson (3.), Carl Edwards (5.) und Matt Kenseth (6.) bessere Platzierungen sicherten.

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NASCAR: Analyse Michigan 2011

Posted 21 Jun 2011 — by DonDahlmann
Category NASCAR

Ein echter “Burner” war das Rennen in Michigan ja nicht gerade, was Denny Hamlin aber am Ende vermutlich am allerwenigsten störte.

Es ist immer so eine Sache mit den ultrabreiten 1.5 Meilen Ovalen. In Las Vegas sind die Rennen durchaus brauchbar, in Michigan eher nicht. Und dabei sind beide Ovale fast baugleich, lediglich 2 Grad Banking gibt es in Las Vegas, was ja nun nicht den großen Unterschied machen sollte. Michigan steht meist für Verbrauchsrennen mit wenig Gelbphasen, was dann, ähnlich wie in Pocono dann immerhin den Vorteil hat, dass die Rennen auch schneller vorbei sind. In der Riesenschüssel von Michigan gab es leider auch wenig Abwechslung an der Spitze. Das Rennen teilten sich mehr oder weniger die Gibbs- und die Roushtruppe unter sich auf. Vor allem Roush ist rechtzeitig zum Sommer in guter Form und bringt seine Fahrer wieder in aussichtsreiche Position. Edwards führt die Meisterschaft an, Kenseth lauert auf P6, nur Biffle ist noch nicht im Chase. Größere Sorgenfalten gibt es derweil im Hendrick Lager.

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NASCAR: Analyse Bristol März 2011

Posted 21 Mrz 2011 — by DonDahlmann
Category NASCAR

Es war mal wieder das Wochenende von Kyle Busch, der beide Rennen der NASCAR am Wochenende gewinnen konnte. Aber auch für andere Fahrer lief das Wochenende nicht schlecht.

Bristol entwickelt sich zum “Wohnzimmer” von Kyle Busch. Gleich fünf der letzten acht Rennen konnte der jüngere Busch gewinnen, was nicht nur seine, sondern auch die Stärke von Joe Gibbs Racing auf den Short Tracks zeigt. Dabei sah es zunächst aber nicht nach einem Sieg von ihm aus, denn zu Beginn bestimmte der erstaunlich gut aufgelegte Paul Menard das Tempo, bevor er von dem normalerweise in Bristol ebenfalls starken Martin Truex abgelöst wurde. Aber das Rennen selber war dieses Mal eher eins von der schlechteren Sorte. Seit dem Bristol vor ein paar Jahren eine neue Asphaltdecke bekommen hat und man ein progressives Banking Einzug hielt, habe die Rennen sehr an Biss verloren. Das alte “beatin’ and bangin’” gibt es kaum noch, lange Phasen unter Grün sind mittlerweile völlig normal. Die Langeweile der letzten Jahre schlägt sich auch auf die Anzahl der Besucher nieder.

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Grand Am: 24H von Daytona

Posted 29 Jan 2011 — by DonDahlmann
Category GrandAm

Der traditionelle Saisonstart findet in Daytona statt. Das 24H Rennen ist ein Klassiker, bei dem jede Menge Prominenz dabei ist.

Die 24H von Daytona gibt es seit 1966 mit einer kurzen Unterbrechung im 72 (6 Stunden Rennen) und einem Totalausfall 1974 (Ölkrise). Und schon immer war es Tradition, dass das Rennen die Motorsportsaison eines Jahres einläutet. Dem guten und warmen Wetter in Daytona sei Dank, muss man nicht frieren. Über die Jahre haben die Klassen, die dort antreten dürfen, immer wieder gewechselt. Früher waren die Prototypen unterwegs, die man auch aus Le Mans kennt, dann wurden sie verbannt und es fuhr nur die GT Klasse. Seit 2005 gibt es die bekannten, eher nicht so schönen Einheits-Prototypen von Riley, die um den Gesamtsieg kämpfen. Dazu gibt es eine GT-Klasse nach IMSA-Regeln, die aber den europäischen GT2/GT3 Regeln nicht unähnlich sind.

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NASCAR: Neue Regeln 2011

Posted 27 Jan 2011 — by DonDahlmann
Category NASCAR

Seit Wochen wurde spekuliert, dass die NASCAR ihre Regeln in Sachen Chase und Punktesystem verändern möchte. Und genau das ist tatsächlich eingetreten.

Das es in diesem Jahr Änderungen am Chase-Format geben würde, hatte sich schon im letzten Sommer abgezeichnet. Die Fans waren und sind noch nie so richtig mit dem Chase warm geworden, vor allem, weil im Grunde immer die gleichen Fahrer drin sind und gleichzeitig Lieblinge wie Earnhardt oder Montoya meist nur zuschauen dürfen. Denen gibt man jetzt eine bessere Chance mittels eines Wild-Card Systems. Denn es werden ab sofort die besten 10 Piloten für den Chase ausgewählt, plus zwei, die die meisten Siege haben und die innerhalb der Top 20 platziert sind. Im letzten Jahr hätte so Jamie McMurray den Sprung in den Chase geschafft, David Reutiman und Ryan Newman, die ebenfalls einen Sieg hatten, wären nicht qualifiziert gewesen, weil Kurt Busch auf Platz 11 ebenfalls 2 Siege hatte. Hat keiner der Fahrer zwischen Platz 11 und 20 einen Sieg auf dem Konto, rutschen die Fahrer in den Chase, die punktemäßig auf Platz 11 und 12 liegen. Auch das Punktsystem wurde überarbeitet, und eine sehr interessante Neuerung gibt es jetzt für die Qualifikation.

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NASCAR: Analyse Talladega Oktober 2010

Posted 02 Nov 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das restrictor plate-Rennen in Talladega bot bis auf eine vernünftige letzte Runde eigentlich alles, was ein Superspeedway so herzugeben hat: viele Führungswechsel, ein großes Fragezeichen am Ende und ordentlich Spannung! Die Chase-Tabelle schafft nach diesem Wochenende beste Voraussetzungen für einen engen Titelkampf in den verbleibenden drei Rennen.

In den knapp drei Stunden am Sonntagabend sorgte restrictor place racing für gehörige Action, auch wenn es leider nicht mehr zu einem Zieleinlauf unter grüner Flagge kam. Weil der Kampf um die Führung eingangs von Turn 1 im Moment des Auslösens der Gelbphase noch in vollem Gange war, mussten die NASCAR-Offiziellen zunächst die Videobänder befragen, um einen Sieger zu ermitteln. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei two car trains auf dem Weg zur Ziellinie: Clint Bowyer wurde von Juan Pablo Montoya angeschoben und Kevin Harvick bekam einen Push von David Reutimann. Ich werde etwas anders als sonst üblich versuchen, den Weg hin zu diesem Szenario zu beschreiben.

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NASCAR: Vorschau Talladega Oktober 2010

Posted 29 Okt 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

An diesem Wochenende steht Chase-Rennen Nummer 7 in Talladega auf dem Plan. Der Superspeedway wird vermutlich die Vorentscheidung für den Endspurt über die drei Rennen in Texas, Phoenix und Homestead liefern. ACHTUNG: Start schon um ca. 18:15 Uhr.

Die sehr beliebten „restrictor plate“-Rennen auf den Superspeedways von Daytona und Talladega zählen jährlich zu den absoluten Highlights des NASCAR-Kalenders. Der Talladega Superspeedway ist mit 2,66 Meilen Länge und einem extremen Banking von 33° ein wahres Monster in der Landschaft. Diese Daten machen enorme Geschwindigkeiten möglich, die mit den erwähnten „restrictor plates“ eingebremst werden müssen. Im verlinkten Artikel zur Strecke selbst ist neben einer kleinen Beschreibung des Ovals auch zu finden, warum NASCAR seinerzeit diese Begrenzung einführte. Diese Art von Rennfahren zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, das sogenannte „bump drafting“. Der folgende Abschnitt, in welchem diese Fahrtechnik erklärt wird, entstammt der Talladega-Vorschau vom Frühjahr – schließlich muss ich die Welt ja nicht neu erfinden:

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NASCAR: Analyse Charlotte Oktober 2010

Posted 19 Okt 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Jamie McMurray sorgte für eine Überraschung und gewann in Charlotte sein drittes Saisonrennen nach Daytona und Indianapolis. Obwohl Kyle Busch den Sieg verpasste, machte er einen Satz in der Punktetabelle. Allerdings verfolgen nun nach der Hälfte der Chase-Rennen nur noch zwei Fahrer Jimmie Johnson innerhalb von 100 Punkten.

Drei Fahrer stritten sich am Wochenende auf dem Charlotte Motor Speedway um den Sieg im „Bank of America 500“: Kyle Busch, Jamie McMurray und Jimmie Johnson. Weil das Auto von McMurray zum Ende des Rennens immer besser wurde und ein paar späte Gelbphasen das Feld wieder zusammenrückten, musste der jüngere Busch-Bruder den Sieg auslassen, obwohl er zuvor die meisten Rennrunden geführt hatte. Johnson wurde zum Verhängnis, dass die letzte Gelbphase seinen starken „long run“ abbrach, nachdem er schnell auf seine beiden Vordermänner an der Spitze des Feldes aufschloss. Aber eins nach dem anderen – das Rennen beginnt schließlich mit dem Start:

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NASCAR: Analyse New Hampshire September 2010

Posted 21 Sep 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Clint Bowyer gewann wie 2007 das erste Chase-Rennen, während einige Favoriten durchaus ins Schwitzen kamen und wertvolle Punkte liegen ließen. Da neun weitere Rennen folgen, kann aber natürlich noch viel passieren. Das zweite Saisonrennen in New Hampshire tat sich anfangs nicht als spannungsgeladen hervor, wurde dann aber zu einem handfesten Spritpoker.

Wie so viele Saisonrennen in diesem Jahr drohte auch der erste Chase-Termin in New Hampshire zunächst zu einem Langweiler zu verkommen. Satte 200 der 300 Runden hatten so gut wie nichts mit der Rennentscheidung zu tun, einzig und allein Clint Bowyer unterstrich, dass der Sieg wohl nur über ihn gehen würde. Nun muss ich sagen, dass es natürlich nicht immer und in jeder Runde Action am laufenden Band geben kann, doch in letzter Zeit verkümmert der Sprint Cup diesbezüglich etwas. Der Langstreckencharakter der Rennen der ersten NASCAR-Liga sticht deutlicher hervor denn je: Mehr als die Hälfte eines Rennens ist das Feld damit beschäftigt, sich extrem zurückzuhalten und sich bestenfalls gut für die Schlussphase zu positionieren.

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NASCAR: Analyse Bristol August 2010

Posted 23 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Bristol hatte an diesem Wochenende vieles zu bieten: Ein Jubiläum, packende Rennaction auf der sehr kurzen, aber stark überhöhten Betonbahn inklusive einiger Kaltverformungen und am Ende sogar einen Rekord. Vermisst habe ich aber so ein wenig die Spannung, denn Kyle Busch dominierte das Cup-Rennen, indem er über die Hälfte der Renndistanz in Führung lag.

Es war das hundertste Cup-Rennen auf dem Bristol Motor Speedway, welches Kyle Busch einen bisher einzigartigen Rekord ermöglichte: Als erster NASCAR-Pilot gelang ihm das Triple, denn er konnte in Bristol sowohl das Truck-Rennen, als auch den Nationwide-Series-Lauf sowie das „Irwin Tools Night Race“ der Sprint Sup Series innerhalb einer Woche für sich entscheiden. Damit setzte er eine Marke, die vermutlich außer von ihm selbst nicht so schnell egalisiert werden wird. Neben Kyle Busch startet nämlich nur Kevin Harvick ähnlich regelmäßig bei allen drei nationalen Rennserien am selben Wochenende auf derselben Strecke. Im Cup lag er dabei sagenhafte 282 von 500 Runden in Führung.

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