// Das lange Warten hat ein Ende: Die NASCAR wird wieder live im deutschen Fernsehen übertragen. Der exklusiv über das Basispaket von sky zu empfangende Spartensender Motorvision.TV wird nach Informationen von motorsport-total.de am kommenden Sonntag das Daytona 500 zeigen. Darüber hinaus plant man noch “mindestens 10 weitere” Rennen des NASCAR Sprint Cup live zu senden – welche Läufe das konkret sein werden, ist aktuell noch unklar. Zusätzlich zeigt der Sender zu jedem Rennen die schon bekannten einstündigen Zusammenfassungen. Der Deal dürfte eher kurzfristig zustande gekommen sein, denn in der Programmvorschau auf motorvision.tv ist das Daytona 500 zur Stunde noch nicht eingetragen – nähere Informationen zu möglichen Kommentatoren oder Experten gibt es ebenfalls noch nicht. Voraussichtliche Startzeit der Übertragung am kommenden Sonntag ist laut motorsport-total.de 19:00 Uhr MESZ. (Vorsicht)
Ferner liefen: Die Newshappen für 15.2.2012
// Lotus expandiert weiter mit seiner Marke und sponsort in diesem Jahr das Motopark Team aus Oscherleben. Lotus steigt damit auch in einer kleinen Klasse ein, um den eigenen Nachwuchs besser fördern zu können. Das sind auch gute Nachrichten für den F3 Cup, der sich im Gegensatz zur F3 Euro Serie immer besser entwickelt. Das sich Lotus für den Cup entschieden hat, dürfte auch Kostengründe haben, zeigt aber, dass die Serie auf dem richtigem Weg ist.
// Beim F1 Lotus Team ist man derweil guter Stimmung. Die Tests letzte Woche haben wohl bessere Ergebnisse eingebracht, als man erwartet hatte. In der Tat waren die Zeiten vor allem bei den Longruns sehr gut, auch fuhr Grosjean eine der schnellsten Zeiten in Jerez. Es gibt weiterhin Gerüchte, dass Lotus über den Winter irgendwas gefunden haben soll, was dem Team einen großen Schritt nach vorne erlaubt. Bei Ferrari ist man bei weitem nicht so optimistisch. Alonso vermeldete, dass seine Bestzeit in Jerez gar nichts wert sei und man immer noch dabei sei, die Abstimmung zu verstehen. Da habe man ca. 20% erreicht, weil der Wagen derartig komplex sein, dass man einfach Zeit benötigen würde. Weitere Einschätzungen gibt es morgen im Racingblog Podcast.
Ferner liefen: Die Newshappen für 3.2.2012
// Kleine Übersicht über die Präsentationstermine der Formel Eins in den nächsten Tagen:
01.02 – McLaren MP4-27, Webseite
03.02 – Ferrari ???, vermutlich Webseite
03.02 – Force India VJM05
05.02 – Lotus E20, Webseite
06.02 – Red Bull RB8, Jerez & Webseite
06.02 – Toro Rosso STR7, Jerez
06.02 – Sauber C31, Jerez
07.02 – Williams FW34, Jerez
21.02 – Mercedes MGP W03, Barcelona
01.03 – Marussia ???, Barcelona
HRT hat noch keine Daten bekannt gegeben. Wir werden die neusten Bilder aller Wagen hier zeigen und analysieren, sobald diese eintrudeln. (Don)
// Der erste Test von Kimi Räikkönen verlief wohl “ok”. Zeiten wurden nicht vermeldet, auch die Pressemiteilungen klangen sehr nüchtern. Der Finne selber sprach davon, dass er damit rechnen würde, im Mittelfeld zu landen, Lotus sprach von einem halben Jahr, die Kimi benötigen würde, um sich wieder in Form zu bringen. Mit anderen Worten: die Umstellung des Fahrstils von Rally auf F1 dürfte noch ein paar Wochen dauern. (Don)
IndyCar: Saisonrückblick 2011
Das “Gap Year” vor Eintreffen des neuen Autos nahm im Oktober ein tragisches Ende. Bis zum Saisonstart muss die IndyCar nun einige Probleme überwinden.
Randy Bernards erstes “richtiges” Jahr an der Spitze der IndyCar Series ist zu Ende. Vor dem furchtbaren Finale in Las Vegas war 2011 vor allem eine Saison der Experimente. Die neue Chefetage kramte allerhand neue, alte und sehr alte Ideen aus dem Köcher, die man vor dem großen Neustart 2012 ausprobieren wollte. Das Fazit zu Double-File Restarts, Twin-Races und Las Vegas World Championships fällt auch abseits der Tragödie etwas mager aus. Immerhin haben sich die TV-Quoten, wenn auch auf niedrigem Niveau, ein wenig stabilisiert. Wohl auch deswegen, weil im Schatten der teils fehlgeleiteten Showelemente auch heuer wieder einige spannende Rennen und überraschende Sieger geboten wurden. Die Pläne für das kommenden Jahr wurden von den Ereignissen in Las Vegas noch einmal durcheinandergewürfelt – bis heute gibt es etwa keinen vollständigen Kalender für 2012. Auch das neue Auto macht noch einige Probleme. Doch zumindest das könnte sich als Glück im Unglück erweisen – durch die vielen Änderungen könnte die gewohnte Hackordnung nämlich endlich aus den Fugen zu geraten.
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Ferner liefen: Die Newshappen für 02.11.2011
// Der Formel 1 Kalender 2012 könnte deutlich anders aussehen, als bisher angenommen. Informationen von autosport.com zufolge stehen nämlich drei der 20 geplanten Rennen auf der Kippe. Bahrain könnte aufgrund der politischen Situation auch im kommenden Jahr gestrichen werden, Korea möchte möglicherweise die hohen Antrittskosten der Formel 1 nachverhandeln – womit man bei Bernie Ecclestone auf taube Ohren stößt. Die Folge wäre auch hier das Aus für das Rennen. Sicher ist aber nicht, dass die Koreaner sich das trauen (können) – man hört von hohen Vertragsstrafen, sofern der Lauf nicht über die Bühne geht. Auch das Rennen in Austin ist noch nicht gesichert. Eccelstone hat sich gegenüber Autosport dahingehend geäußert, dass zwar die Konstruktion der Bahn wieder auf Schiene sei, dass es aber interne Unstimmigkeiten bei den Organisatoren gebe, die ihn an der Austragung des Laufes 2012 zweifeln lassen. Ob es angesichts des gerade erst beschlossenen Rennens in New Jersey eine zweite Chance für das “Circuit of the Americas” geben würde, steht in den Sternen. Sollte eines dieser Rennen ausfallen, könnte die Türkei doch wieder im Kalender auftauchen. Dort sollten zumindest die Verhandlungen mit dem Besitzer nicht so schwer fallen – denn der heißt Bernie Ecclestone. (Vorsicht) Weiter Gas geben →
Vorschau: IndyCar World Championships
Beim letzten Saisonrennen der IndyCar Series geht es nicht nur um den Meisterschaftstitel, 5 Millionen Dollar und die Krone in der Rookie-Wertung. Auch Randy Bernards Job als CEO steht auf dem Spiel.
Geladene Atmosphäre scheint garantiert, wenn Sonntagabend um etwa 21:30 Uhr unserer Zeit letztmalig in dieser Saison die grüne Flagge fällt. In der Meisterschaft führt Dario Franchitti nach seinem zweiten Platz von Kentucky nun wieder vor Will Power. Die 18 Punkte Rückstand, die der Australier nun hat, sind auf einem Oval wie dem in Vegas aber schnell gewonnen und verloren. Fast gleich viel Aufmerksamkeit wie der Titelkampf genießt Indy 500 Champ Dan Wheldon. Schafft der es nämlich, vom letzten Startplatz bis zum Sieg nach vorne zu fahren, winkt ihm ein Preisgeld in der Höhe von 2,5 Millionen Dollar. Die gleiche Summe bekommt im Erfolgsfall außerdem ein zufällig ausgewählter Fan. Leicht wird die Aufgabe für Wheldon aber nicht – denn um zu gewinnen, muss es sich an einem rekordverdächtigen Feld von 33 weiteren Startern vorbeikämpfen.
IndyCar: Einhändig zum Überraschungssieg
Mit einem Überraschungssieg von Ed Carpenter endete Sonntagabend ein packendes IndyCar Rennen in Kentucky. Auch die Meisterschaft bleibt spannend.
Ein spannendes Rennen auf einem der besten Ovale der IndyCar Serie brachte am Wochenende den Sieg eines echten Underdogs. Ed Carpenter gewann sein erstes Rennen – und das trotz Problemen mit seinem Helmvisier die ihm dazu zwangen, fast 20 Runden lang mit nur einer Hand zu fahren. Mit ihm feierte auch das Team von Sarah Fisher seinen ersten Erfolg. Für die kleine Mannschaft ganz besonders wichtig, denn im Vorfeld des Rennens hatte man erfahren, dass sich Sponsor Dollar General im kommenden Jahr zurückziehen wird. Eine kleine Vorentscheidung gab es in der Meisterschaft, denn Will Power hatte einmal mehr Pech. Sicher hat Dario Franchitti den Titel aber noch nicht. Am Rande des Rennens wurden auch Details zum Kalender 2012 bekannt – und der sorgt nun schon vor der offiziellen Verlautbarung für Unmut.
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Vorschau: Kentucky Indy 300
Eine letztlich noch einmal spannende IndyCar Saison neigt sich dem Ende zu. Und erfreut sich regen Zulaufs: In Kentucky werden 29 Starter erwartet.
In den vergangenen Jahren war das 1,5 Meilen Oval stets einer der Geheimtipps der IndyCar Saison – enge Rad an Rad Duelle bei Höchstgeschwindigkeit, und Spannung bis zum Schluss. In dieser Saison hat man das Rennen daher noch weiter in Richtung Saisonende gezogen – und das könnte sich nun als Nachteil erweisen. Denn auch, wenn es laut Wetterbericht wohl trocken bleiben sollte: Das Wetter in Sparta könnte den IndyCars dennoch einen Strich durch die Rechung machen. Unter einer Temperatur von 50 Grad Fahrenheit (etwa 10 Grad Celsius) funktionieren die Reifen nämlich nicht mehr so, wie sie sollten. Zumindest für Samstagnacht, wenn das Qualifying stattfinden soll, sind aber Temperaturen von nur bis zu 2 Grad vorhergesagt. Man spekuliert daher schon jetzt mit einer Absage. Das Rennen selbst in aber nicht gefährdet – denn in weiser Voraussicht wird man Sonntags schon am frühen Nachmittag starten.
Ferner liefen: Die Newshappen für 28.09.
// Der Formel 1 Grand Prix von Indien wird wie geplant stattfinden. Das haben die FIA, FOTA, Bernie Ecclestone und die Veranstalter in den vergangenen Tagen betont. Und zwar so oft und nachdrücklich, dass man sich durchaus fragen kann, ob diese Versicherungen der Wahrheit entsprechen. Grund für die aktuellen Probleme mit dem Termin ist offenbar nicht die Strecke selbst – die sieht zwar auf aktuellen Fotos auch noch recht unfertig aus, ist aber weiter als etwa der Kurs in Korea im vergangenen Jahr. Das Problem liegt vielmehr in der indischen Steuergesetzgebung, die Teams und möglicherweise Fahrer bei einem Antritt in Indien verpflichtet, Teile ihres Jahreseinkommens an den Staat abzuführen. Eine Ausnahme von dieser Regelung, mit der man offenbar gerechnet hatte, hat die Formel 1 nicht bekommen, weil die Königsklasse vom Staat Indien nicht als “Sport”, und das Rennen nicht als “Veranstaltung von nationaler Wichtigkeit” anerkannt werden. Womöglich müssen die Teams zusätzlich auch noch Einfuhrzölle für in Indien verbrauchte, und daher nicht wieder ausgeführte Artikel (Reifen, Ölfilter, etc.) zahlen. Die Veranstalter haben zwar nun angeboten, die nötigen Schmiergelder zu bezahlen im Notfall für diese Kosten aufzukommen – FOTA Präsident Martin Whitmarsh sprach am Rande des Rennens in Singapur aber davon, dass noch nicht alle Probleme gelöst seien.
IndyCar: Immer Ärger mit Brian
Die Rennleitungs-Diskussion kommt nicht zur Ruhe: Ein langatmiges Rennen in Motegi wurde erneut von einer umstrittenen Entscheidung überschattet.
Kann es für eine Serie gut sein, wenn sogar die TV-Kommentatoren während der Übertragung beginnen, sich über die Entscheidungen der Rennleitung lustig zu machen? Wohl kaum. Womöglich muss die IndyCar froh sein, wenn das Rennen vom Sonntag wegen der ungewöhnlichen Sendezeit etwas schlechtere Quoten hatte. Der zunehmend spannende Kampf um die Meisterschaftskrone stand einmal mehr im Schatten der leidigen Diskussionen über Strafen und Einflussnahme. Nach dem Stimmungshoch von Baltimore also nun wieder schlechte PR für die IndyCars. Fraglich, ob Brian Barnhard es schafft, sich weiter auf dem Sessel des “Director of Competition” zu halten. Weiter Gas geben →
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