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	<title>RacingBlog &#187; Honda</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 10:49:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>WEC / Le Mans: Die Teilnehmerlisten 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 02:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanTegethoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[24 H Le Mans]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern hat der ACO die Teilnehmerlisten für die Debütsaison der World Endurance Championship und für die 24 Stunden von Le Mans verkündet – und es sind einige Überraschungen dabei!

Wurde direkt nach dem Peugeot-Ausstieg noch spekuliert, dass Audi sein Engagement ohne echten Gegner etwas zurückfahren könnte, kam es nun genau andersherum: sage und schreibe vier ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gestern hat der ACO die Teilnehmerlisten für die Debütsaison der World Endurance Championship und für die 24 Stunden von Le Mans verkündet – und es sind einige Überraschungen dabei!</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMi8wMi9GR0FfMTEyNEFfRFNDXzAzNTkuanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-20731" title="FGA_1124A_DSC_0359" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/FGA_1124A_DSC_0359-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wurde direkt nach dem Peugeot-Ausstieg noch spekuliert, dass Audi sein Engagement ohne echten Gegner etwas zurückfahren könnte, kam es nun genau andersherum: sage und schreibe vier Werks-R18 setzen die Ingolstädter ein, je zwei herkömmliche TDI und zwei der neuen Hybrid-Diesel. Erster Le Mans-Sieger mit einem Hybrid-Fahrzeug zu werden, dürfte das oberste Ziel sein, für den Fall, dass Probleme auftreten, sind zwei konventionelle Wagen als Backup dabei. In der WEC sollen zwei Hybrid-R18 fahren, doch vermutlich erst nach Le Mans. In Sebring und Spa sollen stattdessen je drei konventionelle Diesel an den Start gehen.<span id="more-20719"></span></p>
<p>Für jedes Fahrzeug musste zunächst nur ein Pilot benannt werden, sodass noch reichlich Raum für Spekulationen bezüglich der neuen Piloten ist. Fest steht zunächst nur, dass Oliver Jarvis in Le Mans auf der #4 sitzen wird. Jarvis hat schonmal für Kolles einen Audi-Prototypen bewegt, ist aber ansonsten vor allem aus der DTM bekannt. Ob Audi weitere DTM-Piloten für Le Mans heranzieht, oder Peugeot-Werksfahrer wie Anthony Davidson „von der Straße holt“, bleibt abzuwarten. Auch der italienische GT-Nachwuchsmann Marco Bonanomi wird immer wieder als Option genannt.</p>
<p>Überraschung Nummer zwei betrifft den neuen großen Konkurrenten von Audi: Toyota. Die Japaner werden nicht nur Le Mans, sondern auch die gesamte WEC mit zwei der nagelneuen LMP1-Boliden bestreiten. Nur Sebring müssen sie auslassen; bis Mitte März ist der Wagen wohl noch nicht rennfertig. Aber es scheint eine Bedingung der FIA für die Schaffung der WEC gewesen zu sein, dass zwei Werke am Start sind &#8211; und so hat der ACO nach dem Peugeot-Ausstieg wohl erfolgreich versucht, Toyota zu einem größeren Einsatz zu bewegen, als die ursprünglich geplant hatten. Die Hoffnungen vieler Fans liegen darauf, dass Toyota von Beginn an konkurrenzfähig sein wird, damit Audi nicht die WEC und Le Mans im Vorbeifahren gewinnen kann – ob das so klappt, wird sich zeigen müssen.</p>
<p>Die dritte – und vielleicht größte Überraschung – lieferte Pescarolo ab. Eigentlich sind es sogar zwei Überraschungen, die schon am Morgen vor der Pressekonferenz herauskamen. Überraschung 3a ist, dass das Le Mans-Urgestein für Le Mans einen Dome-Judd einsetzen wird. Der S102 war bereits 2008 am Start und wird nun nach dem 2012er Reglement aufgerüstet. Der ganze Einsatz wird von Dome-Chef Minoru Hayashi bezahlt, der das mit folgenden Worten <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNlY2FyLWVuZ2luZWVyaW5nLmNvbS9ibG9ncy93aHktaS1oYXZlLWRlY2lkZWQtdG8tcmV0dXJuLXRvLWxlLW1hbnMvICA=" target=\"_blank\">„begründet“</a>: “Our cash flow is as if an extravagant and wasteful son keeps borrowing money to spend on Geisha, which is why we don’t have a choice not to enjoy the race.” Auch in Spa soll der Dome schon dabei sein.</p>
<p>Überraschung 3b ist der zweite Pescarolo-Wagen, mit dem das Team die ganze WEC bestreiten wird: es ist inzwischen bestätigt, dass der sogenannte „Pescarolo 03“ auf dem Aston Martin AMR-One basieren wird. Wieviel von dem offenen Prototypen verwendet wird, ist noch nicht bekannt, nur dass der katastrophale Reihensechszylinder von Aston Martin durch einen Judd V8 ersetzt wird, steht fest. Beide Deals sind spektakulär, ob sie sich für Henri Pescarolo auch auszahlen, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Nicht ganz unerwartet war dagegen, dass Dyson Racing zum ersten Mal in der langen Teamgeschichte den Sprung über den Teich wagt und die Le Mans-Einladung annimmt. Das zeichnete sich schon mit dem Kauf zweier aktueller Lola-Prototypen ab. Damit ist auch ein vierter japanischer Hersteller bei den 24 Stunden vertreten, denn der kleine 2,0 l-Vierzylinder-Turbo ist ein Mazda-Aggregat, entwickelt von AER.</p>
<p>Rebellion (mit Nick Heidfeld als drittem Mann in einem der zwei Wagen für Sebring, Spa und Le Mans) sowie OAK (mit dem jungen Österreicher Dominik Kraihamer) waren ebenso schon bekannt wie die beiden HPD, die nicht zu unterschätzen sind. Damit sind trotz Peugeot-Ausstieg 15 LMP1 in Le Mans am Start, neun in der WEC – keine schlechte Zahl.</p>
<p><strong>LMP1 (Le Mans: 15 / WEC: 9)</strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;">#1 Audi Sport Team Joest – Audi R18 (Hybrid) – André Lotterer (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #2 Audi Sport Team Joest – Audi R18 (Hybrid) – Allan McNish (WEC)</span><br />
#3 Audi Sport Team Joest – Audi R18 – Timo Bernhard<br />
#4 Audi Sport North America – Audi R18 – Oliver Jarvis<br />
<span style="color: #0000ff;">#7 Toyota Racing – Toyota TS030 (Hybrid) – Alexander Wurz (WEC)</span><br />
#8 Toyota Racing – Toyota TS030 (Hybrid) – Hiroaki Ishiura<br />
<span style="color: #0000ff;">#12 Rebellion Racing – Lola B12/60-Toyota – Nicolas Prost (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #13 Rebellion Racing – Lola B12/60-Toyota – Andrea Belicchi (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #15 OAK Racing – OAK Pescarolo-Judd – Guillaume Moreau (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #16 Pescarolo Team – Pescarolo 03-Judd – Emmanuel Collard (WEC)</span><br />
#17 Pescarolo Team – Dome-Judd – Nicolas Minassian<br />
#18 Dyson Racing – Lola B12/60-Mazda – Guy Smith<br />
#19 Dyson Racing – Lola B12/60-Mazda – Chris Dyson<br />
<span style="color: #0000ff;">#21 Strakka Racing – HPD ARX 03a – Nick Leventis (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #22 JRM – HPD ARX-03a – David Brabham (WEC)</span></p>
<p>Was die LMP2 angeht, hat der ACO anscheinend alles richtig gemacht: das seit letztem Jahr geltende Reglement, das mit Kundenautos und Kostendeckelung voll auf Privatiers ausgerichtet ist, zieht nach einem mäßigen ersten Jahr nun richtig und lockt Teams ohne Ende an. Darum werden ganze 18 LMP2 in Le Mans am Start sein, die Hälfte davon auch in der ganzen WEC. Es ist zu vermuten, dass wir einige der Nicht-WEC-Teams auch in der ELMS sehen werden, deren Spitzenklasse damit auch nicht allzu dünn besetzt sein dürfte.</p>
<p>Die meisten Namen waren auch längst bekannt. Nur eine Ankündigung kam völlig unerwartet: Starworks Motorsport, ein Grand-Am-Team, das am vergangenen Wochenende den zweiten Platz bei den 24h von Daytona einfuhr, wird in die WEC – und eventuell auch noch in die ALMS – expandieren. Das Fahrzeug ihrer Wahl ist wie bei den US-Kollegen von Level 5 die neueste Variante des HPD-Pakets.</p>
<p>Das deutsch-französische Pegasus-Team hat seine Einladung als Sieger der LMP Challenge in der LMS 2011 nicht wahrgenommen, einziges „deutsches“ Team ist damit der von Kolles eingesetzte Lotus (umgebrandeter Lola-Judd), für den der GT Masters-Pilot Thomas Holzer genannt ist. Der zweite Lotus hat es nur auf die Reserveliste geschafft.</p>
<p>11 der 18 Fahrzeuge werden mit dem von Zytek getunten Nissan-Motor antreten, der sich im Vorjahr als so bärenstark erwiesen hat; hinzu kommen fünf Judds (einer davon als Lotus gebrandet) und zwei Honda-Turbos. Bei den Chassis hat Oreca mit sieben Stück die Nase vorn. Die Oreca-Nissan-Kombination war 2011 die schnellste, aber meist nicht zuverlässig. Doch das ist allgemein ein Problem der „neuen“ Low-Cost“-LMP2. Haltbarkeit wird entscheidend sein, um zu gewinnen.</p>
<p><strong>LMP2</strong> <strong>(Le Mans: 18 / WEC: 9)</strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;">#23 Signatech Nissan – Oreca 03-Nissan – Jordan Tresson (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #24 OAK Racing – Morgan-Judd – Jacques Nicolet (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #25 ADR-Delta – Oreca 03-Nissan – John Martin (WEC)</span><br />
#26 Signatech Nissan – Oreca 03-Nissan – Franck Mailleux<br />
<span style="color: #0000ff;">#28 Gulf Racing Middle East – Lola B12/80-Nissan – Fabien Giroix (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #29 Gulf Racing Middle East – Lola B12/80-Nissan – Frédéric Fatien (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #31 Lotus – Lola B12/80-Judd (Lotus) – Thomas Holzer (WEC)</span><br />
#33 Level 5 Motorsports – HPD ARX-03b – Scott Tucker<br />
#25 OAK Racing – Morgan-Judd – Olivier Pla<br />
#38 Jota – Zytek Z11SN-Nissan – Sam Hancock<br />
#40 Race Performance – Oreca 03-Judd – Michel Frey<br />
<span style="color: #0000ff;">#41 Greaves Motorsport – Zytek Z11SN-Nissan – Christian Zugel (WEC)</span><br />
#42 Greaves Motorsport – Zytek Z11SN-Nissan – Alex Brundle<br />
#43 Extreme Limite – Norma MP 2000-Judd – Fabien Rosier<br />
<span style="color: #0000ff;">#44 Starworks Motorsport – HPD ARX-03b – Vincente Potolicchio (WEC)</span><br />
#45 Boutsen Ginion Racing – Oreca 03-Nissan – Bastien Briere<br />
#46 Thiriet by TDS Racing – Oreca 03-Nissan – Pierre Thiriet<br />
<span style="color: #0000ff;">#49 Pecom Racing – Oreca 03-Nissan – Luis Perez-Companc (WEC)</span></p>
<p>Bei den Gran Turismos gab es über den Winter eine quantitative Verschiebung – die GTE-Am-Klasse ist nun stärker besetzt als die Pro-Kategorie. Das liegt natürlich auch am Fehlen von BMW. Doch dafür gab es zwei wichtige Zugänge: Porsche ist nun auch in der WEC vertreten, und zwar mit einem Felbermayr Proton-911 und der Stammbesatzung Lieb/Lietz.</p>
<p>Außerdem ist Aston Martin nach dem AMR-One-Fehlschlag nun wie erwartet werksseitig zurück in der GTE-Klasse. Nachdem der Vantage in Privatiers-Händen selten wirklich zum funktionieren gebracht werden konnte (das schafften eigentlich nur JMW gegen Ende 2010 und Young Driver AMR bei ihrem einzigen 2011er Rennen). Vielleicht wird das Projekt mit einem Werks-Einsatz nun endlich ein Erfolg. Einer der Profi-Wagen ist jedoch auf der Reserveliste hängen geblieben.</p>
<p>Neun GTE-Pro-Fahrzeuge sind für Le Mans zugelassen, noch vor dem Aston Martin auf der Reserveliste stehen ein IMSA Matmut-Porsche und ein Lotus Evora mit Werksfahrer Johnny Mowlem. Gerade, dass man den französischen Porsche mit Werksfahrer Patrick Pilet zugunsten der vielen Amateur-Wagen außen vor lässt, ist etwas überraschend.</p>
<p>Für die WEC sind allerdings gar nur fünf pro-Fahrzeuge gemeldet – die Blütezeit der GT2 scheint langsam vorbeizugehen, wenn nicht ganz, dann zumindest an der neuen WM. AF Corse mit seinen zwei Ferrari F458 dürfte hier die Favoritenrolle zukommen. JMW wird mit einem Ferrari in Le Mans dabei sein, und ansonsten vermutlich in der ELMS fahren – vermisst wird bisher das Farnbacher-Team, das in den letzten Jahren ebenfalls mit einem Ferrari in der LMS und in Le Mans fuhr, nun aber nichtmal auf der Reserveliste steht.</p>
<p><strong>GTE-Pro </strong><strong>(Le Mans: 9 / WEC: 5)</strong><strong></strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;">#51 AF Corse – Ferrari 458 Italia – Giancarlo Fisichella (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #59 Luxury Racing – Ferrari 458 Italia – Frédéric Makowiecki (WEC)</span><br />
#66 JMW Motorsport – Ferrari 458 Italia<br />
<span style="color: #0000ff;">#71 AF Corse – Ferrari 458 Italia – Andrea Bertolini (WEC)</span><br />
#73 Corvette Racing – Chevrolet Corvette C6 ZR1 – Antonio Garcia<br />
#74 Corvette Racing – Chevrolet Corvette C6 ZR1 – Oliver Gavin<br />
<span style="color: #0000ff;">#77 Team Felbermayr-Proton – Porsche 911 RSR (997) – Richard Lietz (WEC)</span><br />
#80 Flying Lizard Motorsports – Porsche 911 RSR (997) – Jörg Bergmeister<br />
<span style="color: #0000ff;">#97 Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage – Stefan Mücke (WEC)</span></p>
<p>In der GTE-Am besteht das Feld überwiegend aus bekannten Gesichtern bzw. Namen. Krohn und Larbre (mit zwei Corvettes) fahren die WEC, hinzu kommen Zweit- bzw. Drittwagen der großen Teams AF Corse, Felbermayr Proton und Luxury Racing. Dass AF Corse insgesamt vier Ferrari an den Start bringen darf, ist etwas schade, wenn man bedenkt, dass dafür ein Top-Porsche keinen Startplatz bekommen hat. Aber hier spielen natürlich auch die automatisches Einladungen für Leistungen im Vorjahr eine Rolle, die dem ACO die Auswahl einschränken.</p>
<p>Aston Martin Racing wird auch einen Am-Wagen stellen, für den Christopher Nygaard als Fahrer gemeldet ist. Ein Rückkehrer ist das britische JWA-Team, das vor einigen Jahren schon in der LMS fuhr und nun als JWA Avila mit einem Vorjahres-Porsche die WEC bestreiten wird.</p>
<p>Bei der Verteilung der GTE-Starter stellt sich die Frage, ob die Trennung in Pro- und Am-Kategorie auf lange Sicht noch Sinn macht, oder ob man diese in den kommenden Jahren nicht einfach zu einer großen GT-Klasse zusammenfassen sollte.</p>
<p><strong>GTE-Am</strong> <strong>(Le Mans: 13 / WEC: 7)</strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;">#50 Larbre Competition – Chevrolet Corvette C6 ZR1 – Patrick Bornhauser (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #55 JWA-Avila – Porsche 911 RSR (997) – Paul Daniels (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #57 Krohn Racing – Ferrari 458 Italia – Tracy Krohn (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #58 Luxury Racing – Ferrari 458 Italia – Pierre Ehret (WEC)</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> #61 AF Corse – Ferrari F458 Italia – Robert Kauffman (WEC)</span><br />
#67 IMSA Performance Matmut – Porsche 911 RSR (997) – Anthony Pons<br />
<span style="color: #0000ff;">#70 Larbre Competition – Chevrolet Corvette C6 ZR1 – Christophe Bourret (WEC)</span><br />
#75 Prospeed Competition – Porsche 911 RSR (997) – Paul van Splunteren<br />
#79 Flying Lizard Motorsports – Porsche 911 RSR (997) – Seth Neiman<br />
#81 AF Corse – Ferrari 458 Italia – Pierguiseppe Perazzini<br />
#83 JMB Racing – Ferrari 458 Italia – Manuel Rodrigues<br />
<span style="color: #0000ff;">#88 Team Felbermayr-Proton – Porsche 911 RSR (997) – Christian Ried (WEC)</span><br />
#89 Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage – Christoffer Nygaard</p>
<p>Und dann ist da natürlich noch der Delta Wing für die 56. Garage. Für den wurden kürzlich die Michelin-Reifen präsentiert, die ob ihres Größenunterschiedes bei vielen Beobachtern für Verwunderung gesorgt haben. Doch es scheint so, als würde dieses Projekt tatsächlich langsam voranschreiten…</p>
<p>Die 30 Starter für die WEC mögen einigen wenig erscheinen, nachdem man aus den Vorjahren die aus LMS und ILMC zusammengesetzten riesigen Grids gewohnt ist. Doch der ACO soll sogar von mehr als 30 Full Season-Bewerbungen einige abgelehnt haben, vermutlich um sich nicht die ganze Le Mans-Entry List schon durch feste Einladungen zu verbauen, und außerdem wird man auch mit &#8220;nur&#8221; 30 WEC-Startern sowie dem ALMS-Feld inklusive Challenge-Klassen an die Kapazitätsgrenze der Boxengasse von Sebring stoßen.</p>
<p>Als letztes Rennen der Saison wurde außerdem Shanghai ausgewählt, Zhuhai, wo die ILMC zuletzt mehrfach fuhr, fällt damit aus dem Kalender. Lust auf die neue Saison sowie auf die 24h macht dieser beiden Promo-Clip:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/V400B2ftU9E" frameborder="0" width="600" height="335"></iframe></p>
<p><em>(Foto: ACO)</em></p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=20719" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=20719&amp;md5=dccf7d7e364feb82f38be065d388bdb7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>BTCC: Die Saison 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/12/15/btcc-die-saison-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich war es schon vor der Saison klar, wer in diesem Jahr Meister wird. Aber etliche Regeländerungen sorgten dann doch für eine Entscheidung, die erst im letzten Rennen fiel.

Die Saison 2011 sah in der BTCC eine ziemlich weitreichende Änderung, die allerdings auch für einige Verwirrung sorgen sollte. Die TOCA, die hinter der BTCC steht, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich war es schon vor der Saison klar, wer in diesem Jahr Meister wird. Aber etliche Regeländerungen sorgten dann doch für eine Entscheidung, die erst im letzten Rennen fiel.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMC9CVENDX1NpbHZlcnN0b25lXzIwMTFfOC5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/BTCC_Silverstone_2011_8-300x199.jpg" alt="" title="BTCC_Silverstone_2011_8" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-19126" /></a>Die Saison 2011 sah in der BTCC eine ziemlich weitreichende Änderung, die allerdings auch für einige Verwirrung sorgen sollte. Die TOCA, die hinter der BTCC steht, hatte in den letzten Jahren eine eigene Nachfolgeklasse für die Fahrzeuge geplant, die nach dem S2000-Reglement der FIA auch in England unterwegs waren. Die Übernahme der S2000 hatte den Vorteil, dass die Hersteller ihre Wagen weltweit einsetzen konnten. Zwar hatte die FIA auch an den Regeln geschraubt und den 1.6 Liter Turbo/Weltmotor eingeführt, aber das reichte der BTCC. Wegen der hohen Kosten der S2000, die oft für dünn besetzte Starterfelde sorgte, entschloss man sich, eine eigene Formel einzuführen. Die NGTC hat ein eigenes Chassis, dass von der TOCA entwickelt wurde, und zum größtenteil ein Einheitschassis für die gesamte Serie ist. Beim Motor entschloss man sich auf einen eigenen 2-Liter-Turbomotor zu setzen. Und genau das führt zu Ärger, nicht nur in der BTCC.</p>
<p><span id="more-20060"></span></p>
<p>Warum sich die BTCC für einen eigenen Motor entschieden hat, anstatt auf die vorhandenen FIA 1.6 Liter Maschinen zu setzen, ist den meisten immer noch ein Rätsel. Die Entwicklung eines Motors ist so ziemlich das teuerste, was man machen kann, der Griff in die Hersteller-Schublade wäre leichter gewesen. Auf der anderen Seite bietet die TOCA selber den Motor auch kleinen Teams an, und dies wohl zu einem kleinen Preis. So macht man sich natürlich auch von den Herstellern unabhängig. Die BTCC hat da schlechte Erfahrungen gemacht, daher vielleicht auch die Vorsicht. Doch in diesemJahr führte die Umstellung der Regeln zu einigem Chaos. Es gab reine NGTC, Wagen mit S2000 Chassis, aber NGTC-Motor und reine S2000 Teams. Die TOCA versprach, dass man alle Teilnehmer mittels BoP einleveln würde, aber das Unterfangen war schwerer, als gedacht.</p>
<p>In den ersten drei Rennen flogen die S2000/NGTC wie Honda und Ford der Konkurrenz davon. Meister Jason Plato, dessen Chevy 2010 noch das dominierende Auto war, betete nach jedem Rennen mantramäßig runter, dass es so nicht weiter gehen können, das sei ein Witz, ein schlechter dazu, er habe keine Lust mehr. Diese Aussage wiederholte er in Thruxton, Donington, Silverstone und Croft. Was immerhin dafür sorgte, dass die TOCA schrittweise den Ladedruck der gemischten NGTC Fahrzeuge runterdrehte, während der, der reinen NGTC teilweise unangetastet blieb. Das führte dann ab Mitte der Saison zum wundersamen Aufstieg von Frank Wrathall im Dynojet Toyota. Der Rookie ärgerte die Stars vorne mehrfach kräftig, vermutlich auch, weil die TOCA zeigen wollte, dass man mit einem NGTC auch gegen Chevy ankommt.</p>
<p>Ein weiterer Fahrer, der in diesem Jahr für eine Überraschung sorgte, war Mat Jackson im Airwaves Ford Focus. Airwaves Racing hatte von Ford die letztjährigen Focus ST Chassis gekauft und mit einem eigenen NGTC-Motor ausgestattet. Die Kombination funktionierte dann sogar besser, als die es &#8220;Quasi-&#8221; Werksteams AON von Ford. Die waren mit Chilton als Nummer Eins auf dem Papier gut aufgestellt, aber es ging wenig zusammen. Man war sogar so verzweifelt, dass man Tom Onslow-Cole zurück holte, den man Ende 2010 entlassen hatte. Aber auch das brachte nur wenig. AON war sicher einer der Enttäuschungen in diesem Jahr. Jackson hamsterte dagegen fleissig Punkte und lag zwischenzeitlich sogar mal in Führung. Doch dann kam das Wochenende in Knockhill, wo Jackson ohne Punkte blieb. So kurz vor dem Saisonende war das dass Ende der Titelträume.</p>
<p>Aber schon vor der Saison war klar, dass der Titel ziemlich sicher über Honda zu holen sein müsste. Chevrolet musste schon früh in der Saison feststellen, das man keinen Chance hatte, da konnte Jason Plato noch so laut schimpfen. Es war schon erstaunlich, dass er den Titel-Kampf so lange offen halten konnte. Im Prinzip verlor er den Titel erst beim letzten Rennen in Silverstone, aber gegen die Turbos hatte er keine Chance.</p>
<p>Erstaunlicher war dann schon, wie lange Honda um den Titel bangen musste. Gordon Shedden war Matt Neal in fast allen Rennen ebenbürtig und teilweise sogar besser. Das führte dann zu so kuriosen Unfällen wie in Oulton Park, als Matt Neal seinen Teamkollegen einfach abschoss und beide ins Aus rodelten. Papa Neal, der zufälligerweise auch der Teambesitzer ist, war dementsprechend sauer, der Filius geknickt. Danach ließ er es ruhiger angehen, was aber nicht unbedingt langsamer war. Insgesamt gewann er sieben von 30 Rennen. Bei Shedden waren es sechs Siege, somit hatte Honda auch die meisten Siege in der Saison 2011 eingefahren. Spannenderweise gelangen Jason Plato acht Siege, aber ein paar Ausfälle, vor allem der in Donington, schmälerten seine Titelchancen.</p>
<p>Man muss aber auch sagen, dass Team Dynamics, die die Honda Civic bauen, den Titel auch verdient haben. Sie sind das Wagnis mit dem NGTC-Motor eingegangen und haben, mit Honda im Rücken, viel investiert. Chevrolet hat das nicht gemacht, allerdings hatte RML auch jede Menge mit dem FIA-Motor für die WTCC zu tun, da blieb nur wenig Zeit und Geld für einen NGTC-Motor. Bisher ist auch nicht klar, was Chevrolet in der kommenden Saison machen wird. Honda hatte es leichter und sie haben ihren Vorteil auch genutzt. Das Mat Jackson so lange vorne mit dabei war, dass Plato dennoch mehr Siege holte, war sicher so nicht geplant, aber für die Fans hat es sich gelohnt.</p>
<p>Es war kein schlechtes Jahr für die BTCC, auch wenn die Rangelei hinter den Kulissen und die unterschiedlichen Einstellungen der Fahrzeuge keinen richtig fairen Vergleich zu lassen. Es wäre schöner gewesen, die TOCA hätten allen noch ein Jahr Zeit gegeben, um dann komplett umzustellen. Für 2012 erwartet die Fans ein weiteres Übergangsjahr. Immerhin sollen aber die NGTC offiziell bevorzugt werden. Mehr dazu dann im nächsten März, das erste Rennen 2012 steigt am 1.04.2012 in Brands Hatch-</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=20060" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=20060&amp;md5=34e5a2f1e1215d09ca63ae0bcdab070f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>BTCC: Bericht Finale Silverstone</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 17:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mathematisch sah es vor dem letzten Rennen nach einem Dreikampf in der Meisterschaft aus, doch schon im ersten Rennen änderte sich die Lage.

Es war nicht das Wochenende von Jason Plato, dem amtierenden Meister der BTCC. Schon vor dem Rennen auf dem kurzen National Kurs in Silverstone war klar, dass der Cruze nur wenig Chancen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mathematisch sah es vor dem letzten Rennen nach einem Dreikampf in der Meisterschaft aus, doch schon im ersten Rennen änderte sich die Lage.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMC9CVENDX1NpbHZlcnN0b25lXzIwMTFfMTUuanBn"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/BTCC_Silverstone_2011_15-300x199.jpg" alt="" title="BTCC_Silverstone_2011_15" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-19119" /></a>Es war nicht das Wochenende von Jason Plato, dem amtierenden Meister der BTCC. Schon vor dem Rennen auf dem kurzen National Kurs in Silverstone war klar, dass der Cruze nur wenig Chancen haben würde. In der Qualifikation zeigte sich das schon, als Plato nur P7 erreichen konnte. Viel weiter nach vorne würde es nicht gehen, meinte Plato, der relativ frustriert schien, da er gegen die NGTC auf der Geraden keine Chance hatte. Aber dann gab es noch Mat Jackson im privat eingesetzten Focus aus dem letztem Jahr im Airwaves Team. Die hatten sich sogar James Thompson als Verstärkung geholt, der jedoch in der Quali nur auf P16 kam. Das erste Rennen war dann aber sowohl für Jackson, als auch für Thompson und Plato eher eine Katastrophe.</p>
<p><span id="more-19117"></span></p>
<p><b>Rennen 1</b></p>
<p>29 Wagen standen in der Startaufstellung und das konnte ja nicht wirklich gut gehen. Während vorne alle Titelfavoriten gut wegkamen, gerieten weiter hinten Rob Austin, Liam Griffin, Ollie Jackson und Tony Gilham aneinander. Nachdem sich der Staub gelegt hatte, stand Gilham in der Mauer und Austin humpelte mit einer defekten Aufhängung ins Aus. Leider erwischte es im Getümmel auch James Thompson, der seinen Focus abstellen musste. Nach einer kurzen Safety Car Phase ging es dann wieder los.</p>
<p>Matt Neal hatte sich vorne auf P1 gesetzt, gefolgt von Mat Jackson und Gordon Shedden. Neal schleppte zwar 45 Kilo Ballast mit sich rum, aber Jackson konnte davon nicht profitieren. Auf der Bremse kam er gerade in Luffield immer wieder nah an die Stoßstange des Honda, aber in Sachen Beschleunigung konnte er mit dem Civic nicht mithalten. Selbst im Windschatten kam der Focus nicht näher ran, was Neal das Leben etwas leichter machte. Shedden lag auf P3, ein paar Zehntel hinter Jackson und schaute sich den Kampf an. Vermutlich hoffte er, dass der Focus-Pilot ein verzweifeltes Manöver startete, was aber nicht passierte. </p>
<p>Dahinter lag James Nash, der allerdings schnell den Anschluss an die Top 3 verlor und einen ganzen Schwarm von Fahrzeugen hinter sich hatte was wiederum gut für Jason Plato war, der so immerhin noch die Aussicht auf P4 hatte. Doch nach nicht mal der Hälfte des Rennens platzten in Form des linken Vorderreifen die Titelträume von Plato endgültig. Damit musste er in Rennen 2 von ganz hinten starten und dort sammeln sich die privaten NGTC, die auf der Geraden auch nicht langsam sind. Schulterzuckend meinte Plato nach dem Rennen nur, dass es zwar klar war, aber eben auch frustrierend ist. </p>
<p>Vorne tat sich wenig, Jackson kam nie wirklich in die Position Neal angreifen zu können und ein paar Runden vor Schluss erwischte es auch den Focus. Ein Reifenschaden beendete die Titelträume von Jackson und dampfte somit die Titelentscheidung auf die beiden Honda-Piloten ein. </p>
<p>Im Hinterfeld gab es in einem ansonsten sehr ruhigen Rennen einige nette Zweikämpfe, doch vorne war dann alles klar. Neal gewann vor Shedden, Nash, Cole, MacDowell, Newsham, Jordan, Collard, Neate und Warthall. Die spannende Frage für das zweite Rennen lautet: Wird Shedden noch eine Chance auf den Titel haben?</p>
<p><b>Rennen 2</b></p>
<p>Schon vor dem Rennen war klar, dass Jason Plato aus dem Meisterschaftsrennen war, auch wenn er rechnerisch noch Chancen hatte. Auch war es klar, dass Gordon Shedden das Rennen unbedingt würde gewinnen müssen, um Meister zu werden. Und am Start sah die Sache für den Schotten sogar richtig gut aus. Neal kam schlecht weg und wurde von Onslow-Cole geschnappt und für einen Moment war sogar James Nash vor Neal. Derweil lag Shedden in Führung und konnte sich meterweise von Cole absetzen, dessen Rückspiegel allerdings komplett mit dem Honda von Neal ausgefüllt war. Doch der Focus konnte sich vor dem Honda halten.</p>
<p>Weiter hinten tobte Jason Plato durchs Feld. Der Chevy hatte weniger Probleme mit den langsameren NGTC-Fahrzeugen, als man dachte und kam so relativ flott nach vorne. Mit ausgefahrenen Ellenbogen wühlte er sich vom letzten Platz aus nach vorne und kam sogar in die Top Ten, wo sein Vorwärtsdrang dann logischerweise etwas gebremst wurde. </p>
<p>Nachdem Onslow-Cole Eingangs Brooklands quer stand, schnappte sich Neal P2 und machte sich auf die Jagd nach Shedden. Der blieb allerdings auch nach einer SC-Phase vorne. Nick Foster hatte eine kurze Berühung mit Liam Griffin und dabei seine gesamte Front in Einzelteilen auf der Zielgeraden verteilt. Nachdem der Schrott weggeräumt war ging es weiter, allerdings ohne dass es zu großen Veränderungen kam. Nur Plato schnappte sich noch Chilton und landete am Ende auf P7. </p>
<p>Shedden gewann vor Neal, Cole, Newsham, Jordan, Boardmann, Plato, Chilton und MacDowell. Die Ziehung des Reverse Grids ergab dann P9, was MacDowell auf die Pole schob. </p>
<p><b>Rennen 3</b></p>
<p>Der Reverse Grid sah dann so aus: MacDowell, Chilton, Plato, Boardman, Jordan, Newsham, Cole, Neal und Shedden. Shedden konnte Meister werden wenn: Er auf P4 landet und Neal nur P9 erreicht. Oder P3 vs P8, P2 vs. P6, P1 vs. P3. Da Neal in Rennen 2 hinter Shedden gelandet war, hatte er auch den leichteren Wagen und er startete einen Platz vor dem Schotten. </p>
<p>Den Start gewann Tom Chilton relativ leicht, weil MacDowell zu viel Wheelspin hatte. Plato schnappte sich P2 und machte sofort Druck, aber auf der Geraden zog der Focus dem Cruze einfach weg. Erstaunlicherweise konnte Plato den Abstand aber lange im Bereich von 0,3 Sekunden halten, so dass Chilton keine Ruhe hatte. Hinter Plato tauschten MacDowell und Boardman die Plätze und für einen Moment sag es so aus, als könne sich der Seat an Plato ranfahren, aber dafür reichte es dann doch nicht.</p>
<p>Neal und Shedden klebten während des Rennens zusammen. Der Schotte hatte sichtbar mit Übersteuern zu kämpfen und kam nie in die Position, Neal zu gefährden. Der klemmte seinerseits hinter Onslow-Cole, kam aber auch nicht vorbei. Das führte dann dazu, dass es am Ende noch mal hektisch wurde, denn von hinten nahten Rob Austin, James Nash und Frank Wrathall. Austin war offenbar wild entschlossen, sich nach vorne zu boxen und machte jede Druck auf Shedden, der ihn schließlich passieren lassen musste. Damit war das Rennen für Shedden endgültig gelaufen, selbst wenn Neal ausfallen würde, hätte seine Punktausbeute nicht ausgereicht, um Meister zu werden. Der A4 von Rob Austin schnappte sich aber noch Matt Neal, so dass die Hondas wieder zusammen lagen. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Meisterschaft gelaufen. </p>
<p>Vorne ging auch nicht mehr viel, da bei Chilton nicht wie erwartet die Vorderreifen nachgaben. Plato ließ es dann auch gut sein und begnügte sich mit dem zweiten Platz.</p>
<p>Das sich das Meisterschaftsrennen auf beide Honda konzentrieren würde, war schon vor dem Wochenende klar und das beide sich nicht gegenseitig ins Auto fahren würden, auch. Im Grunde hat mit Matt Neal der Fahrer gewonnen, der vor der Saison als absoluter Favorit gehandelt wurde. Erstaunlich war höchstens, wie schwer er es hatte, sich gegen Gordon Shedden durch zu setzen. Aber sieben Meisterschaftssiegen ist Neal auch ein würdiger Champion. Und es tut der Serie gut, dass Honda den Titel holen konnte. </p>
<p>Das war es für dieses Jahr mit der BTCC, das nächste Rennen gibt es erst wieder im April 2012. Bisher ist nur klar, dass Honda einen neuen Civic aufbauen wird. Ob das Team Aon mit dem Focus wiederkommt ist ebenso unsicher, wie ein erneuter Start der Cruze, die bekanntermaßen einen neuen Motor bauen müssten, was bisher nicht bestätigt wurde. Der Vertrag von Plato läuft auch nur bis Ende des Jahres. Wir werden News aus der BTCC natürlich auch über die Winterpause berichten.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/10/18/btcc-bericht-finale-silverstone/btcc_silverstone_2011_15/' title='BTCC_Silverstone_2011_15'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/BTCC_Silverstone_2011_15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="BTCC_Silverstone_2011_15" title="BTCC_Silverstone_2011_15" /></a>
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		<title>BTCC: Vorschau Finale Silverstone</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzten drei Rennen der diesjährigen BTCC-Saison stehen auf dem Programm und es kämpfen noch vier Fahrer um den Titel. 

Schon zum Start der diesjährigen Saison war eines klar: Der Weg zum Titel führt nur über Honda. Die waren bei den Tests um Längen besser als der Rest des Feldes und Matt Neal ließ ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die letzten drei Rennen der diesjährigen BTCC-Saison stehen auf dem Programm und es kämpfen noch vier Fahrer um den Titel. </strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wOC9CVENDX1NuZXR0ZXJ0b25fMjAxMV8xLmpwZw=="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/BTCC_Snetterton_2011_1-300x199.jpg" alt="" title="BTCC_Snetterton_2011_1" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-16982" /></a>Schon zum Start der diesjährigen Saison war eines klar: Der Weg zum Titel führt nur über Honda. Die waren bei den Tests um Längen besser als der Rest des Feldes und Matt Neal ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass er in diesem Jahr der BTCC-Meister werden würde. Das wäre vermutlich auch schon längst der Fall, doch die TOCA und ein sehr energischer Jason Plato sorgten dafür, dass die Honda eingebremst wurden und die Meisterschaft im letzten Rennen richtig spannend ist. Denn in der Tabelle sieht das jetzt so aus:</p>
<p>Matt Neal &#8211; 225 Punkte<br />
Jason Plato &#8211; 220 Punkte<br />
Gordon Shedden &#8211; 220 Punkte<br />
Mat Jackson &#8211; 189 Punkte</p>
<p><span id="more-19057"></span></p>
<p>Es ist also angerichtet, wie man so schön sagt und es gibt genug Stoff für drei dramatische Rennen. Jason Plato sieht seine Chancen allerdings nicht sehr optimistisch. Die BTCC fährt in Silverstone den kleinen Kurs. Man biegt nach Becketts scharf rechts ab auf die Club Straight, die dann in Brooklands endet. Faktisch bedeutet das einen sehr hohen Vollgasanteil, der die Wagen mit NGTC-Motor klar bevorteilt. In Sachen Beschleunigung und Topspeed hat der Cruze da eigentlich keine Chance. Da für das Wochenende auch kein Regen angesagt ist, können die Turbos ihre Vorteile voll ausspielen. Natürlich darf man Plato nie abschreiben, zumal es im Rennen Drei den Reverse Grid geben wird, der noch mal für Veränderungen sorgen könnte. </p>
<p>Klare Favoriten sind also Matt Neal und Gordon Shedden, wobei es interessant werden dürfte, wie welcher Fahrer vom Team ein &#8220;Du bist unser Mann&#8221; Zeichen erhalten wird. Das Team Dynamics hat sich bisher gegenüber beiden Piloten sehr fair verhalten, man darf nicht vergessen, dass der Teamchef der Vater von Matt Neal ist. Es wäre logisch, wenn er seinen Sohn bevorzugen würde, bisher war das aber nicht der Fall. Ich vermute, dass das Ergebnis des ersten Rennens zeigen wird, wer Meister werden darf. </p>
<p>Mat Jackson hat nur Außenseiterchancen. Es müsste viel bei Honda und Chevrolet schief laufen, damit Jackson noch ein Wörtchen um die Titelvergabe mitreden kann. Aber das Motorbase Performance Team dürfte in Silverstone durchaus zu den Favoriten auf den Sieg gezählt werden, denn der Focus ist sehr schnell unterwegs. Da auf der kurzen Variante auch die Kurven fehlen, sollte der sonst hohe Reifenverschleiss auf der Vorderache auch keine große Rolle spielen. Dazu kommt, dass Motorbase sich massiv verstärkt hat. Man setzt James Thompson in das dritte Auto, was ein deutliches Zeichen ist. Thompson ist gerade mal wieder arbeitslos und dürfte ein Interesse daran haben, sich so gut wie möglich zu verkaufen. Er ist Wasserträger für Mat Jackson, hat aber auch angekündigt, dass er im dem Fall, in dem Jackson ausfällt oder weit zurück liegt, um den Sieg fahren will. &#8220;Thomo&#8221; ist ein harter Hund, er wird seinen Gegner das Leben schwer machen. Allerdings wird man auch sehen müssen, ob er den Focus in Richtung Top 5 bewegen kann. Die anderen sind ja nun auch keine Schlafmützen.</p>
<p>Ebenfalls vorne sollte man die Vectras bei ihrem letzten Auftritt sehen. In Sachen Topseed gehen die Vauxhall gut, vor allem James Nash und Andrew Jordan könnten einigen Meisterschaftsaspiranten die Suppe versalzen.</p>
<p>Es wird also ein spannender Rennsonntag in England, wir kommentieren die Rennen live bei Twitter.</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=19057" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=19057&amp;md5=a81d16e72f21c9357cd8738359b372ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>BTCC: Analyse Brands Hatch 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/10/03/btcc-analyse-brands-hatch-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 11:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei, für die BTCC unverhältnismäßig ruhige, Rennen gab es am Wochenende in Brands Hatch. Allerdings mit dem Ergebnis, dass die Meisterschaft zu einem Dreikampf ausartet.

Noch-Champion Jason Plato zeigte sich nach dem Wochenende mit ungewohnt guter Laune. Der Wagen war, so Plato, perfekt, die Rennen seien super gewesen und überhaupt sei er rundum zufrieden. So ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei, für die BTCC unverhältnismäßig ruhige, Rennen gab es am Wochenende in Brands Hatch. Allerdings mit dem Ergebnis, dass die Meisterschaft zu einem Dreikampf ausartet.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8xMC9CVENDX0JyYW5kc0hhdGNoXzIwMTFfMTMuanBn"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/BTCC_BrandsHatch_2011_13-300x199.jpg" alt="" title="BTCC_BrandsHatch_2011_13" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-18708" /></a>Noch-Champion Jason Plato zeigte sich nach dem Wochenende mit ungewohnt guter Laune. Der Wagen war, so Plato, perfekt, die Rennen seien super gewesen und überhaupt sei er rundum zufrieden. So viel positiver Esprit beim sonst eher grimmig schauenden Meister ist dann doch ungewöhnlich. Daher relativierte er dann seinen guten Eindruck auch gleich wieder mit der Aussage, dass beim letzten Rennen in Silverstone alles anders sein würde. &#8220;Wir sind nicht gut in Silverstone, zu langsam.&#8221; Doch wer Plato kennt weiß, dass man immer vorsichtig sein sollte. Vor allem nach so einem brillanten Wochenende wie in Brands Hatch, wo er den favorisierten Hondas nur ein Rennen übrig ließ. Ansonsten reagierte leider die Langeweile.</p>
<p><span id="more-18707"></span></p>
<p><b>Rennen 1</b></p>
<p>Das der Chevrolet in Brand Hatch gut gehen würde, hatte man schon vor dem Rennen erwartet. Plato unterstrich diese Erwartung mit einer dominanten Vorstellung in der Quali, wo er problemlos die Pole holte. Auch das erste Rennen des Tages war eher eine Spazierfahrt. Den Start gewann er locker, danach fuhr unbedrängt an der Spitze einem Sieg entgegen. Dahinter war etwas enger. Alex MacDowell belegt zu dem P2 und schirmte seinen Chef vor James Nash ab, der das Tempo aber eh nicht gehen konnte und noch hinter Matt Neal zurückfiel. Mit Shedden auf P5 sah es für Honda gar nicht so schlecht aus, doch dann begann das große Drama. Erst machte Shedden einen Fehler im Graham Hill Bend und fiel bis auf P9 zurück, dann ging in Runde 10 der Ärger richtig los, als Neal plötzlich einen Reifenschaden erlitt und an die Box kommen musste. Kurz vor Schluss des Rennens ereilte Gordon Shedden das gleiche Schicksal und so fielen beide Honda aus den Punkten und hatten zu dem für das zweite Rennen ein denkbar schlechte Startposition. </p>
<p>Ein schönes, aber auch eher kurzes Duell gab es um P2 zwischen Mat Jackson und Alex MacDowell, dass der Focus-Pilot für sich entscheiden konnte. Er versuchte noch an Plato ran zu fahren, doch konterte die guten Rundenzeiten von Jackson locker. </p>
<p>Ansonsten tat sich im Rennen herzlich wenig. Erstaunlich war die Tatsache, dass die reinen NGTC in Brands Hatch überhaupt nicht liefen. Weder die sonst so starken Toyota von Dynojet, noch der Audi von Rob Austin waren in den Top 10 zu sehen. Brands Hatch hat sicher seine eigenen Anforderungen und scheinbar liegen dem NGTC die schnellen Passagen der GP-Strecke nicht. Da wartet noch viel Arbeit auf die Techniker. </p>
<p>Ergebnis Rennen 1: Plato, Jackson, MacDowell, Nash, Cole, O&#8217;Neill, Chilton, Collard, Neate, Foster</p>
<p><b>Rennen 2</b></p>
<p>Das zweite Rennen war eigentlich ein Abklatsch des ersten Laufs. Plato ging locker in Führung und musste sich trotz der 45kg Handicap-Ballast aus dem ersten Rennen nicht wirklich gegen Mat Jackson wehren. Der hatte allerdings vor allem in den letzten Runden deutlich mehr Arbeit, den von hinten drängelnden Onslow-Cole unter Kontrolle zu behalten. Die neuen Focus, vor und vor allem Onslow-Cole waren endlich mal wieder an der Spitze zu sehen, nachdem die Saison ja eher zäh lief. Dass man nicht am 2010er Focus von Jackson vorbei kam, war dann allerdings wieder eine kleine Ohrfeige für das Semi-Werksteam. Deren Zukunft in der BTCC ist auch noch nicht gesichert, da Ford ja in die WTCC einsteigt. </p>
<p>Matt Neal und Gordon Shedden mussten von P18 und P19 starten, hatten aber zunächst keine Schwierigkeiten sich ihren Weg zu bahnen. Neal war innerhalb einer Runde (!) in den Top 10, doch dann wurde sein Vorwärtsdrang naturgemäß etwas langsamer. Shedden ließ sich etwas mehr Zeit, weil er nicht so flott an beiden WSR BMWs vorbei kam, die ihm das Leben schwer machten. Während es vorne mal wieder eher langweilig war, sorgten dann Neal und Shedden in hübschen Duellen mit Nick Foster, Andy Neate und James Nash für die nötige Abwechslung. </p>
<p>Am Ende reichte einfach nicht die Zeit um wirklich weit nach vorne zu kommen. Plato gewann das Rennen vor Mat Jackson, Onslow-Cole, O&#8217;Neill, Chilton, James Nash, Neal, Shedden, Neate und Nick Foster. Der BMW-Pilot war dann auch besonders happy, als die Ziehung des Reverse Grid für das dritte Rennen P10 ergab. Jason Plato schaute eher enttäuscht, denn er wusste wohl, was da auf ihn zukommt. Aber immerhin hatte er mit seinem zweiten Sieg die Führung in der Meisterschaft übernommen.</p>
<p><b>Rennen 3</b></p>
<p>Viel Spaß hatte Nick Foster an seiner Pole nicht. Nicht mal eine Führungsrunde war ihm vergönnt, denn von hinten nahten schon nach einer halben Runde Matt Neal und Gordon Shedden, die mit dem BMW auf der Start/Zielgeraden einfach kurzen Prozess machten. Foster fiel danach wie ein Stein durchs Feld, was allerdings weniger an womöglich mangelnden Fahrkünsten lag, sondern mehr an seinem völlig unterlegenem BMW. Man darf gespannt sein, ob sich WSR das im nächsten Jahr noch mal antut. </p>
<p>Neal und Shedden zogen vorne relativ leicht weg und ließen der Konkurrenz keine Chance. Man konnte sich sogar erlauben, einmal die Positionen zu wechseln, damit Shedden in den Genuss einer Führungsrunde der damit verbundenen Punkte kam. Der Doppelsieg war dann ungefährdet.</p>
<p>Ein deutlich anstrengenderes Rennen hatte Jason Plato, der nach dem Start auf P11 zurück fiel und einfach nicht voran kam. Im Getümmel des Mittelfelds konnte er die Vorteile des Cruze nicht ausnutzen, dazu kam, dass er beim Überholen nicht die Brechstange rausholen wollte. So hing er lange hinter dem durch gereichten Nick Foster fest und erst, als Foster einen kleinen Fehler machte, kam Plato vorbei. Einen weiteren Platz gewann er, als bei seinem Teamkollegen MacDowell der Motor platze und er die gesamte Strecke einnebelte. Einen derartig finalen Motorschaden hatte man lange nicht mehr gesehen. Plato gelang es dann bis zum Ende des Rennens noch auch P6 zu fahren, was den Schaden einigermaßen eingrenzte. Am Ende siegte Neal vor Shedden, Nash, Chilton, Jackson, Plato, Cole, Jordan, Boardman und Foster. </p>
<p>In der Meisterschaft sieht die Sache jetzt so aus:</p>
<p>Matt Neal 225<br />
Jason Plato 220<br />
Gordon Shedden 220</p>
<p>Man liegt also praktisch gleichauf, doch die Chancen, dass der Cruze mit seinem S2000 Motor in Silverstone die Honda in Schach halten kann, sind gleich Null. Plato meinte nach dem Rennen &#8220;Silverstone ist zu 85% Vollgas. Wir sind aber nur gut, wenn wir nicht Vollgas gehen müssen.&#8221; Er rechnet sich wenig Chancen aus und hoffe vermutlich darauf, dass sich beide Honda-Piloten in die Quere kommen. In der BTCC ist ja alles möglich.</p>

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