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NASCAR: Analyse Martinsville April 2011

Die Martinsville-Serie ist gebrochen! Am Ende waren es weder Jimmie Johnson noch Denny Hamlin, die in die Victory Lane einbiegen konnten. Auch die Lap-Leader Kyle Busch, Clint Bowyer und Jeff Gordon mussten passen, denn Kevin Harvick kam sechs Runden vor Schluss, ähnlich wie in Fontana, mal wieder aus dem Nirgendwo und stahl Dale Earnhardt Jr den Sieg.

Am Sonntag dominierten vorerst ganz andere Fahrer die 500 Runden von Martinsville und auch Denny Hamlin und Jimmie Johnson waren nicht gänzlich ohne Siegchance. Doch nach dreieinhalb Stunden voller Blechschäden resultierend in elf Cautions und einer roten Flagge war am Ende plötzlich Kevin Harvick zur Stelle und holte sich den Erfolg von einem zunächst überragenden Kyle Busch sowie Dale Earnhardt Jr, der fast seine sieglose Periode durchbrechen konnte. Weil die Gelbphasen das Rennen doch arg zerpflückt haben und dazwischen in ein paar längeren green-flag-runs eher Überleben angesagt war, lässt sich der Tag nicht ganz so einfach zusammenfassen. Statt einer linearen Übersicht, werde ich mich dieses Mal daher eher auf die einzelnen Fahrer konzentrieren.

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NASCAR: Vorschau Martinsville April 2011

An diesem Wochenende packt die NASCAR hoffentlich wieder einen ihrer Shorttrack-Klassiker aus, wenn auf dem Martinsville Speedway in Virginia gefahren wird. Wenn man die Statistik der letzten vier Jahre zugrunde legt, dann sehen wir am Sonntag entweder Denny Hamlin oder Jimmie Johnson in der Victory Lane: Seit Ende 2006 gelang das nämlich ansonsten niemandem.

Die halbe Meile des Martinsville Speedways, der wegen seiner Form auch als „Büroklammer“ bekannt wurde, ist wie gesagt das Wohnzimmer von Jimmie Johnson und Denny Hamlin. Was die beiden Piloten da seit dem Herbstrennen 2006 abgezogen haben, ist einfach unglaublich. Die neun Rennsiege hat man brüderlich aufgeteilt: Hamlin 4, Johnson 5! Außer den Dominatoren hat keiner in den letzten vier Jahren die Victory Lane von innen gesehen. Natürlich geht jede Serie irgendwann einmal zu Ende, aber gerade diese hält sich unfassbar hartnäckig.

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NASCAR: Vorschau Las Vegas 2011

Das dritte Saisonrennen der NASCAR Sprint Cup Series findet wie üblich in der Spielermetropole Las Vegas statt, wo nur einmal im Jahr gefahren wird. Die Lokalmatadoren Kyle und Kurt Busch treten dabei als Tabellenführer in der Fahrerwertung bei ihrem Heimrennen an.

Lange habe ich überlegt, wie ich diese Vorschau gestalten soll: Ja sicher, das dritte Saisonrennen auf dem Las Vegas Motor Speedway ist das erste in diesem Jahr, welches auf einem 1,5-Meilen-Oval ausgetragen wird – bekanntermaßen eine ganz wichtige Disziplin in der NASCAR, da zu mehr als 50% pro Saison auf diesem Streckentyp gefahren wird. Nach Phoenix folgt am Wochenende also eine weitere große Standortbestimmung 2011 für die Teams. Doch: Das einzig besondere, was mir spontan zu Las Vegas einfällt, ist eben „Las Vegas“. Da auf dem Intermediate-Oval erst seit 1998 gefahren wird, und dass auch nur einmal im Jahr, lässt sich auch nicht so viel Geschichte zusätzlich ausbreiten. Deshalb möchte ich mich in dieser Woche mal wieder an einer Statistik-Orgie versuchen, speziell zu den – meiner Meinung nach – starken Fahrern in Las Vegas inkl. eines Trends über die ersten beiden Saisonrennen.

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NASCAR: Analyse Phoenix Februar 2011

Die erste Bestandsaufnahme unter normalen Bedingungen sollte das Rennen auf dem Phoenix International Raceway werden, doch bekommen haben wir ausgerechnet einen big one. Danach waren gefühlt nicht mehr genügend Autos im Feld, um die elendig langen Grünphasen unterhaltsam zu gestalten. Gewonnen hat am Ende verdient Jeff Gordon vor Kyle Busch.

66 Rennen musste Jeff Gordon warten, um nach seinem Texas-Erfolg von 2009 endlich wieder in die victory lane zurückzukehren und damit seine bisher längste sieglose Periode zu beenden. Die Crew-Chief-Rotation bei Hendrick Motorsports kurz nach dem Ende der letzten Saison scheint sich für das ganze Team gelohnt zu haben, zumindest sieht es bisher danach aus. Alle vier Fahrer platzierten sich auf den vorderen Rängen und nur Mark Martin schaute von Platz 13 in die Top10 hinein. Gordons Sieg ging aus insgesamt 138 Führungsrunden hervor und ist damit mehr als verdient, zumal der – von bösen Zungen bereits in Rente gewähnte – Pilot in den Schlussrunden seinen Erfolg gegen einen ebenfalls starken Kyle Busch selbst herausfuhr.

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NASCAR: Vorschau Phoenix Februar 2011

Nach dem Ende der Speedweeks in Daytona hat die neue NASCAR-Saison nun endgültig begonnen und dabei gibt es gleich eine Neuerung: 2011 geht es nach dem Daytona 500 zwar auch weit in Richtung Westen, dieses Mal allerdings nach Phoenix anstatt nach Fontana.

Nach einer Änderung des Rennkalenders für 2011 erfolgt die Rückkehr auf den Phoenix International Raceway schneller als in den vergangenen Jahren, zumal auf dem 1-Meilen-Oval ja gerade erst beim zweitletzten Chase-Rennen gefahren wurde. Im November 2010 siegte dort Carl Edwards, der damit Jimmie Johnsons langjährige Dominanz in Form von drei Herbst-Siegen in Folge brechen konnte. Gleichzeitig war es auch eine Vorentscheidung in der Meisterschaft, da Denny Hamlin erneut wichtige Punkte auf Johnson verlor. Edwards‘ Erfolg war der erste nicht-Chevrolet-Sieg seit 2003, doch eigentlich ist es nur eine Ford-Renaissance, denn der Hersteller mit dem blauen Oval war damals in Phoenix ähnlich bestimmend wie Chevy heute.

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NASCAR: Analyse Daytona 500 2011

Die Ausgabe Nummer 53 des legendären Daytona 500 ist Geschichte und stellte gleich zu Saisonbeginn einige Rekorde auf. Beim größten Rennen des Jahres gewann allerdings kein Favorit sondern ein nahezu unbeschriebenes Blatt, weil RCR und Hendrick patzten.

Mit Trevor Bayne gewann am Sonntag ein gerade mal 20-jähriger das Daytona 500 für das Traditionsteam der Wood Brothers und schrieb damit eine wahre Cinderella-Story. Außerdem verbesserte er die Bestmarke des jüngsten Daytona-500-Siegers von Jeff Gordon (1997 mit 25) um ganze fünf Jahre. Für die Wood Brothers ist es der erste Sieg seit knapp zehn Jahren (Elliott Sadler 2001 in Bristol) und eine gute Chance, in diesem Jahr mit einigen zusätzlichen Sponsoren eventuell wieder Vollzeit zurückzukehren. Die 1,5 Millionen US-Dollar Preisgeld dürften eine weitere willkommene Stütze darstellen.

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NASCAR: Vorschau Homestead Saisonfinale 2010

In Homestead findet der bisher engste Chase der NASCAR-Geschichte sein Ende, wenn Denny Hamlin, Jimmie Johnson und Kevin Harvick unter sich den neuen Sprint-Cup-Champion ausmachen. Dabei stellt das Erfolgsteam Hendrick Motorsports auf dem Intermediate-Oval am Wochenende ausnahmsweise nicht den Favoriten für einen Rennsieg.

Seit 2002 findet das jährliche Championship-Weekend auf dem Homestead-Miami Speedway in Florida statt, gefahren wird auf dem 1,5-Meilen-Oval im Cup schon seit 1999. Ein Rückblick auf die bisher elf Ausgaben verspricht am Sonntag einen wahren Meisterschaftsknüller, denn bisher konnte kein Fahrer von Hendrick Motorsports in Homestead in die Victory-Lane fahren. Vielmehr ist die Strecke seit acht Jahren fast reines Ford-Territorium, wenn man die beiden Siege von Chevrolet (2003) und Toyota (2009) mal abzieht. Der Toyota-Erfolg im letzten Jahr gelang dabei ausgerechnet Denny Hamlin, der damit als einziger verbliebener Meisterschaftskandidat überhaupt schon in Homestead gewinnen konnte.

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NASCAR: Vorschau Phoenix November 2010

2 to go heißt es an diesem Wochenende in Phoenix, wenn Denny Hamlin, Jimmie Johnson und Kevin Harvick den Grundstein für das große Saisonfinale in Homestead legen. Zwar könnte Hamlin auch schon am Sonntag alles klar machen, doch dazu müsste Johnson jenseits der Top30 ankommen, was gerade in Phoenix ziemlich unwahrscheinlich ist.

In Texas übernahm Denny Hamlin durch seinen Sieg die Tabellenführung von Jimmie Johnson, der „nur“ ein Top10-Resultat einfahren konnte. Der viermalige Meister liegt nun zwei Rennen vor Schluss 33 Punkte hinter Hamlin. Kevin Harvick auf Platz 3 in der Meisterschaft hat mit 59 Zählern Rückstand ebenfalls noch eine realistische Chance auf den Titel. Falls die Top3 der Fahrerwertung auch in Phoenix und Homestead an den Start gehen, was natürlich mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit geschehen wird, haben alle Fahrer hinter dem viert platzierten Carl Edwards auch rechnerisch kein Wörtchen mehr um die Trophäe mitzureden. Im Folgenden liste ich kurz die Clinch-Szenarien auf, die an diesem Wochenende auf dem Phoenix International Raceway Denny Hamlin vorzeitig zum Meister machen könnten.

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NASCAR: Analyse Talladega Oktober 2010

Das restrictor plate-Rennen in Talladega bot bis auf eine vernünftige letzte Runde eigentlich alles, was ein Superspeedway so herzugeben hat: viele Führungswechsel, ein großes Fragezeichen am Ende und ordentlich Spannung! Die Chase-Tabelle schafft nach diesem Wochenende beste Voraussetzungen für einen engen Titelkampf in den verbleibenden drei Rennen.

In den knapp drei Stunden am Sonntagabend sorgte restrictor place racing für gehörige Action, auch wenn es leider nicht mehr zu einem Zieleinlauf unter grüner Flagge kam. Weil der Kampf um die Führung eingangs von Turn 1 im Moment des Auslösens der Gelbphase noch in vollem Gange war, mussten die NASCAR-Offiziellen zunächst die Videobänder befragen, um einen Sieger zu ermitteln. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei two car trains auf dem Weg zur Ziellinie: Clint Bowyer wurde von Juan Pablo Montoya angeschoben und Kevin Harvick bekam einen Push von David Reutimann. Ich werde etwas anders als sonst üblich versuchen, den Weg hin zu diesem Szenario zu beschreiben.

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NASCAR: Vorschau Martinsville Oktober 2010

In Martinsville startet die zweite Chase-Hälfte und nur noch drei Piloten kämpfen innerhalb von 100 Punkten um die Meisterschaft. Die Verfolger Jeff Gordon, Kyle Busch und Tony Stewart benötigen dringend möglichst einen Sieg, um weiterhin dabei zu sein. Da trifft es sich schlecht, dass der Shorttrack ausgerechnet die stärkste Strecke der Top2 ist.

An diesem Wochenende beginnt der Endspurt zur Playoff-Trophäe und ausgerechnet die beiden bestplatzierten Piloten haben die Chance, auf dem Martinsville Speedway davonzuziehen. Tabellenführer Jimmie Johnson und sein Verfolger Denny Hamlin haben sich auf dem Shorttrack in Virginia praktisch in die „victory lane“ eingemietet: Seit Ende 2006 hat in Martinsville kein anderer Fahrer außer den beiden ein Rennen gewonnen. So eine Statistik wird den Verfolgern gar nicht passen, wobei aber zumindest Jeff Gordon ähnlich starke Resultate vorweisen kann. Kevin Harvick wird versuchen müssen, sich mit einem Top10-Ergebnis nach Talladega zu retten. Die anderen Chase-Piloten könnten nach einem schlechten Martinsville-Wochenende zumindest realistisch gesehen aus der Entscheidung draußen sein. Zu Beginn des Artikels möchte ich aber kurz auf die Hammermeldung der Woche eingehen, die gestern über die US-Seiten schwappte:

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