Tag Archives | Greg Biffle

NASCAR: Vorschau Kansas Juni 2011

We are not in Kansas anymore? Yes, we are! Und zwar zum ersten von neuerdings zwei Malen, denn ab 2011 fährt der Sprint Cup auch auf dem Kansas Speedway zwei Saisonrennen pro Jahr. Nach dem Coca-Cola 600 folgt wieder ein „normales“ Rennen, was aber nicht heißen muss, dass es minder-spannend wird. Die Übertragung ist übrigens wieder zur gewohnten Uhrzeit.

Der Kansas Speedway ist wie der Charlotte Motor Speedway ebenfalls ein 1,5-Meilen-langes Intermediate Oval, besitzt allerdings ein bedeutend geringeres Banking. Genaue Angaben dazu und einen Vergleich mit anderen Strecken seiner ungefähren Bauart könnt ihr in der oben verlinkten Oval-Beschreibung nachlesen. Das Layout lässt vermuten, dass der Speedway Roush-Fenway Racing am besten liegen dürfte, welche in der letzten Woche schon wieder mit einer grandiosen Teamleistung aufblitzten. Leider konnte die Mannschaft von Jack Roush das Coca-Cola 600 nicht mit einer Fahrt in die Victory Lane abschließen, aber dazu haben sie in Kansas eine weitere Gelegenheit. Ich denke, dass Carl Edwards, Matt Kenseth und Greg Biffle dabei wieder diejenigen Piloten sein werden, die es zu schlagen gilt.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Dover Mai 2011

Am Wochenende fährt der Sprint Cup erstmals in diesem Jahr auf der Beton-Meile von Dover im US-Bundesstaat Delaware. Schaut man in die jüngere Vergangenheit, dann kommen eigentlich nur die Top3 der Meisterschaft für einen Sieg in Frage. Weil die Leistungsdichte 2011 aber äußerst hoch ist, muss man noch einige weitere Fahrer mit in die Rechnung einbeziehen.

Regan Smith bewies in der letzten Woche, was Trevor Bayne zum Jahresanfang in Daytona bereits angedeutet hatte: 2011 ist erstmals wieder ein Jahr, in dem so gut wie jeder Fahrer eine Chance auf den Sieg hat, zumindest wenn er sein Material von einem der Top-Teams bezieht. Solche Erfolge von Kundenteams hatten aber in der jüngeren Vergangenheit durchaus Seltenheitswert. An diesem Wochenende geht es auf dem Dover International Speedway hoffentlich ähnlich spannend wie zuletzt zur Sache. Der DIS ist ein Ein-Meilen-Oval mit mächtig Kurvenüberhöhung und einem Streckenbelag aus Beton, der sich oft als durchaus rutschig entpuppt. Das Banking von 24° macht hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich und wechselt abrupt auf die 9° der beiden Geraden über. Der – laut Klassifikation – Shorttrack ist außerdem durchaus eng, man könnte ihn auch als den großen Bruder von Bristol bezeichnen. Wenn sich außerdem wieder einige Fahrer an waghalsigen Three-Wide-Situationen versuchen wollen, dann könnte der Fehden-Counter der NASCAR in die Höhe schnellen.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Talladega April 2011

Wie erwartet wurde die Restrictor-Plate-Schlacht von Talladega eine mordsmäßige Lotterie, welche eigentlich jeder der 43 Starter hätte gewinnen können. Dabei wurde es jedoch keinesfalls langweilig, zumal das wahnsinnige Finish den engsten Zieleinlauf in der Geschichte der elektronischen Zeitmessung egalisierte, den Jimmie Johnson knapp für sich entschied.

Kurzfristige Four-Wides hatte man auf dem Talladega Superspeedway ja schon des Öfteren gesehen, doch noch nie im Endspurt um den Sieg. Acht Wagen, von denen sechs innerhalb von einer Zehntelsekunde einliefen, prügelten sich ohne Crash und jederzeit fair um den Einzug in die Victory-Lane. Dass es dabei nicht gekracht hat, war eigentlich ein Wunder. Zusammenhängen könnte es mit der neuen Praxis der Two-Car-Trains, die sich nun auch auf dem anderen Restrictor-Plate-Oval endgültig durchgesetzt hat. Denn zwar fahren die Wagen nun insgesamt enger zusammen, aber eben immer nur paarweise, was die Lücke im Feld für querschießende Wagen deutlich größer macht. Der gefürchtete Big-One blieb am Ende aus, doch trotzdem mussten einige Piloten verfrüht den Heimweg antreten. Nicht so Jimmie Johnson, der in Talladega sein erstes Saisonrennen 2011 gewann.

Weiter Gas geben →

Comments { 2 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Texas April 2011

Wieder einer aus der Kategorie „Das war ja wohl nichts!“… Wer in der Hoffnung auf Action unter dem Scheinwerferlicht lange wach geblieben ist, der wird am Ende wohl seinen Schlaf zurückverlangt haben. Einzig Roush-Fenway Racing dürfte nach diesem Rennen zum Feiern zumute gewesen sein, denn Matt Kenseth beendete in Texas eine lange sieglose Serie.

Ganze fünf Gelbphasen unterbrachen die 334 Runden auf dem Texas Motor Speedway in der Nacht von Samstag auf Sonntag vereinzelt und sorgten dafür, dass sich das Feld nicht noch weiter auseinanderzog. Am Ende befanden sich nur noch zwölf Autos in der Führungsrunde und Matt Kenseth gewann das Rennen, welches er etwa zur Hälfte an vorderster Front verbrachte. Das einzig Schöne ist ja, dass ich mit meinem Dark-Horse-Tipp vor dem Wochenende gar nicht so falsch lag. Zu gut sah die Texas-Statistik von Kenseth aus, um ihn letztendlich zu ignorieren.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Homestead Saisonfinale 2010

In Homestead findet der bisher engste Chase der NASCAR-Geschichte sein Ende, wenn Denny Hamlin, Jimmie Johnson und Kevin Harvick unter sich den neuen Sprint-Cup-Champion ausmachen. Dabei stellt das Erfolgsteam Hendrick Motorsports auf dem Intermediate-Oval am Wochenende ausnahmsweise nicht den Favoriten für einen Rennsieg.

Seit 2002 findet das jährliche Championship-Weekend auf dem Homestead-Miami Speedway in Florida statt, gefahren wird auf dem 1,5-Meilen-Oval im Cup schon seit 1999. Ein Rückblick auf die bisher elf Ausgaben verspricht am Sonntag einen wahren Meisterschaftsknüller, denn bisher konnte kein Fahrer von Hendrick Motorsports in Homestead in die Victory-Lane fahren. Vielmehr ist die Strecke seit acht Jahren fast reines Ford-Territorium, wenn man die beiden Siege von Chevrolet (2003) und Toyota (2009) mal abzieht. Der Toyota-Erfolg im letzten Jahr gelang dabei ausgerechnet Denny Hamlin, der damit als einziger verbliebener Meisterschaftskandidat überhaupt schon in Homestead gewinnen konnte.

Weiter Gas geben →

Comments { 1 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Texas November 2010

Bis zur Halbzeit schwappte das drittletzte Saisonrennen auf dem Texas Motor Speedway so dahin und drohte lediglich zu einem Rechenspiel der Top3 der Meisterschaft zu verkommen, während Greg Biffle an der Spitze einsam seine Runden drehte. Kyle Busch läutete dann mit einem Paukenschlag den Abend der überkochenden Emotionen ein.

Die erste Rennhälfte brachte mit Greg Biffle zunächst einen dominanten Fahrer hervor, der sich anschickte, im Alleingang das Rennen zu gewinnen. Ernsthafte Konkurrenz bekam er anfangs nur von Mark Martin und später durch Joey Logano, bevor ein defektes Getriebe 30 Runden vor Schluss schließlich seine Siegchancen pulverisierte. Biffle führte 224 der 334 Runden in Texas, bevor der zweite Gang bei einem Boxenstopp brach. Damit musste er während der folgenden, letzten beiden Restarts hilflos zusehen, wie die Meute an ihm vorbeizog. Glücklicherweise ließ sein Auto aber im vierten Gang keine Performance vermissen, sodass er immerhin einen fünften Platz retten konnte.

Weiter Gas geben →

Comments { 8 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Fontana Oktober 2010

Ausgerechnet Fontana entpuppte sich am Wochenende als eines der spannenderen Rennen der letzten Zeit und sorgte für richtungsweisende Veränderungen in der Punktetabelle. Im Rennen wechselte oft die Führung und bis zum Schluss kristallisierte sich kein Fahrzeug als dominant heraus. Das Feld der Meisterschaftsfavoriten verkleinerte sich zunehmend.

Eigentlich ist der Auto Club Speedway nicht als Kracher bezüglich großer Spannung bekannt, doch das 400-Meilen-Rennen am Sonntag zeigte, was das Oval bieten kann, wenn es mal richtig gut läuft: Neun Gelbphasen über 36 der 200 Runden sorgten dafür, dass sich das Feld nicht so stark auseinanderziehen konnte, wie zuletzt noch häufig zu beobachten war. 23 Führungswechsel zwischen insgesamt 14 Fahrern zeigten, dass kein Fahrzeug in einer Glanzvorstellung den Rest des Feldes in Grund und Boden fuhr. Mindestens fünf Fahrer waren während der gesamten Renndistanz als mögliche Sieger in Betracht zu ziehen, doch Tony Stewart fuhr letztlich seinen zweiten Saisonerfolg ein und brachte sich damit wieder in Reichweite der Tabellenspitze. Sein Sieg kam nicht zuletzt wegen günstig gefallenen Gelbphasen gegen Rennende zustande.

Weiter Gas geben →

Comments { 1 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Fontana Oktober 2010

Fontana im Bundesstaat Kalifornien beheimatet den Austragungsort des vierten Chase-Rennens 2010: den Auto Club Speedway. Die Strecke ist nicht unumstritten und hat für das nächste Jahr bereits einen Termin abgeben müssen. Jimmie Johnson gilt am Wochenende als Favorit.

Im Sommer dieses Jahres traf NASCAR eine Entscheidung bezüglich des Rennkalenders für 2011. Dabei verloren Atlanta sowie der Auto Club Speedway jeweils eines ihrer Saisonrennen zugunsten von Kentucky und Kansas. Das 2-Meilen-Oval trägt daher in diesem Jahr zum vorerst letzten Mal ein Chase-Rennen aus und rückt in der nächsten Saison hinter Bristol an die fünfte Stelle, nach der bekanntlich die neuen Owner-Points des jeweiligen Jahres gelten. Der Chase-Termin geht über eine Distanz von 400 Meilen und fällt weg, das neue Rennen im Frühjahr wird dann wie gewohnt über 500 Meilen gefahren. Ich frage mich, ob eine Kürzung nicht besser gewesen wäre.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR

NASCAR: Analyse Kansas 2010

Greg Biffle gewann das dritte Chase-Rennen in Kansas und brachte sich damit wieder in Schlagdistanz zur Spitze der Meisterschaft, die nun Jimmie Johnson anführt. Kyle Busch und David Reutimann peppten den Rennverlauf durch eine kleine Fehde zusätzlich auf.

Nachdem zuletzt Jimmie Johnson die Oberhand behielt, musste er sich an diesem Wochenende knapp Greg Biffle geschlagen geben, der den zweiten Saisonerfolg für Roush-Fenway Racing und Ford einfuhr. Als Zweiter konnte Johnson aber genügend Punkte sammeln, um dem bisherigen Tabellenführer Denny Hamlin die Spitzenposition abzujagen. Das Rennen selbst war ein abwechslungsreiches und mit nur knapp drei Stunden Länge auch recht kurzes. Insgesamt fünf Cautions sorgten für Zäsuren, in deren Folge sich immer wieder unterschiedliche Fahrer an die Spitze des Feldes setzten. Am Ende lag Greg Biffle nach einer erfolgreichen „wedge“-Verstellung die letzten und entscheidenden 60 Runden in Front.

Weiter Gas geben →

Comments { 1 } | NASCAR

NASCAR: Vorschau Kansas 2010

Das dritte Chase-Rennen findet in diesem Jahr wieder auf dem Kansas Speedway statt, welcher einer der neueren NASCAR-Strecken im Kalender ist. Außerdem stellt der Meisterschaftslauf am Wochenende das erste Playoff-Event der Saison auf einem 1,5-Meilen-Oval dar.

Die NASCAR-Historie auf dem Kansas Speedway ist nun wirklich übersichtlich: Erst seit 2001 ist der Sprint Cup im mittleren Westen der USA vertreten und das jahrelang auch nur mit einem Saisonrennen. Das Herzland der Vereinigten Staaten ist ansonsten ziemlich NASCAR-arm, denn die nächstgelegenen Strecken sind beispielsweise der Texas Motor Speedway sowie Kansas‘ Schwesterstrecke, der Chicagoland Speedway, und die haben immerhin schon mal mindestens einen Bundesstaat als Puffer zwischen sich und dem Kansas Speedway. Im neuen Kalender für 2011 wurde Kansas dann mit einem zweiten Termin neben dem Chase-Datum bedacht, der Anfang Juni ansteht.

Weiter Gas geben →

Comments { 0 } | NASCAR