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	<title>RacingBlog &#187; Greg Biffle</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>NASCAR: Vorschau Bristol August 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 06:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende ist Short-Track-Action in Bristol angesagt, wo die Strecke ihr hundertstes Cup-Rennen feiern darf. Bei noch drei Rennen bis zum Chase ist der Kampf um die Top12 in diesem Jahr zwar bereits gr&#246;&#223;tenteils gelaufen, doch Bristol ist auch mal f&#252;r einen „big one“ gut. 99 Cup-Rennen wurden auf dem Bristol Motor Speedway seit 1961 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Wochenende ist Short-Track-Action in Bristol angesagt, wo die Strecke ihr hundertstes Cup-Rennen feiern darf. Bei noch drei Rennen bis zum Chase ist der Kampf um die Top12 in diesem Jahr zwar bereits gr&#246;&#223;tenteils gelaufen, doch Bristol ist auch mal f&#252;r einen „big one“ gut.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wOC9JUldJTi1OaWdodC1SYWNlLUxvZ28uanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-8017" title="IRWIN Night Race Logo" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/IRWIN-Night-Race-Logo-300x152.jpg" alt="" width="300" height="152" /></a>99 Cup-Rennen wurden auf dem <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL25hc2Nhci1mYXEvbmFzY2FyLXN0cmVja2VuL2JyaXN0b2wtbW90b3Itc3BlZWR3YXkv" target=\"_blank\">Bristol Motor Speedway</a> seit 1961 ausgetragen, was bedeutet, dass beim diesj&#228;hrigen August-Rennen auf der Traditionsstrecke ein Jubil&#228;um ansteht. Der extrem beliebte Short-Track hat auch 2011 zwei Termine im Kalender bekommen – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass von Beginn an bis ca. 2008 bei jedem Rennen alle Tickets ausverkauft waren. Die Rennen sind f&#252;r gew&#246;hnlich immer ziemlich actionreich, oft kommt es sogar wie auf den gro&#223;en Superspeedways zu „big ones“, die mitunter eine Rennunterbrechung zwecks Aufr&#228;umarbeiten nach sich ziehen. Sehr wenig Platz bietet die Strecke f&#252;r die 43 Autos, da wird sich schon mal ordentlich angelehnt und rumgeschubst. Bristol ist damit eigentlich der letzte „game changer“ vor dem Chase, denn mit Atlanta (Intermediate-Oval) und Richmond (Dreiviertelmeile) folgen nur noch halbwegs vorhersehbare Strecken in „normaler Gr&#246;&#223;e“.</p>
<p><!--adsensestart--></p>
<p><span id="more-8014"></span></p>
<p>Seit der Neubetonierung 2007 gab es eine Menge Kritik, dass die Strecke ohne die vielen Wellen und Schl&#228;ge langweilig geworden sei. Im letzten Jahr schlug man deswegen zwei Fliegen mit einer Klappe und verl&#228;ngerte die SAFER-Walls mehrere Meter aus den Kurven auf die Geraden heraus. Au&#223;er der zus&#228;tzlich gewonnenen Sicherheit wurde damit auch die Strecke enger, was wieder turbulenteres Racing m&#246;glich macht. Das Fr&#252;hlingsrennen ist daf&#252;r Beweis genug, denn es ist mit 3 Stunden und 20 Minuten das l&#228;ngste Bristol-Rennen seit Einf&#252;hrung des CoT im Jahre 2007 gewesen – inklusive einem „big one“ mit 13 Autos und roter Flagge in der zweiten Rennh&#228;lfte. Dazu muss man fairerweise aber auch sagen, dass es sp&#228;ter eine Unterbrechung wegen Regens gab. Derzeit betr&#228;gt die Regen- und Gewitterwahrscheinlichkeit f&#252;r den Samstagabend zur Rennzeit 30%.</p>
<p>Bristol-typisch ist es, dass sich &#252;ber die 500 Runden meistens 3-4 Siegkandidaten in mehreren Phasen herauskristallisieren und dann eventuell auch wieder verabschieden. Dabei kommt es gr&#246;&#223;tenteils darauf an, wie die Kombination aus Fahrer und Crew Chief den Wagen an die langsam wechselnden Grip-Verh&#228;ltnisse zwischen Tag und Abend/Nacht anpassen kann. Und genau hier sehe ich auch schon den ersten Diskussionspunkt: Jimmie Johnson. In den letzten Rennen zeigte sich deutlich, dass Johnson und Chad Knaus zunehmend Probleme damit haben, die #48 konstant an eben diese wechselnden Gegebenheiten anzupassen. Zwar gewann Johnson das Fr&#252;hlingsrennen in Bristol, was zudem auch seinen ersten Sieg &#252;berhaupt auf der Betonstrecke darstellte, jedoch war das zu seiner starken Zeit zu Saisonbeginn noch vor dem Wechsel von Heckfl&#252;gel zu Spoiler.</p>
<p>Hendrick Motorsports steckt ja zuletzt in einer kleinen Formkrise, die Mark Martin eventuell die Chase-Qualifikation kosten k&#246;nnte. Wie schlecht es um den Routinier steht, kann man an den Resultaten seit Saisonrennen Nummer 10 in Richmond sehen. Fuhr Martin in den ersten zehn Meisterschaftsl&#228;ufen noch vier Top5-Ergebnisse ein, so kam er seit Richmond nur noch auf magere zwei Top10s. Ich w&#252;rde den zw&#246;lften und letzten Chase-Platz eher Clint Bowyer zurechnen, dessen Ergebnisse im Schnitt wesentlich besser aussehen. Auch Dale Earnhardt Jr wird sich vermutlich nicht f&#252;r die Meisterschaftsentscheidung qualifizieren, denn seine Ergebnisstatistik sieht &#228;hnlich desolat aus wie bei seinen Teamkollegen: Die letzten f&#252;nf Rennen waren f&#252;r Junior allesamt zu vergessen, denn jedes Mal kam er jenseits von Platz 19 ins Ziel. Auch f&#252;r Jimmie Johnson steht seit seinen Siegen in Sonoma und New Hampshire nur ein Top10-Resultat aus sechs Rennen auf dem Papier.</p>
<p>Ich habe derzeit so eine Ahnung, dass die #48 aber p&#252;nktlich zum Chase wieder voll auf dem Posten stehen wird. Allerdings wei&#223; man nat&#252;rlich nie zu 100 Prozent, ob diese Wahnsinnsleistung ein f&#252;nftes Mal in Folge wiederholt werden kann. Gut m&#246;glich, dass in diesem Jahr Denny Hamlin, Kevin Harvick, Jeff Gordon oder sogar ein Roush-Fahrer den Sack zumachen kann. Jeff Gordon steht bei Rick Hendrick im Moment noch am besten da, aus den letzten vier Rennen holte er immerhin zwei Top10s raus und davor fuhr er f&#252;nf Mal in Folge in die Top5. Dem flei&#223;igen Punktesammler fehlt zwar das letzte Qu&#228;ntchen zum Beenden der langen sieglosen Serie (Texas April 2009), doch seine Konstanz hat ihn auf Platz 2 in der Meisterschaft direkt hinter Kevin Harvick gebracht.</p>
<p>Bristol ist f&#252;r Hendrick in den letzten Jahren auch nicht unbedingt das beste Pflaster gewesen: Vor Jimmie Johnson im Fr&#252;hling gewann Kyle Busch 2007 das erste CoT-Rennen in der #5. Davor muss man schon l&#228;nger graben, um Jeff Gordons Sieg von 2002 zu finden. Allgemein ist Chevrolet nicht so der gro&#223;e Rei&#223;er auf dieser halben Meile, die Fahrzeuge von Richard Childress Racing sehe ich aber definitiv in den Top10. Alleine der Sieger der letzten Woche, Kevin Harvick, konnte 2010 bisher 11 Top5- und 16 Top10-Resultate ansammeln. In den letzten acht Rennen stehen f&#252;r den Kalifornier sage und schreibe sechs Top5s zu Buche. Bei Jeff Burton sind es immerhin f&#252;nf Top10s aus den letzten sechs Starts, nur in Michigan hatte er zuletzt Pech, als er mit Jeff Gordon aneinandergeriet. Clint Bowyer muss sich noch ein wenig steigern, um den zw&#246;lften Chase-Platz zu festigen.</p>
<p>Juan Pablo Montoya und Teamkollege Jamie McMurray k&#246;nnen bestenfalls auf Top10-Ergebnisse hoffen, das spiegeln ihre Leistungen aus den letzten Jahren wieder. Montoyas bestes Bristol-Resultat ist nur ein neunter Platz aus dem Fr&#252;hling 2009, in diesem Jahr wurde er Opfer des „big ones“. Tony Stewart konnte seine Sommerserie in Michigan weiter ausbauen und landete mit einem sechsten Platz das zehnte Top10-Ergebnis aus den letzten zw&#246;lf Rennen. Im Fr&#252;hling kam er in Bristol auf einen starken zweiten Rang. Ryan Newman f&#228;hrt seinen F&#228;higkeiten 2010 leider weiterhin nur hinterher, au&#223;er dem Sieg in Phoenix ging so gut wie gar nichts.</p>
<p>An diesem Wochenende w&#252;rde ich mein Geld daher eher auf die Fords und die Toyotas setzen. Denny Hamlin kann aus den Jahren 2008 und 2009 nur Top6-Ergebnisse in Bristol vorweisen und beendete von den letzten drei Rennen zwei ebenfalls in den Top5. Hamlin liegen die Short-Tracks und ich denke, dass er am Samstag ein letztes Ausrufezeichen vor dem Chase setzen k&#246;nnte, sofern er denn nicht wieder wie in der Michigan-Schlussphase mit Elektronik-Problemen zu k&#228;mpfen hat. Sein Teamkollege Kyle Busch kann zwar aus den letzten neun Rennen nur magere zwei Top10s vorweisen, ist in Bristol aber ein wahres Monster. 2007 gewann er wie erw&#228;hnt das erste CoT-Rennen und 2009 gleich beide Saisonl&#228;ufe, zudem gewann er am Mittwoch schon das Truck-Rennen. Seine Statistik seit 2006 ist beeindruckend: 8/2/1/9/2/17/1/1/9! Da k&#246;nnte bei Joe Gibbs Racing also durchaus was gehen bei diesem Rennen.</p>
<p>Bei Ford sind meine Favoriten am Samstag eher Greg Biffle und Carl Edwards als Matt Kenseth und Kasey Kahne. Biffle bringt drei Top5s aus den letzten vier Starts mit und kam in den vergangenen beiden Bristol-Rennen jeweils auf Rang vier ins Ziel. Edwards hat seit sechs Rennen eine Top7-Serie auf dem Papier und mag bekanntlich die Beton-Ovale, w&#228;hrend es bei Kenseth in Michigan erst das erste Top10-Resultat nach neun Rennen zu vermelden gab. Auch Kahne schw&#228;chelt weiterhin, hat aber mit Red Bull und Hendrick eh eine zu rosige Zukunft vor sich, um sich jetzt noch &#252;ber Richard Petty Motorsports aufzuregen.</p>
<p>Auf Kurt Busch als einzigen konkurrenzf&#228;higen Dodge-Piloten sollte man aber auch achten, denn in Bristol fuhr er in den letzten Jahren immer mal wieder um den Sieg mit. Der dritte Platz aus dem Fr&#252;hling spricht f&#252;r seine St&#228;rke. Generell kann man erkennen, dass die blaue #2 in der einen Woche um den Sieg mitf&#228;hrt und auch vereinzelt Rennen gewinnt, nur um dann sieben Tage sp&#228;ter wieder im Mittelma&#223; zu versinken. Dem Team fehlt zurzeit die n&#246;tige Konstanz, um einen weiteren Cup-Titel zu gewinnen, eine Chase-Teilnahme ist dagegen wie in fast jedem Jahr aber ziemlich sicher. Als Geheimtipp habe ich noch Marcos Ambrose auf Lager, dem die Strecke extrem zu liegen scheint. In seinen ersten beiden Bristol-Auftritten fuhr er auf Anhieb einen zehnten und einen dritten Platz heraus. Das Fr&#252;hlingsrennen endete f&#252;r ihn nach dem „big one“ leider schlagartig, nachdem er sich zuvor auf Rang neun qualifizieren konnte. Mal schauen, was der Australier an diesem Wochenende zeigen kann.</p>
<p>Die Liste der bisherigen, noch aktiven Sieger sieht wie folgt aus:<br />
1. Jeff Gordon, Kurt Busch (je 5)<br />
2. Kyle Busch (3)<br />
3. Mark Martin, Matt Kenseth, Carl Edwards (je 2)<br />
4. Jimmie Johnson, Tony Stewart, Dale Earnhardt Jr., Kevin Harvick, Jeff Burton, Elliott Sadler (je 1)</p>
<p>Zusammengefasst also noch einmal die vermutete St&#228;rkeverteilung f&#252;r das Wochenende: Gibbs und Roush vor Hendrick, dazwischen irgendwo sehe ich Kurt Busch, dahinter RCR und EGR auf Top10-Kurs. Leider kann man bei der NASCAR ja nie genau wissen, wer nun die entscheidende L&#246;sung f&#252;r ein qu&#228;lendes Problem gefunden hat und pl&#246;tzlich wieder die Hackordnung umdreht – vermutlich w&#228;re ich sonst bedeutend reicher&#8230;</p>
<p>Zum Kampf um die Chase-Pl&#228;tze und die Top35 habe ich in der Michigan-Analyse schon einiges geschrieben, deshalb hier nur kurz: Mark Martin, der als 13. derzeit 35 Punkte R&#252;ckstand auf die Top12 hat, wird sich vermutlich alleine mit Clint Bowyer um den letzten Chase-Rang streiten. Kommt es zu einem „big one“, in den Martin und Bowyer verwickelt sind, dann gelangen Ryan Newman und Jamie McMurray noch einmal in Reichweite. F&#252;r Kasey Kahne (-126) und Dale Earnhardt Jr (-129) ist es dahinter wohl schon zu sp&#228;t.</p>
<p>Die Owner-Wertung sah keine entscheidenden Ver&#228;nderungen, nur ein paar Rotationen innerhalb und eine Verk&#252;rzung des Abstandes der Verfolger auf immer noch gro&#223;e 161 Punkte. Das #38-Team von Front Row Motorsports mit zurzeit Tony Raines am Steuer ist nach dem Abgang von Kevin Conway vermutlich zum „start &amp; park“-Einsatz freigegeben, so meine Vermutung. Das zeigt sich am Samstag. Bill Jenkins als direkter Verfolger der Top35 kann schon nicht mal mehr die Geh&#228;lter seiner Fahrer bezahlen, weshalb bereits David Stremme und Boris Said abgesprungen sind. Die Pl&#228;tze scheinen also bezogen und das ernsthafte Starterfeld wird immer kleiner. Ich bin sehr auf die weiteren Entwicklungen der Silly Season (u.a. RPM von vier auf zwei Teams) und ihre Auswirkungen auf das Starterfeld 2011 gespannt. Mal sehen, wann die Zahl von 43 Autos auch mit „start &amp; park“-Teams nicht mehr gehalten werden kann. Nach den Tabellen kommen noch die Sendezeiten.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="text-align: center;">
<td style="text-align: center;" width="307" valign="top"><img class="aligncenter size-full wp-image-8015" title="2010_23NSCSDriverStandingsTemplateAfterMichigan" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010_23NSCSDriverStandingsTemplateAfterMichigan.jpg" alt="" width="300" height="454" /></td>
<td style="text-align: center;" width="307" valign="top"><img class="aligncenter size-full wp-image-8016" title="OnTheBubbleNSCS2010_23aMichigan" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/OnTheBubbleNSCS2010_23aMichigan.jpg" alt="" width="300" height="521" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Trucks sind aufgrund der Enge im Infield der Strecke ja schon am Mittwoch gefahren, wo Kyle Busch in einem Crash-Festival vor Aric Almirola und Ron Hornaday Jr gewinnen konnte. Bleiben also noch Cup und Nationwide Series f&#252;r das Wochenende.</p>
<p>Im Prinzip findet der gesamte Quali- und Trainingsbetrieb komplett am Freitag statt, nur das Cup-Rennen wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag ausgetragen. Obwohl f&#252;r die Cup-Teilnehmer nach dem Qualifying kein Training mehr ansteht, gelten keine &#8220;impound rules&#8221;. Die Nachtrennen der ABC/ESPN-Cup-Strecke werden auf ABC &#252;bertragen (au&#223;er Atlanta, weil sonntags):</p>
<p>Freitag:<br />
16:30 Uhr, Nationwide Final Practice (SPEED)<br />
18:00 Uhr, Sprint Cup Practice (SPEED)<br />
20:30 Uhr, Sprint Cup Final Practice (SPEED)<br />
22:00 Uhr, Nationwide Qualifying (ESPN)<br />
23:30 Uhr, Sprint Cup Qualifying (ESPN)<br />
01:00 Uhr, Nationwide Food City 250 (ESPN)</p>
<p>Samstag:<br />
01:00 Uhr, Sprint Cup Irwin Tools Night Race (ABC, Start ca. 01:15 Uhr)</p>
<p>Interessant, wie wenig Interesse das Network ABC noch an der NASCAR zeigt: Gerade mal eine Viertelstunde vor dem Rennen geht man auf Sendung und zeigt auch nur noch die lukrativeren Nachtrennen in der Prime Time (au&#223;er Atlanta, weil sonntags). Wer fr&#252;her informiert werden m&#246;chte, muss NASCAR RaceDay ab 23 Uhr auf SPEED schauen.</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=8014" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Analyse Michigan August 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 13:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Biffle]]></category>
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		<category><![CDATA[Michigan International Speedway]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>

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		<description><![CDATA[Kevin Harvick und Richard Childress Racing bewiesen am Sonntag, dass Siege in diesem Jahr nicht nur auf „restrictor plate“-Ovalen m&#246;glich sind und qualifizierten sich nach dem dritten Erfolg 2010 endg&#252;ltig f&#252;r den Chase. Die #29 mauserte sich auf dem Michigan International Speedway vom konstanten Team zum ernsthaften Herausforderer auf den Sprint-Cup-Titel. Fr&#252;h im Rennen sah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kevin Harvick und Richard Childress Racing bewiesen am Sonntag, dass Siege in diesem Jahr nicht nur auf „restrictor plate“-Ovalen m&#246;glich sind und qualifizierten sich nach dem dritten Erfolg 2010 endg&#252;ltig f&#252;r den Chase. Die #29 mauserte sich auf dem Michigan International Speedway vom konstanten Team zum ernsthaften Herausforderer auf den Sprint-Cup-Titel.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wOC8yMDEwLU1pY2hpZ2FuMi1BdWctTlNDUy1IYXJ2aWNrLUNoaWxkcmVzcy1WaWN0b3J5LUxhbmUuanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-7933" title="2010 Michigan2 Aug NSCS Harvick Childress Victory Lane" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-Harvick-Childress-Victory-Lane-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Fr&#252;h im Rennen sah es zun&#228;chst eher danach aus, als w&#252;rde Greg Biffle der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Im Ford mit der #16 bestimmte er die erste Rennh&#228;lfte nach Belieben und gab seinem, nach dem Flugzeugabsturz erstmals wieder anwesenden, Teambesitzer Jack Roush allen Grund zur Freude. Die drei erfolgreicheren Teams von Roush-Fenway Racing, #16, #17 (Matt Kenseth) und #99 (Carl Edwards) untermauerten dann mit einem geschlossenen Top5-Auftritt, dass ihr Hersteller den Anschluss an die Spitze wieder gefunden hat – auch auf den Intermediate-Ovalen, wo man vor 1-2 Jahren noch der Klassenprimus war. Selbst David Ragan im kontinuierlich schw&#228;chelnden Ford mit der #6 legte mit einem elften Platz sein zweitbestes Saisonresultat nach Rang 6 in Talladega auf den Asphalt.</p>
<p><!--adsensestart--></p>
<p><span id="more-7920"></span></p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht momentan die Leistung im Team von Hendrick Motorsports. Zwar konnte Jimmie Johnson noch in der ersten Runde die F&#252;hrung von Kasey Kahne &#252;bernehmen, die #48 war den Spitzenplatz aber schon nach 15 Runden wieder los. Kahne f&#252;hrte trotz seiner Pole Position allerdings keinen einzigen Umlauf und ging somit ohne Bonuspunkte aus. Bei Johnson herrscht momentan das Problem vor, dass der Wagen zu Beginn des Rennens vern&#252;nftig abgestimmt ist, ihm das Handling aber im Rennverlauf zunehmend entgleitet. Merkw&#252;rdig, dass dieses erfolgreiche Gespann aus Jimmie Johnson und Chad Knaus auf einmal unersichtlich so grobe Schw&#228;chen zeigt. Mehr als Platz 12 war dann in der Folge auch nicht f&#252;r Johnson drin und damit war er noch der beste Hendrick Pilot.</p>
<p>Dale Earnhardt Jr erlebte ein mittelm&#228;&#223;iges Rennen und wurde unauff&#228;llig 19ter, ohne sich in Scharm&#252;tzel verstricken zu lassen. Das gelang Teamkollege Jeff Gordon nicht, obwohl er durchaus eine Chance auf ein gutes Resultat besa&#223;. Nach drei Vierteln des Rennens hatte Gordon die #24 aus den 30ern auf Position drei nach vorne gefahren, geriet bei einem Restart aber mit Jeff Burton aneinander und schlitzte sich den linken Vorderreifen auf. Mehr als Platz 27 am Ende der F&#252;hrungsrunde war in der Folge mit onduliertem Auto nicht drin. Einen Rang dahinter kam Mark Martin ins Ziel, der in Watkins Glen noch von Clint Bowyers Pech profitieren konnte, um wieder in die Top12 der Meisterschaft zu gelangen. Martin setzte die #5 schon in der vierten Runde kurz in die Mauer und klagte im gesamten Rennen &#252;ber ein schlechtes Handling. Die Chase-Position hat er damit wieder an Bowyer verloren, der in Michigan 13ter wurde.</p>
<p>Bei Hendrick muss man diese Abstimmungsprobleme bis zum Chase dringend wieder in den Griff kriegen, sonst kann Jimmie Johnson sich seinen f&#252;nften Titel in Folge abschminken. Jeff Gordon steht ebenso wie die #48 wohl ziemlich sicher in den Playoffs, aber Mark Martin muss nun in den drei verbleibenden Rennen noch k&#228;mpfen.</p>
<p><strong>Die zweite H&#228;lfte des Rennens war spannender als die erste / Viel Bewegung am Rennende</strong></p>
<p>Biffles dominante Phase wurde kurz vor Rennhalbzeit durch Tony Stewart unterbrochen, der nach einer Folge von „green flag stops“ die F&#252;hrung aber schon in Runde 111 wieder an den sp&#228;teren Sieger Kevin Harvick abgeben musste. Dass Harvick aber nicht die f&#252;nf Bonuspunkte f&#252;r die meisten F&#252;hrungsrunden einkassieren konnte, lang dann an der f&#252;r Michigan durchaus turbulenten Schlussphase.</p>
<p>Bis hierher langweilte sich das Rennen so dahin, was wieder einmal zeigte, dass die 500 Meilen (hier „nur“ 400 Meilen) teilweise deutlich zu lang sind. Zwar wird so eine Langstreckenatmosph&#228;re erzeugt, wobei es darum geht, sich bis zum Ende schadfrei zu halten. Allerdings nimmt eine 150-r&#252;ndige Kaugummistrecke in den ersten drei Vierteln des Rennens auch die Spannung aus dem Cup. Wo ich gerade bei „schadfrei“ bin: Kurt Busch gelang das nicht, oder besser gesagt seinem Motor. Der ging n&#228;mlich schon in Runde 32 hoch und verursachte die erste Gelbphase. In der Meisterschaft verlor Busch dadurch ganze sechs R&#228;nge hat aber noch 215 Punkte Vorsprung auf Platz 13, was in drei Rennen wohl fast unm&#246;glich zu verlieren sein d&#252;rfte.</p>
<p>Drei Gelbphasen zwischen Runde 148 und 172 sorgten dann f&#252;r eine Menge verschiedener Strategien: Einige Teams setzten auf vier neue Reifen, einige nahmen nur zwei Gummi und die ganz mutigen versuchten sich nur mit einer neuen Tankf&#252;llung. Dadurch lagen zwischenzeitlich Elliott Sadler, Martin Truex Jr und auch David Ragan in F&#252;hrung, bevor Tony Stewart gefolgt von Kevin Harvick und Denny Hamlin die entscheidende Phase des Rennens durch den letzten Restart des Tages einl&#228;utete. Da weniger als 30 Runden zu fahren sein w&#252;rden, waren auch die Benzinfenster alle geschlossen und die Pl&#228;tze endg&#252;ltig f&#252;r den Schlusskampf bezogen.</p>
<p>Denny Hamlin nahm eine Menge Fahrt auf und &#252;berholte nacheinander Harvick und Stewart, um in Runde 178 die F&#252;hrung zu &#252;bernehmen. Dabei schob die #29 sich gleich mit am bisherigen „leader“ vorbei. Nur elf Uml&#228;ufe sp&#228;ter und damit auch elf Runden vor dem Ende des Rennens gelang dann Kevin Harvick das entscheidende &#220;berholman&#246;ver, um sich den Sieg zu sichern. Denny Hamlin und Crew Chief Mike Ford begr&#252;ndeten diesen Verlust an Performance sp&#228;ter mit Elektrik-Problemen, die der #11 schon l&#228;nger in dieser Saison zu schaffen machten. Da Hamlin unter anderem auch die K&#252;hlventilatoren f&#252;r die Reifen abschalten musste, hatte er mit steigenden Temperaturen und schwindendem Grip zu k&#228;mpfen. Ob er das Rennen ohne diese Probleme allerdings gewonnen h&#228;tte, dar&#252;ber sei man sich nicht so sicher – <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYXNjYXIuY29tLzIwMTAvbmV3cy9oZWFkbGluZXMvY3VwLzA4LzE2L2RoYW1saW4ubWljaGlnYW4ua2hhcnZpY2suaG9yc2Vwb3dlci5lbGVjdHJpY2FsL2luZGV4Lmh0bWw=" target=\"_blank\">zu viele andere Baustellen g&#228;be es laut Mike Ford derzeit bei Joe Gibbs Racing</a>.</p>
<p><strong>Die derzeitige Kr&#228;fteverteilung sieht vier Teams an der Spitze mit Meisterschaftschancen</strong></p>
<p>Das sind nat&#252;rlich keine guten Vorzeichen f&#252;r den Chase, in dem Hamlin derzeit gemeinsam mit Johnson den gr&#246;&#223;ten Vorsprung durch Bonuspunkte h&#228;tte. Ebenso wie bei Hendrick muss man bei Gibbs diese kleinen Fehlerteufel besiegen, um in den letzten und entscheidenden zehn Rennen voll auf der H&#246;he zu sein. Jimmie Johnson machte in den vergangenen vier Jahren vor, wie man eine Meisterschaft gewinnt, indem er und sein Team sich kaum bis keine Fehler leisteten. Derzeit funktioniert diese n&#246;tige Konstanz bei den drei Teams von Richard Childress Racing am besten und Kevin Harvick machte sich mit seinem dritten Saisonsieg gerade zum Mitfavoriten auf den Pokal. Dazu kommt noch, dass RCR nun bewiesen hat, auch auf nicht „restrictor plate“-Strecken gewinnen zu k&#246;nnen. Da die H&#228;lfte der Chase-Rennen auf Intermediate-Ovalen ausgetragen werden, ist es nat&#252;rlich wichtig, hier besonders gut unterwegs zu sein.</p>
<p>Neben Hendrick, Gibbs und RCR muss man aber auch ein Auge auf die wiedererstarkten Fords von Roush-Fenway Racing werfen. Die zwei Einzelk&#228;mpfer im Chase sind dann vermutlich Penske Racing mit Kurt Busch und Tony Stewart im eigenen Team Stewart-Haas Racing. Au&#223;erhalb des Chase befinden sich st&#228;rkem&#228;&#223;ig derzeit Earnhardt-Ganassi Racing und Michael Waltrip Racing, die in dieser Saison einzelne Achtungserfolge erzielen konnten und speziell EGR h&#228;tte mit etwas weniger Pech mindestens ein Auto in den Chase bringen k&#246;nnen. Richard Petty Motorsports als letztes gro&#223;es Vier-Wagen-Team erlebt nach vielen Ver&#228;nderungen in den letzten Jahren eine wahre Horrorsaison, selbst Kasey Kahne kann derzeit nichts rei&#223;en. 2011 sieht das Ganze dann noch schlechter aus, weil man nach dem Abgang von Kahne, Sadler und Paul Menard derzeit nur AJ Allmendinger hat, um den das Team im n&#228;chsten Jahr aufgebaut werden soll.</p>
<p>Ob der Kalifornier f&#252;r diese F&#252;hrungsposition schon erfahren genug ist, wage ich zu bezweifeln. Er verf&#252;gt ohne Zweifel &#252;ber eine Menge Talent und kann durchaus auch mal in den Top5 ankommen, aber diese Rolle kommt f&#252;r ihn eindeutig zu fr&#252;h. Am heutigen Dienstag stehen in NASCAR-USA einige gro&#223;e Ank&#252;ndigungen an, dazu aber bei den News am Ende des Artikels mehr. Hier nur kurz die Anmerkung, dass RPM mit dem m&#246;glichen Zugang von Marcos Ambrose (vermutete Ank&#252;ndigung heute) 2011 nur mehr als Zwei-Wagen-Team &#228;hnlich wie EGR nach deren gro&#223;en Zusammenbruch dasteht.</p>
<p><strong>In der Meisterschaft sind die Chase-Pl&#228;tze intern ordentlich durcheinander gew&#252;rfelt worden</strong></p>
<p>Das <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pheXNraS5jb20vc3RhdHMvMjAxMC9yZXN1bHRzLzIzbWlzMjAxMHJlc3VsdHMuaHRt" target=\"_blank\">komplette Rennergebnis</a> kann bei Jayski.com eingesehen werden, die wichtigsten Platzierungen habe ich aber schon hier in der Analyse erw&#228;hnt, denke ich. In der Meisterschaft wurden eine Menge Pl&#228;tze getauscht: Denny Hamlin und Tony Stewart konnten sich mit ihren Top3-Resultaten auf Rang drei und vier in der Meisterschaft vorschieben, wo sie hinter dem nun bereits fest qualifizierten Kevin Harvick und dem bisher sieglosen Jeff Gordon rangieren. Auch Carl Edwards ist vorger&#252;ckt und steht derzeit auf Platz 6 hinter dem unver&#228;nderten Jimmie Johnson. Federn lassen mussten Jeff Burton (von 3 auf 7), Kyle Busch (von 7 auf 8) und ganz besonders Kurt Busch nach seinem Motorschaden. Er fiel von Rang 4 auf den zehnten Platz zur&#252;ck. Matt Kenseth verbesserte sich von der zehnten Stelle an die neunte und Greg Biffle ist weiterhin auf Rang 11 zu finden.</p>
<p>Um den letzten Chase-Rang streiten sich in den verbleibenden drei Rennen jetzt eigentlich nur noch Clint Bowyer und Mark Martin, die 35 Punkte auseinander liegen. Ryan Newman und Jamie McMurray sind mit mehr als 100 Z&#228;hlern R&#252;ckstand vermutlich schon zu weit weg, um ohne gr&#246;&#223;ere Vorf&#228;lle in die „playoffs“ einzuziehen. Ebenso sicher ist die Chase-Teilnahme meiner Meinung nach f&#252;r die derzeitigen Top11, die alle mehr als 193 Punkte Vorsprung auf Platz 13 haben. Die endg&#252;ltige Entscheidung f&#228;llt zwar erst in Richmond, doch die begleitende Spannung d&#252;rfte in diesem Jahr eher mau ausfallen. An dieser Stelle noch der <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYXlza2kuY29tL3N0YXRzLzIwMTAvcG9pbnRzLzIzbWlzMjAxMHBvaW50cy5odG0=" target=\"_blank\">Link zur ausf&#252;hrlichen Statistik</a> bei Jayski.com.</p>
<p>In der Owner-Wertung verfolgen die #26 von Bill Jenkins und die #38 von Front Row Motorsports weiterhin in gr&#246;&#223;erem Abstand die Top35, deren Ende zurzeit die #71 von TRG Motorsports, die #34 und #37 von FRM und die #7 von Robby Gordon Motorsports in ziemlich geringem Abstand darstellen.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="text-align: center;">
<td style="text-align: center;" width="307" valign="top"><img class="aligncenter size-full wp-image-7934" title="2010_23NSCSDriverStandingsTemplate" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010_23NSCSDriverStandingsTemplate.jpg" alt="" width="300" height="454" /></td>
<td style="text-align: center;" width="307" valign="top"><img class="aligncenter size-full wp-image-7935" title="OnTheBubbleNSCS2010_23Michigan" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/OnTheBubbleNSCS2010_23Michigan.jpg" alt="" width="300" height="521" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Wieder gr&#246;&#223;ere Umstrukturierungen bei Front Row / Die Bristol „entry list“ ist prall gef&#252;llt</strong></p>
<p>Bei Front Row ist Rookie Kevin Conway trotz fr&#252;herer Dementis des Sponsors ExtenZe nun wirklich raus aus der #34, die in Bristol Travis Kvapil &#252;bernimmt. David Gilliland sitzt am n&#228;chsten Wochenende in der fest qualifizierten #37, w&#228;hrend die #38 von Tony Raines pilotiert wird, der in Michigan schon Conway in der #34 ersetzte. Ich vermute, dass obwohl in Bristol „Long John Silver’s“ auf zwei Autos zu sehen ist, nur Travis Kvapil durchfahren wird. Das zus&#228;tzliche „Sponsoring“ kann mit der engen Zusammenarbeit zwischen „Yum! Brands“ und Front Row Motorsports begr&#252;ndet werden. Sollte ich Recht behalten, dann gibt das Team den aussichtslos au&#223;erhalb der Top35 platzierten Wagen zum „start &amp; park“-Einsatz frei.</p>
<p>Conway sucht derweil nach einem neuen Cockpit, sein Sponsor soll ihm wohl nach wie vor treu sein. Genug andere unterfinanzierte Teams gibt es ja, doch wer will dem unerfahrenen Piloten eine Chance geben, der sich ohne garantiertes Startrecht f&#252;r kaum ein Rennen qualifiziert h&#228;tte? Gerade beim n&#228;chsten Rennen in Bristol k&#246;nnte das schwierig werden, denn derzeit befinden sich sage und schreibe 50 Autos auf der „entry list“.</p>
<p>Unter anderem dabei: Kevin Lepage in einem finanzierten Morgan-McClure Motorsports Wagen mit der legend&#228;ren #4 – nach langer Zeit mal wieder. Dazu kommt noch Brads Bruder Brian Keselowski in der eigenen #92, die Mike Wallace schon in Daytona vergeblich versuchte zu qualifizieren. Auch Jeff Green im TriStar Motorsports Wagen mit der #35 ist wieder einmal dabei (ebenfalls zweiter Versuch). Die #07 von Robby Gordon Motorsports ist erneut gemeldet. Hier k&#246;nnte ich mir vorstellen, dass Gordon so wie in Michigan versuchen wird, die #07 zu qualifizieren, w&#228;hrend z.B. Kevin Conway die #7 fest qualifiziert mit Finanzierung durchfahren k&#246;nnte. Gordon qualifiziert das nicht-Top35-Auto nach eigener Aussage lieber selbst, da er sich zurzeit keine weiteren Unfallwagen aufgrund des h&#246;heren Drucks in der Qualifikationsm&#252;hle leisten k&#246;nne. Das Einzelzeitfahren in Bristol am Freitagabend ist also schon jetzt ein TV- bzw. Internet-Stream-Tipp des Wochenendes.</p>
<p><strong>News</strong></p>
<p><em>Update: Budweiser wird Kevin Harvicks #29 <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYXNjYXIuY29tLzIwMTAvbmV3cy9oZWFkbGluZXMvY3VwLzA4LzE3L2toYXJ2aWNrLmJ1ZHdlaXNlci5zcG9uc29yc2hpcC9pbmRleC5odG1s" target=\"_blank\">ab 2011 f&#252;r drei Jahre</a> in jeweils 20 Rennen + Budweiser Shootout und All-Star-Rennen sponsoren. Ein <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pheXNraS5jb20vc2NoZW1lcy8yMDExLzI5Y3VwLmh0bQ==" target=\"_blank\">Bild des neuen Autos</a> gibt es hier.</em></p>
<p>In NASCAR-USA stehen heute Abend gleich mehrere Pressekonferenzen an:</p>
<p>- Um 16 Uhr soll laut Ger&#252;chten der Wechsel von Budweiser zu RCRs #29 und Kevin Harvick verk&#252;ndet werden.</p>
<p>- Bei Richard Petty Motorsports wird um 19 Uhr mit der Ank&#252;ndigung mindestens einer Fahrer-/Sponsor-Paarung f&#252;r 2011 gerechnet. Wahrscheinlich ist der Wechsel von Marcos Ambrose in die #9 mit Geldern von Stanley Tools. AJ Allmendinger nimmt m&#246;glicherweise erneut in der #43 Platz und erh&#228;lt sein Sponsoring von Best Buy, wenn der Vertrag mit dem Geldgeber denn verl&#228;ngert wird.</p>
<p>- Der Texas Motor Speedway gibt seine Termine f&#252;r 2011 bekannt, ein Nachtrennen ist wahrscheinlich.</p>
<p>- Am Mittwoch ver&#246;ffentlicht NASCAR den Cup-Kalender f&#252;r 2011, die neuesten Spekulationen und Tatsachen wurden ja immer flei&#223;ig von uns getwittert.</p>
<p>NASCAR hat nach dem Michigan-Rennen 16 Cup-Motoren konfisziert und wird diese f&#252;r eigene Leistungstests nach Charlotte bringen, jedes Team ist von dieser Ma&#223;nahme betroffen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass alles gem&#228;&#223; dem Reglement abl&#228;uft. Au&#223;erdem werden somit gr&#246;&#223;ere Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Teams und Herstellern f&#252;r die Offiziellen ersichtlich. Die Resultate werden vermutlich nicht ver&#246;ffentlicht, NASCAR ist da ja bekanntlich immer sehr geheimniskr&#228;merisch. Aber was so durchsickert, kann man ja nie wissen. Die Motoren von Earnhardt-Childress Technologies <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYXNjYXIuY29tLzIwMTAvbmV3cy9oZWFkbGluZXMvY3VwLzA4LzE1L25vdGVzLmN1cC5taWNoaWdhbi9pbmRleC5odG1s" target=\"_blank\">gelten in der Garage als die derzeit leistungsst&#228;rksten</a>.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-prerace-wood-brothers-anniversary/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS prerace Wood Brothers anniversary'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-prerace-Wood-Brothers-anniversary-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS prerace Wood Brothers anniversary" title="2010 Michigan2 Aug NSCS prerace Wood Brothers anniversary" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/attachment/211917/' title='211917'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/211917-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="211917" title="211917" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-pit-road-harvicks-childress/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS pit road Harvicks Childress'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-pit-road-Harvicks-Childress-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS pit road Harvicks Childress" title="2010 Michigan2 Aug NSCS pit road Harvicks Childress" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-tom-izzo-pace-car/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS Tom Izzo pace car'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-Tom-Izzo-pace-car-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS Tom Izzo pace car" title="2010 Michigan2 Aug NSCS Tom Izzo pace car" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-green-flag/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS green flag'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-green-flag-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS green flag" title="2010 Michigan2 Aug NSCS green flag" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-29-pit-stop/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS 29 pit stop'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-29-pit-stop-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS 29 pit stop" title="2010 Michigan2 Aug NSCS 29 pit stop" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-greg-biffle-leads/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS Greg Biffle leads'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-Greg-Biffle-leads-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS Greg Biffle leads" title="2010 Michigan2 Aug NSCS Greg Biffle leads" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-ryan-newman-joey-logano/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS Ryan Newman Joey Logano'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-Ryan-Newman-Joey-Logano-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS Ryan Newman Joey Logano" title="2010 Michigan2 Aug NSCS Ryan Newman Joey Logano" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-kevin-harvick-leads/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS Kevin Harvick leads'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-Kevin-Harvick-leads-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS Kevin Harvick leads" title="2010 Michigan2 Aug NSCS Kevin Harvick leads" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-delana-harvick-last-laps/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS DeLana Harvick last laps'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-DeLana-Harvick-last-laps-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS DeLana Harvick last laps" title="2010 Michigan2 Aug NSCS DeLana Harvick last laps" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-29-checkered-flag/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS 29 checkered flag'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-29-checkered-flag-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS 29 checkered flag" title="2010 Michigan2 Aug NSCS 29 checkered flag" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-kevin-harvick-victory-lane/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS Kevin Harvick Victory Lane'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-Kevin-Harvick-Victory-Lane-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS Kevin Harvick Victory Lane" title="2010 Michigan2 Aug NSCS Kevin Harvick Victory Lane" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/17/nascar-analyse-michigan-august-2010/2010-michigan2-aug-nscs-harvick-childress-victory-lane/' title='2010 Michigan2 Aug NSCS Harvick Childress Victory Lane'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010-Michigan2-Aug-NSCS-Harvick-Childress-Victory-Lane-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010 Michigan2 Aug NSCS Harvick Childress Victory Lane" title="2010 Michigan2 Aug NSCS Harvick Childress Victory Lane" /></a>
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		<title>NASCAR: Analyse Pocono August 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 15:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
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		<description><![CDATA[Das zweite Saisonrennen in Pocono drohte ein weiterer Langweiler zu werden, doch nach 120 Runden sorgten turbulente Restarts und vereinzelte Regentropfen f&#252;r Spannung. Dazu kam dann der Unfall von Elliott Sadler, welcher das Sicherheitsdefizit der Rennstrecke auf brutale Weise deutlich machte. Dass der NASCAR am Sonntag kein weiterer Fahrer verloren ging, lag definitiv nicht an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das zweite Saisonrennen in Pocono drohte ein weiterer Langweiler zu werden, doch nach 120 Runden sorgten turbulente Restarts und vereinzelte Regentropfen f&#252;r Spannung. Dazu kam dann der Unfall von Elliott Sadler, welcher das Sicherheitsdefizit der Rennstrecke auf brutale Weise deutlich machte.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wOC8yMDEwX1BvY29ub19BdWdfTlNDU19yYWNlX0VsbGlvdHRfU2FkbGVyX01pa2VfTWFzc2Fyby5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-7538" title="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Elliott_Sadler_Mike_Massaro" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Elliott_Sadler_Mike_Massaro-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Dass der NASCAR am Sonntag kein weiterer Fahrer verloren ging, lag definitiv nicht an den Sicherheitsvorkehrungen des Pocono Raceway. Elliott Sadler kann sich beim R&amp;D-Center der NASCAR f&#252;r das 2007 eingef&#252;hrte CoT bedanken und auch Dr. Robert Hubbert einen Brief schreiben – seines Zeichens Erfinder des HANS-Device. Vor nicht ganz zehn Jahren w&#228;re dieser Unfall von Sadler vermutlich sein letzter gewesen. Nach seinem Sieg im Truckrennen am Samstag musste er einen ganz b&#246;sen Einschlag in eine Autobahnleitplanke (!!!) samt dahinterliegendem Erdwall einstecken, der ihn frontal von gesch&#228;tzt ca. 200 km/h auf -50 km/h zur&#252;ckbeschleunigte, seinen Motor herausriss, den Wagen mit der Nummer #19 bis zur A-S&#228;ule komplett zerst&#246;rte und auf die Strecke zur&#252;ckwarf.</p>
<p><span id="more-7537"></span></p>
<p>AJ Allmendinger traf das Auto von Sadler als die meisten Fahrer nach einem Crash von Kurt Busch vom Gas gingen und in der Rauchwolke ein R&#252;ckstau entstand. Busch wurde wiederum von Jimmie Johnson angeschoben und drehte sich &#252;ber das Gras im Pocono-Infield. Dabei verfehlte er nur knapp die Einschlagstelle von Sadler und rauschte an einer Service-Zufahrt vorbei, um seitlich in der Fortsetzung besagter Leitplanke einzuschlagen. Auch Kurt war nach dem Unfall kurz benommen, wie die Onboard-Bilder zeigten. Elliott Sadler konnte sich aus eigener Kraft unter schmerzverzerrtem Gesicht aus dem Wrack befreien und legte sich, die H&#228;nde ins Gesicht haltend, auf den Asphalt direkt neben die zerst&#246;rte #19, w&#228;hrend die ersten Helfer eintrafen – ein grauenvoller Anblick, der einem das Blut in den Adern gefrieren lie&#223;.</p>
<p><object style="width: 600px; height: 475px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="475" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Thxd1vgWLTw" /><embed style="width: 600px; height: 475px;" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="475" src="http://www.youtube.com/v/Thxd1vgWLTw"></embed></object></p>
<p>Zuletzt gesehen habe ich so schockierende Aufnahmen 2007 bei einem Frontalcrash von David Reutimann im alten Cup-Auto. Nach dem Einschlag in die SAFER-Barrier war Reutimann tats&#228;chlich kurzzeitig bewusstlos und lehnte mit dem Helm gegen das Lenkrad. Er bekam &#228;hnlich wie Sadler von dem harten Ruck in die Anschnallgurte „den Wind aus sich herausgeschlagen“! (Idiom im Original: „He got the wind knocked out of him.“)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="475" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/axXH5vaZTZg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="475" src="http://www.youtube.com/v/axXH5vaZTZg"></embed></object></p>
<p>Nach Kasey Kahnes Unfall im Juni gaben die Verantwortlichen des Pocono Raceway endlich <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYXNjYXIuY29tLzIwMTAvbmV3cy9oZWFkbGluZXMvY3VwLzA3LzMxL3BvY29uby5zYWZldHkuaW1wcm92ZW1lbnRzL2luZGV4Lmh0bWw=" target=\"_blank\">umfangreiche Sicherheitsupdates</a> p&#252;nktlich zu den Rennen auf der Strecke im n&#228;chsten Jahr bekannt. F&#252;r Elliott Sadler kam diese Ank&#252;ndigung aber fast zu sp&#228;t: Er blieb wie durch ein Wunder unverletzt, wird aber in den n&#228;chsten Tagen sicherlich ordentliche Schmerzen haben. Die Umbauma&#223;nahmen beinhalten den l&#228;ngst &#252;berf&#228;lligen Abschied von der Leitplanke im Infield. Dort kommt in Zukunft eine ansonsten &#252;bliche Betonmauer zum Einsatz, der an Schl&#252;sselstellen eine SAFER-Barrier vorgelagert wird. Greg Biffle und Jimmie Johnson sprachen sich dann noch f&#252;r die Beseitigung des Rasens im Infield aus, da ein Rennwagen auf nassem Gras bei Tempo 300 nicht mehr kontrolliert werden k&#246;nne. Zus&#228;tzlich ist ein Fangzaun auf der Geraden mit den B&#252;schen hinter der Mauer im Gespr&#228;ch.</p>
<p>Ein weiteres Video zeigt einen Einschlag von Colin Braun aus dem letztj&#228;hrigen Truck-Rennen in Atlanta in eine SAFER-Barrier. Dieser Unfall d&#252;rfte &#228;hnlich dem von Elliott Sadler abgelaufen sein: Angeschoben von hinten, ausgebrochen nach links und nahezu ungebremster Einschlag. Bei <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tL0VsbGlvdHRfU2FkbGVyL3N0YXR1cy8yMDA4OTI5ODY0MA==" target=\"_blank\">Twitter</a> gab Sadler bekannt, dass es ein himmelweiter Unterschied zwischen einem Unfall mit Leitplanke und SAFER-Barrier sei – &#252;berraschen d&#252;rfte das aber keinen. Dieses Video ist deswegen so interessant, weil man sehen kann, wie die Sicherheitseinrichtungen zusammenarbeiten: HANS-Device und eben besagte SAFER-Barrier, welche ordentlich nachgibt!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="475" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nUUZa51OXQ4" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="475" src="http://www.youtube.com/v/nUUZa51OXQ4"></embed></object></p>
<p>Das Rennen selbst war bis in Runde 120 eher ein ziemlicher Langweiler, konnte dann durch mehrere Staubk&#246;rner, die NASCAR fand, f&#252;r Pocono-Verh&#228;ltnisse aber gewaltig zulegen. Sobald das Feld wieder zusammengef&#252;hrt wurde, gab es sch&#246;nes Racing, teilweise sogar „three-wide“ und „four-wide“ Action. Innerhalb von 10-20 Runden zog sich das Feld dann aber wie Kaugummi auseinander und Fahrer wie Jimmie Johnson, Jeff Gordon oder der sp&#228;tere Rennsieger Greg Biffle zogen vorne einsam ihre Kreise. „Track position“ ist in Pocono unheimlich wichtig, was auch viele Fahrer dazu verleitete, es mit nur zwei neuen Reifen oder gar ohne Reifenwechsel nach einem „fuel run“ zu versuchen. Am Anfang ging dieser Versuch bei Biffle einmal schief und das Strategiespiel schien fehl am Platze, doch mit der gr&#246;&#223;eren Menge an Gummi auf der Strecke ab Runde 150 war diese M&#246;glichkeit pl&#246;tzlich wieder offen.</p>
<p>Dazu kam der immer wieder drohende Regen, welche zun&#228;chst das Rennen um fast eine Dreiviertelstunde verz&#246;gerte und auch in der Endphase eine l&#228;ngere Unterbrechung nach dem Unfall von Elliott Sadler notwendig machte. Diese Pause stellte gleichzeitig auch die rennentscheidende Phase ca. in Runde 170 dar, als die letzten Boxenstopps des Tages anstanden. Sam Hornish Jr trumpfte mit einer gewagten Strategie von Crew Chief Travis Geisler auf, als er einfach nicht an die Boxen kam und damit die F&#252;hrung &#252;bernahm. Bisher bestimmende Fahrer wie Jeff Gordon und Juan Pablo Montoya entschieden sich in Front f&#252;r die sichere Alternative der vier neuen Reifen, was sich aber als Fehlentscheidung herausstellte, wie bereits oben erw&#228;hnt. Die beiden Fords von Greg Biffle und Carl Edwards wurden mit nur zwei neuen Reifen best&#252;ckt und setzten sich gemeinsam mit Hornish an die Spitze des Feldes.</p>
<p>Die letzten 30 Runden nutzte Greg Biffle dazu, Hornish zu knacken und einen gro&#223;en Vorsprung auf Tony Stewart herauszufahren, der als einziger mit vier neuen Reifen erfolgreich unterwegs war. Carl Edwards komplettierte den ersten Roush- bzw. Ford-Erfolg seit Talladega im Chase 2009 mit einem tollen dritten Platz, die Teamkollegen David Ragan und Matt Kenseth kamen auf Rang 14 und 18 ins Ziel. Damit ist die Ford-Fraktion nun nach zuletzt steigenden Leistungen endlich wieder zur&#252;ck an der Spitze und dass ausgerechnet nach dem Flugzeugabsturz von Teamchef Jack Roush, den er mit schweren Gesichtsverletzungen gl&#252;cklicherweise &#252;berlebte. Hornish fiel zum Schluss &#252;brigens bis auf Platz 11 zur&#252;ck.</p>
<p>Die Top5 komplettierten Kevin Harvick, der weiterhin unauff&#228;llige Spitzenresultate einf&#228;hrt und Denny Hamlin. Dahinter folgen mit Jeff Gordon (6.), Mark Martin (7.) und Jimmie Johnson (10.) drei Hendrick-Piloten in den Top10. Johnson f&#252;hrte sogar die meisten Rennrunden und bestimmte die erste H&#228;lfte des Rennens, bevor er sich mit der Abstimmung des Wagens verhedderte. Dale Earnhardt Jr war zeitweise gut unterwegs und tauchte auch an der Spitze auf, musste aber einen Dreher &#252;berstehen und fiel nach technischen Problemen im Schlusssprint noch mit einer halben Runde R&#252;ckstand an das Ende der F&#252;hrungsrunde zur&#252;ck. Hendrick Motorsports ist also immer noch gr&#246;&#223;tenteils vorne mit dabei, denn Gordon und Johnson hatten ein sehr gro&#223;es W&#246;rtchen um den Rennsieg mitzureden, doch letztlich fehlte das kleine Qu&#228;ntchen Gl&#252;ck am Ende.</p>
<p>Jeff Burton (8.) und Martin Truex Jr (9.) sind die fehlenden beiden Piloten in den Top10. F&#252;r Richard Childress Racing zeigt das zum einen, dass wieder ein Super-Mannschaftsergebnis herausgefahren wurde, auch wenn Clint Bowyer nur 15ter wurde. Zum anderen ist auch Michael Waltrip Racing oft vorne mit dabei; David Reutimann kam auf Rang 17 ins Ziel. Juan Pablo Montoya wurde nach dem erneuten Strategie-Fauxpas als 16ter abgewinkt, hat aber nach dem verpassten Chase in den verbleibenden Rennen die Alles-oder-Nichts-M&#246;glichkeit zur Verf&#252;gung, um den ersten Ovalsieg noch 2010 unter Dach und Fach zu bringen. Entt&#228;uscht haben an diesem Wochenende Kasey Kahne (19.), Jamie McMurray (22.) und Kyle Busch, der nach umfangreichen Arbeiten am K&#252;hler nur 23ter wurde. Die <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pheXNraS5jb20vc3RhdHMvMjAxMC9yZXN1bHRzLzIxcG9jMjAxMHJlc3VsdHMuaHRt" target=\"_blank\">komplette Ergebnisliste</a> inklusive weiterer Statistiken kann man bei Jayski.com einsehen.</p>
<p>NASCAR Media hat so kurz nach dem Rennen leider noch keine grafische Aufbereitung der Meisterschaftswertungen online gehabt, deswegen hier noch die <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pheXNraS5jb20vc3RhdHMvMjAxMC9wb2ludHMvMjFwb2MyMDEwcG9pbnRzLmh0bQ==" target=\"_blank\">Fahrerwertung</a> und die <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pheXNraS5jb20vc3RhdHMvMjAxMC9vd25lcnMvMjFwb2MyMDEwb3duZXJzLmh0bQ==" target=\"_blank\">Owner Points</a> ebenfalls von Jayski.com. Getan hat sich in den Top35 nichts, 199 Punkte R&#252;ckstand hat David Gilliland (#38) nun schon auf Bobby Labonte/Landon Cassill (#71). Bei den Fahrern gab es einige Verschiebungen in den Top12, wobei Jeff Burton mit zwei R&#228;ngen am meisten gewann, weil er und Kurt Busch die Positionen tauschten. Der Sieg von Greg Biffle (11.) bringt diesem einen Vorsprung von &#252;ber 100 Punkten auf Platz 13, wo Mark Martin lauert, den zw&#246;lften Rang von Clint Bowyer einzunehmen. 34 Punkte trennen die beiden Piloten, da geht es noch um alles. Dale Earnhardt Jr hat mit 129 Z&#228;hlern R&#252;ckstand auf Platz 12 jetzt eine Menge Arbeit in den verbleibenden f&#252;nf Rennen vor sich. Das zweite Rundkursrennen in Watkins Glen am kommenden Wochenende ist da vielleicht nicht der beste Platz.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/02/nascar-analyse-pocono-august-2010/2010_pocono_aug_nscs_race_elliott_sadler_mike_massaro/' title='2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Elliott_Sadler_Mike_Massaro'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Elliott_Sadler_Mike_Massaro-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Elliott_Sadler_Mike_Massaro" title="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Elliott_Sadler_Mike_Massaro" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/02/nascar-analyse-pocono-august-2010/2010_pocono_aug_nscs_race_greg_biffle_burnout/' title='2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_burnout'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_burnout-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_burnout" title="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_burnout" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/02/nascar-analyse-pocono-august-2010/2010_pocono_aug_nscs_race_greg_biffle_finish_line/' title='2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_finish_line'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_finish_line-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_finish_line" title="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_finish_line" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/02/nascar-analyse-pocono-august-2010/2010_pocono_aug_nscs_race_greg_biffle_pit_stop/' title='2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_pit_stop'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_pit_stop-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_pit_stop" title="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_Greg_Biffle_pit_stop" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2010/08/02/nascar-analyse-pocono-august-2010/2010_pocono_aug_nscs_race_red_flag/' title='2010_Pocono_Aug_NSCS_race_red_flag'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/2010_Pocono_Aug_NSCS_race_red_flag-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_red_flag" title="2010_Pocono_Aug_NSCS_race_red_flag" /></a>
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		<title>NASCAR: Analyse Indianapolis Juli 2010 / News</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/07/27/nascar-analyse-indianapolis-juli-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Earnhardt-Ganassi Racing]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Biffle]]></category>
		<category><![CDATA[Hendrick Motorsports]]></category>
		<category><![CDATA[Indianapolis Motor Speedway]]></category>
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		<category><![CDATA[Juan Pablo Montoya]]></category>
		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>

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		<description><![CDATA[Juan Pablo Montoya hatte nach dem Boxengassen-Desaster 2009 in diesem Jahr wieder Pech und konnte einmal mehr nicht seinen ersten Oval-Sieg einfahren. Allerdings brachte 2010 eine taktische Fehlentscheidung den Kolumbianer um den Erfolg, den sein Teamkollege dann einfuhr. Es ist echt ein Wahnsinn, wie wenig Juan Pablo Montoya in diesem Jahr vom Gl&#252;ck verfolgt wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Juan Pablo Montoya hatte nach dem Boxengassen-Desaster 2009 in diesem Jahr wieder Pech und konnte einmal mehr nicht seinen ersten Oval-Sieg einfahren. Allerdings brachte 2010 eine taktische Fehlentscheidung den Kolumbianer um den Erfolg, den sein Teamkollege dann einfuhr.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wNy8yMDEwX0luZGlhbmFwb2xpc19OU0NTX0phbWllX01jTXVycmF5X2xlYWRzX0tldmluX0hhcnZpY2suanBn"><img class="alignleft size-medium wp-image-7354" title="2010_Indianapolis_NSCS_Jamie_McMurray_leads_Kevin_Harvick" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/2010_Indianapolis_NSCS_Jamie_McMurray_leads_Kevin_Harvick-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Es ist echt ein Wahnsinn, wie wenig Juan Pablo Montoya in diesem Jahr vom Gl&#252;ck verfolgt wird. Wieder f&#252;hrte er auf dem Indianapolis Motor Speedway in &#252;berlegener Manier die meisten Runden, nur um bei den letzten Boxenstopps den Sieg wegzuschmei&#223;en. Crew Chief Brian Pattie entschied sich dazu, die 21-Runden-alten Reifen komplett zu wechseln, w&#228;hrend viele andere Teams &#252;berraschenderweise nur zwei Reifen austauschten. Der gro&#223;e weitere Siegkandidat zu diesem Zeitpunkt, Greg Biffle, nahm ebenfalls vier neue Pneus und konnte danach nur den dritten Platz ins Ziel bringen. Goldrichtig lagen au&#223;er dem sp&#228;teren Sieger Jamie McMurray unter anderem noch Kevin Harvick (2.), sowie Tony Stewart (5.); Clint Bowyer (4.) wechselte ebenfalls alle Reifen. Der Crew Chief von McMurrays #1, Kevin „Bono“ Manion, sicherte Chip Ganassi damit nach dem Daytona 500 und dem Indy 500 einen Sieg im drittwichtigsten US-Rennen des Jahres.</p>
<p><span id="more-7344"></span></p>
<p>Das Brickyard 400 ging auch ebenso turbulent los, wie es beendet wurde: Das Feld schaffte es auf der ersten Runde nur bis in Turn 2, als sich unabh&#228;ngig voneinander Kyle Busch und Sam Hornish Jr im Hinterfeld auf vermutlich kalten Reifen drehten. Dabei nahmen sie auch Elliott Sadler aus dem Rennen, der erst nach einer langen Reparaturphase zur Schadensbegrenzung noch einmal auf die Strecke kam. In Runde 8 stand nach einer wirklich sehr langen Gelbphase, die ESPN f&#252;r ausgiebige Werbeunterbrechungen nutzte, der Restart an. Die Meute hielt dann allerdings nur acht Uml&#228;ufe durch, bis zeitgleich Robby Gordons rechter Vorderreifen, sowie der Motor von Max Papis ihren Geist aufgaben.</p>
<p>Zwischenzeitlich waren einige Fahrer wegen &#220;berhitzung ihrer Motoren mit der &#252;blichen Geysir-Erscheinung an die Box gekommen. Das lag wohl daran, dass die vier Turns so eng und tief durchfahren wurden, dass ein Teil der Grasnarbe auf die Strecke geriet und die K&#252;hler verstopfte. Betroffen davon waren unter anderem Carl Edwards, Denny Hamlin und AJ Allmendinger. W&#228;hrenddessen platzten auch Ryan Newman durch einen „fender rub“ zwei Reifen in Folge, was ihm dann sehr fr&#252;h sein Rennen zunichte machte. Bei vielen Beobachtern wurde derweil die Bef&#252;rchtung laut, dass wir ein &#228;hnliches Reifen-Debakel wie 2008 erleben k&#246;nnten, doch alle wurden sp&#228;ter eines besseren belehrt. Denn Montoya verlor vermutlich das Rennen, weil die Goodyears zu gut funktionierten.</p>
<p>In dieser zweiten Caution sollte auch die F&#252;hrung zum ersten Mal wechseln, nachdem Montoya die #48 von Jimmie Johnson beim Rennstart hinter sich halten konnte. Unter Gelb konnten Landon Cassill und Kevin Conway sich einige F&#252;hrungskilometer abholen, w&#228;hrend Johnson die #42 beim Rennen aus der Boxengasse schlagen konnte. Nach dem Restart eroberte Montoya die F&#252;hrung allerdings bereits in Turn 3 zur&#252;ck. Jimmie Johnson fiel daraufhin auch noch weiter zur&#252;ck und ward nicht mehr gesehen. Rang 22 blieb am Ende f&#252;r den vierfachen Meister &#252;brig, einen Platz vor seinem Teamkollegen Jeff Gordon. Die Hendrick-Zwillinge hatten in Indy mit massiven Abstimmungsproblemen zu k&#228;mpfen.</p>
<p>Bis Runde 66 wurde nun erstmal unter Gr&#252;n gefahren und Montoya musste w&#228;hrend dieses „green flag runs“ auch gleich den ersten R&#252;ckschlag des Abends hinnehmen: Am Funk berichtete er &#252;ber Vibrationen im Auto und gab kurz danach die F&#252;hrung an Mark Martin ab, um sicherheitshalber die Reifen zu wechseln. Dabei stellte sich heraus, dass tats&#228;chlich gr&#246;&#223;ere St&#252;cke aus der Lauffl&#228;che seines rechten Vorderreifens herausgel&#246;st waren. Aufgrund der L&#228;nge der Strecke reihte Montoya sich noch am Ende der F&#252;hrungsrunde ohne Rundenr&#252;ckstand wieder ein und konnte mit den neuen Reifen die Zeiten der Spitze b&#252;geln. Allerdings war er nun au&#223;erhalb der Sequenz unterwegs.</p>
<p>In Runde 49 musste Martin die F&#252;hrung wieder abgeben, weil die ersten „green flag stops“ des Nachmittags anstanden. So kamen nacheinander Greg Biffle und Tony Stewart f&#252;r kurze Zeit an die Spitze, bis Montoya „out of sequence“ wieder vorne das Tempo angab. Mark Martin (11.) war sp&#228;ter sehr unauff&#228;llig unterwegs, konnte f&#252;r Hendrick Motorsports aber das beste Ergebnis des Tages einfahren, weil auch Dale Earnhardt Jr in Probleme geriet. Er war sp&#228;ter ohne eigenes Verschulden an einer der rennentscheidenden Szenen beteiligt.</p>
<p>In Runde 62 hatten Montoyas &#228;ltere Reifen dann so weit abgebaut, dass Greg Biffle die F&#252;hrung &#252;bernehmen konnte. Der Fahrer der #16 zeigte sich bis zum Rennende als ernst zu nehmender Konkurrent um den Rennsieg und brachte Ford wieder ein St&#252;ckchen n&#228;her an den so dringend ben&#246;tigten ersten Saisonsieg. Was Montoya jetzt brauchte war eine Caution und ausgerechnet NASCAR fand eine f&#252;r ihn, bzw. fand ein Staubkorn au&#223;erhalb der Rennlinie, welches zu einer Debris-Caution f&#252;hrte. ESPN blendete das winzige Teil ein, das die findigen Streckenbeobachter wohl nur durch die Zoomobjektive einiger Fotografen entdecken konnten.</p>
<p>Da alle Fahrer den Stopp f&#252;r einen Reifenwechsel nutzten, konnte sich Montoya nun wieder in die Sequenz einreihen, musste sich beim Rennen aus der Boxengasse aber Greg Biffle geschlagen geben. Vor dem Restart in Runde 70 schaute ich durch das Livetiming und konnte im Nachhinein feststellen, dass schon zu diesem Zeitpunkt die drei Wagen von Richard Childress Racing konstant unauff&#228;llig in den Top10 unterwegs waren. Auch der sp&#228;tere Sieger Jamie McMurray verpasste nie den Anschluss an die Spitze.</p>
<p>Die „clean air“ an der Spitze des Feldes tat dem Wagen von Greg Biffle sichtlich gut, denn er st&#252;rmte zur Halbzeit des Rennens mit Montoya im Schlepptau auf und davon. Ereignislose Runden (au&#223;er f&#252;r die weiterhin von Handlingsproblemen geplagten Johnson und Gordon) zogen vorbei, bis in Runde 96 die n&#228;chste Serie von „green flag stops“ auf dem Plan stand, bei denen Montoya wieder die F&#252;hrung &#252;bernehmen konnte. Seine Crew arbeitete von der Geschwindigkeit her auf dem Niveau der Gro&#223;en, auch wenn ihm aufgrund seiner Pole Position ein guter Boxenplatz sicher geholfen hat.</p>
<p>In Runde 117 von 160 begann die entscheidende Phase des Rennens: Ryan Newman traf ein Teil, welches vermutlich David Reutimann verlor und zuvor nur knapp von Juan Montoya verfehlt wurde – allerdings ohne Konsequenzen. Bei einem Spritfenster von 30-35 Runden war zu diesem Zeitpunkt klar, dass noch ein letzter Boxenstopp folgen musste, um die 43 verbleibenden Uml&#228;ufe unter die R&#228;der bringen zu k&#246;nnen. Die #42 f&#252;hrte dann das Feld zum Restart, gefolgt von den, f&#252;r die Schlussphase wichtigen, Beteiligten Greg Biffle, Jamie McMurray, Clint Bowyer und Kevin Harvick in den Top5. Mit einem super Draft-Man&#246;ver konnte McMurray seinem Teamkollegen dabei helfen, die F&#252;hrung gegen den Ford mit der #16 zu verteidigen. Biffle biss sich daraufhin die Z&#228;hne an der #1 aus, w&#228;hrend Montoya an der Spitze den Abstand zum Rest des Feldes enorm vergr&#246;&#223;ern konnte.</p>
<p>Dann wurde es interessant, NASCAR fand noch einmal Debris und zwar einen Kr&#252;mel ganz oben an der Mauer zwischen einer Menge „marbles“, wo normalerweise eh keiner f&#228;hrt. In meinen Aufzeichungen steht Zitat:</p>
<blockquote><p>„<em>debris so weit oben an der mauer? muss man da unterbrechen? ich rieche eine verschw&#246;rung, wenn montoya wieder nicht gewinnt!</em>“</p></blockquote>
<p>Herzlichen Gl&#252;ckwunsch, so kam es dann auch, wenn gleich es keine Verschw&#246;rung gewesen sein kann, da eine Fehlentscheidung von Crew Chief Brian Pattie f&#252;r den Verlust der F&#252;hrung verantwortlich war. Wie bereits erw&#228;hnt vertraute ein Gro&#223;teil des Feldes auf die 21-Runden-alten Goodyear-Reifen und sollte damit recht behalten. Komischerweise hatten komplett neue Gummis keine erkennbaren Vorteile in den letzten 20(!!!) Runden. An dieser Stelle m&#246;chte ich dann einmal ausdr&#252;cklich die Arbeit von Goodyear loben, die in diesem Jahr einen ausgezeichneten Reifen zum Brickyard mitgebracht haben.</p>
<p>Von Position 7 und 8 gingen Montoya und Biffle in den Kampf an die Spitze des Feldes, den alle Beobachter jetzt erwarteten. Auch die ESPN-Kommentatoren waren sich unsicher, ob das „gambling“ von McMurray und Co sich denn auszahlen k&#246;nnte. Beim Restart konnte Kevin Harvick Tony Stewart auf den dritten Rang verweisen und setzte sich in den n&#228;chsten drei Runden gemeinsam mit der #1 von McMurray vom Verfolgerfeld ab. Weiter hinten gerieten Biffle und Montoya in gro&#223;e Probleme, die f&#252;r die #42 dann in einem Unfall endeten. Ich bin mir nicht sicher, ob es die nun fehlende „clean air“ war, welche dem Auto ein mieses Handling verpasste oder ob das durchgehende Temperament des Kolumbianers f&#252;r das &#252;bersteuernde Heck verantwortlich war.</p>
<p>Wie w&#228;hrend der Zusammenfassung erw&#228;hnt musste nun auch Junior die Segel streichen, weil er von Montoya bei diesem Dreher in die Boxengasse eingefangen wurde. Dummerweise schob ihn Paul Menard(?) direkt davor im Positionskampf ein St&#252;ckchen nach unten, wodurch er der #42 genau in die Schlusslinie geriet. Alles in allem kann man da aber niemandem einen Vorwurf machen, es sei denn Montoya war tats&#228;chlich so aufgebracht, dass er sein eigenes Auto „&#252;berfuhr“.</p>
<p>Direkt vor dieser letzten Caution setzte sich Kevin Harvick vor Jamie McMurray und durfte damit die F&#252;hrung w&#228;hrend der Gelbphase &#252;bernehmen. Das letzte Duell des Nachmittags war also McMurray gegen Harvick, gefolgt von Stewart, Jeff Burton und Biffle. Nach dem ersten Umlauf des 10-Runden-Sprints war die #1 dann schon wieder an der #29 vorbei, w&#228;hrend sich dahinter erst jetzt die vier neuen Reifen von Biffle bezahlt machten. Die #16 kam zwar noch auf Rang drei nach vorne, f&#252;r Harvick reichte die Zeit allerdings nicht mehr. An der Spitze fuhr Jamie McMurray ungef&#228;hrdet seinen zweiten Saisonsieg nach Hause und gewann damit f&#252;r Earnhardt-Ganassi Racing doch noch das Rennen. Mit einem Sieg von Ganassi rechneten viele Beobachter, doch dass es McMurray vorbehalten sein sollte, nach dem Daytona 500 auch noch das zweitwichtigste NASCAR-Rennen zu gewinnen, ahnten die wenigsten.</p>
<p>F&#252;r Juan Pablo Montoya war die Reifen-Fehlentscheidung nat&#252;rlich ganz bitter und so wollte sich auch niemand aus dem Team vor der Kamera &#228;u&#223;ern. Jamie Little gab zu Protokoll, dass Brian Pattie die Verantwortung f&#252;r das Geschehene sofort nach dem Ausfall von Montoya &#252;bernahm und auch Chip Ganassi bedachte seinen langj&#228;hrigen Fahrer kurz, w&#228;hrend er in der „victory lane“ eintraf.</p>
<p><strong>Was machten die anderen?</strong></p>
<p>- RCR komplettierte mit drei Wagen in den Top6 ein tolles Mannschaftsergebnis: Kevin Harvick auf Platz 2 vor Bowyer (4.) und Burton (6.).<br />
- Greg Biffle mit einer Siegchance f&#252;r Ford auf Rang 3, sowie Carl Edwards der seinen Ford Fusion auf den 7. Rang stellte.<br />
- Joe Gibbs Racing mit Kyle Busch (8.) und Joey Logano (9.) sehr unauff&#228;llig in den Top10, Hamlin nach einigen Schwierigkeiten auf der 15.<br />
- Die Top10 komplettierte Kurt Busch im besten Dodge.</p>
<p>Noch kurz zu Jacques Villeneuve: Er landete in seinem ersten Cup-Rennen seit zwei Jahren am Ende mit einem neuen Team ohne gr&#246;&#223;ere Streckenkenntnisse (bezieht sich auf das Team #32 Braun Racing) mit drei Runden R&#252;ckstand auf Platz 29. Sp&#228;ter gab der Kanadier zu Protokoll, dass er ebenfalls Probleme mit dem Handling gehabt h&#228;tte. Schlecht ist er sicher nicht gefahren, au&#223;erdem hat Villeneuve sich aus allen Scharm&#252;tzeln rausgehalten. Sein Resultat best&#228;tigt aber lediglich die Erwartungen.</p>
<p>In der Meisterschaft hat sich kaum etwas getan: Denny Hamlin ist nach dem Pech von Jimmie Johnson an ihm vorbeigezogen von Platz 4 auf 3. Au&#223;erhalb des Chase haben nur noch Mark Martin (-62) und Dale Earnhardt Jr (-93) weniger als 100 Punkte R&#252;ckstand auf die Top12. Rennsieger Jamie McMurray ist mit zwei Saisonerfolgen nur 16ter und hinkt bereits 151 Z&#228;hler hinterher. Es w&#228;re sicherlich eine &#220;berlegung der Offiziellen wert, ob man die j&#228;hrlichen Rennsieger nicht ebenfalls zum Chase zul&#228;sst. Erst im letzten Jahr verpasste Kyle Busch mit 4(!!!) Siegen die Playoffs, ebenso ging Matt Kenseth mit zwei Erfolgen (darunter das Daytona 500!) leer aus.</p>
<p>Die Owner Points sahen ebenfalls wenig &#196;nderungen: Da sich die beiden engsten Verfolger der Top35 nicht qualifizieren konnten, stieg ihr R&#252;ckstand weiter an. TRG Motorsports rutschte nach einigen „start &amp; park“-Rennen mit Landon Cassill am Steuer bis an den Cut zur&#252;ck. Wenn sich Bill Jenkins kein Bein ausrei&#223;t, wird vermutlich nicht mehr viel passieren in n&#228;chster Zeit, zumal Boris Said ja in Watkins Glen f&#252;r Red Bull unterwegs ist.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="307" valign="top"><img class="aligncenter size-full wp-image-7361" title="2010_20NSCSDriverStandingsTemplate" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/2010_20NSCSDriverStandingsTemplate.jpg" alt="" width="300" height="454" /></td>
<td style="text-align: center;" width="307" valign="top"><img class="aligncenter size-full wp-image-7363" title="OnTheBubbleNSCS2010_20bIndianapolis" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/OnTheBubbleNSCS2010_20bIndianapolis.jpg" alt="" width="300" height="521" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nach dieser sehr ausf&#252;hrlichen Zusammenfassung gibt es noch ganz ganz viel interessante Sachen aus dem Newssektor zu berichten, mit denen ich nicht bis zu den Newshappen am Mittwoch warten m&#246;chte:</p>
<p>- Bei <strong>RCR</strong> soll angeblich ein neuer <strong>Sponsor f&#252;r die #29 von Kevin Harvick</strong> gefunden worden sein. Vermutlich gibt man in der Woche des Watkins-Glen-Rennens bekannt, dass Budweiser die Nachfolge von Shell antreten wird.</p>
<p>- Mobil1 verl&#228;sst bekanntlich die #77 von Sam Hornish und auch dessen Cockpit ist derzeit bei weitem nicht sicher. Der Motoren&#246;l-Hersteller stand mit Jeff Gordons Team in Verhandlungen, doch bei Hendrick Motorsports setzt man in Zukunft weiterhin auf die Konkurrenz von Quakerstate. Es k&#246;nnte aber sein, dass <strong>Mobil1 bei Stewart-Haas Racing</strong> andockt.</p>
<p>- <strong>Richard Petty Motorsports</strong> steht derweil vor einem gro&#223;en Problem: Kasey Kahne verl&#228;sst das Unternehmen, ebenso vermutlich auch Budweiser. Daneben trennte man sich bereits von Elliott Sadler, es <strong>verbleibt lediglich Sponsor Stanley Tools</strong> an der #19. Der Vertrag mit AJ Allmendinger wurde noch nicht verl&#228;ngert und der Kalifornier sieht sich sogar anderweitig um. Wenn Allmendinger und Sponsor Best Buy nicht bei RPM bleiben, <strong>dann w&#252;rde Paul Menard gehen wollen</strong>, m&#246;glicherweise als viertes, komplett finanziertes Auto zu RCR. D&#252;stere Aussichten f&#252;r Richard Petty, der sich dann wom&#246;glich g&#228;nzlich aus der NASCAR zur&#252;ckziehen w&#252;rde.</p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2VzcG4uZ28uY29tL3JhY2luZy9ibG9nL18vbmFtZS9uZXd0b25fZGF2aWQvaWQvNTQwNzA4Ni93aGF0LXdpbGwtbWFyay1tYXJ0aW4tZG8=" target=\"_blank\">Quelle</a> f&#252;r alle drei obigen News</p>
<p>- <strong>James Finch</strong> m&#246;chte seine NASCAR Teams aus Cup (#09) und Nationwide Series (#1) nun schon l&#228;nger <strong>verkaufen</strong>, hat dabei aber offensichtlich keinen Erfolg. Die <strong>Bedenkzeit nach dem Hendrick-Wechsel von Kasey Kahne scheint nun abgelaufen</strong> zu sein und die Zeichen stehen wieder auf Verkauf. Rick Hendrick wollte sich bez&#252;glich des 2011er-Cockpits von Kahne bis Mitte Juli entscheiden, was aber bisher nicht geschehen ist.</p>
<p>- Nachdem auch Stewart-Haas Racing ank&#252;ndigte, dass es f&#252;r einen dritten Wagen im n&#228;chsten Jahr mit der Planung nun bereits zu sp&#228;t sei, schwinden die M&#246;glichkeiten f&#252;r Rick Hendrick dahin.</p>
<p>- Zuletzt wollte er sogar <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3Nwb3J0cy5lc3BuLmdvLmNvbS9ycG0vbmFzY2FyL2N1cC9uZXdzL3N0b3J5P2lkPTU0MDg1Mjk=" target=\"_blank\">nicht mehr ausschlie&#223;en</a>, dass <strong>Mark Martin 2011 vielleicht nicht mehr in der #5</strong> sitzt, w&#228;hrend dieser noch <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3Nwb3J0cy5lc3BuLmdvLmNvbS9ycG0vbmFzY2FyL2N1cC9uZXdzL3N0b3J5P2lkPTU0MDQ4Nzg=" target=\"_blank\">felsenfest an sein Cockpit glaubt</a>. Das k&#246;nnte demn&#228;chst interessant werden, hoffentlich mobbt man Martin nicht aus dem Team, das w&#228;re &#228;u&#223;erst unfair gegen&#252;ber dem verdienten Fahrer. Wenn Hendrick da Mist baut mit den Vertragslaufzeiten, dann muss er auch pers&#246;nlich dazu stehen.</p>
<p>- Eine weitere M&#246;glichkeit f&#252;r Kahne oder Martin k&#246;nnte ein Cockpit bei <strong>Red Bull</strong> sein, wo man im August die <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2VuZWRhaWx5LmNvbS9uZXdzL2FydGljbGVzL3NwcmludGN1cHNlcmllcy9SZWRfQnVsbF9SYWNpbmdfdG9fbWFrZV9kZWNpc2lvbl9zb29uX29uX1Njb3R0X1NwZWVkc19mdXR1cmVfd2l0aF90ZWFtLmh0bWw=" target=\"_blank\">Zukunft von Scott Speed</a> bez&#252;glich des Teams bekanntgeben wird. Speed hat sich zwar verbessert (2009: 35., 2010: 26.), kann aber bei weitem nicht die momentanen Ambitionen von Red Bull Racing erf&#252;llen, die wohl gelegentliche Rennsiege und eine Teilnahme am Chase lauten. Ob Brian Vickers 2011 tats&#228;chlich noch einmal zur&#252;ckkehrt, h&#228;ngt wohl davon ab, ob man die Ursache f&#252;r seine Blutgerinnsel findet.</p>
<p>- Das <strong>Chase-Format</strong> ist derzeit unter strenger Beobachtung der NASCAR-Offiziellen. Geplant ist anscheinend ein <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21zbi5mb3hzcG9ydHMuY29tL25hc2Nhci9zdG9yeS9OQVNDQVItdGFsa3MtdG8tU3ByaW50LUN1cC1kcml2ZXJzLWFib3V0LWVsaW1pbmF0aW9uLXN0eWxlLUNoYXNl" target=\"_blank\">Eliminationsverfahren</a>, an dem nach 26 Rennen bald 15 Fahrer teilnehmen k&#246;nnten. Bis zum Saisonfinale soll die <strong>Teilnehmerzahl dann schrittweise reduziert</strong> werden, bis beim letzten Rennen nur noch einige wenige (drei oder vier) Fahrer um den Titel k&#228;mpfen und dabei <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2VuZWRhaWx5LmNvbS9uZXdzL2FydGljbGVzL3NwcmludGN1cHNlcmllcy9OQVNDQVJfb2ZmaWNpYWxzX3N0aWxsX2RlYmF0aW5nX2NoYW5nZXNfdG9fQ2hhc2VfbGVhbmluZ190b3dhcmRfZWxpbWluYXRpbmdfZHJpdmVycy5odG1s" target=\"_blank\">bei Null anfangen</a>. Ob die Idee eines <strong>finalen Shootouts</strong> so gut ist? Andererseits ist es in diversen anderen Sportarten nun mal auch so, dass die Finalmannschaften in den Playoffs beim alles entscheidenden Match bei Null beginnen (oder vgl. WM-Finale im Fu&#223;ball). Trotzdem ist es ein <strong>Bruch mit den Traditionen</strong> des Motorsports.</p>
<p>- Passend dazu steht auch der <strong>Cup-Kalender 2011 vor gro&#223;en Ver&#228;nderungen</strong>. Ger&#252;chte besagen, dass Homestead auf den Fontana-Termin im Februar wandert und <strong>Las Vegas ein zweites Saisonrennen</strong> bekommt, welches gleichzeitig den <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50aGF0c3JhY2luLmNvbS8yMDEwLzA3LzI1LzQyMTI3L25hc2Nhci1zaHVmZmxpbmctMjAxMS1yYWNlLWRhdGVzLmh0bWw=" target=\"_blank\">letzten Meisterschaftslauf</a> des Jahres darstellen w&#252;rde. Somit w&#228;re man f&#252;r die Saisonabschlussfeier gleich am richtigen Ort, denn besagtes Fest findet seit 2009 nicht mehr in New York sondern in Las Vegas statt. Dazu k&#246;nnte ein <strong>zweites Kansas-Rennen</strong> kommen und endlich ein <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3Nwb3J0cy5lc3BuLmdvLmNvbS9ycG0vbmFzY2FyL2N1cC9uZXdzL3N0b3J5P2lkPTU0MDg3MTU=" target=\"_blank\">Lauf auf dem Kentucky Speedway</a>. <strong>New Hampshire</strong> steht ebenso wie <strong>Fontana auf der Kippe</strong>.</p>
<p>- Ganz neu noch das hier: <strong>Mindestens zwei Fahrer</strong> wurden in dieser Saison schon wegen Kritik an der NASCAR <strong>zu Geldstrafen verurteilt</strong>, eine davon angeblich in H&#246;he von 50.000 US-Dollar. Das ist in anderen Sportarten ebenfalls &#252;blich, jedoch werden h&#252;ben wie dr&#252;ben keine Namen der Bestraften ver&#246;ffentlicht. Kommentatoren unter dem <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3Nwb3J0cy5lc3BuLmdvLmNvbS9ycG0vbmFzY2FyL2N1cC9uZXdzL3N0b3J5P2lkPTU0MTE1NzA=" target=\"_blank\">Artikel</a> vermuten Denny Hamlin und m&#246;glicherweise Joey Logano als Opfer dieser Strafen, wegen ihrer &#196;u&#223;erungen bez&#252;glich der Debris-Cautions. Denny Hamlin vermutete demnach, dass die NASCAR ihre Rennen mit Hilfe von „mystery cautions“ verschieben w&#252;rde. Andere sehen Carl Edwards als Empf&#228;nger der Geldstrafe, sicher ist das alles nat&#252;rlich nicht.</p>
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</p>
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		<title>NASCAR: Vorschau Darlington Mai 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 06:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KristianStooss</dc:creator>
				<category><![CDATA[NASCAR]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[All-Star-Rennen]]></category>
		<category><![CDATA[Darlington Raceway]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Biffle]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Gordon]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Sprint Cup]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Woche steht f&#252;r Sprint Cup und Nationwide Series wieder eine Traditionsstrecke auf dem Programm, wenn Freitag und Samstag zwei Nachtrennen in Darlington gefahren werden. Da in zwei Wochen das All-Star-Rennen stattfindet, k&#246;nnen sich noch zwei Piloten qualifizieren. Der Darlington Raceway atmet pure Tradition, denn er ist nach dem Martinsville Speedway die Strecke, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dieser Woche steht f&#252;r Sprint Cup und Nationwide Series wieder eine Traditionsstrecke auf dem Programm, wenn Freitag und Samstag zwei Nachtrennen in Darlington gefahren werden. Da in zwei Wochen das All-Star-Rennen stattfindet, k&#246;nnen sich noch zwei Piloten qualifizieren.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wNS9EYXJsaW5ndG9uLU1hcC5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-5703" title="Darlington Raceway" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/Darlington-Map-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Der Darlington Raceway atmet pure Tradition, denn er ist nach dem Martinsville Speedway die Strecke, welche sich bisher am zweitl&#228;ngsten im NASCAR-Kalender halten konnte. Das sehr ungew&#246;hnliche Oval in South Carolina wurde zwischen 1949 und 1950 gebaut und veranstaltet seitdem mindestens ein Cup-Rennen pro Jahr. Die ungew&#246;hnliche Ei-Form geht auf die Besitzverh&#228;ltnisse des umgebenden Landes zur&#252;ck, dessen Eigent&#252;mer seine Fischteiche lieber behalten wollte, als einer Rennstrecke Platz zu machen. Urspr&#252;nglich war ein &#228;hnliches Layout wie das des Indianapolis Motor Speedways angedacht, doch eine Seite des Ovals musste daraufhin schmaler gebaut werden. So erhielt der Darlington Raceway zwei verschiedene Turns, welche sich ebenfalls in ihrer Kurven&#252;berh&#246;hung unterscheiden.</p>
<p><span id="more-5707"></span></p>
<p>Die Strecke ist 1,366 Meilen lang und beherbergt maximal 65.000 Zuschauer, die Ausbaukapazit&#228;ten sind wegen nebenliegender Teiche (andere als damals) und einer angrenzenden Autobahn stark eingeschr&#228;nkt. Turn 1 und 2 haben ein Banking von 25° und einen Kurvenradius von 183m, w&#228;hrend Turn 3 und 4 23° steil sind und einen Radius von nur 160m aufweisen. Die beiden Geraden sind bei einer L&#228;nge von 375m zwar exakt gleichlang, weisen aber mit 3° (Zielgerade) und 2° (Gegengerade) ein unterschiedliches und extrem niedriges Banking auf. Das Oval in den S&#252;dstaaten h&#228;lt au&#223;erdem noch ein paar Rekorde: Zum einen fand hier 1950 das allererste 500-Meilen-Rennen der NASCAR statt, neun Jahre vor dem ersten Daytona 500. Zum anderen fand es auf dem ersten komplett asphaltierten Oval statt.</p>
<p>Die unterschiedlichen Kurven machen eine gute Abstimmung &#228;hnlich wie in Pocono schwierig, entweder liegt das Auto in Turn 1 und 2 ordentlich oder eben in den beiden anderen Turns. Der &#220;bergang auf die Geraden von mehr als 20° auf fast 0° sorgt im Kurvenausgang auch gerne mal f&#252;r einige Mauerkontakte, weil die einzig schnelle Linie in Darlington zudem genau an der Mauer entlang f&#252;hrt und man den Wagen eben nicht perfekt auf alle Kurven abstimmen kann. Diese Ber&#252;hrungen finden hier weit &#246;fter statt als anderswo, weswegen die entstehenden „Lacksch&#228;den“ als Alleinstellungsmerkmal auch gerne „Darlington Stripes“ genannt werden. Die langgezogenen schwarzen Striche an der Au&#223;enmauer h&#246;ren auf denselben Namen und machen das Oval zur „Lady in Black“.</p>
<p>Das legend&#228;re erste 500-Meilen-Rennen fand von 1950 bis 2004 traditionell am Labor Day statt und hatte die Bezeichnung „Southern 500“. Seit 1957 gab es j&#228;hrlich sogar ein zweites Rennen in Darlington, welches in der Distanz allm&#228;hlich von 300 auf ebenfalls 500 Meilen gestreckt wurde. Im Zuge einer Kalender&#228;nderung 2005 zugunsten eines zweiten Texas-Rennens fiel das Southern 500 unten durch und das Mai-Datum blieb der einzige Termin des Jahres. Seit der ehemalige Sponsor Dodge 2009 seinen Hut nahm, konnte das Rennen zumindest wieder als Southern 500 stattfinden, wenn auch nicht am gewohnten Termin. Noch zwei weitere Darlington-Fakten: Zum einen wurden Ziel- und Gegengerade im Rahmen eines fr&#252;heren Umbaus vertauscht und zum anderen bekam die Strecke 2007 ein neues Asphaltband. Dabei wurde GPS-Technik eingesetzt, um m&#246;glichst nichts am Originalcharakter zu ver&#228;ndern – was laut Fahrermeinungen auch gegl&#252;ckt ist.</p>
<p><strong>Jeff Gordon f&#252;hrt die Sieger-Liste deutlich an und Erfahrung ist in Darlington sehr wichtig</strong></p>
<p>Da in Darlington schon lange Sprint-Cup-Rennen ausgetragen werden, dominieren in der Liste der bisherigen noch aktiven Sieger nat&#252;rlich wieder die alten Hasen:<br />
1. Jeff Gordon (7)<br />
2.Mark Martin, Jeff Burton, Jimmie Johnson, Greg Biffle (je 2)<br />
3. Bobby Labonte, Kyle Busch (je 1)<br />
Hier f&#228;llt ganz deutlich auf, dass es vor allem die erfahrenen Fahrer sind, welche auf der schwierigen Piste vergleichsweise gut zurecht kommen. Andere Sieger aus den 90ern und 2000ern sind Haudegen wie Ward Burton, Terry Labonte, Dale Jarrett und nat&#252;rlich Dale Earnhardt Sr. Der Vorsprung von Jeff Gordon in dieser Statistik ist aber schon beeindruckend, alleine das Southern 500 gewann er zwischen 1995 und 1998 vier Mal in Folge. Jimmie Johnson konnte 2004 beide Saisonrennen f&#252;r sich entscheiden, w&#228;hrend Mark Martin der Vorjahressieger ist. Greg Biffle ist ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt in Darlington, denn 2005 und 2006 fuhr er „back-to-back“ in die „victory lane“.</p>
<p>Weitere Kandidaten auf den Sieg sind f&#252;r mich:<br />
- Dale Earnhardt Jr (seit 2004 nur einmal au&#223;erhalb der Top11 angekommen)<br />
- Ryan Newman (in den letzten sieben Rennen f&#252;nfmal Top6)<br />
- Carl Edwards (im ersten Rennen 2004 gleich auf Platz 7, danach nur zweimal nicht in den Top10)<br />
- Denny Hamlin (in allen vier bisherigen Rennen immer Top13, davon einmal Zweiter)<br />
- Matt Kenseth (in den letzten vier Jahren immer in den Top10 im Ziel)</p>
<p>Bei Kyle Busch l&#228;uft es entweder und er gewinnt oder er kommt jenseits von Platz 30 an, das ist bei ihm immer so eine riskante Wette. Kevin Harvick wird seine Tabellenf&#252;hrung dagegen nach diesem Wochenende vermutlich schon wieder los sein, denn ihm gelang schon seit 2004 keine Fahrt mehr in die Top10; lediglich Jeff Burton rechne ich bei RCR Chancen auf die Top10 aus. Bei Montoya ist das auch so eine Sache, der kam in seinen drei Darlington-Rennen nie innerhalb der Top20 an. Insgesamt kann man sagen, dass alle vier Hersteller in Darlington gute Chancen haben d&#252;rften und keiner besonders &#252;berragende Ergebnisse geholt hat. Bei den Siegkandidaten sollte man aber auf die erfahrenen Piloten tippen, wobei ich in dieser Woche sogar noch drei Geheimtipps habe:</p>
<p>Schon im letzten Jahr zeigten Martin Truex Jr (6.), Brad Keselowski (7.) und Joey Logano (9.), dass sie in Darlington gut zurechtkommen. F&#252;r Keselowski und Logano war es 2009 der erste Auftritt auf dem Oval, w&#228;hrend Truex schon vier Rennen hinter sich hat, in denen er nie schlechter als auf Platz 14 ins Ziel kam. Joey Logano wurde im Vorfeld des letztj&#228;hrigen Rennens &#252;brigens von Legende Cale Yarborough gecoacht, welcher ihm zeigte wie man die 1,366 Meilen am besten umrundet.</p>
<p>Zum Schluss noch die aktuellen St&#228;nde in der Meisterschaft f&#252;r sowohl Fahrer- als auch Owner-Wertung. Dieses Mal gibt es die Tabellen in Bildform direkt von der Media-Seite der NASCAR, das erleichtert mir ein wenig die „Schreib“-Arbeit:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;" width="307" valign="top"><img class="aligncenter size-full wp-image-5706" title="Driver Standings vor Darlington 2010" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/2010_10NSCSDriverStandingsTemplate.jpg" alt="" width="300" height="454" /></td>
<td style="text-align: center;" width="307" valign="top"><img class="aligncenter size-full wp-image-5705" title="Owner Points vor Darlington 2010" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/OnTheBubbleNSCS2010_10.jpg" alt="" width="300" height="522" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Rennen findet an diesem Wochenende wieder in der Nacht von Samstag auf Sonntag unter Flutlicht statt, was einen Rennstart gegen 1:45 Uhr bedeutet. FOX &#252;bertr&#228;gt bereits ab 1 Uhr die Vorberichte. Das Qualifying beginnt am Freitagabend um 23 Uhr auf SPEED. Direkt im Anschluss sendet ESPN2 das Nationwide-Rennen ab 1 Uhr. In der n&#228;chsten Woche geht es nach Dover, wo das Rennen zur gewohnten Startzeit um 19 Uhr stattfindet und die Trucks auch wieder mit dabei sind. Danach steht schon das All-Star-Rennen auf dem Programm, f&#252;r das ich schon mal eine kleine Vorschau bez&#252;glich der Qualifikationskriterien parat habe.</p>
<p><strong>Kurzer Ausblick aufs All-Star-Rennen in zwei Wochen</strong></p>
<p>Allm&#228;hlich kann man schon mal einen Blick auf das in zwei Wochen stattfindende All-Star-Rennen der NASCAR werfen. Zu diesem sind alle Fahrer zugelassen, welche die folgenden Kriterien erf&#252;llen: Rennsieger 2009 oder 2010, Gewinn der Meisterschaft innerhalb der letzten 10 Jahre, Gewinn des All-Star-Rennens innerhalb der letzten 10 Jahre, Platz 1 oder 2 im Qualifikationsrennen oder Sieger des Fan-Votings. Derzeit sind 18 Fahrer fest qualifiziert, zwei davon nicht &#252;ber einen Rennsieg: Bobby Labonte (Meister 2000) und Dale Earnhardt Jr (Sieger All-Star-Race 2000). F&#252;r diese beiden wird es dann sp&#228;testens ab dem n&#228;chsten Jahr eng, wenn sie ein Punkterennen gewinnen m&#252;ssen, um weiterhin dabei sein zu d&#252;rfen – Fan-Vote und Qualifikationsrennen mal ausgenommen.</p>
<p>Da mit Darlington und Dover noch zwei Rennen vor dem Preisgeldevent auf dem Kalender stehen, k&#246;nnen sich also maximal zwei weitere Piloten im Vorfeld fest qualifizieren und es stehen derzeit noch sechs Fahrer ohne Rennsieg 2009 oder 2010 au&#223;en vor: Carl Edwards, Greg Biffle, Clint Bowyer, Jeff Burton, Martin Truex Jr und Juan Pablo Montoya. Interessanterweise bringt einem ein Rennsieg zwischen Daytona und Dover VOR dem All-Star-Rennen zwei sichere Teilnahmen, n&#228;mlich im laufenden UND im n&#228;chsten Jahr. Ein Rennsieg sp&#228;ter in der Saison wird dagegen mit nur einer Teilnahme im folgenden Jahr belohnt – schon eine merkw&#252;rdige Regel. Greg Biffle darf sich in Darlington wohl gr&#246;&#223;ere Siegchancen ausrechnen, w&#228;hrend „Concrete“ Carl Edwards eher auf die Betonbahn in Dover schielen wird.</p>
<p>Wer sind die 16 anderen Fahrer, die sich durch Rennsiege 2009 oder 2010 qualifiziert haben? Hier die Liste: Matt Kenseth, Kyle Busch, Kurt Busch, Jimmie Johnson, Jeff Gordon, Mark Martin, Brad Keselowski, David Reutimann, Tony Stewart, Kasey Kahne, Joey Logano, Denny Hamlin, Brian Vickers, Jamie McMurray, Ryan Newman und Kevin Harvick.</p>
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