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Indycar: Vorschau Kentucky Indy 300

Der Kampf um die Meisterschaft spitzt sich zu. Nach dem Rückschlag von Chicago muss es Will Power in Kentucky gelingen, seine gute Ovalform in Punkte umsetzen. Mit einem engen Rennen ist jedenfalls wieder zu rechnen.

Manchmal geschehen auch in der IRL noch Zeichen und Wunder. Nachdem in den vergangenen Wochen so manche Handlung der Offiziellen Anlass zur Verwunderung bot, darf man sich am Samstagabend wieder mal über eine gute Entscheidung freuen: Die Idee, das Rennen in Kentucky von der Saisonmitte wieder ans Ende zu verlagern, wird dem Spannungbogen gut tun. Denn ähnlich wie in Chicagoland stehen auch stehen auch am 1,5 Meilen Oval in Sparta, KY meist enge Rennen mit rundenlangen Positionskämpfen auf dem Programm. Ein zusätzlicher Zug aus dem Riechsalzglas also, für die ohnehin schon spannende Meisterschaft. (Sorry übrigens für das Asbach-Uralt Foto – der IRL Media-Bereich ist leider nicht immer so ganz am aktuellen Stand…)


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IRL: Vorschau Honda Indy 200 Mid-Ohio

Nach dem Eklat von Edmonton geht die IRL in Mid Ohio in die nächste Runde. Der Kurs hat in den vergangenen Jahren nicht wirklich für Spannung gesorgt, diesmal gibt es zumnidest ein paar positive Vorzeichen.

Nicht ganz umsonst heißt die Strecke, auf der die Indycars am Wochenende Station machen “Mid Ohio Sports Car Course“. Die Bahn ist zwar technisch herausfordernd, interessant zu fahren, und macht auch Spaß beim Zusehen. Aber für Rennaction mit Single-Seatern ist sie einfach nicht geschaffen. Die Überholmöglichkeiten sind rar – und das konnte man den meisten Rennen dort auch anmerken. Das ist auch in diesem Jahr zu befürchten. Allerdings gibt es auch einige Faktoren, die diesmal etwas mehr Spannung versprechen könnten. Denn zumindest die Anzahl derer, die für Action sorgen könnten, ist so groß, wie außerhalb des Indy 500 schon lange nicht mehr. 27 Fahrer werden am Wochenende an den Start gehen, darunter auch zwei neue Gesichter. Nur einer der beiden Piloten dürfte allerdings auch das Zeug zum Erfolg haben. Weiter Gas geben →

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IRL: Meet the new car; same as the old car?

Die Entscheidung ist gefallen: Hersteller des neuen Autos wird wieder Dallara sein – allerdings gibt es einen Dreh, der durchaus interessant klingt. Sportlich geht es am Wochenende mit dem Rennen in Toronto weiter.

Die Spannung war groß vor der Entscheidung des ICONIC Committee. Als sie dann am Mittwoch unter großen Trara verkündet wurde, war die Reaktion erstmal gepflegtes Schweigen. Zu unübersichtlich war in den ersten Momenten die Auflösung, als dass die Fans damit auf die Schnelle etwas anfangen konnten. Dallara soll auch in Zukunft das Indycar-Chassis herstellen – allerdings nur eine Basis, die von der IRL als “safety cell” bezeichnet wird, in der Realität aber deutlich mehr (etwa auch das Getriebe) beinhalten wird. Dazu können die Teams so gennannte “Aero-Kits” von einem Hersteller ihrer Wahl kaufen. Hier soll es einen freien Wettbewerb geben. Das klingt etwas verwirrend – mit ein wenig Glück und Sachverstand könnte es aber durchaus funktionieren.
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Ferner liefen: Die Newshappen

// Obwohl Rubens Barrichello bei Williams hoch geschätzt wird und er bisher fast alle Punkte des Teams zusammen gefahren hat, ist der Vertrag für 2011 noch nicht fix. Die gesamte Führungsmannschaft von Williams redet seit Wochen davon, dass man ohne den Brasilianer nicht da sein würde, wo man jetzt ist, aber Barrichello selber hält sich bedeckt. Offenbar hat er ein Angebot von Williams, schaut aber vielleicht mit einem Auge zu Renault oder Force India, wo sich ja eventuell etwas tun könnte. Weiteres Problem für Williams: Ende des Jahres verabschieden sich die Sponsoren Air Asia und RBS. Vermutlich wird Barrichello bleiben, wenn die Finanzierung seines Vertrages steht.

// Ein weiter Mann, über den im Moment viel geredet wird, ist Kimi Räikkönen. Der Finne ist in der WRC zwar recht flott unterwegs, legt seinen Wagen aber mit schöner Regelmäßigkeit auch in der Botanik ab. Im Moment gibt es gleich drei Szenarien, die ihn als Hauptperson haben: 1. Er geht zu Renault. Es ist kein Geheimnis, das Renault die eher mauen Ergebnisse von Petrov kritisch beäugt und mit Kimi einen passenden Fahrer im Stall hätte. 2. Er geht zu Mercedes. Das Gerücht entstand die Tage, als durchsickerte, dass Norbert Haug vor ein paar Wochen bei Räikkönen zu Besuch war. Man relativierte den Besuch aber als “freundschaftlich”, was immer das heißen mag. Auf der anderen Seite müsste man dann Schumacher entlassen, was ja auch keiner glaubt. 3. Er geht zu Red Bull, Webber geht zu Renault. Nicht so unwahrscheinlich, wie es vielleicht im ersten Moment klingt. Die Probleme zwischen RB und Webber sind bekannt, Räikkönen fährt in der WRC dank des Sponsoring von Red Bull. Alle Szenarien haben nur einen Haken: Angeblich hat der Finne noch bis Ende 2011 einen Vertrag mit Ferrari, die ihm weiter sein Gehalt zahlen. Sollte er in die F1 zurückkehren wollen, wäre der Vertrag hinfällig

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Ferner liefen: Die Newshappen

// Eine gerade Linie ist es nicht gerade, was die Formel 1 in Sachen KERS fährt: Im vergangenen Jahr noch im Einsatz, in diesem Jahr “aus Kostengründen” verboten. Und 2011 wohl wieder dabei, wie in Kanada beschlossen wurde. Und zwar nicht, wie auch einmal angedacht, als Einheits-System, sondern von jedem Team selbst entwickelt. Es soll aber, wie bei den Motoren, für die Teams die Möglichkeit geben, KERS zu einem Maximalpreis von 1 Mio. Dollar von einem anderen Team zu kaufen – man darf vermuten, dass das wohl im Verbund mit den Motoren geschehen wird.

// Eine weitere Folge gibt es bei der Reifensaga, die in dieser Hinsicht bald der Lindenstraße Konkurrenz machen wird. Es gibt nämlich trotz zahlloser verstrichener Deadlines immer noch keine endgültige Entscheidung, welcher Hesteller nun den Zuschlag für die nächste Saison bekommen wird. Joe Saward berichtet, dass Ferrari, McLaren, Renault und die FIA wohl für die (teureren) Michelin-Gummis sind, der Rest für die scheinbar günstigeren Pirellis. Allerdings: Auch die italienischen Reifen könnten teuer werden – dann nämlich, wenn für die neuen Reifen massive Umbauten an den Autos notwenidig würden.
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IRL-Vorschau: Iowa Corn Indy 250

Das vorläufig letzte Ovalrennen steht bei den Indycars am kommenden Sonntag in Iowa auf dem Programm. Und anders als in Texas werden hier auch Fans von traditionellerem Open Wheel Motorsport auf ihre Kosten kommen.

Schon zum vierten Mal ist die Indycar Series auf der Rennstrecke unweit Iowas Hauptstadt Des Moines unterwegs – und so ein richtiger Garant für tolle Rennen war das Oval bisher leider nicht. Im vergangenen Jahr war es sogar eines aus jener Serie fader Läufe, nach der sich die Fahrer schließlich gezwungen sahen, sich für das mangelnde Spektakel bei den Fans zu entschuldigen. In diesem Jahr könnte es allerdings besser laufen – immerhin gab es seitdem die Modifikationen an den Autos samt Push to Pass Button, die das Überholen erleichtern sollen. Ob das reicht, um auch am kommenden Wochenende für Spannung zu sorgen, muss man abwarten. Ein großes Problem hat die Indycar aber vorläufig schon mal abgewandt: Die zwei US-Boys Ryan Hunter-Reay und Graham Rahal bleiben der Serie vorerst erhalten.
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Ferner liefen: Die Newshappen

// Schlappe 70 Prozent der von LG kürzlich befragten Formel 1 Fans wünschen sich Übertragungen in HD. Bernie Ecclestone ist trotzdem von der Technologie nicht überzeugt: In Kanada ließ der F1-Chef jedenfalls schon mal wissen, dass mit einer Einführung des Übertragungsstandards in der Königsklasse nicht vor 2012 zu rechnen ist. Grund ist angeblich mangelndes Interesse seitens der TV-Stationen. Außerdem sagte ein Techniker von LG im Interview, man müsse auch noch einige technische Probleme – etwa durch die Vibrationen der Autos – lösen. Vielleicht könnte LG ja mal bei der NASCAR, Indycar oder auch bei WTCC und Formel 2 nachfragen – denn dort wird bereits seit geraumer Zeit ohne gröbere Probleme in HD übertragen.

//F1-Reifen-Update aus Montreal: Es gibt immer noch keine endgültige Entscheidung, aber die Teams scheinen nach wie vor Pirelli zu bevorzugen. Angeblich soll sogar schon ein fertiger Vertragsentwurf zwischen den Italienern und den Teams im Umlauf sein. Nicht so ganz ernst zu nehmen scheinen die Teams die Äußerungen von Jean Todt, die FIA werde über die Reifen für die Königsklasse entscheiden. Red Bull-Mann Christian Horner wurde dazu mit den Worten zitiert, er hoffe doch sehr, die FIA würde sich gegebenenfalls einen Konsens der Teams akzeptieren.
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Ferner liefen: Die Newshappen

// Und jeden Mittwoch wieder eine Meldung zur Formel 1 Reifenfrage 2011 – wenn es nach Jean Todt geht, dann haben wir sogar noch ein paar Wochen lang das Vergnügen neuer Wasserstandsmeldungen. Denn der FIA-Präsident hat kürzlich in einem Interview darauf hingewiesen, dass die Entscheidung, welche Firma im kommenden Jahr die Reifen für die Königsklasse bereit stellt bei ihm liegt – und nicht etwa bei den Teams. Angeblich möchte Todt die Sache im Rahmen eines Bieterverfahrens lösen – was wieder einige Wochen dauern könnte. Wieso dem Franzosen das erst jetzt einfällt, wo es schien, als hätten sich die Teams für Pirelli (und damit gegen Todts Landsleute von Michelin) entschieden, ist unklar. Die Techniker warten jedenfalls schon sehnsüchtig auf die für die Konstruktion der 2011er-Wagen so wichtige Entscheidung.

// Steckt HRT in Finanzproblemen? Die Spanische Tageszeitung El Mundo hat wohl berichtet, dass Hispania-Besitzer José Ramón Carabante vor der Pleite stehen soll. Angeblich hat der Spanier sein auf 1 Milliarde Euro geschätztes Vermögen während kurzer Zeit verspielt – seine Firmen sollten mittlerweile sogar Probleme haben, jene Rechnungen zu begleichen, die für die Abwendung eines Konkurses nötig sind. Carabante selbst hat den Berichten in der Zeitung La Opinión de Murcia (einer Regionalzeitung aus jener Region, in der auch das HRT-Team beheimatet ist) widersprochen, und sagt, er habe sich mit einer spanischen Großbank auf einen Finanzierungsplan für seine Unternehmungen geeinigt. Ob und welche Auswirkungen eine Carabante-Pleite tatsächlich auf der HRT-Team hätte, ist indes unklar, zumal die Truppe ja angeblich sowieso in nächster Zeit den Beitzer wechseln sollte.
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Indy 500: Knapp an der Katastrophe vorbei

Ein dominanter Dario Franchitti hätte dem Rennen fast die Spannung genommen – die starken Andretti-Autos und der Benzinpoker sorgten dann doch nochmal für Unterhaltung. Und Mike Conways Crash zeigte deutlich, wie gefährlich Open-Wheel Ovalrennen immer noch sind.

Am Ende wurde es doch nochmal knapp: Nachdem Dario Franchitti den Großteil des Rennens nach Belieben dominierte, hätte ihm der Spritpoker am Ende fast noch den Sieg gekostet. Das sorgte immerhin für ein wenig Spannung in einem sonst eher taktisch geprägten Ovalrennen. Immerhin:  Auf den Plätzen hinter dem Schotten tummelten sich Fahrer, mit denen man nicht wirklich rechnen durfte. Vor allem Andretti Autosport überraschte mit einer starken Performance. Wenig Grund zur Zufriedenheit hat dagegen Roger Penske: Fehler von Team und Fahrern kosteten allen drei Wagen eine Spitzenplatzierung. Dass man sich bei aller Spannung vielleicht etwas überlegen sollte, um den Spritpoker auf Ovalen einzudämmen zeigte dann der Crash von Mike Conway. Der Brite hatte noch viel Glück im Unglück. Ein etwas anderer Einschlagswinkel hätte für die große Katastrophe gesorgt.
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Ferner liefen: Die Newshappen

// Über den Umweg einer Beschwerde der “Friends of Liberty State Park” ist es nun also bestätigt worden: Jersey City verhandelt mit Bernie Ecclestone über die Austragung des US Grand Prix 2012. Stattfinden soll das Rennen im besagten Liberty State Park – einer Grünanlage, der das geschichtsträchtige Ellis Island vorgelagert ist, wo bis Mitte der 1950er-Jahre mehr als 12 Millionen Einwanderer in die USA ihre Papiere erhielten. Direkt auf der anderen Seite des Hudson River erhebt sich die Skyline von New York. Wie ernst man die Bewerbung nehmen muss, ist indes unklar. Umfang, Professionalität und Streckenplan deuten – vorsichtig gesagt – auf ein eher frühes Planungsstadium hin.

// Der Eyjafjallajökull hat doch noch ein Opfer in der Formel 1 gefunden. Wenig überraschend handelt es sich dabei um die Truppe von Virgin Racing, die wegen des Zeitmangels nun doch nur einen der beiden Wagen schon in Barcelona mit dem neuen, vergrößerten Tank ausstatten kann. Timo Glock wird das Vergnügen haben, das neue Auto zu fahren – Lucas di Grassi muss wieder im alten Boliden Platz nehmen. Aerodynamische Verbesserungen sind aber weiterhin für beide Wagen geplant.

// Force India wird in Spanien ein komplett renoviertes Motorhome mitbringen. Mal sehen, wie lange es steht, im letzten Jahr gab es ja angeblich ein paar Gläubiger, die die Hospitality pfänden wollten. Ein ganz neues Motorhome wird McLaren mit schleppen. Das gar nicht mal so alte, sehr imposante Ding aus den letzten Jahren entsprach wohl nicht mehr den Ansprüchen.
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