Posts Tagged ‘FIA’

WEC / Le Mans: Die Teilnehmerlisten 2012

Posted 03 Feb 2012 — by StefanTegethoff
Category 24 H Le Mans, Motorsport, WEC

Gestern hat der ACO die Teilnehmerlisten für die Debütsaison der World Endurance Championship und für die 24 Stunden von Le Mans verkündet – und es sind einige Überraschungen dabei!

Wurde direkt nach dem Peugeot-Ausstieg noch spekuliert, dass Audi sein Engagement ohne echten Gegner etwas zurückfahren könnte, kam es nun genau andersherum: sage und schreibe vier Werks-R18 setzen die Ingolstädter ein, je zwei herkömmliche TDI und zwei der neuen Hybrid-Diesel. Erster Le Mans-Sieger mit einem Hybrid-Fahrzeug zu werden, dürfte das oberste Ziel sein, für den Fall, dass Probleme auftreten, sind zwei konventionelle Wagen als Backup dabei. In der WEC sollen zwei Hybrid-R18 fahren, doch vermutlich erst nach Le Mans. In Sebring und Spa sollen stattdessen je drei konventionelle Diesel an den Start gehen. Read More

Ferner liefen: Die Newshappen für 3.2.2012

Posted 01 Feb 2012 — by tbz_
Category Newshappen

// Kleine Übersicht über die Präsentationstermine der Formel Eins in den nächsten Tagen:

01.02 – McLaren MP4-27, Webseite
03.02 – Ferrari ???, vermutlich Webseite
03.02 – Force India VJM05
05.02 – Lotus E20, Webseite
06.02 – Red Bull RB8, Jerez & Webseite
06.02 – Toro Rosso STR7, Jerez
06.02 – Sauber C31, Jerez
07.02 – Williams FW34, Jerez
21.02 – Mercedes MGP W03, Barcelona
01.03 – Marussia ???, Barcelona

HRT hat noch keine Daten bekannt gegeben. Wir werden die neusten Bilder aller Wagen hier zeigen und analysieren, sobald diese eintrudeln. (Don)

// Der erste Test von Kimi Räikkönen verlief wohl “ok”. Zeiten wurden nicht vermeldet, auch die Pressemiteilungen klangen sehr nüchtern. Der Finne selber sprach davon, dass er damit rechnen würde, im Mittelfeld zu landen, Lotus sprach von einem halben Jahr, die Kimi benötigen würde, um sich wieder in Form zu bringen. Mit anderen Worten: die Umstellung des Fahrstils von Rally auf F1 dürfte noch ein paar Wochen dauern. (Don)

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BTCC: Die Saison 2011

Posted 15 Dez 2011 — by DonDahlmann
Category BTCC

Eigentlich war es schon vor der Saison klar, wer in diesem Jahr Meister wird. Aber etliche Regeländerungen sorgten dann doch für eine Entscheidung, die erst im letzten Rennen fiel.

Die Saison 2011 sah in der BTCC eine ziemlich weitreichende Änderung, die allerdings auch für einige Verwirrung sorgen sollte. Die TOCA, die hinter der BTCC steht, hatte in den letzten Jahren eine eigene Nachfolgeklasse für die Fahrzeuge geplant, die nach dem S2000-Reglement der FIA auch in England unterwegs waren. Die Übernahme der S2000 hatte den Vorteil, dass die Hersteller ihre Wagen weltweit einsetzen konnten. Zwar hatte die FIA auch an den Regeln geschraubt und den 1.6 Liter Turbo/Weltmotor eingeführt, aber das reichte der BTCC. Wegen der hohen Kosten der S2000, die oft für dünn besetzte Starterfelde sorgte, entschloss man sich, eine eigene Formel einzuführen. Die NGTC hat ein eigenes Chassis, dass von der TOCA entwickelt wurde, und zum größtenteil ein Einheitschassis für die gesamte Serie ist. Beim Motor entschloss man sich auf einen eigenen 2-Liter-Turbomotor zu setzen. Und genau das führt zu Ärger, nicht nur in der BTCC.

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Formel Eins: Das Ende der FOTA?

Posted 03 Dez 2011 — by DonDahlmann
Category F1, FIA, Formel Eins

Die Zeiten der Einigkeit bei den Teams ist vorbei. Ferrari und Red Bull haben die FOTA verlassen. Bernie Ecclestone wird es freuen.

Ein bisschen überraschend war die Meldung schon. Dass Ferrari mit der Arbeit der FOTA, der Teamvereinigung der Formel Eins, unzufrieden war, ist schon seit längerem bekannt. Aber Red Bull? Die hatten, zumindest offiziell, kaum Kritik an der FOTA. Gegründet wurde die FOTA Mitte 2008, ausgerechnet in Maranello. Ziel war es, gegenüber der FIA und der FOM (Ecclestone) in Zukunft mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen. Zuvor hatte es schon mehrfach derartige Organisationen gegeben, darunter auch die FOCA in den 80er Jahren, die Bernie Ecclestone gegründet hatte, um der damals allmächtigen FISA die Stirn zu bieten. Die FOCA existiert defacto noch, ist aber Teil des Ecclestone Imperiums. Vor der Gründung der FOTA verhandelten die Teams einzeln mit der FIA/FOM, was keine gute Position war. Die FOTA aber nicht nur gegründet, damit man in Zukunft eine höhere Beteiligung an den Einnahmen haben würde, sondern vor allem, um die von Max Mosley implementierte Kostengrenze von 40 Millionen Pfund umgehen zu können. Der Streit führte fast zum Bruch der Formel Eins im Jahr 2009. Und um die Kosten geht es auch jetzt.
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GT1-WM: Analyse Saisonfinale in San Luis

Posted 07 Nov 2011 — by StefanTegethoff
Category GT-Serien, GT1-WM, Motorsport

Überraschungen, Chaos und eine dicke, fette Antiklimax prägten das letzte Rennwochenende einer Serie, deren Zukunft nach wie vor unsicher ist. Doch wenigstens konnten würdige Champions gekürt werden.

Schon vor dem ersten Rennen des Wochenendes war die Luft raus aus dem eigentlich so spannenden Kampf um den Fahrertitel. Denn bereits im Training am Freitag setzte Stefan Mücke den Aston Martin DBR9 hart genug in die Mauern der anspruchsvollen Strecke am Potrero de los Funes, dass der Wagen nicht wieder für den Rest des Wochenendes fit gemacht werden konnte. Und als dann noch Lukas Luhr beim ersten Besuch auf der Strecke und trotz 35kg Erfolgsballast die Pole holte, war klar, dass er und Michael Krumm sich den Titel nicht nehmen lassen würden. Das ist vielleicht auch nicht die schlechteste Entwicklung, denn ein Titel für Stefan Mücke hätte nach der unsauberen Rache-Aktion in Silverstone, für die er eigentlich eine Sperre verdient gehabt hätte, einen unschönen Beigeschmack gehabt. Read More

GT1-WM: Vorschau Saisonfinale in San Luis

Posted 04 Nov 2011 — by StefanTegethoff
Category GT-Serien, GT1-WM

Zwei Teams und zwei Fahrerkombinationen können auf der malerischen Bahn am Potrero de los Funes noch Meister werden – doch ebenso spannend ist die Frage nach der Zukunft der GT(1)-WM…

Ganz optimal ist die Kalender-Planung der GT1-Organisatoren nicht: zwischen dem vorletzten Rennwochenende in China und dem Saisonfinale in Argentinien liegen zwei Monate – dermaßen lange Pausen sind nicht gut, um die Serie im Gedächtnis des Publikums zu halten. Etwas mehr organisatorisches Geschick muss Stephane Ratel beweisen, wenn es auch 2012 eine GT-Weltmeisterschaft geben soll – seine improvisierten Kurswechsel der letzten Monate können mit denen der großen Politik in der Euro-Krise allemal mithalten, und auch das Ziel ist dasselbe: alles dafür tun, die Wünsche des Marktes zu erfüllen, damit es auch nächstes Jahr noch irgendwie weitergeht. Read More

WTCC: Engstler schafft die Überraschung

Posted 01 Aug 2011 — by DonDahlmann
Category WTCC

Die offenen Chevrolet-Meisterschaften gingen zwar auch in Oschersleben weiter, aber nicht ganz so, wie man es erwartet hatte.

Es ist klar, dass in der WTCC nur ein Chevy-Pilot Meister werden kann, doch immerhin ist die Meisterschaft weiter spannend, da Yvan Muller und Rob Huff eng zusammen liegen. Nachdem der Brite die erste Saisonhälfte dominiert hatte und Muller in Porto regelrecht düpierte, sie die Sache nun anders aus. Jetzt ist es Muller, der offenbar seine alte Form wieder gefunden hat und Rob Huff hinter sich lässt. Richtig spannend ist es auch in der Independent Wertung, wo BMW Pilot Norbert Michelisz nach zwei miserablen Wochenende den einstmals großzügigen Punktevorsprung aufgebraucht hat. Das er die Führung nicht ganz abgeben musste war reines Glück. Doch BMW hatte am Wochenende durchaus Grund zur Freude.

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Formel Eins: Analyse GP England 2011

Posted 11 Jul 2011 — by DonDahlmann
Category F1, Formel Eins

Wer hätte das gedacht, dass Ferrari ausgerechnet auf einer Strecke den ersten Sieg der Saison einfahren kann, auf der Red Bull eigentlich dominieren sollte. Ein Fehler von Red Bull half, aber auch ohne den wäre es vorne eng geworden.

Der GP in Silverstone war mal wieder abwechslungsreich, was natürlich auch mit dem typischen britischen Wetter zu hatte. Ein kleiner Schauer, rund 40 Minuten vor dem Start, sorgte für sehr gemischte Verhältnisse auf der Strecke. Während das Wasser auf dem neuen Teil von Silverstone gut ablief und der Kurs abtrocknete, stand das Wasser ab Brooklands bis auf die Hangar Straight. Die Intermediates waren die einzige Wahl, weil es für Slicks einfach zu nass war und auch lange blieb. Das alles war Vettel relativ egal, er knöpfte schon beim Start Mark Webber den ersten Platz ab und fuhr wie üblich seine fünf bis sechs Sekunden Vorsprung heraus. Webber hielt Respektabstand, dahinter tobte ein schöner Kampf zwischen beiden Ferrari und McLaren. Doch das Rennen nahm dann noch einige Wendungen und am Ende gab es Ärger um eine Teamorder von Red Bull.

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Formel Eins: Vorschau GP England 2011

Posted 07 Jul 2011 — by DonDahlmann
Category F1, Formel Eins

Alles neu beim britischen Grand Prix in diesem Jahr. Neue Boxenanlage, neue Start/Zielgerade und neue Regeln bezüglich des “hot blown diffusor”.

Silverstone ist wie gemacht für den Red Bull, denn es gibt viele ultraschnelle Kurven, darunter die berühmten Maggotts, Becketts, Chapel, dazu noch Stowe, Club, Abbey und Copse. Oder anders gesagt: Wer soll denn Red Bull hier schlagen? Die Antwort könnte lauten: Die FIA. Denn die hat in ihrer unendlichen Weitsicht beschlossen, den sogenannten “hot blown diffusor” zu verbieten. Zur Erklärung: Man unterscheidet zwischen einem “cold blown” und “hot blown diffusor.” Erster bekommt einfach die Luft per Sidepods und Unterboden zugeführt, letzterer wird direkt vom Auspuff angeblasen. Die Teams nutzen dazu auch noch eine Lücke im eigentlich striktem ECU-Reglement, die es ihnen erlaubte den Motor auch dann auf hohen Drehzahlen zu halten, wenn der Fahrer vom Gas ging. Das Mapping ist seit Valencia weg, nun müssen alle Teams auch ihre Auspuffführung umbauen. Aber wen trifft das Verbot denn nun wirklich?

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WTCC: Analyse Porto 2011

Posted 04 Jul 2011 — by DonDahlmann
Category WTCC

Das befürchtete Schlachtfest auf den Strassen von Porto blieb aus, dafür lieferte die WTCC einen spannenden Kampf an der Spitze ab. Doch leider bestand der nur aus drei blauen Chevrolet.

Die FIA hat in diesem Jahr ein echtes Problem mit der WTCC. Das Chevrolet noch mitmacht ist der einzige Grund, warum die Serie nicht komplett von den Independents beherrscht wird. Was sicher den Sport nicht schlechter machen würde, aber das Prädikat “Weltmeisterschaft” ist halt eigentlich für etwas anderes gedacht, wenn es nach der FIA geht. So kann Chevrolet seine drei Fahrer quasi nach Belieben siegen lassen. In diesem Jahr hat es erst einen Sieg eines Piloten gegeben, der nicht in einem Cruze gesessen hat: Tarquini in Zolder. In der Serie mehren sich die Stimmen, dass man die Chevrolets ein wenig einbremsen sollte, doch warum sollte man das machen? RML kann schließlich auch nichts dafür, dass BMW und Seat der Serie den Rücken gekehrt haben. Und so kann sich Chevrolet auch erlauben, seine drei Piloten von der Leine zu lassen, was immerhin zu spannenden Rennen führt.

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