// Sommerpause in der Formel Eins – das bedeutet auch relativ wenig Nachrichten. Die Teams sind gezwungen, die Fabriken zu schließen, alle Mitarbeiter haben Urlaub und sind nicht im Büro. Das bedeutet zwar nicht, dass man nicht weiter forscht, denn was so ein Mitarbeiter zu Hause macht, kann man nicht wissen (*hüstel*), aber tatsächlich arbeiten kann man kaum. Die einzig nennenswerten Gerüchte gibt es weiter um Renault und den zweiten Platz neben Kubica. Petrov hat, in meinen Augen, keine schlechte Saison abgeliefert. Immerhin war er auch in der GP2 nicht gerade ein Überflieger und dafür hat er sich wacker gehalten. Seit Wochen geht aber das Gerücht rum, dass Renault ihn los werden möchte. Angeblich hat man ihm ein Ultimatum gestellt, das beinhaltet, dass er bis Ende September ein paar nennenswerte Ergebnisse einfahren muss, sonst darf er gehen. Bereit stehen gleich drei Deutsche: Nick Heidfeld, Adrian Sutil und Timo Glock. Heidfeld würde gerne mal wieder Rennen fahren, Glock ist unglücklich bei Virgin, wo es nicht voran geht und Sutil würde ich endlich gerne mal gegen einen Top-Piloten versuchen. Ich denke aber, dass Petrov am Ende bleiben wird. Zum einen ist der russische Markt für Renault zu wichtig, zum anderen hilft es dem Team auch nicht, wenn man alle paar Monate den zweiten Fahrer wechselt. Ich vermute mal, dass man Petrov und sein Management einfach etwa unter Druck setzen möchte.
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Ferner liefen: Die Newshappen
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Ferner liefen: Die Newshappen
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// Michael Schumacher hat nach seinem eher mäßigen Comeback und dem überzogenen Blockademanöver gegen Barrichello in Ungarn, gerade gar keine gute Presse. Neben seiner Aggressivität stehen vor allem seine schlechten Ergebnisse im Vordergrund. Bis auf das Rennen in Barcelona konnte er seinen Teamkollegen Nico Rosberg kaum das Wasser reichen. Und je länger die Saison andauert, desto mehr konzentriert sich die Fehlersuche auf die Reifen. Während Rosberg die Entwicklung der Reifen in den letzten Jahren mitgemacht, muss Schumacher den Lernprozess erst vollziehen. Gegenüber autosport.com erwähnte Ross Brawn nun, dass es vor allem die Vorderreifen seien, die dem Ex-Weltmeister zu schaffen machen. Zusammen mit dem auf Untersteuern ausgelegtem Chassis bildet das für Schumacher wohl ein Problem, dass er in dieser Saison nicht mehr lösen wird. Allerdings – auch für Rosberg ist der Wagen neu und er kommt besser damit klar.
// Etwas überraschend hat sport1.de am Wochenende einen Plan veröffentlicht, der angeblich den inoffiziellen Formel 1 Kalender für 2011 darstellen soll. Viele Änaderungen gegenüber diesem Jahr gäbe es demnach nicht: Die Saison würde abermals etwas antiklimatisch im März in Bahrain starten und im November in Abu Dhabi enden. Neu: Südkorea soll als fünftes Saisonrennen in den April verschoben werden. Der erstmals ausgetragene GP von Indien würde demnach als viertletztes Rennen Anfang Oktober seine Premiere feiern.
Formel Eins: Analyse Freitagstraining Ungarn 2010
Category F1
Red Bull hat heute das Training derartig dominiert, dass der Konkurrenz schlecht werden muss. Allerdings gibt es Kritik an deren Frontflügel.
Beide freien Training wurden von Red Bull mit Zeitabständen dominiert, die man länger nicht mehr gesehen hat. Morgens betrug der Abstand zu drittplatzierten Robert Kubica über eine Sekunde, am Nachmittag lag Alonso noch 6 Zehntel hinter Vettel. Der Rest spielte bisher in Ungarn keine Rolle. Überraschend war auch, dass es bei den Longruns auch nicht anders aussah. Red Bull lag mit hohen 1:24er Zeiten deutlich vorne, danach kam Ferrari, die tiefe 1.25er Zeiten hinlegen konnten. Es folgten die erstaunlich starken Renault die mittlere 1:25er bis 1.26er Zeiten schafften. Wenn Ferrari nicht ordentlich gemauert hat, dann ist Red Bull am Wochenende nicht zu schlagen.
Formel Eins: Vorschau Ungarn 2010
Category F1
Ein Jahr ist es her, da hatte Felippe Massa seinen schweren Unfall am Hungaroring. Jetzt ist er zurück und auch Ferrari ist wieder an der Spitze.
Mittlerweile hat sich jeder, der irgendwas in der Formel Eins zu sagen hat, zum Thema Stallregie gemeldet. Den größten Witz erlaubte sich Christian “Ich nehm meinen Fahrer den Frontflügel weg und sage es ihm später vielleicht mal” Horner, der sich bei autosport.com über ein “manipuliertes” Rennen beklagte. Fehlt noch Flavio Briatore, aber der hält sich ja im Moment bedeckt. Meine Meinung hat sich nicht geändert, ich halte das Verbot für Quatsch, weil es reine Fan-Kosmetik ist. Die Teams haben, normalerweise, elegante Lösungen, wie sie das Problem umgehen können. Ob Ferrari jetzt besonders blöd, oder besonders ehrlich war, ist dann eine Interpretationssache. Immerhin – der schwarze Humor in der Formel Eins ist auch wieder da. Es werden die ersten Wetten angenommen, ob Massa in Ungarn gewinnen darf.
Formel Eins: Analyse Silverstone 2010
Category F1
Red Bull hat gewonnen, und doch verloren. McLaren begrenzt den Schaden, Ferrari kocht mal wieder vor Wut und Michael Schumacher gehen langsam die Ausreden aus.
Manche Dinge überraschen mich dann auch nach knapp 30 Jahren, in denen ich die F1 beobachte, dann doch. Es ist nichts neues, dass ein Team einen Fahrer bevorzugt. Das entscheidet sich oft nach Ergebnissen und Sympathie. Bei McLaren mochte man Senna lieber als Prost, obwohl sich beide in Sachen Speed und Zickigkeiten nichts gegeben haben. Viele Jahre später bevorzugte man Hamilton gegenüber Alonso, vermutlich, weil Ron Dennis und Alonso nicht miteinander klar kamen. Ferrari mochte Massa lieber als Räikkönen und so kann man die Liste von F1 Teams, die zwei Nummer Eins Piloten hatten (oder haben) ellenlang weiterführen. Aber egal wie groß der Ärger im Team war – ich kann mich nicht daran erinnern, dass man der einen “Nummer 1″ ein Bauteil weggenommen hat, um es der anderen “Nummer 1″ zu geben. Webber ist das passiert und nach dem Rennen hat er sich gerächt.
Formel Eins: Halbzeit 2010
Category F1
Die erste Hälfte der F1 Saison ist vorbei und man kann schon mal ein kleines Zwischenfazit ziehen.
Das die Saison einiges an Überraschungen bereit halten würde, war schon vorher klar. Es gab viele Veränderungen über den Winter. BMW weg, Toyota weg, Kubica bei Renault, die ihrerseits nur noch den Namen Renault führen, aber mit dem Werk nur noch den Motor teilen. Mercedes ist aufgetaucht, ebenso Michael Schumacher, während Ferrari sich mit Alonso den Wunschfahrer der letzten Jahre an Land gezogen hat. Und doch kam mal wieder alles anders, als gedacht. Eine kurze Einzelkritik der Teams.
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Formel Eins: Vorschau GP Valencia 2010
Der nächste Stadtkurs steht auf dem Programm. Diese Woche geht es nach Valencia, in den letzten zwei Jahren eine garantierter Langweiler im Programm.
Die Idee, einen GP in den alten Hafenanlagen von Valencia stattfinden zu lassen, stammt natürlich von Bernie Ecclestone. Ein spanischer Weltmeister, die Euphorie im Land, dazu viel Staatsgeld aus der Provinz – das muss doch ein Erfolg sein. Dachte sich Bernie. Vermutlich hat er auch Recht, also was seine Geldbörse angeht. Für Zuschauer und Fans ist Valencia eine einzige Katastrophen. Im ersten Jahr lebte man auf einer Baustelle, letztes Jahr blieben so viele Zuschauer weg, dass man noch während des Wochenendes Tribünen sperrte. Ein Erfolg ist das nicht, was auch an den langweiligen Rennen liegt.
F1: Analyse der Freitagstrainings / US-Grand Prix
Category F1, Formel Eins, Motorsport
Auch wenn man wie üblich das Freitagsergebnis nicht zu genau nehmen sollte: das Kräfteverhältnis scheint sich nicht wesentlich geändert zu haben.
Die wichtigste Info zum Grand Prix der Türkei gab es schon am Donnerstag: die Nachfolgerin von Lucious Liz heißt Randy Mandy – gemeint ist Sebastian Vettels neues Chassis. Dieses und auch das namenlose Schwesterauto von Mark Webber wurden am Freitag sowohl mit als auch ohne die Red Bull-Variante des F-Schachts getestet. Nach der nachmittäglichen Technikbeprechung kam man dann aber zu dem Schluss, dass der Geschwindigkeitsvorteil auf der langen Geraden den Verlust durch den leicht verschlechterten Abtrieb nicht aufwiegt. Vermutlich wird man das System in Kanada wieder mitbringen, dort gibt es ja kaum schnelle Kurven, aber viele Geraden, dort dürfte sich ein F-Schacht richtig auszahlen.
Ob nun mit oder ohne diesen Bonus-Luftkanal, Red Bull dürfte morgen und übermorgen vorn dabei sein. Im ersten Training versteckte man sich noch ein wenig, im zweiten reichte es dann für die Plätze 2 (Webber) und 3 (Vettel) hinter Jenson Button, der aber auch dann noch davon überzeugt war, dass die Bullen nicht ihr volles Potential gezeigt hätten. Read More






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