Posted 08 Mrz 2010 — by DonDahlmann
Category NASCAR
Nach den beiden Langweilern in Fontana und Las Vegas hat die NASCAR gestern in Atlanta ein sehr gutes Rennen hingelegt. Für den Aufreger des Rennens sorgte Carl Edwards.
Zu Beginn der Saison hat die NASCAR klar gemacht, dass man in diesem Jahr weniger regulieren möchte, was die Auseinandersetzungen auf der Strecke angeht. “Die Handschuhe kommen runter” heißt es hübsch in der Werbung und man zeigt Aussschnitte, wie verschiedene Fahrer nach einem Rennen aufeinander los gehen. Die Stoßrichtung ist klar: back to the basics und jener Zeit, als man sich eben auch gerne mal nach dem Rennen ein wenig durch die Gegend geschubst hat, wenn einem der Gegner auf die Nerven ging. Soweit, so gut die Idee. Was die NASCAR nicht wollte, waren so Unfälle wie gestern in Atlanta, als sich Carl Eadwards und Brad Keselowski bös in die Quere kamen.
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Posted 22 Feb 2010 — by DonDahlmann
Category NASCAR
Wie erwartet war das Rennen in Fontana nicht gerade der Brüller, bot aber einige interessante Runden und ein gutes Finish.
Einer der wenigen, die in der NASCAR laut und deutlich sagen, was sie denken, ist Jimmy Spencer. Der meinte vor zwei Jahren mal angesichts der elend langweiligen Rennen in Fontana mal “Es gibt eine Lösung: reißt es ab, baut es neu.” Erstaunlich kritisch, wenn um drei Ecken, war gestern auch FOX in der Vorberichterstattung. Statt sich mit Fontana zu beschäftigen, zeigte man einen langen Bericht über die leider abgerissene Strecke in Riverside und ließ ein paar Veteranen zu Wort kommen, die immer wieder sagten, wie toll die Strecke doch gewesen, wie spannend die Rennen waren und die viel Spaß man gehabt habe. So kann man es natürlich auch machen. Aber das half ja alles nichts, das Rennen musste trotzdem gefahren werden. Und war dann nicht ganz so schlimm, wie befürchtet.
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Posted 15 Feb 2010 — by DonDahlmann
Category Motorsport
Ein Loch in der Strecke hat zu einem der kuriosesten und vor allem längsten Daytona 500 geführt, die jemals gegeben hat.
Ein Loch im Asphalt zwischen Turn 1 und Turn 2 hat das Daytona 500 fast zu einer Farce werden lassen. Nachdem das Rennen einen relativ guten Schwung und viele verschiedene Führende gesehen hatte, brach mit dem Loch auf der Strecke auch die Spannung ein. 78 Runden vor Schluss wurde “the great american race” zu einem Geduldsspiel für die Zuschauer und für FOX, die einen knapp sechsstündigen Sendemarathon hinter sich bringen mussten. Immerhin gab es am Ende eine sensationelle Schlussrunde und einen überraschenden Sieger.
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Posted 12 Feb 2010 — by DonDahlmann
Category NASCAR
Das Warten hat ein Ende – am Sonntag startet das Daytona 500 und damit auch die Saison der NASCAR.
Es ist schwer zu erklären, warum das Daytona 500 in den USA so einen hohen Stellenwert hat. Es gehört neben dem Indy 500 und den 24 H von Daytona zur “Krone” des US-Motorsports. Sprich – wer die drei Rennen gewonnen hat, der ist ein wirklich großer Fahrer. Gelungen ist das bisher nur Mario Andretti (der allerdings nur das auf 6 Stunden verkürzte Rennen in Daytona gewinnen konnte). Es ist mit weitem Abstand das Motorsportereignis, dass die größte Einschaltquote in den USA erreicht. In den letzten Jahren saßen immer rund 17 bis 18 Millionen Zuschauer vor der Glotze. Das ist rund drei- bis viermal so viel, wie bei einem normalen Rennen der NASCAR. Es gibt das meiste Geld zu gewinnen und der Sieger kann davon ausgehen, dass er wenigstens ein Jahr lang immer wieder in den Medien erwähnt wird.
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Ein durchaus interessantes Rennen bot die NASCAR in Texas, auch wenn es wohl eher ein Leckerbissen in Sachen Teamarbeit war.
Das Jeff Gordon seine sieglose Phase endlich beenden konnte, war wohl mehr als überfällig. Nach einem sehr schwachen Jahr 2008 und einem schlechten Start von Hendrick und Chevy in die Saison 2009, konnte man schon in den letzten beiden Rennen sehen, dass es für das Team aufwärts gehen würde. Gordon hat verdient gewonnen, dabei aber auch von einer nicht ganz zu erklärenden Schwäche der Ford und Toyota Teams profitiert. Vor allem das Mannschaftsergebnis von Hendrick konnte überzeugen, wäre da nicht wieder Dale Earnhardt jr. gewesen. Der war zwar kein Totalausfall, aber seine Leistungen werfen doch einige Fragen auf.
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Posted 07 Feb 2009 — by DonDahlmann
Category NASCAR
Mit dem Budweiser Shootout startet nicht nur die Daytona Speedweek, sondern auch die Motorsportsaison. Von heute an bis zum 29.11. kann man sich also auf ein hoffentlich schönes Motorsportjahr freuen. Den Anfang macht das Budweiser Shootout

Beim Shootout handelt es um ein “Werbe-Rennen” also eins, dass nicht zur Meisterschaft gehört und von einem Sponsor ausgerichtet wird. Das hat dann auch zur Folge, dass der Sponsor die Regeln bestimmt, was in diesem Jahr für ehrblichen Ärger gesorgt hat. Es ist nicht die erste Regeländerung, schon gar nicht, was den Ablauf des Rennens angeht, aber doch eine, die bei Fans und Fahrer für Unmut gesorgt hat. Bisher war es so, dass sich das Feld aus den Fahrern zusammensetzte, die im Vorjahr auf der Pole gestanden hatten oder das Shootout schon einmal gewinnen konnten. Das war schön einfach und brachte vor allem auch mal jene Teams ins Shootout, die sonst bei Rennen nicht weit vorne auftauchen. Für diese Teams war das wichtig, denn damit konnte man Fernsehzeit gewinnen und somit auch Sponsoren. Doch in diesem Jahr ist alles anders.
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Posted 04 Feb 2009 — by DonDahlmann
Category NASCAR
Es geht wieder los in der NASCAR und die Saison 2009 steht in den Startlöchern. Seitens der Regeln hat sich kaum etwas nennenswertes verändert, aber bei den Teams gibt es doch etliche Neuerungen.
Man wird sich in diesem Jahr wieder an einige neuen Sponsorfarben gewöhnen müssen und daran, dass es etliche Umbesetzungen geben hat. Das die NASCAR Team vor der schwierigsten Saison seit Jahren steht, ist kein Geheimnis. Das erste Halbjahr ist bei den meisten Teams noch einigermaßen sicher, aber wie es aussieht, wenn sich die Wirtschaftslage in den USA verschärfen sollte und vielleicht etliche Sponsoren ihren Verpflichtungen nicht mehr nach kommen können, ist eine andere Sache. Fast alle Firmen haben Probleme und wenn ich “alle” sage, dann meine ich wirklich alle. Kaum ein Team, dass über den Winter nicht Angestellte entlassen hätte und auch der Hauptsponsor der NASCAR, Nextel/Sprint steht vor massiven Problemen. Aber dazu gibt es noch eine eigene Vorschau. Hier erst mal ein Ausblick auf die Lage der Teams. Das ist der erste Teil. Wer es sich ausdrucken möchte – es gibt zum Schluss für alle Teile der Vorschau ein pdf, allerdings ohne Bilder. Morgen kommt dann ein Ausblick auf die NASCAR und die wirtschaftliche Lage der Hersteller und Sponsoren, Freitag dann die Vorschau auf das Shootout und auf die Übertragungssituation. Achtung! Der folgende Eintrag ist ellenlang. Je nach dem wie die Verbindungsgeschwindigkeit ist, dauert es also was bis die Seite geladen ist.
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Posted 13 Jan 2009 — by DonDahlmann
Category NASCAR
Die NASCAR ist in der Winterpause aus zeitlichen Gründen hier etwas ins Hintertreffen geraten. Das soll sich jetzt, kaum vier Wochen vor dem Saisonstart aber wieder ändern.
Viel gibt es im Moment aber leider eh nicht zu berichten. Am meisten bewegt sich sich bei EGR (Earnhardt/Ganassi) und Petty Enterprises/GEM Team. Beim letzteren ist der Deal jetzt durch und Petty wird seinen Shop dicht machen. Der Name soll der NASCAR allerdings erhalten bleiben, was auch kein Wunder ist, wenn man bedenkt, wie viel Geld sich damit verdienen lässt.
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Posted 19 Nov 2008 — by DonDahlmann
Category NASCAR
So langsam kristallisiert sich heraus, wie genau der DEI/Ganassi Merger zum neuen EGR Team aussieht. Und je mehr Details rauskommen, desto mehr riecht es danach, dass das eigentlich kein Merger ist, sondern eine Übernahme von DEI durch Ganassi. Was auch ein Grund dafür sein dürfte, warum es noch keine Informationen darüber gibt, ob man nun mit Dodge oder Chevy Motoren an den Start gehen wird. Deutlich wird die Quasi-Aufgabe von DEI, dass das Team seinen Hauptsitz nicht bei DEI, sondern bei Ganassi haben wird. Die beiden Teams werden zwar unterschiedliche Hauptquartiere behalten, aber die Chassis werden bei Ganassi gewartet und hergestellt. Laut US-Berichten ist es im Moment noch geplant, dass jede Teamhälfte ihre Motoren weiterhin selber vorbereitet, was aber eigentlich wenig Sinn macht. Kein Wort gibt es dazu, ob man weiter mit RCR zusammenarbeiten wird.
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