Posts Tagged ‘Denny Hamlin’

NASCAR: Vorschau Martinsville Oktober 2011

Posted 28 Okt 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nur noch vier Rennen verbleiben den letzten Mohikanern im Titelrennen, um die Meisterschaft dingfest zu machen und dazu begibt sich der Sprint Cup von der längsten Strecke in Talladega direkt auf die kürzeste Bahn in Martinsville. In den letzten Jahren war dies das Territorium von Denny Hamlin und Jimmie Johnson, jedoch hat keiner dieser beiden Fahrer im Chase 2012 noch einen passablen Anschluss an die Tabellenspitze!

An diesem Wochenende macht der NASCAR-Tross auf dem Martinsville Speedway Station, seines Zeichens das kleinste Oval im Kalender. Mit 0,526 Meilen und 12° Banking bewegt sich Martinsville eindeutig in der Kategorie der Shorttracks. Die Strecke verfügt über eine Menge Tradition und wird schon seit den Anfängen des Sports regelmäßig befahren. Zuletzt sicherten sich Denny Hamlin und Jimmie Johnson seit Ende 2006 neun Rennen in Folge zu zweit alle Siege auf der „Büroklammer“, bevor Kevin Harvick im Frühjahr endlich ihre Serie durchbrechen konnte. Doch nicht nur in Martinsville sind die beiden Piloten derzeit abgeschlagen, auch in der Meisterschaft haben Hamlin und Johnson viele Punkte verloren. Bevor wir aber zur Entscheidung in der Meisterschaft kommen, sei zunächst der wichtigste Faktor für das Rennen am Sonntag genannt:

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NASCAR: Vorschau Chicagoland 2011 / Chase

Posted 16 Sep 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Nach 26 Saisonrennen beginnt an diesem Wochenende auf dem Chicagoland Speedway die Meisterschaftsentscheidung der obersten NASCAR-Liga. Im „Chase for the Sprint Cup“ wird über zehn Rennen unter zwölf Fahrern der Titel ausgefahren. In dieser Vorschau werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Teilnehmer sowie das Format.

Der Beginn des diesjährigen „Chase for the Sprint Cup“ findet 2011, anders als noch in den vorherigen Saisons, auf dem Chicagoland Speedway statt. Bisher wurde der Anfang vom Ende immer auf dem New Hampshire Motor Speedway ausgetragen, doch wegen eines der seltenen Kalender-Realignments rutschte Loudon an die zweite Stelle, um Platz für Chicagoland zu machen. Für die neue Playoff-Strecke verließ übrigens Fontana den Chase, dessen Termin gleich komplett aus dem Kalender gestrichen wurde. Der Chicagoland Speedway ist noch nicht lange in der NASCAR vertreten, da er erst 2001 fertiggestellt wurde. Somit findet auf dem 1,5-Meilen-mächtigen Intermediate-Oval erst das elfte Cup-Rennen seiner Geschichte statt. Weitere Informationen zur Strecke finden sich wie gewohnt im oben verlinkten Detail-Artikel, dieser Blog-Eintrag soll sich dagegen eher mit dem Grund des Besuchs in Illinois beschäftigen.

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NASCAR: Vorschau Bristol August 2011

Posted 26 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Drei Nachtrennen trennen die Sprint-Cup-Piloten noch vom Meisterschaftsendspurt in diesem Jahr. Doch für den Chase muss man sich auch erstmal qualifizieren und auf dem Bristol Motor Speedway wird an diesem Wochenende das nächste Kapitel in diesem Buch geschrieben. ServusTV überträgt dabei wieder LIVE in der Nacht von Samstag auf Sonntag!

Der Bristol Motor Speedway ist schon etwas ganz Besonderes: Wenn auf einem Mini-Oval mit einer Länge von nur gut 800 Metern 43 NASCAR-Boliden unterwegs sind, dann beben die 160.000 Zuschauer fassenden Tribünen gewaltig. Um ansprechende Rennaction auf dem Shorttrack bieten zu können, müssen die beiden 180°-Turns der nur Stadion-großen Strecke einiges an Banking aufweisen. Ca. 30° Kurvenüberhöhung sorgen immerhin noch für Geschwindigkeiten von Minimum 150 km/h in den Turns, was dem Oval den Spitznamen „The world’s fastest half-mile“ einbrachte. In der oben verlinkten Streckenbeschreibung sind die Besonderheiten des Bristol Motor Speedway noch etwas genauer beschrieben.

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NASCAR: Analyse Michigan August 2011

Posted 23 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das bisher langweiligste Rennen des Jahres lieferte die NASCAR in Michigan am Sonntag ab. Nach 200 Runden und einer sehr späten Gelbphase, welche noch kurz etwas Spannung brachte, gewann am Ende Kyle Busch, obwohl es zunächst nach einem Ford-Tag aussah. Das zähe Rennen sorgte aber trotzdem für einigen Diskussionsstoff.

Wenn man sagen kann, dass beide Pocono-Rennen in diesem Jahr besser waren als die zweite Michigan-Ausgabe 2011, dann spricht das schon Bände. Natürlich ist der Michigan International Speedway auch nicht gerade für große Spannung bekannt, aber entgegen der Norm kam es weder zu einem Benzinkrimi noch zu einem interessanten letzten Rennviertel. Eine Caution kurz vor Schluss, ausgelöst durch einen Reifenschaden von Kurt Busch, den sich dieser vermutlich nach einigen Mauerkontakten durch Übersteuern abgeholt hatte, konnte trotzdem niemand dem komplettesten Auto im Feld von Kyle Busch noch gefährlich werden.

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NASCAR: Analyse Watkins Glen 2011

Posted 16 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Einen Tag später als geplant konnte das zweite Rundkursrennen der Saison in Watkins Glen über die Bühne gebracht werden. Die Warterei war nicht vergeblich, denn die Fans wurden mit einem spannenden Rennen belohnt: Marcos Ambrose fuhr endlich seinen ersten Cup-Sieg, während nicht nur Boris Said und Greg Biffle für ordentlich Action sorgten.

Marcos Ambrose hat lange auf diesen ersten Cup-Sieg warten müssen, nachdem er 2008, 2009 und 2010 schon drei Mal in Folge das Nationwide-Rennen in Watkins Glen gewinnen konnte. Letztes Jahr verhagelte ihm der Spritsparmodus unter Gelb in Sonoma schon einen sichergeglaubten Erfolg, als der Motor in der steilen Bergaufpassage nach der Zielgeraden nicht wieder ansprang und Ambrose seine Führung an den späteren Sieger Jimmie Johnson abgeben musste. Etwas mehr als ein Jahr später steht nun der zweimalige, australische V8-Supercar-Champion endlich in der Victory-Lane und das auch äußerst verdient. Seinen Erfolg hat er sich ganz alleine herausgefahren und musste dieses Mal auch nicht am Benzin sparen, obwohl das Rennen durchaus auch zum Spritpoker hätte verkommen können.

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NASCAR: Analyse Pocono August 2011

Posted 09 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Pocono hat exakt gehalten was es im Vorfeld versprach, nur das Wetter hat dem Rennen am Wochenende einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Fünf Stunden dauerte deshalb die Sprint-Cup-Veranstaltung und am Ende gewann ein verletzter Brad Keselowski – der Fahrer, von dem man es wohl am wenigsten erwartet hätte.

Das sage ich nicht etwa, weil Keselowski nicht fahren könnte. Viel mehr geht es darum, dass es sich mit einem gebrochenen (Ja, er ist doch gebrochen!) Knöchel wirklich schwerlich Auto fahren lässt. Bei Tests in Road Atlanta hatte der Penske-Pilot einen schweren Unfall, nachdem die Bremsen an seinem Dodge versagten. Mit 160 km/h schlug er in eine mit Reifenstapeln „gesicherte“ Betonwand ein und verletzte sich dabei wie durch ein Wunder „nur“ an seinem Knöchel. Die zugehörigen Bilder hatte ich ja bereits in der Vorschau gepostet und selbst Keselowski gab später zu, dass er da wohl eine ganze Menge Glück gehabt hatte! Erschwerend kam am Sonntag in Pocono die Tatsache hinzu, dass seit einer Veränderung der Gear-Rule seitens NASCAR in diesem Jahr auf dem Trioval wieder geschaltet wird, um das beste Drehmoment für die langen Geraden zu erwischen.

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NASCAR: Vorschau New Hampshire Juli 2011

Posted 15 Jul 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Im letzten Jahr war New Hampshire noch der Startschuss für das Race to the Chase, doch mit dem überarbeiteten 2011er-Kalender sind wir um die gleiche Zeit schon weiter im Rennen um die besten Plätze in den Playoffs. Acht Rennen verbleiben den Piloten ab diesem Wochenende noch, um die Teilnehmer der Titeljagd auszufahren.

Am Wochenende besuchen die beiden höchsten Rennklassen der NASCAR zum ersten Mal in diesem Jahr den New Hampshire Motor Speedway. Ich persönlich bin nicht so der Fan dieses recht langweiligen 1-Meilen-Ovals in Neuengland, welches eher den IndyCars in ein paar Wochen besser bekommen sollte. Die Cup-Wagen haben sowieso schon kaum Abtrieb, aber sie dann auch noch auf eine so gering überhöhte Bahn mit echt engen 180° Kurven zu schicken, na ich weiß ja nicht. Im Grunde genommen ist die Strecke in Loudon ja kein echter Shorttrack, zumindest nach Definition über die Länge des Ovals. Doch eigentlich lässt sich New Hampshire viel besser mit dem Paperclip in Martinsville vergleichen, als dessen großer Bruder der Speedway gerne bezeichnet wird – und der Shorttrack in Virginia hat immerhin noch ein paar Grad Kurvenüberhöhung mehr!

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NASCAR: Analyse Michigan 2011

Posted 21 Jun 2011 — by DonDahlmann
Category NASCAR

Ein echter “Burner” war das Rennen in Michigan ja nicht gerade, was Denny Hamlin aber am Ende vermutlich am allerwenigsten störte.

Es ist immer so eine Sache mit den ultrabreiten 1.5 Meilen Ovalen. In Las Vegas sind die Rennen durchaus brauchbar, in Michigan eher nicht. Und dabei sind beide Ovale fast baugleich, lediglich 2 Grad Banking gibt es in Las Vegas, was ja nun nicht den großen Unterschied machen sollte. Michigan steht meist für Verbrauchsrennen mit wenig Gelbphasen, was dann, ähnlich wie in Pocono dann immerhin den Vorteil hat, dass die Rennen auch schneller vorbei sind. In der Riesenschüssel von Michigan gab es leider auch wenig Abwechslung an der Spitze. Das Rennen teilten sich mehr oder weniger die Gibbs- und die Roushtruppe unter sich auf. Vor allem Roush ist rechtzeitig zum Sommer in guter Form und bringt seine Fahrer wieder in aussichtsreiche Position. Edwards führt die Meisterschaft an, Kenseth lauert auf P6, nur Biffle ist noch nicht im Chase. Größere Sorgenfalten gibt es derweil im Hendrick Lager.

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NASCAR: Vorschau Pocono Juni 2011

Posted 10 Jun 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

An diesem Wochenende steht das erste Pocono-Rennen auf dem Programm, welches ja nicht ganz unumstritten ist. Immerhin hat man nach den zwei schweren Unfällen im letzten Jahr etwas für die Sicherheit der Strecke getan. Zudem überträgt TNT das erste Rennen in dieser Saison, nachdem sich FOX bis zum nächsten Daytona 500 verabschiedete. Den Coup des Jahres hat aber eindeutig der Hauptsponsor des Rennens gemacht.

Ein in der NASCAR bekannter Hersteller von Energy-Drinks sicherte sich die Werberechte für das Rennen am Sonntag und könnte damit eindeutig nicht richtiger liegen. Vermutlich wird man eines ihrer Produkte benötigen, um über die komplette Renndistanz zu kommen. Auf dem fragwürdigen Pocono Raceway werden nämlich nach wie vor 500 Meilen gefahren, was in der Vergangenheit im Mittel gut dreieinhalb bis vier Stunden gedauert hat. Rechnet man dann noch die Vorberichterstattung des ebenfalls fragwürdigen Senders TNT hinzu, kommt man so ungefähr auf den Namen des Getränks der angesprochenen Firma, für dessen Erwähnung ich hier natürlich keinerlei monetäre Zuwendungen erhalte. Was mich an Pocono in diesem Jahr am meisten interessiert, ist sicherlich nicht das Rennen selbst, sondern ein paar ganz andere Punkte:

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NASCAR: Analyse Kansas Juni 2011

Posted 07 Jun 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das zweite Saisondrittel startete, wie das erste aufgehört hatte: mit einem ausgewachsenen Benzinkrimi! In Kansas spielte Dale Earnhardt Jr wieder eine der Hauptrollen und beendete das Rennen erneut nur auf dem zweiten Platz, während dieses Mal Brad Keselowski als Sparfuchs in die Victory Lane fuhr. Die favorisierten Fords spielten dabei übrigens nur als Statisten mit.

Am Sonntag begann auf dem Kansas Speedway das zweite Drittel der Sprint-Cup-Saison. Zunächst deutete allerdings nichts auf dieses spannende Finale hin, denn ein Großteil des Rennens wurde unter grüner Flagge absolviert. Drei der fünf Cautions wurden zudem wegen Debris ausgerufen, während Landon Cassill und Dale Earnhardt Jr jeweils ein Mal Interaktion mit der Außenmauer zeigten. Der Quersteher von Earnhardt brachte ihn zwar durch den erwägten Spritpoker in die Nähe eines Sieges, kostete ihn gleichzeitig aber auch eine Menge Positionen und womöglich den Erfolg, als Junior seinen Wagen driftend wieder einfangen musste. Am Ende lagen nämlich nur noch der spätere Rennsieger Brad Keselowski und Verfolger Denny Hamlin mit Earnhardt im spekulativen Spritfenster. Wäre er seine Taktik mit besserer Track-Position angegangen, hätte er seinen ersten Sieg seit Michigan 2008 feiern können.

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