Posts Tagged ‘David Reutimann’

NASCAR: Analyse Watkins Glen 2011

Posted 16 Aug 2011 — by KristianStooss
Category NASCAR

Einen Tag später als geplant konnte das zweite Rundkursrennen der Saison in Watkins Glen über die Bühne gebracht werden. Die Warterei war nicht vergeblich, denn die Fans wurden mit einem spannenden Rennen belohnt: Marcos Ambrose fuhr endlich seinen ersten Cup-Sieg, während nicht nur Boris Said und Greg Biffle für ordentlich Action sorgten.

Marcos Ambrose hat lange auf diesen ersten Cup-Sieg warten müssen, nachdem er 2008, 2009 und 2010 schon drei Mal in Folge das Nationwide-Rennen in Watkins Glen gewinnen konnte. Letztes Jahr verhagelte ihm der Spritsparmodus unter Gelb in Sonoma schon einen sichergeglaubten Erfolg, als der Motor in der steilen Bergaufpassage nach der Zielgeraden nicht wieder ansprang und Ambrose seine Führung an den späteren Sieger Jimmie Johnson abgeben musste. Etwas mehr als ein Jahr später steht nun der zweimalige, australische V8-Supercar-Champion endlich in der Victory-Lane und das auch äußerst verdient. Seinen Erfolg hat er sich ganz alleine herausgefahren und musste dieses Mal auch nicht am Benzin sparen, obwohl das Rennen durchaus auch zum Spritpoker hätte verkommen können.

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NASCAR: Analyse Kansas 2010

Posted 05 Okt 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Greg Biffle gewann das dritte Chase-Rennen in Kansas und brachte sich damit wieder in Schlagdistanz zur Spitze der Meisterschaft, die nun Jimmie Johnson anführt. Kyle Busch und David Reutimann peppten den Rennverlauf durch eine kleine Fehde zusätzlich auf.

Nachdem zuletzt Jimmie Johnson die Oberhand behielt, musste er sich an diesem Wochenende knapp Greg Biffle geschlagen geben, der den zweiten Saisonerfolg für Roush-Fenway Racing und Ford einfuhr. Als Zweiter konnte Johnson aber genügend Punkte sammeln, um dem bisherigen Tabellenführer Denny Hamlin die Spitzenposition abzujagen. Das Rennen selbst war ein abwechslungsreiches und mit nur knapp drei Stunden Länge auch recht kurzes. Insgesamt fünf Cautions sorgten für Zäsuren, in deren Folge sich immer wieder unterschiedliche Fahrer an die Spitze des Feldes setzten. Am Ende lag Greg Biffle nach einer erfolgreichen „wedge“-Verstellung die letzten und entscheidenden 60 Runden in Front.

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NASCAR: Analyse Bristol August 2010

Posted 23 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Bristol hatte an diesem Wochenende vieles zu bieten: Ein Jubiläum, packende Rennaction auf der sehr kurzen, aber stark überhöhten Betonbahn inklusive einiger Kaltverformungen und am Ende sogar einen Rekord. Vermisst habe ich aber so ein wenig die Spannung, denn Kyle Busch dominierte das Cup-Rennen, indem er über die Hälfte der Renndistanz in Führung lag.

Es war das hundertste Cup-Rennen auf dem Bristol Motor Speedway, welches Kyle Busch einen bisher einzigartigen Rekord ermöglichte: Als erster NASCAR-Pilot gelang ihm das Triple, denn er konnte in Bristol sowohl das Truck-Rennen, als auch den Nationwide-Series-Lauf sowie das „Irwin Tools Night Race“ der Sprint Sup Series innerhalb einer Woche für sich entscheiden. Damit setzte er eine Marke, die vermutlich außer von ihm selbst nicht so schnell egalisiert werden wird. Neben Kyle Busch startet nämlich nur Kevin Harvick ähnlich regelmäßig bei allen drei nationalen Rennserien am selben Wochenende auf derselben Strecke. Im Cup lag er dabei sagenhafte 282 von 500 Runden in Führung.

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NASCAR: Analyse Chicagoland Juli 2010

Posted 12 Jul 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Auf dem Chicagoland Speedway wurde nach Daytona das zweite Märchen in dieser Saison geschrieben. Jimmie Johnson dominierte zunächst und fiel nach einem Dreher zurück. Dafür ergriff David Reutimann die Chance und holte sich seinen ersten selbst herausgefahrenen Cup-Sieg.

Das Rennen in der Nacht von Samstag auf Sonntag war sicher nicht das spektakulärste, kann aber dennoch als eines der schönsten in letzter Zeit bezeichnet werden. Da wurde endlich mal wieder eine Geschichte geschrieben, wie sie traumhafter nicht sein kann: David Reutimann gewann im letzten Jahr das prestigeträchtige Coca-Cola 600 in Charlotte. Jedoch kam dieser Sieg nicht aus eigener Kraft zu Stande, sondern der Wettergott sorgte gemeinsam mit einem riskanten Strategiespiel für Reutimanns ersten Sprint-Cup-Sieg. Lange musste er sich, wie er selbst zugab, fragen lassen, ob er denn auch aus eigener Kraft gewinnen könne. In Chicago war es dann endlich soweit:

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NASCAR: Analyse Charlotte Mai 2010

Posted 02 Jun 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Beim Coca-Cola 600 sicherte sich Kurt Busch in dominanter Manier seinen zweiten Saisonsieg und festigte damit seine Chase-Platzierung. In 4h:08min:20sek war diese Ausgabe des längsten NASCAR-Saisonrennens mit nur acht Cautions während der 400 Runden schnell absolviert.

Kurt Busch hatte in diesem Rennen, welches sich durch viele „green flag runs“ auszeichnete, eigentlich zu jeder Zeit das perfekte Auto. Die Gelbphasen lagen für den Fahrer der blauen #2 so günstig, dass er während 252 der 400 Runden in Führung lang. Zwar führten noch 16 andere Fahrer bei insgesamt 33 Führungswechseln das Feld an, doch das sind bis auf wenige Ausnahmen die normalen Verschiebungen bei den Boxenstopps unter grüner Flagge gewesen. Eigentlich hatten außer Kurt Busch nur vier andere Piloten eine ernsthafte Chance auf den Rennsieg: Jamie McMurray, Jimmie Johnson, Kyle Busch und David Reutimann.

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