Posted 30 Aug 2010 — by Vorsicht
Category IRL
Über fast zwei Stunden haben die Indycars Samstagnacht all das geboten, was sich Fans vom Rennen in Chichago erwartet hatten. Aber: Hat am Ende vielleicht “der Falsche” gewonnen?
In der Indycar-Meisterschaft wird es nochmal spannend. Soviel ist nach dem ersten von vier Ovalrennen zum Ende der Saison jetzt endgültig klar. Und das, obwohl Miesterschaftsleader Will Power über weite Strecken des Laufes deutlich besser unterwegs war, als sich manche vom australischen Rundkursprofi erwartet hatten. Doch dann machte sein Team einen entscheidenen Fehler – und schon hatte Rennsieger Dario Franchitti Powers Meisterschaftsvorsprung halbiert. Aber auch sonst ging es am Eineinhalb-Meilen Oval von Joliet, Illinois wieder mal sehr ordentlich zur Sache.
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Posted 24 Aug 2010 — by DonDahlmann
Category IRL
Ein eher schwaches Rennen lieferte die IRL in Kalifornien ab, dass Versus noch weiter verstümmelte.
Die puristischen IRL-Fans atmen auf. Endlich sind die Rundstreckenkurse vorbei und die Ovale stehen bis zum Ende der Saison auf dem Programm. Wenn man sich das Rennen in Sonoma angesehen hat, kann man den Rundstreckenhassern nur Recht geben. Überholmanöver gab es kaum, vorne tat sich lange Zeit überhaupt nichts und Überraschungen waren Fehlanzeige. Der einzige, dem das Recht gewesen sein dürfte, war Will Power, der fast ungefährdet einen weiteren Sieg einstreichen konnte. Aber auch bei Ganassi war man nicht unzufrieden, weil man mit den Plätzen zwei und drei den Schaden relativ gering halten konnte. Genervt hat aber nicht nur das langweilige Rennen, sondern auch der Sender Versus.
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Posted 20 Aug 2010 — by DonDahlmann
Category IRL
Etwas spät und heute mal in einer verkürzten Form ein Blick auf das IRL Rennen in Sonoma.
Die IRL Saison ist zwar noch lange nicht zu Ende, aber man ist im letzten Drittel der Saison angekommen. Mit dem Rennen in der Nähe von San Francisco sind gerade mal noch 5 Läufe zu absolvieren, also gibt es nicht mehr so viele Punkte, die man einsammeln kann. In der Meisterschaft führt im Moment Stehaufmännchen Will Power vor Dario Franchitti mit gerade mal 39 Punkten. Was, dank des etwas schrägen Punktsystems der IRL ein Wimpernschlag ist. Scott Dixon mit 82 Punkten Rückstand schon etwas viel Abstand, aber chancenlos ist er sicher nicht. Der Abstand von Ryan Briscoe beträgt dann aber schon 109 Punkte, was dann doch etwas viel ist. Die Meisterschaft wird sich also zwischen den ersten Drei entscheiden, und das Rennen am Infineon Raceway könnte eine kleine Vorentscheidung zugunsten von Will Power bringen. Dabei schien vor genau einem Jahr seine Karriere noch beendet.
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Besonders aufregend war das Rennen am Sonntag ja nicht gerade. Einzig in der Startphase wurde ein paar Mal überholt – und in den letzten Runden weckte das Duell um den Sieg noch einmal kurz aus dem Schlaf.
Wenn sich auch eingefleischte IRL-Fans lieber das NASCAR-Finish in Watkins Glen ansehen, als die Indycars, dann handelt es sich beim Rennen wohl nicht grade um einen Thriller. Über weite Strecke hatte der Lauf in Mid Ohio vielmehr den Spannungsgrad des BR-alpha Nachtprogramms. Immerhin: Am Ende wurde es dank Will Powers couragierter Angriffe auf Leader Dario Franchitti noch einmal spannend. Aber auch da gab es am winkeligen “Sports Car Course” am Ende kein vorbeikommen – auch, wenn der Australier schneller wirkte. Power darf sich aber trösten: Denn zumnidest mit einem Titel wird er in Zukunft höchstprominent in der Indycar Historie aufgeführt sein.
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Posted 27 Jul 2010 — by Vorsicht
Category IRL
Die IRL hatte richtig Glück, dass am Wochenende schon die Ferrari-Teamorder aus Hockenheim die Skandalspalten einnahm. Denn sonst wäre man selbst dort gelandet. Und das, obwohl man eigentlich alles richtig gemacht hat.
Dabei hätte alles so gut ausgehen können: Nach einer eher drögen ersten Rennhälfte schaukelte sich das Rennen in Folge einiger Gelbphasen am Ende zu einer richtig spannenden Angelegenheit auf: Schöne Zweikämpfe, ein paar sogar an der Spitze und “local hero” Paul Tracy direkt hinter den Ganassi und Penske-Autos als “best of the rest” auf Rang 6. Als die letzte Caution ein paar Runden vor Schluss zu Ende geht, greift Power Castroneves an. Der fährt innen und verteidigt in einem sehenswerten aber fairen Manöver seine Position – und Power wird von Dixon überholt. Und dann die verblüffende Meldung: Durchfahrtsstrafe wegen Blockierens für Castroneves. Die tritt er zwar nicht an, und fährt als erster durchs Ziel – zum Sieger wird aber Dixon erklärt. Es folgen wütende Proteste von Castroneves und Buhrufe der Zuseher. Mittlerweile hat die IRL ein Video veröffentlicht (nach dem Jump), das die Entscheidung erklärt. Sie war wohl regelkonform. Was nicht heißt, dass man die Sache darauf beruhen lassen sollte.
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Ein ziemlich ereignisreiches Rennen haben die Indycars am Sonntag in den Straßen von Toronto abgeliefert – am Ende hat aber doch wieder Will Power gewonnen. Weiter geht es schon kommenden Wochenende in Edmonton.
“Cautions breed cautions” – das hört man bei US-Rennübertragungen ja immer wieder. In so extremer Ausprägung wie vergangenen Sonntag in Toronto kann man diese goldene Regel aber sonst selten beobachten. Sechs Cautions über eine Länge von 21 Runden sagt die Statistik – beim Zusehen hat es gewirkt, als wären es noch deutlich mehr gewesen. Trotzdem war es eines der besseren Rennen in dieser Saison: Wenn nämlich einmal Grün war, denn ging es recht anständig zur Sache. Und endlich waren vorne auch wieder mal ein paar Fahrer dabei, die man sonst eher in der Mitte des Feldes findet. Gewonnen haben dann trotzdem wieder die Favoriten.
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Posted 06 Jul 2010 — by Vorsicht
Category IRL
Ein großer Knaller war es nicht gerade, was die IRL am Sonntagabend in Watkins Glen präsentiert hat. Insgesamt kann die Serie zur Saisonhalbzeit aber ganz zufrieden sein – wenn es auch ein paar Schönheitsfehler gibt.
Der Kurs von Watkins Glen bevorzuge Underdogs, habe ich vergangene Woche hier geschrieben. Daher solle man am Renntag ganz besonders auf Paul Tracy, Justin Wilson und Takuma Sato achten. Nunja. Am Ende stand doch wieder Meisterschaftsleader Will Power in der Victory Lane, gefolgt von einem weiteren Penske und einem Ganassi. Bester aus dem Geheimtipp-Trio: Justin Wilson auf Rang 10. Auch in einer anderen Sache könnte ich daneben gelegen sein: Das Rennen am vergangenen Sonntag war vielleicht doch nicht der letzte IRL-Lauf auf dem Kurs in Upstate New York. Zumindest haben sich Veranstalter Michael Printup und Indycar-CEO Randy Bernard am Wochenende recht positiv zur Veranstaltung geäußert. Und das ist auch gut so. Denn auch, wenn “The Glen” nicht die spannendsten Rennen produziert – es gibt dort etwas, was die IRL abseits des Indy 500 dringend braucht: einen Hauch von Tradition.
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Nach den ersten vier Ovalrennen kehrt die Indycar Series über den Sommer wieder auf die Road Courses zurück. Los geht es am kommenden Sonntag mit dem Lauf am historischen Boden von Watkins Glen.
Fans der alterhwürdigen Strecke in Upstate New York sollten am Sonntag unbedingt zusehen – es könnte nämlich gut sein, dass es sich um das vorläufig letzte Rennen der Indycar Series in Watkings Glen handelt. Ob die Serie ab kommender Saison wieder dort Halt macht ist derzeit zwar noch unklar – man hört aber immer wieder davon, dass der Lauf wohl ziemlich gefährdet sei. Das wird vor allem die Underdogs in der IRL nicht freuen. Denn kleinere Teams waren in der vergangenen paar Jahren dort oft erfolgreich. 2008 konnte hier Ryan Hunter-Reay im Rahal-Letterman Wagen gewinnen, im vergangenen Jahr schenkte Justin Wilson dem Team von Dale Coyne den allerersten Sieg im Rahmen einer größeren Meisterschaft. Man darf gespannt sein, ob sich die Serie auch in diesem Jahr fortsetzt.
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Auch in diesem Jahr versucht die IRL, den Buzz des Indy 500 gleich eine Woche später in ein weiteres Rennen hinüberzuretten. Anders, als in den vergangenen Jahren fährt man dieses Jahr allerdings nicht die Milwaukee Mile, sondern am superschnellen Texas Motor Speedway.
Das in Fort Worth gelegene Oval ist jene Strecke, auf der die CART 2001 ihr Rennen absagen musste – aus Angst, die Fahrer könnten wegen der hohen Fliehkräfte bei 380 km/h Rundenschnitt Blackouts erleiden. Angeblich wurden damals 5.5g gemessen (Onboard-Video hier). Die vergleichsweise zahme IRL fährt allerdings schon länger auf dem Kurs, und das ohne größere Probleme – 1998 bis 2004 sogar zweimal pro Jahr. Außerdem war die Strecke bis 2005 als Schauplatz des Indy 500-Nachspiels im Einsatz. Diesen Platz hat sie nun von der finanziell strauchelnden Milwaukee Mile zurückerobert. Das ist schade, denn die Traditionsrennstrecke von Wisconsin war in gewisser Weise ein idealer Partner für das geschichteträchtige Indy 500. Spektakulärere Rennen könnten wir aber durchaus in Texas zu sehen bekommen.
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Ein dominanter Dario Franchitti hätte dem Rennen fast die Spannung genommen – die starken Andretti-Autos und der Benzinpoker sorgten dann doch nochmal für Unterhaltung. Und Mike Conways Crash zeigte deutlich, wie gefährlich Open-Wheel Ovalrennen immer noch sind.
Am Ende wurde es doch nochmal knapp: Nachdem Dario Franchitti den Großteil des Rennens nach Belieben dominierte, hätte ihm der Spritpoker am Ende fast noch den Sieg gekostet. Das sorgte immerhin für ein wenig Spannung in einem sonst eher taktisch geprägten Ovalrennen. Immerhin: Auf den Plätzen hinter dem Schotten tummelten sich Fahrer, mit denen man nicht wirklich rechnen durfte. Vor allem Andretti Autosport überraschte mit einer starken Performance. Wenig Grund zur Zufriedenheit hat dagegen Roger Penske: Fehler von Team und Fahrern kosteten allen drei Wagen eine Spitzenplatzierung. Dass man sich bei aller Spannung vielleicht etwas überlegen sollte, um den Spritpoker auf Ovalen einzudämmen zeigte dann der Crash von Mike Conway. Der Brite hatte noch viel Glück im Unglück. Ein etwas anderer Einschlagswinkel hätte für die große Katastrophe gesorgt.
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