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Formel Eins: Vorschau GP Monza 2010

Die schnellste Strecke im Kalender könnte schon die ersten Vorentscheidungen in der WM bringen. Dazu eine Round-up der gestrigen WMSC Entscheidungen.

Monza – seit 1950 werden hier, mit einer Ausnahme, Rennen zur Formel Eins Weltmeisterschaft ausgetragen. Der einzige GP von Italien, der nicht in Monza gefahren wurde, fand 1980 statt, als das Rennen wegen Umbauarbeiten in Monza nach Imola verlegt wurde. Es gibt keinen anderen Formel Eins Kurs, auf dem häufiger ein WM-Rennen stattgefunden hat, als auf dem Autodromo Nazionale Monza. Die Strecke stand schon immer für ihre enorme Geschwindigkeit, vor allem in den 50er Jahren, als man sich dachte, dass die Strecke nicht schnell genug sei und eine weitere, 5km lange Variante baute, die sogar Steilkurven hatte. Der Film “Grand Prix” zeigt die Strecke noch in der alten Form. Heute ist Monza weiter sehr schnell und vor allem sehr gefährlich. Die Auslaufzonen wurden zwar verbreitert, aber an manchen Stellen hat man halt keine, weil der königliche Park, der die Strecke umschliesst, unter Naturschutz steht. Monza ist vor allem eins: Vollgas und Bremsen. Kein Wunder, dass die Red Bull die Fahnen schon mal tief hängen.


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Ferner liefen: Die Newshappen

// Es wäre ja auch fast schon eine Überraschung gewesen: Die Formel 1 hat sich auch in Istanbul nicht auf einen Reifenausstatter für 2011 einigen können. Vergangene Woche hatten einige Medien (unter anderm auch dieses Blog) noch von Gerüchten berichtet, Pirelli habe für die kommenden drei Jahre den Zuschlag erhalten – doch am Wochenende war davon keine Rede mehr. Stattdessen war im Fahrerlager Michelin-Mann Nick Shorrock unterwegs, um die Team doch noch von den Vorzügen der französischen Pneus zu überzeugen. Ein verbessertes Angebot hatte er allerdings laut eigenen Angaben nicht im Aktenkoffer. Mit expliziten Deadlines ist man inzwischen zwar geworden -  es heißt aber, man wolle sich nun “innerhalb der nächsten paar Tage” entscheiden. Bernie Eccelestone soll derweil Techniker angewiesen haben, Machbarkeitsstudien zum Einsatz von Hovercrafts durchzuführen.

// Änderungen könnnte es 2011 auch bei den Motoren geben. Wie die Speedweek berichtet, sind vor allem die Cosworth-Kunden zunehmend mit dem Motor unzufrieden. Angeblich soll das Aggregat nämlich mit zunehmender Beanspruchung schneller an Leistung verlieren als die Konkurrenz – besonders, wenn gegen Ende der Saison dann die ungebrauchten Motoren zur Neige gehen, wäre man dann im Nachteil. Lotus soll deshalb bereits die Fühler in Richtung Mercedes und Renault ausgestreckt haben, auch das ART-Teams soll für den Fall, dass es 2011 in der Königsklasse antreten darf an einem Vertrag mit Mercedes interessiert sein.
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Formel Eins: Analyse Rennen Bahrain 2010

Ein Krimi war das nicht gerade, was die Formel Eins zum Auftakt gezeigt hat. Und die Befürchtung ist groß, dass es sich in der Saison nicht ändern wird.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Bahrain am Ende einer Saison jemals auf meiner persönlichen Top 5 Liste der besten Rennen eines Jahres gestanden hat. Schon allein deswegen habe ich wenig erwartet, dass meine Erwartungen aber noch unterboten wurden, war dann schon erschreckend. Ohne die Probleme von Sebastian Vettel wäre das Rennen richtig langweilig geworden. Überholmanöver? Nicht mal im Hinterfeld oft zu sehen. Zweikämpfe? Im Sekundenabständen. Besonders erschreckend waren allerdings die massiven Zeitunterschiede zwischen der Spitze und dem Rest der Welt. Ferrari und Red Bull fahren den anderen Teams erst mal davon. Das es in Bahrain aber so langweilig war, hatte auch andere Gründe.

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Formel Eins: Vorschau 2010 – Die Teams und die Motoren

Es geht wieder los mit der Formel Eins und natürlich lehnen wir uns hier auch mal wieder aus dem Fenster und versuchen die einzelnen Teams einzuschätzen

Die diesjährige Vorschau besteht aus drei Teilen. Erst werfe ich einen Blick auf die Teams, dann folgen die Fahrer und am Schluss nehme ich mir die Regeländerungen vor. Bei den Teams ist die Sache in diesem Jahr weit weniger klar, als man meinen könnte. Schon am Ende der letzten Saison gab es mit Brawn, Red Bull und McLaren gleich drei Rennställe, die ziemlich gleich auf lagen. Ferrari wäre vermutlich, wenn sie eine Chance auf einen Titel gehabt hätten, auch dabei gewesen, aber man hatte ja bekanntlich schon im Sommer 2010 die Entwicklung des Wagens eingestellt. Sowohl Badoer als auch Fisichella nutzen die restlichen Rennen um schon mal Teile für die nächste Saison zu testen. Im letzten Jahr habe ich versucht eine Rangordnung nach meinen Gefühl aufzustellen, was ordentlich daneben ging. Deswegen geht es dieses Jahr nach der FIA Startliste.

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Formel Eins: Campos gerettet – USF1 wackelt – Bilder Test Jerez

Es gab ein paar interessante Entwicklungen in der Formel Eins in dieser Woche. Die Teams waren derweil genervt vom Regen in Jerez.

Das Campos und das USF1 Team zwei Wackelkandidaten für die Sasion 2010 waren, konnte man schon im letzten Jahr erahnen. Beim spanischen Team spitze sich die Situation offenbar seit dem letzten Dezember zu. Dallara, die das Chassis für Campos gebaut haben, Cosworth und Xtrac (Getriebe) warteten mehr oder weniger geduldig auf ihr Geld, was auch bedeutete, dass es nicht so recht voran ging bei Campos. Teamgründer Adrian Campos war derweil damit beschäftigt, das Team zu retten, statt es weiter aufzubauen. Die Gerüchte schlugen hohe Wellen, zu mal Zoran Stefanovic von StefanGP sich die Reste von Toyota einverleibte und ordentlich Druck machte. Es hieß sogar, er habe Dallara die beiden Campos Chassis abgekauft, nur um Campos aus dem Rennen zu werfen. Nun ist die Rettung des Teams wohl durch, aber es bleiben etliche Fragezeichen, denn mit Colin Kolles kommt ein Mann, der in den letzten zwei Jahren eng mit Audi zusammen gearbeitet hat.

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Formel Eins: USF1 Team geht an den Start

Heute gab es also die große Pressekonferenz des neuen USF1 Teams, auf der ein Start für 2010 in Aussicht gestellt wurde. Ich hatte mich bis jetzt zu dem Team zurück gehalten, weil ich mir nicht sicher war, ob das nicht mehr ein PR-Gag sein sollte, aber offenbar meint man es ernst.

usf1logo-sep08Ken Anderson und Peter Windsor sind jetzt keine Unbekannten in der Welt des Motorsport. Windsor kennt man auch in Europa, denn er hat lange bei Williams und eine Zeit lang bei Ferrari gearbeitet. In den letzten Jahre arbeitete er bei SpeedTV als Kommentator und Experte. Ken Anderson wiederum hat mit der Formel Eins Erfahrungen bei Ligier gesammelt. Er war technischer Direktor bei Haas/CNC bevor Tony Stewart den Laden zu 50% aufgekaufte und ihm gehört ein riesiger Windtunnel, in dem 1:1 Modelle stehen könnten, würde die FIA das erlauben. Aber werden die beiden wirklich bis 2010 ein Team an den Start bringen? [Update: Kurzes Video von der Präsentation hinzugefügt]

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Formel Eins: Wie geht es weiter?

Honda ist weg, ein Käufer nicht in Sicht und glaubt man den Unkenrufen von Red Bull, Williams und Mosley gibt es einen weiteren Hersteller, der über einen Ausstieg nachdenkt. Bleibt die Frage, ob das, was da gerade passiert, am Ende nicht gut für Formel Eins ist.

Ross Brawn bezeichnet die Chancen dafür, dass in Australien zwei Wagen seines Teams an den Start gehen werden, mit 50 zu 50. Dabei ist überhaupt nicht klar, mit welchen Fahrern, Sponsoren und Motoren man an den Start gehen will. Und je länger die Entscheidung bzgl. des Motors sich hinzieht, desto unwahrscheinlicher wird es, dass das Ex-Honda Team überhaupt an den Start gehen. Wenn 18 Wagen kommen, wäre das also nicht weiter verwunderlich, aber einige gehen davon aus, dass es auch nur 16 sein könnten. Doch wer steht da auf der Kippe?
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Formel Eins: Einheitsmotor kommt / ALMS: Audi und Penske steigen aus

Alle Welt wundert sich immer noch über den Ausstieg von Honda, die die Abwicklung des Ladens offenbar Ross Brawn und Nick Fry überlassen haben. Letzter sprach von drei Interessenten und offenbar hat sich Bernie Ecclestone in die Verkaufsgespräche eingemischt und vermittelt. Derweil gibt Max Mosley bekannt, dass der Einheitsmotor kommen wird.

Es ist nicht eine Frage ob er kommen wird und auch nicht mehr wann. Die Frage ist nur, wie viele Team mitmachen werden. Mosley hat der Cosworth Motorenschmiede den Zuschlag gegeben. Also jenem Laden, der schon für den Cosworth DFV verantwortlich war, und im Moment im Besitz von Gerald Forsythe und Kevin Kalkhoven ist. Die sollen nun bis 2010 einen Motor auf die Beine stellen, der als Einheitsmotor eingesetzt werden kann. Allerdings lässt die FIA den Herstellern eine Hintertür auf.
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