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	<title>RacingBlog &#187; Chip Ganassi</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>Indy 500: Drama zum Jubiläum</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 16:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorsicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über lange Strecken erregte die Jubiläumsausgabe des Indy 500 vor allem durch eine schlechte TV-Übertragung und Unmassen von Werbung. Im Finale erwies sich das Rennen dann aber doch noch als geschichtsträchtig. 

Nur eine Kurve trennte JR Hildebrand vom Triumph und mit ihm das Indy 500 von der großen Sensation. Doch nach 799 erfolgreichen Linksturns ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über lange Strecken erregte die Jubiläumsausgabe des Indy 500 vor allem durch eine schlechte TV-Übertragung und Unmassen von Werbung. Im Finale erwies sich das Rennen dann aber doch noch als geschichtsträchtig. </strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNS9JbmR5XzUwMF8yMDExXzAxMy5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-14831" title="2011 IndyCar Indy 500 Race priority" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Indy_500_2011_013-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a>Nur eine Kurve trennte JR Hildebrand vom Triumph und mit ihm das Indy 500 von der großen Sensation. Doch nach 799 erfolgreichen Linksturns krachte der 22-jährige Rookie, der das Rennen völlig überraschend angeführt hatte auf den allerletzten Abdruck doch noch in die Mauer. Sehr zur Freude von Dan Wheldon, der bei seinem ersten &#8211; und vermutlich einzigen &#8211; Saisoneinsatz wieder einmal bewies, dass er zu Unrecht nur auf der Ersatzbank der IndyCar Series sitzt. Auch sonst war es nicht gerade ein Tag der Favoriten &#8211; Penske schlug sich mit allen drei Autos selbst, und Ganassi wurde die Spritsparstrategie diesmal zum Verhängnis. Für die Serie könnten die überraschenden Top 10 allerdings den Weg in eine spannendere Zukunft weisen.</p>
<p><span id="more-14822"></span></p>
<p>Dabei sah es die längste Zeit so aus, als würde es ein ziemlich konventionelles Indy 500 werden. An der Spitze drehten meist die beiden Ganassi-Autos ihre Runden. Ganz vorne Scott Dixon, etwas dahinter Dario Franchitti, der seine übliche Spritspar-Strategie zu fahren schien. Als aber 36 Runden vor Schluss die letzte Gelbphase des Rennens anbrach, und einige Piloten versuchten, von dort bis zum Ende durchzufahren, sollte sich Hildebrand als der beste Spritsparer im Feld erweisen.</p>
<p>Franchitti hielt sich lange in direkter Lauerposition hinter den Führenden. Wieder einmal schien es, als könnte der Schotte in Führung gehen, wenn die Piloten vor ihm die Box ansteuern müssten. Am Ende ging aber auch ihm der Sprit aus &#8211; Franchitti landete als letzter Pilot in der Führungsrunde auf Rang 12.</p>
<p>Ganz anders Hildebrand. Der Kalifornier sparte gleich nach seinem Boxenstop massiv Sprit &#8211; und hatte am Ende ausreichend Treibstoff, um einigermaßen brauchbare Rundenzeiten zu fahren. Serienchef Randy Bernard und Co. wohl fast durchgehend den Atem angehalten haben. Ein 22-jähriger, gut vermarktbarer, amerikanischer Pilot mit einem Auto in den Farben der Nationalgarde, der als Rookie das große Jubiläumsrennen in Indianapolis gewinnt &#8211; für die Popularität der Serie wäre das ein riesiger Erfolg gewesen.</p>
<p>Der Traum währte 7 Runden und 3 Kurven &#8211; dann stand Charlie Kimball in Turn 4 des 200. Umlaufs zur Überrundung an. Hildebrand, unter Druck vom frisch betankten Dan Wheldon, der hinter ihm deutlich bessere Rundezeiten fuhr, entschied sich, nicht von Gas zu gehen, sondern Kimball außen zu überholen. Ein Manöver, das, wie Hildebrand nach dem Rennen zu Protokoll gab, zuvor mehrfach gut gegangen war &#8211; mit alten Reifen und halber Konzentration schlug es fehl. Hildebrand landete in der Mauer und Dan Wheldon fuhr am waidwunden Panther-Boliden vorbei zum Sieg. Der Rookie konnte den zerstörten Wagen noch auf Rang zwei über die Linie bringen &#8211; ein schwacher Trost für jemanden, der ein 499 1/2 Meilen-Rennen überlegen gewonnen hätte.</p>
<p>Immerhin: Wenn schon nicht der Sieg drin war &#8211; der Popularität des Kaliforniers tat das wohl wenig Abbruch. Die Medien waren nach dem Rennen jedenfalls weniger am Sieger interessiert, als am tragischen Helden. Hildebrands Marktwert dürfte deutlich gestigen sein &#8211; zumal er auch in der Niederlage Klasse bewies, für <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PU1JN0plSHV1QjJB">Interviews</a> bereit stand, und den Fehler auf seine eigene Kappe nahm. Was ja in der Welt des Motorsport alles andere als selbstverständlich ist, wie die Formel 1 immer wieder beweist. Und auch finanziell ist so ein zweiter Platz nicht übel &#8211; etwas mehr als eine Million Dollar haben Hildebrand und Team an Preisgeld gewonnen. (Autosport-Journalist Pablo Elizalde hat <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXRwaWMuY29tLzU0eGFhMi9mdWxs">hier</a> eine volle Aulistung aller Preisgelder gepostet)</p>
<p>Auch der Drittplatzierte wird der IndyCar Series viel Freude bereitet haben. Graham Rahal, bisher in dieser Saison in Chip Ganassis Farmteam eher  im hinteren Mittelfeld unterwegs, schaffte es mit einer cleveren Strategie und einem tadellosen Rennen von der Startposition 29 aus, fast an die Spitze des Feldes zu fahren. Sogar sechs Führungsrunden gab es für den Sohn des ungebrochen populären Bobby Rahal. Es ist nicht die erste gute Vorstellung des Filius auf einem Oval. Und zumal Graham eigentlich auf Straßenkursen groß geworden ist &#8211; sein Vater wollte ihn von den gefährlichen Ovalen fernhalten &#8211; sollte  wohl in Zukunft auch an der Spitze der Serie insgesamt ein Wort mitreden können, sofern Ganassi es schafft, auch sein zweites Team auf Vordermann zu bringen.</p>
<p>Beachtlich auch die Vorsellungen von Tony Kanaan (4), Oriol Seriva (6) und Bertrand Baguette (7). Kanaan holte im Wagen von KV Racing abermals eine gute Platzierung, und bewies, dass auch im Oval mit dieser Kombination aus Fahrer und Team zu rechnen ist. Servia konnte die sensationelle Leistung aus dem Qualifying zwar nicht ganz umsetzen, demonstrierte aber einmal mehr, dass das Auto von Newman Haas auch auf dem Oval vorne mitfahren kann &#8211; als Beleg dafür seien auch die 18 Runden genannt, die der Katalane an der Spitze des Feldes verbrachte. Und Bertrand Baguette schaffte bei seinem bisher einzigen Saisoneinsatz gegen Ende des Rennen ebenfalls einige Führungsrunden. Diese waren zwar, wie sich bald herausstellen sollte, dem Spritpoker geschuldet &#8211; seine Platzierung zeigt aber auf, dass sich sowohl der Belgier, als auch das Team von Rahal Letterman Racing mehr als dieses eine Rennen im Jahr 2011 verdient hätten. Änhliches gilt übrigens auch für Tomas Scheckter, der seinen KV Racing Boliden auf Rang acht ins Ziel brachte.</p>
<p>Marco Andretti auf Rang neun und Danica Patrick auf Platz zehn sorgten für ein einigermaßen versöhnliches Rennwochenende für Andretti Autosport. Zumal  Patrick ihren Sponsoren auch zehn wertvolle Führungsrunden samt TV-Präsenz bieten konnte. Das ist deutlich mehr, als Ryan Hunter-Reay behaupten kann, das mit drei Runden Rückstand auf Platz 23 einlief. Ich kann mich nicht erinnern, den Wagen des Texaners irgendwann in der Übertragung gesehen zu haben. Bitter, zumal er den Startplatz nach verfehlter Qualifikation ja teuer von AJ Foyt und dessen Fahrer Bruno Junqueira gekauft hatte, um seine Sponsoren im TV unterzubringen.</p>
<p>Überhaupt noch ein Wort zur TV-Übertragung: ABC hat für das Rennen zwar so ziemlich jeden Kommentator und Analysten an die Strecke gebracht, der in der Redaktion von ESPN zu finden war. Gut war die Leistung aber trotzdem nicht: Zwar waren Kommentar und Interviews diesmal informiert und weitgehend fehlerfrei &#8211; es hätte aber vielleicht auch noch Themen abseits von Danica Patrick und Chalie Kimballs Diabetes gegeben, die man bei Gelegenheit hätte ansprechen können. Und auch die Bildregie dürfte mit dem Rennsport bisher nicht so viele Berührungspunkte gehabt haben. Abseits der Führenden war kaum jemals ein Auto zu sehen, das sich nicht gerade in die Wand gedreht hatte. Und bei aller Begeisterung für &#8220;Side by Side&#8221; in den Werbepausen &#8211; etwas öfter hätte man schon auch Bilder von der Strecke zeigen können, die über Briefmarkenformat hinausgehen. Mit einer Schätzung, dass etwa die Hälfte des Rennens aus Commercials bestand, liegt man vermutlich nicht weit daneben. Und das ist bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Notwendigkeiten von ABC und IndyCar doch deutlich zu viel. Vor allem dann, wenn man es nicht fertig bringt, zumindest Restarts und Führungswechsel zu zeigen &#8211; und sich bei der letzten, entscheidenden Boxenstop-Phase nicht entscheiden kann, ob man die Werbung nun unterbrechen soll, oder nicht. Und sich dann für &#8220;nicht&#8221; entscheidet.</p>
<p>Das war jetzt doch etwas mehr als &#8220;ein Wort&#8221; &#8211; aber musste einfach mal gesagt werden.</p>
<p>Wie <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tLyMhL0FuZHlIYWxsRVNQTi9zdGF0dXNlcy83NTU1NDM1MjE1MjA2ODA5Ng==">über Twitter</a> zu vernehmen ist, sind zumindest die Einschaltquoten gegenüber dem historischen Tiefststand aus dem vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen. Mit einem Overnight Rating von 4.3 liegt das Rennen sowohl über dem Wert aus 2010 (4.0) als auch über <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tLyMhL0F1c3RpbkthcnAvc3RhdHVzZXMvNzU1NjIzNTA2NjA0MjM2ODA=">jenem</a> der NASCAR-Konkurrenzveranstaltung Coca Cola 600 (ebenfalls 4.0). Kleine Anmerkung zu diesen Zahlen: Die sogenannten Nielsen Ratings sind nicht exakt mit den in Europa bekannten Zahlen, wie etwa dem Marktanteil zu vergleichen. Sie geben den Prozentsatz aller Haushalte mit TV wieder, die im Untersuchungszeitraum ein bestimmtes Programm gesehen haben. Derzeit steht ein Ratings-Punkt <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cubmllbHNlbi5jb20vbmllbHNlbndpcmUvbWVkaWFfZW50ZXJ0YWlubWVudC9udW1iZXItb2YtdS1zLXR2LWhvdXNlaG9sZHMtY2xpbWJzLWJ5LW9uZS1taWxsaW9uLWZvci0yMDEwLTExLXR2LXNlYXNvbi8=">für 1,159 Millionen TV-Geräte</a>. Ein Rating von 4.0 entspräche daher 4,636 Millionen Haushalten. (Weil es jedes Jahr in den USA mehr Haushalte mit TV-Geräten gibt, sind die Zahlen auch über den Jahresverlauf nur mit Vorsicht zu vergleichen &#8211; wenn es auch im Vergleich wohl die beste Methode dafür ist.) Auch zu beachten: Die sogenannten Overnight Ratings sind nicht die endgültigen Zahlen, sondern geben nur den Wert für die wichtigsten TV-Märkte in den USA wieder &#8211; vornehmlich sind das größere Städte. Das schadet der vergleichsweise urbanen IndyCar Series oft, während es der NASCAR eher hilft. So ist das endgültige Rating für das Indy 500 im vergangenen Jahr dann nur bei einem Rating von 3.6 gelegen.</p>
<p>In eineinhalb Wochen steht schon das nächste Saisonhighlight auf dem Programm &#8211; zumindest, wenn es nach den Vorstellungen der IndyCar-Chefetage geht. In Texas experimentiert die Serie nämmlich mit einem neuen Rennformat, das das bisher übliche 550km-Rennen ersetzen soll. Der Lauf in Fort Worth wird nämlich in zwei Teile geschnitten. Unter dem noch verbesserungsfähigen Namen <em>Firestone Twin 275s</em> werden direkt nacheinander zwei jeweils 275km lange Rennen ausgetragen, für die es jeweils die halbe Punktezahl gibt. Der Clou: Die Startreihenfolge für den zweiten Lauf wird direkt im Anschluss an Rennen 1 verlost &#8211; das Feld wird also munter durchmischt sein. Ob das in Zeiten von Double File Restarts auf dem schnellsten und vielleicht gefährlichsten Oval des Jahres wirklich eine gute Idee ist, wird sich zeigen. Immerhin: Für die Übertragung ist dann wieder Versus zuständig.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/05/31/indy-500-drama-zum-jubilaum/2011-indycar-indy-500-race-priority/' title='2011 IndyCar Indy 500 Race priority'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Indy_500_2011_013-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2011 IndyCar Indy 500 Race priority" title="2011 IndyCar Indy 500 Race priority" /></a>
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<p><em>Bilder: INDYCAR</em></p>
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		<title>Best of 2010: Teil Eins</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 07:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Jahr gibt es mal etwas Neues. Alle Mitglieder des Autorenteams haben eine Liste erstellt, in der sie die Saison und ihre persönlichen Highlights raustellen. Die fallen natürlich, je nach Schwerpunkt, etwas unterschiedlich aus.

Bestes Rennen
Das ist immer etwas schwer, denn es waren ja nicht gerade wenige Rennen, die man sehen konnte. Die F1 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In diesem Jahr gibt es mal etwas Neues. Alle Mitglieder des Autorenteams haben eine Liste erstellt, in der sie die Saison und ihre persönlichen Highlights raustellen. Die fallen natürlich, je nach Schwerpunkt, etwas unterschiedlich aus.</strong></p>
<p><b>Bestes Rennen</b><br />
Das ist immer etwas schwer, denn es waren ja nicht gerade wenige Rennen, die man sehen konnte. Die F1 lieferte einige richtig gute Rennen ab, die ALMS oder die BTCC aber auch. Mein persönliches Highlight in diesem, wie auch in den vergangenen Jahren, waren die 24H von Le Mans, die vor allem in der GT2 bis weit in den Morgen extrem spannend war und wo Porsche, Corvette und Ferrari Stoßstange an Stoßstange um den Sieg kämpften. Vergessen sollte man auch nicht die 24H am Ring, wo es nach einer Ausfallorgie mit dem BMW einen überraschenden Sieger gab.</p>
<p>Auf der Kurzstrecke dürfte das F1 Rennen in Kanada das Beste gewesen sein.</p>
<p>Die BTCC bietet ja fast in jedem Rennen ziemliche Spannung, aber die letzte Runde des dritten Rennens in Croft war dann doch recht eindrucksvoll.</p>
<p><object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sXZfbEhLxcs?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sXZfbEhLxcs?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object><br />
<span id="more-10859"></span><br />
<b>Bestes Finish</b><br />
Dank der &#8220;GWC-Regel&#8221; in der NASCAR kommt das beste Finish eindeutig auch aus der Serie. Diesmal aber aus der Truckserie, wo Kyle Busch in irgendwie den Sieg holen konnte.</p>
<p><object width="600" height="362"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mlhBcgo3JWQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mlhBcgo3JWQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="362"></embed></object></p>
<p><b>Bester Fahrer</b><br />
Ich bin geneigt, Jimmie Johnson den Titel zu geben, denn fünfmal Meister in der NASCAR zu werden, ist schon eine Sache für sich. Wäre da nicht die Schwäche der NASCAR-Piloten mit den Rechtskurven und wenn ein Wagen mehr als vier Gänge hat. Aber in der F1 haben die Piloten zu viele individuelle Fehler gemacht, im Tourenwagenbereich ist mir keiner groß aufgefallen, Jason Plato hat zwar gute Rennen gezeigt, aber für den &#8220;Besten Fahrer&#8221; reicht es dann doch nicht. Daher bleibt es am Ende doch bei Jimmie Johnson, dessen Ruf schon jetzt langsam in Richtung &#8220;legendär&#8221; gehen dürfte. </p>
<p><b>Bestes Team</b><br />
Es gab kein Team, dass in diesem Jahr nicht einen schwachen Moment hatte. Aber immerhin gab es eine Organisation, die zumindest in den USA fast alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab: Chip Ganassi. Franchitti ist IRL-Champion, die GrandAm hat er auch gewonnen, dazu die Daytona 500 und das Indy 500. Mehr Erfolg kann man nicht haben. </p>
<p><b>Überholmanöver des Jahres</b><br />
Hamilton vs. Button beim GPm Türkei. War auch einer der besten Zweikämpfe des Jahres in der F1.<br />
<object width="600" height="362"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8e87FQtd8Xo?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8e87FQtd8Xo?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="362"></embed></object></p>
<p><b>Freunde des Jahres</b><br />
Ob sie jetzt Freunde sind, kann ich nicht sagen, aber nachdem Simona di Silvestro in XXX ihrem brennenden Wagen nur leicht angekokelt entsteigen konnte, schrieb ihr Tony Kanaan per <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tLyMhL3NpbWRlc2lsdmVzdHJvL3N0YXR1cy8xNTU2NDE0MDQ3OA==">Twitter</a> &#8220;Welcome to the torch club&#8221;. Wenn das mal nicht der Beginn einer wundervollen Freundschaft ist.</p>
<p><b>Feinde/Duell des Jahres</b><br />
Der zähe Kampf zwischen Audi und Peugeot gehört sicher zu den besten Duellen, die man seit Jahren erlebt hat. Auch wenn die Franzosen in diesem Jahr deutlich schneller waren, am Ende scheiterten sie dramatisch an ihrer Technik. Selten so mit einem Team mitgelitten, wie in diesem Jahr.<br />
Das schönste kurzzeitige Duell lieferten sich wohl Jeff Gordon und Jeff Burton in Texas.</p>
<p><object width="600" height="362"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dM_H2nM50Wc?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dM_H2nM50Wc?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="362"></embed></object></p>
<p><b>Szene des Jahres</b><br />
Die Szene des Jahres stammt aus der Türkei und ist die Kollision zwischen Webber und Vettel. Das sagt so ziemlich alles über die Saison 2011 aus.</p>
<p><b>Kostenpunkt des Jahres</b><br />
Der F-Schacht. Grandiose Idee von McLaren, zwang aber alle Teams dazu, ihre Wagen aufwendig nachzurüsten. Das billigste wäre ein neues Chassis gewesen, aber dann hätte man den FIA-Chrashtest nachholen müssen, der Zeit in Anspruch nimmt. Also bastelten alle irgendwie darum herum, sägten Löcher ins Chassis und zwangen die Fahrer einhändig um den Kurs zu fahren. Überflüssig, gefährlich und teuer.</p>
<p>Knapp dahinter: Die Entscheidung von Peugeot statt der bewährten Stahlkolben für Le Mans welche aus Titan zu nehmen. Und zwar in allen eingesetzten Motoren.</p>
<p>Platz drei: Kimi Räikkönen in der WRC.</p>
<p><b>Schönster Moment des Jahres</b><br />
Der heulende Sebastian Vettel nach der Zieldurchfahrt in Abu Dhabi.</p>
<p><b>Überraschung des Jahres</b><br />
Der fünfte Titel Johnson, der sehr starke Danny Hamlin, ein auftrumpfender Jenson Button und Audi, denen der Sieg in Le Mans in die Schoss fiel.</p>
<p><b>Enttäuschung des Jahres</b><br />
In Sachen Rennen waren das sicher die Rennen der DTM. Die Serie produziert meist Langweiler (Ausnahme Oschersleben, Zandvoort) und wenn es mal zur Sache gehen könnte, dann greift die Rennleitung mit vllig absurden Strafen ein (Oschersleben). Nicht weit dahinter liegt in diesem Jahr allerdings die WTCC, die mittels nicht mehr nachvollziehbaren Strafen und Gewichtssystemen fast jede Form von Motorsport unterbunden hat. Das der WM-Titel am grünen Tisch entschieden wurde, war da nur konsequent, auch wenn ich ihn Chevrolet gönne, weil sie ihn verdient haben.</p>
<p><b>Langweiligstes Rennen</b><br />
Auch da gab es eine schöne Auswahl. Weit vorne stehen, wie jedes Jahr, die Rennen der NASCAR in Pocono, die dieses Jahr auch noch durch den Wahnsinns-Unfall von Reutimann auffielen. Danach folgt aber schon der Saisonauftakt der Formel Eins in Bahrain. Natürlich dürfen die meisten DTM-Rennen hier nicht fehlen, aber von beeindruckender Ödnis war dann das Rennen am Norisring.</p>
<p><b>Racecontrol-Moment des Jahres</b><br />
Da bleibt ja nur die &#8220;Alonso is faster than you&#8221; Nummer von Ferrari aus Hockenheim. Dass die DTM Überholmanöver mit weniger als einem halben Meter Abstand per se nicht so gerne sieht, ist mittlerweile ja bekannt. </p>
<p><b>Glückspilz des Jahres</b><br />
Chris van der Drift &#8211; Brand Hatch<br />
<object width="600" height="362"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZvQFDOa19q0?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ZvQFDOa19q0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="362"></embed></object></p>
<p>Die Streckenposten bei Seat Rennen<br />
<object width="600" height="362"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Nsca3UqysrI?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Nsca3UqysrI?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="362"></embed></object></p>
<p>Marcel Thiemann, dem es zwar deutlich besser geht, aber der immer schwer unter dem Unfall leidet, wie er in einem <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tYXJjZWx0aWVtYW5uLmNvbS9ibG9nLz9wPTk3NA==">Blogpost</a> geschrieben hat.</p>
<p><b>Spruch des Jahres</b><br />
&#8220;Jedes Mal, wenn die denken, die hätten mich an den Eiern, stellen sie fest, dass ihre Hände dafür gar nicht groß genug sind.&#8221;<br />
Bernie Ecclestone </p>
<p><b>Wünsche für 2011</b><br />
Keine schweren Unfälle, viele schöne Rennen.</p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=10859" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ferner liefen: Die Newshappen</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/11/03/ferner-liefen-die-newshappen-25/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 07:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorsicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[// Nach Informationen der FAZ hat sich der Volkswagen-Konzern gegen den Einstieg in die Formel 1 entschieden. Weder wird man mit einem eigenen Team antreten, noch andere Teams mit Motoren beliefern. In den letzten Wochen gab es Spekulationen etwa über eine Rückkehr von Porsche in die Königsklasse. Entsprechende Analysen und Konzepte wurden wohl auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>// Nach Informationen <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXoubmV0L3MvUnViOEM2RjM1MDMzMjhCNEZDMjg0MzIwNkY2N0NCMUJCNjcvRG9jfkU4NTMzRTk1QzUzRDI0MTcyQTBERjdDNDFERDQ0QkQyMX5BVHBsfkVjb21tb25+U2NvbnRlbnQuaHRtbA==" target=\"_blank\">der FAZ</a> hat sich der <strong>Volkswagen-Konzern gegen den Einstieg in die Formel 1</strong> entschieden. Weder wird man mit einem eigenen Team antreten, noch andere Teams mit Motoren beliefern. In den letzten Wochen gab es Spekulationen etwa über eine Rückkehr von Porsche in die Königsklasse. Entsprechende Analysen und Konzepte wurden wohl auch ausgearbeitet, letztlich nun aber verworfen. Stattdessen könnte es ein Engagement in der WRC geben, ebenso lässt der Artikel die Vermutung anklingen, es könne einen Porsche-Prototypen in Le Mans geben. <em>(Stefan)</em></p>
<p>// <strong>HRT</strong> <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdXRvc3BvcnQuY29tL25ld3MvcmVwb3J0LnBocC9pZC84Nzg3NQ==">wird</a>, sofern man den Winter finanziell überlebt, im kommenden Jahr <strong>Getriebe von Williams</strong> nutzen. Derzeit setzt man ja, so wie auch die anderen Newcomer Lotus und Virgin Getriebe von Xtrac &#8211; mit diesen Produkten ist aber keines der Teams wirklich zufrieden. Lotus wird aller Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr auch beim Getriebe auf Renault setzen, einzig Virgin scheint noch keinen Ersatz gefunden zu haben. Die Kooperation mit Williams ist für HRT jedenfalls nahe liegend &#8211; benützt das Team doch als einzige der etablierten Mannschaften ebenfalls Cosworth-Motoren. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p><span id="more-10018"></span></p>
<p><strong>// </strong>Während HRT also noch mit grundsätzlicheren Planungen beschäftigt ist, beschäftigen sich die anderen beiden Newcomer-Teams schon intensiver mit den Fahrerpaarungen für 2011. So soll bei <strong>Lotus</strong> Jarno Trulli vor der Ablöse stehen &#8211; und zwar <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VrLmV1cm9zcG9ydC55YWhvby5jb20vMDExMTIwMTAvMjMvc2VubmEtd2VsbC1hZHZhbmNlZC1qb2luLWxvdHVzLTIwMTEuaHRtbA==">angeblich</a> durch <strong>Bruno Senna</strong>. Der hat sich zwar in seinem ersten Jahr nicht durch großartige fahrerische Leistungen profilieren können und hatte in Japan und Korea sogar mit Sakon Yamamoto zu kämpfen. Aber Senna im Lotus-Renault &#8211; das hätte trotzdem was. <strong>Jarno Trulli </strong>wird unterdessen<a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pvZXNhd2FyZC53b3JkcHJlc3MuY29tLzIwMTAvMTAvMjkvamFybm8taW4tYW1lcmljYS8="> nachgesagt</a>, er könnte sich im kommenden Jahr womöglich in Richtung <strong>NASCAR</strong> orientieren, sollte es mit der Formel 1 tatsächlich nichts mehr werden. Bei Virgin scheinen sich derweil die Anzeichen <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Zvcm11bGEtb25lLnNwZWVkdHYuY29tL2FydGljbGUvZjEtamVyb21lLWRhbWJyb3Npby1jbG9zZS10by0yMDExLXZpcmdpbi1yYWNlLWRlYWwtZXJpYy1ib3VsbGllci8=">zu verdichten</a>, dass Neo-Testfahrer Jerome D&#8217;Ambrosio 2011 vor einen Beförderung zum Einsatzpiloten stehen könnte. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// Ex-HRT Pilot <strong>Karun Chandhok </strong>wird in diesem Jahr wohl nicht mehr in einem Formel 1 Auto zu sehen sein &#8211; zumindest hat der Inder selbst kürzlich in einem Interview <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mMXB1bHNlLmNvbS9mZWF0dXJlcy9jaGFuZGhva19teV9mb2N1c19pc192ZXJ5X2Zpcm1seV9vbl8yMDExL2ZlYXR1cmVzLXRyYWNrX3RhbGstMjAxMC1ub3ZlbWJlci1mZWF0dXJlc190cmFja190YWxrMjAxMDExMDFfMS90cmFja190YWxrX2FydGljbGUuYXNweA==">bestätigt</a>, dass seine Aufmerksamkeit nun einem Cockpit für 2011 gelte. Und da will er angeblich derzeit mit drei Teams in Gesprächen über ein Renncockpit stehen &#8211; um welche Mannschaften es sich dabei konkret handeln könnte, ist allerdings unklar. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// Etwas überraschend: Vergangene Woche hat <strong>Mercedes GP</strong> <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdXRvc3BvcnQuY29tL25ld3MvcmVwb3J0LnBocC9pZC84NzgwOA==">bekannt gegeben</a>, dass beim Junior-Test in Abu Dhabi der britische Youngster <strong>Sam Bird</strong> im Cockpit sitzen wird. Nicht bekannt ist, welche Gründe für die Wahl des aktuell Fünften in der GP2-Meisterschaft ausschlaggebend waren, und ob Mercedes konkrete Zukunftspläne mit dem ART-Piloten hat. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// <strong>Bernie Ecclestone</strong> setzt derweil seine beliebte Serie <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5waXRwYXNzLmNvbS9mZXNfcGhwL3BpdHBhc3NfbmV3c19pdGVtLnBocD9mZXNfYXJ0X2lkPTQyMzg0">kontroversieller Interviews</a> fort, und zwar in der <em>Financial Times</em>. Kernaussagen diesmal: Bernie ist <strong>v</strong><strong>on den neuen Teams enttäuscht</strong>, und meint wörtlich, er würde gerne &#8220;ein paar dieser Krüppel&#8221; wieder loswerden. Gemeint ist damit wohl im wesentlichen HRT &#8211; auch bei Virgin rät er allerdings Richard Branson dringend dazu, finanziell eine Schippe nachzulegen. Sonst habe einzig Lotus eine realistische Zukunftsperspektive. Joe Saward <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pvZXNhd2FyZC53b3JkcHJlc3MuY29tLzIwMTAvMTEvMDIvd2h5LWJlcm5pZS1nb2VzLWFmdGVyLXRoZS1saXR0bGUtdGVhbXMv">spekuliert</a>, dass hinter Bernies wiederholten Attacken auf die kleinen Teams ein finanzielles Motiv stecken könnte. Das in der Konstrukteurs-WM elft- und zwölftplatzierte Team erhält nämlich gemäß dem bis 2012 gültigen Concorde-Agreement je 10 Millionen Dollar aus einem speziellen Topf. Dieses Geld könnte sich die FOM aber behalten, wenn es nur zehn Team gäbe. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// <strong>Fraglich</strong> ist demnach auch, ob es wirklich schon<strong> 2011 </strong>eine <strong>HD-Übertragung</strong> von der Königsklasse geben soll &#8211; zumindest Onboard-Aufnahmen sind laut Ecclestone keinesfalls in HD möglich, da die Kameras dafür zu groß seien. Dem entgegen steht die Nachricht, dass der brasilianische TV-Sender Globo kürzlich <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tL2Rhbmtfcm9zcy9zdGF0dXNlcy8yOTAwODMzODc0Ng==">bestätigt haben soll</a>, die Formel 1 im kommenden Jahr in nativem HD zu übertragen. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// Stecken die Planungen für den <strong>US-Grand Prix 2012</strong> nun doch <strong>in Problemen</strong>? Ein internes Planungsdokument, das von <em>Austin News KXAN </em><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5reGFuLmNvbS9kcHAvbmV3cy9sb2NhbC9mb3JtdWxhLTEtZGV2ZWxvcGVycy1tYXktbmVlZC1tb3JlLXRpbWU=">veröffentlicht wurde</a>, spricht von einer Bauzeit von 24 Monaten &#8211; bei einem Baubeginn im Dezember dieses Jahres also zu lange für einen Grand Prix im Juni 2012. Die Planungsgesellschaft spricht in einer ersten Reaktion von einem Missverständnis &#8211; in den 24 Monaten sei auch die längt angelaufene Planungsphase mit einbegriffen. Das Dokument listet übrigens auch eine ganze Reihe von Serien auf, die die Veranstalter neben der F1 auf die Strecke locken möchten &#8211; darunter die NASCAR, Indycar und die &#8220;Moro GP&#8221; (sic). <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// In<strong> Bulgarien</strong> schreiten die Planungen für den möglichen Bau einer <strong>Formel 1-Strecke</strong> dagegen voran &#8211; <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pvZXNhd2FyZC53b3JkcHJlc3MuY29tLzIwMTAvMTAvMjgvZm9ybXVsYS1vbmUtYW5kLWJ1bGdhcmlhLw==">angeblich</a> möchte man im Dezember so weit sein, mit Bernie Ecclestone einen Vertrag abzuschließen. Schon 2012 könnte der Lauf dann auf dem Kalender stehen. Das wiederum könnte die Rennen in der Türkei und in Ungarn gefährden &#8211; <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jcmFzaC5uZXQvZjEvbmV3cy8xNjQ2ODcvMS9hcnJpdmFsX29mX2J1bGdhcmlhX3RvX2VkZ2VfdHVya2V5X2FuZF9odW5nYXJ5X29mZl9mMV9jYWxlbmRhci5odG1s">meint</a> jedenfalls Organisator Bogdan Nikolov. Um auch abseits der Formel 1 Betrieb auf die Strecke zu locken, plant man in Bulgarien ein ganz besonderes Feature &#8211; eine Art Bodenheizung, die den Asphalt stets auf einer konstanten Temperatur halten soll. <em> (Vorsicht)</em></p>
<p><strong>// Peugeot </strong>hat <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdXRvc3BvcnQuY29tL25ld3MvcmVwb3J0LnBocC9pZC84NzgyNA==" target=\"_blank\">vergangene Woche in Monza</a> eine Übergangsversion seines <strong>LMP1 getestet</strong>. Auffälligste Neuerungen an dem bislang <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdXRvc3BvcnQuY29tL25ld3MvcmVwb3J0LnBocC9pZC84NzgxMw==" target=\"_blank\">90X genannten Fahrzeug</a> waren die nach dem 2011er Reglement vorgeschriebene Finne über der Heckverkleidung, die Airbox auf dem (weiterhin geschlossenen) Cockpit und die Heckpartie. Die Motorabdeckung ist nun flacher, der Heckflügel hängt an zwei &#8220;Schwanenhälsen&#8221; und die Auspuffrohre enden am Heck, nicht wie bisher seitlich vor den Hinterrädern, diese drei Eigenschaften teilt sich das neue Modell mit dem Audi R15. Die Konfiguration des hinteren Fahrzeugendes ist aber noch nicht abschließend, ebenso ist laut technischem Direktor Bruno Famin noch unklar, mit welchem Motor der 908-Nachfolger ausgerüstet wird; <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tb3RvcnNwb3J0LXRvdGFsLmNvbS9tZWhyL25ld3MvMjAxMC8xMC9QZXVnZW90X3Rlc3RldF9VZWJlcmdhbmdzbW9kZWxsX2luX01vbnphXzEwMTAzMDA1Lmh0bWw=" target=\"_blank\">motorsport-aktuell.com</a> jedoch schreibt, es sei ein neuer Hybrid-Dieselmotor an Bord gewesen. Einige Bilder gibt es <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lbmR1cmFuY2UtaW5mby5jb20vdmVyc2lvbjIvYWN0dWFsaXRlLWVuZHVyYW5jZS01NTk0Lmh0bWw=" target=\"_blank\">hier</a>. <em>(Stefan)</em></p>
<p>// Knalleffekt bei der <strong>Formel 2</strong>: Der britische TV-Kommentator Ben Constanduros <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tL0JlbkNvbnN0eS9zdGF0dXMvMjkzNjExMjUwOTE=">meldet</a>, dass die Nachwuchsformel 2011 nicht mehr im Rahmenprogramm der WTCC startet &#8211; damit wird die <strong>F2</strong> sehr wahrscheinlich auch <strong>nicht mehr auf Eurosport</strong> zu sehen sein. Erstaunlich ist, dass die Trennung angeblich von der F2-Betreiberin <em>Motorsport Vision</em> ausgegangen sein soll &#8211; die fühlte sich nämlich von der WTCC stiefmütterlich behandelt, weil in Monza 2011 die Formel Renault 3.5 in deren Rahmenprogramm an den Start gehen wird. Zudem war man wohl bei Eurosport auch mit der Rolle der &#8220;zweiten Geige&#8221; hinter der WTCC unzufrieden. Im Rahmen welcher Serie die F2 nun im kommenden Jahr an den Start geht, ist bisher unbekannt &#8211; und auch, wo und ob man die Rennen im TV sehen kann ist fraglich. Ebenfalls unklar ist zur Stunde, welche Serie nun die WTCC unterstützen soll &#8211; angeblich arbeitet man bei Eurosport aber schon an Ersatz. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// Turbulente Woche auch bei den <strong>Indycars</strong>: <strong>Tony Kanaan</strong> wurde endgültig von Andretti Autosport aus seinem laufenden Vertrag<strong> entlassen</strong>, und &#8220;darf&#8221; sich nun bei anderen Teams nach einem Cockpit umsehen. Nur wenige Stunden später gab das Team dann dafür die Verpflichtung von <strong>Ryan Hunter-Reay bis 2012</strong> <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2F1dG8tcmFjaW5nLnNwZWVkdHYuY29tL2FydGljbGUvaW5keWNhci1hbmRyZXR0aS1zaWducy1odW50ZXItcmVheS10aHJvdWdoLTIwMTIv">bekannt</a>. Dem Vernehmen nach hat man sich bei Andretti finanziell etwas verrant: Im Vertrauen darauf, dass 7-Eleven als Kanaan-Sponsor erhalten bleibt, hat man angeblich schon direkt nach dem Indy 500 einen zweijährigen Vertrag mit &#8220;RHR&#8221; unterfertigt &#8211; und so die verbleibenden Sponsoren an den Texaner gebunden. Als 7-Eleven dann unerwartet doch absprang, stand das Team mit einem ausfinanzierten Auto und an Hunter-Reay gebundenen Geldgebern da &#8211; aber hatte plötzlich kein Geld mehr für Teamleader Kanaan. Verständlich, dass der Brasilianer im Moment nicht so gut auf die Mannschaft zu sprechen sein soll.<em> (Vorsicht)</em></p>
<p>// Ein Top-Cockpit soll dagegen <strong>Graham Rahal</strong> ergattert haben &#8211; Gerüchte sprechen davon, dass der Jungstar im kommenden Jahr für <strong>Chip Ganassi</strong> starten wird. Ein Grund zur Besorgnis für Fans von Dario Franchitti und Scott Dixon ist das aber nicht. Denn Rahal bringt über eigene Sponsoren angeblich um die 10 Millionen Dollar mit &#8211; genug für ein drittes Ganassi-Auto neben den beiden Stammpiloten. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// Ebenfalls der <strong>IRL </strong>erhalten bleibt Rookie <strong>Bertrand Baguette</strong> &#8211; das hat er zumindest der belgischen Nachrichtenagentur <em>Belga</em> <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2VuLmVzcG5mMS5jb20vZjEvbW90b3JzcG9ydC9zdG9yeS8zMjYyMC5odG1s">erzählt</a>. Details zu einem konkreten Vertrag mit einem Team sind nicht bekannt. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// <em><strong>Update 3.11., 10:35Uhr: </strong></em>Das<strong> Indycar</strong>-Rennen in <strong>Edmonton </strong>steht vor der <strong>Absage</strong>. Dienstangabend sickerte die Meldung durch, dass sich die Stadt Edmonton und der neue Promoter des Rennens, Octane, im Streit getrennt hätten. Knackpunkt sind mal wieder die Kosten: Die Stadt wollte nicht länger den Flughafen extra für das Rennen schließen. Daher wäre eine Verlegung des Laufes auf einen stillgelegten Teil der Landebahn notwendig gewesen. Die Kosten dafür waren Octane aber am Ende zu hoch. Und so findet das Rennen nun wohl gar nicht statt. Pikant: Die IRL scheint davon erst gestern aus den Medien erfahren zu haben &#8211; zumindest kann man das den<a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG1vbnRvbmpvdXJuYWwuY29tL1NvdW5kK0VkbW9udG9uK0luZHkrcmFjZStkZWFkLzM3NjcwNzQvc3RvcnkuaHRtbD91dG1fc291cmNlPVNlZXNtaWMmYW1wO3V0bV9tZWRpdW09dHdpdHRlcg=="> Aussagen</a> von Indycar-Finanzchef Terry Angstadt entnehmen. Immerhin sucht Octane (das ja immerhin einen Vertrag mit der IRL zu erfüllen hat) nun nach einem neuen Austragungsort fürt das zweite Kanada-Rennen. Womöglich könnte es also schon 2011 ein Rennen in Vancouver oder Clagary geben.</p>
<p>// Das Team von <strong>Signature Plus</strong> hat derweil <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdXRvc3BvcnQuY29tL25ld3MvcmVwb3J0LnBocC9pZC84Nzc4OQ==">bekannt gegeben</a>, dass man 2011 in der <strong>F3 Euroseries</strong> mit dem aktuellen F3-Cup Vizemeister <strong>Daniel Abt</strong> an den Start gehen will. Was ja auch dafür sprechen würde, dass das Team 1) davon ausgeht, dass es im kommenden eine F3 Euroeries geben wird, und, dass man 2) dort auch wirklich teilnehmen will. <em>(Vorsicht)</em></p>
<p>// Zwei Neuigkeiten gibt es in dieser Woche auch von den australischen <strong>V8 Supercars:</strong><br />
- Einerseits sind Gerüchte <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdXRvc3BvcnQuY29tL25ld3MvcmVwb3J0LnBocC9pZC84Nzc4Mw==">aufgetaucht</a>, wonach <strong>BMW</strong> daran interssiert sein könnte, ab 2012 in der Serie zu starten. Und zwar dann, wenn das neue Reglement jenem der &#8220;neuen&#8221; DTM ausreichend ähnlich ist, um mit einem geringfügig umgebauten Auto in beiden Serien antreten zu können.<br />
- Und andererseits gibt es einen Kalender für die Saison 2011. Viele Änderungen sind diesmal nicht dabei &#8211; es wird allerdings mit Abu Dhabi nur noch ein Rennen im Nahen Osten geben, Bahrain wurde aus dem Kalender entfernt. Dafür kehrt Barbagallo Raceway nahe Perth zurück. Das ist ein wenig erstaunlich, weil man der Strecke in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen den Rücken gekehrt hatte &#8211; die notwendigen Umbauten sollen aber erst 2012 abgeschlossen sein.</p>
<p>1. 12. Februar &#8211; Abu Dhabi<br />
2. 20. März &#8211; Adelaide<br />
Ohne Punkte: 27. März &#8211; Royal Albert Park (F1-Rahmenprogramm)<br />
3. 17. April &#8211; Hamilton<br />
4. 8. Mai &#8211; Barbagallo<br />
5. 19. Juni &#8211; Hidden Valley<br />
6. 10. Juli &#8211; Townsville<br />
7. 21. August &#8211; Queensland Raceway<br />
8. 18. September &#8211; Phillip Island<br />
9. 9. Oktober &#8211; Bathurst<br />
10. 23. Oktober &#8211;  Surfers Paradise<br />
11. 13. November &#8211; Symmons Plains<br />
12. 20. November &#8211; Sandown<br />
13. 4. Dezember &#8211; Sydney<br />
<em>(Vorsicht) </em></p>
<p>// <strong>LMS</strong>: OAK Racing wird für 2011 das offzielle Entwicklunsteam für die Reifen von Dunlop in den LMP-Klassen. <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ndC1laW5zLmF0L2Ntcy9pbmRleC5waHA/b3B0aW9uPWNvbV9jb250ZW50JmFtcDt0YXNrPXZpZXcmYW1wO2lkPTU3NTkmYW1wO0l0ZW1pZD0x">GT-Eins</a> berichtet indes auch darüber, dass das Team ab 2011 mit 3,4 Liter Judd Motoren in der LMP1 am Start sein wird. <em>(Flo aus N.)</em></p>
<p>// Dallara bastelt derweil schon eifirg am <strong>neuen Chassis für die Indy Car Series</strong>, welche ab 2012 mit einem neuem Chassis antreten will. Zur Zeit konzentriert man sich auf die sogenannte &#8220;<a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5pbmR5Y2FyLmNvbS9uZXdzL3Nob3cvNTUtaXpvZC1pbmR5Y2FyLXNlcmllcy80MDI4Mi1kYWxsYXJhLWdhdGhlcnMtaW5keWNhci1zYWZldHktY2VsbC1pbnB1dC8=">Safety-Cell</a>&#8221; <em>(Flo aus N.)</em></p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=10018" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Indycar Motegi 2010 Analyse: Die Meisterschaft bleibt offen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 16:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaos</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Indycars lieferten nicht gerade ihr bestes Rennen in Motegi ab, aber dafür ist die Meisterschaft noch offen. Helio Castroneves siegte in dominanter Art und Weise in Japan, er war schneller als alles Andere, was so auf der Strecke rumfuhr. Aber auch AGR konnte wieder mit einem starken Teamergebnis punkten. Meisterschaftsführer Will Power kam auf Platz 3 und Dario Franchitti als 2. ins Ziel</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wOS9JbmR5Y2FyX21vdGVnaV82LmpwZw=="><img class="alignleft size-medium wp-image-8941" title="Indycar_motegi_6" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/Indycar_motegi_6-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Doch zunächst zum Rennverlauf: Helio Castoneves konnte seine Pole beim Start auch gleich in die Führung ummünzen, jedoch wurde schon in der 2. Runde das erste Mal das Safetycar auf die Strecke geschickt. Baguette war in Kurve 2 über eine Bodenwelle gefahren, hatte sich dabei gedreht und war hart rückwärts in die Wand eingeschlagen. Dies sollte nicht die letzte Caution wegen der Bodenwelle bleiben. Die Geschwindigkeiten die man in Turn 1 und 2 in Motegi erreicht sind nicht zu unterschätzen, da die beiden Kurven Vollgas gehen, fährt man da so um die 200 Meilen. Diese leider schmerzhafte Erfahrung sollte später auch noch Mario Moraes machen.</p>
<p>An dieser Stelle sei gleichmal Milka Duno gelobt, die für ihre Verhältnisse ein fast sensationelles Rennen ablieferte. Nicht nur das das Auto mal in einem Stück die 200 Runden überstand, sie überholte beim Start 6 Fahrzeuge und nein es war kein Frühstart und kam am Ende auf Platz 19 mit &#8220;nur&#8221; 3 Runden Rückstand ins Ziel. Doch zum Restart nach dem Crash von Baguette. Franchitti und Briscoe lieferten sich über 5 Runden das Sehenswerteste was das Rennen zu bieten hatte, nämlich einen sehr schönen Zweikampf um Platz 2, den jedoch erstmal Briscoe für sich entscheiden konnte. Will Power lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 6.</p>
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<p><span id="more-8937"></span></p>
<p>Das Feld zog sich zumindest in den Top 10 extremst schnell auseinander und das Rennen wurde ziemlich langweilig, bis Alex Lloyd um Runde 40 rum langsam wurde und deshalb eine Caution ausgerufen wurde. Vorher hatte es Franchitti übrigens wieder geschafft Briscoe zu überholen. Nach den Boxenstopps lag Will Power plötzlich nur noch an 9. Stelle, weil er verlangsamt hatte, bevor die Caution ausgerufen wurde, als er Lloyds langsames Auto sah. Nach den Boxenstops hatte Franchitti ein Déjavu , was ihm weniger gefallen haben dürfte: Briscoe lag wieder vor ihm, er war wieder 3.</p>
<p>Nachdem Restart zog sich das Feld wieder schnell auseinander, was laut den Versus-Kommentatoren daran lag, dass einzelne Autos in Motegi schneller waren, als Im Pack zu fahren, und es gibt in Motegi auch gerade mal so 2 Rennlinien. Auch ein Lob gebührt Sato, der mit einem sensationellem Startplatz 7 und letztendlich einem 12. Rang ein gutes Ergebnis ablieferte.</p>
<p>Dann flog in Runde 66 Mario Moraes ab. Es war ein sehr hässlicher Einschlag, ähnlich wie der von Baguette mit dem Heck vorran in die Mauer, außer dass bei Moraes auf der &#8220;berühmten&#8221; Bodenwelle in Turn 2 wohl die Radaufhängung brach.Er winkte sofort die Safetycrews heran und konnte nicht von alleine aussteigen, musste geborgen werden und wurde mit dem Hubschrauber ins nächstgelegene Krankenhaus geflogen. Was sich jetzt schlimm anhört, war es zum Glück nicht. Nach intensiven Untersuchungen konnte er das Krankenhaus am Sonntag mit Rückenschmerzen schon wieder verlassen.</p>
<p>Bei den darauffolgenden Boxenstopps blieben  Matos und Mutoh draußen, und versuchten sich so nach vorne zu arbeiten. Nachdem Restart folgte eine kurze &#8220;turbulente Phase&#8221;, in der es wieder viele Zweikämpfe gab. Bis zur Rennhalbzeit war es dann mit Zweikämpfen aber auch schon wieder vorbei. Vorne lag Briscoe vor Castroneves, dahinter Matos der ja nachdem Boxenstopp kurz geführt hatte. Ihm folge Franchitti, dahinter lag &#8220;Nicht-Stopper&#8221; Mutoh, gefolgt Patrick, Dixon und Power auf 8.</p>
<p>Kurz nach der Halbzeit war dann Mutohs und Matos Exkurs in die Top 5 vorbei, denn auch sie mussten jetzt reinkommen. Die Taktik sollte sich für beide Fahrer nicht bezahlt machen, Mutoh wurde am Ende 14. , Matos kam gar nur 18 ins Ziel. Tracy streifte in Runde 114 leicht die Wand, was die nächste Caution auslöste. Auch wenn er sein Auto in die Box zurückschleppen konnte, war das Rennen für ihn damit beendet.</p>
<p>Wieder gab es also Pit Stopps, wo Castroneves sich die Führung von Briscoe zurückholte. Franchitti kam als 3. wieder zurück auf die Strecke, Power war nach den Stops 5. Ein Lob muss man auch Andretti-Green-Racing ausrichten, die zwar in letzter Zeit nicht unbedingt durch Rennsiege, aber durch gute Teamergebnisse Erfolge feiern. Danica Patrick sollte am Ende starke 5., Tony Kanaan 7., Ryan-Hunter-Reay 9. und Marco Andretti 11. werden.</p>
<p>Beim Restart schnappte sich Franchitti Briscoe und war somit 2. und dann passierte eine ganze Weile lang nichts, außer das Castroneves vorne sich über 4 Sekunden Vorsprung herausfahren konnte. Doch dann hatte Alex Lloyd der nochmal ins Rennen zurückgekommen war, seinen ganz persönlichen &#8220;Turn-2-Moment&#8221;, als bei ihm die Lenkung auf der Bodenwelle brach und er gerade in die Safer Barrier knallte. Die gesamte rechte Seite seines Autos war kaputt, und es brannte auch ein bisschen. Lloyd konnte aber zum Glück unverletzt aussteigen.</p>
<p>Dem folgte eine sehr lange Safetycar-Phase, da man nicht nur Lloyds völlig zerstörtes Auto wegbringen musste, sondern wohl auch die Saferbarrier in Turn 2 einer Reparatur bedurfte. Es folgten auch die letzten Stopps, Castroneves kam als Erster zurück auf die Strecke, dahinter Briscoe, Franchitti, Power.</p>
<p>Beim Restart überholte Will Power Ryan Briscoe, der Momentum verlor, als er versuchte Franchitti zu überholen. Somit lagen nun beide Titelanwärter hintereinander auf den Plätzen 2-3, es wurde sogar nochmal eng als Duno plötzlich vor Franchitti auftauchte, doch am Ende siegte Castroneves mit fast 5 Sekunden Vorsprung vor Dario Franchitti und Will Power. Ein letztes Lob gebührt Alex Tagliani der auf einen unauffälligen 13. Platz fuhr und Graham Rahal, der sehr starker 8. wurde.</p>
<p>Damit hat Will Power noch 12 Punkte Vorsprung auf Dario Franchitti vor dem letzten Rennen in Homestead, Miami, welches am Sonntag um 0.00 Uhr startet. Es verspricht also ein sehr spannendes Meisterschaftsfinale zu werden.</p>

<a href='http://www.racingblog.de/2010/09/22/indycar-motegi-2010-analyse-die-meisterschaft-bleibt-offen/indycar_motegi_6/' title='Indycar_motegi_6'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/Indycar_motegi_6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Indycar_motegi_6" title="Indycar_motegi_6" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/09/22/indycar-motegi-2010-analyse-die-meisterschaft-bleibt-offen/indycar_motegi_1/' title='Indycar_Motegi_1'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/Indycar_Motegi_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Indycar_Motegi_1" title="Indycar_Motegi_1" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2010/09/22/indycar-motegi-2010-analyse-die-meisterschaft-bleibt-offen/indycar_motegi_2/' title='Indycar_motegi_2'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/Indycar_motegi_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Indycar_motegi_2" title="Indycar_motegi_2" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2010/09/22/indycar-motegi-2010-analyse-die-meisterschaft-bleibt-offen/indycar_motegi_5/' title='Indycar_motegi_5'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/Indycar_motegi_5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Indycar_motegi_5" title="Indycar_motegi_5" /></a>

 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=8937" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=8937&amp;md5=795e63c16f96835252b0da1cad0bb7ba" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Indycar Chicagoland: Verdienter Sieger?</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/08/30/indycar-chicagoland-verdienter-sieger/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorsicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über fast zwei Stunden haben die Indycars Samstagnacht all das geboten, was sich Fans vom Rennen in Chichago erwartet hatten. Aber: Hat am Ende vielleicht "der Falsche" gewonnen?

In der Indycar-Meisterschaft wird es nochmal spannend. Soviel ist nach dem ersten von vier Ovalrennen zum Ende der Saison jetzt endgültig klar. Und das, obwohl Miesterschaftsleader Will ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über fast zwei Stunden haben die Indycars Samstagnacht all das geboten, was sich Fans vom Rennen in Chichago erwartet hatten. Aber: Hat am Ende vielleicht &#8220;der Falsche&#8221; gewonnen?</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMC8wOC9JUkxfQ2hpY2Fnb18yMDEwXzAwNC5qcGc="><img class="alignleft size-medium wp-image-8280" title="IRL_Chicago_2010_004" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/IRL_Chicago_2010_004-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>In der Indycar-Meisterschaft wird es nochmal spannend. Soviel ist nach dem ersten von vier Ovalrennen zum Ende der Saison jetzt endgültig klar. Und das, obwohl Miesterschaftsleader Will Power über weite Strecken des Laufes deutlich besser unterwegs war, als sich manche vom australischen Rundkursprofi erwartet hatten. Doch dann machte sein Team einen entscheidenen Fehler &#8211; und schon hatte Rennsieger Dario Franchitti Powers Meisterschaftsvorsprung halbiert. Aber auch sonst ging es am Eineinhalb-Meilen Oval von Joliet, Illinois wieder mal sehr ordentlich zur Sache.</p>
<p><!--adsensestart--><br />
<span id="more-8271"></span></p>
<p>Sollten <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5pbmR5c3Rhci5jb20vYXJ0aWNsZS8yMDEwMDgyNy9TUE9SVFMwMTA3LzgyNzAzMzIvMTIxNy9TUE9SVFMwMTA3L0luZHlDYXItbGlrZWx5LXNheXMtZ29vZGJ5ZS10by1DaGljYWdvbGFuZC10aGlzLXdlZWtlbmQ=">die Meldungen</a>, wonach die Indycars kommende Saison nicht mehr nach Chicago zurückkehren, wirklich stimmen, dann hat sich die Strecke mehr als stilvoll verabschiedet: Über weite Strecken gab es &#8211; vor allem im Spitzenfeld &#8211; unglaublich spannende Duelle, zum Teil fuhren die Wagen in zwei Dreierreiehen hintereinander her. Auch die TV-Kommentatoren schienen es manchmal kaum fassen zu können, wie knapp es in der Gruppe von zehn bis 15 Autos zuging. Es waren zwar wiedermal die Autos vom &#8220;Todesstern&#8221; dominant &#8211; allerdings waren einige Verfolger diesmal deutlich näher dran, als das in dieser Saison bisher oft der Fall war.</p>
<p>Wirklich Ton angebend war eigentlich nur eines der beiden Teams: Penske. Vor allem Ryan Brsicoe und Will Power sahen lange Zeit wie die fast schon sicheren Sieger aus. Die beiden Ganassi-Wagen suchten ihr Glück wieder mal eher in der Strategie &#8211; und zumindest Dario Franchitti sollte am Ende damit Recht behalten.</p>
<p>Als sich nämlich 30 Runden vor Schluss alle anderen Fahrer beim letzten Boxenstop Sprit und Reifen holten, pokerte Franchitti mit einem reinen &#8220;Splash and Dash&#8221;-Service. Die Entscheidung spülte den Schotten aus dem vorderen Mittelfeld an die Spitze &#8211; und die sollte er schließlich trotz heftiger Angriffe der Verfolger nicht mehr abgeben.</p>
<p>Der Sieg ist also weniger dem reinen Speed, als cleverem Agieren auf der Strecke geschuldet. Aber ist Franchitti deswegen wirklich ein unverdienter Sieger? Ich finde nicht &#8211; Strategie war schon immer ein bedeutender Teil des Erfolges bei Ovalrennen. Und niemand hat in den vergangenen Jahren derartig viele clevere Entscheidungen getroffen wie das Team von Chip Ganassi. Auch das verdient, meine ich, Anerkennung.</p>
<p>Und das allein hätte an der Meisterschaft auch noch nicht viel verändert: Will Power lieferte dahinter nämlich eines der besten Ovalrennen seiner Karriere und war das ganze Rennen lang in der Spitze dabei. 17 Führungsrunden sprechen eine deutliche Sprache für jemanden, dessen beste Ovalresultate davor zwei fünfte Plätze in Indianapolis 2009 und Iowa 2010 waren.</p>
<p>Gewonnen hätte er am Ende wohl ohnehin nicht. Dass es aber gar nur für Platz 16 reichte, ist höchst unverdient. Grund war ein Problem beim letzten Boxenstopp, als nicht ausreichend Ethanol in den Tank floss. Daher musste Power wenige Runden vor Schluss den Kampf um den Sieg in Richtung Box verlassen. Resultat: Dario Franchitti holte ganze 30 Punkte auf, und liegt drei (Oval-)rennen vor Saisonschluss nur noch 23 Zähler zurück.</p>
<p>Dominator des Rennens war aber eigentlich ein anderer Penske-Fahrer: Ryan Briscoe, der 2005 hier bei einem Horrorunfall fast ums Leben gekommen wäre, führte das Rennen für 113 Runden an. Er hätte auch am Ende noch das Zeug gehabt, um zu gewinnen. Doch dann wurde er zweimal am Kurveneingang nach oben gedrückt, musste vom Gas gehen &#8211; und fand sich schließlich auf einem enttäuschenden elften Rang wieder.</p>
<p>Positive Überraschung des Rennens waren die Andretti Autosport Wagen: Marco Andretti auf Rang drei, Ryan Hunter-Reay auf vier und Tony Kanaan auf fünf konnten wieder einmal beweisen, dass das Team im Oval in Punkto Rennspeed fast zu alter Stärke zurückgefunden hat. Wenn die Mannschaft es fertig bringt, jetzt auch noch die Performance im Qualifying zu verbessern, muss man ihnen bei den kommenden Rennen ernsthafte Siegchancen zugestehen.</p>
<p>Einzig Danica Patrick, die sich nach ihren schwachen Vorstellungen auf den Rundstrecken doch so auf die Oval-Rückkehr gefreut hatte, lieferte abermals eine ziemlich enttäschende Vorstellung und landete am Ende nur auf Rang 14.</p>
<p>In bestechender Oval-Form ist weiterhin das Team von Panther Racing: Dan Wheldon hätte um ein Haar gewonnen, und landete schließlich um Haaresbreite hinter Franchitti auf Platz zwei. Auch das zweite Autos des Teams, der in Kooperation mit Vision Racing eingesetzte Bolide von Ed Carpenter, konnte sich beim Comeback lange in der Spitzengruppe halten. Leider fiel er am Ende aber mit technischen Problemen aus.</p>
<p>Viel Freude dürften mit dem Rennen auch die Sponsoren von Sarah Fisher gehabt haben: Im Zuge der ersten Boxenstopps ging Fisher out of sequence &#8211; und lag kurzzeitig sogar in Führung. Die war sie zwar nach dem Restart schnell wieder los &#8211; in der Spitzengruppe konnte sie sich allerdings noch eine ganze Weile halten. Dass sie sich so tapfer gegen die heranstürmenden Spitzenfahrer wehrte, dürfte diese zwar wenig gefreut haben &#8211; aber wenigstens war der &#8220;Dollar General&#8221;-Wagen so mal ein paar Runden lang im Bild.</p>
<p>Ihr eigener größter Feind waren wiedermal die Piloten von KV-Racing. Die Autos waren &#8211; wie eigentlich immer &#8211; für anständige Punkteplätze gut, aber einmal mehr scheiterten Moraes, Viso und Sato an ihrem Übermut. Sato und Viso kollidierten in der Box, Moraes verlor eine mögliche gute Platzierung nach einer Durchfahrtsstrafe. Vielleicht sollte doch mal jemand aus der KV-Führungriege den drei Sponsorlieferanten nahelegen, dass man die Rennen auch beenden sollte. Mit derart wenig Platzierungen und derart viel Kleinholz kann es jedenfalls nicht länger weitergehen. Der Status quo ist eine fast schon unglaubliche Verschwendung eines gutes Teams und dreier im Grunde sehr talentierter Piloten.</p>
<p>Ein positives Wort muss man, finde ich, mal nach der vielen Kritik über die Versus-Übertragung verlieren. Klar &#8211; es gab mal wieder viel Werbung, und nicht immer zum idealen Zeitpunkt. Von den grottigen Übertragungen, wie sie in dieser Saison etwa schon mehrfach auf ABC zu sehen waren, war man aber weit entfernt. Was die beiden Sender vor allem unterscheidet: Versus hat nicht besonders viel Geld, man merkt aber, dass sie sich bemühen. ABC/ESPN hätten das Geld, stehen der Serie außerhalb des Indy 500 aber mit demonstrativer Gleichgültigkeit gegenüber.</p>
<p>Weiter geht es am kommenden Samstagabend mit dem Rennen in Kentucky &#8211; eine Vorschau folgt noch in den nächsten Tagen.</p>

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