Posts Tagged ‘Carl Edwards’

NASCAR: Vorschau Bristol August 2010

Posted 20 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Am Wochenende ist Short-Track-Action in Bristol angesagt, wo die Strecke ihr hundertstes Cup-Rennen feiern darf. Bei noch drei Rennen bis zum Chase ist der Kampf um die Top12 in diesem Jahr zwar bereits größtenteils gelaufen, doch Bristol ist auch mal für einen „big one“ gut.

99 Cup-Rennen wurden auf dem Bristol Motor Speedway seit 1961 ausgetragen, was bedeutet, dass beim diesjährigen August-Rennen auf der Traditionsstrecke ein Jubiläum ansteht. Der extrem beliebte Short-Track hat auch 2011 zwei Termine im Kalender bekommen – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass von Beginn an bis ca. 2008 bei jedem Rennen alle Tickets ausverkauft waren. Die Rennen sind für gewöhnlich immer ziemlich actionreich, oft kommt es sogar wie auf den großen Superspeedways zu „big ones“, die mitunter eine Rennunterbrechung zwecks Aufräumarbeiten nach sich ziehen. Sehr wenig Platz bietet die Strecke für die 43 Autos, da wird sich schon mal ordentlich angelehnt und rumgeschubst. Bristol ist damit eigentlich der letzte „game changer“ vor dem Chase, denn mit Atlanta (Intermediate-Oval) und Richmond (Dreiviertelmeile) folgen nur noch halbwegs vorhersehbare Strecken in „normaler Größe“.

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NASCAR: Vorschau Michigan August 2010

Posted 13 Aug 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Das zweite Saisonrennen auf dem Michigan International Speedway ist das letzte Tag-Rennen im Endspurt des „Race to the Chase“, bevor in den nächsten Wochen nur noch unter Flutlicht gefahren wird. Nach Bowyers Schwierigkeiten in Watkins Glen ist der Kampf um den letzten Chase-Rang wieder enger geworden: Vier Fahrer haben noch gute Chancen auf Platz 12.

Der Michigan International Speedway ist im Prinzip der jüngere ältere Zwilling des Auto Club Speedways in Kalifornien. Das Oval ist zwei Meilen lang und weist mit 18° Banking noch einmal vier Grad mehr auf als die Strecke in Fontana. Michigan bietet durch sein größeres Banking etwas mehr Spannung und viele unterschiedliche Fahrlinien: Oben an der Mauer, unten an der weißen Linie und dann noch ein bis zwei weitere „grooves“ in der Mitte der Piste. All das lässt sich auch beliebig miteinander kombinieren, je nachdem in welchem Abschnitt der Turns der Wagen „loose“ oder „tight“ reagiert.


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NASCAR: Analyse Chicagoland Juli 2010

Posted 12 Jul 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Auf dem Chicagoland Speedway wurde nach Daytona das zweite Märchen in dieser Saison geschrieben. Jimmie Johnson dominierte zunächst und fiel nach einem Dreher zurück. Dafür ergriff David Reutimann die Chance und holte sich seinen ersten selbst herausgefahrenen Cup-Sieg.

Das Rennen in der Nacht von Samstag auf Sonntag war sicher nicht das spektakulärste, kann aber dennoch als eines der schönsten in letzter Zeit bezeichnet werden. Da wurde endlich mal wieder eine Geschichte geschrieben, wie sie traumhafter nicht sein kann: David Reutimann gewann im letzten Jahr das prestigeträchtige Coca-Cola 600 in Charlotte. Jedoch kam dieser Sieg nicht aus eigener Kraft zu Stande, sondern der Wettergott sorgte gemeinsam mit einem riskanten Strategiespiel für Reutimanns ersten Sprint-Cup-Sieg. Lange musste er sich, wie er selbst zugab, fragen lassen, ob er denn auch aus eigener Kraft gewinnen könne. In Chicago war es dann endlich soweit:

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NASCAR: Analyse Martinsville März 2010

Posted 30 Mrz 2010 — by DonDahlmann
Category NASCAR

Erst wurde das Rennen verschoben und dann gab es das beste Finale seit langem auf einem Short Track.

Die NASCAR Verantwortlichen werden sich ärgern. Erst schwemmt der Regen die Übertragung auf den ungeliebten Montag und dann folgt auch noch eines der besten Short-Track Finishes seit einiger Zeit. In Zeiten, in denen die Quoten weiter fallen, wären die letzten Runden in Martinsville genau das, was die Serie gebrauchen könnte. Nur hat es eben kaum einer gesehen, weil die meisten Fans Montagmittags eben arbeiten müssen. Dabei plätscherte das Rennen lange so vor sich hin, geprägt von einigen Führungswechseln, aber den immer gleichen Protagonisten in den Top 10.

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NASCAR: Vorschau Bristol März 2010

Posted 18 Mrz 2010 — by KristianStooss
Category NASCAR

Mit dem fünften Saisonrennen ist der erste große Meilenstein der neuen NASCAR-Saison erreicht – nach dem Daytona 500 natürlich – denn in Bristol kommen das letzte Mal in diesem Jahr die Owner Points der vergangenen Saison zur Anwendung; und es ist eng in den aktuellen Top35!

Zum ersten Mal 2010 ist es „short track time“ und dazu noch in Bristol, dem Kolosseum mit progressivem Banking zwischen 24 und 30°. Eine Woche Pause haben wir hinter uns, welche auf NASCAR-Seite gut genutzt wurde: 24 Teams fanden sich in Talladega ein, um den neuen Spoiler unter Drafting-Bedingungen zu testen. Außerdem war das gleichzeitig auch ein Goodyear-Reifentest für das Dega-Rennen im April. NASCAR brachte gleich ein paar neue „restrictor plates“ mit, die zum ersten Mal Löcher aufwiesen, die größer als ein Inch (2,54 cm) waren. Das provozierte in Kombination mit dem Spoiler Geschwindigkeiten von bis zu 213mph, was den Offiziellen dann doch ein wenig zu schnell war. Die letztendliche Größe der vier Durchlässe wird jetzt 31/32 Inch betragen (gut für mittlere 190er mph) und außerdem wurde der Spoiler um knapp 5cm verkleinert, sowie die höheren Kanten an den Seiten beseitigt. Ob dieses Design endgültig ist, kann man aber nicht genau sagen, da in der nächsten Woche noch die abschließenden Tests in Charlotte anstehen, zu denen über 50 Cup-Autos erwartet werden. Die notwendigen Veränderungen an den von den Teams selbst mitgebrachten provisorischen Spoilern wurden übrigens ganz fach- und NASCAR-gerecht mit der Stichsäge durchgeführt. Außerdem wird die Finne auf der linken Seite des Kofferraumdeckels, die wir schon aus Daytona kennen, genauso wie der Spoiler ab Martinsville auf allen Strecken zum Einsatz kommen. Das knapp 9 cm hohe Teil verringert den Unterdruck über dem Heck der Autos bei einem Dreher und soll ein Abheben der Wagen verhindern.

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NASCAR: Analyse Rennen Atlanta 2010 / WTCC: Analyse Curitiba

Posted 08 Mrz 2010 — by DonDahlmann
Category NASCAR

Nach den beiden Langweilern in Fontana und Las Vegas hat die NASCAR gestern in Atlanta ein sehr gutes Rennen hingelegt. Für den Aufreger des Rennens sorgte Carl Edwards.

Zu Beginn der Saison hat die NASCAR klar gemacht, dass man in diesem Jahr weniger regulieren möchte, was die Auseinandersetzungen auf der Strecke angeht. “Die Handschuhe kommen runter” heißt es hübsch in der Werbung und man zeigt Aussschnitte, wie verschiedene Fahrer nach einem Rennen aufeinander los gehen. Die Stoßrichtung ist klar: back to the basics und jener Zeit, als man sich eben auch gerne mal nach dem Rennen ein wenig durch die Gegend geschubst hat, wenn einem der Gegner auf die Nerven ging. Soweit, so gut die Idee. Was die NASCAR nicht wollte, waren so Unfälle wie gestern in Atlanta, als sich Carl Eadwards und Brad Keselowski bös in die Quere kamen.

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Vorschau: NASCAR Bristol / TV-Programm

Posted 19 Mrz 2009 — by DonDahlmann
Category NASCAR

Wegen der vielen Arbeit muss ich die Vorschau teilen. Da ich morgen unterwegs bin, in Bristol es aber früh los geht, gibt es schon mal die NASCAR Vorschau. Das TV-Programm fürs Wochenende ist auch dabei. ALMS folgt morgen.

bristolNASCAR in Bristol – die Amis nennen dass “die größte Show seit dem Circus Maximus in Rom.” Vermutlich haben sie recht. Wo sonst, wenn nicht in den USA, käme man auf die Idee, ein Stadion um eine 750 Meter lange Strecke zu bauen und 160.000 Leute rein zu packen. 160.000 Menschen. Völlig bescheuerte Idee. Wer schon mal in einem ausverkauften Fußballstadium war, wo sich 60.000 Menschen tummeln, kann sich in etwa vorstellen, wie es in Bristol aussieht.

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NASCAR: Dodge gewinnt / WTCC: Langweilig

Posted 09 Mrz 2009 — by DonDahlmann
Category NASCAR, WTCC

Während das NASCAR Rennen in Atlanta immerhin gegen Ende spannend wurde, war das WTCC Rennen ein echter Langweiler.

56931182Das gestrige Rennen der NASCAR in Atlanta als “Knaller” zu bezeichnen wäre wirklich nicht richtig. Schon nach dem ersten Boxenstopps war das Rennen eigentlich für all jene gelaufen, die nicht in den Top 15 waren. Schuld daran war eine Gelbphase, die mitten in die Boxenstopps rein fiel. Wer gerade getankt hatte, wurde abgestraft, weil man eine Runde zurückfiel. Denn die Spitze kam geschlossen erst nach einem absurden Zwischenfall, wie man ihn selbst in der an absurden Zwischenfällen nicht armen Serie sieht. Aber ob mit oder ohne Kuriositäten – Kurt Busch hätte wohl auf jeden Fall gewonnen:

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NASCAR: Fontana / Formel Eins: Virgin und Honda

Posted 21 Feb 2009 — by DonDahlmann
Category F1, NASCAR

Die Daytona Speedweek ist rum, jetzt folgt das harte Brot der Saisonrennen. Und als ob die NASCAR es einem besonders schwer machen möchte, steht mit Fontana direkt einer größten Langweiler auf dem Programm.

fontanaManchmal ist es ja schon so, dass man an der Lage einer Strecke erkennen kann, mit wie viel Hingabe eine Strecke gebaut wurde. Fontana liegt etwas außerhalb von Los Angeles, mitten in einem Industriegebiet, umgeben von LKW Werkstätten, schlechten Diners und sonst nichts. Das die Tribünen jedes Jahr leer sind, hat auch etwas mit der Lage der Strecke zu tun. Wer fährt schon freiwillig an so einen Ort? Dazu kommt, dass man in Kalifornien jetzt nicht so richtig NASCAR begeistert ist und die Rennen in Fontana meist von einer ernormen Langweile sind. Fontana nennt sich selbst “fastest 2 Mile Oval” was sicher stimmt, aber auch nicht so schwer ist, denn viele 2 Meilen Ovale gibt es ja nun auch nicht. Und schnell ist es, das stimmt. Aber damit hat es sich auch.

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NASCAR: Das fängt ja gut an

Posted 16 Feb 2009 — by DonDahlmann
Category NASCAR

Strafen, Massencrash, Regen und ein Sieger, der noch nie in Daytona gewonnen hat. Die Zutaten für ein spektakuläres Rennen waren da, doch leider war das Ende leider nicht so ruhmreich.

2009_daytona_500_rain_delayDas Ende kam schneller als gedacht. Es hatte angefangen zu regnen, die NASCAR hatte die riesigen Blower auf die Strecke geschickt, damit diese nicht völlig nass wird. Doch als man die Wagen von der Strecke nahm und in die Boxen brachte, sah die Sache schon nicht mehr so gut aus. Und kaum hatte FOX ein paar Fahrer interviewt, brach die NASCAR das größte Rennen des Jahres ab. Da schauten nicht nur die Zuschauer überrascht, denn normalerweise lässt man sich doch etwas mehr als 20 Minuten Zeit. Einige Fahrer schauten etwas ungläubig aus der Wäsche, hatte man sich doch auf einen langen Abend gefasst gemacht. Doch dieses Mal konnte die NASCAR nicht bis in alle Ewigkeit warten und musste abbrechen. Schuld ist man mal wieder selber.

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