Posted 20 Dez 2008 — by DonDahlmann
Category F1
Hui – da brennt der Baum und das so kurz vor Weihnachten. Zwischen Bernie Ecclestone und Luca di Montezemolo ist ein heftiger Streit entstanden, bei dem auch einige unappetitliche Details dem geneigten Leser dargeboten werden.
Ja, wenn der Ärger einmal da ist… offenbar hat sich bei vielen Leuten sehr viel Frust in den letzten Jahren aufgestaut, der im Moment gerne raus möchte. Fiat Chef Luca di Montezemolo hat vor ein paar Tagen in der “Gazzetta dello Sport” ein umfangreiches Interview gegeben, in dem er sich über die jüngsten Veränderungen in der Formel Eins auslässt. Nichts böses, bis er auf Bernie Ecclestone zu sprechen kommt, dem er nahe legt, sich doch langsam mal mit dem Rentnerdasein anzufreunden. Zu dem meinte er, dass er Ecclestone “gierig” sei, weil er immer noch den größten Teil der Einnahmen für sich, bzw. CVC behalten würde, während die Teams die Show liefern. Der Brite konterte gestern mit einem Interview in der britischen Times und holte ein paar alte Leichen aus dem Keller.
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Posted 07 Dez 2008 — by DonDahlmann
Category F1
Die Formel Eins ist ein sehr verschwiegener Zirkel. Kaum einer weiß, was wirklich hinter den Kulissen zwischen FIA, Ecclestone, dem Rechteinhaber CVC, deren Angestellter Ecclestone eigentlich ist, den Teams und den Sponsoren abgeht.
Zahlen gibt es kaum, nicht mal die Budgets der Teams kennt man richtig. Manchmal sickert aber was durch, aber das sind nur Häppchen. Im Guardian erschien im Blog von Matt Scott ein Bericht, dass die Firma Formel Eins bis zum Hals in Schulden steckt. Es wird eine Summe von 5 Milliarden Dollar genannt, mit der die Serie angeblich in der Kreide steht. Die Teams wundern sich sehr über diese Zahlen und ich habe mich mal auf die Suche gemacht, ob man etwas Licht in die Sache bringen kann. Und dabei versucht, das Firmengeflecht von Bernie Ecclestone zu entschlüsseln. Was folgt ist also eher eine Annäherung an das, was hinter der Formel Eins steckt.
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Posted 01 Dez 2008 — by DonDahlmann
Category F1
Das der Hockenheim in finanziellen Schwierigkeiten steckt, ist kein Geheimnis. Und nicht deren Schuld. Wie die Kanadier frustriert nach den Verhandlungen mit Bernie Ecclestone heraus posaunt haben, will der Brite etwas mehr als 100 Millionen Dollar dafür haben, dass seine Truppe anrückt. Wer soll das bezahlen?
Denn zum “Startgeld” kommen auch noch die Ausgaben, die die Betreiber sonst so haben. Dazu kommt, dass die Zuschauer schon länger nicht mehr so zahlreich zu den Rennen strömen, wie das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Kein Wunder, bei den Eintrittspreisen. Und nächstes Jahr werden es auch nicht mehr werden, die sich die Tickets erlauben können. In Kanada sowieso nicht, denn dort fährt man ja nicht mehr. Doch man verliert nicht nur den extrem populären Grand Prix dort, sondern auch das Rennen in Frankreich. Zum ersten Mal seit einer halben Ewigkeit fährt man kein Rennen auf französischen Boden, was schon ziemlich heftig ist. Dafür bekommen die Fans Abu Dhabi, ein Stadtkurs, den mal wieder Tielke macht. Aber vielleicht wird der Kurs ja trotzdem was. 2009 sieht also noch relativ gut aus – 2010 zeichnet sich aber aus europäischer Sicht größere Katastrophen ab. Ein Blick auf die Strecken, die wackeln:
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