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	<title>RacingBlog &#187; Australien</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>IndyCar: Analyse Long Beach</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 17:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo aus N</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein bekanntes Sprichwort lautet: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Unter diesen Motto stand am Wochenende der jährliche  Aufgalopp der Indy Car Series beim Toyota Grand Prix of Long Beach. Bereits im Vorfeld des Rennen wurden hohe Erwartungen geschürrt, woran die beiden Rückkehrer Paul Tracy und dessen Lieblingsgegner Sebastian Bourdais ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein bekanntes Sprichwort lautet: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Unter diesen Motto stand am Wochenende der jährliche  Aufgalopp der Indy Car Series beim Toyota Grand Prix of Long Beach. Bereits im Vorfeld des Rennen wurden hohe Erwartungen geschürrt, woran die beiden Rückkehrer Paul Tracy und dessen Lieblingsgegner Sebastian Bourdais sicher nicht ganz unschuldig waren. </strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNC83Nkc1NTUzLTE2MDB4MTIwMC5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/76G5553-1600x1200-300x202.jpg" alt="" title="2011 IndyCar Long Beach Priority" width="300" height="202" class="alignleft size-medium wp-image-13706" /></a>Nach den freien Trainings sah alles noch so aus, als würde das Wochenende seinen üblichen Verlauf nehmen. Vorne weg fuhren die beiden Teams des Todessternes in Person von Will Power und Ryan Briscoe welcher 2 Trainings gewinnen konnte, dicht gefolgt von Ryan Hunter Reay und den anderen Wagen der beiden Big Teams. Dieser Trend setzte sich auch im Zeittraining fort, aber bei Leibe nicht mehr so stark wie man erwartet hatte bzw. dauerte nur bis zum vorletzten Segment. So schafften es Dario Franchitti und Scott Dixon als 7. und 8. nicht sich fürs Firestone Fast 6 zu qualifizieren, da sie in aller letzter Sekunde noch von Justin Wilson verdrängt wurden. Etwas überaschend verpasste auch Ryan Briscoe das Fast 6 als 12. und letzter der 2. Runde, während sich Will Power vor RHR, dem überaschend starken Mike Conway, Oriol Servia im überaschend starken NH-Dallara und Justin Wilson die Pole sichern konnte während Helio die 6 Fahrer komplettierte. </p>
<p><span id="more-13690"></span> </p>
<p>Dass mit Newman Haas in dieser Saison auf den Rundkursen zu rechnen scheint, bestätigte auch James Hinchcliffe auf P11, hinter Tony Kanann im besten KV. Beste Dame wurde Simona de Silvestro im HVM auf Startplatz 18, noch vor Matos und Patrick, während sich Sebastian Bourdais und Pault Tracy nur mit den Startpositionen 21 bzw. 25 begnügen mussten. Ein herber Rückschlag für beiden schon vor dem Rennen, da man in Long Beach schon traditionell nur sehr schwer überholen kann und sich die beiden Rückkehrer sicher mehr ausgrechnet haben. </p>
<p>Somit war alles perfekt für das Rennen angerichtet und auch die anfänglich befürchteten Regenschauer blieben &#8211; so viel sei schon mal gesagt, aus. </p>
<p>Leider vermasselte sich Ana Beatriz das Rennen schon vor dem Start, als sie sich in der Einführungsrunde ausgangs der Fountain Kurve drehte und den Motor dabei 2 mal abwürgte, was bedeutete, dass sie von ganz hinten beginnen musste.<br />
Den Start konnte Will Power gewinnen, nachdem er sehr früh ausgangs der Hairpin aufs Gas trat und sich nur die ersten 2 Reihen in Formation bringen konnten, vor Ryan Hunter Reay und Mike Conway, während sich Oriol Servia auf Platz 4 halten konnte und auch die anderen Piloten mehr oder unverändert zu ihrer Startposition durch die ersten Kurven kamen, denn der befürchtete Massencrash in Turn 1 blieb nämlich aus. </p>
<p>So blieb dann auch alles bis zur 7. Runde mehr oder weniger unverändert, bis Ryan Briscoe &#8211; immer noch auf Platz 12 liegend sich entschlossen hat an die Box zu kommen, harte Reifen zu nehmen und somit out of Seqenze zu gehen, denn die ersten Stopss wurden nach normalen Rennverlauf erst gegen Runde 27 erwartet. Da Brisoce aber einen ordentlichen Vorsprung auf Platz 13 derweil herausfahren konnte blieb er nach dem Stopp unverändert auf Platz 12.<br />
Währenddessen konnten sich Power, RHR und Conway etwas vom Rest des Feldes absetzen und gute 5 Sekunden Vorsprung auf das Duo Orial Servia und Justin Wilson herausfahren. </p>
<p>Leider blieben die folgenden 10 Runden ohne Ereignisse und er einzige Fahrer, welcher etwas Boden gut machen konnte, war Bourdais, der sich in Runde 17 Simona de Silvestro und damit Rang 18 holen konnte. </p>
<p>Mehr Action gab es dann allerdings erst ab der 24. Runde, als auf einmal Justin Wilson in der in der Hairpin quer stand, nachdem er von Helio Castroneves (welcher nochmals von sich reden machen wird) leicht angestoßen wurde. Dies nutzten sofort Ryan Briscoe, Tony Kanann, Alex Tagliani und Helio um in die Box zu kommen, da sie fest mit einer bald ausgerufenen Full-Course Yellow rechneten. Da aber Justin Wilson den Rückwärtsgang einlegen konnte und somit die Stelle schnell räumen konnte, schien es so als haben sich diese Herren getäuscht. </p>
<p>Aber da man im Leben manchmal Glück hat, wurde 1 Runde später Simona de Silvestro von PT an der selben Stelle angestupst, was ebenfalls einen Dreher zur Folge hatte und diesmal aber eine Full-Course Yellow ausgelöst hat. Für Simona war das Rennen somit schon sehr frühzeitig gegessen, da sie bald vom PaceCar überrundet wurde und somit das Rennen nur mit Rundenrückstand wieder aufnehmen konnte.<br />
Auch PT kam nicht ohne Folgen davon, denn er erhielt im Gegensatz zu Helio eine drive Through was ihn ans Ende der Lead Lap befördert hatte, was aber nicht viele Postionen waren, denn er hielt sich eh nur ab Position 20 aufwärts auf.  </p>
<p>In dieser Gelbphase kamen nun natürlich all jene zum tanken welche nicht vorher auch schon beim tanken waren und somit war in der Boxengase ordentlich Betrieb vorprogrammiert, was nicht ohne Folgen blieb. Zum einen verpasste Mike Conway beim 1. Versuch die Box um einen guten Meter weil er sich verbremste, was dazu führte dass er nicht betankt und somit ein 2. Mal zum Service kommen musste. Blieb dieser Vorfall noch ohne Folgen außer dass er auf Platz 21 zurückfiel und man meinte das Rennen sei auch für ihn gelaufen, blieb ein 2. Vorfall definitiv nicht ohne Folgen. </p>
<p>Nachdem Bourdais und Marco Andretti dicht beinander zum Service kamen, hatte Marco beim ausfahren aus seiner Box als das Go-Signal kam einen Moment lang nicht aufgepasst und den nebenihm fahrenden Bourdais komplett übersehen was eine Kollision in der Pit Road zur folge hatte. Das Rennen war für Seabass sofort gelaufen, da er einen mittelschweren Aufhängungsschaden hatte, da halfen ihm auch die Entschludigungen von Andretti nix und auch Marco musste kurze Zeit später das Segel streichen, nachdem man noch versucht hatte das Rennen wieder aufzunehmen. Jedoch war der Schaden auch an seinem Auto nach seinem Aussetzer zu groß. </p>
<p>Die Führung hatte nun aufgrund der Ereignisse Alex Tagliani vor Ryan Briscoe und Will Power übernommen, während Ryan Hunter Reay auf P4 vor Helio Castroneves und Dario Franchitti lag. Oriol Servia hat leider ein paar Positionen verloren und lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7, noch vor Scott Dixon und James Hinchcliffe während Vitor Meira die Top 10 komplettierte. Danica Patrick lag als beste Dame auf P.15, 8 Plätze besser als Paul Tracy welcher dieses Wochende sicher gerne ganz schnell vergessen möchte, denn auch im weiteren Verlauf verlief es für ihn katastrophal und es sprang am Ende für ihn nicht mehr als ein 16. Platz heraus. </p>
<p>Beim folgenden Restart musste Alex Tagliani die sitting duck spielen, denn er wurde sofort von Ryan Briscoe und Ryan Hunter Reay kassiert, nachdem dieser erst Will Power eingangs Turn 1 überholen konnte. Jener Will Power konnte dann aber auch Tags schnell überholen. Unterdessen konnte sich Ryan Briscoe als einziger auf den schnelleren Reds sich etwas absetzen, denn seine Strategie ging bis jetzt perfekt auf.  </p>
<p>Auch jetzt zog sich das Feld wieder sehr schnell auseinander, was dazu führte dass es auch hier kaum Überholmanöver gab und man wie auf einer Perlenschnurr druch die Straßen fuhr und auch an der Spitze gab es kaum Duelle, so fuhren die ersten 3 jeweils mit gut 1 Sekunde Abstand vor sich her. Die einzige Ausnahme bildetete aber Mike Conway für Andretti Autosport welcher an jenem Tag über ein Bomben-Auto verfügte und sich Stück für Stück wieder nach vorne arbeiten konnte. </p>
<p>Erst ab Runde 42 entwickelte sich wieder etwas Spannung, denn Justin Wilson kam in die Box auf P13 liegend zum Service, da er keine Möglichkeit besaß sich weiter nach vorne zu arbeiten. Ob diese Entscheidung sinnvoll oder nicht war, darüber kann man streiten denn das Fuel Window war hier 25-30 Runden und kurz Halbzeit hätte er es somit nicht ins Ziel geschafft. Aber hätte wäre wenn, in Runde 62 hat Justin Wilson beim anbremsen einen Achsschaden als ihm beim anbremsen von Turn 8 auf die Gegengerade das Heck wegging. Er schlug zwar nur leicht ein, jedoch war die Hinterachse dermaßen kaputt dass das Aus besiegelt war. </p>
<p>In Runde 54 läuteten dann Tony Kanann und Oriol Servia die Phase der 2. und letzten Stopps ein und nacheinander kamen dann auch alle Piloten zum Service rein, welche im Gegensatz zu den 1. Stops diesmal ohne Probleme verliefen. Jedoch konnte Will Power eine Runde länger als Ryan Hunter Reay draussen bleiben, was dazu führte dass er beim anbremsen von Turn1 die 2. Position erobern konnte, was zu diesem Zeitpunkt eine Penske Doppelführung bedeutete da Ryan Briscoe seinen Platz an der Sonne verteidigen konnte. Jedoch sah man dann in den folgenden Kurven den Unterschied zwischen kalten und warmen Reifen mehr als deutlich, sodass RHR sich wieder Platz 2 zurückerobern konnte. </p>
<p>Quizfrage: &#8220;Was gehört zu jedem normalen IndyCar Rennen dazu was wir bisher im Verlaufe des Rennen nicht haten ?&#8221; &#8211;  Richtig ein Crash. und die 2. Frage lautet: &#8220;Von wem ?&#8221; auch wieder richtig, von E.J Viso in Diensten von KV Racing welcher seinen Dallara im 60. Umlauf in die Reifen setzte und somit mit KV-Kleinholz Nummero 8, wovon alleine 7 auf seine Kappe gehen (!!!) eine local yellow auslöste, als er beim anbremsen der links vor der Haarnadel sehr optimitisch nach innen zu Danica Patrick zog, worauf sich die Wagen berührten und er nach rechts in die Reifen abbog. </p>
<p>In Runde 62 kam es dann zum schon vorher angesprochenen Unfall von Justin Wilson welcher aber nun eine Full-Courese Catuon auslöste. Diese Caution sollte aber dann beim restart von rennentscheidender Bedeutung sein. Aber der Reihe nach. Vor dem Restart lag Briscoe, vor RHR, Power und Castroneves während sich Servia auf Platz 5 vor Dario und Scott Dixon platzieren konnte. Mike Conway war derweil der &#8220;biggest mover&#8221; und fand sich auf Platz 11 vor dem Restart wieder.<br />
Beim Resart in Runde 66 konnte sich Ryan Briscoe durchsetzen, während Will Power versuchte sich aussen an RHR in Turn 1 zu bremsen. Dies gelang jedoch nicht und so wollte Will Power hinter RHR in Turn 1 biegen. Wollte deshalb weil Helio dachte &#8220;hey da ist ja eine Lücke, die ist zwar 40m vor mir und Will Power zieht da gleich rein, aber was Matt Jackson, Jason Plato und Co in der BTCC können, das kann ich doch auch!&#8221; So verlegte Castroneves seinen Bremspunkt einfach mal um gute 30m nach vorne. Will Power zog natürlich nach innen in Turn1, da da natürlich (noch) niemand war. Als er innen in Turn war, rauschte ihm jedoch Helio natürlich ins Heck und drehte somit sich und den auf Platz 3 liegenden Will Power weg.<br />
Da aber beide keine Schäden davon trugen, konnten sie das Rennen sofort wieder aufnehmen und es wurde keine Caution ausgelöst. </p>
<p>Eine vorsichtig ausgedrückt &#8220;sehr optimistische&#8221; Aktion von Helio, da sich nach diesem Unfall beide auf Platz 12 und 13 wiederfanden. Dass Helio dieses Jahr anscheinend gerne sehr auf Verdacht in die Kurven beim restart bremst, konnte man ja schon in St. Pete sehen, aber hier räumte er seinen eigenenden Teamkollegen ab, welcher sicher höchstwahrscheinlich auf das Podest gekommen wäre. Für Will Power sprang am Ende ein 10. Platz raus, deutlich weniger als man sich in seinem Lager erhofft hatte.<br />
Ein weiterer Verlierer dieser Aktion war Scott Dixon, welcher sich dabei die vordere linke Spurstange verbogen hatte. Jedoch konnten seine Mechaniker dieses Teil an der Box sehr zügig wechseln, so dass er auf Platz 18 mit 1 Runde Rückstand ins Ziel rollte.</p>
<p>Eine Runde später zeigte sich, dass die Entscheidung, noch schnell ein paar Dallara-Aktien zu kaufen absolut die richtige Entscheidung war, denn Takuma Sato kollidierte mit Charlie Kimball leicht, was dazu führte dass beide nicht sofort die Stelle räumen konnten und somit eine weitere Gelbphase zur Folge hatte. Während für Chalie Kimball, Teamkollege von Rahal bei Ganassi das Rennen sofort zu Ende war, kam Sato mit 4 Runden Rückstand ins Ziel. </p>
<p>Profiteure der Unfälle war zum einen Daio Franchitti welcher sich nun auf einmal auf Position 4 fand, vor Alex Tagliani und James Hinchcliffe, während Mike Conway bereits auf Position 6 lag, vor seiner Kollegin Danica Patrick und Orial Servia im 2. Newman/Haas Auto. </p>
<p>Beim Restart in Runde 70 schlug dann endgültig die Stunde von Mike Conway. Als Alex Tagliani aussen denn 3. Dario Franchitti angreifen will, schafft es Mike sich auf P4 reinzudrücken nur um dann kurze Zeit sogar Dario von Platz 3 zu verdrängen. Ziemlich zeitgleich, bekamm der bis dato beste Fahrer von Andretti Autosport, Ryan Hunter Reay Probleme mit der Bordelektronik sodass er auf einmal keine Vortrieb mehr hatte und aufgeben musste.<br />
Da aber Ryan Briscoe nur 1,5 Sekunden Vorsprung auf Mike Conway hatte, war die Jagd auf Platz 1 eröffnet. </p>
<p>Etwas mehr als 1 Runde später hatte Conway den Rückstand bereits aufgeholt und holte sich eingangs Turn 7 beim anbremsen den Australier, welcher sich kaum zur Wehr setzen konnte, denn Mike hatte zu diesem Zeitpunkt ein unglaublich gutes Auto und konnte seinen Vorsprung daher innerhalb kurzer Zeit auf mehrere Sekunden ausbauen. </p>
<p>So gewann Mike Conway vöölig überaschend das Rennen vor Ryan Briscoe welcher dank kluger Strategie am Anfang von 12 auf 1 fahren konnte. 3. wurde Dario Franchitti als bester Ganassi Pilot, denn die anderen 3 bleiben mit Rahal auf 3, Dixon auf 18 und Kimball mit seinem Ausfall absolt unter den Erwartungen. Platz 4 ging an Indy-Rookie James Hinchcliffe welcher in seinem 2. Rennen völlig überaschend noch fast aufs Podest gekommen wäre, vor dem erfahrenen Alex Tagliani.<br />
Dieser Erfolg wird Tags sicher auch gut tun, denn sein Teams stand kurz vor Beginn vor dem Aus, bevor es noch von Sam Schmidt aufgekauft wurde. Platz 6 ging an Oriol Servia im 2. Newman Haas welcher Danica Patrick als beste Dame auf Platz 7 verweißen konnte. Achter wurde Tony Kanann im KV, der wieder der einzige KV-Pilot war der ohne Unfall auskamm. Die Top 10 wurde noch von Vitir Meria und Will Power komplettiert, während R. Matos einen grundsoliden 11. Rang nach Hause fahren konnte. </p>
<p>Auf 12 und 13 fanden sich somit die schon angesprochenen Rahal, (welcher bis jetzt ziemlich unter seinen Möglichkeiten liegt) und Helio Castroneves. Platz 14 holte sich der Kollege von Bourdais, James Jakes welcher damit immerhin Paul Tracy in Schacht halten konnte. Mann kann für PT und Jay Penskes Dragon Team nur hoffen, dass sei bei ihrem nächsten Einsatz in Texas die Probleme gefunden haben und auf Speed kommen können, denn in Sao Paulo und Indy wird PT nicht im Dienste von Rogers Sohn stehen.<br />
platz 17 ging an den enttäuschenden Jr Hildebrand, welchen man vor der Saison auch eher weiter vorne erwartet hätte. </p>
<p>Ein ebenfalls sehr schelchtes Wochenende hatte wie schon angesprochen Simona de Silvestro, was sehr schade war, denn bei diesem Rennverlauf hätte es durchaus weiter nach vorne gehen können, aber man war die ganze Zeit auf der Suche nach dem Speed. Hoffentlich hat man ihn bis Sao Paulo am 1. Mai wieder gefunden. </p>
<p>In der Meisterschaft führt nun Dario Franchitti mit 122 Zählern 5 vor Will Power, bevor Tony Kanaan mit 87 Zählern auf Platz 3 folgt. 4. ist nun Oriol Servia vor dem vorgerückten Mike Conway und Alex Tagliani für Sam Schmidt auf Platz 6, während sich Dixon, de Silvestro und Ryan Briscoe Platz 7 teilen. </p>
<p>In der Andretti Road Course Wertung sieht es gleich aus, denn bisher standen noch keine Ovale auf dem Programm und das wird auch so bleiben, denn am nächsten Wochenende pausiert die Indy Car Series, bevor es am 1. Mai in Sao Paulo zum letzten Lauf vor dem Indy 500 kommt. </p>

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		<title>F1: Der James Allen Strategiereport &#8211; Australien</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 15:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich freue mich sehr, dass es ab sofort einen Strategiereport nach jedem Rennen geben wird. Als Autor dafür haben wir uns jemanden geholt, der sich damit auskennt: James Allen.


Ich will keine langen Geschichten erzählen, aber als ich neulich in London war, hatte ich auch die Gelegenheit mich mit James Allen zu treffen. Nur für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich freue mich sehr, dass es ab sofort einen Strategiereport nach jedem Rennen geben wird. Als Autor dafür haben wir uns jemanden geholt, der sich damit auskennt: James Allen.</strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNC9qYV9iYW5uZXIuanBn"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/ja_banner.jpg" alt="" title="ja_banner" width="600" height="118" class="aligncenter size-full wp-image-13152" /></a><br />
Ich will keine langen Geschichten erzählen, aber als ich neulich in London war, hatte ich auch die Gelegenheit mich mit <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYW1lc2FsbGVub25mMS5jb20v">James Allen</a> zu treffen. Nur für die, die ihn nicht kennen &#8211; James ist seit 1992 im F1-Zirkus als Journalist unterwegs und ist in England unter anderem auch deswegen bekannt, weil er bei ITV der Rennkommentator war. Er zeigte sich sehr angetan von dem, was wir hier mit der Seite versuchen, vor allem, dass wir den Hintergründen und Analyse mehr Raum einräumen, als das bei anderen Magazinen der Fall ist. Netterweise bot er mir an, dass ich seine Strategieanalyse, die er nach jedem Rennen schreibt, übernehmen kann. Das machen wir doch gerne! Nach dem Klick folgt der erste Teil.</p>
<p><span id="more-13151"></span> </p>
<p><i>Von <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYW1lc2FsbGVub25mMS5jb20v">James Allen</a></i></p>
<p>Die richtige Entscheidung im richtigen Moment zu treffen ist der Formel Eins extrem wichtig. Das Rennen lässt sich schwer vorhersagen und ein Fehler kann schnell passieren. Wie man im letzten Jahr in Abu Dhabi sehen konnte, kann eine falsche Entscheidung in einem Rennen ein Team den WM-Titel kosten. Das erste Rennen der Saison 2011 war für alle Teams eine Art &#8220;Schuss im Dunkeln&#8221;, da die Reifen einen dominierenden Einfluss haben sollten. Dazu kam, dass es in diesem Jahr ungewöhnlicherweise kein Safety Car gab, was die ein wichtiger Faktor bei den strategischen Entscheidungen spielt.</p>
<p>Der wichtigste Faktor für die Strategie in diesem Jahr sind die neuen Pirelli Reifen, die dazu neigen sich schneller abzunutzen, als die Bridgestone. Wenn die Pirelli nachlassen, dann machen sie das schnell und massiv. Also mussten die Teams in Australien herausfinden, wie sich die Reifen entwickeln würden. </p>
<p>Alle Indikatoren sprachen dafür, dass man mehrere Reifenstopps machen musste, um möglichst weit vorne zu stehen. Aber in Melbourne passierte das nicht, was wohl am relativ glatten Asphalt lag. Dennoch war Melbourne aus strategischer Sicht interessant, weil das Rennen verschiedene Strategien zu ließ. Unter den Top 7 war ein Wagen, der nur einmal gestoppt hatte, zwei, die dreimal an die Box fuhren und der Rest stoppte zweimal. Allerdings zeigte Sebastian Vettel an der Spitze, dass man mit einem dominanten Wagen die Strategie so legen konnte, wie sie gerade am besten passte.</p>
<p>Die bemerkenswerteste Strategie wählte Sauber beim 21jährigen Sergio Perez. Auch wenn sie später wegen eines nicht korrekten Flaps des Heckflügels disqualifiziert wurden, lohnt sich ein Blick auf das, was Sauber gemacht hat. Nach den Wintertests war es nicht augenfällig, aber offenbar hat Sauber einen Wagen, der am sanftesten mit den Reifen umging. Perez schaffte immerhin 35 Runden auf der weichen Reifenmischung. </p>
<p>Weil er nach der Quali nicht in den Top 10 war, hatte er eine freie Reifenwahl. Man entschied sich für die harten Reifen, was bedeutete, dass sein erster Stint länger sein würde, als die seiner Gegner vor ihm. Nach einer Runde lag er auf Platz 14 und seine Rundenzeiten mit der harten Mischung war ungefähr eine Sekunde langsamer als die seines Teamkollegen Kobayahsi, der die weichen Reifen aufgezogen hatte. Nachdem alle anderen ihren Stopp gemacht hatten, lag er auf Platz 7 bevor er in Runde 23 an die Box kam.</p>
<p>Nun musste er die weichen Reifen nehmen, um mit einem Stopp durchfahren zu können. Gleichzeitig baute sich auf der Strecke eine Gummischicht auf, was weniger Verschleiss für seine Reifen bedeutet. Das Team entschied ihn draußen zu lassen um nicht weitere 25 Sekunden bei einem Boxenstopp zu verlieren. </p>
<p>Das war eine durchaus riskante Entscheidung, weil niemand wusste, ob der weiche Reifen nicht irgendwann einfach einbrechen würde. Perez bekam das aber gut hin und war teilweise schneller als die Top 3. Nachdem seine Rivalen (Kobayashi, Buemi, Sutil und Di Resta) zum Stopp rein gingen, rutschte er auf den siebten Platz und blieb auch dort, obwohl man hinter ihm neue Reifen hatte.</p>
<p>Die mutige Entscheidung von Sauber zeigte den Strategen auch, dass sie am Freitag mehr Zeit mit den Longruns und den weichen Reifen verbringen müssen, anstatt diese immer nur kurz zu testen. Man dachte in Australien wohl, dass die Reifen sich wie in Barcelona verhalten würden, aber das war nicht der Fall. Was bedeutet, dass man in Malaysia mehr Team sehen wird, die sich an Longruns versuchen.</p>
<p>Nach den Tests dachte man eigentlich, dass der Ferrari der zweitschnellste Wagen nach dem Red Bull sein würde, vor allem auf den Longruns. Aber in Melbourne wurde klar, dass der Ferrari härter mit den Reifen umgeht, als die Konkurrenz, weshalb man auch dreimal stoppen musste. Das ist ein ernsthaftes Problem für Ferrari, dass abstellen müssen, wenn sie Weltmeister werden wollen.</p>
<p>Alonso startete als Fünfter, verlor aber am Start vier Plätze und musste den Ferrari sehr aggressiv fahren. Schon in Runde 10 ließ die Performance seiner Reifen nach, er musste reinkommen und landete nach seinem Stopp hinter Petrov. Normalerweise versucht man nach einem schlechten Start so spät und so wenig wie möglich zu stoppen, aber das kam für Alonso nicht in Frage. Zwar konnte er mit besseren Rundenzeiten Webber abfangen, an Petrov kam er aber nicht ran.</p>
<p>Renault konnte sehen, was Ferrari mit Alonso und den drei Stopps vor hatte, blieb aber bei der Zwei-Stopp-Strategie. Alonso versuchte, trotz des dritten Boxenstopps, am Ende mit neue Reifen schneller als Petrov zu sein, um aufs Podium zu kommen. Der Plan ging aber nicht auf, weil der Renault mit leerer werdenden Tank und mehr Gummi auf der Strecke relativ sanft mit den Reifen umging. </p>
<p>Interessant war auch der Abstand zwischen Vettel und Webber. Mittlerweile hat man angeblich ein paar Kleinigkeiten an Webbers Chassis gefunden, aber nichts, was ihn hätte so langsam machen können. Webber Reifenverschleiss war in Melbourne zu hoch. Er verschliss den ersten Satz weicher Reifen, als er hinter Hamilton hing. Schon nach 10 Runden gingen seine Rundenzeiten in den Keller. Der Plan war jetzt, dass man mit den harten Reifen einen langen Mittelstint fährt, aber auch das ging in die Hose. Die harten Reifen brauchten zu lange, bis sie auf Temperatur waren und Webber fiel zurück. Das Team entschied ihn dann noch zweimal reinzuholen, was ihn weiterre Zeit kostete.</p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNC9HcmFmaWsyX0F1cy5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/Grafik2_Aus.jpg" alt="" title="Grafik2_Aus" width="600" height="331" class="aligncenter size-full wp-image-13156" /></a></p>
<p>Soweit der Strategiereport aus Australien. Der nächste erscheint dann in der Woche nach Malaysia.<br />
<a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wNC91bnMuanBn"><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/uns.jpg" alt="" title="uns" width="200" height="70" class="alignleft size-full wp-image-13166" /></a></p>
<p><em>(Übersetzung: Don Dahlman)</em></p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=13151" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Formel Eins: Analyse GP Australien 2011</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2011/03/27/formel-eins-analyse-gp-australien-2011/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 21:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[F1]]></category>
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		<description><![CDATA[Sebastian Vettel startet in die neue Saison, wie er die alte beendet hat: Mit einem Sieg. Seine Dominanz in Australien war überragend, aber das galt nur seinen Red Bull. Beide Sauber wurden nach dem Rennen disqualifiziert. 

Das erste Rennen einer neuen Saison ist immer etwas Besonderes, auch wenn es nicht gerade zu den besten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sebastian Vettel startet in die neue Saison, wie er die alte beendet hat: Mit einem Sieg. Seine Dominanz in Australien war überragend, aber das galt nur seinen Red Bull. Beide Sauber wurden nach dem Rennen disqualifiziert.</strong> </p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wMy9HUF9BdXNfR1BfMjAxMV8xNS5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_GP_2011_15-300x199.jpg" alt="" title="GP_Aus_GP_2011_15" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-12774" /></a>Das erste Rennen einer neuen Saison ist immer etwas Besonderes, auch wenn es nicht gerade zu den besten Läufen gehört. So war es auch in Australien, denn an der Spitze gab es nicht mal am Start die Frage, wer auf den ersten Platz liegt. Sebastian Vettel kam direkt gut weg und während sich hinter ihm der Verkehr staute. Im Grunde kam Vettel nur einmal kurz unter Druck, als Hamilton hinter ihm nach 10 Runden leicht aufholte, und die Lücke auf 2.5 Sekunden schließen konnte. Doch nach den ersten Stopps hatte Vettel schnell seinen 10 Sekunden Vorsprung, den er bis zum Schluss verwaltete. Das bemerkenswerte an Vettels Start war aber der Umstand, dass Red Bull KERS schon am Freitag ausgebaute hatte, weil das System Probleme machte. Vettel hatte seine Pole und sein Rennen also ohne KERS gewonnen, was ja immerhin bis zu 3 Zehntel pro Runde bringen kann. Für Red Bull lief es aber nicht nur gut, denn Mark Webber kämpfte mit einem Wagen, der bei weiten nicht so gut ging. Richtig Ärger gab es für Sauber nach dem Rennen.</p>
<p><span id="more-12773"></span> </p>
<p>Bei der technischen Kontrolle stellten die Kommissare fest, dass etwas mit beiden Heckflügeln nicht stimmte. Das obere flache Segment muss eine möglichst flache und gerade Fläche haben, die nicht mehr als 100mm abweichen darf. Grund dafür ist, dass man jegliche Version eines F-Schacht verbieten möchte. Ist der Flügel nach innen gebogen, kann man diesen Effekt vor hervorrufen. Gemessen wird die Abmessung mit einem Ball-ähnlichen Gerät. <b>Offenbar war die Abweichung außerhalb der Toleranz</b>, wie groß wurde allerdings nicht gesagt. Sauber schleppte noch drei weitere Heckflügel Versionen zur Abnahme, die dann alle in Ordnung waren. Das half aber nichts, der siebte Platz von Perez wurde ebenso aberkannt, wie der achte von Kobayashi. Das ist bedauerlich, denn Sauber zeigte ein erstaunlich gutes Rennen. Der C30 lief richtig gut, dazu ging er offenbar sehr sanft mit den Reifen um. Während die Konkurrenz meist dreimal an die Box kam, stoppte Perez nur einmal. Kobayashi war auf einer Zwei-Stopp-Strategie, die ihm hinter Perez warf. </p>
<p>Interessant ist dabei ein Blick auf die <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2ZpYS5jb20vZW4tR0IvbWVkaWFjZW50cmUvZjFfbWVkaWEvRG9jdW1lbnRzL2F1cy1yYWNlLWFuYWx5c2lzLnBkZg==">Rundenzeiten</a> (pdf). Perez kam in Runde 23 rein und nahm dann die harte Mischung. Seine Rundenzeiten pendelten zunächst um die 1.31, mit leerer werdenden Tank fielen die Zeiten auf 1.30. Schaut man sich dagegen die Zeiten von Alonso, der dreimal stoppte, sehen die Zeiten von Sauber noch besser aus. Alonso stoppte das zweite Mal in Runde 27 und fuhr dann bis in Runde 42. In der Zeit Schaffte er tiefe 1.30er Zeiten. Nach dem dritten Stopp fielen die Zeiten auf Mitte 1.29 min. Das sind zwar Zeiten die teilweise bis zu einer Sekunde schneller waren, als die von Perez, aber durch den Stopp verliert man rund 20 Sekunden, <b>also war Perez am Ende nicht viel langsamer</b>. Das ist ein erstaunliches Ergebnis, und selbst wenn Sauber die beiden Plätze aus Australien verlieren sollte, mit denen muss in den ersten Wochen der Saison rechnen. Sauber hat noch nicht endgültig entschieden, ob man gegen die Disqualifikation Protest einlegen wird.</p>
<p>Die zweite positive Überraschung kam von McLaren. Die Briten hatten den MP4-26 in den letzten Wochen noch umgebaut und einen neuen Unterboden plus eine neue, nicht so komplizierte Auspuffanlage eingebaut. Das hat sich ausgezahlt, denn McLaren war wenigstens ansatzweise in der Lage, vorne mitzumischen. Die Ferrari hatte man locker im Griff, was man vor allem sah, als Button gegen Massa kämpfte. Die gute Leistung von McLaren ist zumindest <b>ein Hoffnungsschimmer</b> für die kommenden Rennen. </p>
<p>Ferrari kämpfte, aber der Wagen war einfach zu langsam. Sowohl Massa als auch Alonso prügelten den F150 um den Kurs, aber es half nichts. Man kam nicht richtig nach vorne, nur am Ende gelang es Alonso fast noch Petrov zu schnappen, der mit zwei Stopps unterwegs war und das letzte in Runde 36 stoppte. Seine Reifen waren also etwas älter, als die von Alonso und der Ferrari konnte aufschließen. Allerdings kontrollierte Petrov den Abstand einigermaßen und stoppte so den Vorwärtsdrang des Spaniers, der sich am Ende mit Platz vier begnügen musste. Massa wurde nur siebter. Ferrari zeigte sich angesichts des dann doch großen Rückstand <b>überrascht und einigermaßen ratlos</b>. Man geht aber davon aus, dass die Sache in Malaysia anders aussehen wird, da dem F150 die schnellen Kurven in Australien gefehlt haben. </p>
<p>Das Alonso nicht an Petrov ran kam, unterstreicht den guten Eindruck, den Renault im Winter hinterlassen hat. Der Russe fuhr ein sehr sauberes, unauffälliges aber schnelles Rennen. Er hielt sich auch aus allen Zweikämpfen heraus und fuhr sein eigenes Rennen, das ihm am Ende auf Platz 3 spülte. Das war aber kein Glück, <b>sondern sauber selbst erfahren</b>. Und selten hat man einen Fahrer so glücklich auf dem Podium gesehen. Seinen Pokal hielt er selbst noch eine Stunde nach dem Rennen bei den Interviews in der Hand. Miserabel lief es dagegen bei Nick Heidfeld. In der Quali blieb er auf Platz 18 hängen, katapultierte sich aber mit einem guten Start auf 12. Im Gedränge bekam er allerdings einen Schlag auf die rechte Seite, was seinen Seitenkasten die Motorabdeckung beschädigte. Die empfindliche Aerodynamik quittierte dies mit schlechten Rundenzeiten und Heidfeld blieb weiter unter den Möglichkeiten, die der Renault bietet. </p>
<p>Noch schlechter lief es für Mercedes. Schumacher kam gut weg und lag hinter Rosberg, als er einem Toro Rosso einen Schlag auf das rechte Hinterrad bekam. Der Pirelli gab daraufhin auf, offenbar war auch die Aufhängung beschädigt, so dass er in die Box fuhr. <b>Rosberg kam auch nur bis Runde 25</b>, als ihn ein ziemlich übermotivierter Rubens Barrichello abschoss. Das Manöver sah schon komisch aus und passte so gar nicht zu dem erfahrenen Barrichello, der sich zu dem Zeitpunkt mit Boxenstopp schon auf Platz acht vorgefahren hatte. Nach dem Rennen gab der Brasilianer zu Protokoll, dass er Rosberg gar nicht überholen wollte, dieser einfach zu früh gebremst hätte. Das könnte dann schon die Ausrede des Jahres gewesen sein, denn Barrichello traf Rosberg mitten am Scheitelpunkt. Da Maldonado mit einem nicht näher beschriebenen technischen Problem ausgefallen war, musste Williams ohne Punkte abreisen. Aber die Performance des Williams war zumindest nicht schlecht.</p>
<p>Weiter hinten blieb man eng zusammen. Force India zeigte eine sehr gute Rennpace, vor allem di Resta sah in einem ersten Rennen nicht schlecht aus. Er blieb an Sutil dran und ließ diesen sogar zweimal passieren, weil man unterschiedliche Strategien gewählt hatte. Dank der der Disqualifikation der Sauber rutschte man sogar auf Platz neun und zehn vor, eventuell geht es sogar noch einen Platz nach vorne. Denn nach dem Rennen zeigten Fernsehbilder, das Sebastian Buemi bei seinem Überholmanöver an Sutil <b>mit allen vier Rädern die Strecke verlassen hatte</b>. Das passierte nach Turn 4 auf dem Parkplatz und die FIA-Regeln sind da sehr eindeutig: Wer die mit allen vier Rädern hinter der gelben Linie ist, verschafft sich einen Vorteil. Vettel passierte zwar ähnliches als er Button überholte, aber er rutschte an der gleichen Stelle über die Linie, als er an Button schon vorbei war. Force India hat gegen Buemi Protest eingelegt, zur Stunde gab es da keine Entscheidung. </p>
<p>Am Ende war es also Vettel, der locker und verdient gewinnen konnte, denn er hat am Wochenende bis auf die schnellste Runde alle Tabellen angeführt. Warum es bei Mark Webber nicht lief, bleibt ein Rätsel. Adrian Newey meinte nach dem Rennen, man habe bei Webber eine zu große, einseitige Abnutzung der Reifen festgestellt, was auf <b>eine falsche Abstimmung hinweist</b>. Aber was genau los war, wusste Webber, der komplett frustriert war, auch nicht sagen. Er habe alles gegeben, der Abstand sei einfach nicht normal, er habe nicht mal die Ferrari halten können. Angesichts der totalen Dominanz von Vettel und dem Umstand, dass Webber im Rennen auf Augenhöhe seine Rundenzeiten drehen kann, wird wohl irgendwas am Wagen falsch gewesen sein. </p>
<p>Überrascht hat mich im Rennen, wie oft Red Bull, McLaren und Ferrari stoppen mussten. Gerade von Ferrari hatte ich nach den Tests erwartet, dass sie <b>weniger Probleme mit den Reifen</b> haben, aber das war nicht der Fall. Bei Red Bull sah es auch nicht so gut aus. Vettel klagte schon nach 10 Runden über nachlassende Hinterreifen und er hatte nicht mal KERS an Bord. Vielleicht war der Reifenverschleiß ein Grund, warum Red Bull das System aus dem Wagen verbannt hat. Der hohe Verschleiß der drei Top Teams dürfte vor allem beim nächsten Rennen in Malaysia interessant werden. Doch ist der Asphalt aggressiver und die Temperaturen dürften auch 15 Grad höher sein. Da Pirelli die gleichen Mischungen nach Malaysia bringt, kann man sich vermutlich jetzt schon auf eine Boxenstopporgie freuen. Man wird aber abwarten müssen, ob zum Beispiel Ferrari die Reifen bei hohen Temperaturen besser schont als Red Bull. </p>
<p>Ein paar Worte noch <b>zur Übertragung von sky</b>. Ich habe die Vorberichterstattung nicht komplett gesehen, aber die Nachberichterstattung war eine Katastrophe. Ein wenig Schumacher, ein wenig Rosberg, ein wenig Sutil dazu drei Worte von Hülkenberg und Norbert Haug. Fertig war die Laube. sky beklagt sich, dass man keine neuen Zuschauer mit der Formel Eins anlocken kann aber wenn man die Nachberichterstattung sieht, dann fragt man sich, warum jemand 35 Euro dafür im Monat ausgeben sollte. Kaum Interviews, keine wirkliche Analyse und außer Haug hatte man niemanden exklusiv im Interview. Was vermutlich daran liegt, dass sky nur mit zwei eigenen Kameras nach Australien geflogen ist. Dagegen feuerte die BBC mal wieder aus allen Rohren und hatte die übliche Besetzung am Start, die wie gewohnt gut und selbstsicher unterwegs war. sky wirkte dagegen wie ein Fan, der hinter dem Zaun seine Stars bewundert. Die eigentliche Kommentierung des Rennens durch Schulz/Surer war wie immer sehr gut, da gab es nichts auszusetzen. Aber sky kann sich nicht alleine auf diese beiden Zugpferde verlassen und den Rest vernachlässigen. So gewinnt man keine Kunden. </p>

<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/27/formel-eins-analyse-gp-australien-2011/gp_aus_gp_2011_15/' title='GP_Aus_GP_2011_15'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_GP_2011_15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="GP_Aus_GP_2011_15" title="GP_Aus_GP_2011_15" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/27/formel-eins-analyse-gp-australien-2011/motorsports-fia-formula-one-world-championship-2011-grand-prix-of-australia-4/' title='Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_GP_2011_8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia" title="Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/27/formel-eins-analyse-gp-australien-2011/motorsports-fia-formula-one-world-championship-2011-grand-prix-of-australia-5/' title='Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_GP_2011_9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia" title="Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/27/formel-eins-analyse-gp-australien-2011/australian-f1-grand-prix-practice/' title='Australian F1 Grand Prix - Practice'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_GP_2011_10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Australian F1 Grand Prix - Practice" title="Australian F1 Grand Prix - Practice" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/27/formel-eins-analyse-gp-australien-2011/australian-f1-grand-prix-practice-5/' title='Australian F1 Grand Prix - Practice'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_GP_2011_11-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Australian F1 Grand Prix - Practice" title="Australian F1 Grand Prix - Practice" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/27/formel-eins-analyse-gp-australien-2011/australian-f1-grand-prix-qualifying-3/' title='Australian F1 Grand Prix - Qualifying'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_GP_2011_12-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Australian F1 Grand Prix - Qualifying" title="Australian F1 Grand Prix - Qualifying" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/27/formel-eins-analyse-gp-australien-2011/gp_aus_gp_2011_17/' title='GP_Aus_GP_2011_17'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_GP_2011_17-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="GP_Aus_GP_2011_17" title="GP_Aus_GP_2011_17" /></a>
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<p><em>Bilder: FerrariF1, SauberF1, Renault, Team Lotus, McLaren, Red Bull/Gepa, STR/Gepa, Virgin, HRT, Williams, Mercedes, Force India</em></p>
 <img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=12773" width="1" height="1" style="display: none;" /><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Formel Eins: Quali Analyse GP Australien 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 17:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Boom". Das beschreibt das Ergebnis der Qualifikation in Australien wohl am genausten. Red Bull war eine Klasse für sich und seine schnellste Runde fuhr Vettel auch noch ohne KERS. Weil er kein richtiges an Bord hatte. 

Nach der ersten Qualifikation des Jahres gab es nur zwei zufriedene Gesichter, der Rest schaute drein, als habe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Boom&#8221;. Das beschreibt das Ergebnis der Qualifikation in Australien wohl am genausten. Red Bull war eine Klasse für sich und seine schnellste Runde fuhr Vettel auch noch ohne KERS. Weil er kein richtiges an Bord hatte.</strong> </p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wMy9HUF9BdXNfUXVhbGlfMjAxMV8xNy5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_17-300x199.jpg" alt="" title="Australian F1 Grand Prix - Qualifying" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-12714" /></a>Nach der ersten Qualifikation des Jahres gab es nur zwei zufriedene Gesichter, der Rest schaute drein, als habe man ihnen gerade gesagt, dass sie es eh mit dem Weltmeistertitel vergessen können. Nur Vettel und Hamilton blickten zufrieden in die Runde. Wobei der Brite vermutlich deswegen so erleichtert wirkte, weil er der einzige war, der Vettel halbwegs folgen konnte. Mclaren hat aus der Großbaustelle MP4-26 innerhalb von zwei Wochen ein wirklich gut gehendes Auto gezaubert, weil man einen großen Teil der experimentellen Neuentwicklungen wieder aus dem Wagen geschmissen hat. Doch außerhalb von Reihe Eins herrschte fast ausschließlich großer Katzenjammer. Webber, dem Vettel fast 9 Zehntel abgenommen hatte, wirkte zerknirscht, Alonso wusste nicht so wirklich, was er zu den 1.4 Sekunden Rückstand sagen sollte und bei Mercedes verstand man die Welt nicht mehr. Doch trotz der großen Abstände könnte das Rennen enger werden.</p>
<p><span id="more-12710"></span> </p>
<p>Vettel fuhr seine schnellste Zeit gegen Ende der Qualifikation und legte gleich zwei Runden hin, die fast aufs Zehntel gleich schnell waren. Das zeigt auch, dass der Red Bull so schlecht nicht mit den Reifen umgeht. Die Sensation ist allerdings, dass Vettel seine Zeit ohne KERS gefahren ist. <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qYW1lc2FsbGVub25mMS5jb20vMjAxMS8wMy9yZWQtYnVsbC11c2luZy1zdGFydC1vbmx5LWtlcnMv">James Allen</a> spekulierte als erster, dass Red Bull gar kein &#8220;richtiges&#8221; KERS an Bord hat. Stattdessen setzt man wohl auf ein &#8220;Start only KERS&#8221;, das heißt, dass die Batterie für KERS in der Box aufgeladen wird, und nur einmal, nämlich beim Start, abgerufen werden kann. Red Bull äußert sich zu den Gerüchten nicht, dementiert aber auch nur schwach. Offenbar denkt man, dass man auf den recht kurzen Geraden in Australien kaum in die Verlegenheit gerät, überholt zu werden. Ob dem dann wirklich so ist, wird sich morgen zeigen. Aber es wäre schon ein Hammer, wenn Red Bull ohne KERS einem Mclaren 8 Zehntel abnehmen kann.<br />
Ungewöhnlich ist auch, dass Webber mehr als acht Zehntel auf den Deutschen verloren hat. Das ist dann doch etwas viel und Webber zeigte sich nach der Qualifikation völlig überrascht über den Abstand. Er hatte keine Erklärung, wo er die Zeit verloren hatte. Vettel zeigte sich zufrieden und denkt auch, dass es für das Rennen gut aussieht, da sich der Reifenverschleiss in Grenzen hält.</p>
<p>Bei McLaren lief es das gesamte Wochenende richtig gut. Überraschenderweise war man von Anfang an vorne mit dabei, was angesichts der zäh verlaufenden Tests überraschend ist. Das Hamilton seinem Teamkollegen Button knapp vier Zehnteln abnehmen kann, scheint auch etwas viel, allerdings ist nicht klar, ob Button auf gebrauchten Reifen unterwegs war. Im Rennen wird der Abstand nach vorne auch kleiner sein, was das Rennen spannend machen könnte. </p>
<p>Der Verlierer der Quali war aber nicht Webber oder Schumacher, sondern Heidfeld. Der Deutsche schaffte nicht einmal mehr den Sprung in Q2 und lag in der ersten Quali-Session knapp 1.7 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Petrov. Das ist dann selbst für die bekannt notorische Quali-Schwäche von Heidfeld etwas sehr viel. Nach der Quali bekannte Heidfeld, dass sein KERS für Probleme sorgte und er deswegen eine Runde nicht fahren konnte. Sein letzter Versuch endete dann im Verkehr und er verpasst Q2 um 17 Tausendstel. Mag Pech gewesen sein, aber das Ergebnis ist trotzdem desaströs. Denn Petrov, der ja nun nicht gerade unter dem Verdacht steht, ein Top 5 Fahrer zu sein, knallte den Renault problemlos auf Platz 6 in der Startaufstellung und die unfaire Frage &#8220;Was hätte Kubica&#8221; gemacht&#8221; ist natürlich da. </p>
<p>Bei Ferrari lief es ebenfalls recht zäh. Der gute Speed aus den Tests ist weg, zumindest, was eine schnelle Runde angeht. Massa klebte in Q1 lange auf Platz 18, fand dann aber doch noch die nötige Sekunde um weiter zu kommen. Im der restlichen Quali blieb Ferrari weiter unter dem Radar. Massa wurde am Ende achter, Alonso kam auf Platz 5. Der Spanier meinte am Ende, dass man überrascht sei, sich aber auf die Rennpace verlassen würde. Auf jeden Fall ist Ferrari morgen nicht in der Lage, um den Sieg zu fahren, es sei denn, sie können mit einem Stopp durchfahren und dabei gute Rundenzeiten abliefern.</p>
<p>Hängende Köpfe gibt es auch bei Mercedes. Schumacher, der eigentlich sehr optimistisch wirkte, schaute nach dem Rennen ziemlich sauer drein. Egal, ob wir siebter oder elfter sind, wir sind nicht da, wo wir sein wollen.&#8221;. Rosberg setzte sogar hinzu &#8220;Da ging nicht mehr, erschreckend.&#8221; Dabei hatten die Mercedes in allen vorherigen Sessions gar nicht schlecht ausgesehen und offenbar hatte selbst Schumacher mit einem Start in den ersten drei Reihen gerechnet. Doch am Ende kam Rosberg auf sieben und Schumacher war nur elfter. Noch schlimmer wird, es wenn man weiß, das Schumacher und Rosberg in Q2 schon mit weichen Reifen unterwegs waren. Selbst wenn die gebraucht waren &#8211; Schumacher gelang es nicht, die 1.25.9 min zu unterbieten, Rosberg war in Q2 auch nur 3 Zehntel besser, hatte aber wohl ein funktionierndes KERS an Bord, während es bei Schumacher Probleme gab. Mit KERS hätte Schumacher vermutlich Q3 erreicht, allerdings muss der elfte Startplatz kein Nachteil sein, denn der Ex-Weltmeister kann auf frischen Reifen starten, während der Rest vor ihm gebrauchte hat. Wenn die Rennpace stimmt, sind Punkte auf jeden Fall drin, mehr aber nicht.</p>
<p>Zwei Überraschungen gab es am Ende dann doch. Sebastian Buemi schlich sich in Q3 und belegte dort den zehnten Platz. Sein Teamkollege Alguersuari kam immerhin auf die 12. Position. Eine Position vor ihm steht Kamui Kobayashi im Sauber. Wenn man bedenkt, dass Sauber mit Ferrari-Technik unterwegs ist, und Massa nur 0.178 Sekunden schneller war, dann ist schon bemerkenswert. Noch besser wirkt die Zeit, nachdem Kobayhashi erwähnte, dass er nur einen Satz gebrauchter weicher Reifen hatte. Neue Reifen bringen wohl um die drei Zehntel. Perez sah zunächst ähnlich stark aus, verlor aber in Q2 knapp sieben Zehntel auf den Japaner. </p>
<p>Weiter hinten gab es wenig Überraschungen. Williams, die eigentlich nicht schlecht unterwegs waren, verloren Rubens Barrichello direkt zu Beginn von Q2, als sich dieser einen seiner seltenen Fehler erlaubte und den FW33 in den Kies setzte. Das Maldonado in Q2 hängen blieb, war dann nicht weiter überraschend. </p>
<p>Die Schlusslichter bleiben Lotus, Virgin und HRT. Lotus überraschte negativ, weil man die guten Testeindrücke nicht umsetzen konnte. Kovalainen fehlten 2 Sekunden auf Heidfeld auf Platz 17, was bei den Grünen für enttäuschte Gesichter sorgte. Besser lief es dagegen bei Virgin, die sich im Training noch weit von Lotus weg sahen. Glock fehlten zwar 0.5 Sekunden auf Kovalainen, aber das war weniger Abstand, als befürchtet hatte. Auch die 107% Barriere wurde einigermaßen sicher genommen. Neuling D&#8217;Ambrosio blieb vier Zehntel über der Grenze. </p>
<p>Nicht starten werden beide HRT. Zwar schafften es die Mechaniker beide Wagen in Q3 starten zu lassen, aber die Zeiten waren wirklich zu schlecht. Zwei Sekunden war Liuzzi langsamer als der letzte Virgin, 1.6 Sekunden, damit man die 107% Grenze geschafft hätte. Klingt desaströs, aber angesichts der Tatsache, dass beide HRT in Q3 ihre ersten Runden gedreht haben, ist das gar nicht mal so schlecht. Vielleicht klappt es ja in Malaysia.</p>
<p>Das morgige Rennen dürfte aber etwas enger werden, als es die Quali vermuten lässt. Die Pirelli Reifen halten bei den niedrigen Temperaturen deutlich besser durch und alle Teams konnten längere Stints fahren, als man das vermutet hat. Teilweise wurden 25 Runden absolviert, was knapp die Hälfte der Renndistanz von 58 Runden ist. Im Verdacht, eventuell nur einen Stopp zu absolvieren zu müssen, stehen Ferrari und Mercedes, die bei den Tests ähnliche Zeiten abgeliefert haben. Bei McLaren und Red Bull rechnet man mindestens mit zwei Stopps, was dann auch schnellere Zeiten im Rennen garantieren würde. Ferrari sieht durchaus Chancen auf ein Podium, wobei es schwer werden wird, die Mclaren auf der Strecke zu schlagen. </p>
<p>Alle Runden- und Sektorenzeiten gibt es bei der <a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2ZpYS5jb20vZW4tR0IvbWVkaWFjZW50cmUvZjFfbWVkaWEvUGFnZXMvdGltaW5nLmFzcHg=">FIA</a>.</p>
<p>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/australian-f1-grand-prix-qualifying/' title='Australian F1 Grand Prix - Qualifying'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_17-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Australian F1 Grand Prix - Qualifying" title="Australian F1 Grand Prix - Qualifying" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/gp_aus_quali_2011_1/' title='GP_Aus_Quali_2011_1'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="GP_Aus_Quali_2011_1" title="GP_Aus_Quali_2011_1" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/gp_aus_quali_2011_2/' title='GP_Aus_Quali_2011_2'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="GP_Aus_Quali_2011_2" title="GP_Aus_Quali_2011_2" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/gp_aus_quali_2011_3/' title='GP_Aus_Quali_2011_3'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="GP_Aus_Quali_2011_3" title="GP_Aus_Quali_2011_3" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/gp-australia-f12011/' title='GP AUSTRALIA F1/2011'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="GP AUSTRALIA F1/2011" title="GP AUSTRALIA F1/2011" /></a>
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<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/motorsports-fia-formula-one-world-championship-2011-grand-prix-of-australia-2/' title='Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia" title="Motorsports: FIA Formula One World Championship 2011, Grand Prix of Australia" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/formula-1-qantas-australian-grand-prix/' title='FORMULA 1 / QANTAS AUSTRALIAN GRAND PRIX'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="FORMULA 1 / QANTAS AUSTRALIAN GRAND PRIX" title="FORMULA 1 / QANTAS AUSTRALIAN GRAND PRIX" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/gp_aus_quali_2011_8/' title='GP_Aus_Quali_2011_8'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="GP_Aus_Quali_2011_8" title="GP_Aus_Quali_2011_8" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/formula-one-world-championship-54/' title='Formula One World Championship'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Formula One World Championship" title="Formula One World Championship" /></a>
<a href='http://www.racingblog.de/2011/03/26/formel-eins-quali-analyse-gp-australien-2011/formula-one-world-championship-55/' title='Formula One World Championship'><img width="150" height="150" src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/GP_Aus_Quali_2011_10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Formula One World Championship" title="Formula One World Championship" /></a>
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<br />
<em>Bilder: FerrariF1, SauberF1, Renault, Team Lotus, McLaren, Red Bull/Gepa, STR/Gepa, Virgin, HRT, Williams, Mercedes, Force India</em></p>
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		<title>Formel Eins: Vorschau GP Australien 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeit des Wartens ist vorbei, die lange Winterpause geht endlich zu Ende. Ab Freitag geht der Zirkus der Formel Eins wieder auf die Reise und die Saison verspricht sehr abwechslungsreich zu werden. 

Die Saison 2011 bringt einige Neuerungen in die Formel Eins, die zum einen nicht unumstritten sind, zum anderen kann man die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Zeit des Wartens ist vorbei, die lange Winterpause geht endlich zu Ende. Ab Freitag geht der Zirkus der Formel Eins wieder auf die Reise und die Saison verspricht sehr abwechslungsreich zu werden. </strong></p>
<p><a href="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYWNpbmdibG9nLmRlL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAxMS8wMy9hbGJlcnRfcGFyay5qcGc="><img src="http://www.racingblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/albert_park-300x222.jpg" alt="" title="albert_park" width="300" height="222" class="alignleft size-medium wp-image-12572" /></a>Die Saison 2011 bringt einige Neuerungen in die Formel Eins, die zum einen nicht unumstritten sind, zum anderen kann man die altbekannten strategischen Lösungen während eines Rennens komplett vergessen. Schuld daran sind die neuen Pirelli Reifen, die auf  Wunsch der FIA nicht mehr den Holz-ähnlichen Charakter der Bridgestone Pneus haben. Wunsch der FIA war es, dass man mit den Reifen nicht mehr ein ganzes Rennen durchfahren kann, so wie Button, Vettel und Webber das im letzten Jahr gezeigt habe. Auch wollte man wieder einen weiteren Boxenstopp haben und so hat Pirelli Reifen entwickelt, die eine ganze besondere Charakteristik haben. Denn sie bauen nicht langsam ab, sondern schlagartig und genau das wird den Teams jede Menge Kopfzerbrechen bereiten.</p>
<p><span id="more-12571"></span> </p>
<p>In der Vorbereitung zu einem Grand Prix sind den Teams die meisten Faktoren bekannt. Man kennt die Strecke, den Asphalt, die Curbs. Man berechnet jedes denkbare Wetter, inklusive der Windrichtung und der Luftdichte. Nur in diesem Jahr kommt mit den Reifen eine Komponente ins Spiel, die keiner richtig beurteilen kann. Man weiß, dass die Pirelli schnell nachlassen, aber wie reagieren sie auf den Asphalt in Australien? Und wie darauf, wenn sich der Gummi mit anderen Gummisorten der Rahmenserien vermischt? Und was machen 5 Grad Außentemperatur mehr oder weniger aus? Das weiß tatsächlich kein Mensch und so wird es auch bleiben, bis man nach ein paar Rennen mal sehen kann, wie die Reifen sich im Durchschnitt verhalten. Da die FIA den Teams in Australien einen weiteren Satz Reifen zur Verfügung stellt, kann man zumindest davon ausgehen, dass viel gefahren wird.</p>
<p>Im Rennen werden die Reifen ebenfalls eine große Rolle spielen. Der Zeitverlust zwischen einem guten und einem runter gefahrenen Pirelli beträgt laut allgemeiner Schätzung zwischen drei und vier Sekunden. Doch der sogenannte &#8220;Drop off&#8221; zeigt sich nicht linear, also über einen gesamten Stint, sondern erst in den letzten Runden. Die meisten Mischungen scheinen lange stabil zu laufen, um dann am Ende plötzlich dramatisch einzubrechen. Für die Strategen bedeutet dies, dass sie komplett umdenken müssen.</p>
<p>1. Man kann nicht mehr &#8220;reifenschonend&#8221; unterwegs sein um dann kurz vor Ende des Stints noch mal schnelle Runden zu bolzen. Dieser Vorteil fällt weg.<br />
2. Eine Runde mehr oder weniger auf den alten Reifen kann einem massiv Plätze kosten. Nicht nur einen, sondern gleich mehrere. Der Fahrer muss deswegen viel stärker in die Strategie eingebunden werden<br />
3. Fahrer, die weniger aggressiv unterwegs sind, haben deshalb einen Vorteil.<br />
4. Das Mittelfeld rückt näher. Während die Top Ten auf Reifen starten muss, die mindestens drei Runden auf den Buckel haben, davon eine, in der sie schwer gefordert wurden, starten die Fahrer ab Platz 10 mit neuen Reifen, können also drei oder vier Runden länger fahren. Es könnte sich auszahlen, bewusst nicht in die Top Ten zu fahren, wenn man eh nicht um Sieg kämpft.</p>
<p>Das bedeutet, dass auch der Rennverlauf sich massiv verändern wird. Zwei Stopps werden normal sein, je nach Verschleiß und Zeitverlust wird man auch über drei Stopps nachdenken. Gleichzeitig werden die Fahrer vor allem in den ersten Rennen extrem vorsichtig mit den Reifen umgehen, die Positionen werden bezogen, danach wartet man bis zum letzten Renndrittel ab. Zu vorsichtig darf man aber auch nicht sein, weil man sonst zu viel Zeit nach vorne verliert. Die Reifen werden 2011 eine sehr große Rolle spielen, ob die positiv sein wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Die Befürchtung ist, dass wir sehr statische Rennen sehen werden. Daran werden auch der neue verstellbare Heckflügel und das wieder eingeführte KERS nichts ändern. Was den Heckflügel angeht, wird man sowieso abwarten müssen. Die meisten Fahrer zeigen sich skeptisch. Nicht, was den eventuellen Vorteil angeht, sondern was die Handhabung betrifft. Einsetzen kann man den Flügel im Rennen nur dann, wann man einem Sektorenmesspunkt rund eine Sekunde hinter dem Vordermann liegt. Erst schaltet die Elektronik die Möglichkeit frei und der Fahrer kann mittels eines Knopfs dem Flügel flach stellen. Berührt der Fahrer die Bremse, stellt sich der Flügel wieder in seine Ausgangsposition. Das bedeutet, dass im Prinzip die Rennleitung entscheidet, was der Fahrer machen kann. Zudem ist der Einsatz der Technik in den ersten beiden Runden komplett untersagt. Theoretisch soll man so leichter überholen können, ob das dank der &#8220;dirty air&#8221; auch praktisch so sein wird, ist auch so eine Frage. Getestet hat das bisher keiner. Der FIA ist auch klar, dass das System quasi in der Beta-Phase ist, man behält sich Änderungen und sogar die gesamte Abschaffung vor. Bevor man aber zu viel Kritik äußert, sollte man die ersten Rennen abwarten. Klar ist aber, dass der Flügel nur auf Strecken mit langen Geraden etwas bringt. Um die Verwirrung noch größer zu machen: In den Traingsläufen kann der Heckflügel nach Wunsch und ohne Restriktionen flach gestellt werden.</p>
<p>Ebenfalls neu ist der kastrierte Diffusor, der nur noch einstöckig sein darf. Damit will man die &#8220;dirty air&#8221; und den Abtrieb auf der Hinterachse verringern, aber die Ingenieure haben schon Lösungen gefunden. Die radikalen Lösungen der Heckkonstruktion von Williams und Red Bull sind eine Variante, die Nutzung der Auspuffgase um entweder den Unterboden (Renault) oder das gesamte Heck (der Rest) anzublasen ist die andere. Die auffälligen Konstruktionen der Heckflügel, die mittlerweile mit diversen Knicken, Kurven und Falten ausgestattet sind, lässt aber erahnen, dass die &#8220;dirty air&#8221; weiter für Probleme sorgen wird.</p>
<p>Auch Wiedereinführung von KERS dürfte das Bild auf der Strecke ändern. Mercedes hatte wohl bei den Tests einige Probleme, während es aber bei Force India, die die Mercedes Technik nutzen, ohne Sorgen lief. Das Problem ist wohl auch nicht Aufladung, sondern das Verhalten des Wagens auf der Bremse. Wenn der Wagen hier instabil reagiert, verliert man am Kurveneingang viel Zeit. Der Vorteil von KERS ist umstritten. Unter perfekten Laborbedingungen soll etwas um drei Zehntel bringen, in der Realität sieht die Sache wohl anders aus. Klar ist, dass man damit leichter überholen kann, wenn alles passt und der Heckflügel flach steht, ob es die Rundenzeit im Rennen um die entscheidenden Zehntel verbessert, ist dann wieder eine andere Frage. </p>
<p>Für die Fahrer bedeutet das viel Stress, denn sie müssen nicht perfekt fahren, sondern auch auf den Reifenverschleiß achten und schauen, dass sie KERS genau dann einsetzen, wenn sie auch die Möglichkeit haben, den Flügel flach zu stellen. Dazu kommt der Verkehr usw. Es würde mich nicht wundern, wenn man einige Ausrutscher sehen wird, die einfach deswegen zustande kommen, weil die Fahrer überfordert sind. </p>
<p>Zum Rennen in Australien kann man nur wenig sagen, die vielen neuen Variablen machen eine Vorhersage einfach unmöglich. Die Teams wird es grundsätzlich freuen, dass es am Wochenende kühl bleiben wird, das wird den Reifenverschleiß niedrig halten. Eventuell kann es sogar regnen, was hoffentlich nicht das gesamte Wochenende anhalten wird, da mit Regen eine Einschätzung der Teams noch schwerer wird.</p>
<p>Die Strecke in Melbourne ist bekannt, im Prinzip besteht sie nur aus langen Geraden, die von engen Schikanen unterbrochen werden. Problematisch sind seit jeher die Auslaufzonen, die an einigen Stellen praktisch nicht vorhanden sind. Fliegt man nach Turn 5 ab, spielt man mit seinem Wagen Ping Pong zwischen den Mauern. Die unterschiedlichen Beläge und die Nutzung einiger Streckenteile als normale Straße machen die Sache auch nicht leichter. </p>
<p><center><object width="560" height="340" align="middle" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codeBase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0"><param name="movie" value="http://www.attwilliamsdigital.com/swf/videoPlayerBig.swf" /><param name="src" value="http://www.attwilliamsdigital.com/swf/videoPlayerBig.swf" /><param name="flashvars" value="w=560&#038;h=340&#038;stream=http://www.attwilliamsdigital.com/site/upload/videos/1_stream_hi.mp4&#038;preview=http://www.attwilliamsdigital.com/site/upload/images/1_preview.jpg&#038;embed=1" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="quality" value="high" /><param name="menu" value="-1" /><param name="fullscreen" value="true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="true" /><param name="scale" value="showall" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allownetworking" value="true" /><embed width="560" height="340" movie="http://www.attwilliamsdigital.com/swf/videoPlayerBig.swf" src="http://www.attwilliamsdigital.com/swf/videoPlayerBig.swf" flashvars="w=560&#038;h=340&#038;stream=http://www.attwilliamsdigital.com/site/upload/videos/1_stream_hi.mp4&#038;preview=http://www.attwilliamsdigital.com/site/upload/images/1_preview.jpg&#038;embed=1" wmode="opaque" quality="high" menu="-1" fullscreen="true" allowfullscreen="true" alloscriptaccess="true" scale="showall" seamlesstabbing="false" allownetworking="true" align="middle" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /></object></center></p>
<p>Das Rennen einer Saison ist immer etwas Besonderes, man darf sich also freuen. Die Saison 2011 kann los gehen.</p>
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