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NASCAR: Vorschau Phoenix November 2010

2 to go heißt es an diesem Wochenende in Phoenix, wenn Denny Hamlin, Jimmie Johnson und Kevin Harvick den Grundstein für das große Saisonfinale in Homestead legen. Zwar könnte Hamlin auch schon am Sonntag alles klar machen, doch dazu müsste Johnson jenseits der Top30 ankommen, was gerade in Phoenix ziemlich unwahrscheinlich ist.

In Texas übernahm Denny Hamlin durch seinen Sieg die Tabellenführung von Jimmie Johnson, der „nur“ ein Top10-Resultat einfahren konnte. Der viermalige Meister liegt nun zwei Rennen vor Schluss 33 Punkte hinter Hamlin. Kevin Harvick auf Platz 3 in der Meisterschaft hat mit 59 Zählern Rückstand ebenfalls noch eine realistische Chance auf den Titel. Falls die Top3 der Fahrerwertung auch in Phoenix und Homestead an den Start gehen, was natürlich mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit geschehen wird, haben alle Fahrer hinter dem viert platzierten Carl Edwards auch rechnerisch kein Wörtchen mehr um die Trophäe mitzureden. Im Folgenden liste ich kurz die Clinch-Szenarien auf, die an diesem Wochenende auf dem Phoenix International Raceway Denny Hamlin vorzeitig zum Meister machen könnten.

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Formel Eins: Vorschau Abu Dhabi GP 2010

…and the Winner is… Diese Frage wird man erst am Sonntagnachmittag wissen. Den Fan erwartet auf jeden Fall ein spannendes Finale auf der arabischen Halbinsel.

Die Konstellation für das Wochenende ist bekannt. Gleich vier Fahrer können noch Weltmeister werden, wenn man denn den schon leicht abgeschlagenen Lewis Hamilton noch mit zählt. Aber damit der McLaren gewinnen kann, müsste man dann doch etwas mehr passieren, denn die letzten Rennen haben gezeigt, dass die Briten nicht gerade ein Auto haben, dass im richtigen Moment konkurrenzfähig ist. Bleiben also Alonso, Vettel und Webber, die sich um den Titel streiten. Und von diesen hat wiederum Alonso die beste Ausgangsposition. Ihm reicht ein zweiter Platz zum Gewinn des Titels, was nicht nach einer unlösbaren Aufgabe klingt. Aber der F60 hat in diesem Jahr immer wieder gezeigt, dass er unberechenbar ist. Mal funktioniert er perfekt, mal ist er, wie letzte Woche in Brasilien, einfach nicht schnell genug. Die großen Favoriten heißen also Red Bull und die alles entscheidende Frage lautet, ob Vettel seinen Teamkollegen Webber im entscheidenden Moment vorbei lassen würde.

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NASCAR: Analyse Texas November 2010

Bis zur Halbzeit schwappte das drittletzte Saisonrennen auf dem Texas Motor Speedway so dahin und drohte lediglich zu einem Rechenspiel der Top3 der Meisterschaft zu verkommen, während Greg Biffle an der Spitze einsam seine Runden drehte. Kyle Busch läutete dann mit einem Paukenschlag den Abend der überkochenden Emotionen ein.

Die erste Rennhälfte brachte mit Greg Biffle zunächst einen dominanten Fahrer hervor, der sich anschickte, im Alleingang das Rennen zu gewinnen. Ernsthafte Konkurrenz bekam er anfangs nur von Mark Martin und später durch Joey Logano, bevor ein defektes Getriebe 30 Runden vor Schluss schließlich seine Siegchancen pulverisierte. Biffle führte 224 der 334 Runden in Texas, bevor der zweite Gang bei einem Boxenstopp brach. Damit musste er während der folgenden, letzten beiden Restarts hilflos zusehen, wie die Meute an ihm vorbeizog. Glücklicherweise ließ sein Auto aber im vierten Gang keine Performance vermissen, sodass er immerhin einen fünften Platz retten konnte.

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Formel Eins: Analyse Brasilien GP 2010

Ein erstaunlich ruhiges Rennen war das dieses Jahr in Brasilien. Zumindest an der Spitze. Die WM ist dadurch noch spannender geworden.

Das hatte sich Ferrari anders vorgestellt. Auch wenn man vor dem Rennen den Ball etwas flach gehalten hatte, war es doch offensichtlich, dass man sich in Interlagos eine Menge ausgerechnet hatte. Die Strecke sollte dem Wagen gut liegen, vor allem deutlich besser, als der Kurs in der nächsten Woche. Aber schon am Freitag wurde sichtbar, dass die Italiener gegen die Red Bull keine Chance haben würden. Die fast schon spielerische Dominanz mit der die Österreicher ab der ersten Minute des Rennwochenendes den Rest des Feldes dominierten, war schon beängstigend. Ich hatte das nicht in der Form erwartet, und offenbar auch nicht Ferrari, die allerdings mit dem schlechten Wetter am Samstag nicht klar gekommen sind. Dass Alonso nach dem Rennen meinte, dass die WM in Abu Dhabi komplett offen sei, deutet schon an, dass man sich für Abu Dhabi in keiner guten Position sieht. Die Ergebnis des Rennens macht die WM immerhin richtig spannend.

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NASCAR: Vorschau Texas November 2010

Three for three dürfte die Losung im Sprint Cup bis zum Saisonende lauten: Nach dem spannenden restrictor plate-Rennen von Talladega haben in den verbleibenden drei Meisterschaftsrennen nun noch drei Fahrer eine Chance auf den Titel. In Texas, Phoenix und Homestead streiten sich Jimmie Johnson, Denny Hamlin und Kevin Harvick um die Krone.

Der Schlusssprint über drei Rennen startet an diesem Wochenende auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth, einem Intermediate-Oval von 1,5 Meilen Länge mit 24° Banking. Im ersten Moment schießt einem natürlich bei dieser Streckencharakteristik der Name Jimmie Johnson durch den Kopf, doch auch Denny Hamlin konnte in den letzten beiden Texas-Rennen in die Top2 fahren. Lediglich Kevin Harvick dürfte am Wochenende „nur“ für eines seiner konstanten Top10-Ergebnisse zu haben sein. Der Stand in der Meisterschaft ist dabei durchaus eng, die drei Fahrer trennen nur 38 Punkte: hinter Johnson folgt Hamlin (-14) vor Harvick (38). Das ist gerade nach einem restrictor plate-Rennen ziemlich erstaunlich.

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VLN: Analyse 35. DMV Münsterlandpokal

Als am Samstag der letzte Lauf zur VLN über 4 Stunden anstand, war die Meisterschaft zwar so gut wie entschieden. Das sogenannte Schinkenrennen versprach trotzdem einiges an Spannung, an der das Wetter nicht ganz unschuldig sein würde. Besondere Aufmerksamkeit verdienten natürlich die zahlreichen Comebacker – und die zukünftigen Meister von Bonk Motorsport.

Als das Zeittraining vorüber war, befürchtete man schon einen glatten Durchmarsch für die Porsche-Armada, denn unter den besten 7 befanden sich gleich 6 Porsche 911 GT3 R.
Die Pole hatte “der Dicke” mit der Startnummer #114 und der Besatzung Arno Klasen/Lucas Luhr/Marc Lieb mit einer Zeit von 8:11,149.  Dahinter der 1. Comebacker: Nämlich Mühlner Motorsport, wo Jörg Bergmeister aufzeigte, warum er den Titel in der ALMS geholt hat als er den Porsche nur 1 Sekunde hinter Marc Lieb auf den 2. Startplatz stellte. Auf P3 folgte dann der Wodka-Porsche vom Team Manthey mit der Besatzung Armin Hahne/Marc Gindof/Jochen Krumbach, bevor auf P4 der erste Nicht-Porsche folgte, nämlich der Audi R8 LMS von Phoenix mit der Startnummer #99 und der Besatzung Frank Stippler/Marc Basseng – Striezel Stuck hatte sich ja leider an der Hand verletzt, und muss sein Comeback daher auf das Jahr 2011 verschieben.

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NASCAR: Analyse Talladega Oktober 2010

Das restrictor plate-Rennen in Talladega bot bis auf eine vernünftige letzte Runde eigentlich alles, was ein Superspeedway so herzugeben hat: viele Führungswechsel, ein großes Fragezeichen am Ende und ordentlich Spannung! Die Chase-Tabelle schafft nach diesem Wochenende beste Voraussetzungen für einen engen Titelkampf in den verbleibenden drei Rennen.

In den knapp drei Stunden am Sonntagabend sorgte restrictor place racing für gehörige Action, auch wenn es leider nicht mehr zu einem Zieleinlauf unter grüner Flagge kam. Weil der Kampf um die Führung eingangs von Turn 1 im Moment des Auslösens der Gelbphase noch in vollem Gange war, mussten die NASCAR-Offiziellen zunächst die Videobänder befragen, um einen Sieger zu ermitteln. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei two car trains auf dem Weg zur Ziellinie: Clint Bowyer wurde von Juan Pablo Montoya angeschoben und Kevin Harvick bekam einen Push von David Reutimann. Ich werde etwas anders als sonst üblich versuchen, den Weg hin zu diesem Szenario zu beschreiben.

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NASCAR: Vorschau Talladega Oktober 2010

An diesem Wochenende steht Chase-Rennen Nummer 7 in Talladega auf dem Plan. Der Superspeedway wird vermutlich die Vorentscheidung für den Endspurt über die drei Rennen in Texas, Phoenix und Homestead liefern. ACHTUNG: Start schon um ca. 18:15 Uhr.

Die sehr beliebten „restrictor plate“-Rennen auf den Superspeedways von Daytona und Talladega zählen jährlich zu den absoluten Highlights des NASCAR-Kalenders. Der Talladega Superspeedway ist mit 2,66 Meilen Länge und einem extremen Banking von 33° ein wahres Monster in der Landschaft. Diese Daten machen enorme Geschwindigkeiten möglich, die mit den erwähnten „restrictor plates“ eingebremst werden müssen. Im verlinkten Artikel zur Strecke selbst ist neben einer kleinen Beschreibung des Ovals auch zu finden, warum NASCAR seinerzeit diese Begrenzung einführte. Diese Art von Rennfahren zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, das sogenannte „bump drafting“. Der folgende Abschnitt, in welchem diese Fahrtechnik erklärt wird, entstammt der Talladega-Vorschau vom Frühjahr – schließlich muss ich die Welt ja nicht neu erfinden:

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NASCAR: Analyse Martinsville Oktober 2010

Denny Hamlin verlängerte die unheimliche Martinsville-Serie, welche er gemeinsam mit Jimmie Johnson Ende 2006 begann, um ein weiteres Rennen. Mit nur insgesamt 40 Führungsrunden konnte er sich seinen ersten Chase-Erfolg holen und den Rückstand in der Meisterschaft signifikant verkürzen. Kevin Harvick bleibt derweil dran, während der Rest so gut wie draußen ist.

Das Martinsville-Rennen am Sonntag war recht spannend, denn über den Verlauf der 500 Runden setzten sich insgesamt sieben verschiedene Fahrer für mehr als 30 Umläufe in Führung. Denny Hamlin begann den Tag in Front des Feldes und beendete ihn auch dort, zwischendrin tauschte das Feld auf dem kürzesten Shorttrack der Saison mitunter gehörig die Positionen. Zudem wurde während 15 Cautions eine Menge Schrott produziert und für ca. ein Fünftel des Rennens unter gelber Flagge gefahren. Am Ende blieben die Gelbphasen aber aus, was gerade Hamlin nützte. Denn während er vorne einsam seine Runden abspulte, drehte hinter ihm jemand noch einmal richtig auf, mit dem man schon nicht mehr gerechnet hatte:

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NASCAR: Vorschau Martinsville Oktober 2010

In Martinsville startet die zweite Chase-Hälfte und nur noch drei Piloten kämpfen innerhalb von 100 Punkten um die Meisterschaft. Die Verfolger Jeff Gordon, Kyle Busch und Tony Stewart benötigen dringend möglichst einen Sieg, um weiterhin dabei zu sein. Da trifft es sich schlecht, dass der Shorttrack ausgerechnet die stärkste Strecke der Top2 ist.

An diesem Wochenende beginnt der Endspurt zur Playoff-Trophäe und ausgerechnet die beiden bestplatzierten Piloten haben die Chance, auf dem Martinsville Speedway davonzuziehen. Tabellenführer Jimmie Johnson und sein Verfolger Denny Hamlin haben sich auf dem Shorttrack in Virginia praktisch in die „victory lane“ eingemietet: Seit Ende 2006 hat in Martinsville kein anderer Fahrer außer den beiden ein Rennen gewonnen. So eine Statistik wird den Verfolgern gar nicht passen, wobei aber zumindest Jeff Gordon ähnlich starke Resultate vorweisen kann. Kevin Harvick wird versuchen müssen, sich mit einem Top10-Ergebnis nach Talladega zu retten. Die anderen Chase-Piloten könnten nach einem schlechten Martinsville-Wochenende zumindest realistisch gesehen aus der Entscheidung draußen sein. Zu Beginn des Artikels möchte ich aber kurz auf die Hammermeldung der Woche eingehen, die gestern über die US-Seiten schwappte:

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