Am Wochenende geht es zum zweiten und letzten Mal in diesem Jahr nicht um Punkte, sondern nur um ein sattes Preisgeld. Beim All-Star Rennen der NASCAR gibt es natürlich einige Dollar mehr zu gewinnen als noch beim Budweiser Shootout zu Saisonbeginn. Wer das Spektakel schauen möchte, wird allerdings wieder eine Nachtschicht einlegen müssen!
Das All-Star Rennen der NASCAR wird seit 1985 ausgetragen und geht in diesem Jahr schon in seine 27. Ausgabe. Bis auf eine Ausnahme (1986: Atlanta Motor Speedway) wurde dieses prestigeträchtige Preisgeldrennen immer auf dem Charlotte Motor Speedway ausgetragen, wenn auch unter einem immer mal wieder angepassten Regelwerk. Im Rennen selbst geht es um alles oder nichts, denn anstatt von Punkten wird am Wochenende die stolze Summe von einer Million US-Dollar auf den Sieger warten. Das ist jedoch nicht immer so gewesen, denn Darrell Waltrip bekam 1985 als erster All-Star-Champion „nur“ 200.000 Dollar überwiesen. 1990 (300.000 $), 2000 (500.000 $) und 2002 (750.000 $) wurde der Gewinnerbetrag jeweils erhöht, bevor er seit 2003 schließlich bei der magischen Marke angekommen war. Doch wie wird man überhaupt ein „All-Star“ und was muss man eigentlich genau tun, um die Million mit nach Hause zu nehmen?

Letztere zeigten am Donnerstagabend nämlich so gut wie keine Auswirkungen auf das Drafting-Verhalten der Fahrer. Trotz Begrenzung des Kühlerquerschnitts und Verringerung des Maximaldrucks im Kühlwasserkreislauf änderte sich wider Erwarten wenig. Zwar verkleinerte NASCAR vor den Duels zusätzlich auch noch die restrictor plates um 1/64 inch, was ca. 15 PS weniger Leistung bedeutete, doch damit wurden die Autos lediglich langsamer. Immerhin hat man damit nun zumindest die Geschwindigkeiten wieder unter Kontrolle. Noch immer ist das Fahren in two-car trains viel zu effizient, um es nicht während der gesamten Renndistanz auszunutzen.








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