GP2/3 Vorschau Barcelona, Renault 3.5 (Kurz)Analyse

Nach einer unspektakulären Premiere ist in der Formel Renault 3.5 noch vieles unklar. Am Wochenende startet mit der GP3 die letzte große Formelserie in die Saison 2012.

(c) Alastair Staley/GP3 Series Media Service

Die Rennen der Formel Renault 3.5 vom vergangenen Wochenende haben viel versprochen – aber was die Spannung betrifft nur wenig gehalten. Und, bei aller fahrerischen Qualität, auch in Sachen Hackordnung im Feld war das erste Saisonwochenende noch nicht wirklich aufschlussreich. Etwas überraschend haben die beiden Lotus-Piloten aus dem deutschen F3 Cup, Richie Stanaway und Marco Sorensen wohl die ansprechendste Team-Leistung gezeigt. Wenig überraschend war auch der Formel Renault 2.0 Dominator des Vorjahres, Robin Frijns, sehr flott unterwegs. Und viel mehr traue ich mir zum Feld auch noch nicht zu sagen. Deshalb geht es im folgenden Blog-Eintrag vor allem um die GP3 Series, die am kommenden Wochenende endlich in ihre neue Saison startet – und diesmal mit einem interessanten Fahrerfeld ausgestattet ist. Weiter Gas geben →

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Racingblog-Podcast: Ausgabe vom 10.05.2012

Die neueste Ausgabe des Racingblog-Podcast, im Stream oder zum Download.

Ein vollgepackter Podcast mit alle wichtigen Rennen des vergangenen und des kommenden Wochenendes: Rückschau auf die NASCAR-Rennen in Talladega, WEC, GT Masters, DTM und WTCC und Vorschau auf die NASCAR in Darlington, Formel 1 in Barcelona, ALMS in Laguna Seca sowie Formula Nippon in Motegi, dazu News zum Indy 500.

Wir wünschen viel Spaß mit dem aktuellen Podcast und freuen uns weiter über Kritik und Wünsche!

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Analyse: WEC in Spa / Vorschau: ALMS in Laguna Seca

Audi war, wie erwartet, nicht zu schlagen. Dennoch hielt das Rennen einige Überraschungen und in den anderen Klassen auch mehr Spannung bereit.

Es war am Ende nicht einer der hybriden „e-tron quattro“, sondern ein konventioneller „ultra“, der das Rennen gewann. Zwar hatte Allan McNish den #2-Hybrid auf die Pole gestellt und unter nassen Bedingungen in der Anfangsphase zogen die #1 und die #2 schnell davon, doch als die Strecke abtrocknete, zeigten sich auch die Probleme des Allrad-Antriebs: die stärkere Belastung der Vorderräder durch die Freisetzung der im Schwungrad gespeicherten Energie sorgte dafür, dass die Reifen stärker abbauten als bei den reinen Hecktrieblern. Die Fahrer der #1 klagten auf Slicks über Untersteuern, die #2 wurde abkommandiert, Dreifachstints zu erproben, um herauszufinden, wie sich die Gummis über die Distanz entwickeln. Da Fässler/Lotterer/Treluyer in der #1 zusätzlich durch einen Verbremser und eine Safety Car-Phase Zeit verloren, hatten sie am Ende keine Chance gegen Romain Dumas und die Audi-Neulinge Loic Duval und Marc Gené, die einen makellosen Einstand hinlegten und mit 46 Sekunden Vorsprung gewannen. Weiter Gas geben →

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Newshappen vom 09.05.2012

// Die letztwöchigen Tests in Mugello kamen nicht überall gut an. Red Bull sprach von einer „Verschwendung von Zeit und Geld“, Mercedes meinte ebenfalls, dass man sich das hätte sparen können und selbst Ferrari, die den Test auf ihrer Heimstrecke ja durchgesetzt hatten, gab sich enttäuscht. Grund dafür: Der Kurs ist zu schnell. Vergleichbar ist er nur mit Montreal oder Spa, für den Rest des Kalenders bringt er wohl nicht. Nur einer war happy: Mark Webber. Der war begeistert von der Strecke, denn sowas schnelles und herausforderndes habe er selten gefahren.

// Die Testzeiten kann man getrost wieder vergessen. Zum einen gibt es keine Referenzzeiten, zum anderen probierten die Team wild rum. Ferrari brachte das erwartete Update für das Heck, meinte aber auch gleich, dass man mit dem Rest erst in Barcelona aufschlagen würde. Mclaren probierte eine neue Nase (mit leichtem Knick) und fummelte an der Bremsbelüftung herum. Mehr dazu in der morgigen F1-Vorschau.

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ADAC GT Masters: Analyse Zandvoort

Die ADAC GT Masters legt am Wochenende gute Rennen in Zandvoort ab und die beiden großen Sieger dabei waren BMW und Aston Martin die gewinnen bzw eine starke Pace zeigen konnten.
Bei dem ersten Rennen startete der DB Motorsport Z4 mit den beiden Niederländern Simon Knap und Jeroen Den Boer von der Pole, nachdem die eigentlichen Polesitter Alessi und Keilwitz eine Strafe bekommen haben wegen eines Kontaktes mit einem Gegner im Qualifying. Schon vor dem eigentlichen Start gab es dann probleme für Schubert Motorsport und den Prosperia UHC Speed Audi R8 LMS mit Joens und Mies am Steuer. Der BMW hatte wohl ein Reifenschaden in der Runde zur Startaufstellung sich eingefangen und der Audi hatte kontakt mit dem Z4 von Schubert in der Einführungsrunde, sodass etwas vorne rechts beschädigt war.
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NASCAR: Analyse Talladega Mai 2012

Der NASCAR-Sonntag begann in Talladega ruhig und endete dann doch noch in einem enormen Wreck-Fest, welches viele aussichtsreiche Contender eliminierte. Die karierte Flagge sah Brad Keselowski als Erster, obwohl eigentlich Matt Kenseth über das stärkste Auto verfügte.

Der Sprint Cup lieferte in Talladega ein richtig schön anzusehendes Restrictor-Plate-Rennen ab, das sich selbst in der unfallfreien Mittelphase als sehr unterhaltsam zeigte. Das Feld fuhr fast die ganze Zeit auf zwei Linien nebeneinander her, wobei die obere Lane von der Halbzeit an wegen der intensiven Nutzung als gleichwertig einzustufen war. Ein wenig erstaunt hat mich das schon, denn am Morgen entluden sich über dem Superspeedway noch die Regenwolken und sorgten anfangs für eine grüne Strecke. Doch nachdem das Rennen wegen der Trocknungsarbeiten mit einer Stunde Verzögerung erst einmal gestartet war, kam der Grip recht schnell wieder. Teilweise konnte die Meute völlig ohne Druck sogar zu Three-Wide-Manövern aufrunden, welche sich bis zur Schlussphase entgegen der Erwartungen eher ruhig abspielten.

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WTCC: Hungaroring Analyse 2012

Die WTCC fuhr dieses Wochenende vor einer sehr tollen Kulisse am Hungaroring. Auch wenn die Rennen das Niveau des Publikums nicht ganz halten konnten, war es doch ein gelungenes Wochenende mit dem ersten BMW-Sieg dieses Jahr.

Das erste Rennen war leider zumindest vorne sehr langweilig. Nachdem Qualifying standen die Chevrolets auf 1, 2 und 3 und genau auf diesen Plätzen kamen sie am Ende mit über 9 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Erster wurde Muller, dahinter kamen Huff und Menu ins Ziel. Doch ganz ohne Kontakt ging es für die “Blue Boys” doch nicht ab, da sie beim fliegenden Start nicht all zu gut wegkamen. In der ersten Kurve kamen sich Huff/Tarquini und Michelisz/Menu in die Quere. Während Michelisz nur ein “paar Plätze” verlor, war das Rennen für Tarquini nach einer Runde zu Ende.

Zum Glück ging es hinter den “Blue Boys” etwas spannender zu. Durch das (zeitweilige) “Beseitigen” von Tarquini und Michelisz rückten Bennani und Monteiro nach vorne und kamen am Ende auf Platz 4 und 5 ins Ziel. Sehr starke Leistung von Monteiro, der ja noch mit dem alten Sunred Motor unterwegs ist. Anscheinend sind die Nachteile der Seatmotoren mit viel Zusatzgewicht nicht so groß, denn die Seat’s waren allgemein das ganze Wochenende auf der Start/Ziel – Geraden ziemlich schnell.

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DTM – Lausitzring 2012 – Analyse

Das zweite Rennen der DTM Saison begann schon am Samstag mit einer klaren Ansage von BMW. Im Qualifying schafften es die DTM-Rückkehrer aus Bayern mit Bruno Spengler und Augusto Farfus die erste Startreihe für sich zu erobern. Startplatz drei sicherte sich Hockenheimsieger Gary Paffett.
Direkt beim Start und damit noch vor der ersten Kurve kann sich Paffett vor Farfus setzen, dahinter wird Rockenfeller von Mortara ausbeschleunigt welcher sogleich versucht den nun auf dem dritten Platz liegenden Farfus zu greifen. Bruno Spengler bleibt problemlos in Führung, während Rockenfeller nun auch noch von Jamie Green kassiert wird. Andy Prixaulx verliert im Kampf im Mittelfeld u.a. mit David Coulthard viel Boden und fällt von Startplatz 13 innerhalb der ersten Runde bis auf den 19. Platz zurück.

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DTM – Lausitzring 2012 – Vorbericht

Nur eine Woche nach dem Saisonauftakt in Hockenheim geht es am brandenburgischen Lausitzring schon zum Zweiten von insgesamt nur 10 DTM-Meisterschaftsläufen an den Start. Der Lausitzring besitzt eine deutlich andere Streckencharakteristik als Hockenheim und besteht aus einem sehr schnellen Abschnitt des Superspeedway und einen kurvenreichen Abschnitt im “Infield” des Superspeedway.
Der Lausitzring wurde als High-Speed-Rennstrecke für die amerikanische Indycar-/CART-Serie konzipiert, die leider nur zweimal auf dem Lausitzring gastierte. Der erste Auftritt der CART-Serie dürfte vielen durch den schweren Unfall des zweimaliger CART-Champion Alessandro Zanardi in Erinnerung geblieben sein. Die Strecke bietet neben der 2-Meilen-Superspeedway und der Grand-Prix Strecke u.a. auch eine Dekrateststrecke, eine Motocross-Strecke und eine 11,3-km-Langstrecke. Die DTM fährt eine 3,4 Kilometer lange Variation der Gran-Prixstrecke ohne die große Steilkurve Turn 1 des Superspeedway, da es hier 2003 zu Reifenschäden an einigen DTM Fahrzeugen kam.

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ADAC GT Masters: Vorschau Zandvoort

Neben der DTM geht auch mit der ADAC GT Masters die 2. große Deutsche Rennnserie dieses Wochenende in ihren 2. Saisonlauf. Gefahren wird in den Niederlanden, auf dem in den Dünen gelegenden Kurs in Zandvoort.

Dieses Wochenende gibt die ADAC GT Masters ihr Debüt auf der Strecke in Zandvoort. Nachdem die GT1 Weltmeisterschaft ihr Rennen in Zandvoort abgesagt hat, ist man damit auch die einzige große Europäische GT3 Meisterschaft, die auf dem alt ehrwürdigenen Kurs fährt (abgesehen von der GT3 Europameisterschaft die nur noch ein Schatten ihrer selbst ist). Ansonsten wird das Starterfeld dieses Jahr durch einige bekannte Debütanten beehrt. So greift für GRT Grasser Racing der ehemalige Formel1 Fahrer und Aston Martin Werksfahrer Tomas Enge ins Lenkrad eines Lamborghini Gallardo LP520 GT3 und unterstützt Gottfried Grasser in der Amateur Wertung. Außerdem debütiert Abdulaziz Al Faisal im 2. Schubert Motorsport BMW Z4 GT3 (sein Mitfahrer ist noch nicht benannt). Aber Schubert dürfte nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Oschersleben, wo man Platz 2 erreichen konnte, auch in Zandvoort wieder gut vorne mitspielen können. Ansonsten gibt es nicht viele Neuigkeiten , was ja aber bei einer Serie mit 40-45 Startern auch nicht schlecht sein muss.
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