5. März 2010 | 10:08Uhr
by KristianStooss · 1 comment
Diese Woche steht Saisonrennen Nummer 4 in Atlanta an, bevor die NASCAR in ihr erstes freies Rennwochenende geht. Nach zwei Erfolgen des nun alleinigen 1,5-Meilen-Oval-Rekordsiegers Jimmie Johnson wird ausgerechnet wieder auf einem Intermediate-Oval gefahren.
Nach einem zweiwöchigen Ausflug in den Westen der USA kehrt die NASCAR nun wieder ins Herz ihrer Geschichte zurück: die Südstaaten. Nun folgen in vier Wochen drei Rennen in Georgia (Atlanta), Tennessee (Bristol) und Virginia (Martinsville), wobei nach dem Rennen in dieser Woche das erste freie Rennwochenende für alle nationalen NASCAR-Serien folgt. Damit geht es in der Saison 2010 nach dem Daytona 500 schon auf die nächste große Entscheidung zu: der Kampf um die begehrten Plätze in den Top35, die nach dem fünften Rennen in Bristol wieder jede Woche aktualisiert werden. Dazu aber später mehr! Zunächst ein paar Worte zur Strecke, wobei ich der Einfachheit halber einen Absatz aus der letzten Herbst-Vorschau zitieren möchte; für die Neueinsteiger also hier ein kleiner Überblick über die 50-jährige Geschichte des Atlanta Motor Speedways, die alten Hasen können ruhig darüber hinweg lesen:
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Die FIA hat die offizielle Starterliste für 2010 veröffentlicht. USF1 fehlt, StefanGP aber auch.
Große Überraschungen gibt es auf der Liste nicht. Aus Campos wurde jetzt “HRT” was für “Hispania Racing Team” steht. Da fehlt auch noch Fahrer Nummero Zwei, der aber heute bekannt gegeben wird. Nach allem, was man so hört, wird das wohl Karun Chandhok sein. HRT hat auch angekündigt, dass man in Bahrain sein wird. Man will vorher einen Shakedown machen und dann einfach ohne Test antreten. USF1 wird man wohl nicht mehr sehen, auch wenn die Amis immer noch davon reden, dass sie 2011 am Start sein wollen. Wers glaubt – allerdings ist das Versagen von USF1 schon bitter für den US-Sport.
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3. März 2010 | 18:49Uhr
by DonDahlmann · 1 comment
Seit Jahren testet die Formel Eins im Winter fleißig die neuen Autos und seit Jahren haben die Tests auch etwas von Kremlastrologie.
Denn in die Karten schauen lassen sich die meisten Teams nicht. Man darf nicht vergessen, dass die Tests nicht unter die FIA-Hoheit fallen und dementsprechend können die Teams machen was sie wollen. Es gibt keine Gewichtsbeschränkung, man kann also den Wagen auch etwas leichter machen, wenn man das möchte. Was einige Teams in der Vergangenheit schon mal gerne gemacht haben. Es bringt natürlich nichts, wenn man 50 Kilo aus dem Auto raus nimmt, aber manch klammes Team hat auf diesem schon den ein oder anderen Sponsor ran gezogen. In diesem Jahr scheint das nicht der Fall zu sein. Im Gegenteil – die Testzeiten waren viel zu langsam.
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Drei Hersteller am Absprung, ein dezimiertes Starterfeld und wirtschaftliche Ungewissheit: Wenn am Wochenende das Rennen in Curitiba über die Bühne geht, endet für die WTCC ein problemreicher Winter. Die neue Saison wird wohl trotzdem spannend.
Seat? Das Werksteam wurde aus der WTCC zurückgezogen. BMW? Nur noch zwei Autos mit Werksunterstützung dabei. Lada? Für manche überraschend abrupt ganz aus der WTCC verschwunden. Rickard Rydell, Alex Zanardi und Jörg Müller? Eingespart. Die prestigereichen Rennen in Pau und Porto? Vielleicht im nächsten Jahr wieder im Kalender. Was gibt es stattdessen? Chevrolet hat sein Werksengagement um ein Auto von zwei auf drei erweitert setzt auch in diesem Jahr wieder drei Fahrzeuge werksseitig ein. Seat wird Privatteams stärker unterstützen, und unter anderem auch mit Diesel-Wagen ausrüsten. Bei den Strecken steht Zolder und Portimão neu um Programm, während Monza wieder Imola ersetzt. Alles also ein eher magerer Ersatz für die Verluste. Könnte man meinen. Vielleicht liegen aber gerade in den vermeintlichen Problemen erfreuliche Chancen für die Tourenwagen WM.
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1. März 2010 | 18:35Uhr
by DonDahlmann · 6 comments
War da was? Offenbar hat sich die NASCAR gestern dem weltweiten Trend angepasst und Eishockey geschaut. So langweilig war es selten.
Dass ich so was mal schreiben würde, hätte ich auch nicht gedacht – aber verglichen mit dem Rennen in Las Vegas war das Rennen Fontana letzte Woche ein echter Hingucker. Irgendwas ist schief gelaufen gestern, und das, obwohl das Oval grundsätzlich für ansprechende Rennen steht. Aber so eine gähnende Langeweile hat vermutlich immer mehrere Ursachen. Eine davon könnte der neue Goodyear Reifen gewesen sein, der – so blöd das klingt – zu konstant war, also auch etwas wenig Grip abgab. Das führte dazu, dass die Fahrer die Möglichkeiten des progressiven Banking kaum nutzen konnten. Also schwenkte man schon nach zwei Runden auf Single File um und so blieb das dann auch die meiste Zeit im Rennen. Da half auch keine kaputte Signalanlage, die einfach mal so auf “Gelb” sprang.
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