Dover International Speedway

Dover International Speedway (1 Meile, Short Track, 2x 180°-Turns) in Dover, Delaware

Die „Monster Mile“ in Dover zählt mit ihrem Banking von 24° zu den spektakuläreren Shorttracks und ist ähnlich steil wie Bristol, allerdings mit einer Meile Streckenlänge doppelt so groß. Zwar haben die beiden Geraden noch 9° Kurvenüberhöhung, jedoch ergibt sich beim Herausbeschleunigen eine ähnliche Katapultwirklung wie in „Thunder Valley“. Der Wechsel von 24° auf 9° verläuft ziemlich abrupt, so dass man schnell in der Mauer ist. Eine weitere Gemeinsamkeit mit Bristol ist die Geschichte des Streckenbelags beider Rennpisten: Nachdem zunächst die übliche Asphaltdecke zum Einsatz kam, änderte sich dies Mitte der 90er-Jahre an beiden Orten. In Dover und Bristol finden nun die einzigen Cup-Rennen auf einer Betonfahrbahn statt.

Seit 1969 wird in Dover das Frühlingsrennen gefahren und zwei Jahre später kam dann auch das Herbstrennen dazu. Der Dover International Speedway ist außerdem eine der drei letzten Cup-Strecken, die nicht von der NASCAR-eigenen „International Speedway Corporation“ oder Bruton Smiths „Speedway Motorsports, Inc.“ gehalten werden. Die anderen beiden Strecken sind Pocono und natürlich der Indianapolis Motor Speedway. Die „Dover Motorsports“-Gruppe ist ebenfalls im Besitz des Nashville Superspeedway und des Gateway International Raceway. Auf beiden Strecken finden allerdings momentan keine Rennen der anderen beiden nationalen NASCAR-Serien statt.

In den letzten Jahren wurde in Dover viel gebaut. Zum einen gibt es seit einem Jahr die übergroße „Miles, The Monster“-Statue, die das Betonmonstermaskottchen der Strecke verewigt. Der 14m hohe Miles hält übrigens ein COT in Originalgröße in seiner Hand. Im Winter 2009/10 wurde aber auch an der Strecke selbst gearbeitet: Mittlerweile sind zum Glück alle Rasenflächen auf den Aprons entfernt worden, was jedem Oval gut tun würde, um die Sicherheit entscheidend zu verbessern. Zu oft schon sind Ausrutscher auf viele Ovalen weniger glimpflich ausgegangen, weil ein Wagen sich am Übergang zwischen Support-Einfahrten und Rasenfläche verhakt hat und sich überschlug. Außerdem wurde die Boxenmauer verlängert neu aufgebaut und mit einer SAFER-Barrier versehen, um einen 43ten Boxenplatz zu ermöglichen. Durch den Abbau des Apron steht nun auch eine breitere äußere Fahrspur in der Boxengasse zur Verfügung.

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