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Ferner liefen: Die Newshappen

# Der Formel 1 Lauf in Barcelona könnte im Jahr 2012 zum letzten Mal stattfinden. Zwar geht der Vertrag der Rennstrecke mit der FOM noch bis 2016 – der katalanische Regierungspräsident Artur Mas hat allerdings gegenüber der Tageszeitung El País erklärt, dass die Finanzierung nur noch für die nächsten zwei Rennen gesichert sei. Damit steht neben dem Lauf in Valencia, der angeblich Probleme hat, der Formel 1 die Startgelder zu überweisen auch das zweite Rennen in Spanien auf der Kippe. (Vorsicht)

# Das Finale der IndyCar Saison 2011 wird am 16. Oktober am Las Vegas Motor Speedway stattfinden. Das haben die Veranstalter, wie allgemein erwartet, auf einer Pressekonferenz am Dienstagabend bekanntgegeben. Überraschend ist dagegen das Konzept für das 200 Runden-Rennen: Die INDYCAR schreibt nämlich ein Preisgeld in Höhe von fünf Millionen Dollar aus, das ausbezahlt wird, sofern ein Fahrer aus einer anderen Serie den Lauf gewinnen sollte. Welche Piloten man für dieses All-Star Konzept gewinnen will, ist allerdings ungewiss. Der Sprint Cup fährt am 15. Oktober in Charlotte ein Chase-Rennen. Es scheint also eher unwahrscheinlich, dass sich einer der großen NASCAR-Stars den Start in Las Vegas antut. Immerhin sollten zum Finale 2011 etwas mehr Fans vor Ort sein: Denn die ersten 80.000 Besitzer eines beliebigen IndyCar Tickets für 2011, die sich bei den Organisatoren melden erhalten gratis Eintritt zum Rennen in Las Vegas. (Vorsicht)

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Ferner liefen: Die Newshappen

// Gibt es neben dem geplanten Rennen in Austin bald einen zweiten Grand Prix in den USA? Joe Saward will jedenfalls gehört haben, dass Bernie Ecclestone über ein Rennen im New Yorker Stadtteil Staten Island verhandelt. Dabei würde es sich allerdings keineswegs um ein Stadtrennen handeln – und auch die Skyline von Manhattan wäre nicht im Hintergrund zu sehen. Im Gespräch ist nämlich die Errichtung einer neuen Rennstrecke in einem ehemaligen Industriegebiet nahe der Grenze zum Bundesstaat New Jersey. Ganz neu ist die Idee nicht: Die NASCAR-eigene Rennstrecken-Gesellschaft ISC ist vor ein paar Jahren mit dem Plan, dort ein Oval zu bauen gescheitert. (Vorsicht)

// Gute Nachrichten für Cineasten: Eine Dokumentation über Ayrton Senna hat beim prestigeträchtigen Sundance Festival nicht nur hervorragende Kritiken eingefahren, sondern auch den Publikumspreis in der Kategorie “Internationale Dokumentation” gewonnen. Damit steigen die Chancen, dass der in der britischen Motorsport-Blogosphere schon seit einigen Monaten sehnsüchtig erwartete Film auch hierzulande in die Kinos kommt. Am Rande des Sundance Festivals werden nämlich viele Verträge über den internationalen Vertrieb unabhängiger Filme geschlossen. Allerdings: Zur Stunde ist noch nichts über einen solchen Deal bekannt. (Vorsicht)

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Ferner liefen: Die Newshappen

// Zu Beginn etwas in eigener Sache. Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir bei der Wahl zum “Sportbloggerbeitrag des Jahres 2010” den ersten Platz belegt haben. Das ist, angesichts der sehr guten Konkurrenz und dem Umstand, dass wir als einziges “Nicht Fußballblog” nominiert waren, dann doch eine schöne Überraschung. Der Dank geht an die Community und Leser des Blogs für die ganzen Stimmen, die für uns abgeben wurden, und an Trainer Baade für die gesamte Aktion. Das wir die Abstimmung gewinnen konnten zeigt auch, dass wir mit unserem Anspruch an die Berichterstattung und Qualität der Beiträge richtig liegen. Und da machen wir natürlich weiter :) Don

// Lotus Renault (alt) und Lotus Renault (neu) treffen sich nächste Woche vor Gericht in London, um zu klären, wer sich denn nun Lotus nennen darf. Ich vermute mal schwer, dass es keine befriedigende Entscheidung geben wird, da beide einen Rechtsanspruch haben. Lotus (alt) weil sie die Namensrechte am F1 Team haben, Lotus (neu) weil sie die Namensrechte an Straßenwagen halten. Das wird so oder so Tränen geben am Ende. Gleichzeitig hat Lotus (neu) Probleme mit der neuen schwarz/goldenen Lackierung. Die soll an das alte Team erinnern, aber der Name des Sponsors ist halt auch noch im Sinn. Da es die Marke noch gibt, könnte sich Lotus-Renault dem Vorwurf aussetzen, dass sie heimlich Werbung machen. Die Problematik hatten wir 2010 schon mal, als man Ferrari vorwarf, dass diese mit dem Barcode von Marlboro durch die Gegend fahren. Und die Lackierung von Renault ist ja noch deutlicher. Schwer zu sagen, wie das ausgehen wird, aber so vom Bauchgefühl her könnte Renault Ärger bekommen. Don

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TV Rechte 2011: Was wird wo gezeigt?

Wer in diesem Jahr viel Motorsport sehen möchte, der kommt um eine gute Internetleitung nicht herum. Die Zahl der Streams steigt, einige Serien sind ohne Rechner überhaupt nicht mehr zu sehen.

Es gibt auch 2011 viel Motorsport im Fernsehen zu sehen, aber einige Serien bekommt man weiterhin nur um Netz. Das gilt vor allem für die US-Serien, wobei sich die Lage etwas entspannt. Denn so wie es im Moment ausssieht, wird die ALMS ab 2011 ihre Rennen komplett live auf der eigenen Webseite zeigen. Düster sieht es aber weiterhin bei der NASCAR aus. Die NASCAR selber würde gerne die Rennen, vor allem für das internationale Publikum, gerne im Netz zeigen. ESPN und TNT ziehen schon mit aber FOX stellt sich quer. Der Grund: FOX ist der einzige Sender, der nicht allein per Kabel übertragen wird, sondern auch über die sogenannten “Affiliates” vertrieben wird. Und denen will FOX nicht die Zuschauer und damit die regionalen Werbeeinnahmen wegnehmen. Die NASCAR steckt da in einer Zwickmühle. Zum einen ist FOX, zusammen mit Speed, einer der wichtigsten Partner, andererseits laufen die Verträge noch bis Ende 2015 und so lange will man wohl nicht warten, bis man im Netz präsent ist. Das gilt auch für die sportlich zwar gute, ansonsten aber vor sich hinschwächelnde GrandAm Serie. Warum man die nicht per SpeedTV im Netz zeigt, ist nicht nachvollziehbar.

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Ferner liefen: Die Newshappen

// Das spanische HRT-Team hat einen seiner beiden Fahrer für 2011 vorgestellt – und damit eine mittlere Überraschung geliefert. Narain Kartikeyan, zuletzt 2005 für Jordan unterwegs, wird 2011 ein Auto des spanischen Teams pilotieren. Nach dem Ende seiner ersten F1-Karriere war der finanzkräftig von Tata-Konzern unterstütze Inder unter anderem in der A1GP und der LeMans-Serie, bei den NASCAR-Trucks sowie in der Superleague Formula unterwegs – wobei er, vielleicht mit Ausnahme der Trucks, in keiner dieser Serien so wirklich überzeugen konnte. Andererseits hat er in den frühen 2000er-Jahren in diversen Juniorklassen recht anständige Leistungen gezeigt – man darf also gespannt sein. Sofern sich übrigens sonst noch jemand immer schon gefragt hat, wie man den Namen richtig ausspricht – hier ein Hörbeispiel. Das Verhältnis des anderen F1-Inders, Karun Chandhok, zu seinem früheren Arbeitgeber ist dagegen wohl endgültig demoliert. HRT behauptet, Chandhoks Sponsoren hätten dem Team nur zwei von acht vereinbarten Millionen überwiesen und überlegt angeblich sogar eine Klage. Der zweite HRT-Sitz bleibt somit vorläufig unbesetzt – Colin Kolles hat lediglich verlautbart, dass Bruno Senna das Team verlassen wird. Gerüchten zufolge zanken sich um den Platz GP2-Asia Meister Davide Valsecchi, der Malaysier Fairuz Fauzy und, sofern Force Indian ihn wirklich fallen lässt, Vitantonio Liuzzi. (Vorsicht)

// Sky hat offiziell bekannt gegeben, dass man die Formel 1 im kommenden Jahr erstmals in nativem HD ausstrahlen wird – die FOM hat mittlerweise bestätigt, dass das Signal auch für andere TV-Sender, etwa die BBC, in diesem Format vorliegen wird. Einzige Ausnahme: Die Onbaord-Bilder blieben weiterhin in SD. Außerdem bestätigt: Die GP2 und der Porsche Supercup werden auch 2011 im Rahmenprogramm der F1 auf sky ausgestrahlt. (Vorsicht)

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Ferner liefen: Die Newshappen

// Unterstützung für Hermann Tilke? Neben dem Büro des Aachener Streckendesigners wird, wie am Montag bekannt wurde, auch die amerikanische Architektur-Firma HKS an der Konstruktion der Anlage in Austin, Texas beteiligt sein. Vermutlich werden die amerikanischen Stadionbau-Experten vor allem Know-How bei der Errichtung der Boxengasse und der Tribünen beisteuern – für die Strecke selbst wird wohl weiterhin nur Tilke verantwortlich zeichnen. Zum Streckendesign hat sich übrigens kürzlich FIA-Präsident Jean Todt zu Wort gemeldet, dem wohl mittlerweile auch die Häufung von Überhol-armen Rennen auf Strecken wie Bahrain, Valencia oder Abu Dhabi aufgefallen ist. Daher fordert der Franzose im Interview mit autosport.com, bei der Evaluierung von Strecken durch die FIA künftig neben der Sicherheit auch das Potential für Überholmanöver zu überprüfen. Sogar Änderungen an bereits existierenden Strecken könnte es demnach geben – und zwar möglicherweise schon im kommenden Jahr. Einen Entwurf für eine Änderung gibt es bereits: Silverstone-Umgestalter Populous haben für f1fanatic.co.uk einen Vorschlag mit Ideen zur Umgestaltung der Strecke von Abu Dhabi erstellt. Vorsicht

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Ferner liefen: Die Newshappen

# Lotus, Renault, Group Lotus, 1Malaysia, Proton, mehrere in innige Gerichtssttreitigkeiten verzahnte Protagonisten, dazu ein weit verzweigtes Sammelsurium von Neben-, Zweit und Drittlizenzierungen. Das sind die Zutaten es wohl bizarrsten Markenrechtsstreit der Formel Eins, den es jemals gegeben hat. Kurz zusammen gefasst: Es gibt eine “Group Lotus” und das “Lotus Team” von Tony Fernandes. Und beide streiten sich darum, wer denn nun den Namen Lotus führen darf. Das ist alles derartig komplex und verwickelt, dass ich versuchen werde das in einem eigenen Artikel aufzulösen. Ich muss nur noch eine Wand finden, die groß genug für das Übersichtsdiagramm ist. Derweil empfehle ich dringend die Lektüre des Blogeintrag von Will Buxton, der das auch alles nicht versteht. Don

# Interessante Dinge entwickeln sich um Pastor Maldonado, der offenbar den halben Staatshaushalt Venezuelas im Gepäck und als Anreiz für diverse Teams hat. Bisher schien es so, dass Williams den GP2 Meister wohl nehmen muss, weil Air Asia, RBR und Philips sich als Sponsoren verabschieden. Vor ein paar Tagen wurde aber bekannt, dass Maldonado für HRT testen soll, was auf den ersten Blick scheinbar keinen Sinn macht. Auf dem zweiten sieht es aber anders aus, denn zum einen braucht auch HRT das Geld, zum anderen liefert Williams den Spaniern ja 2011 das Getriebe und somit wohl auch die Konstruktion des Hecks. Es könnte also gut sein, dass sich Williams und HRT das Geld von Maldonado teilen. Er bekommt einen Einsatzvertrag von Williams, wird aber bei HRT geparkt, bevor je nach Leistung 2012 oder 2013 zu Williams darf. So hätte sich Williams auch elegant des Problems erledigt, ob man nun Hülkenberg oder Barrichello rauswerfen soll. Don

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Ferner liefen: Die Newshappen

// Nach Informationen der FAZ hat sich der Volkswagen-Konzern gegen den Einstieg in die Formel 1 entschieden. Weder wird man mit einem eigenen Team antreten, noch andere Teams mit Motoren beliefern. In den letzten Wochen gab es Spekulationen etwa über eine Rückkehr von Porsche in die Königsklasse. Entsprechende Analysen und Konzepte wurden wohl auch ausgearbeitet, letztlich nun aber verworfen. Stattdessen könnte es ein Engagement in der WRC geben, ebenso lässt der Artikel die Vermutung anklingen, es könne einen Porsche-Prototypen in Le Mans geben. (Stefan)

// HRT wird, sofern man den Winter finanziell überlebt, im kommenden Jahr Getriebe von Williams nutzen. Derzeit setzt man ja, so wie auch die anderen Newcomer Lotus und Virgin Getriebe von Xtrac – mit diesen Produkten ist aber keines der Teams wirklich zufrieden. Lotus wird aller Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr auch beim Getriebe auf Renault setzen, einzig Virgin scheint noch keinen Ersatz gefunden zu haben. Die Kooperation mit Williams ist für HRT jedenfalls nahe liegend – benützt das Team doch als einzige der etablierten Mannschaften ebenfalls Cosworth-Motoren. (Vorsicht)

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TV-Rechte: MotorsTV weg bei Kabel Deutschland

Motorsport Fans haben es in Deutschland nicht leicht. Jetzt ist auch noch MotorsTV bei Kabel Deutschland aus dem Programm geflogen.

Update: MotorsTV hat auf meine Anfrage geantwortet und folgendes Statement geschickt.

Kabel Deutschland hat einseitig entschieden, die Ausstrahlung von Motors TV einzustellen. Wir sind leider nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen, und sind gezwungen, ihre brutale Entscheidung nach sechsjähriger Ausstrahlung unseres Senders über ihre Kabelnetze hinzunehmen. Motors TV ist selbstverständlich sehr am deutschen Markt interessiert und bedauert ausserordentlich, dass die Abonnenten von Kabel Deutschland nicht mehr ihre bevorzugten Meisterschaften auf Motors TV verfolgen können. Kabel Deutschland ist nicht einmal bereit gewesen, die Ausstrahlung wenigstens bis zum Jahresende 2010 zu verlängern, um den Abonnenten zu ermöglichen, die Saison 2010 bis zum Ende zu verfolgen. Motors TV möchte jedoch darauf hinweisen, dass der Sender nach wie vor über die Mehrzahl der deutschen Kabelnetze zu empfangen und außerdem Bestandteil der IPTV-Angebote von T-Online und HanseNet ist.

Offenbar war man bei MotorsTV genauso überrascht, wie die Zuschauer, auch wenn KD die Abschaltung gegenüber dem Sender wohl kurzfristig angekündigt hat.

—schnipp—

Seit Mittwochabend leuchtet den Kunden des Kabel Deutschland “Premium Paket” ein hässliches gelbes Schild entgegen, wenn sie auf MotorsTV schalten. Auf dem steht nur lapidar, dass der Sender ab sofort nicht mehr Bestandteil des Programmpaket von Kabel Deutschland ist. Weg ist auch ESPN Classic, was Motorsport Fans aber eher verkraften werden. Für beide Sender wird KD demnächst FOX und Sport1+ ausstrahlen. Der Verlust von MotorsTV ist ziemlich herb, denn es gibt keine Möglichkeit, den Sender über Satellit oder per Stream ins Haus zu holen. Damit fallen für die Fans viele Motorsportserien weg, die man nur auf MotorsTV sehen konnte. Darunter sind:

- ALMS
- V8 Supercars
- diverse GT-Serien, darunter die Liveübertragung der GT3 Europameisterschaft
- Britische F3
- Auto GP
- WRC

All diese Serien sind auf legalem Weg im Austrahlungsgebiet von KD nicht mehr zu empfangen. Nur die Kunden von Unity Media und T-Home können weiterhin MotorsTV sehen.

Interessant auch, dass Kabel Deutschland in schon fast stalinistischer Manier zwei Sender einfach abschaltet, ohne die Kunden wenigstens ein paar Tage vorher per Laufband zu informieren. Per Post wäre es auch gegangen, immerhin landet bei mir alle paar Wochen ein dämlicher Spambrief ein Brief in Sachen Kundenwerbung und Internetanschluss von Kabel Deutschland im Briefkasten. Wenn für so einen Unsinn Geld da ist, könnte man ja auch nebenbei ankündigen, was sich für die Kunden ändert.

Bedauerlicherweise werden Rennsportfans damit weiter ins Netz und auf die Suche nach mehr oder weniger legalen Streams geschickt. Ich habe sowohl Kabel Deutschland, als auch MotorsTV um eine Stellungnahme gebeten.

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TV-Rechte: Keine Formel 1 mehr auf sky?

Erst war es nur ein Gerücht, mittlerweile hat sky es offiziell bestätigt. Man überlegt, die Formel Eins aus dem Programm zu nehmen.

Seit Anfang des Jahres macht das Gerücht die Runde, dass sky seine langjährige Berichterstattung über die Formel Eins zum Jahresende einstellt, da der Vertrag mit Ecclestone Ende 2010 ausläuft. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Sender ist weiterhin hochdefizitär und muss an allen Ecken und Enden sparen. Bernie Ecclestone verkauft die Rechte über die FOM aber nicht zum Schleuderpreis, schon gar nicht, wenn mit Vettel, Schumacher, Mercedes und den anderen Deutschen jede Menge Siegesanwärter unterwegs unterwegs. 2007, bei der letzten Runden der TV-Rechte, hat die FOM angeblich zähneknirschend einer Einfrierung der Lizenzgelder zugestimmt, das wird 2010 aber anders sein. Nicht nur wegen Vettel, sondern auch, weil Ecclestone die Einnahmeausfälle bei den Veranstaltern (Kanada, Spa, England, Deutschland) kompensieren muss. Bisher war es quasi undenkbar, dass sky die F1-Rechte aufgibt. Immerhin galt die F1 als zweites Standbein des Senders, die, rechnet man DF1 hinzu, seit fast 20 15 Jahren von allen Rennstrecken live berichten. sky-Vorstandsmitglied Carsten Schmidt hat nun aber bestätigt, dass die F1 auf dem “Prüfstand” stehen würde.


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