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WTCC: Macao Vorschau 2011

Nach dem Rennen in Shanghai auf der etwas besseren Kartbahn vor gefühlten 50 Zuschauern fährt die WTCC ihr letztes Rennen schon fast traditionell auf der verrückten Strecke im Spielerparadies Macao.

Zur Strecke muss man nicht viele Worte verlieren. Selbst für einen Stadkurs ist Macao sehr eng und schnell. Es gibt zwei, sofern man sie so nennen mag, Überholstellen. Eine nach der langen Geraden und eine vor der Haarnadel, dafür muss man aber schon sehr mutig sein und darauf hoffen, dass der Gegner mitspielt, sonst findet man sich schnell in den zahlreichen Reifenstapeln wieder. Hier gibt es eine Onboardrunde zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=xSI292N3AUU .

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Ferner liefen: Die Newshappen für 26.10.

// Da wird man sich in Austin nur mäßig freuen. Schon ab 2013 soll ein einen zweiten Grand Prix in den USA geben. Zwischen Weehawken und West New York (beide im Bundesstaat New Jersey) plant man an einem Stadtkurs mit direktem Blick auf die Skyline von New York City, wie Dienstagabend bei einer offiziellen Präsentation verkündet wurde. Der Lauf am Ufer des Hudson heißt “Grand Prix of America” und wird wohl immer im Juni angesteuert, als Double Header mit dem Großen Preis von Kanada. Damit möchte man dem “United States Grand Prix” am Circuit of the Americas aus dem Weg gehen, der für November geplant ist. Die Laufzeit des Vertrages beträgt (wie in Austin) zehn Jahre. Einen ersten Streckenplan gibt es hier, eine Übersicht der Höhenunterschiede und ein Youtube-Video mit Fotos vom geplanten Standort hier und hier. (Vorsicht)

// Karun Chandhok wird beim Grand Prix von Indien nicht an den Start gehen. Team Lotus Teamchef Tony Fernandes hat heute bekannt gegeben, dass man sich im engen Kampf gegen Virgin um Platz zehn in der Team-WM doch lieber auf die Erfahrung von Jarno Trulli und Heikki Kovalainen verlassen möchte. Auch der Druck von Bernie Ecclestone zum Einsatz Chandhoks wird nicht riesig gewesen sein – immerhin ist mit Narain Karthikeyan im HRT bereits ein Inder am Start. Und zwar statt Tonio Liuzzi – und nicht, wie ursprünglich vermutet, statt Daniel Ricciardo. Ob Karthikeyan das Publikum allerdings wirklich zu Jubelstürmen hinreißen wird können, bleibt dahingestellt. (Vorsicht) Weiter Gas geben →

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WTCC: Bericht Suzuka 2011

Die beiden Rennen in Suzuka brachten viel Schrott und sahen einen Überraschungssieger. In der WM bleibt es auch sehr spannend.

Man muss sich sowieso freuen, wenn denn mal kein Chevrolet Cruze ein Rennen gewinnen kann, aber für Tom Coronel kann man eine extra Portion Glückwünsche raus holen. Der Niederländer war in diesem Jahr nicht wirklich mit Glück gesegnet, da kommt ein Rennsieg gerade recht. Man darf ja auch nicht vergessen, dass jeder Sieg, gerade in dieser Saison, für ein Privatteam ein reiner Segen ist. Schließlich geht es auch jetzt schon darum, Sponsoren für die neue Saison zu finden. Nach dem Sieg von Franz Engstler in Oschersleben ist es zu dem der zweite Sieg eines BMW in diesem Jahr, was zeigt, dass der Wagen, trotz seines Alters, immer noch für einen Podestplatz gut ist. Mit der WM-Entscheidung hat das aber alles nichts zu tun, hier wird es zwischen Robert Huff und Yvan Muller wieder etwas enger.

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Ferner liefen: Die Newshappen für 28.09.

// Der Formel 1 Grand Prix von Indien wird wie geplant stattfinden. Das haben die FIA, FOTA, Bernie Ecclestone und die Veranstalter in den vergangenen Tagen betont. Und zwar so oft und nachdrücklich, dass man sich durchaus fragen kann, ob diese Versicherungen der Wahrheit entsprechen. Grund für die aktuellen Probleme mit dem Termin ist offenbar nicht die Strecke selbst – die sieht zwar auf aktuellen Fotos auch noch recht unfertig aus, ist aber weiter als etwa der Kurs in Korea im vergangenen Jahr. Das Problem liegt vielmehr in der indischen Steuergesetzgebung, die Teams und möglicherweise Fahrer bei einem Antritt in Indien verpflichtet, Teile ihres Jahreseinkommens an den Staat abzuführen. Eine Ausnahme von dieser Regelung, mit der man offenbar gerechnet hatte, hat die Formel 1 nicht bekommen, weil die Königsklasse vom Staat Indien nicht als “Sport”, und das Rennen nicht als “Veranstaltung  von nationaler Wichtigkeit” anerkannt werden. Womöglich müssen die Teams zusätzlich auch noch Einfuhrzölle für in Indien verbrauchte, und daher nicht wieder ausgeführte Artikel (Reifen, Ölfilter, etc.) zahlen. Die Veranstalter haben zwar nun angeboten, die nötigen Schmiergelder zu bezahlen im Notfall für diese Kosten aufzukommen – FOTA Präsident Martin Whitmarsh sprach am Rande des Rennens in Singapur aber davon, dass noch nicht alle Probleme gelöst seien.

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BTCC/WTCC: Analyse Knockhill & Valencia

In Knockhill gab es drei recht brauchbare Rennen, während bei der WTCC in Valencia Rob Huuff einen kleinen Schock erlebte.

Das Wetter in Schottland war gut, und das ist schon allein eine kleine Sensation. Die andere war, dass beim ersten Rennen Max Chilton auf der Pole stand und Rob Austin seinen Audi A4 in die zweite Reihe bugsieren konnte. Weniger überraschend war der Startplatz von Jason Plato, der als bester S2000 Wagen auf P6 stand. Aber es war klar, dass das Rennen für ihn zäh werden würde, da die NGTC-Turbos auf der Bergaufgeraden einfach einen Vorteil hatten. Der Start zum ersten Rennen lief auch einigermaßen gesittet hab, seit man mal davon ab, dass sich Frank Wrathall und Mat Jackson ein wenig ins Gehege kamen. Beide konnten aber weiterfahren. Doch für Mat Jackson sollte es kein gutes Rennen werden.

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WTCC: Engstler schafft die Überraschung

Die offenen Chevrolet-Meisterschaften gingen zwar auch in Oschersleben weiter, aber nicht ganz so, wie man es erwartet hatte.

Es ist klar, dass in der WTCC nur ein Chevy-Pilot Meister werden kann, doch immerhin ist die Meisterschaft weiter spannend, da Yvan Muller und Rob Huff eng zusammen liegen. Nachdem der Brite die erste Saisonhälfte dominiert hatte und Muller in Porto regelrecht düpierte, sie die Sache nun anders aus. Jetzt ist es Muller, der offenbar seine alte Form wieder gefunden hat und Rob Huff hinter sich lässt. Richtig spannend ist es auch in der Independent Wertung, wo BMW Pilot Norbert Michelisz nach zwei miserablen Wochenende den einstmals großzügigen Punktevorsprung aufgebraucht hat. Das er die Führung nicht ganz abgeben musste war reines Glück. Doch BMW hatte am Wochenende durchaus Grund zur Freude.

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WTCC: Vorschau Oschersleben 2011

Die Tourenwagen WM macht Station in Deutschland und fährt auf dem verwinkelten Kurs von Oschersleben. Überraschungen darf man nicht erwarten.

Auch in Oschersleben werden die Chevrolet Cruze wieder den Ton angeben. Zwar hat die FIA mal wieder an den Gewichten gespielt, aber große Änderungen sollten man nicht erwarten. Sieger der erneuten Jonglage mit den Bleigewichten ist in dieser BMW. Die fahren nun mit 1170kg Gesamtgewicht herum, was 20 Kilo weniger sind, als sie schon hatten. Auf dem engen Kurs in Oschersleben sollte diese Erleichertung den BMWs einiges bringen. Für das Team Engstler ist der Auftritt natürlich ein Heimspiel und nach den guten Ergebnissen in den letzten Rennen, wird man vermutlich versuchen, wieder ein Top 5 Ergebnis zu erzielen. Aber auch Tom Coronels BMW hat ein wenig an Gewicht verloren.

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WTCC: Analyse Donington Park 2011

Kurz gab es im zweiten Rennen die Chance, dass endlich mal wieder ein anderer Wagen, als der Cruze gewinnen könnte. Doch die Hoffnung währte nicht lange.

Langweilig war es nicht in Donington. Man kann der Chevy Crew nicht nachsagen, dass sie ihre Fahrer an der kurzen Leine halten. Dazu gab es packende Kämpfe im Mittelfeld und die WTCC zeigte auf britischen Boden, dass man auch nach den englischen Regeln unterwegs sein kann. Jedenfalls waren beide Rennen sehr amüsant und die WM ist dann auch wieder richtig spannend geworden, da Yvan Muller einen sehr seltenen Doppelsieg einfahren konnte. Das zeigte aber auch einmal mehr, dass die Cruze dem Rest des Felden um Meilen überlegen sind. Vor allem im zweiten Rennen wurde das deutlich.

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WTCC: Vorschau Donington Park 2011

Die offenen Chevrolet Cruze Meisterschaften gehen weiter. Dieses Wochenende kann die Konkurrenz sich das Heck der Chevy in Donington anschauen.

Donington ist für gute Tourenwagenrennen bekannt. Die Abstecher der BTCC sind ja meist immer recht unterhaltsam, so auch in diesem Jahr. Da ist der direkte Vergleich mit der WTCC ja durchaus mal interessant, auch wenn es vorne vermutlich nicht so eng wird, wie in der britischen Serie. Doch die FIA hat mit den Gewichten gespielt und das könnte die Sache interessanter machen. Das Chevorlet das Maximalgewicht aufgebrummt bekommt, ist klar, aber die FIA hat den BMW weiter 10 kg Ballast rausgenommen und beim Volvo sind es es sage und schreibe 60kg. Nach dem das Polestar Team in den letzten Rennen mit Maximalgewicht unterwegs war, sind es jetzt nur 1130kg. Da der Volvo in Porto schon nicht so schlecht aussah, werden die 60kg in Donington einiges bewirken.

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WTCC: Analyse Porto 2011

Das befürchtete Schlachtfest auf den Strassen von Porto blieb aus, dafür lieferte die WTCC einen spannenden Kampf an der Spitze ab. Doch leider bestand der nur aus drei blauen Chevrolet.

Die FIA hat in diesem Jahr ein echtes Problem mit der WTCC. Das Chevrolet noch mitmacht ist der einzige Grund, warum die Serie nicht komplett von den Independents beherrscht wird. Was sicher den Sport nicht schlechter machen würde, aber das Prädikat “Weltmeisterschaft” ist halt eigentlich für etwas anderes gedacht, wenn es nach der FIA geht. So kann Chevrolet seine drei Fahrer quasi nach Belieben siegen lassen. In diesem Jahr hat es erst einen Sieg eines Piloten gegeben, der nicht in einem Cruze gesessen hat: Tarquini in Zolder. In der Serie mehren sich die Stimmen, dass man die Chevrolets ein wenig einbremsen sollte, doch warum sollte man das machen? RML kann schließlich auch nichts dafür, dass BMW und Seat der Serie den Rücken gekehrt haben. Und so kann sich Chevrolet auch erlauben, seine drei Piloten von der Leine zu lassen, was immerhin zu spannenden Rennen führt.

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