Archive for the ‘ChampCar’ Category

NASCAR Rennen Atlanta / ChampCar Serie meldet Insolvenz an

Posted 07 Mrz 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, IRL, Motorsport, NASCAR, TV Programm

Update: Wetter in Atlanta ist ok. Zumindest bis jetzt.


Am Wochenende sind alle drei Meisterschaften unterwegs. Gefahren wird auf einem der schnellesten Ovale des Landes. Atlanta ist 1.5 Meilen lang, hat aber 24 Grad Banking und die Kurven sind auch etwas weicher. Sie galt bisher als “Hendrick Strecke.” Gordon und Johnson haben hier immerhin sieben Siege eingefahren. Aber seit letzter Woche muss man die Ford ganz weit vorne sehen, Öldeckel hin oder her. Denn auch wenn Edwards einen massiven Voreil durch die niedrige Öltemperatur gehabt hat, sollte man nicht Matt Kenseth und Greg Biffle vergessen, die ja ebenfalls um den Sieg gefahren sind und deren Öldeckel nach dem Rennen nicht fehlte. Ansonsten sollte man die üblichen Verdächtigen vorne erwarten. Ganz besonders Junior, dem so Hochgeschwindigkeitskurse liegen und dem man anmerkt, dass er lieber gestern als heute einen Sieg einfahren möchte.

Einen dicken Strich durch das Programm könnte das Wetter machen. Im Moment regnet es in Atlanta Bindfäden und laut Wettervorhersagen wird sich das auch heute nicht mehr ändern. Morgen sieht es genauso schlecht aus, das Rennen am Sonntag ist aber laut der Vorhersagen nicht gefährdet. Kann gut sein, dass wir Sonntag wieder einen Doppel- oder gar Tripleheader sehen.

Achtung: Am Wochenende beginnt in den USA die Sommerzeit! Die Uhren werden von Samstag auf Sonntag eine Stunde vorgestellt, was bedeutet, dass wir nur fünf Stunden Zeitunterschied zwischen Atlanta und hier haben!

ChampCar – Das endgültige Ende
Wie gestern bekannt wurde, ist die Serie schon seit Mitte Februar insolvent gemeldet. Man hat wohl weit vor dem Deal mit der IRL den Laden schon den Bach runter gehen sehen und sorgt nun dafür, dass man noch eingermaßen sauber raus kommt. Viele Aktiva sind an die IRL verkauft worden, der Rest soll versteigert werden. Dann wird die Serie abgewickelt und hat sich erledigt. Was mit den Namensrechten geschieht ist aber noch ungewiss. Es ist nicht klar, ob Tony George die gekauft hat, oder ob sie bei den ehemalige Inhabern der CC bleibt. Es war von Anfang an klar, dass man die CC in den Konkurs treiben musste, da man nur so aus den laufenden Verträgen mit den Streckenbesitzern und anderen Beteiligten heraus kommt. Damit endet dann ein Stück amerikanische Motorsportgeschichte.

Und sonst?
Die V8 Supercars sind in Eastern Creek unterwegs. Eine sehr schöne Strecke, wie man neulich beim Auftritt der A1 Serie wieder sehen konnte. Sie sorgt zumindest für abwechslungsreichere Rennen als der Stadtkurs von Adelaide. Und sicherer ist sie auch.

Die MotoGP startet in ihre neue Saison und am Wochenende ist das Daytona 200 der AMA Serie.

07.03.2007

LIVE   17:00 Uhr NASCAR CTS Atlanta Training SpeedTV
LIVE   19:00 Uhr NASCAR NW Atlanta Training SpeedTV
LIVE   21:00 Uhr NASCAR SC Atlanta Training SpeedTV

08.03.2007

LIVE   00:30 Uhr NASCAR SC Atlanta Quali SpeedTV
LIVE   03:00 Uhr NASCAR CTS Atlanta Rennen SpeedTV
LIVE   15:00 Uhr NASCAR NW Atlanta Quali SpeedTV
LIVE   17:00 Uhr NASCAR SC Atlanta Training SpeedTV
LIVE   18:00 Uhr NASCAR SC Atlanta Happy Hour SpeedTV
Aufz. 18:20 Uhr ARCA Milwaukee 2007 MotorsTV
LIVE   20:00 Uhr NASCAR NW Atlanta Rennen nascar.com

09.03.2007

Aufz. 15:30 Uhr V8 Supercars Eastern Creek MotorsTV
LIVE   16:30 Uhr NASCAR SC Atlanta Raceday SpeedTV
LIVE   18:30 Uhr NASCAR SC Atlanta Rennen FOX
Aufz. 21:25 Uhr V8 Supercars Eastern Creek MotorsTV

A.J. Allmendinger raus bei Red Bull / NASCAR Ratings verbessert / Lackierung Williams FW30 / MSA im Netz

Posted 04 Mrz 2008 — by DonDahlmann
Category ALMS, ChampCar, F1, IRL, Motorsport, NASCAR, Premiere, Ratings, TV Programm

Wie gestern schon mal angedeutet, hat sich Red Bull entschlossen, A.J. Allmendinger zunächst nicht mehr im Sprint Cup einzusetzen. Allmendinger war schon in der letzten Saison nicht unumstritten, da er die Ergebnisse von Teamkollege Brian Vickers nicht bestätigen konnte. In diesem Jahr lief es richtig schlecht. Während Vickers eine Chance hat, die Top 35 zu erreichen, sieht das bei Allmendinger eher schlecht aus. Das ist für dass Red Bull Team nicht richtig prickelnd, denn die Ansprüche sind doch deutlich höher, als zwischen den Privatiers rumzugurken. Statt Allmendinger setzt man auf den erfahrenen Mike Skinner aus der Truck Serie. Schon interessant – vor einem halben Jahr sah es noch so aus, als würden die Quereinsteiger und Young Guns wie Allmendinger die alte Hasen verdrängen, jetzt herrscht wieder eine verstärkte Nachfrage nach ihnen. Die Fans wird es freuen, obwohl man sicher gerne auch Sterling Marlin im Red Bull gesehen hätte. Allmendinger wird vermutlich verstärkt in der Nationwide Serie und in den CTS Rennen zu sehen sein. Ob er noch mal wieder kommt? Das Team bejaht das, aber auf der anderen Seite gibt es da noch Scott Speed, der gerade ein Lehrjahr in der ARCA absolviert.

NASCAR – Ratings deutlich besser
Bei Fox und der NASCAR wird man sich freuen. Die Ratings für das Las Vegas Rennen sind fluffige 12% nach oben gegangen. Und das, nach dem eher mauen Rennen in Fontana. Auch interessant: die Ratings bleiben während des gesamten Rennens stabil. Also nicht nur während des Starts und der letzten Runden. Die neue Werbekampgne der NASCAR inkl. der guten Ergebnisse von Junior scheinen der Serie zu helfen. Atlanta sollte eigentlich auch gut sein, allerdings könnte das Wetter mal wieder eine Rolle spielen. Noch ist es etwas früh für eine richtige Prognose, aber die US Wetterdienste melden für Freitag schon mal eine leichte Schauerneigung. Das Wochenende soll kalt sein(nur acht Grad gegen Mittag), aber am Sonntag soll es einen Tick wärmer werden.

F1 – Williams FW30
Lange hats gedauert – jetzt ist sie da. Die endgültige Lackierung, mit der Williams dieses Jahr an den Start gehen wird. Im ersten Moment dachte ich: Hä? Schwarz-Weiß? Oder ist das Foto schwarz-weiß? Ist es aber nicht. Weder die Lackierung, noch das Foto. Man hat aber offenbar eine sehr dunkles Blau in diesem Jahr gewählt, was wohl damit zu tun hat, dass man die unterschiedlichen Sponsoren abdecken muss. Aber ich finde die Lackierung sehr gelungen. Wenn sie jetzt noch schnell sind… Frank Williams macht sich jedenfalls leichte Hoffnungen, dass man in diesem Jahr in der Oberklasse mithalten kann. Klar – McLaren und Ferrari sind noch außer Reichweite, aber scheinbar sind sie so weit nicht weg. Es kann gut sein, dass man die beiden Teams auf einigen Strecken wird ärgern können. Aber die Konkurrenz ist groß und Frank Williams nicht seit gestern im Geschäft. Er weiß, dass vor allem BMW und Renault im Laufe des Jahres zulegen werden. Aber es wird interessant zu sehen sein, wenn Nico Rosberg und Fernando Alonso mit fast gleichem Material auf der Strecke aufeinander treffen. Schwachpunkt im Team für die Konstrukteursmeisterschaft könnte Nakajima sein. Der war bei den Tests zwar schnell, aber wie es in der engen Quali aussehen wird, ist eine andere Frage.

Diverses – MSA Online
Seit heute ist die “Motorsport Aktuell” im Netz. Fans werden das Traditionsblatt aus der Schweiz sicher kennen, das wirklich sehr gute Hintergrundberichterstattungen über die Formel Eins und andere Serien liefert. Deswegen hatte ich auf den Lauch der Seite auch wirklich gefreut – und bin nun enttäuscht. Der bisher eingestellte Content ist teilweise steinalt, das Layout verwirrend und es gibt keine Ergebnis- oder Datenlisten. Kann auch sein, dass ich die nicht gesehen habe, denn die Navigation muss jemand entwickelt haben, der noch nie eine Webseite von innen gesehen hat (Barrierefreiheit, anyone?). Dazu kommt: kein RSS-Feed, auch nicht bei den Blogs und Kommentaren. (Korrektur: Matthias hat in den Kommentaren darauf hingewiesen, dass er die RSS-Feeds gefunden hat) Ich kann verstehen, dass die MSA ein Problem mit den Netz hat. Die kleine Zeitung lebt von den Abos und der Werbung und beides verliert man, wenn dan ganzen Content umsonst ins Netz stellt. Aber dieser Auftritt ist an Halbherzigkeit nicht zu überbieten und man würde ich wünschen, wenn sie es gelassen hätten. Wenn die MSA wenigstens das Archiv der Zeitung aus den letzten 30 Jahren online gestellt hätte, dann wäre das noch ok gewesen. So ist der bisherige Auftritt leider ein ziemlicher Reinfall.

Und sonst?
Der ALMS Lauf in Houston, der am 27.04 stattfinden sollte, ist abgesagt worden. Grund: durch den Rückzug der ChampCars fehlt es an einem attraktiven Rahmenprogramm, weswegen man das Ding lieber gleich ganz absagt, bevor keiner kommt. Das Rennen wird ersatzlos gestrichen, der ALMS Kalender also nicht ergänzt. Im nächsten Jahr hofft man zusammen mit der IRL an den Start gehen zu können. Tony George hat auch schon seine Bereitschaft signalisiert, zu mal der GP in Houston zu den traditionsreichsten in den USA gehört.

Ich hab gestern aus Langeweile bei Premiere die Zusammenfassung der NASCAR Rennens gesehen – und war entsetzt. Jacques Schulz, den ich wirklich schätze, war völlig von der Rolle und lieferte eine falsche Information nach der anderen ab. Dazu wirkte er ziemlich desinteressiert. Was man verstehen kann, Schulz ist NASCAR-Fan und die Entscheidung von Premiere die Serie nicht mehr zu zeigen, hat ihn ziemlich geärgert, wie ich gehört habe. Die Zusammenfassung selber war schwach und man hat sich nur auf die heftigen Unfälle konzentriert, die während des Rennens passiert sind. Die Sprünge im Rennen waren teilweise heftig und zu keiner Zeit vermittelte die Aufzeichnung die Spannung, die das Rennen gehabt hat. 45 Minuten ist nicht viel für ein Rennen, dass drei Stunden dauert, aber vielleicht sollte man den Anfang etwas zusammenschieben und wenigstens die letzten 15 Runden ungekürzt bringen.

Wie ich drüben bei aas lese, will Premiere die NASCAR Aufzeichnungen allerdings ab Bristol etwas häufiger bringen. Gleichzeitig sendet das Sport Portal noch weniger. Jetzt vergrätzt man auch die Golf Fans. Die European Tour überträgt man erst ab Samstag, statt ab Donnerstag, und die PGA Fans dürfen sich darüber freuen, dass man Donnerstag und Freitag nur noch 90 statt 180 Minuten live sendet. Man kann eigentlich niemanden mehr das Sportportal von Premiere ernsthaft ans Herz legen.

05.03.2008

Aufz. 12:10 Uhr ARCA Nashville 2007 MotorsTV
Aufz. 17:30 Uhr Dutch Supercar Saison 2007 MotorsTV

IRL Pressekonferenz

Posted 27 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, IRL, Motorsport

Das war also die Pressekonferenz. Mal sehen ob noch mehr Infos im Laufe des Abends zusammen kommen, wenn die Einzelinterviews durch sind. Klar ist: es gibt nur noch eine Serie, es wird über 22 Wagen geben und Tony George hat gewonnen, denn er herrscht jetzt alleine über den US-Monoposto Sport. Die ChampCars hören auf zu existieren.

19:18 Uhr: Naja, soooo viel Neuigkeiten gibt es nicht. Ich fass mal zusammen:

1. Man hat ein Problem mit der Menge an Ersatzteilen. Dallara produziert seit drei Wochen neue Chassis, aber man wird erst im Juni soweit sein, dass alle Teams auch genügend Chassis haben. Das ist ein Problem, denn wenn man ein Chassis zerbröselt, steht man schlecht da. Motorenseitig gibt es von Honda keine Probleme, Reifen sind ebenfalls kein Problem

2. Die ChampCar Serie kommt aus dem Deal mit dem Veranstalter in Long Beach nicht raus und muss ein “Abschiedsrennen” geben. Die IRL Teams werden am Tag vorher in Montegi an den Start gehen. Es wurde nicht gesagt, wie das Punktemäßig gemacht wird. Zählen beide Rennen gleich? Oder sind beide Rennen “No-Points”, also außerhalb der Meisterschaft?

3. Die Atlantic Serie wird weiter geführt.

4. Es gab am Montag ein Einladungsmeeting für die CC Teams, bei dem alle, auch Minardi USA, dabei waren. Alle sollen sich für einen Wechsel ausgesprochen haben.

5. Es werden in dieser Saison fast alle Rennen des CC Kalenders nicht gefahren. Ausnahme Edmonton.  Surfer Paradies ist unsicher, weil das Rennen am Schluss der Saison wäre, der Kurs in Chicago aber die Rechte am Saisonfinale hält. Man arbeitet dran

6. Die Frage, ob Kevin Kalkhoven in Zukunft auch in der IRL was zu sagen hat, haben beide nicht beantwortet.

7. Alle Rekorde und Siege der CC werden der IRL Historie hinzugefügt.

8. Ab 2009 soll es 20 Rennen pro Saison geben. 10 davon auf Ovalen. Die Saison soll verlängert werden und nicht schon im September enden.

19:17 Uhr: PK beendet.  Es gibt noch einige offene Fragen. Dazu gleich noch was.

19:16 Uhr: Ah, jetzt kommt es raus. Kalkhoven hat Tony George im letzten Herbst angerufen. Und seit dem sitzt man auch zusammen. Man habe realisiert, dass es so nicht weiter gehen könnte, und deswegen den Kontakt gesucht.

19:14 Uhr: Dallara wurde schon Ende Januar darüber informiert, dass man neue Chassis benötigen würde. Interessant, offenbar war man sich schon etwas länger grundsätzlich einig.

19:13 Uhr: Kalkhoven sieht müde aus. Er wies zu Beginn der PK aber auch daraufhin, dass er am Vorabend mit Jimmie Vasser unterwegs war und froh ist, lebend an der PK teilnehmen zu können.

19:11 Uhr: Tony George freut sich besonders auf das 100jährige Jubiläum des Indy 500 mit einer gemeinsamen Serie.

19:10 Uhr: Die IRL wird auch Leute aus dem Sicherheitsbereich (Ärzte usw) aus der CC übernehmen.

19:08 Uhr:  Frage nach den kanadischen Rennen. Antwort George: Toronto hatte ein Problem mit dem IRL Kalender. Montreal und die anderen Rennen sind noch unklar, aber fallen vermutlich raus, so wie sich George anhört, der sehr reserviert auf solche Fragen antwortet.

19:04 Uhr: Die Atlantic Serie wird weiterlaufen. Es wird 12 Rennen geben.  Damit gibt es neben der IndyPro Serie zwei Nachwuchsserien. Cosworth ist nicht gefährdet und wird weiter machen.

19:02 Uhr: Viele Fragen zum Kalender 2009. Es ist schwer für die IRL alle Strecken unterzubringen, weil man als IRL selber langfristige Verträge hat.

19:01 Uhr: Der Fans sei im Moment im Zentrum des Interesses der Serie.

18:58 Uhr: Es wird Änderungen geben. Man denkt über Turbo-Antriebe und alternative Treibstoffe nach. Das wird aber erst in zwei Jahren aktuell.

18:56 Uhr: George sagt, dass man vermutlich mehr Rundstreckenkurse einbauen will. Bei 20 Rennen sieht er 10 Ovalrennen. Der Rest Rundstrecke und Stadtkurse. Er würde auch mehr Ovale nehmen, aber es gäbe keine mehr, auf denen die Veranstalter Interesse an der IRL hätten.

18:55 Uhr: Auf 2009 angesprochen, sagt Tony George, dass man den Kalender neu angehen wird.  Es sei aber noch zu früh etwas zu sagen, außer, dass die Off-Season im Moment zu lang sei. 20 Rennen sei etwas, was er sich vorstellen kann.

18:53 Uhr: Die Teams werden sich alte und neue Chassis teilen. Ab Sommer soll Dallara dann genügend Chassis haben.

18:52 Uhr: Mein Server spinnt mal wieder. Kalkhoven hofft auf ein volles Starterfeld in Long Beach.

18:49 Uhr: Kalkhoven geht auf die Fans ein, und hofft, dass auch diese sich jetzt wieder zusammenschließen.

18:48 Uhr: Die bisherige Historie (im Sinne von Siegen und Punkten) werden von der IRL eingegliedert

18:47 Uhr: Alle IRL Teams wollen den CC Teams beim Einstieg helfen, auch technisch. Man übernimmt quasi “Patenschafte” für die CC Teams.

18:45 Uhr: Alle CC Teams werden in die IRL wechseln. Sagt Tony George. Von Minardi USA habe ich in der Richtung aber noch nichts gehört.

18:43 Uhr: In Long Beach werden die ChampCars ein letztes Mal starten. Edmont und Surfer Paradies sind im Kalender. Die IRL wird am Long Beach Wochenende in Montegi starten.

18:42 Uhr: Jedes Team, dass ein vernünftiges Budget mitbringt, bekommt zwei Chassis und die Honda Motoren. Die CC Teams werden auch am neuen Preisgeldsystem teilhaben.

18:41 Uhr: Die Teamowner werden vorgestellt, dann die Fahrer. Es sind wohl über 20 Piloten da.  Kein Wort zu Long Beach, ich hoffe das klärt sich noch.

18:39 Uhr: Habe ich das richtig verstanden? Die Champ Cars fahren noch mal in Long Beach dieses Jahr?

18:38 Uhr: Kevin Kalkhoven zeigt sich erfreut. Er sagt, man habe seit vier Jahren Kontakt in Sachen Zusammenschluss. Der Merger sei kein automatischer Coupon für einen Erfolg in den nächsten Jahren. Das Potenzial sei aber da. Kalkhoven wird mit einem eigenen Team in der IRL starten.

18:37 Uhr: Er habe den ganzen Winter überlegt, wie er die CC Teams in die IRL integrieren kann. Mehr sagt er zum Ablauf im Moment nicht.

18:35 Uhr: Tony George bestätigt noch mal den Zusammenschluss. Er blickt zurück auf die letzte Jahre. Er habe sich Ende 2007 gefragt, ob es eine Zusammenarbeit geben könne. Er sagt, dass die ChampCar Leute auf ihn zugekommen seien. (Ende 2007)

18:33 Uhr: So, jetzt geht es richtig los. Honda und Bridgestone Motorsport Chefs sind auch da.

18:31 Uhr: Die Bühne ist rappelvoll mit allen Fahrern und Teamownern. Kalkhoven und Tony Goerge kommen auf die Bühne und geben sich erst einmal publikums wirksam die Hand.

IRL/ChampCar Geschichte des Mergers / Startaufstellung Fontana

Posted 23 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, IRL, Motorsport, NASCAR

Da ist sie also, die prinzipielle Übereinkunft, dass die IRL und die ChampCars nach 12 Jahren wieder eine gemeinsame Serie bilden. Endlich fahren die besten Monopostofahrer der USA wieder gegeneinander, statt in verschiedenen Serien. Endlich kämpfen die Andrettis, Penske und Haas Fahrer wieder um den Sieg.

Als Tony George 1995 gegen die CART Serie rebellierte und zusammen mit ein paar Teams die IRL gründete, war der US-Formelsport auf den Sprung. Der Mix aus Oval und Rundstreckenrennen, die etwas einfacheren Wagen, gute Namen und vor allem das Indy 500 hatten die Serie in den Jahren zuvor deutlich wachsen lassen. NASCAR legte zwar schon seit Beginn der 90er Jahre zu, schien aber noch kein übermächtiger Gegner. Das Indy 500 war noch das “Greatest Spectacle in Racing” und die wichtigste Rennveranstaltung der USA. Warum hat Tony George dann die Serie verlassen? Es ging um Geld, Beteiligungen aber auch um ein paar grundsätzliche Dinge. Eine US-Rennserie sollte, so George, immer zwei Dinge beachten. Sie sollte a) in den USA stattfinden und b) auf Ovalen. Bei CART sah man das anders. Man war gewillt zu expandieren, man sprach davon die Serie weltweit aufzuziehen, weil man der Formel Eins Konkurrenz machen könne. Nach dem Tod von Ayrton Senna 1994 sei die Serie angreifbar. Dachte man. Tony Goerge lehnte den Schritt ab, weil er die Kosten nicht mittragen wollte. Und so gab es zwei Serien, die völlig verschiedene Philosophien verkörperten: die CART Serie, die auf der Rundstrecke unterwegs war und die IRL, die fast ausschließlich in Ovalen ihre Runden drehte. Dabei war die CART Serie eigentlich jene, die deutlich stärker als die IRL war. Denn die hatten nichts: kaum Teams, kaum Fahrer, kaum Sponsoren. George hatte das Indy 500 – mehr aber auch nicht. Zwei, vielleicht drei Jahre gab man der IRL, dann würde George entweder pleite sein, oder keine Lust auf ein Starterfeld bei den Indy 500, das aus 10 Wagen bestand. Es schien alles nur eine Frage der Zeit, denn zeitweilig hatte die IRL nicht mal mehr einen Sender, der die Serie übertrug.

Warum kam es anders? Einerseits erstickte die CART Serie fast an ihrer eigenen Arroganz. Teams, die zu IRL wechselten, wurden abgestraft, ebenso Fahrer. Die IRL nahm alle freundlich auf und unterstützte die Teams. Andererseits ist Tony George weder blöd noch arm. Er steckte viel eigenes Geld in die Serie und seine Kontakte verschafften ihm auch neue Sponsoren. Es geht die Geschichte, dass er in der Anfangszeit persönlich für jedes Team einen Sponsor an Land gezogen hat. Dazu kam, dass sich die IRL schnell einen “Namen” mit haarsträubenden Unfällen machte. Die Liste der üblen Crashs ist ellenlang und es gibt kaum einen Fahrer, der nicht einen fürchterlichen Unfall hatte. Dabei ist es noch erstaunlich, dass es in den 12 Jahren “nur” drei Tote gegeben hat. Scott Brayton starb 1996 bei Training zu den Indy 500. Auf der Strecke starb auch Tony Rana 2003 bei einem Reifentest. Der letzte Tote war 2006 Paul Dana, der bei Training auf der Strecke in Homestead verstarb. Nicht vergessen sollte man auch die drei toten Zuschauer, die 1999 um Leben kamen, als beim einem Unfall auf der Zielgeraden auf dem Lowes Motorspeedway ein Reifen in die Tribüne flog. Die vielen schweren Unfälle bei denen sich Fahrer verletzten, sorgten ironischerweise auch für eine erhöhte Aufmerksamkeit. Erst 2004 zog die IRL die Notbremse und ließ auf den meisten Rennstrecken, auf denen sie alleine unterwegs war, die SAFER Barrier installieren. Wie man im letzten Jahr gesehen hat, rettete das schon einigen Fahrer das Leben.

Die CART Serie wiederum war auch nicht gerade sicher. Auch hier gab es nach dem Splitt drei tote Fahrer zu beklagen. 1996 starb Jeff Krosnoff beim Rennen in Toronto, Gonzalo Rodriguez starb 1999 beim Training in Laguna Seca. Am heftigsten traf die Serie aber der Tod von Greg Moore 1999 beim Rennen in Fontana. Während in der Formel Eins die Sicherheitsstandards immer weiter stiegen und seit 1994 kein Fahrer mehr ums Leben kam, stiegen die Todeszahlen in den USA bei beiden Serien an. Dazu kamen die unzähigen Unfälle von Stars wie Alex Zanardi oder Kenny Bräck, die danach ihre Karriere beenden mussten.

Die IRL gewann nicht unbedingt mehr Zuschauer in den folgenden Jahren. Die Serie war lange vor leeren Rängen unterwegs, und die Zuschauer kamen selbst dann nicht, wenn man die Tickets quasi verschenkte. Fand ein IRL Rennen auf einem Oval statt, auf dem auch die NASCAR unterwegs war, bekamen die Fans zu den NASCAR Tickets das IRL Ticket umsonst dazu. Da hatte die CART Serie weniger Probleme, aber auch hier gingen die Zahlen deutlich nach unten. 2002 zog sich der Titelsponsor FedEx zurück, gleichzeitig gaben Honda und zunächst auch Toyota bekannt, dass man als Motorenlieferant in die IRL Serie wechseln würde. Die an der Börse notierte CART Serie verlor innerhalb von Tagen so dramatisch an Wert, dass die Serie 2003 ihren Bankrott erklären musste. Die Serie stand zu Versteigerung und interessanterweise gab auch Tony George ein Gebot ab. Doch obwohl sein Gebot höher war, als das von Kalkhove & Co ging der Zuschlag an diese Interessengruppe, da sie versprochen hatten, den Teams, die noch Geld von der CART Serie erwarteten, dieses auszuzahlen. So verpasste man schon 2003 die Chance, dass sich die Serien vereinten. Allerdings verlor die ChampCar Serie die Teams von Chip Ganassi und Andretti/Green Racing an die IRL, was schon schlimm genug war, nachdem man 2002 schon das Penske Team verloren hatte. Nur Newman/Haas und Dale Coyne blieben als Traditionsteams den ChampCars erhalten.

2006 sah es für die IRL schlecht aus. Der Tod von Paul Dana zu Beginn der Saison ließ die Serie und die Sponsoren geschockt zurück. Das Team von Eddie Cheever stand kurz vor der Pleite und konnte nur weitermachen, weil Tony George weiter Geld in die Serie pumpte und die kleinen Teams am Leben hielt. Gleichzeitig legten die ChampCars eine gute Saison hin und zu Beginn der Saison 2007 gab keiner einen Pfifferling auf die IRL. Doch dann legte die 2007 eine Saison hin, wie man sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Während die Rennen der ChampCars auf öden Stadtkursen stattfanden, die kaum Spannung zuließen, gaben es sich die IRL Piloten auf den Ovalen aber so richtig. Es gab ein Herzschlagfinale nach dem anderen und das letzte Rennen der Saison auf dem Kurs in Chicagoland wird wohl keiner so schnell vergessen. Die Ratings der Serie hatten sich im Laufe des Jahres fast explosionsartig nach oben entwickelt. Am Ende gab es eine Wert im 1.2, was nicht viel ist, aber eine Steigerung von ca. 50% gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Die Sponsoren zeigten sich deutlich mehr interessiert und Tony George führte ein Bonusgeldsystem für die Saison 2008 ein, das vor allem den kleinen Teams helfen soll.

Der Rest ist bekannt. Als Tony George Wind von den finanziellen Problemen der ChampCar Serie bekam, macht er allen Teams ein Angebot, was die kaum ablehnen konnten. Freie Chassis, freie Motoren, eine Geldspritze und das neue Bonussystem. Newman/Haas/Lannigan waren die ersten, die sagten, dass sie ChampCars Ende 2008 verlassen würden. Die Gespräche begannen und drehten sich wohl mehrheitlich darum, wie die Anteilseigner der ChampCars möglichst sauber aus der Sache rauskommen würden, ohne selber Pleite zu gehen.

So wie es aussieht wird die IRL die ChampCars übernehmen. Bis auf Minardi USA und das Pacific Coast Team haben alle Teams ihre Bereitschaft zu einem Start in der IRL bekannt gegeben, vermutlich werden drei Rennen aus dem Kalender 2008 übernommen. Tony George hat den Krieg gewonnen. Er herrscht nun über die den Monoposto Sport in den USA. Ob man den Schaden, den der Monopostosport in den letzten Jahren genommen hat, allerdings wieder aufarbeiten kann, ist eine andere Sache. Formel-Motorsport ist in den USA zu einer Randsportart verkommen, für die sich kaum einer interessiert und es gibt kaum mehr bekannte Namen im Starterfeld, nach dem sich Dario Franchitti und Sam Hornish jr. der NASCAR zugewandt haben. Es wird auch für eine vereinte Serie schwer werden, wieder richtig Fuß fassen zu können.

NASCAR – Startaufstellung Sprint Cup
Die Regeln der NASCAR sind komliziert. So kompliziert, dass selbst SpeedTV nicht mehr durchblickt. Die sagten gestern, dass die Startaufstellung in Fontana nicht nach den Top 35 des letzten Jahres ermittelt wird. sondern nach dem Stand der Top 35 nach dem Rennen in Daytona. Das hab ich so übernommen, und das war falsch. Allerdings nicht komplett. Denn die ersten 35 starten zwar nach dem Ergebnis der Saison 2005, weswegen Jimmie Johnson auf der Pole steht. Die Plätze außerhalb der Top 35 werden aber nach dem Rennergebnis in Daytona vergeben. Deswegen sind dort die Fahrer gelistet, die beim letzten Rennen auch gestartet sind, weswegen Joe Nemechek dabei ist, AJ Allmendinger aber nicht. Und so sieht die Startaufstellung aus:

1. Jimmie Johnson Chevrolet
2. Jeff Gordon Chevrolet
3. Clint Bowyer Chevrolet
4. Matt Kenseth Ford
5. Casey Mears Chevrolet
6. Tony Stewart Toyota
7. Sam Hornish Jr Dodge
8. Jeff Burton Chevrolet
9. Carl Edwards Ford
10. Kevin Harvick Chevrolet
11. Martin Truex Jr Chevrolet
12. Denny Hamlin Toyota
13. Ryan Newman Dodge
14. Greg Biffle Ford
15. Dale Earnhardt Jr Chevrolet
16. Mark Martin Chevrolet
17. Regan Smith Chevrolet
18. Jamie McMurray Ford
19. Bobby Labonte Dodge
20. Kasey Kahne Dodge
21. Juan Montoya Dodge
22. Kyle Busch Toyota
23. Reed Sorenson Dodge
24. David Ragan Ford
25. J.J. Yeley Toyota
26. Dario Franchitti Dodge
27. Elliott Sadler Dodge
28. Robby Gordon Dodge
29. Paul Menard Chevrolet
30. Travis Kvapil Ford
31. Scott Riggs Chevrolet
32. David Gilliland Ford
33. Jeremy Mayfield Chevrolet
34. Dave Blaney Toyota
35. Kyle Petty Dodge
36. Kurt Busch Dodge
37. Dale Jarrett Toyota
38. Bill Elliott Ford
39. Brian Vickers Toyota
40. David Reutimann Toyota
41. Michael Waltrip Toyota
42. John Andretti Chevrolet
43. Joe Nemechek Chevrolet

Wenn es denn überhaupt zu einem Rennen kommt. Für Sonntag ist Dauerregen angesagt und ich würde mich nicht wundern, wenn das Rennen auf Montag verschoben werden muss.

NASCAR Sprint Cup Fontana / A1 GP Durban / V8 Supercars Adelaide / Diverses

Posted 22 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category A1 GP, ChampCar, DTM, IRL, Motorsport, NASCAR, Premiere, Toyota, TV Programm, V8 Supercars

UPDATE 23.02.08, 00:31 Uhr: Der gesamte Quali/Trainings Freitag der NASCAR in Fontana ist komplett abgesagt worden. Der Grund: es regnet ziemlich stark. Damit regelt sich die Quali des Sprint Cup zum ersten Mal auf folgende Weise: Es gilt nicht, wie in den Jahren zu vor, die Regel, dass die Top 35 des letzten Jahres ins Rennen kommen. Stattdessen werden die Top 35 nach dem ersten Rennen in Daytona genommen. Die “Go-or-go-homers” werden nach dem Rennergebnis ins Feld gestellt. Bedeutet, dass folgende Fahrer raus sind:

Patrick Carpentier
Ken Schrader
AJ Allemdinger
Buddy Lamar
Mike Skinner
UPDATE 23:32 Uhr: Heute gibt es keine Pressekonferenz mehr. Vermutlich wird vor dem Test in Homestead/Miami am Dienstag gemeinsam auftreten. Kann auch gut sein, dass die ersten, ehemaligen ChampCar Teams in Miami an den Start gehen werden. ESPN vermutet, dass zumindest sechs Teams in die IRL wechseln werden: Newman/Haas/Lanigan Racing, PKV Racing, Forsythe Championship Racing, Conquest Racing, Derrick Walker Racing (Team Australia) und Dale Coyne Racing. Unsicher ist die Lage noch bei Minardi, wobei Paul Stoddart eigentlich das Geld haben sollte, in die IRL zu wechseln. Die Frage wird sein, ob er dazu Lust hat. Bei den ChampCars hatte er sich unter den Top3 etabliert, das wird in der IRL nicht so leicht gehen. Nicht weitermachen könnte Pacific Coast Motorsports, die angeblich noch ohne Sponsor sind.

UPDATE 23:15 Uhr: Es ist offiziell! Hier die Original Pressemeldung, die die IRL gerade rausschießt:

CHAMP CAR, INDY RACING LEAGUE SIGN AGREEMENT TO UNIFY OPEN WHEEL RACING
INDIANAPOLIS, Friday, Feb. 22, 2008 – Owners of Champ Car and the Indy Racing League completed an agreement in principle Friday that will unify the sport for 2008.
Gerald Forsythe, co-owner of Champ Car, signed an agreement in principle in Chicago, joining his partner Kevin Kalkhoven and Indy Racing League founder and CEO Tony George who had signed late Thursday in Indianapolis.
Details of a press conference about the agreement will be forthcoming.

UPDATE, 22:54 Uhr: Die IRL und ChampCar Serie haben sich laut einer Meldung von SpeedTV auf eine gemeinsame Serie und einen Kalender für das Jahr 2008 geeinigt. Die Verträge sollen unterzeichnet sein, eine Pressekonferenz kommt eventuell noch in den nächsten Stunden.


Mit dem Rennen in Kalifornien an diesem Wochenende, beginnt der Arbeitsalltag für die NASCAR. Die Speedweek in Daytona war ja eher Stress für alle Beteiligten. Sponsoren wollten bemuttert werden, es gab viel mehr Journalisten und TV Teams vor Ort, die alle Interviews wollten, dazu noch der Stress mit drei Rennen plus etliche Qualis und Trainingssitzungen für die Fahrer. Dagegen ist die das Rennen in Fontana geradezu ruhig. Der Kurs selber liegt weit außerhalb von Los Angeles, mitten in einem Industriegebiet zwischen LKW Werkstätten und einer Interstate. Von L.A. aus fährt man gut 45 Minuten, vom Flughafen der Stadt ist gern das doppelte. Ich war im Dezember ja da, aber leider war die gesamte Anlage verriegelt und verschlossen und ich konnte nicht mal auf den Parkplatz fahren.Das Oval selber ist komisch. Ein zwei Meilen Ding, mit nur 14 Grad Banking. Und eigentlich ist es auch eher ein Trioval, denn die Start/Zielgerade ist eine leichte Kurve mit noch mal 11 Grad Überhöhung. So richtig mag das Oval niemand. Weder die Fahrer, noch die Fans, die sowieso nicht so zahlreich erscheinen. Wenn 80.000 am Renntag da sind, dann ist schon was los. Für einen Ballungsgebiert wie L.A. ist das kein gutes Ergebnis. Die Mangel Akzeptanz der NASCAR in Kalifornien machen viele an Strecke fest. Ich hab ehrlich gesagt bisher noch kein Rennen auf dem Kurs gesehen, dass mich vom Hocker gerissen hätte. Meist zieht sich das Feld schnell auseinander, manchmal fährt einer vorne alleine weg und Spannung ist in der langen Mitte des 500 Meilen Rennens Mangelware. Jimmy Spencer sprach im letzten Jahr öffentlich auf SpeedTV das aus, was viele denken: “Reiß das Ding ab und bau ein knackiges Oval wie Dover oder Bristol hin.”Naja, so schnell wird das nicht passieren, zu mal die NASCAR den Westen der USA nicht für zwei Jahre nur mit einem Rennen auf dem Infinion Raceway abspeisen will. Was gibt es also zu erwarten? Auch wenn ich mich wiederhole – das ist dieses Jahr schwer zu sagen, da man im letzten Jahr bei beiden Rennen noch mit dem alten Chassis unterwegs war. Es ist schwer, die Performance der einzelnen Teams einzuschätzen, aber da die Geschwindigkeiten in Fontana sogar noch einen Zacken höher sind, als in Daytona, würde es mich überraschen, wenn es nicht wieder Hendrick und Gibbs wären, die den Ton angeben. Bei Ford macht man sich keine Illusionen, bei Dodge stapelt man trotz des beeindruckendes Sieges letzter Woche sehr tief. Man ist sich nicht sicher, ob die Motorleistung ausreicht. Ähnliche Sorgen macht man sich bei RCR, die in Daytona erschreckend schwach waren. Ich glaub kaum, dass die in der letzten Woche 30 PS gefunden haben. Gespannt darf man auf die Rennperformance der Toyotas sein. Ich glaube immer noch nicht, dass die ihre Schwächen aus dem letzten Jahr diesbezüglich abgelegt haben.Mit dem Rennen in Fontana startet auch das neue Reglement der Qualifikation. Die ist ab sofort zweigeteilt. Erst starten die Top 35 Fahrer, erst danach gehen alle die an den Start, die nicht in den Top 35 sind. Damit möchte man die kleinen Teams etwas mehr Chancen geben. Denn jetzt haben alle die gleichen Wetter- und Asphaltbedingungen. Kann aber auch sein, dass die Quali gar nicht stattfindet, da es regnen könnte. Im Moment (Freitagabend)ist die Strecke nass und die Dryer sind unterwegs.Überhaupt könnte Regen ein Thema am Wochenende, insbesondere am Sonntag sein. Der Wetterbericht sieht sehr schlecht aus, und es ist Dauerregen angesagt. Wegen der Zeitverschiebung startet das Rennen auch erst um 22.00 Uhr. Zu dem Zeitpunkt bin ich noch unterwegs, also wird es leider nichts mit dem Live-Blogging. Sollte das Rennen erst am Montag stattfinden, versuche ich einen Stream zu erwischen und poste hier dann live.

A1 GP – Durban
Die A1 Serie macht Station in Südafrika. Genauer gesagt in der Küstenstadt Durban. Dort hat man einen schicken Stadtkurs angelegt, der bei den Fahrern auch recht beliebt ist. 3.2 Kilometer lang, mit einer langen Gerade, auf der man auch gut überholen kann. Natürlich sind Stadtkurse immer so eine Sache. Wenn sich der Vordermann schön breit macht, wird es mit dem Überholen schwer, es sei denn man holt die Brechstange raus. Deswegen ist die Quali extrem wichtig. Wer nicht vorne steht, der wird auch meine Chance haben, das Rennen zu gewinnen. Bisher sind die beiden freien Trainings über die Bühne gegangen. Michael Ammermüller, der dieses Wochenende wieder für das deutsche Team am Steuer ist, ist wohl gut sortiert. Im ersten Training belegte er den ersten Platz, im zweiten musste er sich nur Jereon Bleekemolen geschlagen geben. Damit wahrt Deutschland auch seine Chancen auf eine eventuelle Titelverteidigung, aber bis dahin ist noch ein langer Weg. Das Rennen wird von Premiere übertragen, soll aber auch auf der Webseite von a1gp.com gestreamt werden.

V8 Supercars – Adelaide
Die beliebteste australische Tourenwagenserie startet an diesem Wochenende in ihre neue Saison. Wer die Serie nicht so gut kennt: Das Konzept ähnelt dem der NASCAR. Ein sehr striktes Reglement schreibt fast alles beim Chassis und der Aerodynamik vor, beim Motor hat man auch nur marginale Freiheiten, was dazu führt, dass die Rennen allesamt sehr eng sind. Allerdings sind die Wagen teilweise so gleich, dass man auch nicht überholen kann, was für den Fernsehzuschauer schon mal etwas eintönig ist. Zum großen Ärger vieler Fans hat die Meisterschaft im letzten den “reverse grid” abgeschafft. In den Jahren zuvor starte man das zweite Rennen in der umgekehrten Reihenfolge der Zieldurchfahrt vom ersten Lauf, was für heitere Momente sorgte. Nach Protesten der Top Teams, deren Autos nach der Aufholjagd nicht immer mehr immer allerbesten Zustand waren, hat man das Prozedere wieder abgeschafft. Die Teams haben durchaus eine Menge Mitspracherecht, dass die Serie ein “Franchise” Unternehmen ist. Bedeutet: man kann nicht einfach mitmachen, sondern muss ich einen Startplatz erkaufen, was, wenn ich mich recht erinnere, mit 1.5 Millionen Dollar nicht ganz billig ist.
An jedem Wochenende werden drei Rennen ausgetragen, die ungefähr eine Stunde lang sind. Eins meist am Samstag, die anderen beiden am Sonntag. Ausnahmen sind: das Langstrecken Sandown 500 und die 1000km von Bathurst. In der Meisterschaft prügeln sich zwei Marken um die Plätze: Holden und Ford. Holden ist ein Ableger von General Motors in Australien. Wer noch mehr über die Serie wissen möchte -> die englische Ausgabe von Wikipedia hat einen schönen, sehr langen Artikel zur Serie. Dort sind auch die Fahrer aufgeführt, die man im Auge haben sollte.

Und sonst?
- Weiterhin null neue Infos in Sachen IRL. Es soll heute am späten Nachmittag US-Zeit, also kurz vor Mitternacht hier, eine Pressekonferenz geben, die Stand jetzt (18:30 Uhr) noch nicht bestätigt ist. Man ist wohl vorbereitet, allerdings gibt es auch die Meldung, dass sich das alles noch bis Dienstag hinziehen könnte. Da hat die IRL einen Testtermin in Miami. Premiere hat mittlerweile bestätigt, dass man auch alle Rennen der IRL zeigen wird. Und zwar live. Das ist einerseits sehr nett, andererseits: Hatte Premiere die Übertragungen der NASCAR nicht mit dem Argument eingestellt, dass die Übertragung zu teuer sei? Und jetzt setzt zwei Leute ins Studio und zeigt zwei Stunden IRL?

- Die Britin Katherine Legge, ehemalige Dame bei den ChampCars steigt in die DTM ein und fährt in der nächsten Saison für Audi. Legge ist in England in Fachkreisen nicht nur bekannt, sondern geniesst hohes Ansehen. In Europa kennt man aus den letzten zwei Jahren, wo sie in der ChampCar Serie unterwegs war, und vor allem deswegen, weil sie 2006 einen Unfall hatte, bei jeder dachte: “Das kann nicht gut gegangen sein.” Erstaunlicherweise ging es gut”. Ich würde sie nicht unterschätzen, auch wenn sie in den USA nicht viel gerissen hat.

-Die Superbike WM geht am Wochenende los. Start ist in Doha, Quatar. Eurosport 2 überträgt.

23.02.2008

LIVE 18:30 Uhr NASCAR NW Fontana Quali SpeedTV
Aufz. 21:00 Uhr ARCA Pocono 2007 MotorsTV
LIVE 21:00 Uhr NASCAR CTS Fontana Rennen FOX
LIVE 23:00 Uhr NASCAR SC Fontana Training SpeedTV

24.02.2008

LIVE 01:30 Uhr NASCAR NW Fontana Rennen nascar.com
LIVE 13:45 Uhr A1 GP Durban Premiere / a1gp.com
Aufz. 15:30 Uhr V8 Supercars Adelaide MotorsTV
LIVE 19:30 Uhr NASCAR SC Fontana Preview SpeedTV
LIVE 22:00 Uhr NASCAR SC Fontana Rennen FOX

Le Mans – Startliste steht/ F1 – Test Barcelona / NASCAR – wie gut ist Toyota?

Posted 20 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ALMS, ChampCar, F1, IRL, Motorsport, NASCAR, Toyota

Seit gestern gibt es eine offizielle Startliste für das kommende 24 H Rennen in Le Mans. Und das Setting ist großartig und läßt auf epische Schlachten hoffen. In der LMP1 fahren drei Audi gegen drei fahrerisch gut besetzte Peugeot, in der austerbenden GT1 Klasse stehen sich vier Aston Martin und vier Corvette ZR6 gegenüber und in der GT2 werden Ferrari und Porsche gegeneinander antreten. Nur die LMP2 leidet. Dort sind zwei private Porsche RS Spyder am Start, die sich gegen ein paar Lola/Zytek wehren werden. Das Penske/Porsche Team hatte sich um Einladung beworben, die Bewerbung wurde aber durch den ACO aus naheliegenden Gründen abgesagt. Die LMP2 hatte im letzten Jahr schon die höchste Ausfallquote und ich bin mal gespannt, wie viele der elf Starter überhaupt ankommen werden. Auf jeden Fall verspricht das Rennen eines der aufregendsten der letzten Jahre zu werden. Audi und Peugeot beäugen einander jetzt schon mit großem Argwohn. Das Audi in der ELMS an den Start geht, spricht Bände, jetzt hat Peugeot vermeldet, dass man zum Saisonauftakt der ALMS bei den 12 Stunden von Sebring mit dabei sein wird. Das Rennen um den Sieg in einem der wichtigsten Rennen der Welt hat schon längst begonnen.

F1 – Barcelona Test Analyse
Dachte ich eigentlich, aber es hat schon wieder aus Eimer gegossen. Also nix lohneswertes, außer vielleicht der Tatsache, dass die Abstände auch im Regen überraschenderweise nicht viel anders sind, als im Trockenen. Toyota fehlen rund 1.5 Sekunden, Renault ungefahr eine Sekunde. McLaren ist zur Zeit nicht auf der Strecke unterwegs.

NASCAR – Was kommt nach dem Daytona 500?
In den USA analysiert man weiterhin das etwas überraschende Ergebnis des Daytona 500. Vor allem stellt man sich die Frage, wie gut die Toyota wirklich sind. Dass sie mehr Power haben, ist mittlerweile klar, aber die reine Motorleistung ist es nicht, was einen Wagen zum Sieg bringt. Auf den engeren Ovalen muss man die Kurven anbremsen und danach wieder beschleunigen. Hier ist Drehmoment gefordert und davon hatten die Chevy in den letzten Jahren wohl am meisten. Toyota war schon im letzten Jahr bei den restrictor plate Rennen gut unterwegs, aber auf den anderern Ovalen hatten sie oft Probleme. Bei Ford sieht es genau anders herum aus. Superspeedways waren eher nicht so dolle, kleinere Ovale, vor allen alles um eine Meile rum, schien eher die Domäne der Ford zu sein. Im Endeffekt wissen auch die Experten nicht, wo die Teams stehen. Das CoT und die Festschreibung der Aerodynamik hat wohl dazu geführt, dass die Teams deutlich enger beieinander liegen und eine winzige Kleinigkeit über einen vorderen Platz entscheiden kann. Robby Gordon, der von Ford zu Dodge gewechselt ist und den Wagen von Evernham Motorsports vorbereiten lässt, zeigte sich jedenfalls jedenfalls sehr angetan von den Regeln, weil sie kleinen Teams wieder größerer Chancen einräumen.

Am Rande wird auch berichtet, dass Dale Earnhardt jr. nicht besonders glücklich über die Entscheidung seines Crew-Chiefs Tony Eury jr. gewesen sein soll, ihm keine neue Reifen zu geben. Eury wollte Junior vorne lassen, damit er von da von vorne aus fahren kann, doch das klappte hinten und vorne nicht, weil die Toyota zu stark waren. Junior fiel zurück und konnte sich nicht mehr befreien, weil seine Reifen nicht mehr auf allen fahrbaren Linien den besten Grip abgaben. Er musste, wie üblich, die hohe Linie nehmen und wurde vom Dodge D-Zug abgeblockt. Er war dann das, was die Amis so hübsch mit “sitting duck” umschreiben. Ob es mit frischen Reifen besser gelaufen wäre? Ich glaub nicht, denn er war der einzige Chevy vorne und hatte keine Hilfe von anderen Fahrern. Es ist wohl kaum zu erwarten, das ihn ein Dodge oder Toyotafahrer nach vorne geschoben hätte. Hendrick hat das Rennen nicht wegen einer falschen Reifenwahl verloren, sondern weil sie schlecht sortiert waren, bzw. mit Ausfällen zu kämpfen hatten.

Und sonst?
Nichts neues in Sachen IRL/ChampCar. Es gibt noch keinen Termin für eine gemeimsame Pressekonferenz. Das kann sich aber natürlich im Laufe des Abends noch ändern.

Kein TV Programm heute, da ausser den Wiederholungen auf MotorsTV eh nichts los ist.

IRL/ChampCar – Vereinigung beschlossen?

Posted 19 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, IRL

Das ist mal wieder so ein Lehrbeispiel dafür, wie sich Meldungen in Zeiten des Internets verselbstständigen. So übertreffen sich gerade sämtliche Agenturen und Webseiten mit der Meldung, dass der Merger zwischen der IRL und den ChampCars durch sei. Die Meldung hat aber nur den Haken, dass sie nur eine Quelle hat: SpeedTV. Zusätzlich gibt es die Meldung, das Paul Tracy sich schon mal einen Sitz für den Dallare mit dem in der IRL gefahren wird, anpassen lassen will. Gut, die Meldung kommt nach den Ereignissen und Kommentaren der letzten Woche nicht so überraschend, aber ich wundere mich schon ein wenig über den Zeitpunkt. Denn Tony George war letzte Woche unterwegs während Kevin Kalkhove zur Zeit in England weilt (Hiochzeit von Scott Sharp) und erst heute zurück erwartet wird. Da die beiden sich einigen müssen, würde es mich wundern, wenn der Deal zwischendurch geschlossen wurde. Entweder ist die Sache schon länger klar und erst gestern Nacht (der Artikel auf Speed ist um 01:32 Uhr US Zeit eingestellt worden) durchgesickert, oder an der Sache ist nicht viel dran. Mal sehen, was sich heute bewegt, der Tag fängt in den USA ja gerade erst an.

Aber kaum einer glaubt wohl noch daran, dass die Serien ein weiteres Jahr der Trennung überleben werden. Interessant wird es sein, wie die Details des Mergers aussehen. Im Moment macht es nicht den Eindruck eines Mergers. Denn bei einem “Zusammenschluss” ist es doch meistens so, dass beide Seiten etwas einbringen und beide Seiten auf etwas verzichten. Doch so wie die Nachrichtenlage ist, wird die IRL auf gar nichts verzichten und ich hab eher den Eindruck, es handelt sich um eine “feindliche” Übernahme. Man wird das Chassis und den Motor der IRL verwenden, man wird den Kalender der IRL übernehmen, und das einzige, was die ChampCars mitbringen, sind zwei oder drei Rennen, mit denen der IRL-Rennkalender aufgestockt wird. Von den ChampCars bleibt, stand heute, nichts übrig. Die Streckenbesizter, die seit Jahren einen Deal mit der CCWS haben, schauen in die Röhre. Die werden eine Entschädigung fordern, die die CCWS vermutlich damit umgehen wird, in dem sie Insolvenz anmeldet. Damit würde man sich auch geschickt aus den weltweiten Verträgen mit den TV-Stationen rauswinden können. Ich bin in diesem Punkt eh mal gespannt, was passieren wird. In Deutschland ist die Situation so, dass Eurosport noch bis Ende des Jahres die Rechte für die CCWS hat, während Premiere die Rechte an der IRL bis Ende 2009 hält. Könnte gut sein, dass Eurosport nach dem Merger mit leeren Händen da steht.

Budweiser Shootout Bemerkungen / F1: Die Rückkehr des Lochs / CCWS: Pleite

Posted 12 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, F1, IRL, Mercedes, Motorsport, NASCAR, Ratings, Toyota

Mittlerweile ist es mir gelungen, dass Budweiser Shootout dann auch mal zu sehen. Ein Satz, den ich vermutlich im Zusammenhang mit den anderen Rennen in diesem Jahr noch häufiger schreiben werden, denn es dauert dann doch meist zwei Tage bis die Rennen im Netz auftauchen usw. Dafür war ich über die Qualität des Files wirklich angenehm überrascht.

Das Rennen selber war höchst amüsant und sehr spannend. Dabei spielte das CoT eine große Rolle, denn offenbar ist tatsächlich das eingetreten, was sich die NASCAR erhofft hat. Zumindest bei den Restrictor Plate Rennen haben viele Teams Siegchancen. Praktisch das halbe Feld hätte gewinnen können, auch wenn vorne fast ausschließlich Dale Earnhardt jr. und Tony Stewart zu finden waren. Aber auch Michael Waltrip, Dave Blaney, Kurt Busch und Reed Sorenson hatten gute Chancen. Einzig die Ford Teams schienen etwas Probleme zu haben, ganz nach vorne zu fahren. Beängstigend gut war Tony Stewart unterwegs. Er beim letzten Restart in Front und Junior wäre niemals an ihm vorbei gekommen, wenn Johnson ihm nicht den nötigen Schubser gegeben hätte. Während Junior mit Übersteuern zu kämpfen hatte, lag Stewarts Wagen wie ein Brett und er konnte seine Linie bequem halten. Im Shop von Gibbs scheint man gute Arbeit geleistet haben, den Toyota Motor auf die Charakteristik des CoT anzupassen.

Aber auch die Dodge war überraschend schnell unterwegs. Kurt Busch fuhr gleich zweimal durch das gesamte Feld. Einmal, weil er von hinten starten musste, ein anderes Mal, weil er außerplanmäßig die Box ansteuerte. Leider drehte er sich kurz vor Schluss, so dass ein Top 5 Ergebnis verloren ging.

Beim Sieg von Junior zeigte sich wieder Mal, wie groß seine Fangemeinde ist. Man konnte vor lauter Jubel die Autos fast nicht mehr hören, so sehr gingen die Fans mit. Das Rennen war ein schöner Vorgeschmack, was am kommenden Wochenende los sein wird. Bei den 500 wird es vielleicht in der Mitte etwas ruhiger werden, aber schon jetzt ist klar, dass man seinen Wagen in den Top 15 haben muss, will man am Ende um den Sieg mitfahren. Im Mittelfeld geht es derartig deftig zur Sache, dass man da nicht unbedingt drinstecken will. Der “Big One” am nächsten Wochenende ist schon fast vorprogrammiert.

Das liegt an zwei Dingen. Zum einen bietet das CoT mehr Windschatten, was bedeutet, dass die Überschussgeschwindigkeit größer geworden ist, gleichzeitig hat die NASCAR die Löcher in den Luftmengenbegrenzer ein wenig vergrößert. Dadurch sind die Wagen nicht schneller geworden, aber sie haben mehr Luft zum atmen bei der Beschleunigung. Man konnte bei den Inboardaufnahmen deutlich hören, dass viele Fahrer in den Kurven mehrfach vom Gas gingen. Das gab es beim alten Fahrzeug nicht. Das führt aber dazu, dass die Wagen im Moment des Lupfens etwas instabiler werden. Es gab zudem in den letzten Tage etliche Zwischenfälle, wo Fahrer sich beim Einscheren verschätzt haben, was einfach daran liegt, dass die höhere Geschwindigkeit im Windschatten dafür sorgt, dass die Lücke schneller dicht sind. Wo eben noch genug Platz schien, ist eine Sekunden später die Lücke schon wieder dicht.

Besonders darf man sich jetzt schon auf die Gatorade Duels am Donnerstag freuen. Wenn es so eng ist, dann werden die Fahrer, die um den Einzug ins Daytona 500 kämpfen, keine Rücksicht nehmen.

Die Einschaltquote hat letzten Samstag jedenfalls gestimmt. Man konnte um 7.1% gegenüber dem Vorjahr zulegen und dank des Sieges von Junior wird das am kommenden Wochenende nicht anders sein.

F1 – Retro-Trend
Seit einigen Wochen schon gibt es diverse Gerüchte darüber, dass das ein oder andere Team im vorderen Bereich der Aerodynamik noch mit einer Überraschung aufwarten wird. Klar ist – kaum einer hat das Aerokit auf dem Auto, mit dem man in Australien an den Start gehen wird und alle bastlen an der Vorderachse und am Frontflügel rum. Die bemerkenswerteste Lösung hat bisher BMW geliefert, als man vorne eine Art Hirschgeweih installierte. Jetzt hört man aus verschiedenen Rennställen, dass man wohl überlegt, die Nase nicht mehr geschlossen zu halten, sondern ein Loch rein zu bohren. Wie groß dieser Lufteinlass sein wird, ist unklar, aber sehen wird man ihn wohl schon. Das wäre das erste Mal seit der Saison 1978 dass wieder neue Autos mit einem Lufteinlass vorne sieht. Und wenn man sich die Wagen aus dem Jahr anschaut und mit den Lösungen der Designer aus diesem Jahr rund um die Vorderachse vergleicht, fallen vor allem der Arrows FA1 und der Woldf WR4 auf, die damals schon Lösungen hatten, die den heutigen zumindest nicht unähnlich sind, auch wenn sie natürlich längst nicht so ausgefeilt sind. Offenbar haben ein paar Designer aber mal die Geschichtsbücher aufgeschlagen, um sich inspirieren zu lassen. War ja nicht alles schlecht, damals.

Warum man überhaupt so viele Probleme mit der Vorderachse hat? Durch den Wegfall der Traktionskontrolle verändert sich nicht nur das Verhalten der Hinterachse. Die Elektronik hatte auch dafür gesorgt, dass der Wagen beim Bremsen stabiler blieb. Jetzt haben die meisten Teams wohl mit dem Problem zu kämpfen, dass der Wagen beim Einlenken untersteuert, weil das Heck zu sehr drückt. Das Problem ist u.a. damit zu lösen, dass man vorne mehr Anpressdruck bekommt, aber da die FIA die Größe der Flügel vorgeschrieben hat, muss man sich was anderes einfallen lassen. Zum Beispiel die Luft in die Schnauze leiten, wo sie möglichst Abtrieb herbei schaffen soll, sich aber auch ohne weitere Probleme wieder entsorgen läßt. Ein Kanal durch die Nase, wäre eine Lösung.

CCWS – Die Tage scheinen gezählt
Aus den USA kommen unschöne Nachrichten, und so wie es aussieht, ist das, was bisher wie ein Merger aussah, eher eine Rettungsaktion seitens der IRL. Denn SpeedTV berichtet, dass die ChampCar Serie in den nächsten ein bis zwei Tagen Konkurs anmelden muss. Als Quelle wird ausgerechnet die neue PR Dame der Serie, Pat Caporali, genannt, die ihren neuen Job wohl gar nicht erst antreten konnte. Ein kompletter Zusammenbruch der Serie würde die Sache mit dem Merger einfacher machen, aber ich vermute mal sehr, dass die Gespräche überhaupt nur wegen der finanziellen Probleme der CCWS in Gang gekommen sind. Die CCWS Verantwortlichen werden ja nun nicht erst seit gestern wissen, dass der Laden den Bach runter gehen könnte. So wie es aussieht bemüht sich Tony George wenigstens die Überseerennen (außer Europa) und die lukrativen Veranstaltungen in den Rennkalender reinzubekommen, damit nicht auch noch die Veranstalter pleite gehen. Es würde mich nach den Meldungen der letzten Tage mehr als wundern, wenn wir dieses Jahr noch ein ChampCar Rennen sehen würden. Die interessante Frage ist jetzt, wie das gemeinsame Kind genannt wird. Wieder zurück zu CART? Oder IndyCart?

Und sonst?
- Ich hab die F1 auch ein wenig vernachlässigt in den letzten Tagen, aber bis zum Start der Saison sind es ja noch vier Wochen. Aber so langsam steigt die Spannung, deswegen sind die Testzeiten aus Jerez von heutigen Tag schon interessant.

In Abwesenheit von Ferrari legte Lewis Hamilton die schnellste Zeit hin (1:19.102), die auf der Strecke jemals in einem 08er Wagen gefahren wurde. Hinter ihm lag de la Rosa, dann folgte Kubica mit einem Respektabstand von 4 Zehnteln (1:19.539). Immerhin gab BMW mal ein Lebenzeichen. Hinter Kubica ging es eng zu. Coulthard als wurde 10. mit einer Zeit von 1:20.176. Dazwischen tummelten sich die Williams, Renault und Red Bull. Das Williams die guten Zeiten halten kann, ist ein erfreuliches Zeichen, ebenso aber auch das Aufrücken von Renault, BMW und Red Bull. Die waren wieder mit dem merkwürdigen Heck unterwegs, aber offenbar bringt das was. Zwar sind die Österreicher noch ein Stückchen von BMW und Co entfernt, aber man steht deutlich besser da, als im letzten Jahr. Da Ferrari und Toyota nicht anwesend waren, fehlt noch ein wichtiges Puzzlestück, aber es schält sich dann doch langsam heraus, dass das Mittelfeld in diesem Jahr sehr, sehr eng und sehr breit sein wird. Es dürfte zu Beginn der Saison da nur wenige Unterschiede zwischen Williams, Renault, BMW und Red Bull geben. Ein Stück dahinter hängt noch Toyota, aber da würde ich die Hoffnung mal nicht aufgeben. Torro Rosso hat den neuen Wagen auch noch nicht, schwimmt mit dem Übergangsmodell aber durchaus in der Mitte rum. Abgeschlagen: Honda, die immer noch zwei Sekunden langsamer sind, als der Rest der Welt und Force India, was nicht überrascht. Ganz am Ende dürfte Super Aguri stehen, die die Wintertests ja komplett ausfallen lassen und mit dem neuen Wagen vermutlich erst in Australien aufkreuzen.

- Achja, wer ein paar Euro zu viel in der Portokasse hat und unbedingt los werden will, der sollte sich am 19. Februar zum Zürich-Kloten Flughafen begeben und nach Schildern Aussschau halten auf denen “Versteigerung Sauber F1″ zu lesen ist. Aus Platzgründen verkauft das Team etliche Formel Eins Wagen aus den letzten Jahren, darunter auch den Wagen, in dem Kimi Räikkönen seine erste Saison absolvierte. Da ich selber im Moment meine Portokassen nicht finden kann – Geschenke werden gerne entgegen genommen.

- Kein TV Programm heute, eh nix los.

NASCAR Sprint Cup: Daytona Woche / Team Australia will zur IRL

Posted 11 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, IRL, NASCAR, Premiere

Nach dem Budweiser Shootout ist vor dem Daytona 500. Es ist “Daytona Week” in den USA und alle drehen am Rad, denn die “500″ sind das mit Abstand wichtigste Rennen der NASCAR der gesamten Saison. Nie mehr in der Saison, werden die Einschaltquoten so hoch sein, wie an diesem Wochenende, weswegen die PR-Maschinen heiß laufen. Es gibt tonnenweise PR-Veranstaltungen, es werden extra fürs Rennen gemachte Werbespots geschaltet – selbst für die Vorstellung des Pacecar gibt es nochmal eine eigene Pressekonferenz. Mit anderen Worten – kompletter Irrsinn.

Das spiegelt sich auch in den Regeln wieder, wie man denn nun ins Daytona 500 kommt. Normalerweise ist es in diesem Jahr so: Die Top 35 sind eh qualifiziert und fahren in einer Session die Plätze aus. Der Rest prügelt sich in einer eigenen Quali um die verbliebenen Plätze. Nur die zeitschnellsten kommen weiter. Die Regeln in Daytona sind aber noch komplizierter. Der Kollege Pete Fink von MS-total.com hat sich die Mühe gemacht, das Ganze verständlich aufzudröseln. Im Kern ist es so: Die Pole wurde am Sonntag vergeben, als Jimmie Johnson schnellster war. Der Rest wird am Donnerstag bei den Gatorade Duels festgelegt, die ich aber noch genauer vorstelle. Am Ende hat man dann eine Startaufstellung, die aber bei einem 500 Meilen Rennen mit restrictor Plates eh nicht so wichtig ist, dann selbst wenn man nur 25. ist, kann man das Rennen locker gewinnen. Die Pole ist also sportlich gesehen unwichtig, aber die Sponsoren freuen sich natürlich, weil sie eine ganze Woche lang damit angeben können. Wer aber am Donnerstag bei den Duels endgültig rausfliegt, der darf dann auch direkt seine Sachen packen und nach Hause fahren.

IRL – Team Australia will den Wechsel
Eines der Top Teams der ChampCar Serie, Team Australia plant offenbar die CCWS zu verlassen und nicht auf einen Merger zu warten. Dies sagt Teamchef Derek Walker der “USA Today”. Würde das Team mit zwei Wagen die CCWS verlassen, sähe es richtig düster aus, denn dann würden mit Glück noch 15 Wagen an den Start gehen. Die Luft für die ChampCar Serie wird immer dünner. Das es im Moment keine Neuigkeiten gibt, liegt auch daran, dass IRL Besitzer Tony George in Japan weilt, wo er versucht das Montegi Rennen zu verschieben. Viel Luft bei den Terminen gibt es da nicht. Der April fällt weg, ebenso der Mai, der für das Indy 500 reserviert ist. Bliebe ein Wochenende im Juni, oder man entscheidet sich doch für einen Start im September, aber normalerweise ist das Wetter zu diesem Zeitpunkt in Japan eher schlecht und man würde mit der NASCAR ins Gehege kommen, deren Chase im September startet.

Und sonst?
Noch mal zur Mailaktion. Nach einigen Mails zwischen mir und Dennis Grübner vom Stockcar-News Forum sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es vermutlich keinen großen Sinn macht, Sponsoren und Teams der NASCAR anzumailen. Da den meisten Sponsoren die Highlight Ausstrahlug auf Premiere reicht, macht es keinen Sinn dort zu protestieren. Das sähe anders aus, würde die Berichterstattung in Deutschland komplett wegfallen, aber dem ist ja noch nicht so. Angesichts der Lage, dass wohl niemand die Exklusiv-Rechte für Deutschland erwerben möchte, macht es wohl mehr Sinn, weiterhin Premiere anzusprechen.

Desweiteren habe ich gehört, dass einige Mails an Premiere deutlich unter der Gürtellinie angesiedelt waren. Das ist nicht die Art des “Protest” den ich mir vorstelle. Man kann und muss sich mit der Politik von Premiere im Umgang mit Programm und Abonnenten auseinandersetzten, aber Beschimpfungen helfen da nicht weiter sondern schaden eher. Man sollte sich nicht dem Trugschluss hingeben, dass die Proteste viel ändern werden, aber man erreicht überhaupt nichts, wenn man wüste Beschimpfungen abschickt. Die beste Methode Premiere zu zeigen, dass man unzufrieden ist, besteht in einer klar formulierten Mail oder, wenn es denn möchte, in einer Kündigung des Abos.

Merger zwischen IRL & CCWS / NASCAR – Junior legt los

Posted 11 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, Motorsport, NASCAR, Premiere, TV Programm

Bevor es los geht, noch mal ein Nachtrag bzgl. NASCAR. Mittlerweile hat die Broadcasting Divison der NASCAR auf meine Anfrage geantwortet und mir eine lange Mail geschrieben, in der es unter anderem heißt, dass man sehr wohl großen Wert auf den deutschen Markt legt. Und dann heißt es:

Though Premiere’s offering of NASCAR in 2008 will be reduced, we are pleased to advise that Premiere will broadcast the Daytona 500 live and will also broadcast the one-hour NASCAR Sprint Cup Series Highlight programs.

As of now there are no plans to stream the races live on line, but we will keep you updated on any new developments which may arise.

Die Hervorhebung ist von mir. Normalerweise bekommt man von den Amis entweder Antworten in denen steht “So und so ist das. Punkt.”, oder da steht langamtig “No Comment”. Dieses “…es ist jetzt leider so, aber vielleicht ändert sich noch was…” ist zumindest ungewöhnlich, ohne dass ich in die Worte zu viel interpretieren möchte. Ich lehne mich so weit aus dem Fenster, dass ich sage: der NASCAR ist es auch nicht sooo recht, dass Premiere den Umfang der Übertragungen reduziert hat. Es hilft, wenn weiter gemailt wird. Ich mach noch ein Extraposting mit Mailadressen und hoffe, das am Montag fertig zu haben. Dranbleiben!

IRL/CCWS – Merger, oder nicht?
Ich hab die Meldungen über die laufenden Verhandlungen zwischen der CCWS und der IRL natürlich mitbekommen, aber bisher nicht kommentiert. Das lag zum einen daran, dass ich wegen der NASCAR/Premiere Sache geblockt war, nebenbei mich auch mal um meinen Lebensunterhalt kümmern musste und dies die gefühlte 14. Meldung in den letzten Jahren war, in der es heißt, dass nun aber wirklich und ganz bestimmt die beiden Serien… Nunja, dieses Mal liegt die Sache anders. Während die IRL den Weggang von Dario Franchitti und Sam Hornish jr. verkraften muss, liegt die CCWS völlig am Boden. Knapp zwei Monate vor dem geplanten Start der Serie hat man gerade man fünf Fahrer verpflichten können, der bisherige Racedirector ist ebenso zur IRL gewechselt, wie Raphael Mantos, der größte Nachwuchsstar, den die CCWS noch hatte. Die Lage ist verherrend: Die Sponsoren wollen Stars, die Stars kommen nicht, weil die Serie kaum Geld hat, die Teams halten sich nur über Wasser, weil die Teambesitzer reich sind und getoppt wird die ganze Malaise auch noch dadurch, dass die meisten Rennen der Serie nur noch Sonntagsabends nach 22.00 Uhr aus der Konserver versendet werden. Gegen das “Sunday Night Game” der MLB. Schlimmer geht es kaum.

Nachdem Angebot von Tony George, wechselwillige Teams kostenlos (also auf seine Kosten) mit Chassis und Motoren auszustatten, ist es eh ein Wunder, dass die kleinen Teams nicht schon reihenweise übergelaufen sind. Aber so einfach geht das eben nicht, denn die Teams sind vertraglich an die Serie gebunden. Theoretisch ist es kein Problem, dass man den einen Laden zu-, und unter einem neuen Namen in der IRL wieder aufmacht, aber man will nun ja auch nicht seine Historie verlieren und sämtliche Verträge mit allen Sponsoren neu verhandeln. Dazu kommt, dass die meisten Teams irgendwie mit der Führung der CCWS verbandelt sind. Kalkhove hat in den letzten Jahren dem ein oder anderen Teambesitzer mit Geld unter die Arme gegriffen, und Dan Petitt gehört zu Teilen das Forsythe Team und er war mal bei PKV beteiligt. Einfach weglaufen wäre, abgesehen von den vertraglichen Problemen, einfach schäbig.

Angeblich hängt alles am Montegi Termin der IRL, denn dort fährt man vor relativ leeren Rängen für den Motorenlieferant Honda. Aber ich vermute, dass da noch mehr Dinge gibt. Cosworth zum Beispiel. Das Rennsport Department der Firma lebt zum Teil auch nur noch, weil sie die CCWS ausstattet und wenn man mit der IRL zusammengeht, muss man sich entweder zurückziehen, oder einen neuen Motor bauen. Was in zwei Monaten auch nicht so einfach zu erledigen ist. Doch die Firma Cosworth gehört ausgerechnet Kevin Kalkhove von der CCWS.

Das Thema ist noch längst nicht durch, auch wenn sämtliche Teams einem Merger entgegenfiebern und lieber heute als morgen zusammen mit der IRL starten würden. Das Ganze ist ein Abwehrkampf von Kalkhove, dem die Felle wegschwimmen. Da wundert es auch nicht, dass er schlecht gelaunte Pressemitteilungen rausschickt, in denen zu lesen ist, dass doch die Verhandlungen geheim sein sollten, und jetzt schon alle Welt drüber spricht und so ginge es ja auch nicht, da würde er lieber alleine weiter machen. Klar, mit jedem Bericht, dass der Merger nur noch eine Frage Zeit ist, werden sich Sponsoren mit Zusagen für die CCWS zurückhalten. Das bedeutet für Kalkhove weniger Verhandlungsmasse und eine noch schlechtere Position.

Und sonst?
Ja, doof. Ich hab das Budweiser Shootout noch nicht komplett gesehen, weil ich Samstagnacht einfach nicht konnte und bisher noch keine Aufzeichnung aufgetaucht ist. (Wer einen Link hat, bitte melden).

Das Junior gewonnen hat, ist mir nicht verborgen geblieben und natürlich ist das großartig. Für ihn, denn damit nimmt zumindest für die erste Saisonhälfte den kompletten Druck weg, der auf ihm gelastet hätte. Natürlich auch für Hendrick, denn der Push von Johnson beim Restart, sagt viel darüber aus, wie die Stimmung bei Hendrick ist. Ob Junior den aber auch bei den Daytona 500 bekommen hätte, ist eine andere Frage. Für die NASCAR ist der Sieg von Junior Gold wert. Nicht nur, dass es sein erster seit dem Rennen in Richmond im Mai 2006 war, jetzt wird die PR Maschine anlaufen und das Daytona 500 ganz weit nach oben auf die Aufmerksamkeitsskala schieben. Wenn Junior gewinnen kann, dann schalten gleich noch mal ein paar mehr Rednecks den Fernseher ein. Der Sieg läßt sich blendend verkaufen, und ganz besonders vor dem Hintergrund der DEI Saga und dem unglücklichen Junior in den letzten 12 Monaten. Die Saison geht damit so gut los, dass man vor dem Hintergrund der Aussage, man wolle sich nun wieder um die “wahren” NASCAR Fans kümmern, schon fast den Gedanken haben könnte, das wäre geschickt eingefädelt gewesen. Aber das traue ich der NASCAR und vor allem Tony Stewart nun wirklich nicht zu :)

Die die Programmübersicht auf der neuen Webseite von SpeedTV ist eine Katastrophe. Lahm und statt auf einer Seite, muss man sich jetzt durch drei Seiten klicken, will man das Tagesprogramm sehen.

11.12.2007

Aufz. 12:10 Uhr V8 Lites Phillip Island MotorsTV
Aufz. 17:50 Uhr V8 Lites Phillip Island MotorsTV
Aufz. 22:45 Uhr ARCA Michigan 2007 MotorsTV