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McLaren – Gerüchte / F1 Test Barcelona / Fontana vor Umbau?

Ab 18:30 Uhr gibt es bei SpeedTV die Pressekonferenz zum IRL/ChampCar Merger. Ich schreib das wichtigste in einen eigenen Eintrag, so bald die PK läuft!

Gestern berichtete die spanische Zeitung “Marca” das Ron Dennis nicht mehr Teamchef von McLaren sein soll. Angeblich habe Mercedes ihn rausgeworfen. Die Meldung ist in der Form Quatsch, weil man Dennis als Anteilseigner der McLaren Group zwar theoretisch von seinen Aufgaben entbinden kann, rauswerfen kann man ihn aber nicht. Mercedes dementierte die Meldung heute auch umgehend, aber viele Zeitungen brachten es trotzdem in ihren Online-Ausgaben.

Aber – wo Rauch ist, da ist meist auch Feuer. In dem Zusammenhang sei noch mal daran erinnert, dass die “Auto, Motor und Sport” seit einigen Monaten immer mal wieder Hinweise fallen lässt, dass Mercedes die McLaren Group, zu der auch der Rennstall gehört, komplett übernehmen will. Und dem Blatt sagt man ja 1A Kontakte nach Stuttgart nach, was sicher auch damit zu tun hat, dass man a)Verlagsseitig um die Ecke sitzt und b) Norbert Haug früher der Motorsport Korrespondent für die AMS war. Es gab im Winter Gerüchte, dass der Deal schon längst unter Dach und Fach ist. Man habe bisher nur deswegen nichts gesagt, weil man den Saisonstart in Australien dafür nutzen möchte, damit man auch den nötigen Presserummel hat. Bestätigt ist aber auch in diesem Fall nichts.

Zwei Dinge sollte man aber nicht vergessen. In die letztjährige Spionageaffäre war Mercedes selber offenbar nicht involviert. Man wusste wohl vom Informationsfluss, wurde aber erst spät, vermutlich Ende Mai, Anfang Juni, komplett informiert. Die Handhabung der Sache durch Ron Dennis hat den Schwabe wohl nicht gefallen. Dazu kommt, dass Alonso eigentlich die Nummer Eins von Mercedes war. Der zweifache Weltmeister ist nicht nur ins Team gekommen, weil er schnell Autofahren kann, sondern weil er ein weltweiter Sympathie- und Werbeträger ist. Einen Alonso kann man in Chile, in Australien und in Japan vermarkten. Einen Hamilton (noch) nicht. Mercedes hätte es deutlich lieber gesehen, wenn man Alonso bevorzugt hätte, aber Dennis hat offenbar andere Pläne gehabt.

So richtig happy ist man bei Mercedes mit Ron Dennis im letzten Jahr nicht gewesen und der Verlust des sicher geglaubten Fahrertitels machte die Sache auch nicht besser. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass da mehr Feuer unterm Dach ist, als man von außen sieht und eine Ablösung von Ron Dennis als Teamchef, in dem man ihn in eine andere Position “weglobt” ist durchaus möglich. Dafür müsste Mercedes wohl den Laden zwar komplett übernehmen, aber auch hier gibt es das positive Beispiel durch BMW, die alleine offenbar besser unterwegs sind, als in den Jahren mit Williams. Und BMW ist ein direkter Konkurrent der Daimler AG auf dem gesamten Weltmarkt.

F1 – Test Barcelona
Die erstaunlichste Meldung kommt heute aus Spanien. Nicht, dass es ungewöhnlich wäre, das Jarno Trulli mal die schnellste Runde in einem Toyota hinlegt, während die anderen Team offensichtlich mit anderen Dingen beschäftigt sind. Aber das er mit 1:20:081 min die schnellste Zeit hinlegte, die jemals ein 2008er Wagen in Barcelona gefahren ist, ist dann schon eine Überaschung. Zum Vergleich: die Pole-Zeit aus dem letzten Jahr lag bei 1:21:421 min. Das war zwar mit Sprit für 20 Runden, und dementsprechend langsam, aber das ist schon ein Wort. Nun war der Toyota schon immer mal bei den Tests schnell unterwegs, das muss also nichts heißen, aber man muss so eine Zeit auch erst einmal fahren können. Sollte der Toyota doch besser sein, als gedacht? Schwer zu sagen, da Timo Glock zwei Sekunden langsamer als Trulli war. Vermutlich wollte Toyota mal ausprobieren, was so geht.
Ansonsten halten sich die Teams in Sachen Zeiten weiter vornehm zurück. Wenn man sich die Zeiten anschaut, sind die schnellsten Runden wohl mit neuen Reifen und im Renntrimm gefahren worden. Auffällig ist aber hier, dass die neuen Autos allesamt schneller sind, als im letzten Jahr. Ein ganzer Pulk von Fahrzeugen fuhr Zeiten um 1:21 min herum, darunter Red Bull, Williams und Renault. In dem Bereich lagen heute auch Ferrari und McLaren, die aber beide wohl nicht auf gute Zeiten aus waren. Sorgenkind ist weiterhin Honda, die überhaupt nicht aus den Kräutern kommen. Die besten Zeiten der Japaner in dieser Woche waren immer noch 2.5 Sekunden langsamer, als das was die anderen vorne so fahren. Darüber freut sich Force India, die bisher immer vor Honda platziert waren und glauben, dass man das Potenzial des Wagens noch nicht ausgeschöpft hat.

Fontana soll Superspeedway werden (vielleicht, hoffentlich)
Michael Waltrip hat vorgeschlagen, den langweiligen Kurs in Fontana zu einem Superspeedway umzubauen. Die Idee äußerte er gegenüber ESPN. Und das ist ja mal eine brilliante Idee. Man müsste nur die Steilkurven auf über 30 Grad Banking ausbauen, und schon hat man ein knackiges und sehr, sehr breites Superspeedway, auf dem mit Restrictor Plates gefahren werden kann. Den Veranstaltern ist auch klar, dass der Kurs eine Katastrophe ist. Es ist ja nicht so, dass die NASCAR in Kalifornien keinen Menschen interessiert. Immerhin leben im Großraum L.A. knapp 17.5 Millionen Menschen, da werden sich wohl mal 120.000 an zwei Wochenenden für die NASCAR interessieren. Gut, dieses Wochenende war das Wetter nicht so doll, aber wenn selbst halte Haudegen bei ESPN sagen, dass Rennen am letzten Wochenende sei eines der besseren in Fontana gewesen, kann man sich vorstellen, wie die sonst aussehen. (Ich vergesse sie immer möglichst schnell). Der Umbau ist nicht so kompliziert und es kann sowieso sein, dass die Kurven in Fontana komplett neu aufgebaut werden müssen. Am Wochenende konnte man nicht nur wegen des Regens nicht fahren, sondern auch deswegen nicht, weil sich Grundwasser immer wieder durch die Asphaltdecke drückte. Sollte man die Strecke sowieso neu asphaltieren und abdichten müssen, könnte man auch gleich alles umbauen. Die 10 Millionen Dollar die das kosten soll, sind wohl nicht das Problem. Man kann den Veranstalter wohl gut zureden, dass er das macht. Die Frage für ihn ist nur: wann? Denn entweder muss er das in diesem Jahr machen, denn in der Winterpause des NASCAR wird es wegen des Wetters nicht gehen, oder man muss bis 2009 warten.

Und sonst?
Nach dem tragischen Tod von Ashley Cooper in der kleinen V8 Supercars Klasse am letzten Wochenende, hat in der australischen Motorsportszene eine Diskussion eingesetzt, wie sicher die Wagen eigentlich sind. Zur Erinnerung: die Wagen sind mehr oder weniger Einheitschassis, alle Sicherheitsbestimmungen werden vorgeschrieben. Das Problem ist auch nicht ein Überschlag oder Frontalzusammenstoss. Davon hat es in den letzten Jahren immer wieder welche gegeben, die alle glimpflich abgelaufen sind. Das Problem liegt wohl im Seitenaufprallschutz, der bei den V8 Supercars offenbar nicht ausreichend ist. Sonst hätte Cooper der mit neustem HANS System ausgestattet war, den Aufprall wohl überlebt. Plakativer ausgedrückt: Hätte Tom Kristensen bei seinem Unfall im letzten Jahr in Hockenheim in einem V8 Supercar gesessen, wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass er den Unfall nicht überlebt hätte. Der Schock sitzt in Australien tief und man überlegt, die gesamte Rennwagen Philosophie der Serie in Frage stellen. Bisher wurden die Wagen quasi vom Fließband weggenommen um aus ihnen einen Rennwagen zu bauen. Jetzt überlegt man, analog zur DTM oder zur Japan GT, die V8 Supercars zu einer Art Silhouetten-Serie umzuwandeln. Also eine Serienfahrzeugkarosse und darunter ein reinrassiger Rennwagen.

- Laut MS-total, will das russische Team, dass die Ladas in der WTCC einsetzt, zum Start der Europa Saison in Valencia an den Start gehen.

28.02.2008

Aufz. 17:00 Uhr ARCA Pocono 2007 MotorsTV
Aufz. 22:00 Uhr WTCC Saison 2007 Euro 2

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NASCAR Sprint Cup Fontana / A1 GP Durban / V8 Supercars Adelaide / Diverses

UPDATE 23.02.08, 00:31 Uhr: Der gesamte Quali/Trainings Freitag der NASCAR in Fontana ist komplett abgesagt worden. Der Grund: es regnet ziemlich stark. Damit regelt sich die Quali des Sprint Cup zum ersten Mal auf folgende Weise: Es gilt nicht, wie in den Jahren zu vor, die Regel, dass die Top 35 des letzten Jahres ins Rennen kommen. Stattdessen werden die Top 35 nach dem ersten Rennen in Daytona genommen. Die “Go-or-go-homers” werden nach dem Rennergebnis ins Feld gestellt. Bedeutet, dass folgende Fahrer raus sind:

Patrick Carpentier
Ken Schrader
AJ Allemdinger
Buddy Lamar
Mike Skinner
UPDATE 23:32 Uhr: Heute gibt es keine Pressekonferenz mehr. Vermutlich wird vor dem Test in Homestead/Miami am Dienstag gemeinsam auftreten. Kann auch gut sein, dass die ersten, ehemaligen ChampCar Teams in Miami an den Start gehen werden. ESPN vermutet, dass zumindest sechs Teams in die IRL wechseln werden: Newman/Haas/Lanigan Racing, PKV Racing, Forsythe Championship Racing, Conquest Racing, Derrick Walker Racing (Team Australia) und Dale Coyne Racing. Unsicher ist die Lage noch bei Minardi, wobei Paul Stoddart eigentlich das Geld haben sollte, in die IRL zu wechseln. Die Frage wird sein, ob er dazu Lust hat. Bei den ChampCars hatte er sich unter den Top3 etabliert, das wird in der IRL nicht so leicht gehen. Nicht weitermachen könnte Pacific Coast Motorsports, die angeblich noch ohne Sponsor sind.

UPDATE 23:15 Uhr: Es ist offiziell! Hier die Original Pressemeldung, die die IRL gerade rausschießt:

CHAMP CAR, INDY RACING LEAGUE SIGN AGREEMENT TO UNIFY OPEN WHEEL RACING
INDIANAPOLIS, Friday, Feb. 22, 2008 – Owners of Champ Car and the Indy Racing League completed an agreement in principle Friday that will unify the sport for 2008.
Gerald Forsythe, co-owner of Champ Car, signed an agreement in principle in Chicago, joining his partner Kevin Kalkhoven and Indy Racing League founder and CEO Tony George who had signed late Thursday in Indianapolis.
Details of a press conference about the agreement will be forthcoming.

UPDATE, 22:54 Uhr: Die IRL und ChampCar Serie haben sich laut einer Meldung von SpeedTV auf eine gemeinsame Serie und einen Kalender für das Jahr 2008 geeinigt. Die Verträge sollen unterzeichnet sein, eine Pressekonferenz kommt eventuell noch in den nächsten Stunden.


Mit dem Rennen in Kalifornien an diesem Wochenende, beginnt der Arbeitsalltag für die NASCAR. Die Speedweek in Daytona war ja eher Stress für alle Beteiligten. Sponsoren wollten bemuttert werden, es gab viel mehr Journalisten und TV Teams vor Ort, die alle Interviews wollten, dazu noch der Stress mit drei Rennen plus etliche Qualis und Trainingssitzungen für die Fahrer. Dagegen ist die das Rennen in Fontana geradezu ruhig. Der Kurs selber liegt weit außerhalb von Los Angeles, mitten in einem Industriegebiet zwischen LKW Werkstätten und einer Interstate. Von L.A. aus fährt man gut 45 Minuten, vom Flughafen der Stadt ist gern das doppelte. Ich war im Dezember ja da, aber leider war die gesamte Anlage verriegelt und verschlossen und ich konnte nicht mal auf den Parkplatz fahren.Das Oval selber ist komisch. Ein zwei Meilen Ding, mit nur 14 Grad Banking. Und eigentlich ist es auch eher ein Trioval, denn die Start/Zielgerade ist eine leichte Kurve mit noch mal 11 Grad Überhöhung. So richtig mag das Oval niemand. Weder die Fahrer, noch die Fans, die sowieso nicht so zahlreich erscheinen. Wenn 80.000 am Renntag da sind, dann ist schon was los. Für einen Ballungsgebiert wie L.A. ist das kein gutes Ergebnis. Die Mangel Akzeptanz der NASCAR in Kalifornien machen viele an Strecke fest. Ich hab ehrlich gesagt bisher noch kein Rennen auf dem Kurs gesehen, dass mich vom Hocker gerissen hätte. Meist zieht sich das Feld schnell auseinander, manchmal fährt einer vorne alleine weg und Spannung ist in der langen Mitte des 500 Meilen Rennens Mangelware. Jimmy Spencer sprach im letzten Jahr öffentlich auf SpeedTV das aus, was viele denken: “Reiß das Ding ab und bau ein knackiges Oval wie Dover oder Bristol hin.”Naja, so schnell wird das nicht passieren, zu mal die NASCAR den Westen der USA nicht für zwei Jahre nur mit einem Rennen auf dem Infinion Raceway abspeisen will. Was gibt es also zu erwarten? Auch wenn ich mich wiederhole – das ist dieses Jahr schwer zu sagen, da man im letzten Jahr bei beiden Rennen noch mit dem alten Chassis unterwegs war. Es ist schwer, die Performance der einzelnen Teams einzuschätzen, aber da die Geschwindigkeiten in Fontana sogar noch einen Zacken höher sind, als in Daytona, würde es mich überraschen, wenn es nicht wieder Hendrick und Gibbs wären, die den Ton angeben. Bei Ford macht man sich keine Illusionen, bei Dodge stapelt man trotz des beeindruckendes Sieges letzter Woche sehr tief. Man ist sich nicht sicher, ob die Motorleistung ausreicht. Ähnliche Sorgen macht man sich bei RCR, die in Daytona erschreckend schwach waren. Ich glaub kaum, dass die in der letzten Woche 30 PS gefunden haben. Gespannt darf man auf die Rennperformance der Toyotas sein. Ich glaube immer noch nicht, dass die ihre Schwächen aus dem letzten Jahr diesbezüglich abgelegt haben.Mit dem Rennen in Fontana startet auch das neue Reglement der Qualifikation. Die ist ab sofort zweigeteilt. Erst starten die Top 35 Fahrer, erst danach gehen alle die an den Start, die nicht in den Top 35 sind. Damit möchte man die kleinen Teams etwas mehr Chancen geben. Denn jetzt haben alle die gleichen Wetter- und Asphaltbedingungen. Kann aber auch sein, dass die Quali gar nicht stattfindet, da es regnen könnte. Im Moment (Freitagabend)ist die Strecke nass und die Dryer sind unterwegs.Überhaupt könnte Regen ein Thema am Wochenende, insbesondere am Sonntag sein. Der Wetterbericht sieht sehr schlecht aus, und es ist Dauerregen angesagt. Wegen der Zeitverschiebung startet das Rennen auch erst um 22.00 Uhr. Zu dem Zeitpunkt bin ich noch unterwegs, also wird es leider nichts mit dem Live-Blogging. Sollte das Rennen erst am Montag stattfinden, versuche ich einen Stream zu erwischen und poste hier dann live.

A1 GP – Durban
Die A1 Serie macht Station in Südafrika. Genauer gesagt in der Küstenstadt Durban. Dort hat man einen schicken Stadtkurs angelegt, der bei den Fahrern auch recht beliebt ist. 3.2 Kilometer lang, mit einer langen Gerade, auf der man auch gut überholen kann. Natürlich sind Stadtkurse immer so eine Sache. Wenn sich der Vordermann schön breit macht, wird es mit dem Überholen schwer, es sei denn man holt die Brechstange raus. Deswegen ist die Quali extrem wichtig. Wer nicht vorne steht, der wird auch meine Chance haben, das Rennen zu gewinnen. Bisher sind die beiden freien Trainings über die Bühne gegangen. Michael Ammermüller, der dieses Wochenende wieder für das deutsche Team am Steuer ist, ist wohl gut sortiert. Im ersten Training belegte er den ersten Platz, im zweiten musste er sich nur Jereon Bleekemolen geschlagen geben. Damit wahrt Deutschland auch seine Chancen auf eine eventuelle Titelverteidigung, aber bis dahin ist noch ein langer Weg. Das Rennen wird von Premiere übertragen, soll aber auch auf der Webseite von a1gp.com gestreamt werden.

V8 Supercars – Adelaide
Die beliebteste australische Tourenwagenserie startet an diesem Wochenende in ihre neue Saison. Wer die Serie nicht so gut kennt: Das Konzept ähnelt dem der NASCAR. Ein sehr striktes Reglement schreibt fast alles beim Chassis und der Aerodynamik vor, beim Motor hat man auch nur marginale Freiheiten, was dazu führt, dass die Rennen allesamt sehr eng sind. Allerdings sind die Wagen teilweise so gleich, dass man auch nicht überholen kann, was für den Fernsehzuschauer schon mal etwas eintönig ist. Zum großen Ärger vieler Fans hat die Meisterschaft im letzten den “reverse grid” abgeschafft. In den Jahren zuvor starte man das zweite Rennen in der umgekehrten Reihenfolge der Zieldurchfahrt vom ersten Lauf, was für heitere Momente sorgte. Nach Protesten der Top Teams, deren Autos nach der Aufholjagd nicht immer mehr immer allerbesten Zustand waren, hat man das Prozedere wieder abgeschafft. Die Teams haben durchaus eine Menge Mitspracherecht, dass die Serie ein “Franchise” Unternehmen ist. Bedeutet: man kann nicht einfach mitmachen, sondern muss ich einen Startplatz erkaufen, was, wenn ich mich recht erinnere, mit 1.5 Millionen Dollar nicht ganz billig ist.
An jedem Wochenende werden drei Rennen ausgetragen, die ungefähr eine Stunde lang sind. Eins meist am Samstag, die anderen beiden am Sonntag. Ausnahmen sind: das Langstrecken Sandown 500 und die 1000km von Bathurst. In der Meisterschaft prügeln sich zwei Marken um die Plätze: Holden und Ford. Holden ist ein Ableger von General Motors in Australien. Wer noch mehr über die Serie wissen möchte -> die englische Ausgabe von Wikipedia hat einen schönen, sehr langen Artikel zur Serie. Dort sind auch die Fahrer aufgeführt, die man im Auge haben sollte.

Und sonst?
- Weiterhin null neue Infos in Sachen IRL. Es soll heute am späten Nachmittag US-Zeit, also kurz vor Mitternacht hier, eine Pressekonferenz geben, die Stand jetzt (18:30 Uhr) noch nicht bestätigt ist. Man ist wohl vorbereitet, allerdings gibt es auch die Meldung, dass sich das alles noch bis Dienstag hinziehen könnte. Da hat die IRL einen Testtermin in Miami. Premiere hat mittlerweile bestätigt, dass man auch alle Rennen der IRL zeigen wird. Und zwar live. Das ist einerseits sehr nett, andererseits: Hatte Premiere die Übertragungen der NASCAR nicht mit dem Argument eingestellt, dass die Übertragung zu teuer sei? Und jetzt setzt zwei Leute ins Studio und zeigt zwei Stunden IRL?

- Die Britin Katherine Legge, ehemalige Dame bei den ChampCars steigt in die DTM ein und fährt in der nächsten Saison für Audi. Legge ist in England in Fachkreisen nicht nur bekannt, sondern geniesst hohes Ansehen. In Europa kennt man aus den letzten zwei Jahren, wo sie in der ChampCar Serie unterwegs war, und vor allem deswegen, weil sie 2006 einen Unfall hatte, bei jeder dachte: “Das kann nicht gut gegangen sein.” Erstaunlicherweise ging es gut”. Ich würde sie nicht unterschätzen, auch wenn sie in den USA nicht viel gerissen hat.

-Die Superbike WM geht am Wochenende los. Start ist in Doha, Quatar. Eurosport 2 überträgt.

23.02.2008

LIVE 18:30 Uhr NASCAR NW Fontana Quali SpeedTV
Aufz. 21:00 Uhr ARCA Pocono 2007 MotorsTV
LIVE 21:00 Uhr NASCAR CTS Fontana Rennen FOX
LIVE 23:00 Uhr NASCAR SC Fontana Training SpeedTV

24.02.2008

LIVE 01:30 Uhr NASCAR NW Fontana Rennen nascar.com
LIVE 13:45 Uhr A1 GP Durban Premiere / a1gp.com
Aufz. 15:30 Uhr V8 Supercars Adelaide MotorsTV
LIVE 19:30 Uhr NASCAR SC Fontana Preview SpeedTV
LIVE 22:00 Uhr NASCAR SC Fontana Rennen FOX

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NASCAR – Diverse News / Formel Eins – Diverse News / Wochenendvorschau

Update: Honda hat den weiter unten beschriebenen Gerüchte über eine mögliche Verpflichtung eine Absage erteilt. Weder sei Alonso im Werk gewesen, noch habe man Verträge geschlossen. Man habe zwei Fahrer. Nein gesagt hat man aber auch nicht kategorisch.

Dale Earnhardt jr. hat zum fünften Mal hintereinander den “NMPA Most Popular Driver Award gewonnen. Glückwunsch. Fehlen ihm nur noch elf weitere Titel, bis er mit Bill Elliott gleichziehen kann.


Da ich morgen den ganzen Tag auf der Motorshow in Essen bin, gibt es die TV Vorschau fürs Wochenende schon heute.

NASCAR – Quo vadis, Quoten?
Der Rückgang der Einschaltquoten im diesjährigen Chase der NASCAR ist zwar noch nicht offiziell ausgemessen, aber klar ist, dass man sich wohl im zweistelligen Bereich bewegt. Manche sagen, es seien 12% weniger Zuschauer gewesen, andere sprechen sogar von bis zu 20%. Zwar reicht der Rückgang immer noch, um sich nach der NFL als Sportart Nummer Eins zu etablieren, aber an manchen Wochenenden kam die MLB der Serie doch bedrohlich nahe. Die Probleme sind zumindest so groß, dass man sich auch an der NASCAR Spitze nicht mehr wegdiskutieren kann und will. NASCAR-Präsident Mike Helton, durchaus ein Mann ehrlicher und klarer Worte, meinte zwar in einer Pressekonferenz am Rande der NASCAR Feierlichkeiten in New York, dass die Quotenmessung in den USA eine Katastrophe sei, aber er gestand auch ein, dass man ein Problem habe, an dem man arbeiten müsse. Fans kritisieren meist diese Punkte;:

1. Die Rennen sind zu lang.
Es gibt Action in den ersten und in den letzten 50 Runde. Dazwischen passiert meist nichts. Das ist meiner Meinung nach aber weniger ein Problem der Länge des Rennens, sondern hat mehr damit zu tun, dass die modernen Strategien eben nicht vorsehen, dass man um jeden Preis um den Sieg kämpft.

2. Es gibt zu viel Werbung.
Im Schnitt kommen auf 200 Minuten Rennberichterstattung (ohne die Pre-Show) rund 60 bis 70 Minuten Werbung. Das klingt eigentlich nicht so schlimm. Doch meist wird in der Mitte des Rennens im Minutentakt unterbrochen. Kurzes Update, dann wieder Werbung. Zwar passiert in der Zeit meist auch nicht viel, aber man verliert natürlich den “Flow” in der Übertragung. Tatsächlich haben alle Sender versucht, neue Konzepte zu etablieren. TNT brachte ein Rennen nur mit durchlaufenden Einblendungen, was bei den Zuschauern gut ankam, aber von der Werbeindustrie nicht so gemocht wurde. Hinzu, dass in den Werbepausen meist ohne Unterlass die ein und dieselben Spots wiederholt werden, die auch 30 Sekunden und länger sind. Das nervt zusätzlich. Das Problem für die NASCAR ist, dass sie dagegen nichts machen kann. Man kann nur zusammen mit den Sendern versuchen, die Agenturen zu neuen Werbeformen zu bewegen. Selbst ESPN wäre da mit im Boot.

3. Die NASCAR reguliert zu viel
Das CoT, die ellenlangen Abnahmeprozeduren, nicht nach vollziehbare Strafen bei Details, die kein Mensch versteht, Strafen für Fahrer, nur weil sie mal “Bullshit” gesagt haben. Viele Fans verstehen das alles nicht und sind der Meinung, dass man die Teams das untereinander regeln lassen sollte. Und wenn sich zwei Fahrer mal prügeln und “Fuck you” sagen – was solls. That’s life. Beim Punkt Strafen für die Fahrer hat sich die NASCAR schon dahingehend geäußert, dass man wohl die Zügel etwas lockern will. In Sachen Bestrafungen gegen Crews sieht die Sache anders aus. Man sollte auch dazu sagen, dass interessanterweise in diesem Jahr mit überwältigender Mehrheit die großen Teams bestraft wurden, nicht die kleinen. Es betraf Hendrick, RCR, DEI und Penske, die man bei irgenwas erwischt hatte. Bei den kleinen Teams gab es, mal abgesehen von Michael Waltrip, kaum Schummeleien. Das zeigt, dass die NASCAR schon ganz richtig liegt, denn sie nehmen den “big ones” die Vorteile weg.

Bisher hat man relativ fix auf die Beschwerden der Fans reagiert. Ich vermute mal, dass man beim Punktessystem in den nächsten Jahren noch was drehen wird. Eventuell sollen die Fahrer mit den meisten Führungsrunden stärker als bisher belohnt werden. Die Rede ist von bis zu 25 Punkten, die man einsammeln kann. Das würde den Sieg eines “Campers” deutlich abwerten.

NASCAR – Dodge bringt den Charger
Dodge hat sich nach einer Umfrage unter Händlern dazu entschlossen, 2008 die CoT Silhouette mit dem Charger zu bestücken. In diesem Jahr fuhr man ja den Avenger als CoT. Wer auf das schmale Brett gekommen ist, eine Mittelklasse Familienlimousine bei Dodge zu nehmen, ist auch so einen Frage, die einer Antwort harrt. Ford kann sich sowas leisten (obwohl der Mustang auch schöner wäre) aber Dodge steht nun mal seit vielen Jahren entweder für Pickups oder eben für Muscle Cars wie die Viper. Der Charger passt da aus Traditionsgründen deutlich besser. Dankenswerterweise hat man bei Dodge soviel Grips gehabt, dass man die Händler und nicht die Marketingabteilung hat entscheiden lassen.

Formel Eins – Alonso/Honda
Und ich dachte noch die Tage: “Ne, das schreib mal nicht, das ist zu spekultiv.” Und heute purzelt die Meldung aus dem Ticker, dass Honda angeblich an Alonso dran ist. Und die Meldung macht tatsächlich durchaus Sinn. So soll der neue Teamchef Ross Brawn höchstpersönlich den Spanier umgarnen. Brawn hat in den letzten Wochen zudem auffällig oft den lässigen Satz ausgesprochen, dass man keine Budgetgrenzen habe. Selbst im Vergleich zu Ferrari nicht. Da könnte man sich ja auch 20 Millionen leisten, um Alonso für ein Jahr zu holen. Tatsächlich sollte man sich auch vom schlechten Jahr der Japaner nicht täuschen lassen. Die Jahre davor waren sie immer vorne dran, hatten aber Probleme mit den Motoren. Seit dem das Reglement hier eingefroren ist, sieht man relativ selten weißen Rauch aus einem Honda, dafür hat man dieses Jahr eben beim Chassis verwachst. Die Kombi Alonso/Brawn sollte man ebenso so kräftig einschätzen wie die Kombo Schumacher/Brawn. Auf der anderen Seite: die Strukturen und das neue Auto für 2008 standen, bevor Brawn unterschrieben hatte. Vor Ende 2008 wird sich sich das Engagement des Briten wohl nicht auswirken. Auf der anderen Seite: Wenn die Japaner zu allem eifrig nicken was Alonso an Forderungen hat…wer weiß. Das Niveau von Renault sollte Honda 2008 bei den Möglichkeiten eigentlich schon erreichen.

ALMS – Audi unentschieden
Audi hat offiziell bekanntgegeben, dass man noch nicht weiß, ob man 2008 in der ALMS antritt. Das Problem liegt hier bei der ALMS, die noch nicht gesagt hat, ob man sich den neuen ACO Regeln anpassen will, oder nicht. Die US Serie steht kurz davor, das Prädikat “Le Mans Serie” zu verlieren, weil der ACO keine Lust auf deren ausufernde Regeländerungen mehr hat. Die Serie steckt da aber in einer nachvollziehbaren Zwickmühle. Nimmt man die ACO Regeln an, gewinnt Audi die Rennen in Serie, was dazu führt, dass die Einschaltquoten sinken. Belässt man die eigenen Regeln, verliert man unter Umständen Audi und das Prädikat des ACO. In den USA beschweren sich aber auch etliche kleine Teams, die wegen der unterschiedlichen Regeln Schwierigkeiten haben. Dass die GT1 Klasse so leer ist, hat allerdings wiederum etwas mit den überalteten Regeln der FIA zu tun, die aber bekanntermaßen noch in diesem Jahr geändert werden sollen.
Für Audi stellt sich die Frage, was man macht, wenn man in der ALMS nicht antritt. Die 24 H von Le Mans will man auf jeden Fall fahren, aber dafür muss man ja trainieren. Ein Variante wäre, dass man in der ELMS antritt, wo man dann aber immer gegen Peugeot fahren müsste. Der europäischen Serie tät die Entscheidung allerdings mehr als gut.

Und sonst?
Am Wochenende gibt es das “Grand Final” der australischen V8 Serie und damit die letzte Meisterschaftsentscheidung in diesem Jahr.

Die WRC ermittelt den Meister in Wales, allerdings führt Sebastian Loeb mit sechs Punkten vor Markus Grönholm.

Fast vergessen: Jimmie Johnson wird nicht nur beim ROC am 16.12 in London antreten, sondern auch bei den 24 Stunden Daytona.

30.11.2007

Aufz. 13:55 Uhr NASCAR Nextel Phoenix I PREM
Aufz. 14:50 Uhr NASCAR Nextel Talladega I PREM
Aufz. 15:45 Uhr ALMS Saison 2007 MotorsTV
Aufz. 00:00 Uhr WRC 1. Tag Wales EURO

01.12.2007

LIVE 01:30 Uhr V8 Supercars Phillip Island MotorsTV
LIVE 05:30 Uhr V8 Supercars Phillip Island MotorsTV
Aufz. 12:15 Uhr V8 Supercars Phillip Island MotorsTV
Aufz. 13:00 Uhr NASCAR Nextel Richmond I PREM
Aufz. 14:00 Uhr NASCAR Nextel Darlington I PREM
Aufz. 21:00 Uhr V8 Supercars Phillip Island MotorsTV

02.12.2007

Aufz. 00:15 Uhr WRC 2. Tag Wales EURO
LIVE 01:30 Uhr V8 Supercars Phillip Island MotorsTV
Aufz. 10:45 Uhr NASCAR Nextel Allstar Race PREM
Aufz. 11:40 Uhr NASCAR Nextel Lowes Speedway PREM
Aufz. 14:00 Uhr V8 Supercars Phillip Island MotorsTV
Aufz. 21:50 Uhr V8 Supercars Phillip Island MotorsTV
Aufz. 23:30 Uhr WRC 3. Tag Wales EURO

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NASCAR – Abschiede / Formel 1 – Neuer Mann bei Toyota & News / WTCC – Stadtrundfahrt / V8 Supercars – Symmons Plains

Nachtrag 17.11.07: Die V8 Supercars Übertragung im Programm vergessen. Wird heute ab 16.00 Uhr bei MotorsTV ausgestrahlt.

UPDATE 16.11.07, 14:45 Uhr: Jesses, im Minutentakt hier…. Timo Glock hat die Freigabe des CRB (Contract Recognition Board) fürs Toyota Team bekommen. Vermutlich gibt es heute noch eine Ankündigung von Toyota. Damit muss sich BMW endgültig einen neuen Testfahrer suchen, denn sie haben wohl ab 2008 keinen mehr. Aber eigentlich brauchen sie sofort einen. Zwar ist Glock wohl erst am 1.1.2008 bei Toyota, aber es macht ja nun wenig Sinn einen Mann ins Auto zu setzen, der ein paar Wochen später seine Erfahrungen zur Konkurrenz trägt. Offenbar ist BMW an Marco Asmer, dem Sieger der britischen F3 Serie interessiert.

UPDATE 16.11.07, 14:42 Uhr: Grönholm ist wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. War wohl doch nicht so schlimm, wie es erst hieß.

UPDATE: Marcus Grönholm bei der WRC Rally in Irland schwer verunglückt. Offenbar hat einen Bremspunkt verpaßt und ist in eine Mauer geknallt. Nach dem Unfall schien er erst ok, doch er verlor dann später immer wieder das Bewußtsein. Görnholm, der seine letzte Saison fährt, ist damit raus aus der Rally. Sobald es Updates gibt, schreibe ich es hier rein.

NASCAR – Letztes Rennen
Das kommende Wochenende dürfte den amerikanischen Moderatoren allerhand Gelegenheit geben, das Wörtchen “historic” häufiger in den Mund zu nehmen als sonst. Tatsächlich ist das letzte Rennen der diesjährigen Saison auch gleichzeitig ein Symbol für die Veränderungen in der NASCAR. Und dabei geht es vor allem erst einmal um eins: Abschiede. Und davon gibt es mächtig viele, wie eine Auflistung zeigt, denn das Rennen in Miami…

… ist der letze Auftritt des alten Chassis im Cup
… ist das letzte Rennen von Ricky Rudd, der sein erstes Rennen 1975 (!) in der NASCAR gefahren ist.
… ist das letzte Rennen von Dale Earnhardt jr. bei DEI
… ist das letzte Rennen für die “Busch Serie” die in “Nationwide” umbenannt wird
… ist das letzte Rennen von Joe Gibbs Racing für Chevrolet, bevor man zu Toyota wechselt
… ist das letzte Rennen für Kyle Busch bei Hendrick Motorsport
… ist das letzte Rennen für den Nextel Cup der 2008 in Sprint Cup umbenannt wird.

Und dann gibt es dann noch diese Daten, die im Laufe des Rennens eine Rolle spielen könnten

– Sollte Jimmie Johnson schon wieder gewinnen, wäre dies der fünfte Sieg in Folge. Er würde mit Richard “The King” Petty gleichziehen, dem so etwas mal 1971 gelungen ist.
- Sollte Johnson Meister werden, wäre er der erste Doppelweltmeister seit Jeff Gordon, dem das 97/98 gelang.
- Sollte Gordon Meister werden, wäre dies sein fünfter Meistertitel
- Sollte Gordon Meister werden, hätte er den größten turn-around im letzten Rennen in der Geschichte der NASCAR geschafft.

Die Meisterschaft ist aber eigentlich entschieden. Wie die unterschiedlichen Szenarien aussehen, haben die Kollegen von “Stockcar-News” akribisch aufgelistet.

Das klingt also alles schon mal nicht schlecht, doch man sollte vom Rennen nicht allzuviel erwarten. Miami ist eine ziemlich öde Strecke. 1.5 Meilen lang und die Kurven haben eine Überhöhung zwischen 18° und 20° (wird nach oben steiler). Meist gibt es lange Strecken unter Grün, und es sammeln sich so um acht bis zehn Cautions an. Soviel hat man in Bristol in der ersten halbe Stunde. Das Rennen könnte also ein zäher Brocken werden, auf der anderen Seite ist es halt das letzte Rennen, dass jeder gerne noch mal gewinnen möchte. Ein Auge sollte man auf jeden Fall auf die Roush Truppe haben, die hier mit Greg Biffle schon dreimal gewonnen haben.

Damit belasse ich mal die Vorschau, denn die Vorzeichen sind ja allesamt klar. Ich schau mal, dass ich am Sonntag das Rennen live begleite, ansonsten gibt es heute ab 16.00 Uhr auf SpeedTV NASCAR live.

Formel Eins – Toyota & News
Toyota hat sich einen neuen Testfahrer geangelt, der allerdings aus der eigenen Nachwuchsförderung stammt. Etwas überraschend setzt man auf Kamui Kobayashi, den man in Deutschland aus der F3 Euro Serie kennt. Ich hatte ihn dieses Jahr eigentlich auch auf dem Zettel für eine mögliche Meisterschaft, denn der Japaner ist wirklich ziemlich flott unterwegs. Aber irgendwie hat es in diesem Jahr nicht gepasst. Nach zwei Jahren in der F3 wäre ein Aufstieg in die GP2 Serie logisch gewesen, doch bei Toyota verfolgt man offenbar andere Pläne. Nakajima hat man bei Williams geparkt, nun Kobayashi im eigenen Testteam. Da könnte man die Vermutung bekommen, dass Toyota an einem eigenen “All-Nippon” Team basteln.

- Nichts neues aus London viom FIA Berufungsverfahren. Gerüchteweise, sagen die britischen Zeitungen, soll das Gericht aber schon angedeutet haben, dass keine große Lust hat, die WM umzukrempeln. Sobald sich da was tut, schiebe ich es als Update oben rein.

- Angeblich hat Alonso nun endgültig bei Renault unterschrieben. Berichten zumindest spanische Zeitungen. Angeblich hat er einen 3-Jahres-Vertrag unterzeichnet, aber bei den Laufzeiten ist man ja heutzutage recht flexibel. Zweiter Mann hinter Alonso soll Kovalainen werden, der allerdings einen stark auf Erfolge betonten Vertrag haben soll. Wenn Kovalainen schwächelt, soll er jederzeit durch Piquet jr. ersetzt werden können.

WTCC – Macau
Die WTCC fährt auf einer der wohl anstrengendsten Straßenkurse der Welt. Macau ist eine knapp sechs Kilometer lange Abfolge von ultraschnellen Geraden und winzigen Haarnadelkurven. Dazu tonnenweise blinde Kurvenkombinationen, hängende Kurven, Gullideckel und natürlich null Auslaufzonen. Macau ist extrem schnell, extrem eng und extrem irrsinnig. Wenn es dort kracht, dann tut es meist richtig weh. Da werden sich die Fahrer freuen, dass die WTCC ja nur Sprintrennen fährt. Richtig lustig ist die Meisterschaft. Andy Priaulx und Yvan Muller liegen punktgleich auf Platz Eins. Der Brite ist mit dem BWM unterwegs, Muller allerdings mit dem Seat TDI. Der TDI geht auf der Geraden richtig gut, aber in dem engen Geschlängel haben die BMW doch erhebliche Vorteile.

Ganz toll mal wieder Eurosport. Das erste Rennen startet um kurz vor fünf, das zweite um sechs. Die einzige Wiederholung am Sonntag bringt Eurosport um sieben Uhr und um 10 Uhr morgens. Um 10 wird aber nur das zweite Rennen wiederholt. Wie idiotisch ist das denn? Auf Euro 2 kommt gegen 17.45 Uhr auch nur eine Wiederholung des zweiten Rennens. Das erste wird einfach vergessen. Doof, dass. Deswegen kaufe ich mir gleich eine TV-Karte für den Rechner, damit ich das wenigstens auf Platte habe und nicht auf Eurosport warten muss.

ACHTUNG: Wegen was auch immer hat die FIA das gesamte Programm um 24 Stunden verschoben! Quali ist erst am Samstag. Rennen finden wie geplant statt. Änderungen sind schon im TV Programm berücksichtigt.

V8 – Symmons Plains
Über 30 Autos auf einer steinalten und nur 2.1 Kilometer langen Strecke, die von der Streckenführung ein wenig an die alte Avus erinnert – das kann nicht gut gehen. Tut es auch selten. Die Auffahrunfälle in der Haarnadel nach der ersten langen Geraden sind legendär. Es kommt halt immer wieder zum gefürchteten Rückstau, wenn man sich vorne nicht ganz einig ist, und hinter weiter fröhlich Gas gegeben wird. Ein amüsanter Kurs, der viel Abwechslung bietet. Als Fahrer würde ich die Strecke allerdings hassen. Zu kurz, zu langweilig.

Und sonst?
Wie erwähnt gibt es wahrscheinlich Liveblogging am Sonntagabend.

17.11.2007

LIVE ca 01:30 Uhr NASCAR CTS Rennen Miami SpeedTV
Aufz. 08:30 Uhr WRC Tag 1 Rally Ireland EURO
LIVE 09:15 Uhr WTCC Training Macau EURO
Aufz. 11:00 Uhr WRC Tag 1 Rally Ireland EURO 2
Aufz. 14:45 Uhr ChampCars Mexico PREM
LIVE 16:00 Uhr NASCAR Vorberichte Miami SpeedTV
LIVE 17:00 Uhr NASCAR Nextel Training Miami SpeedTV
LIVE 18:00 Uhr NASCAR Busch Quali Miami SpeedTV
Aufz. 20:30 Uhr NASCAR Nextel Phoenix PREM
LIVE ca 22:30 Uhr NASCAR Busch Rennen Miami nascar.com

18.11.2007

Aufz. 00:15 Uhr WRC Tag 2 Rally Ireland EURO
LIVE 00:45 Uhr WTCC Warm Up Macau EURO
LIVE 04:45 Uhr WTCC Warm Up Macau EURO
Aufz. 07:00 Uhr WTCC Rennen Macau EURO
Aufz. 10:15 Uhr WTCC Rennen Macau EURO
LIVE 14:00 Uhr WRC Special Rally Ireland EURO 2
LIVE 17:30 Uhr Windtunnel NASCAR Miami SpeedTV
Aufz. 17:45 Uhr WTCC Rennen Macau EURO 2
LIVE 18:30 Uhr NASCAR Vorberichte Rennen Miami SpeedTV
Aufz. 20:15 Uhr WTCC Rennen Macau EURO 2
LIVE 21:15 Uhr NASCAR Nextel Miami PREM
Aufz. 23:00 Uhr WRC Tag 3 Rally Ireland EURO
LIVE 02:00 Uhr NASCAR Victory Lane Rennen Miami SpeedTV

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A1 GP – Ammermüller für Vietoris / V8 Supercars – Weiter bei MotorsTV / Formel Eins – Test und Urteil

A1 GP – Neue Fahrer bei Team Deutschland
Das deutsche A1 Team hat bekanntgegeben, dass man beim kommenden Rennen in Sepang Michael Ammermüller einsetzen wird. Ammermüller stammt aus der Red Bull Förderung und ist in der GP2 unterwegs. Dort konnte er in diesem Jahr einen Sieg erringen (Valencia), fiel ansonsten aber nicht weiter auf. Dennoch gilt er als Talent und ist ja auch bei Red Bull als Testfahrer unter Vertrag. Er ersetzt Vietoris, da dieser an einem BMW F1 Test teilnimmt. Offenbar ist man aber beim deutschen Team nicht so richtig glücklich mit Vietoris und man versucht weiterhin auch andere Fahrer wie Timo Scheider in den Wagen zu bekommen. Der hatte eine Anfrage in diesem Herbst aber schon mal abgelehnt.

V8 Supercars – Neuer Deal mit MotorsTV
Die V8 Supercars werden auch weiterhin bei MotorsTV zu sehen sein. Man hat einen Drei-Jahres-Vertrag mit dem Sender abgeschlossen. Desweiteren plant man, die Berichterstattung zu erweitern. So soll es wieder mehr Liveberichterstattung geben und auch über die Quali so berichtet werden. Feine Sache, aber ob man mehr Live-Rennen braucht, weiß ich nicht. Wegen der Zeitverschiebung fangen die Rennen meist elend früh an und so nett die Serie ist, mag ich selten morgens um fünf aufstehen um mir ein langes Rennen anzuschauen. Es ist aber auch nicht die Rede davon, dass man alle Rennen live senden will. Ich vermute mal, dass man die Rennen in Bathurst, Sandown, Bahrain und den Saisonabschluss (2008 in Oran Park) live zeigen wird.
Nebenbei erwähnte Motors, dass man auch 2008 die ALMS und die LMS im Programm hat. Die LMS versteht sich noch exklusive der 24 Stunden von Le Mans, an denen MotorsTV (noch) keine Rechte hat. Allerdings bemüht man sich wohl um eine Lösung. Die deutschen Zuschauer bekommen weiterhin die ChampCar und die DTM aus der Konserve. Die Ausweitung der Übertragung der V8 Serie bedeutet wohl auch, dass man weiterhin auf die BTCC verzichten muss, was weiterhin schmerzt. Es war mal angekündigt, dass man die British GT verstärkt zeigen möchte, was ein schönes Trostpflaster wäre, aber auch daraus wird wohl nichts. Auch die British F3 Serie kommt weiterhin nur als Aufzeichnung, was bedauerlich ist, denn die Serie hat sich nach der F3 Euro Serie wieder als starke Nachwuchsmeisterschaft etabliert.

Formel Eins – Test & Urteil
Das Urteil in der Berufungsverhandlung bzgl. des Ergebnisses des letzen WM Lauf (Spirtaffäre) kommt erst morgen. Was mich etwas verwundert, denn eigentlich wollte man die Sache schnell hinter sich bringen. Ich gehe aber weiterhin davon aus, dass man Endergebnis der Saison nichts verändern wird. Alles andere wäre einfach nur lächerlich.

In Barcelona wird weiterhin fleissig getestet, allerdings sind Zeiten eher schwer zu beurteilen. Manche Teams haben ein Interims-Fahrzeug, andere fahren mit neuer Elektronik aber alter Aerodynamik usw. Die ersten interessanten Zeiten wird es wohl erst im Januar geben. Interessant vielleicht nur die Zeiten der Testfahrer bei Force India. Dort war bisher hinterließ wohl nur Liuzzi einen richtig guten Eindruck, da er aus dem Stand an Sutil ran kam. Letzterer verhandelt wohl gerade mit McLaren, und es ist unsicher, ob er bei FI bleiben wird.

Und sonst?
Morgen beginnt das letzte NASCAR Wochenende (*schnüff*) und ausnahmsweise darf SpeedTV mal wieder von fast allen Trainings- und Qualisessions berichten. Nur die Cup-Quali am Samstag läuft bei ESPN 2.

In allen drei Meisterschaften geht es noch um Entscheidungen. Im CTS und Nextel Cup steht die Fahrermeisterschaft noch aus, in der Busch Serie die Herstellerwertung.

Ich hab ausnahmsweise mal die WRC mit reingenommen, da es dort auch um die Meisterschaft zwischen Loeb und Grönholm geht, die vor dem vorletzten Lauf nur vier Punkte auseinander liegen.

16.11.2007

Aufz. 10:00 Uhr   FIA GT 3   Brünn   PREM
Aufz. 14:00 Uhr ChampCars Mexico PREM
LIVE 16:00 Uhr   NASCAR Vorberichte   Miami   SpeedTV
LIVE 16:30 Uhr   NASCAR CTS   Training Miami   SpeedTV
LIVE 17:30 Uhr   NASCAR Nextel   Training Miami   SpeedTV
Aufz. 19:00 Uhr ChampCars Mexico PREM
LIVE 19:00 Uhr   NASCAR Busch   Training Miami   SpeedTV
Aufz. 23:00 Uhr WRC Rally Ireland EURO
LIVE 23:00 Uhr   NASCAR CTS   Quali Miami   SpeedTV

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Formel Eins – Alonso weg / V8 – Vorschau Bahrain / NASCAR – Vorschau Texas

Formel Eins – Tschö Mercedes, Hallo ???
Ah, wie überraschend. Alonso verlässt das McLaren Mercedes Team, allerdings ohne seine Zukunftsabsichten bekannt zu geben. Und ich vermute mal, dass in den nächsten Stunden die Überschrift “Quo vadis, Alonso” die Kalauerküche so mancher Sportredaktion verlassen wird. Ich glaube allerdings nicht, dass es noch heute einen Bekanntgabe darüber geben dürfte, wo Alonso 2008 fahren wird. Für so einen wichtigen Termin lädt man a) die Presse ein und b) macht das an einem Tag, an dem einem die Nachrichten aus der Sportwelt gehören. Gut, in Europa ist gerade nicht viel los, also könnte man auch den Montag nehmen. Glaube aber eher, dass das noch etwas länger dauern wird.

Aber jetzt geht es natürlich richtig los. McLaren braucht Ersatz. Paffet und de la Rosa hat man schon ausprobioert und vor allem aussortiert. Williams, Toyota und Renault haben ebenfalls großen Bedarf, bei Honda soll Barichello wackeln. Aber es wird weiterhin nichts passieren, so lange Alonso nichts sagt. Die Spekulation, er könne zu Red Bull gehen, scheinen auch so abwegig nicht zu sein, denn wirklich dementiert hat man das bei Red Bull nicht in den letzten Tagen. Und natürlich wäre Alonso, selbst wenn er nur ein Jahr bleiben würde, ein Fahrer, für den einen Coulthard absägen würde. Fraglich aber, ob das so einfach geht, denn der Schotte dürfte im Vertrag für seine vermutlich letzte Saison darauf geachtet haben, dass er nicht so leicht aus der Cockpit zu schaufeln ist.

Schwer zu sagen, was er machen wird. Über Renault hat er sich in der letzten Zeit nicht nett geäußert, was aber Taktik gewesen könnte. Aber will er wirklich zurück? Oder versucht er halt das, was Michael Schumacher bei Ferrari gemacht hat: sich ein Team zusammenstellen, das nur für ihn arbeitet. Das ginge bei Red Bull, wo mit Adrian Newey ja auch gute Leute arbeiten, oder bei Toyota, wo man ihn vermutlich den Sockel fürs Denkmal schon bei Ankunft mit Blattgold verkleiden würde. Aber Alonso wird auch gesehen habe, dass es um Toyota gerade schlecht steht. Schumacher Zwei war im Williams zumindest auf Augenhöhe mit Montoya, versackte im Toyota aber völlig. Auch in der Entwicklung ging es nich voran, zu dem hat man keinen vernüftigen Testfahrer mehr, denn Franck Montagny hat das Team auch verlassen. Alonso müsste sehr mutig sein, wenn er sich Toyota antun möchte. Da wäre er besser bei Williams aufgehoben, aber sowohl Frank Williams als auch Patrick Head haben ihre Meinung über Alonso schon deutlich geäußert.

Es läuft wohl auf Renault oder Red Bull raus.

NASCAR – Texas
Und weiter geht es auf den 1.5 Meilen Ovalen mit 24° Grad Banking. Der Texas Motor Speedway ist fast baugleich mit dem in Atlanta, also kann man an diesem Wochenende mit einem ähnlichen Rennen wie letzte Woche rechnen. Viel hängt halt immer davon ab, wie die Cautions fallen. Vor allem gegen Ende. Letztes Wochenende ging es sich für die meisten Teams ja gerade so aus, als Jimmy Sauter sieben Runden vor Schluss ein Reifen platze. Ob das dieses Wochenende auch sein wird?

Sicher ist, dass die Strecke nichts für die RCR Autos zu sein scheint. Wirklich weit vorne sah man sie in Atlanta eigentlich nie. Auf der anderen Seiten waren beide DEI Wagen, deren Motoren ja ebenso aus der RCR/DEI Kooperation stammen, wirklich gut unterwegs und sowohl Truex als auch Junior hatten durchaus Siegchanccen. Aber so wie es aussieht, wird es Clint Bowyer schwer haben, in die Top 3 zu kommen. Es sei denn, die Hendrick Jungs haben beide mal Probleme. Dann könnte Bowyer tatsächlich in der Chase Wertung aufrücken und die Sache richtig spannend machen. Denn das Oval in Phoenix, in dem nächste Woche gefahren wird, ist mal wieder ein Short Track.

Es kann also viel passieren und vielleicht hat Bowyer auch endlich mal etwas mehr Glück. Das er sich so lange auf Platz drei halten kann, spricht in jedem Fall für ihn. Eine Vorhersage für das Rennen ist schwer zu stellen. Sicher sollten die Hendrick Wagen wieder vorne zu finden sein, aber auch Penske sah in den letzten Rennen gut sortiert aus. Dazu kommt Tony Stewart, der die Woche schon angekündigt hat, dass es ihm jetzt nur noch darum geht, noch ein Rennen zu gewinnen.

V8 Supercars – Bahrain
Die australische V8 Supercars Serie macht Station in Bahrain. Haben sie letztes Jahr schon mal und wenn man ehrlich ist, dann war das Rennen eine kräftige Einschlafhilfe. So richtig was los war ja nicht und es war jetzt auch nicht so spannend die Wagen vor leeren Tribünen rumkurven zu sehen. Dennoch – bevor die Saison zu Ende geht, hat man noch mal die Gelegenheit ein Rennen live sehen zu können.

Und sonst?
SpeedTV ist wohl endgültig bei TVU verschwunden. Bisher ist noch kein Sender wieder aufgetaucht, der länger als drei Tage verschwunden war. Ausnahme CBS. Schade, schade. Kann man nur hoffen, dass sich vielleicht zur Saison 2008 etwas in Sachen “live stream” bei SpeedTV tut. Damit gibt es auch deutlich weniger Sport zu sehen.

Ich hoffe, die Zeiten bei MotorsTV stimmen für morgen. Das Programm an der Strecke hat andere Startzeiten, wenn man die Zeitverschiebung mitrechnet.

03.11.2007

LIVE 09:00 Uhr   V8 Supercars   1. Rennen Bahrain   MotorsTV
Aufz. 11:15 Uhr NASCAR Nextel Atlanta PREM
LIVE 13:35 Uhr   V8 Supercars   2. Rennen Bahrain   MotorsTV
Aufz. 14:55 Uhr   Super GT   Autopolis   MotorsTV
LIVE ca. 21:00 Uhr   NASCAR Busch   Texas   nascar.com
Aufz. 22:50 Uhr   V8 Supercars   Bahrain   MotorsTV

04.11.2007

Aufz. 11:20 Uhr   V8 Supercars   Bahrain   MotorsTV
Aufz. 12:00 Uhr NASCAR Busch Memphis PREM
Aufz. 13:00 Uhr NASCAR Nextel Atlanta PREM
Aufz. 17:45 Uhr   A1 GP   Brünn   PREM
Aufz. 19:10 Uhr   V8 Supercars   Bahrain   MotorsTV
Aufz. 21:00 Uhr   Super GT   Autopolis   MotorsTV
LIVE 21:30 Uhr   NASCAR Nextel   Texas   PREM
Aufz. 21:50 Uhr   Dutch Supercars   Spa   MotorsTV

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McLaren legt Protest ein / Rennen vom Wochenende

Formel Eins – McLaren protestiert

UPDATE 16:19 Uhr: Ok, man muss McLaren in sofern Recht geben, als das die Situation um BMW und Williams wohl schwieriger ist, als ich dachte. Und verwirrender.

1. BMW ist schon mal dadurch aufgefallen, dass sie das Benzin bis hart an die Grenze des Erlaubten runtergekühlt haben. Es gab da wohl in den letzten Monaten schon mal eine Warnung, bzw. einen Hinweis an BMW.

2. Es gibt wohl in den Regeln eine klare Ansage, welche Temperatur die “offizielle” Umgebungstemperatur ist. Ich konnte die aber nicht finden, habe jetzt aber auch nicht alle Regularien und Appendixe durch gelesen. Jedenfalls haben Williams und BMW die exakt gleiche Abweichung bei der Temperatur, was bedeutet, dass beide Teams unabhängig von einander die Kühlanlage falsch eingestellt haben. Das ist ein Fehler.

3. Es gibt unterschiedliche Aussagen darüber, wie die Temperatur des Sprits gemessen wurde. Also ob im Tank oder am Einlass. Auch hier sieht McLaren wohl ein Vergehen.

4. Die Rennleitung hat eine Strafe fallen lassen, weil es nicht klar war, welche Temperatur den Teams zur Verfügung stand und wie denn nun die Temperatur des Benzins gemessen wurde. McLaren ist der Meinung, dass das so ja nun auch nicht sein kann, weil a) ein Vergehen festgestellt wurde, b) die Regeln nach Ansicht von McLaren klar sind und c) man die Regeln nicht einfach vergessen kann, nur weil es das letzte Rennen der Saison war.

McLaren hat vermutlich Recht. Sollte ein Regelverstoss vorliegen kann man nicht einfach drüber weggehen. Es war allerdings mehr als unglücklich, dass ausgerechnet McLaren nur Minuten nach der Entscheidung, dass es keine Strafe geben wird, den Protest eingereicht hat. Man hätte ja auch Aguri oder Toyota dezent darauf hinweisen können, aber die hatten wohl kein Problem mit dem Ergebnis.

Wie geht es weiter? Die FIA muss erst einmal entscheiden, ob der Protest angenommen wird. Das scheint zumindest im Rahmen des Möglichen, weil sich die Rennleitung etwas unglücklich aus der Entscheidung herausgewunden hat. Sollte der Protest angenommen werden, geht es vor ein Gericht der FIA. Dort wird die gesamte Sache neuentschieden. Sollte es soweit kommen, gehe ich mal davon aus, dass die FIA im schlimmsten Fall so entscheiden wird, dass man BMW und Williams die Konstrukteurspunkte aberkennen wird, während die Fahrer ihre Punkte behalten.


Das ist ja wohl ein Witz, dachte ich heute morgen, als ich hörte, dass McLaren gegen die Entscheidung der Rennleitung, keine Strafe gegen BMW und Williams zu verhängen, Protest eingelegt hat. Sicher – rein rechtlich kann man das machen. Aber was ist das bitteschön für ein PR Supergau? Nachdem man erwiesenermaßen dieses Jahr bei Dingen wie Spionage erwischt worden ist und man auch noch nachweislich die FIA und die Öffentlichkeit angelogen hat, greift man jetzt zum Mittel des Protests, um Hamilton doch noch zum Weltmeister zu küren? Was denken die sich? Dass es nach der Saison auch egal ist, wenn man seinen Ruf jetzt völlig ruiniert? Die FIA muss diesen Protest jetzt verhandeln und man kann nur hoffen, dass sie, wie in solchen Sachen eigentlich üblich, das Urteil der Rennleitung bestätigen. Man hat im übrigen die Teams deswegen nicht bestraft, weil es einen “Messfehler” gegeben haben soll. Es gab wohl eine Diskrepanz zwischen der Messung der FIA und der Messung der Rennleitung. Die ist mir allerdings auch aufgefallen. Bei Premiere sprachen die beiden Moderatoren immer von “36°”, die Messung der FIA im offiziellen Timing zeigte aber nur “32°” an.

Wie dem auch sei: die Welt feiert und Kimi Räikkönen und McLaren-Mercedes protestiert. Herzlichen Dank.

ALMS – Laguna Seca
Mit einem brillianten Rennen hat sich die ALMS aus der Saison verabschiedet. Das Rennen in Laguna Seca war ähnlich gut wie das “Petit Le Mans” vor ein paar Wochen, nur diesmal waren die Vorzeichen umgekehrt. Waren es beim letzten Mal die Audi, die die Porsche unter Druck gesetzt haben, waren es in Kalifornien die Porsche, die die Audi hetzten. Die waren im Rennen auf dem Kurs, der nur kurze Geraden besitzt, richtig schnell unterwegs und hatten kurz nach dem Start die Führung übernommen. Begünstigt durch einige Gelblichtphasen, konnten sich die Audi auch vorne halten, kämpften aber dauernd mit dem Porsche um den Sieg. Vor allem in der letzten halben Stunde des Rennens ging es hin und her. Romain Dumas versuchte wirklich alles, um sich an Dindo Capello im Audi vorbei zu schieben und einmal gelang ihm das Kunststück auch, aber Capello ließ ihn nicht gewähren und schnappte sich den Porsche auf der etwas längeren Start/Zielgeraden. Es war ein wirklich packendes und tolles Duell mit dem sich die Serie in die lange Winterpause verabschiedet hat. Nächstes Jahr wird es in der ALMS etliche Regeländerungen geben, aber dazu schreib ich noch etwas im Saisonrückblick, der in den nächsten Wochen folgt. Nur soviel: der ACO hat durchgesetzt, dass die ALMS ihr eigenes Regelwerk einstampft und wieder nach den Regeln der 24H von Le Mans fährt.

FIA GT – Maues Ende
Die FIA GT fuhr ihr letztes Rennen in Zolder und obwohl die Ausgangsposition in der Meisterschaft (neun Fahrer hatten noch Chancen auf den Titel, davon waren sechs punktgeleich)wirklich gut war, konnte das Rennen das nicht umsetzten. Das lag zum einen daran, dass die Meisterschaftsfavoriten im ganzen Feld verteilt waren und selten gegeneinander kämpften. Zum anderen lag es am Kurs. Zolder ist halt eine alte Strecke, und deswegen nicht sehr breit. Für die sehr breiten FIA GT Wagen bedeutet dies aber, dass überholen eher schwierig ist. So plätscherte das Rennen so dahin und es passierte eigentlich recht wenig. Dafür konnte man sich noch einmal die wirklich schön anzusehenden Fahrzeuge betrachten und auf der TV-Webseite der Serie in allen Klassen noch mal onboard mitfahren. Am Ende wurde, wenig überraschend, Tomas Biaggi im Maserati C12 FIA GT Weltmeister. Der vielleicht letzte Titel des C12, denn auch in der FIA GT überlegt man, wie man im kommenden Jahr mit den Regeln umgehen wird.

NASCAR – Kaugummi
Wie ich gestern schon bei der Liveberichterstattung schrieb – das Rennen in Martinsville war ein echt zäher Brocken. Nun hatte es aber auch das Pech, dass man es direkt nach dem dramatischen Finale der Formel Eins in Brasilien sah. Dagegen kann man ja nun nicht ankommen. Aber das Rennen selber war wirklich langweilig und ein typisches CoT Rennen eben. Überholen war unglaublich schwierig und selbst bei den Restarts brauchte die äußere Linie Ewigkeiten, um an der inneren Linie mit den Überrundeten vorbei zu kommen. Das es so viele Cautions gab (21) half dem Rennen auch nicht, und die meisten resultierten aus der Ungeduld der Fahrer, die einfach nicht am Vordermann vorbei kamen, selbst wenn sie schneller waren. Selbst Junior war angenervt, weil Tony Stewart ihm rundenlang im Weg rumstand und fuhr diesem als Dankeschön in einer der Unterbrechungen mal kurz in die Seite.
Vorne war eigentlich schon früh alles klar. Hendrick Motorsport hat das Wochenende komplett beherrscht. Jeff Gordon führte das Rennen die meiste Zeit an und er hatte auch keinen echten Gegner, der ihm folgen konnte. Außer Jimmie Johnson, der aber zur Mitte des Rennens mit argen Untersteuern zu kämpfen hatte. Dank der vielen Stopps konnte man sein Auto aber umstellen und so segelte er zusammen mit Gordon an der Spitze. Mit Beginn der letzten 40 Runden wurde Johnson dann plötzlich aktiv und schnappte sich Gordon in einem sehenswerten Manöver. Der musste sich in einem der vielen Restarts in den letzten Runden auch noch Ryan Newman geschlagen geben und wurde nur dritter. Trotzdem führt er den Chase weiter souverän an. Bei noch vier ausstehenden Rennen muss Jeff Gordon eigentlich nur schauen, dass er vor Jimmie Johnson bleibt. Aber nächste Woche ist man auf dem Highspeedkurs in Atlanta unterwegs und da kann ja viel passieren.

Und sonst?
Das ChampCar Rennen war nicht so dolle, aber man sollte es sich trotzdem anschauen, denn die Onboardaufnahmen aus den Wagen auf dem Kurs von Surfers Paradies sind sensationell. Mir ist beim Zuschauen schon beinahe schlecht geworden, wenn man gesehen hat, mit was für einem Speed die durch die Schikane brettern. Absolut sehenswert.

Tja, das war es dann auch (fast) mit der diesjährigen Motorsportsaison. Nächstes Wochenende sind nur noch die NASCAR Fahrzeuge in Atlanta unterwegs, sonst ist nix los. Aber ein paar Highlights gibt es in diesem Jahr noch:
NASCAR Saisonfinale
V8 Supercars Finale
ChampCar aus Mexiko
A1 GP aus Sepang und Zuhai
Race of Champions aus London mit Michael Schumacher

22.10.2007

Aufz. 16:30 Uhr FIA GT Zolder PREM
Aufz. 19:00 Uhr NASCAR Nextel Martinsville PREM
Aufz. 20:00 Uhr Formel Eins GP Brasilien PREM
Aufz. 21:00 Uhr V8 Supercars Surfers Paradies MotorsTV

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ALMS – Laguna Seca / FIA GT – Zolder / NASCAR – Martinsville / ChampCars & V8 Supercars – Surfers Paradies

Fein – so wie es aussieht wird es am Wochenende kalt sein und regnen. Kein Grund raus zu gehen und man kann das letzte große Motorsport Wochenende in diesem Jahr voll geniessen. Vor allem am Sonntag gibt es noch einmal 12 Stunden Motorsport am Stück. Nach diesem Wochenende wird es sehr, sehr ruhig, denn bis auf die V8 Supercars, die A1, die Champcars und die WTCC haben alle Serien ihre Meisterschaft beendet.

ALMS – Laguna Seca
Die ALMS fährt an diesem Wochenende ihr letztes Rennen einer eher durchwachsenen Meisterschaft. Gefahren wird in Laguna Seca, der sehr spektakulären Rennstrecke in der Nähe von San Francisco. Die Strecke ist “in natura” wirklich außerordentlich, wie ich ja im letzten Jahr sehen konnte, als ich die Strecke kurz besucht habe. Bis auf die GT2 Klasse sind alle Fahrermeisterschaften entschieden. Dort führen Jami Melo und Mika Salo mit 23 Punkten vor Jörg Bergmeister und van Overbeck. Allerdings gibt es pro Rennen 26 Punkte zu vergeben, also könnte sich da theoretisch was tun, aber im Prinzip müssen die beiden Ferrari Piloten ihren Wagen nur ins Ziel tragen. Das Rennen startet wegen der Zeitverschiebung sehr spät, wird aber von MotorsTV live übertragen. Man hat also letztmalig die Gelegenheit, die Prototypen in diesem Jahr live zu sehen. Die Strecke sollte für die Porsche RS Spyder gut sein. Auch die Acura könnten hier endlich mal gewinnen. Für Audi wird es sehr schwer das Rennen zu gewinnen, denn die Strecke hat wenig lange Geraden und einige enge Passagen.

FIA GT – Zolder
Deutlich spannender geht es in der FIA GT Meisterschaft zu. Da haben gleich neun (!) Fahrer aus vier Teams die Chance noch Meister zu werden und sechs Fahrer liegen in den Punkten gleichauf. Nur Thomas Biaggi im Maserati C12 hat fünf Punkte Vorspurng, doch das heißt ja nun wirklich nicht viel in der Meisterschaft. Da Premiere das Rennen live überträgt, kann man sich also auf einen spannenden Sonntagmittag freuen.
Gefahren wird in Zolder, einer sehr schönen Strecke, die aber glaube ich das letzte Mal in den 80er Jahren renoviert wurde. Die Strecke ist eng und hat nur wenig Auslaufzonen. Im Prinzip besteht die Strecke aus drei mittellangen Geraden, auf die sehr enge Schikanen oder Kurven folgen. Dort kann man leicht einen Fehler machen und das Rennen wegwerfen. Das Wetter sieht ja eher schlecht aus, also könnte es zudem auch auch noch regnen.

NASCAR – Martinsville
Von allen Short Tracks ist der in Martinsville der unangenehmste. Nur eine halbe Meile lang und mit sehr engen Kurven ausgestattet, die nur 12° Grad Banking haben. Das ist quasi eine flache Kurve. Dazu kommt, dass die Innenseite der Kurven betoniert ist, während auf der Außenseite Asphalt liegt. Das ist einmalig in der NASCAR, führt aber zu dem Problem, dass man auf der Außenseite eigentlich nicht wirklich überholen kann, wenn man nicht ein sehr viel schnelleres Auto hat. Und selbst dann ist es schwer. Beim letzten Rennen im Frühjahr war Jeff Gordon in den letzten vier Runden deutlich schneller als Jimmie Johnson, doch der blieb einfach stur auf der unteren Linie und Gordon konnte nicht überholen, obwohl er Johnson fast das Heck abrasierte. Das wichtigste fürs Rennen ist demnach die Quali. Wer vorne steht, hat schon mal gute Chancen auch da zu bleiben. Allerdings sind ein weiteres Thema die Überrundungen. Wer aus der Führungsrunde rausfällt, hat schon mal ein Problem, also versuchen Fahrer, die überrundet werden sollen. vor allem in den ersten Stunden des Rennens sich mit allem was sie haben zu wehren. Ein Überrundungsmanöver kann also schnell auch mal in der Mauer enden, wenn man ungeduldigt ist.

Gefahren wird an diesem Wochenende mal wieder mit dem CoT. Die große Hendrick Dominanz beim CoT ist vorbei, aber wie das auf den Shorttracks aussieht, ist schwer zu sagen. Für Tony Stewart und Carl Edwards ist Martinsville die letzte Chance im Chase noch was zu reißen. Beide liegen weit zurück, aber es sollten Gordon oder Hendrick ausfallen, bzw. ein schlechtes Ergebnis einfahren, könnten sie mit einem Sieg noch mal angreifen. Vor allem Edwards könnte gute Chancen haben, denn der gilt als bester Fahrer auf einem Beton Untergrund. Clint Bowyer hat wohl als einziger noch richtig gute Chancen auf die Meisterschaft, und auf Short Tracks ist auch immer weit vorne zu finden. Im letzten Rennen wurde elfter, was aber in diesem Monat nicht reichen wird. Ein Top 5 Ergebnis sollte für Bowyer schon rausspringen, wenn er weiter um die Meisterschaft fahren will.

Das Rennen wird wegen des F1 Rennens in Brasilien nicht von Premiere live gezeigt, sondern etwas zeitversetzt. Kann aber gut sein, dass man wegen der vermutlich häufigen Gelblichtphasen irgendwann aufgeholt hat und live ins Rennen einsteigt.

- NASCAR hat das neue Logo für die Nationwide Serie veröffentlicht, und es sieht so aus:

ChampCars & V8 Supercars – Surfers Paradies
Auch unterwegs sind die ChampCars in Australien in Surfers Paradies. Man hat an der Stadtstrecke wohl ein paar kleinere Änderungen vor genommen, aber welche das sind, kann ich noch nicht sagen, da ich noch keine Photos gesehen habe. Am Wochenende könnte Sebastian Bourdais seinen vierten Meistertitel in Folge unter Dach und Fach bringen. Und eigentlich kann ihm auch keiner mehr den Titel nehmen, denn er führt die Meisterschaft mit 58 Punkten vor Justin Wilson an und es sind nur noch maximal 68 Punkte möglich. Bourdais müsste nur zweimal 16. werden und hat den Meistertitel sicher.

Wilson hat aber auch andere Sorgen, denn sein Team RuSport am Rande des Rennens in Australien hat bekannt gegeben, dass man im Jahr 2008 nicht mehr in die ChampCar zurückkehren wird. Das ist, gelinde gesagt, ein Schock für die eh nicht auf Rosen gebettete Serie, denn dadurch bleiben nur noch acht Teams, bzw. 15 Wagen in der Meisterschaft. Da bei einem Rennen ja gerne mal zwei oder drei Wagen ausfallen, blieben am Ende nur noch wenige Autos, die um den Sieg fahren. Damit wird man sich bei den Veranstaltern keine Freunde machen, denn die wollen ja liebe viele Autos und vielleicht auch mal einen Star in der Serie. Es wird interessant sein, ob die ChampCar Serie den Winter überleben wird. Soweit ich weiß hat die Serie noch keinen Kalender für 2008 veröffentlicht. Die Absage des Rennens in Phoenix in diesem Jahr zeigt auch, dass die Serie in einer tiefen Krise steckt.

- Die V8 Bolzen sind am Wochenende auch unterwegs. Zu sehen am Sonntag als Aufzeichnung am Sonntag bei Motors.

Und sonst?
Die erste Session der F1 war total verregnet, also kann man wenig sagen, zumal Alonso keine einzige Runde gefahren ist. Die zweite Session hat gerade angefangen, aber da tut sich noch nichts. Gerad fährt nur Mark Webber alleine auf der Strecke.

Kein NASCAR Busch Rennen am Wochenende, dafür Truck Racing mit Villeneuve.

Am Sonntag werde ich das F1 Rennen live bebloggen. Vorher darf ich mal wieder meinen Rechner neuaufsetzen, da sich meine Grafiktreiber verheddert haben und nicht mehr mögen. Und gerade jetzt, wo ich mir Race 07 gekauft habe.

20.10.2007

Aufz. 11:55 Uhr Formel Eins 2. Training Brasilien PREM
Aufz. 13:30 Uhr Formel Eins 2. Training Brasilien DSF
Aufz. 13:40 Uhr Formel Eins 1. Training Brasilien PREM
LIVE 14:55 Uhr Formel Eins 3. Training Brasilien PREM, RTL
LIVE 16:30 Uhr NASCAR Vorberichte Martinsville SpeedTV
LIVE 17:00 Uhr NASCAR CTS Quali Martinsville SpeedTV
LIVE 17:45 Uhr Formel Eins Quali Brasilien PREM, RTL, SpeedTV
LIVE 21:00 Uhr NASCAR CTS Martinsville SpeedTV
Aufz. 23:30 Uhr Formel Eins Quali Brasilien DSF
LIVE 23:30 Uhr ALMS Laguna Seca MotorsTV, SpeedTV

21.10.2007

LIVE 05:15 Uhr ChampCar Surfers Paradies PREM
Aufz. 10:55 Uhr Formel Eins Quali Brasilien PREM
LIVE 12:55 Uhr FIA GT Zolder PREM, gt1live.tv
Aufz. 13:30 Uhr Formel Eins Quali Brasilien DSF
Aufz. 14:30 Uhr FIA GT Zolder DSF
Aufz. 15:15 Uhr Formel Eins Quali Brasilien PREM
LIVE 15:30 Uhr NASCAR Vorberichte Martinsville SpeedTV
Aufz. 15:30 Uhr V8 Supercars Surfers Paradies MotorsTV
LIVE 17:55 Uhr Formel Eins Brasilien PREM, RTL, SpeedTV
Aufz. 18:30 Uhr ALMS Laguna Seca MotorsTV
as-live 20:30 Uhr NASCAR Martinsville PREM
Aufz. 23:00 Uhr Formel Eins Brasilien DSF
Aufz. 00:00 Uhr ChampCar Surfers Paradies PREM

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NASCAR – Diverse News / Formel Eins – Testkalender / V8 Supercars Kalender 2008

NASCAR – Diverses
- Das Rennen in Charlotte wird in den USA zwiespältig angesehen. Einerseits scheint sich damit der Chase auf die drei Fahrer Gordon, Johnson und Bowyer zu konzentrieren, andererseits sind die Piloten ab Platz vier ordentlich zusammen gerückt. Mathematisch hat ja noch jeder eine Chance, aber wenn mal realistisch ist, dann haben Tony Stewart (-198) und Carl Edwards (-240) noch rudimentäre Möglichkeiten Meister zu werden. Kyle Busch ist schon raus aus der Nummer, was spätestens an diesem Wochenende klar wurde, als er Gordon passieren ließ. Ein Manöver, dass in der Szene nicht überall gut an kommt. Während in Europa “Stallregie” ja was normales ist, sieht das in der NASCAR etwas anders aus. Zum einen fährt man sich nicht in Kiste, wenn es um die Meisterschaft geht, zum anderen fährt aber jeder so lange, so hart wie möglich, wenn man noch den Hauch einer Chance für die Meisterschaft hat. Und das hatte Kyle Busch ja durchaus, weswegen sein Manöver, vor allem bei den Fans, die Hendrick Motorsport nicht so mögen, nicht unkritisch gesehen wird.

- Dale Jarrett beendet 2008 seine Karriere nach weiteren sieben Rennen. Der 50jährige Champion des Jahres 1999 hat keine Lust mehr, was bei den bescheidenen Ergebnissen in dieser Saison auch kein Wunder ist. Sein erstes Rennen fuhr Jarrett 1984, seinen ersten Sieg konnte er allerdings erst 1991 holen. Sein letzter Sieg datiert aus dem Jahr 2005, als er das Ford 500 in Talladega gewinnen konnte. In diesem Jahr lief es wirklich schlecht für den Alt-Meister, der bei Michael Waltrip Racing angeheuert hatte. Nach Ricky Rudd hört somit ein weiterer Haudegen aus der “alten Zeit” in diesem Jahr auf. Sein allerletztes Rennen wird Dale Jarrett beim “All Star” in Charlotte im Mai 2008 machen.

- Apropos Michael Waltrip. Dessen Wagen laufen ja mittlerweile einigermaßen, aber dennoch hat ihn die Saison mehr Kraft gekostet, als er sich wohl gedacht hatte. Vor allem in finanzieller Hinsicht. Waltrip hat zwar einen guten Deal mit “Napa”, aber das reicht heute wohl nicht mehr, um vorne dabei zu bleiben. Also hat sich Waltrip jetzt auch einen Investor ins Boot geholt. Während die anderen Team ihre Energien zusammenlegen, oder sich wie Ray Evernham alten Geldadel ins Boot holen, setzt Waltrip allerdings auf einen Hedgefonds. Die sind ja nicht unumstritten und vor allem gelten diese Fonds selber nicht als wirklich stabile Geldquelle, wie man an der schwelenden Hypthekenkrise in den USA sehen kann.

F1 – Testkalender
Nach der Saison ist vor der Saison. Hier eine Übersicht über die Testwochen der Formel Eins für 2008. Dazu kommen noch die Tests im November und Dezember diesen Jahres.

14.-16. Januar: Jerez
22.-24. Januar: Valencia
01.-03. Februar: Barcelona
12.-14. Februar: Jerez
25.-27. Februar: Barcelona
14.-16. April Barcelona
14.-16. Mai: Le Castellet
11.-13. Juni: Barcelona
25.-27. Juni: Silverstone
09.-11. Juli: Hockenheimring
23.-25. Juli: Jerez
27.-29. August: Monza
17.-19. September: Barcelona
18.-20. November: Barcelona
09.-11. Dezember: Jerez
15.-17. Dezember: Jerez

V8 Supercars – Kalender 2008
Hier der Kalender der australischen V8 für 2008, der dieses Jahr ziemlich durchgeschüttelt ist. Grund dafür ist einerseits der Tausch von Oran Park (wird abgerissen) und Philip Island, aber auch die Olympischen Spiele in Peking. Deswegen das große Loch im August. Ich poste alle Kalender aber auch noch mal in einem eigenen Posting

24.02 Adelaide
09.03 Eastern Creek
16.03 Melbourne (Im Rahmen des F1 GP, keine Wertungslauf)
20.04 Pukekohe (NZ)
11.05 Perth
09.06 Sandown
06.07 Hidden Valley
20.07 tba
03.08 Winton
14.09 Phillip Island
12.10 Bathurst
26.10 Surfers Paradies
08.11 Bahrain
23.11 Symmons Plains
07.12 Oran Park

Und sonst?
Diese Woche steht klar unter dem Zeichen des letzten Formel Eins Rennens der Saison. Ich gehe im Laufe der Woche da noch mit ein paar Artikeln drauf ein. Man kann sich aber schon mal auf ein sehr, sehr spannendes Rennen freuen, denn zu allem Überfluss soll es in Brasilien das ganze Wochenende regnen. Und das auf der alten Buckelpiste von Interlagos.

17.10.2007

Aufz. 12:00 Uhr NASCAR Busch Lowes Speedway PREM
Aufz. 13:00 Uhr NASCAR Nextel Lowes Speedway PREM
Aufz. 15:50 Uhr DTM Lowes Speedway MotorsTV
Aufz. 17:00 Uhr NASCAR Nextel Lowes Speedway PREM

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