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NASCAR: NASCAR beobachtet GM mit Sorge, Tausch bei Red Bull

Die A1 fährt ab 2009 in Surfers Paradies. Rock ‘N Roll kann ich da nur sagen. Für die A1 ist das eine Hammersache, weil sie im Rahmen der V8 Supercars fahren, die in Australien mit weitem Abstand beliebteste Rennserie, zum anderen scheint bei der A1 auch die Finanzierung der nächsten Saison sich in gesunde Bahnen zu bewegen. Es ist noch immer nicht ganz sicher, was mit der A1 passieren wird, aber der Deal mit Surfers Paradies ist schon mal eine wichtige Sache. Ich freu mich schon auf die erste Schikane im nächsten Oktober. In anderen Motorsportklassen gibt es dagegen gerade nicht so gute Nachrichten:
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NASCAR: Phoenix / A1 GP: Chengdu / V8 Supercars: Bahrain

Volles Wochenende der NASCAR in Phoenix. Die drei großen Serien sind alle unterwegs und alle suchen noch ihren Meister. In der CTS liegen Johnny Benson und Ron Hornaday nur 6 Punkte von einander getrennt. in der Nationwide hat Carl Edwards den Vorsprung von Clint Bowyer auf mittlerweile nur noch 91 Punkte eingeschmolzen und im Cup hat Johnson nur noch 106 Punkte Vorsprung auf Edwards. Das waren die guten Nachrichten. Die schlechte ist, dass Wheels mal wieder bei TVU verschwunden ist. Das ist an diesem Wochenende besonders ärgerlich, weil Speed, bis auf die Trainings/Quali Session des Cups, alles überträgt. Von der CTS wird man ohne Speed gar nicht sehen, NW müsste auf nascar.com laufen, der Sprint Cup wie üblich bei einem freundlichen Streamer ihrer Wahl. Ich hab das komplette Programm trotzdem aufgeführt, vielleicht taucht Speed/Wheels ja wieder auf.
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F1: Nachtrag Brasilien / A1: Prominente Fahrer in China

Zwei Tage nach dem letzten GP der Saisonhat sich die Aufregung so langsam gelegt aber die Analyse des Rennens ist immer noch nicht so ganz vorbei. Ferrari scheint die Niederlage gut verkraftet zu haben, zu mal man ja das Trostpflaster hat, die Konstrukteursmeisterschaft gewonnen zu haben, die in Sachen Geldeinnahme für die Hersteller deutlich mehr bringt, als ein Fahrertitel. Dazu kommt vermutlich, dass man nach dem Rennen in China den Fahrertitel im Kopf sowieso abgeschrieben hatte. Aber ein Blick auf das Rennen offenbart das sich die Italiener einen ziemlich heftigen taktischen Fehler geleistet. Die Schlüsselfigur des Rennens ist demnach nicht Timo Glock, sondern Kimi Raikkönen gewesen. Und dann war doch Felippe Massa, der dem Toyota Team einen guten Tipp nach dem Rennen gab.
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Rennen vom Wochenende: DTM & ALMS / BMW bestätigt Fahrer

Neben dem Rennen des Sprint Cups in Talladega gab es noch ein Rennen, dass mich am Wochenende begeistert hat: die 10 Stunden der ALMS. Schon im letzten Jahr war das “Petit Le Mans” ein echter Hammer, aber dieses Jahr hat man noch mal nachgelegt. Nach dem extrem spannenden 24 H von Le Mans, gaben es sich Audi und Peugeot abermals richtig. Es wurde 10 Stunden lang volles Rohr gefahren und am Ende stand einer ganz oben auf dem Siegertreppchen, der gar nicht in der Startaufstellung stand.

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F1 – Rennanalyse / NASCAR – Busch-Show / LMS – Spa / A1 – Bild vom neuen Wagen

Wie erwartet legte die F1 in der Türkei keinen Klassiker hin, aber schlecht war das Rennen nicht. Die Kollegen bei Spiegel und Stern sprachen von einem “Langweiler”, aber das würde ich in keinem Fall unterschreiben. Dazu war das Rennen wegen der unterschiedlichen Strategien vorne, aber auch im Mittelfeld einfach zu dich zusammen. Wann hat man in letzter Zeit einen Führungswechsel aufgrund eines Überholmanövers gesehen? Das muss sehr lange her sein.

Lewis Hamilton Die Idee von Mercedes, mal was ganz verrücktes zu machen und eine Drei-Stoppstrategie zu fahren, war zwar etwas vor allem für den Rennstall etwas überraschend, aber ein wenig naheliegend war es schon. Es gibt neben der Türkei nur noch Magny Cours und vielleicht noch Kanada, wo sich eine solche Strategie lohnt, weil man hier sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausfahrt in die Box nur sehr wenig Zeit auf die anderen Wagen auf der Strecke verliert. Man kann es also versuchen und die Sache wäre aufgegangen, wenn Hamilton nicht in der Quali Mist gebaut hätte. Er war auf die Pole angesetzt um als erster aus der Startrunde zu kommen, damit die Idee auch umgesetzt werden konnte. Nur wenn er eine Führung rausfahren hätte… usw. Auf der anderen Seite war McLaren aber dichter an Ferrari dran, als ich es vor dem GP Wochenende erwartet hätte. Barcelona war man noch drei Zehntel von den Italienern weg, in der Türkei war man auf Augenhöhe. Mag an der Strecke gelegen haben, oder an den niedrigen Temperaturen. Kann aber auch einfach sein, dass McLaren was gefunden hat. Offenbar bereitet man ein größeres Aero-Update an, das verriet zumindest Ron Dennis. Meist tauchen aber ein paar Sachen schon vorher am Wagen auf. Wenn McLaren den Schritt gemacht hat, den man sich erhofft, dann wird die WM noch richtig spannend.

BMW hängt dagegen weiter die drei Zehntel dahinter, die man schon seit Bahrain mit sich rumschleppt. Es scheint so, dass die Deutsch/Schweizer die Schlagzahl in Sachen Weiterentwicklung halten können, aber erhöhen können sie sie auch nicht. 2008 Turkish Grand Prix Allerdings braucht man bei drei Zehntel nur mal eine wichtige Entdeckung machen und schon ist man dran. Am Wochenende habe ich mir auch mal die Frage gestellt, ob BMW noch die richtigen Fahrer hat. Heidfeld hat Probleme in der Quali und rutscht immer nur gerade so rein, Kubica kommt im Rennen nicht von der Stelle, wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass der Pole mit seinen vierten Plätzen schon alles rausholt. Interessanterweise liegt Heidfeld, der immer zwei oder noch mehr Plätze hinter Kubica startet, dann im Rennen hinter seinem Kollegen. Alles gut und schön – aber richtig aufregend ist das nun auch nicht. Würde mich interessieren, was Alonso aus dem BMW rausholen würde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass BMW einen neuen Fahrer benötigt, um den letzten Schritt nach vorne zu machen.

Hinter den Top-Drei rückt das Feld immer weiter zusammen. Red Bull, Renault, Williams, Honda und Toyota sind alle auf einem fast identischen Leistungsstand. Honda braucht vielleicht noch etwas, aber je nach Strecke werden sie auch wieder weiter vorne sein. Wie eng man zusammen ist, zeigt ein Vergleich der besten Rundenzeiten (ich hab die jeweils schnellsten Fahrer genommen)

Alonso: 1:27,280
Webber: 1:27,630
Rosberg: 1:27,795
Trulli: 1:27,926
Button: 1:27,998

Die Zeit von Alonso sticht etwas raus, wenn man Piquets Zeit nimmt (1:27,867) sieht die Sache schon wieder anders aus. Ab Monoca hat Torro Rosso auch den neuen Wagen, die werden ebenfalls in dem Verein mitmischen. Das sind schon erstaunliche Zahlen und das Paket Webber, Rosberg, Coulthard, Trulli trennten nach 300 km Renndistanz gerade mal 12 Sekunden.

Zusammengefasst: vorne wird es enger, im Mittelfeld ist die Hölle los und in der WM haben noch fünf Fahrer zumindest gute Aussichten auf dem WM-Titel – keine Ahnung, warum das nicht spannend sein soll.

NASCAR – Darlington
Kyle Busch Die offenen Kyle Busch Meisterschaften gehen weiter. Mehr kann man zu dem durchaus sehenswerten Rennen des Sprint Cups vom Wochenende eigentlich nicht sagen, denn Kyle Busch hat im Moment einen richtigen Lauf, auch wenn der Ausfall von Greg Biffle seinen Sieg begünstigt hat. Das liegt nicht mal nur am bärenstarken Toyota Motor, denn wie man sehen konnte hat Teamkollege Hamlin mit dem Wagen durchaus schon mal so seine Probleme. Offenbar ist es so, dass die Busch das CoT einfach besser liegt. Das er im letzten Jahr das Rennen mit dem CoT in Bristol gewinnen konnte, war kein Zufall. Man kann das CoT, wohl deutlich brutaler rannehmen, als das alte Chassis. Durch den Heckflügel verzeiht der Wagen mehr, also kann man auch mehr Übersteuern in den Wagen bringen. Und damit kommt Busch einfach grandios zurecht. An den Kurvenausgängen sieht man kaum einen Fahrer so sehr im Slide wie Kyle. Obwohl man normalerweise sagt, dass so etwas Zeit kostet – bei Busch offenbar nicht. Auch interessant: während Buschs Wagen nach dem Rennen aussah, als hätte er einen mittelschweren Unfall gehabt, war zum Beispiel der Wagen von Gordon fast unberührt. So oft und heftig wie Busch in der Mauer war hätte der Wagen eigentlich komplett verzogen sein müssen. “He’s Houdini man,” sagte Jeff Gordon später, “I can’t tell you how many times he tried to put his car through the wall.”. Selbst wenn sein Spotter und seine Crew ihn anflehen langsamer zu machen – es interessiert ihn nicht.

Sein Auftritt in Darlington war dementsprechend. In der Vorberichterstattung (ich glaub es war Jimmy Spencer, bin mir aber nicht sicher), meinte jemand, das Busch vor lauter Arroganz bald platzen würde. Jeff Gordon meinte in einem Interview, dass er eine andere Seite von Busch kennen würde, die nichts mit der provokanten Art und Weise zu tun habe, die Kyle im Moment an den Tag legen würde. Er sei auch etwas überrascht. Wie sicher er sich fühlt, zeigte er auf der Fahrerpräsentationsrunde. Als er (natürlich) ausgebuht wurde, nahm er die Sonnenbrille ab und wischte sich ein paar imaginäre Tränen ab. Nach dem Motto: “Heult doch das ich euren Junior rausgekickt hab’.”

“Overconfident” – so nennt man das in Englischen und es gibt kein deutsches Wort, mit dem es übersetzen könnte, denn “overconfident” bedeutet auch, dass jemand dabei ist, es zu übertreiben. Die anderen Fahrer sehen Kyle Busch durchaus als das Talent, dass er ist, aber mit 23 ist er auch dementsprechend jung und was wohl einigen Fahrerkollegen so langsam auf die Nerven geht, ist seine sehr überhebliche Art. Letzte Woche geriet er nicht nur mit Junior aneinander, sondern auch mit Steven Wallace, dem er nach dem Rennen ein paar deutliche Worte sagte. Dieses Wochenende war es ausgerechnet Brad Kesolowski aus Juniors Team, mit dem er in einen unglücklichen Crash geriet. Nach dem Rennen meinte er “Next time I’m a lap down and I’ve got damage I’m going to race him like an SOB and wreck him, too.” Wenn einer austeilt, aber nicht einstecken kann, kommt das bei den Kollegen nicht gut an. Jeff Gordon, als mehrfacher Meister der Leithammel der NASCAR Herde, meinte dann auch schon: “He just gets himself into situations, you know, that just follow him. He just needs to accept it.” Keine Drohnung, aber eine Ansage, dass sich was ändern muss. Denn wenn einer zu arrogant durch die Gegend läuft und sich zu viel Feinde auf der Strecke macht, dann bekommt er das meist schnell zu spüren. Im letzten Jahr lief Montoya wie ein aufgeblasener Gockel rum – was zur Folge hatte, dass er auf der Strecke entweder keine Hilfe bei den bump drafts bekam oder einfach in die Mauer geschickt wurde. Ich vermute mal, dass im Fahrerlager die Zahl derjenigen, die darauf warten, Kyle Busch “aus Versehen” mal hinten hinten links oder rechts auf den Kotflügel zu fahren, in den letzten zwei Wochen dramatisch angestiegen ist.

Auf der anderen Seite – Endlich mal nach zwei Hendrick Jahren wieder ein Team, dass Gordon und Johnson den Schneid abkaufen. Endlich mal wieder eine Figur, an der man sich reiben kann. Busch zeigt auch, was der NASCAR in den letzten Jahren gefehlt hat: große Rivalitäten zwischen Teams und Fahrer. Die etwas glattgebügelten Spitzenkräfte wie Gordon, Johnson, Edwards, Kenseth, Harvick und Hamlin waren nicht in der Lage sich so weit aus dem Fenster zu lehnen. Junior hält sich zum Unverständnis vieler Fans auch zurück. Und eigentlich ist es schade, dass Tony Stewart im gleichen Team ist und Montoya im Moment im Dodge wenig Chancen hat. Würde ich gerne mal sehen, wenn Montoya auf Kyle Busch trifft.

LMS – Spa
Kein sonderlich schlechtes Rennen der LMS in Spa, aber weitaus weniger spannend, als ich mir das erhofft hatte. Was einfach daran lag, dass sowohl Peugeot als auch Audi schnell einen Wagen verloren, und auch der Lola-Aston Martin in Probleme geriet. Was beim Audi von Capello los war, weiß ich nicht genau (irgendwas technisches), der zweite Peugeot wurde mit Alex Wurz am Steuer bei einer Überrundung abgeschossen und ziemlich zerstört. Leider war im TV nicht zu sehen, was genau passiert ist. Dr. Ulrich berichtete im Interview, dass Capello ihm erzählt habe, dass er und Wurz an einem Spyker vorbei wollten. Der Audi kam vorbei, der Peugeot nicht. Schade für Alex Wurz, für den das ein guter Test für Le Mans gewesen wäre.

Ansonsten hat sich an der Spitze nur wenig verändert. Die 908 sind einfach deutlich schneller als der R10. MotorsTV Moderator Stefan Heinrich ließ durchblicken, dass man seitens Audi die Franzosen wohl zunächst unterschätzt hatte. Im letzten Herbst/Winter konzentrierte man sich auf den neuen A4 für die DTM und hatte nicht die Zeit für den R10, die man hätte reinstecken müssen. An der Motorleistung liegt es wohl nicht, es ist wohl die ungünstige Gewichtsverteilung, die dem R10 zu schaffen macht. Auf in Sachen Aerodynamik ist der Peugeot besser, aber da darf man auch nicht vergessen, dass der R10 eine Entwicklung aus dem Jahr 2005 ist. Mit einem aufgebohrten 05er Wagen würde man in der Formel Eins auch kein Land sehen. Seitens Audi hoffte man halt, dass die Standfestigkeit es schon richten würde, aber genau daran hapert es bei Audi im Moment auch. Kein Rennen, bei dem nicht ein R10 bisher Probleme gemacht hätte und bei den Franzosen hat man die letzten Kinderkrankheiten wohl mittlerweile im Griff. Le Mans wird noch mal eine andere Sache, aber da geht man auch mit drei Wagen an den Start. Es rächt sich jetzt ein wenig, dass man bei Audi etwas zu sehr gespart hat, aber jetzt kann Audi auch mal zeigen, wie sie mit Konkurrenz umgehen können, nachdem sie in diesem Jahrtausend ja mehr oder weniger allein auf den Strecken unterwegs waren. Kleiner Trost für Audi: in der Herstellerwertung führen sie.

Spannend war es in der LMP2, was leider in der Übertragung etwas unterging. Die Teams von Horag und Van Merksteijn gaben es sich mit den Porsche RS Spyder aber mal so richtig und die Führung wechselte andauernd. Am Ende hatten die Holländer die Nase vor den Schweizern, die aber immer besser in Schwung kommen. Leider ist Horag nicht in Le Mans.

Das gestrige Rennen in Spa war das letzte offizielle Rennen vor den 24 H von Le Mans. Peugeot und Audi werden aber vorher sicher noch mal ausgiebige Tests unternehmen.

Andere Serien
Was war sonst so los?

- Rahmenrennen F1
Die waren eher mehr als weniger langweilig. Die Sache mit dem Hund und Bruno Senna hat mir am Sonntag sowieso das Frühstück verdorben.

- IRL
Pole Day Zwei ist abgesagt worden. Da man weder heute noch morgen fährt, werden die restlichen Pätze am kommenden Wochenende ausgefahren. Die Ex-Champcar Teams sind darüber verstimmt, weil sie sowieso kaum Abstimmungsdaten haben und hinterher fahren.

-A1 GP
Es ist eine erste digitale Version des neuen A1 Wagen seitens der Organisatoren veröffentlicht worden. Und ich muss sagen: ich bin ein wenig enttäuscht. Der alte Wagen war in seiner Wuchtigkeit vielleicht etwas altmodisch, aber er war gut als A1 zu erkennen. Der neue Wagen sieht dagegen halt aus wie ein GP2 Wagen. Man sollte aber auch erwähnen, dass man hier noch nicht das endgültige Design des Wagens sieht, sondern nur einen fast fertigen Entwurf. Vielleicht ändert sich da noch was.

Und sonst?
Wie wahrscheinlich schon bemerkt, habe ich seit heute die Fotos anders eingebunden. Das kleine Javascript, dass die Fotos im Layout groß gemacht hat, verursachte immer mehr Ärger, da es nicht mehr weiterentwickelt wird und mit der 2.5er Version von WordPress nicht so richtig klar kommt. Dafür sind die Fotos jetzt auch etwas größer. Ich kann die Bilder in einem Tab aufgehen lassen (siehe erstes Bild) oder im gleichen Fenster. Sagt mal, was Euch lieber ist. Ich persönlich finde die Variante im gleichen Fenster angenehmer, da man mit dem MouseGestures schnell wieder zurück ist, während man bei einem neuen Tab dies extra schließen muss. Getestet mit Opera 9.5 Beta 2, Firefox 2 und 3 Beta 5, IE 7. Opera und FF gehen mit den Fotos besser um als der IE, der die Bilder in die linke obere Ecke klatscht. Kann ich leider nicht ändern. Safari hab ich noch nicht probiert.

Vorschau aufs kommende Wochenende: NASCAR All-Star Rennen am Samstag, die WTCC wird vermutlich in Valencia langweilen, dafür fährt die DTM auf dem Eurospeedway, die FIA GT in Monza und die ALMS auf dem topfebenen Wüstenkurs in Salt Lake. Und dann fährt noch die BTCC in Thruxton.

12.05.2008

Aufz. 19:15 Uhr   British F3   Croft   MotorsTV
Aufz. 19:15 Uhr   NASCAR SC   Darlington   Premiere
Aufz. 20:05 Uhr   Dutch Supercar   Nürburgring   MotorsTV
Aufz. 20:15 Uhr F1 Türkei Premiere
Aufz. 23:15 Uhr GP2 Türkei Premiere

13.05.2008

Aufz. 11:55 Uhr GP2 Türkei Premiere
Aufz. 14:00 Uhr   British F3   Croft   MotorsTV
Aufz. 17:00 Uhr LMS Spa Euro 2
Aufz. 18:00 Uhr F1 Türkei Premiere
Aufz. 19:10 Uhr LMS Spa MotorsTV
Aufz. 20:00 Uhr IRL Kansas Premiere
Aufz. 20:45 Uhr F1 Türkei DSF
Aufz. 22:45 Uhr V8 Supercars Barbagallo MotorsTV

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F1 – Das Ende von Super Aguri

Es war ein langsamer Tod, den Super Aguri gestorben ist. Und schön war er auch nicht gerade. Er fing im letzten Sommer an, als der Haupstsponor die “SS United Oil & Gas Company” in Zahlungsschwierigkeiten geriet und die Sponsorenzahlungen von heute auf morgen einstellte. Der Sponsor, ein Deal, den im Übrigen auch Honda eingefädelt hatte, war das Rückgrat des Teams, da es andere Sponsoren nicht gegeben hat. Im Gegensatz zu den anderen Teams verließ man sich auf die Unterstützung von Honda und deren Deals. Damit war Super Aguri von Anfang etwas wackelig auf den Beinen, aber der ganze Rennstall war sowieso ein Schnellschuss aus dem Sommer 2005. Da stellte Honda fest, dass man mit einem zweiten Team durchaus gut dastehen würde, denn zwei Teams, die mit fast identischem Material unterwegs sind, bedeutet halt auch die doppelte Menge an Daten. Zu dem hatte man Wind von der Ausschreibung der FIA bekommen, dass man nur noch 12 Teams zu den Rennen zulassen würde. Innerhalb von wenigen Wochen stampfte man das Team aus dem Boden und kaufte quasi aus dem Museum alte Arrows-Chassis, damit man auf die Strecke gehen konnte. Der Wagen war derartig langsam, dass er schon fast eine rollende Schikane war. Aber mit viel Einsatz und Geschick gelang es Super Aguri den Wagen wenigstens halbwegs auf Vordermann zu bringen. Als man dann das alte Vorjahrschassis von Honda bekam, ging es 2007 richtig bergauf. Immerhin konnte das Team mit ein wenig Glück vier Punkte einfahren.

Trotz der Erfolge blieben die Sponsoren aus. Das Team hing weiter am Tropf von Honda, die aber 2007 wiederum selber genügend Probleme hatten. Dazu kam der Streit um die Kundenchassis. Honda war 2005, ebenso wie Prodrive 2006, davon ausgegangen, dass man problemlos Kundenchassis einsetzen darf. Auch im Bereich der Motorentwicklung gab es 2005 noch keinerlei Beschränkungen und dass die Motoren komplett eingefroren werden sollten, war zu dem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Als man sich aber in Sachen Kundenwagen nicht einigen konnte und die Motoren praktisch nicht mehr weiterentwickelt wurden, war Super Aguri für Honda nur noch ein Klotz am Bein. Das erste, was Ross Brawn als Teamchef bei seiner Einstellung bei Honda gefordert haben soll, war dann auch eine Kürzung der Unterstützung von Super Aguri. Warum sollen Dutzende von Ingenieuren für ein Team arbeiten, dass keinerlei vernünftige Daten mehr liefern kann, während das eigene Team am Boden liegt? Und so war die Schließung des Rennstalls eigentlich schon im Winter eine beschlossene Sache. Dass man noch versuchte, den Laden zu verkaufen, lag einfach daran, dass man deratig viel Geld in Super Aguri versenkt hatte, dass man wenigstens etwas wiedersehen wollte.

Überraschend kommt das also nicht, dass aber weder Honda noch Aguri Suzuki in den letzten acht Monaten in der Lage war, entweder einen neuen Hauptsponsor oder einen Käufer zu finden, ist dann schon etwas erschreckend für die Formel Eins. Man hätte schon bei der Prodrive Nummer aufmerksam werden sollen, hatte Dave Richards das Projekt doch eigentlich auf gesunde Füsse gestellt. Aber ihm wurde auch schnell klar, dass es offenbar niemanden draussen gibt, weder einen großen Sponsor, noch einen Hersteller, der gewillt ist, ein paar hundert Millionen Euro zu versenken um im hinteren Mittelfeld zu fahren. Für die Formel Eins ist das nach dem Scheitern von Prodrive der zweite Verlust eines Teams innerhalb von nur einem Jahr. Und man darf nicht vergessen, dass Torro Rosso ebenfalls auf wackligen Beinen steht, wobei sich hier aber offenbar noch die Möglichkeit aergeben könnte, dass man Red Bull gewähren lassen will. Oder auch muss – denn wenn Torro Rosso dicht machen müsste, dann gäbe es nur noch 18 Fahrzeuge am Start. Bernie Ecclestone hat den TV-Stationen und Veranstaltern 20 Starter versprochen. Ich bin mir sicher, dass man schnell eine Lösung finden würden, in dem zum Beispiel Team die dazu Lust haben mit drei Wagen an den Start gehen dürften, aber schön ist das nicht.

Die Sache ist einfach zu teuer geworden. Die Zeiten, in denen man wie Minardi vor wenigen Jahren, mit einem Budget von 35 Millionen Dollar noch wenigstens mit Anstand hinterher fahren konnte, sind komplett vorbei. Allein die Einführung der Energierückgewinnung für nächstes Jahr, veranschlagen die Teams konservativ mit 20 Millionen Dollar. Und das ist nur ein kleines Nebendings am Motor. Die Chassiskosten sind ebenfalls explodiert, allerdings muss man hier auch zwei Dinge mit in Betracht ziehen. Die Sicherheitsbestimmungen der FIA mögen teuer sein, aber wie man immer mal wieder sehen muss, funktionieren sie auch. Und die FIA hat den aerodynamischen Quatsch ab 2009 eingeschränkt. Weniger Geld wird man aber wohl trotzdem nicht ausgeben.
Für Sponsoren stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand überhaupt noch lohnt. Eine Firma wie die Weigl-Gruppe hätte vor ein paar Jahren noch einen auf dicke Hose machen können. Aber wenn nicht mal 130 Millionen Jahresumsatz reichen um ein kleines Team halbwegs über Wasser halten zu können, dann läuft da einiges schief. Wie viel Firmen gibt es denn noch weltweit, die Interesse an der F1 hätten und das nötige Kaptial? Die verzweifelte Suche auf der arabischen Halbinsel nach neuen Geldgebern zeigt, dass auch die Scheichs sehr vorsichtig geworden sind. Die Formel Eins verspricht viel Aufmerksamkeit, aber wie viel Rendite springt dabei raus? Für viele Investoren, die unter dem Druck stehen, jedes Jahr die Umsatzzahlen nach oben zu drücken, offenbar nicht genug.

Die Formel Eins droht an ihrer eigenen Gier zu ersticken. Immer mehr Hersteller, die immer mehr Geld ausgeben und gleichzeitg sieht man einige Teams schon fast sponsorenfrei unterwegs (Red Bull, Torro Rosso, Toyota, Honda). Das hat es seit den 70er Jahre nicht mehr gegeben. Aber wie soll da ein Team noch einsteigen? Selbst die GP2 Teams winken beim Thema F1 ab. Früher war es normal, dass ein Formel 2 Team es mal in der F1 versuchen wollte, heute kostet allein die Einschreibegebühr mehr als eine ganze Saison GP2 und GP2 Asia. Vermutlich könnte man auch noch ein A1GP Team nebenbei von der Summe betreiben. Gleichzeitig verliert die Formel Eins aber auch immer mehr ihre Alleinstellungsmerkmale. Wo ist der Unterschied zwischen der A1 und der F1 bei den Motoren? In der F1 klebt Honda oder BMW außen drauf, aber eine Weiterentwicklung gibt es nicht. In der A1 stand da Zytek, ab September wird man Ferrari lesen. V8, ein paar Liter Hubraum aber die A1 hat immerhin schon mal einen Boost-Button. In Sachen Chassis wird es ab dem nächsten auch mehr Gleichmacherei geben, da die ganzen Flügelchen auf dem Wagen verboten werden. Was die Formel Eins von anderen Monoposto Serien wie der IRL oder der A1 unterscheidet sind die Besucherzahlen, die weltweite Reichweite, der Glamour und der technische Aufwand hinter den Kulissen. Aber lohnt sich das wirklich noch?

Offensichtlich denken viele Hersteller und Investoren, dass es sich nicht lohnt, sonst wäre das 12. Team da und Super Aguri hätte sich vor Anfragen nicht retten können. Die Formel Eins leidet unter einem massiven strukturellen Problem, dass so groß ist, dass bei der FIA und Bernie Ecclestone alle Alarmglocken läuten müssten. Auf der anderen Seite ist es die Quadratur des Kreises. Wie will man die Kosten drücken, ohne die technischen Alleinstellungsmerkmale der Serie zu zerstören? Ich habe leider auch keine Antwort. Ich war nie Fans von Super Aguri, aber es ist schade, dass der Rennstall nun verschwunden ist. Die kleinen Teams, die mal bei einem chaotischen Rennen in die Punkte kommen, sind wichtig für die Formel Eins. Wer interessiert sich schon dafür, wenn es Honda mal schafft? Die kleinen Teams liefern die Emotionen und sie zeigen, dass es geht, wenn man hart arbeitet und ein wenig Glück hat. Ohne die kleinen Team verkommt die Formel Eins zu einer seelenlosen Konzernangelegenheit. Wie gut, dass man immerhin noch Force India die Daumen drücken kann.

Und sonst?
Weder Danny Hamlin noch Michael Waltrip sind von der NASCAR bestraft worden. Waltrip hatte etwas hitzköpfig Casey Mears abgeschossen, aber erstaunlicherweise ließ die NASCAR die Sache durchgehen. Hamlin wurde vorgeworfen, dass er absichtlich an der Mauer geparkt hat, um eine Caution zu verursachen. Das sieht die NASCAR eigentlich gar nicht gerne. Ich glaub, es war Robby Gordon, den man vor ein paar Jahren mal hart bestrafte, weil er ein Stück Isoliermaterial auf die Strecke geworfen hatte, damit Gelb kommt. Bei Hamlin konnte man wohl nichts nachweisen.

05.05.2008

Aufz. 12:45 Uhr IRL Kansas Premiere
Aufz. 20:00 Uhr   NASCAR SC   Richmond   Premiere

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NASCAR – Analyse Richmond / DTM – Rennwochenende / A1 – Saisonabschluss / BTCC – Donington

So eintönig das Rennen in Richmond am Samstag war, so sehr war es auch ein Beispiel für schmutzige Tricks in der NASCAR. Kein Wunder das es in den USA seit dem nur zwei Themen gibt: 1. Hat Kyle Busch Dale Earnhardt jr. absichtlich abgeschossen und 2. Hat Danny Hamlin absichtlich den Wagen an die Mauer gestellt, damit Busch noch zu Junior aufschließen konnte?

Aber der Reihe nach – 381 Runden tat sich vorne nichts. Danny Hamlin fuhr ein einsames Rennen. Er war mit weitem Abstand der schnellste Mann im Oval und weder Junior, noch Kyle Busch, noch Mark Martin hatten irgendwas in Hand, um Hamlin den Sieg nehmen zu können. Doch 19 Runden vor Schluss geht einem Vorderreifen von Hamlin die Luft aus. Ein schon tragisches Schicksal, aber, so zynisch das klingt, Hamlin ist es ja gewohnt. Wenn einer in den letzten Jahren am meisten unter späten Ausfällen gelitten hat, dann sicher Danny Hamlin. Doch anstatt in die Box zu fahren und den Reifen wechseln zu lassen, bleibt Hamlin draussen. Derweil hat Junior das Ruder übernommen und sich vorne abgesetzt. Wenige Runden vor Schluss kann ihn auch Kyle Busch nicht mehr abfangen. Und dann platzt der Reifen von Hamlin und der stellt den Wagen an der Mauer ab. Nicht weil er beschädigt wäre, sondern weil er unbedingt die Caution brauchte, um nicht überrundet zu werden. So die offizielle Version. Inoffiziell heißt es, dass das ein abgesprochnener Move war, um Kyle Busch wieder an Junior ranzubringen. Und dann geschah das, was ich gestern schon mal im Video gepostet hatte.

Wenn man sich die Linie von Busch in den Runden zuvor anschaut, dann könnte man zum Schluss kommen, dass der Unfall beabsichtig war. Busch war viel zu weit oben aber nicht viel zu schnell. Er ist die Kurve auf einer Linie angefahren, die er in den Runden zuvor nicht gewählt hatte. Er hat nicht mal den Versuch gestartet, den Wagen runter zu zwingen, noch hat er so hart gebremst, dass man zum Beispiel Rauch hätte sehen können. Hatte er es auf die hintere linke Ecke von Junior abgesehen, oder wollte diesen nur hochdrücken? Die zweite Variante ist eine normale Renntaktik auf den Shorttracks. Reinfahren, auf gleiche Höhe kommen, den anderen hochdrücken, unten durchschlüpfen. Die erste Variante ist einfach schmutzig.

Ich muss gestehen, dass ich da etwas zerrissen bin. Ich mag Kyle Busch, weil er immer 101% abliefert, weil ab der ersten Runde alles gibt, was er hat. Er ist keiner wie Gordon oder Johnson, die im Rennen lange warten um drei Runden vor Schluss plötzlich vorne aufzutauchen. Er ist ein Rennfahrer, der nicht anders kann als volles Rohr zu fahren, ein richtig, klassischer NASCAR Pilot halt. Auf der anderen Seite mag ich Junior, der Busch nicht unähnlich ist. Jedenfalls bis zu einem bestimmten Punkt. Was die beiden unterscheidet: Junior greift nicht zu schmutzigen Tricks. Busch sieht man schon mal öfter an den hinteren Kotflügeln der Konkurrenz nagen, Fahrer wie Gordon, Junior, Johnson, Martin, Harvick, Kenseth und selbst Edwards machen das nicht. Ich glaube einfach nicht, dass der Rempler ein Zufall oder ein nicht vermeidbarer Rennunfall war. Jimmy Spencer, Kommentator bei SpeedTV, fand dann auch sehr deutliche Worte:

Kyle Busch made a major, major mistake here. This guy (Busch) needs to respect the lead (of the race). He drove in the corner too hard and he took out Dale Junior. I think he went over the line and that is my opinion. [...] He (Busch) overshot the corner. He drove in maybe fifty or seventy-five feet too far. Junior gave him the room that he needed and Kyle took too much. That is for me, disrespect for your fellow competitor. He just did not respect Junior enough to back down a little bit.

Sicher – es war kein schönes Manöver, aber eins was immer wieder vorkommt. Wenn irgendwo hinten McMurry Bobby Labonte auf die Art und Weise los wird – kein Mensch kümmert sich darum. Aber da vorne an der Spitze ist es halt was anderes. Ich stimme Jimmy Spencer völlig zu, wenn er sagt, dass man sich da mit mehr Respekt behandeln muss. Man räumt den Leader nicht einfach mal eben so aus dem Rennen. Und schon gar nicht einen Fahrer wie Dale Earnhardt jr. Und schön überhaupt nicht in Richmond, eines der vielen Wohnzimmer von Junior in Virginia. Aber das hätte man auch nicht mit Tony Stewart, Jeff Gordon oder sonst wem aus den Top15 machen sollen. Das Kyle Busch sich nach dem Rennen nicht mal entschuldigt hat, spricht auch nicht gerade für ihn. Man erinnere sich dagegen an den zerknirschten Mark Martin, als dieser neulich beim einem NW Rennen Brad Kesolowski versehentlich abräumte.

Und die Worte von Spencer machen auch noch etwas deutlich, was man im Interview nach dem Rennen deutlich merkte: Junior ist nicht wie sein Vater, er ist eher wie Mark Martin. Junior ist ein netter Kerl, einer, der Spaß haben will beim Fahren, einer der nicht mit einer schmutzigen Fahrweise auf Platz Eins stehen will. Wenn einer schneller ist, dann ist er frustriert, aber er räumt ihn nicht ab. Sein Vater wäre nach dem Unfall, ob nun Absicht oder nicht, zu Busch hingegangen und hätte diesem deutlich seine Meinung gesagt. Earnhardt jr. ist nicht so ein Typ, der die offene Konfrontation sucht. Er gab ein trauriges Interview, während sich jemand aus seiner Crew Kyle Busch zur Brust nahm. Sein Vater war der “Intimidator”, einer vor dem jeder Respekt hatte.

Die nächsten drei Rennen sind alle in South- (Darlington) und North Carolina (Lowe’s), also dort, wo die richtigen Redneck / Die hard / NASCAR / Earnhardt Fans sitzen. Die werden im Übrigen von Junior auch eine Antwort in Sachen Kyle Busch erwarten. Noch mal so eine Nummer darf sich Junior nicht bieten lassen. Das man abgeräumt wird – shit happens. Dass man sich danach den anderen nicht noch mal zur Brust nimmt wird von den Fans nicht gern gesehen. Wie gesagt – bei einem Tony Stewart und Montoya wären die Fetzen geflogen. Das erwartet man auch und gerade von einem Dale Earnhardt jr. Und gibt es tatsächlich auch die ersten Stimmen, die Busch für sein Manöver ein wenig Kredit zollen. Bei Frontstretch, eher ein Magazin aus dem Junior-Lager, gibt es deutliche Kritik:

Junior hasn’t been able to put it all together in each race’s final segment. In the meantime, the man he replaced has been lighting up the circuit; Kyle Busch has won seven races this season within three different series, all while taking the lead in points with his Joe Gibbs Racing Toyota. If the Chase started today, both drivers would make it but Busch gets the upper hand; with 20 bonus points for his wins, the 23-year-old is running circles around the team who fired him in every which way he can.

Und die Meinung taucht erstaunlicherweise öfter auf. Bei Shawn Courchesne heißt es schon in der Überschrift: “Intimidator Spirit Lives In Kyle Busch, Not Dale Earnhardt Jr.” und auch der Motorsportexperte Richard Allen stellt sich die Frage: “Junior vs. Busch: Who’s the intimidator?”. Der Heilligenschein von Junior hat ein paar Katzer abgekommen. Und das nicht weil er abgeräumt wurde, sondern weil er nach dem Rennen nicht dementsprechend reagiert hat. Für Junior kann sich der Unfall, der wie ein Sinnbild für seine letzten zwei Jahre steht, schnell zu einem PR-Gau entwickelt.

Achja – sagte ich nicht, dass man auf die RCR Truppe ein Auge haben sollte? :)

DTM – Die Rennen
Zum DTM Rennen fällt mir nicht viel ein. Dafür war es einfach zu öde. Das die Mercedes plötzlich wieder da sind, ist eine schöne Sache, denn eine Audi-Dominanz kann sich die DTM auf Dauer nicht leisten. Dass das Rennen nicht gut war, lag aber weder an Audi noch an Mercedes, sondern am Kurs. Mugello ist keine schlechte Strecke, aber sie ist keine gute Strecke für Automobilsport. Motorradrennen sind hier meist packend, aber für Autos ist der Kurs einfach nichts. Ich verstehe auch nicht, warum die DTM da überhaupt unterwegs ist, wo es doch ein paar Kilometer weiter in Imola eine wirklich gute Strecke gibt, die zur DTM viel besser passen würde. Bis auf das erste Rennen der F3 Euro Serie waren alle Rennen am Wochenende von gepflegter Langeweile. Selbst der Porsche Cup und das will schon was heißen. Ich verstehe, dass man in Italien aus Gründen unterwegs sein möchte, aber eine wirkliche Werbung war das gestern nicht. Weder für die Serie, noch für die Marken.

Dafür scheint sich in der F3 Euro Serie eine sehr gute Saison zu entwickeln. Nico Hülkenberg konnte nach seinem katastrophalen Wochenende in Hockenheim endlich punkten, aber er wird mit Sorge festgestellt haben, dass mit Mika Mäki ein Rookie in die Serie gekommen ist, der ihm das Leben sehr schwer machen wird. Dazu kommt mit Edoardo Mortara einer, der geschickt Punkte sammelt und nun zusammen mit Mäki auf Platz Eins der Meisterschaft liegt. Mäki ist mir 2006 schon mal in der Formel BMW augefallen, wo er zwar gegen Christian Vietoris keine Chance hatte, aber immerhin auf Platz zwei kam. Und im letzten Jahr gewann er die zwar nicht besonders stark besetzte, aber hart umkämpfte italienische Formel Renault Meisterschaft. Der weiß also wie es geht. Mortara hat einen ähnlichen Background, allerdings hat er den VW Motor im Heck seines Dallara. Bei dem weiß man noch nicht so richtig, wie der sich im Laufe des Jahres schlagen wird.

Das wird kein leichtes Jahr für Hülkenberg.

Achja – Kann man Ralf Heincke und Mark Basseng nicht einfach alle Rahmenrennen kommentieren lassen? “Rennexperte” Sven Heidfeld (ich weiß gar nicht wo ich so viele Anführungsstriche herholen soll) brillierte in Mugello mit der Aussage, der Kurs sei der Nordschleife nicht unähnlich, weil es mal hoch und runter gehen würde. Toll. Wenn bei Premiere ein Fußball Moderator auf die Idee kommen würde zu sagen “Das Stadion von Cottbus ist dem Bernabéu Stadion in Madrid nicht unähnlich, weil da auch viele Leute reingehen”, wäre die Hölle los. Beim Motorsport ist es Premiere egal.

A1 GP – Saisonabschluss
Das letzte Rennen der laufenden Saison wird zwar nicht in die Geschichte als “extrem spannend” eingehen, aber wie üblich lieferte die Serie guten und unterhaltsamen Sport. Was zu einem großen Teil an Ben Edwards und John Watson lag. Die beiden kommentieren zwar immer hübsch aus britischer Sicht, aber das wenigstens gut. Die beiden Schnarchnasen bei Permiere schaffen es ja leider immer wieder, auch das spannendeste Rennen völlig tot zu reden.
Aber die A1 hatte eine wirklich gute Saison. Keine grandiose, aber eine, die sich sehen lassen konnte, und zeigte, wie gut der Sport ist, den man dort bietet. Den Veranstaltern ist es weiterhin gelungen, das Feld einigermaßen zusammen zu halten und man sieht an der steigenden Qualität der Fahrer, dass man sich auf einem gutem Weg befindet. Dazu kommen die guten Zuschauerzahlen. Bei fast allen Rennen, sieht man mal von Malaysia ab, waren die Ränge gut gefüllt und die Fans gingen gut mit. Das Konzept die Teams nach Ländern zu sortieren ist für die Fans vielleicht gar nicht so schlecht. Man spricht nicht nur die hartnäckigen Motorsport Fans an, sondern auch jene, die vielleicht nur ab und an mal ein Rennen sehen wollen und sich für die Fahrernamen nicht so interessieren. Dazu kommt, dass die Serie mittlerweile durchaus als Talentsieb gilt. Wer hier gut ist, der wird auch vielleicht in der GP2 was reißen können. Mittlerweile sollen sich sogar ehemalige F1 Piloten um Fahrerplätze in der A1 bemühen.

Die Serie selber scheint sich nach den sehr hohen Anfangsverlusten (2006 steckte man sage und schreibe 200 Millionen rein) gefangen zu haben. Es gibt zwar keine offiziellen Zahlen, aber man kann nach der Ferrari Deal davon ausgehen, dass man für die nächsten Jahre auf einem soliden Fundament steht. Dafür spricht auch, dass mit Korea ein weiteres Team in die Serie einsteigt. So wie es sich entwickelt, wird die A1 für manche Landesprojekte zu einer Art “Ehrensache”, und man will unbedingt gut abschneiden. Davon zeugt auch die Tendenz, dass die Teams nicht mehr nur mit unbekannten Fahrern operieren, sondern richtig gute Namen einkaufen, um vorne dabei zu sein. Ich freu mich jedenfalls schon auf die neue Saison.

BTCC – Donington
Die Rennen der BTCC waren mal wieder wirklich gut, wenn auch nicht ganz so dramatisch, wie man es sonst gewohnt ist. Dabei gab sich sogar das Wetter mit leichtem Nieselregen alle erdenkliche Mühe, dem eher eintönigen Kurs etwas mehr Pfeffer zu geben. Wie in der WTCC machen den Veranstaltern die Seats etwas Sorgen. Selbst auf den kurzen Geraden in Donington waren die kaum zu bezwinge und so siegten die Seat gleich zweimal. In der Serie ist man allerdings in Sachen Platzierungsgewichte etwas strenger, also werden die Seat beim nächsten Rennen schon mehr Probleme haben. Allerdings kommen mit Snetterton und Thruxton in diesem Jahr noch zwei Kurse, auf denen es eigentlich nur geradeaus geht. Da sind Seat Siege schon vorprogrammiert. Etwas Sorgen kann man um die BMW haben, die teilweise immerhin auch von BMW England mitunterstützt werden. Aber irgendwie kamen die Donington wie auch schon Rockingham nicht so richtig nach vorne. Die Meisterschaft dürfte sich aber dennoch spannend entwickeln, denn mit Jason Plato im Seat, Fabrizio Giovanardi im Vauxhall und Gordon Shedden im Honda sind schon mal drei Fahrer vorne, von denen man weiß, dass sie es brennen lassen. Das wird noch sehr heiter.

Die Serie zeigte am Wochenende auch mal wieder, was sie im Gegensatz zur DTM besser macht: die Rahmenrennen. Außer dem wirklich schwach besetzten Porsche Cup (gerade mal 11 Starter) ist sie mit der kleinen Formel Renault, dem Clio Cup und der höchst amüsanten Ginetta Cup wirklich gut ausstaffiert. So hochklassig das Programm bei der DTM mit der F3 Euro Serie, dem Seat- und dem Porsche Cup ist – es fehlt doch etwas für Fans. Und vor allem – es fehlen die kleinen Serien, die die DTM nach “unten” mit den anderen Rennserien verbindet. Es gibt im Rahmen der ADAC Masters da durchaus gute Serien, die man in das Programm der DTM einbinden könnte. Aber die DTM ist dann eben wieder zu sehr eine Herstellerserie, die mit Breitenmotorsport nur wenig zu tun hat. Ich persönlich finde da Rangehensweise der BTCC deutlich besser.

Und sonst?
Bei Super Aguri gehts Licht aus. Honda hat der FIA wohl mitgeteilt, dass man dem Team keine Motoren mehr zur Verfügung stellen wird und auch den Geldhahn zu dreht. Man glaubt nicht, dass die Weigl Gruppe auch nur ansatzweise in der Lage sein soll, das gesamte Team zu stemmen und die Verbindlichkeiten zu übernehmen. Bei den Deutschen hält man sich bedeckt, sagt aber, dass man ein ganzes Bündel von Investoren mitbringt. Richtig überzeugend klingt das für mich nicht und auch bei Honda glaubt man nicht daran. Die Zukunft des Teams soll sich am Dienstag entscheiden. Es wäre aber wohl aber eine Überraschung, wenn das japanische Team tatsächlich an den Start gehen könnte. Oder sagen wir mal so – wenn sie Freitag auf die Strecke gehen, dann haben sie eine dauerhafte Lösung gefunden.

Vorschau aufs kommende Wochenende: F1 und GP2 in Istambul, LMS in Spa, NASCAR in Darlington.

05.05.2008

Aufz. 13:00 Uhr   F3 Euro   Mugello   Premiere
Aufz. 14:30 Uhr   Porsche Cup   Mugello   Premiere
Aufz. 15:00 Uhr   NASCAR NW   Richmond   NASN
LIVE 18:00 Uhr Indy 500 Training www.indy500.com bis 23.00 Uhr
Aufz. 19:15 Uhr   NASCAR SC   Richmond   Premiere
Aufz. 20:45 Uhr   A1 GP   Brands Hatch   Premiere
Aufz. 22:15 Uhr   F3 Euro   Mugello   Premiere

06.05.2008

Aufz. 11:50 Uhr   NASCAR SC   Richmond   Premiere
Aufz. 12:45 Uhr   A1 GP   Brands Hatch   Premiere
LIVE 18:00 Uhr Indy 500 Training www.indy500.com bis 00.00 Uhr
Aufz. 00:00 Uhr IRL Kansas Premiere

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NASCAR Richmond / DTM Mugello / A1 – Brands Hatch / BTCC – Donington

Nach der Highspeed-Orgie in Talladega kommt am Wochenende wieder etwas völlig anderes auf die NASCAR Piloten zu. Richmond ist ein merkwürdiges Oval. Es läuft unter Shorttrack, ist aber, ähnlich wie Phoenix, dafür eigentlich etwas zu flott. 0,75 Meilen lang, mit 14° Grad Banking und einer langen Start/Zielgerade, die mit 8° ebenfalls leicht überhöht ist. Weil die Kurven dann dementsprechend eng sind, braucht man hier vor allem zwei Dinge: Gute Bremsen und tonnenweise Abtrieb. Die Teams werden also die Kühleröffnungen weitesgehend offen lassen und den Heckflügel möglichst steil stellen. Problematisch ist Turn 2, weil man hier eine Menge Schwung mitnehmen möchte, allerdings macht die Kurve ein wenig zu, also muss man vorsichtig sein. In den beiden letzten Kurven wird es nicht so eng, weswegen man hier teilweise zu dritt fahren kann. Da der Grip extrem wichtig für die Rundenzeiten ist, wird man im Rennen sehen, dass die Fahrer selbst nach wenigen Runden an die Box kommen, um neue Reifen zu fassen. Ebenfalls wichtig ist dann aber auch die Strategie. Man kann eine Menge Positionen gut machen, wenn man einfach mal draussen bleibt, und darauf hofft, dass die nächste Caution bald kommt. Richmond ist durchaus anfällig für Unterbrechungen. Letztes Jahr gab es einmal 12 und einmal 14 Gelbphasen. Man kann also durchaus mal auf Risiko mit dem Spirt und den Reifen spielen. Das bedeutet aber auch, dass die Rennen sehr lang werden können. Immerhin geht es 400 Runden lang im Kreis. Da das Rennen in der Nacht von Samstag auf Sonntag stattfindet sollte man sich auf eine Lange Nacht einstellen.

Da die Saison bisher noch keinen klaren Favoriten hervorgebracht hat, ist es schwer abzuschätzen, wer die besten Karten haben wird. Auf den bisherigen Shorttracks gab es zwei Chevy (Burton, Johnson) und einen Toyota (Hamlin) Sieg. RCR sollte man aber wieder auf der Rechnung haben, da die für die Shorttracks offenbar ein gutes Paket haben. Toyota tut sich hier noch etwas schwerer, ebenso die Dodge, die in diesem Jahr auf den Kurzstrecken noch auf keinen grünen Zweig gekommen sind. Wie das mit Roush aussieht ist auch schwer zu sagen. Eigentlich würde ich Carl Edwards auf den schnellen Shorttracks weit vorne sehen, aber offenbar kommt Ford dieses Jahr besser mit den 1.5 Meilen Ovalen klar. Wichtig ist in jedem Fall eine gute Startposition. Wer weit hinten steht hat wie bei allen Shorttrack das Problem, dass man schnell überrundet werden kann – oder noch schlimmer: in einen der unzähligen kleinen Unfälle verwickelt wird. Richmond ist im Übrigen der letzte Track, auf dem Junior 2006 gewinnen konnte. Seitdem fährt er einem Sieg hinter her.

Ebenfalls unterwegs ist die NW Serie. Das Feld ist wie üblich mit Cup Fahrern vollgestopft.

DTM – Mugello
Die längste und schnellste Strecke der DTM, aber auch eine, auf der wenig passiert. Mugello zeichnet sich vor allem durch ellenlange Gerade aus, auf der die DTM Wagen ihre Höchstgeschwindigkeit erreichen werden. Soweit ich weiß, ist das die längste Gerade im DTM Kalender. Da ist also Speed gefragt, aber dann kommt da der Rest der Strecke, der mit schnellen Kurven und zwei Haarnadel-ähnlichen Kurven aufwartet. Überholen ist so eine Sache in Mugello, vor allem mit der in diesem Jahr sehr anfälligen Aerodynamik der Wagen. Man hat schon in Hockenheim gesehen, dass man selbst dann nur schwer vorbei kommt, wenn man selber etwas schneller ist. Die “dirty air” ist mittlerweile auch voll in der DTM angekommen.
Mit großen Überraschungen sollte man nicht rechnen. Die Audi werden vermutlich dominant sein. Im letzten Jahr standen nach der Quali fünf Audi vor dem ersten Mercedes, allerdings schmissen die Ingolstädter das Rennen erstaunlicherweise am Ende weg und Häkkinen konnte seinen letzten Sieg einfahren. Das wird dieses eher nicht passieren und Mercedes wird froh sein können, wenn sie wieder einen Fahrer aufs Podest bekommen.

Bei den Rahmenrennen geht es nur F3 Euro und Porsche Cup. Statt Seat Cup fährt die italienische Superstar Serie, eine Art V8 Cup. Läuft dann demnächst bei MotorsTV.

A1 – Brands Hatch
Die A1 GP Serie beschließt eine wirklich gelungene Saison mal wieder in Brands Hatch. Und zwar auf dem großen Kurs. Der ist für die schnellen Monoposto fast etwas zu schnell und vor allem zu eng. Im letzten Jahr krachte es schon heftig und das Rennen war lange unterbrochen. Gerade wenn man im hinteren Teil der Strecke um die Streckenteile Hawthorne und Westfield abfliegt, kann das schnell sehr weh tun. Aber trotzdem gehört die Strecke noch zu den Besten, die es auf der Welt gibt. Man braucht eine Menge Mut, um hier richtig schnell zu sein.
In der A1 geht es rechnerisch noch um die Meisterschaft. Die Schweiz führt mit 29 Punkten vor Neuseeland, die theoretisch 32 Punkte am Wochenende einfahren könnten. Dann muss aber wirklich alles perfekt laufen. Aber man hat ja nun schon allerhand gesehen, also sollte man nicht “Geht nicht” sagen. Die Schweizer haben natürlich den Vorteil, dass sie das Rennwochenende extrem konservativ angehen können. Ein Platz unter Top 8 nebst einer schnellsten Runde sollte reichen um den Sack zu zumachen. Wenn die Neuseeländer ausfallen, ist die Sache sowieso geritzt. Ist auch das letzte Mal, dass man mit dem alten Chassis unterwegs ist. Ab September gibt es Ferrari Motoren und einen Wagen, an dem der Ex-Ferrari Chefdesigner Rory Byrne mitgebastelt hat.

BTCC – Donington
Nicht das ich den Verdacht komme, ich würde britische Strecken über alles lieben, nur weil ich Oulton Park, Brands Hatch, Knockhill, Croft und Snetterton so geil finde. Nein. Donington kann ich ebenso wenig aussehen wie Silverstone. Zum Beispiel. Ja, die Passage runter von Start und Ziel zur Brücke ist nett, aber das war es dann auch schon. Die beiden blinden Rechtskurven McLeans und Coppice sind eine Pest. Der Rest belanglos bis langweilig. Aber – man kann in Donington Park wirklich extrem gut überholen und die Strecke ist so breit, dass man es auch mal zu zweit nebeneinander probieren kann. Was in der BTCC ja immer sehr gerne genommen wird. Ich weiß jetzt nicht, ob man die National oder den GP Kurs mit der dämlichen Haarnadel diesesmal fährt, aber das macht auch wenig Unterschied. Der Haken hinter den Boxen macht die Strecke auch nicht besser. Freuen darf man sich auf jeden Fall auf ein abwechslungsreiches und spannendes Rennen der BTCC.

Und sonst?
Diese Samstagsrennen der NASCAR machen mich völlig wuschig, weil ich nie weiß, was ich dann Sonntagabends machen soll…

02.05.2008

Aufz. 11:00 Uhr LMS Monza Euro 2
Aufz. 12:05 Uhr NASCAR SC Talladega Premiere
Aufz. 19:00 Uhr IRL Kansas Premiere
LIVE 19:30 Uhr   NASCAR SC   Richmond Training   SpeedTV
LIVE 22:00 Uhr   NASCAR NW   Richmond Quali   SpeedTV
LIVE 23:30 Uhr   NASCAR SC   Richmond Quali   SpeedTV

03.05.2008

LIVE 01:00 Uhr   NASCAR NW   Richmond   ESPN 2
LIVE 09:40 Uhr   DTM   Mugello Training   dtm.tv
LIVE 11:40 Uhr   F3 Euro   Mugello 1   Premiere 17.30 h
Aufz. 12:00 Uhr   GrandAM   Virgina   SpeedTV
LIVE 13:30 Uhr   DTM   Mugello Quali   ARD
Aufz. 18:00 Uhr   F3 Euro   Mugello 1   DSF
Aufz. 21:00 Uhr   Toyota VIP Rennen   Long Beach   SpeedTV
LIVE 23:00 Uhr   NASCAR Raceday   Richmond   SpeedTV

04.05.2008

LIVE 01:00 Uhr   NASCAR SC   Richmond   Fox
Aufz. 10:00 Uhr   F3 Euro   Mugello 1   Premiere
LIVE 10:40 Uhr   F3 Euro   Mugello 2   Premiere
Aufz. 11:50 Uhr   Porsche Cup   Mugello   Premiere
LIVE 13:45 Uhr   DTM   Mugello   ARD
LIVE 15:15 Uhr   A1 GP   Brands Hatch   Premiere 19.45 h
Aufz. 18:00 Uhr   DTM   Mugello   DSF

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NASCAR NW / Speedcar & GP2 Asia Dubai / BTCC / A1 Shanghai

Premiere erfreute die NASCAR Fans gestern mal wieder mit einem ganz besonderen Service. Statt wie ausgezeichnet das Rennen aus Phoenix zu zeigen, wiederholte man ohne Angabe von Gründen einfach das Rennen aus Texas. Deswegen habe ich auch noch nichts gesehen, hoffe aber, dass Premiere beim heutigen Wiederholungstermin mittlerweile in der Lage ist, die Aufzeichung zu senden. Das Premiere nichts senden wollte kann eigentlich nur zwei Gründe haben. Entweder ist in solchen Fälle die Aufzeichnung zu spät raus gegangen, oder die Moderatoren standen nicht zur Verfügung. Auf der NASCAR Media Seite konnte ich sehen, dass die Aufzeichnung für TV Stationen am Sonntag fertig war, also kann es nicht daran gelegen haben. Naja, man ist das ja mittlerweile gewöhnt.

Das NW Rennen aus Phoenix lief gestern immerhin mal bei NASN, die das sonst auch schon mal gerne “vergessen” oder irgendwann in der Nacht versenden. Das Rennen war aber auch eher in der Kategorie “geht so” einzuordnen. Kyle Busch und Carl Edwards waren einfach zu dominant, als das ein richtig gutes Rennen hätte entstehen können, auch wenn es viele Zweikämpfe im hinteren Feld gab. Positiv aufgefallen ist mir mal wieder Brad Keselowski. Das Nachwuchstalent aus Juniors JR Team hatte die Pole gewonnen, und gehörte zu den wenigen, die im Feld der Sprint Cup Fahrer mithalten konnten. Da wächst auf jeden Fall einer ran, den wir bald auch im Sprint Cup sehen könnten. Ansonsten gibt es zum Phoenix Rennen wenig zu sagen. Ein Wort aber noch zu ESPN. Die machen in diesem Jahr einen deutlich besseren Job als noch im letzten Jahr. Die Kommentatoren (Marty Reid, Dale Jarrett, Andy Petree) gaben ein gutes Team ab und man merkt, dass ESPN aus den Fehlern im letzten Jahr gelernt hat. Man ist deutlich lockerer geworden und versucht etwas mehr “Fan-Nähe” zu zelebrieren. Selbst Tim Brewer im TechCenter machte mal einen Witz. Es bleibt zwar dabei, dass Fox weiterhin die meiner Meinung nach beste TV-Crew im Jahr hat, aber immerhin tut sich was bei ESPN.

Im Vorfeld des Sprint Cup Rennens gab es allerdings ziemlichen Ärger. Fox überträgt auch einige Baseballspiele und am Samstag spielten die New York Yankees gegen die Boston Red Sox. Wer sich da nicht so gut auskennt – das ist ein wenig vergleichbar mit einem Länderspiel Deutschland gegen England. Die Feindschaft zwischen beiden Clubs ist legendär und die Spiele echte Zuschauermagneten. Dooferweise hatte es in Boston geregnet, weswegen das Ende des Spiel um zwei Stunden verzögert wurde. Und das ausgerechnet vor dem letzten Inning beim Stand von 4:3 für Boston. Fox hatte also das Problem, zwei Top Ereignisse gleichzeitig zeigen zu müssen. Also verzichtete man auf die komplette Vorberichterstattung und ging nach Boston. Die NASCAR verschob sogar den Start um 15 Minuten, wollte aber nicht abwarten, bis das Spiel ganz vorbei war. Am Ende schaltete man wenige Pitches vor Ende des Spiel gerade rechtzeitig zum NASCAR Rennen – und handelte sich mächtig Ärger mit den Baseball und den NASCAR Fans ein. Die Baseball Fans wiesen nicht ganz zu Unrecht darauf hin, dass man die fünf Minuten ja auch noch hätte zeigen können, zu mal ja auch bis zur ersten Caution leicht delayed hätte übertragen können. Die NASCAR Fans wiederum meinten, dass die Yankees und die Sox dieses Jahr immerhin noch 15mal aufeinandertreffen würden, da kame es auf ein Spiel nicht an. Das Fox aber überhaupt vom Baseballspiel weggegangen ist, zeigt aber auch, wo die NASCAR im TV Ranking steht. Nämlich nach der NFL auf Platz 2 der beliebtesten Sportarten. Baseball folgt erst auf dem dritten Platz, was angesichts der Tatsache, dass Baseball immerhin “die” US Sportart ist, schon erstaunlich ist.

Nächste Woche hat man die Probleme nicht, das der Cup Pause macht und die NW Serie in Mexico unterwegs sein wird.

Nachtrag: Mittlerweile hat Premiere den leicht erkältet klingenden Jacques Schulz in Studio bekommen und eine Aufzeichnung gezeigt. Wie üblich zeigte die Zusammenfassung nur wenig von der Rennaction, aber immerhin blieb man die letzten Runden drauf und zeigte das Benzindrama in voller Länge. Mal wieder war es Chad Knaus, der Jimmie Johnson zum Sieg führte. Irgendwas haben Knaus und seine Jungs gefunden, dass sie immer wieder diese Benzin-Krimis gewinnen können.

Speedcar & GP2 Asia – Dubai
Um es kurz zu machen: Speedcar Serie war erstaunlich mau, verglichen mit den Rennen in den Wochen zuvor, dafür war zumindest das zweite Rennen der GP2 Asia ein echter Brenner. Im letzten Rennen der Saison gab man es richtig heftig und man überholte, wo es eben ging. Eine Safety Car Phase gegen Mitte des Rennens führte das Feld dann auch wieder schön zusammen, so dass der Spaß wieder von vorne los gehen konnte. Am Ende gewann mit Bonanomi mal ein anderer, was auch daran lag, das Seriensieger Grosjan einen schlechten Tag hatte, und das Auto wegwarf.

Insgesamt haben aber GP2 Asia und die Speedcarserie gezeigt, dass sie fantastischen Motorsport bieten können. Von der GP2 wusste man das ja schon aus den letzten Jahren und die Winterserie ist sowieso nur ein verlängerter Test der Hauptserie im Sommer. Bei der Speedcar Serie war das vorher nicht so klar und ich war auch sehr skeptisch, was die Serie angeht. Zumal man auch kaum Fahrer und Teams zusammen bekam. Das änderte sich allerdings im Laufe der kurzen Saison und die Idee, ein paar “Old-Stars” mit ein wenig Geld in die Serie zu holen, erwies sich als goldrichtige Entscheidung. Nicht nur wegen Namen wie Johnny Herbert, Stefan Johansson oder Klaus Ludwig, sondern weil die Herren sichtbar Spaß an der Sache hatten und es krachen ließen. Selbst ein eher zurückhaltender Fahrer wie Frentzen legte alle Rücksicht ab und kachelte um die Ecken. Schon drei Rennen dachte ich mir, dass die Serie eigentlich ins Rahmenprogramm der F1 gehört. Das die Speedcar guten Sport bieten bemerkte dann auch Eurosport und stieg immerhin mit dem zweiten Programm mitten der Saison ein. Und dann ist die Speedcar Serie eigentlich auch ein kleine Ohrfeige gegenüber anderen Tourenwagenserien. Da versenkt man viel Geld in Aerodynamik, Motoren und Getriebe, und dann kommt da eine Serie mit einem V8, vier Gängen, einem Heckspoiler der aussieht, als hätte man ihm von der heimischen Schrankwand abgebrochen und bietet packenden Sport. Das muss mancher Serie doch eigentlich zu denken geben.

BTCC – Rockingham
Das ist Internet ist schon eine tolle Sache, denn jetzt kann ich endlich mal wieder meine Lieblings Tourenwageserie sehen. Die BTCC ist zwar nur eine “kleine” Serie, und auch der Aufwand der dort betrieben wird, ist nach dem Rückzug der ganzen Hersteller zugunsten der WTCC deutlich geringer. Aber dafür liefert man weiterhin fantastischen Sport. Selbst auf einer so öden Rennstrecke, wie in Rockingham. Dabei sind Konzept und Regelement der BTCC gar nicht so weit von der WTCC entfernt. Seit diesem Jahr darf man auch die Super2000 aus der WTCC einsetzen, was einige Teams auch gerne machen. Auf der anderen Seite trauen sich mehr Hersteller rein. Honda hat zwei Civics am Start, die aussehen, als würden sie in jeder Kurve umfallen (was sie nicht tun), Vauxhall hat drei Astras, dazu die üblichen Verdächtigen von BMW und Seat. Und irgendwie gelingt der BTCC das Kunststück, die TDIs von Seat auch einbremsen zu können, während die FIA hier immer noch rumeiert. Was auch daran liegt, dass man mit Platzierungsgewichten während eines Wochenendes nicht gerade rumgeizt. Wer eins der drei Rennen am Wochenende gewinnt, der bekommt halt beim zweiten Renne bis zu 45 Kilo ins Auto gepackt. Das reicht auch den engen britischen Strecken dann aus um keine Überlegenheit aufkommen zu lassen. Natürlich – die Top-Teams haben alle eine gewisse Werksunterstützung. Das britische WTCC hilft den Kollegen aus der BTCC, Honda greift auch gerne ein, Vauxhall füttert das Team ebenfalls, ebenso die Lage bei Seat. Der Abstand zu den wirklichen Privatiers ist daher auch größer geworden, aber nicht so groß, dass die nicht mal vorne mitfahren könnten, wenn der Startplatz stimmt.
Die Fahrernamen dürften den meisten Deutschen aber kaum etwas sagen. Die ganz großen Namen, die man noch aus den 90er Jahren kennt (z.B John Cleland) sind weg, dafür gibt es aber Leute wie Jason Plato, Fabrizio Giovanardi, Matt Neal oder Darren Turner sind schon eingermaßen bekannt. Dazu kommen natürlich die einzigartigen Strecken. Thruxton, Croft, Snetterton, der drei Kurven Kurs von Knockhill und natürlich Oulton Park sind wundervolle Kurse. Keine zwanghaft in die Landschaft gedengelten Strecken, sondern alte Traditionskurse, die den Fahrern eine Menge abverlangen.

Die Mischung aus diesen Kursen, der Chancengleichheit und der britischen Fahrweise macht die Serie zu etwas sehr besonderen und zu einer der besten Tourenwagenserien der Welt. Bevor ich mir ein WTCC anschaue, bleibe ich lieber bei der BTCC.

A1GP – Shanghai
Auch hier nur kurz: Ein eher müdes Rennen auf einem Tielke Kurs. Da kann man einfach nichts machen. Wenn schon die A1 mit den Einheits-Chassis auf diesen Kursen nicht klar kommt, kann man sehen, was das bedeutet. Am Ende gewann immerhin mal die USA die Jonathan Summerton vor dem erstaunlich gut sortieren Team aus Portugal mit Felix Albuquerque. Michael Ammermüller hatte schon im Training verwachst und kam nur auf Platz 10. Vor dem letzten Rennen in Brands Hatch führt die Schweiz mit 29 Punkten Vorsprung auf Neuseeland. Das sollten die Schweizer in der Tasche haben, denn es gibt nur noch maximal 32 Punkte zu vergeben. Aber eine Restunsicherheit bleibt natürlich.

Und sonst?
In Barcelona testen die F1 Teams neue aerodynamische Kleinigkeiten. Leider gibt es noch keine Fotos in den Presseabteilungen der Hersteller, deswegen macht es keinen Sinn, darauf größer einzugehen. Nur so viel sei gesagt: Ferrari tauchte zum ersten Mal mit dem “Loch” im Frontbereich auf. Dabei handelt es sich aber nicht, wie ich vermutet hatte, um einen größeren Lufteinlass im vorderen Bereich des Flügels, sondern nur um einen Lufteinlass über der Vorderachse zwischen Frontflügel und Cockpit. Das ist zwar neu, sieht aber nicht wirklich spektakulär aus. Honda war wiederum mit einem Geweih der Marke BMW unterwegs und scheint da was kopieren zu wollen.
Ferrari und McLaren testen die neuen Slicks von Bridgestone und Massa war mal glatt drei Sekunden schneller. Die Fahrer freuten sich über das “mehr” an Grip, hatten aber auch mit einem schnellen Abfall der Performance zu kämpfen. Das ist aber nicht wirklich etwas Neues, denn die Slicks hatte auch schon früher einen schmalen Peak. Wenn man den “überfahren” hat, kam es sehr schnell zu Blistern, die die Fahrer zum Wahnsinn trieben.

15.04.2008

Aufz. 09:30 Uhr   A1 GP   Shanghai   Premiere
Aufz. 17:00 Uhr   NASCAR SC   Phoenix   Premiere
Aufz. 22:00 Uhr   NASCAR SC   Phoenix   Premiere
Aufz. 00:00 Uhr   A1 GP   Shanghai   Premiere

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NASCAR Phoenix / DTM Vorschau / F3 Euro Vorschau / A1 GP Shanghai

Der Sprint Cup fährt an diesem Wochenende nach einem etwas merkwürdigen Zeitplan. Die Quali war schon gestern, heute gibt es noch die Trainingseinheiten und in der Nacht von Samstag auf Sonntag findet das Rennen statt. Der Grund für die Zeiten: die NASCAR ist in Phoenix/Arizona unterwegs, da beträgt der Zeitunterschied gute neun Stunden nach Deutschland und man fährt ein Abendrennen. Daher muss bei der Startzeit einen Kompromiss eingehen und startet eben etwas später.

Der Kurs selber ist ein merkwürdiges Ein-Meilen-Oval mit unterschiedlichen Bankings. Turn 1 und 2 haben elf Grad, Turn 3 und 4 nur neun Grad. Dazu kommt, dass alle Turns unterschiedliche Radien haben, die Gegengerade einen ziemlichen Knick hat und es jede Menge Bodenwellen gibt. Anders ausgedrückt – hätte der Kurs wenigstens eine Rechtskurve, er würde glatt als Rundstrecke durch gehen. Was die Abstimmung für die Cup Wagen nicht leicht macht. Einerseits muss man sehen, dass man in den engen Kurven gut unterwegs ist, aber dass bedeutet dann, dass man in den schnelleren ersten Kurven meist Untersteuern hat, was wiederum schlecht ist, wenn man auf die recht lange Gegengerade viel Schwung mit nehmen möchte. Wie man es also macht – man macht es falsch und die absolut perfekte Abstimmung wird es kaum geben.

Bleibt die Frage, wer am Ende vorne sein wird. Das ist auf Kursen wie Phoenix immer eine Glücksache. Meist sind es die Shorttrack Spezialisten, die hier gut unterwegs sind. Jimmie Johnson, Jeff Gordon, Jeff Burton und Mark Martin sind so Kandidaten. Aber auch Kyle Bush und Tony Stewart. Nachdem die RCR Truppe aber so stark war, sollte man vor allem die im Auge haben. Junior hat hier zweimal gewonnen und bei seiner sehr guten Form in diesem Jahr ist auch er einer, den man nicht aus den Augen lassen sollte. Trackposition ist in Phoenix zwar wichtig, aber weil der Kurs etwas breiter ist und höhere Geschwindigkeiten zuläßt, kann man sich durchaus nach vorne arbeiten. Rund 40% der Sieger kamen aber aus den Top Ten.

In der Quali zeigten sich endlich mal wieder die Dodge. Ryan Newman holte sich die Pole, Elliot Sadler den zweiten Platz. Mit Kasey Kahne landete dann auch noch der dritte Dodge in den Top 5. Auch Dario Franchitti konnte sich nach der Enttäuschung der letzten Woche wieder im Feld platzieren, was zeigt, wie gut die Dodge hier funktionieren. Ob man allerdings in der Lage ist, das Ergbnis auch im Rennen zu produzieren, muss man sehen. Da würde ich doch eher RCR und Hendrick auf dem Schirm haben.

DTM – Vorschau
Aus Zeitgründen habe ich leider die DTM etwas vernachlässigt. Was ein wenig unfair ist, denn man muss der DTM zugute halten, dass letztes Jahr eine wirklich gute Saison gezeigt hat. Mir ist die DTM wegen der fehlenden Privatteams zwar immer noch etwas zu artifiziell, aber dennoch ist die Serie gut geworden. Was auch daran liegt, dass man im Gegensatz zu anderen Serien wirklich sehr schnell mit Regeländerungen kommt, wenn es nötig ist. Dazu kommen die Stars, das einheitliche Reglement und Rennen, die den Namen auch verdienen (Huhu, WTCC).

Vermutlich wird es aber auch in diesem Jahr so sein, dass wohl Ende nur die Fahrer einen Chance haben, die in den 2008er Wagen sitzen. Sieht ja irgendwie blöd aus, wenn am Ende der “alte” Wagen gewinnt, damit kann man schlecht werben. Bei Mercedes sind das:

- Bruno Spengler
- Paul di Resta
- Jamie Green
- Bernd Schneider

Audi setzt folgende Fahrer in die neuen Wagen:

- Mattias Ekström
- Martin Tomczyk
- Tom Kristensen
- Timo Scheider

Ausser Kathrine Legge und Christijan Albers sitzt der Rest in 07er Wagen. Die restliche Fahrerliste ist aber wirklich nicht schlecht. Gary Paffett hat den Sprung in einen 08er Wagen nicht geschafft. Zum einen, weil Bernd Schneider noch eine Saison fährt, und man Jamie Green eine echte Chancen geben möchte. Ralf Schumacher wird man vermutlich nicht sehr oft vorne sehen. Er hat wenig Tourenwagenerfahrung und ich weiß nicht, ob man das im Mercedes Lager so hält, wie bei Audi, wo die Abstimmungen ausgestauscht werden. Man sollte nicht zuviel von Schumacher erwarten. Das gilt auch für Maro Engel, der einen Platz bei Mercedes ergattern konnte. Bei Audi hat man sich mit Oliver Jarvis einen Mann geholt, der durchaus für Überraschungen sorgen konnte. Jarvis hat eine bunte Karriere hinter sich. Nach einigen Formel Serie in England, war in Japan unterwegs, wo er auch mal in der Super GT eingesetzt wurde. Im letzten Jahr fuhr recht erfolgreich in der A1 GP. Alexandre Premat, Christijan Albers, Mike Rockenfeller und Markus Winkelhock sind alte Bekannte, aber zu Kathrine Legge vielleicht noch ein paar Worte. Die Dame kennt man eher aus der ChampCar Serie, wo sie allerdings etwas unter Wert geschlagen wurde. Immerhin war sie 2005 mal dritte in der Formel Atlantic Serie. Das muss man auch erst einmal hinbekommen. Tourenwagenerfahrung hat sie allerdings überhaupt keine, deswegen würde es mich wundern, wenn sie man in den Top 5 landen sollte.

Beim Kalender hat sich wenig getan. Mit dem Rundkurs in Le Mans ist ein weiteres Rennen dazu gekommen, was die Saison etwas aufwertet. Trotzdem sind die Pausen zwischen den Rennen für meinen Geschmack etwas lang, aber man muss da auch Rücksicht auf die Verpflichtungen der Fahrer in den anderen Serien nehmen.

F3 Euro – Vorschau
Nachdem Durchmarsch von Romain Grosjan im letzten Jahr, wäre es schön, wenn es mal wieder etwas spannendere Rennen geben würde. Die Chance dafür ist durchaus gegeben. Mit Nico Hülkenberg gibt es zwar einen Fahrer, dem der Titel schon jetzt zugeschrieben wird, aber so sicher wäre ich mir da nicht. Denn da gibt es durchaus noch ein paar andere Kandidaten:

- James Jakes
Der 21jährige Brite ist wie Hülkenberg in seiner zweiten F3 Euro Saison. Im leztten Jahr wurde immerhin fünfter der Meisterschaft und konnte ein Rennen (Magny Cours) gewinnen. Er hat also die Erfahrung und bei ART auch den Wagen, den er braucht.

- Christian Vietoris
Es gibt durchaus Stimmen, die sagen der Deutsche sei schneller als Hülkenberg, aber so richtig glaube ich das noch nicht. Er wird ein Lehrjahr in der F3 haben, könnte aber in den Top 5 mitmischen,

- Sam Bird
Noch ein Brite, der aus der britischen F3 Serie rüber gekommen ist. Ich hab Bird schon wirklich gute Rennen fahren gesehen, auch wenn er letztes Jahr etwas Pech hatte. Der könnte Hülkenberg das Leben schwer machen.

- Franck Mailleux
Guter Mann, nur ist das Signature-Plus Team zu den Volkswagen-Motoren gewechselt. Ich kann nicht einschätzen, wo VW dieses Jahr steht.

Außerseiter:
Mika Mäki, Maxi Götz, Rodolfo Gonzales.

Und sonst?
Und dann war da noch das A1 Rennen am Wochenende in Shanghai, bei dem sich die Meisterschaften schon zu Gunsten der Schweiz entscheiden kann. Shanghai ist halt auch einer dieser Tielke Strecken, die auch der A1 nicht besonders gut tun, auch wenn man mit diesen Wagen wenigstens noch überholen kann. Aber wirklich Spaß machen die Rennen da nicht. Das Finale in Brand Hatch dürfte eher was sein.

Dazu gibt es noch die restlichen Rahmenrennen der DTM (Formel BMW, Seat Leon, Porsche Cup), die alle bei Premiere laufen. Wochenendprogramm gibt es oben rechts!

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