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Formel 1: Vorschau GP Malaysia Vorschau 2012

Nach dem ersten Rennen der Saison in Melbourne geht es gleich diese Woche mit dem gar nicht mehr so frühen Aufstehen weiter. Die Formel 1 fährt in Malaysia ihren fast schon traditionellen GP auf dem Kurs von Sepang. Erhoffen darf man sich ein klareres Bild der Kräfteverteilung, sofern es, wie immer in Malaysia, nicht regnet. 

Der Sepang International Circuit befindet sich nun immerhin schon seit 1999 durchgehend im Formel 1 Kalender und die Teams wissen was sie erwartet. Eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit, hohe Temperaturen und eine nicht geringe Chance auf heftige Regenfälle. Diese könnten uns auch dieses Wochenende wieder erwarten. Die positiven Vorhersagen sprechen am Samstag von einer 30%-tigen Regenwahrscheinlichkeit ,am Sonntag soll diese sogar bei 60% liegen. Die pessimistischen Vorhersagen prophezeien von Freitag-Sonntag starke Regenfälle mit teilweise schweren Gewitterstürmen. Zu wünschen ist, das es nicht so schlimm wie 2009 wird, damals musste das Rennen nämlich wegen heftigen Regenfällen abgebrochen werden.

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Ferner liefen: Die Newshappen für 21.03.

// Viel Trubel gibt es im Moment hinter den Kulissen der Formel 1. Am Wochenende tauchte bei Sky News UK ein Bericht von Mark Kleinman auf, in dem es um die zukünftige Teilhaberstruktur der F1 geht. Ecclestone hatte vor Monaten schon mal laut darüber nachgedacht, dass er einen Teil der F1-Anteile an die Börse bringen könnte. Kleinman zitiert aus einem angeblich geheimen Papier in dem gesagt wird, dass Ferrari und Red Bull die ersten beiden Teams seien, die einen Zuschlag bekommen sollten. Der Originalbericht von Kleinman verschwand nach wenigen Stunden wieder, aber es existiert natürlich eine Kopie. Bei Pitpass spekuliert man in einem länglichen Artikel über die Hintergründe, warum der Bericht wieder verschwand. Zu dem mokiert man sich, nicht ganz zu Unrecht, über Kleinman selber, dessen “Trefferquote” bei seinen Vorhersagen gen Null tendiert und er zudem ein Teil des Spiels zwischen News Corp, CVC und Ecclestone ist.
Bekannt sind folgende Fakten: Die rauchenden Reste der Lehman Brothers halten noch 15.3% der Anteile an der F1. Die sollen bis 2014 verkauft werden. Die Verwalter der Lehman Brothers hätten gerne 1.5 Milliarden Dollar dafür, was offenbar durchaus ein realistischer Preis ist. Ab hier wird es dann spekulativ: Die freigewordenen Anteile sollen in eine neue Holding überführt werden, die wiederum an die Börse geht. Die Teams, allen voran Ferrari und Red Bull sollen einen Anteil bekommen, der gleichzeitig auch ihren Anteil an den Einnahmen erhöht. Das alles soll dann in einem neuen Concorde-Agreement, das bis 2020 laufen soll, münden. Die Frage ist halt: Welche Teams sind dabei, wer bekommt welche Prozentsatz der Anteile? Ferrari und Red Bull haben die Sache mit der Beteilung zumindest nicht dementiert, McLaren und Mercedes sagen gar nichts. Die Situation ist doppelt pikant, weil Ferrari und Red Bull nicht mehr Mitglied der FOTA sind, die eigentlich mal dafür da, Ecclestone bei den Verhandlungen zum Concorde Agreement unter Druck zu setzen. Aber im Grunde geht es meines Wissens nur um die 15,3%, nicht um mehr. Selbst wenn die Teams in der Holding sind, hält Ecclestone weiter die Zügel in der Hand, weil seine Firmen die komplette Rechte-, TV und Streckevermarktung besitzen. (Don)

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Formel Eins: Analyse GP Australien 2012

Das erste Rennen der Saison 2012 war sehr abwechslungsreich, hatte Spannung und zeigte am Ende doch wieder die üblichen Verdächtigen vorne.

Das Gesicht, das Lewis Hamilton nach dem Rennen machte, sprach Bände. Missmutig, fast desinteressiert, so als ob ihm Nicole Scherzinger während des Rennens per Funk die Beziehung aufgekündigt habe. Und das, obwohl er seinen McLaren gerade auf den dritten Platz gefahren hatte. Eigentlich kein schlechtes Ergebnis für einen Saisonstart, wäre da nicht Jenson Button gewesen, der Hamilton über das gesamte Rennen nicht nur im Griff hatte, sondern regelrecht abkochen konnte. Hamilton war aber nicht der einzige, der nach dem Rennen sauer war. Aus dem sonst so gesprächigen Norbert Haug war kein Wort rauszuholen, bei Williams starrte man ungläubig auf die Monitore und bei Ferrari konnte ärgerte man sich ausnahmsweise mal weniger über das Auto, denn über einen Fahrer. Aber der Reihe nach.

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Formel Eins: Vorschau GP Australien 2012

Das erste Rennen des Jahres startet in Melbourne und wird einen ersten Aufschluss darüber geben, wo die Teams stehen. Regeltechnisch hat es einige Änderungen gegeben.

Die auffallendste Neuerung dürfte die Stufe sein, die die meisten Fahrzeuge in der Nase haben. Wir haben das schon mehrfach erkälrt, aber weil so viele Leser zum Start der Saison dazu kommen, hier gerne noch einmal: Die Stufe resultiert aus dem Umstand, dass die FIA die immer weiter nach oben gewanderten Nasenspitzen der Fahrzeuge als Sicherheitsrisiko bei einem Seitenaufprall erkannt hat. Die muss in diesem Jahr 10 cm niedriger sein, das Monocoque selber, also da, wo die Nase angebracht ist, darf aber die alte Höhe behalten. Bis auf McLaren und Marussia (die ein technisches Joint-Venture haben) haben sich alle Teams für eine mehr oder weniger steile Stufe in der Front entschieden. Das macht die Wagen nicht gerade hübsch, um es vorsichtig auszudrücken. Die spannende Frage ist hier schon mal: Wer hat die beste Lösung gefunden? Vermutlich werden wir im Laufe der Saison etliche Änderungen im Frontbereich sehen. Aber das ist nicht die einzige Neuerung.

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Formel Eins: Vorschau 2012 Teil 3: Twitter Links

Twitter ist in der Formel Eins weit verbreitet. Hier eine Liste, mit den wichtigsten Accounts

Wer Twitter kennt, der weiß, wie viel Informationen man über den Dienst erlangen kann. Mittlerweile ist Twitter ein richtiger Nachrichtendienst geworden, wo man teilweise aus erster Hand Informationen bekommen kann. In der Formel Eins gibt es mittlerweile kein Team mehr, das Twitter verzichten mag und auch die meisten Fahrer sind mittlerweile dabei. Allerdings nicht alle, Vettel verweigert sich dem Trend ebenso wie Schumacher oder Massa. Aber vor und während einem Rennwochenende kann man eine Menge interessanter und unterhaltsamer Informationen einsammeln. Hier also eine Twitterliste mit Teams, Fahrern und Journalisten.

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Formel Eins: Vorschau 2012 Teil 2: Fahrer

Ein Blick auf die Fahrer und deren Erwartungen und Probleme im Jahr 2012. Wer kann Weltmeister werden?

Natürlich ist der Blick auf die Fahrer-Weltmeisterschaft ein wenig Kaffeesatzlesen, aber wenn man es genau betrachtet, gibt es so viele Kandidaten nicht. Zumindest sind größere Überraschungen wie im Jahr 2009, als Button Champion wurde, auszuschliessen, da es kein “Überraschungs-Team” wie damals BrawnGP geben wird. Also hat man ein relativ überschaubares Feld an Fahrern, die um die WM-Krone fahren. Aber auch für andere Fahrere geht es dieses Jahr um einiges, selbst wenn sie nicht ganz vorne in der WM landen. Vor allem etliche Nachwuchsfahrer müssen sich entweder steigern oder ihr Potential unter Beweis bestellen. Im sehr kompakten Mittelfeld wird der Faktor “Fahrer” eine wesentliche Rolle spielen.

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Formel Eins: Vorschau 2012 Teil 1: Teams

Wie in jedem Jahr, gibt es auch 2012 unsere große F1 Vorschau. Zunächst sind die Teams an der Reihe, auf die Fahrer gehe ich in einem eigenen Artikel ein.

2012 markiert keine große, aber doch sichtbare Veränderung im Regelwerk der Formel Eins. Sichtbar vor allem an den wohl hässlichsten Formel 1 Wagen seit dem man die Serie kennt. Die Stufe in der Nase resultiert aus dem Wunsch der FIA, die Wagen sicherer zu machen. Die Nasen sind in den letzten Jahren immer weiter noch oben gerutscht, damit die Fahrzeuge mehr Luft unter das Auto bekommen. Gleichzeitig ist so eine hohe Nase aber auch ein Sicherheitsrisiko, wenn es um einen Seitenaufprall geht. Also hat die FIA angeordnet, dass die Nase 10 cm niedriger sein müsse, als vorher, während das Monocoque, also da, wo die Nase angebracht wird, weiterhin die alte Höhe haben darf. So entsteht halt eine Stufe, die einige Team elegant (Lotus), praktisch (Red Bull) oder gar nicht gelöst haben (Der Rest, abgesehen von McLaren und Marussia). Das McLaren keine Stufe hat, liegt daran, dass man das gesamte Monocoque niedriger gebaut. Immerhin gewinnt man damit schon mal recht leicht den Schönheitspreis 2012 in der Formel Eins. Ob die Lösung aber auch schnell ist?

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Ferner liefen: Die Newshappen für 07.03.2012

// HRT hat als letztes Team den neuen Einsatzwagen vorgestellt. Der Wagen soll eine komplette Neukonstruktion sein, was angesichts des mittlerweile drei Jahre alten Dallara-Chassis auch sicher notwendig war. Neu ist auch die Lackierung, die noch jeden Sponsor vermissen lässt. HRT hat die gesamten Wintertests ausfallen lassen und ist gestern in Barcelona nur ein paar Installationsrunden gefahren. Man tritt in Melbourne also mit einem komplett ungetesteten Wagen an, was die Chancen nicht besser aussehen lässt. Immerhin hat HRT in diesem Jahr auch KERS an Bord. Man setzt das System von Williams ein. Dennoch dürfte HRT auch weiterhin die letzten Startplätze besetzen. Positiv zu vermerken ist allerdings, dass man mit Pedro de la Rosa einen sehr erfahrnen und bekanntermaßen guten Entwickler ins Team geholt hat. (Don)

// Bei Ferrari sind die Sorgenfalten nach dem Test sehr zahlreich. Der F2012 hat Potential, aber offenbar hat man nicht komplett verstanden, wie der Wagen eigentlich arbeitet. Fernando Alonso zeigt sich mittelmäßig beeindruckt, weiß aber laut GPupdate darauf hin, dass Red Bull jetzt auch nicht gerade problemlos unterwegs war. Hätte Ferrari so zwei schlechte letzte Testtage gehabt, würde man über das Team herfallen, so der Ex-Weltmeister. (Don)

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Formel Eins: Testfahrten Barcelona 04.03.2012

Red Bull steckt vielleicht in größeren Problemen, als man bisher angenommen hat. Heute war wieder kein sehr guter Tag für das Weltmeisterteam.

Die neuen Updates, die gestern mit dem neuen Chassis das erste Mal ausprobiert wurden, sind schwer einzuschätzen. Einige Beobachter, wie im vorherigen Artikel schon beschrieben, sehen eine clevere Lösung, die man angebracht hat. Offenbar hat sich Newey auch von der Auspuffführung des Sauber und des McLaren inspirieren lassen. Aber merkwürdig ist dieser Totalumbau des Hecks schon, so zwei Tage vor Schluss der Tests. Dazu kam dann heute noch ein kleiner Ausflug von Vettel ins Kiesbett und ein Getriebeproblem. Beides kostete das Team fast den gesamten Tag, was ein ziemlicher Rückschlag sein dürfte. Weil nun auch Daten fehlen, darf man gespannt sein, welche Variante des RB8 in 14 Tagen in Melbourne an den Start gehen wird. Man dürfte bei Red Bull einiges an Arbeit vor sich haben.

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Formel Eins: Testfahrten Barcelona 03.03.2012

Überrachung am dritten Testtag in Barcelona. Red Bull hat ein fast komplett neues Auto mit gebracht. Eine ungewöhnliche Strategie.

Schon gestern Abend kündigte Red Bull an, dass man den Samstag mit einem deutlich überarbeiteten RB8 angehen wollte. Und die Änderungen sind in der Tat recht groß. Neuer Frontflügel, neuer Heckflügel, ein paar kleinere Veränderungen an Seitenkästen. Doch der größte Unterschied zum bisher gefahrenen Modell ist die Lage des Auspuff. Red Bull hat ihn etwas weiter nach hinten gelegt und praktisch eine Art angeblasenes Heck entwickelt, wie man auf einem Foto bei F1technical sehen kann. (Ein HQ-Bild gibt es hier, ein weiteres, aber kleineres Bild hier). Gary Anderson von autosport.com ist der Meinung, dass die Lage des Auspuff das Heck etwas besser anströmt, bzw. die Auspuffgase in den Luftfluss integriert werden. Überraschend ist eine so tiefgreifende Änderung am Wagen aber schon. Mit nur noch zwei Testtagen muss man sich schon sehr sicher sein, dass die Updates funktionieren. Oder es hat vorher Probleme am Wagen gegeben, die man als Außenstehender nicht gesehen hat.

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