Die Brüder Uwe und Jürgen Alzen haben einen gemeinsamen Rennstall gegründet. Aus den beiden Teams Uwe Alzen Automotive und Jürgen Alzen Motorsport wird in diesem Jahr Alzen Racing. Das Familiengespann wird den Ford GT bei sämtlichen Rennen auf der Nordschleife an den Start bringen.

 

Freitag VLN 10_2014 (338)

Uwe und Jürgen Alzen gaben über eine Pressemitteilung bekannt, dass sie ab jetzt gemeinsame Wege gehen, und zwar unter dem Namen Alzen Motorsport. Das sportliche Programm des Familiengespanns wird die gesamte Saison in der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife umfassen. Dort werden sie in der stärksten Klasse um Siege kämpfen. Das Einsatzgerät wird der Ford GT sein.

Der Fahrerkader wird sich aus Stammpilot Philipp Wlazik, Mike Stursberg sowie Jürgen und Uwe Alzen selbst zusammensetzen. Sie werden aber in unterschiedlichen Paarungen bei den zehn Veranstaltungen der VLN-Langstreckenmeisterschaft antreten. Uwe Alzen wird wie in der letzen Saison auch ein paar Einsätze für Haribo Racing absolvieren. Das Team wird den neuen AMG GT an den Start bringen.

Alzen Racing wird unterstützt von H & R Spezialfedern. In der Mitteilung über die Neugündung heißt es auch: „Der Zusammenschluss unserer Projekte zu einem gemeinsamen Team war für uns eine logische Konsequenz. Zum einem die räumliche Nähe unserer Firmen und zum anderen der nahezu identische Tätigkeitsbereich sind die Hauptgründe für die Zusammenarbeit.“

Die Namensgebung für das neue Team beruht auf einer Familientradition. Der Vater Dieter Alzen bestritt unter dem Namen Alzen Racing in den 70ern viele Veranstaltungen. Die Mannschaft ergänzte hierzu Folgendes: „Wir denken, dass sich daraus positive Synergien entwickeln werden und wir unsere Effizienz enorm steigern können. Wir haben beide jahrzehntelange Erfahrungen im Motorsport und können nun gemeinsam davon profitieren.“

In der letzen Saison verzichtete Jürgen Alzen aufgrund des Tempolimits, an den Rennen teilzunehmen. Er gab aber seinen Fahrern Robert Ranauer und Dominik Schwager die Möglichkeit, den Ford GT über die Nordschleife zu bewegen.

 

Text und Bilder von Felix Töllich FT Photography