## Neuigkeiten aus Austin, Texas: Nach zahlreichen Unkenrufen hat die Streckenführung bekannte gegeben, dass am 10. Juni der Vorverkauf für die Tickets beginnt. Man darf also davon ausgehen, dass man sich mittlerweile recht sicher ist, dass das Rennen stattfinden wird. In der Zwischenzeit ist (via f1fanatic.co.uk) auch ein erstes “Onboard”-Video von der Strecke aufgetaucht. Natürlich nicht von der realen Strecke, sondern aus dem kommenden Spiel “F1 2012″ von Codemasters. Sollte die Strecke darin einigermaßen realistisch abgebildet sein, kann man sich auf eine zwar durchaus Tilk-ige, aber auch fahrerisch anspruchsvolle Piste freuen, die der aktuellen Formel 1-Generation auch zwei bis drei gute Überholstellen bieten sollte. Auch die ALMS hat übrigens verlautbart, dass man die Strecke ab kommendem Jahr in den Kalender aufnehmen wird. (Vorsicht)

## Wie die spanische Sportzeitung MARCA berichtet, soll der GP von Mexiko schon 2013 vor einer Rückkehr in der Formel 1 Kalender stehen. Das Rennen würde in Kombination mit dem GP von Kanada und dem von Amerika in New Jersey im Juni stattfinden, den ungeliebten (und unterfinanzierten) GP von Europa in Valencia ersetzen, und zunächst einen Vertrag über fünf Jahre erhalten. Als Austragungsort ist eine renovierte Version des Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko City vorgesehen, auf dem die Königsklasse auch schon in den 80er- und frühen 90er-Jahren unterwegs war. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. (Vorsicht)

## Die FIA hat angekündigt, dass man das in Monaco in Verruf geratene Loch im Unterboden der Red Bull Boliden fortan als illegal betrachten werde. Das Team muss die Konstruktion also bis Kanada ändern. (Vorsicht)

## Wenig überraschend hat die IndyCar Series bekannt gegeben, dass der einzig verbleibende Lotus von Simona de Silvestro auch auf dem schnellen Oval in Fort Worth, Texas geparkt wird, sollte es an Speed fehlen. Witzbolde aus dem IndyCar-Paddock haben in Anlehnung an “Pork Chop”, de Silvestros Wagen aus dem Jahr 2011, das aktuelle Auto nun “Park Chop” getauft. (Vorsicht)

## Über das IndyCar-Wochenende in Detroit sind neue Einzelheiten zum Streit zwischen CEO Randy Bernard und einigen IndyCar-Teambesitzern bekannt geworden. Offenbar geht es vor allem um die Kosten des neuen Dallara-Chassis, die statt den geplanten 350.000$ nun offenbar fast das Doppelte dieser Summe betragen. Weil das manche Owner in finanzielle Schwierigkeiten bringt, haben sich die Teambosse nun einstimmig gegen die Einführung neuer Aero-Kits in der kommenden Saison ausgesprochen. Dieses Votum ist zwar für die INDYCAR in keiner Weise bindend – weil es aber für neue Kits auch Käufer braucht, kann man davon ausgehen, dass es Bernard und Co. zumindest zu denken gibt. (Vorsicht)

## Andere Gerüchte aus den USA besagen, dass auch das dritte große Team der IndyCar Series, Andretti Autosport, sein Glück in der NASCAR versuchen könnte. Angeblich ist man in Gesprächen mit Dodge über einen Motorenvertrag für 2013. Darüber, ob Dodge dann auch an einem Einstieg in die IndyCar Series interessiert sein könnte, ist noch nichts bekannt. (Vorsicht)

## Die GP3 wird ab der kommenden Saison mit einem deutlich stärkeren Motor unterwegs sein, der 400 statt bisher 280 PS leisten und das Niveau der Serie von “knapp unter der F3″ auf einen Zwischenschritt in Richtung GP2 heben soll. Ein neues Chassis wird es dagegen, anders als angekündigt, aus Kostengründen nicht geben, stattdessen setzt man auf ein (billigeres) Update-Kit. (Vorsicht)

## Updates gibt es auch aus dem Lazarett, das sich nach dem unverantwortlichen Rennen in Spa am vergangenen Wochenende angesammelt hat. Der Formel Renault 3.5-Pilot und aktuelle deutsche F3-Meister Richie Stanaway hat sich nach seinem Auffahrunfall auf der Kemmel-Geraden zwei Wirbel gebrochen, muss operiert werden, und fällt mehrere Wochen aus. Alex Riberas und Victor Franzoni haben zwar beide Schmerzen in den Beinen, sich aber sonst bei ihren Crashes in der Formel Renault 2.0 keine ernsthaften Verletzungen zugezogen. Die bei einer Rallye-Demo überfahrene Renault-Mitarbeiterin konnte das Krankenhaus trotz mehrerer Brüche offenbar schon wieder verlassen. (Vorsicht)

## Durch den WTCC-Einstieg von Honda zur kommenden Saison, ergeben sich für einige Fahrer neue Optionen auf ein Werks- Cockpit. Unter diesen Fahrer zählt auch der 50-jährige Routinier Gabriele Tarquini. Nach dem uns vorliegenden Informationen habe Gabriele bereits intensive Gespräch mit Honda geführt, welcher bis Ende dieser Saison noch bei dem Seat Team ‘Lukoil’ unter Vertrag steht. Ein Wechsel zu früherer Wirkungsstätte (fuhr für Honda in der STW: 1998, 1999 & BTCC 1997, 2000) wäre in diesem Fall eine exzellente Wahl.
Es zeigt aber auch, dass die Japaner ihren “Il Cinghio” zu deutsch, “Wildschwein” nicht vergessen haben. Wer am Ende neben Tarquini und James “Thommo” Thompson noch auf dem berühmt– berüchtigten Wunschzettel steht ist ungewiss, wird sich aber spätestens im Oktober, in Suzuka, zeigen. (Felix)

## Am vergangenen Sonntag brachte RadioLeMans ein Gerücht in Umlauf, welches sich blitzschnell durch mehrere Motorsportforen verteilte. Honda plane neben der WTCC auch wieder im Langstreckensport mitzumischen, und das wohl schon sehr bald! Honda beschäftige sich zur Zeit intensiv mit einem werksseitigen Engagement in der LMP1, im Zuge dessen sucht man aktuell fieberhaft nach potenziellen Fahrern. Als Basis könnte der legendäre NSX dienen, welcher in der Vergangenheit ein Erfolgsgarant für die Japaner war. (z.B Klassensieger LeMans 1995) Bereits 2013 soll das Projekt in die Tat umgesetzt werden. (Felix)

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