Dakar 2012 – 12.Etappe: Arequipa – Nasca

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Bikes

Bei der 12. Etappe ging der ewige Kampf Depres gehen Coma in eine neue Runde. Diesmal jedoch mit etwas veränderten Bedingungen. Barreda Bort konnte je seine Maschine auf der 11. Etappe auf dem 3. Platz ins Ziel bringen, dadurch befindet er sich beim Start der 12. Etappe zwischen den beiden Rivalen des KTM Werksteams. Dies ist ein Vorteil für den als Dritter startenden Coma, denn bekanntlich haben die vorausfahrenden einen kleinen Nachteil da sie die Hauptnavigationsarbeit übernehmen müssen. Hinterherfahrende Teilnehmer können davon profitieren, zum einen können sie den Spuren der vorderen Fahrer nachfahren und zum anderen durch vorausschauendes Fahren u.u. sogar abkürzen. Anfangs sieht es so aus als würde diese Taktik für Coma nicht aufgehen da Depres sehr aggressiv fährt. Doch letztlich dreht sich das Blatt erneut, Coma gelingt es damit heute fast vier Minuten Vorsprung auf Depres rauszufahren. Depres landet sogar nur auf dem vierten Platz, damit hat er bei der 13. Etappe den Vorteil wiederum auf seiner Seite, wenn er sich nicht von Barreda Bort und Viladoms aufhalten lässt. Helder Rodrigues hat heute Probleme mit der Kühlung, sein Kühlwasser wird knapp, daher muss er seine Maschine etwas schonen, sein dritter Platz in der Gesamtwertung kann er jedoch verteidigen.

Quads

Bei den Quads ist erneut ein guter Tag für den Patronelli-Clan, zu vermelden. Heute Gewinnt Marcos und festigt damit seinen zweiten Gesamtrang. Der bisher ärgste Konkurrent des „Familienunternehmens“, Tomas Maffei, verliert heut eine ganze Stunde. Wenn nicht noch größere Schwierigkeiten auftreten, sollte sich am Gesamtklassement nichts mehr ändern, Alejandro Patronelli führt mit einem komfortablen Vorsprung vor Marcos und dieser wiederum deutlich vor Maffei. An den Zeiten wird sich sicherlich noch etwas ändern, an den Platzierungen jedoch wird sich bis zum Zieleinlauf nichts mehr ändern.

Cars

Die führende Minigruppe leistet sich heut einen Fauxpas in den Dünen von Peru. An fast der gleichen Stelle graben sich heut einige Fahrzeuge in den weichen Wüstensand ein. Peterhansel verliert so rund 20 Minuten, ebenfalls im Sand hängen geblieben ist Roma und auch Giniel de Villiers. Jedoch verliert Peterhansel am meisten Zeit. Novitzskiy mit seinem deutschen Navigator Andy Schulz gelingt es um die gefährliche Passage zu fahren und auch Robby Gordon schafft die Etappe ohne größere Probleme, er kann sehr viel Zeit gutmachen, ist jedoch im Gesamtklassement zu weit weg. Gordon gewinnt die heutige Etappe vor Novitzskiy und Gilles de Villiers. im Gesamtklassement führt jedoch weiterhin Peterhansel vor Roma, Villiers und Gordon.

Trucks

Besonders eng geht es erneut bei den Trucks zu. De Roy und fährt sich anfangs zwar fest, kann jedoch wieder viel Zeit gutmachen und gewinnt knapp vor Hans Stacy und Biasion. Die Stacy und Biasion schaffen übrigens das Kunststück mit genau der gleichen Zeit ins Ziel zu rollen.

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